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Eine Initiative aus der Region und für die Region

RuhrFutur

RuhrFutur ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Städte Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Mülheim an der Ruhr sowie der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund, der Fachhochschule Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Westfälischen Hochschule. Ihr Ziel ist es, das Bildungssystem im Ruhrgebiet nachhaltig zu verbessern.

Der Bildungsbericht Ruhr hat für die Bildungssituation im Ruhrgebiet eine Reihe von besonderen, Städte übergreifenden Herausforderungen aufgezeigt: So leben hier beispielsweise mehr Kinder mit Sprachförderbedarf als im übrigen Nordrhein-Westfalen. Es gibt viele Schulabgänger in der Region, die mit ihrem Abschluss zwar studieren könnten, dies aber nicht tun. Dieses Potenzial gilt es stärker auszuschöpfen. Gleichzeitig existiert im Ruhrgebiet bereits eine große Zahl von meist lokal operierenden – oft vorbildlichen – Bildungsmaßnahmen und -initiativen. Diese arbeiten jedoch vielfach ohne Bezug zueinander und erzielen so zwar Wirkung vor Ort, tragen diese aber zumeist nicht in die Breite.

Genau hier setzt RuhrFutur an. Die Bildungsinitiative stellt die Plattform dar, mit der vorhandene Angebote verbunden werden können. So soll der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen, zwischen den Kommunen sowie zwischen den Kommunen und Hochschulen verbessert und bereits bestehende Erkenntnisse allgemein zugänglich gemacht werden. Die Initiative greift den Ansatz eines „Collective Impact“ (gemeinsame Wirkung) auf. Zu ihrer Unterstützung und Umsetzung wurde eine Partnergesellschaft der Stiftung Mercator ins Leben gerufen, die gemeinnützige RuhrFutur GmbH. Rund 15,3 Millionen Euro investiert die Stiftung Mercator bis Ende 2017 in die Initiative, die unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen steht.

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