Hier erscheinen in Zukunft forschungsrelevante Internetportale verschiedener Mitglieder der Fakultät!

Autor*innenlexikon der Gegenwart

Autorenlexikon

Wer sich über zeitgenössische deutschsprachige Literat*innen und Theaterschaffende oder Filmemacher*innen informieren möchte, findet auf diesen Seiten Einführungsartikel zu den kreativen Stimmen der Gegenwart. Die Texte sind im Rahmen verschiedener Lehrprojekte von Studierenden und Promovierenden der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Dr. Corinna Schlicht erarbeitet und verfasst worden. Die Autor*innen finden Sie entweder unter den jeweiligen Rubriken Literatur, Film oder Theater oder über den Index. Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich an projekte.schlicht@uni-due.de.

Goethezeitportal

Das Goethezeitportal ist ein Internetfenster, das Informationen zur bedeutendsten Phase der deutschen Geistesgeschichte bereitstellt: zur Goethezeit von ca. 1770 bis 1830.[2] In der Auswahl und Bündelung der Informationen soll es zu einem umfassenden Informationszentrum über die Kultur zwischen 1770 und 1830 ausgebaut werden.

Das Goethezeitportal dient zum einen der Kommunikation in den Disziplinen, die sich mit der Literatur und Kultur der Goethezeit befassen (Bildungs-, Kunst-, Literatur-, Musik-, Philosophie-, Presse-, Theater-, Wissenschaftsgeschichte und so weiter). und versteht sich zum anderen als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Bildung und kultureller Öffentlichkeit. Es vereinigt in sich ein Fachportal und ein Kulturportal, wendet sich also nicht nur an wissenschaftliche Leser, sondern gleicherweise an Lernende in Bildungseinrichtungen und eine breitere kulturelle Öffentlichkeit. Angesprochen werden somit die drei Bereiche Wissenschaft, Kultur und Bildung. In allen Fällen ist eine Qualitätskontrolle der Inhalte, auf die verlinkt oder die aufgenommen werden, entscheidend. Sie wird durch die Kompetenz der Herausgeber und Mitarbeiter ermöglicht und setzt je nach Bereich – Forschung, kulturelles Leben, Bildung und Schule – verschiedene Maßstäbe an.

In seiner Eigenschaft als Portal vermittelt das Goethezeitportal zunächst einmal den Zugang zu einschlägigen Internetangeboten. Hier ist bereits einiges geschehen: Der Adressen-Pool[3] und Weblinks verzeichnen Institutionen und Vereinigungen (Gesellschaften, Vereine, Freundeskreise und ähnliches), die sich zur Erforschung und Pflege einzelner Autoren[4] und Autorengruppen, Epochen oder Richtungen gebildet haben. Während die Webadressen (mit vollen Anschriften) der Übersicht und Kontaktaufnahme dienen, charakterisieren die Weblinks die Homepages und laden mit Stichworten und Bildern zum Surfen ein. Unter den Weblinks werden auch private Initiativen beziehungsweise Liebhaberseiten mit Interesse für Surfer (viele Informationen, Bildergalerie, Linksammlung, kreatives Design et cetera) aufgenommen. Aktuelle Informationen enthalten der Veranstaltungskalender (Ausstellungen, Symposien, Tagungen, Vortragsreihen et cetera) und die Neuerscheinungen. Zur näheren Information über Veranstaltungen und Publikationen stellt das Goethezeitportal pdf-Dateien mit weitergehenden Informationen wie Exposés, Zusammenfassungen, Inhaltsverzeichnissen, Leseproben und Ähnlichem bereit. Die im Volltext online verfügbaren Besprechungen werden in der Rubrik Rezensionen zusammengefasst. Derzeit speist sich diese Seite vor allem aus den einschlägigen Besprechungen in der E-Zeitschrift IASLonline, deren bibliographische Aufnahmen übernommen und verlinkt werden. Mit diesen Dienstleistungen sieht sich das Goethezeitportal als aktiver Mitspieler im kulturellen Leben, indem es die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen kulturellen Leistungen der Goethezeit sowie ihre Erforschung, Veröffentlichung und aktuelle Adaption lenkt.

Das Fachportal dient der wissenschaftlichen Forschung und Lehre wie der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Es ist dem Goethezeitportal ein Anliegen, den Elfenbeinturm wissenschaftlicher Publikationen zu sprengen. Da die online gestellten Publikationen kostenfrei, allerorten mühelos und unbeschränkt zugänglich sind, erhoffen wir uns eine Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Diskussionen an Bildungseinrichtungen, Schulen und in der interessierten Öffentlichkeit. Besonders schnell aufgebaut werden konnte die digitale Bibliothek. In der Rubrik Primärwerke wird auf die im Internet verfügbaren Texte und zugehörigen Bibliographien verlinkt. Da die editorische Qualität in der Regel in Frage steht, ist das Goethezeitportal bestrebt, auch eigene zuverlässige Texte[5] bereitzustellen. Die (großenteils noch: literatur)wissenschaftlichen Publikationen – Neupublikationen im Druck erschienener Aufsätze sowie einige Erstpublikationen – belaufen sich derzeit auf 150, das sind etwa 3.500 Druckseiten (Stand: September 2004). Diese Sammlung von Aufsätzen, Büchern und Buchauszügen

  • soll es dem Hochschullehrer ermöglichen, sich außerhalb seiner Spezialgebiete - im bequemen und schnellen Zugriff vom Arbeitsplatz aus, ohne Medienbruch - über den Forschungs- und Diskussionsstand zu informieren;
  • dem Studierenden ermöglichen, sich auf Lehrveranstaltungen und Prüfungen vorzubereiten oder sich Lehrinhalte eigenständig und studienbegleitend zu erarbeiten;
  • dem Lehrer erleichtern, den Anschluss an den Fachdiskurs zu behalten und sich Anregungen für den Unterricht zu holen.

Darüber hinaus gibt es unseren Beobachtungen nach ein zwar disperses, aber insgesamt beträchtliches Publikum an Interessierten aus unterschiedlichsten Berufen (zum Beispiel der Jurist oder Naturwissenschaftler mit humanistischer Bildung), die sich für Goethe und die Kultur der Goethezeit begeistern lassen.

Einschlägige fachliche Projekte aus dem Hochschul- und Schulbereich werden entweder ins Goethezeitportal integriert oder verlinkt. So finden Aktivitäten im Hochschulbereich Aufnahme im Projekte-Pool - in den bereits einige exemplarische Vorhaben an der LMU München eingestellt sind, die das Netz zur Aufbereitung und Darstellung ihrer Ergebnisse nutzen. Auf Projekte von Klassen und Arbeitsgruppen in Schulen wird unter Goethe(zeit)Aktivitäten in Schulen (unter Weblinks) verlinkt.

 

Herausgeber:

Prof. Dr. Georg Jäger (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Dr. Danica Krunic (München)

Prof. Dr. Martin Huber (Universität Bayreuth)

Prof. Dr. Gunter E. Grimm (Universität Duisburg-Essen)

Weblink:

www.goethezeitportal.de

KinderundJugendmedien.de

Logo Transparent Kinderundjugendmedien.de

KinderundJugendmedien.de ist das größte wissenschaftliche Onlineportal zur Kinder- und Jugendmedienforschung im deutschsprachigen Raum. Es stellt Informationen über Themen, Entwicklungen und Neuerscheinungen des speziellen Medienangebots für Kinder und Jugendliche bereit.

Das Onlineportal wurde 2012 im Rahmen eines Lehr- und Forschungsprojekts am Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entwickelt. Am 15. Mai dieses Jahres ging KinderundJugendmedien.de erstmals online.

Von Januar 2015 bis Juli 2019 gehörte das Onlineportal zur Universität Bremen, eingebunden war es dort in den Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedien im Fachbereich 10. Seitdem ist das Portal an der Universität Duisburg-Essen am Institut für Germanistik, Abteilung Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik (Prof. Dr. Tobias Kurwinkel), angesiedelt. Über KinderundJugendmedien.de findet seit dem Umzug ins Ruhrgebiet eine enge Kooperation zwischen dem Arbeitsbereich in Bremen und der Abteilung in Essen statt.

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts zur Reform der Studieneingangsphase des Faches Deutsch konnten wir 2016 das Fachlexikon von KinderundJugendmedien.de ausbauen: Studierende können nun die Inhalte eines literaturwissenschaftlichen Fachlexikons in den Bereichen Rhetorik, Epik, Lyrik und Drama abrufen und so zeit- und ortsunabhängig lernen. Von 2018-2020 wird das Fachlexikon durch ein ähnliches Drittmittelprojekt auch um fachdidaktische Inhalte ergänzt: KinderundJugendmedien.de trägt damit zur Vernetzung von Fachwissenschaft und -didaktik in Forschung und Lehre bei.

Im September 2017 wurde KinderundJugendmedien.de Mitgliedsverband im Arbeitskreis für Jugendliteratur e. V. Seit Mai 2018 ist das Portal Mitglied der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. in Volkach.

Redaktionell betreut wird KinderundJugendmedien.de von einem 17-köpfigen Team von Redakteurinnen und Redakteuren an verschiedenen Universitäten unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Kurwinkel, Dr. Philipp Schmerheim (2., stellvertretender Chefredakteur) und Stefanie Jakobi (3., stellvertretende Chefredakteurin).

Die auf dem Portal veröffentlichten Beiträge stammen aus der Feder von bisher über 200 verschiedenen Autorinnen und Autoren (Stand: Juli 2019). Bis zu ihrer Veröffentlichung als Beiträge durchlaufen die Texte im Rahmen unserer Qualitätssicherung verschiedene Phasen der Begutachtung, des Korrektorats und des Lektorats durch jeweils zwei Redakteurinnen oder Redakteure.

www.kinderundjugendmedien.de

Lin|gu|is|tik, Portal für Sprachwissenschaft

 Linguistikportal

… bei Lin|gu|is|tik, dem Portal für Sprachwissenschaft

Das Lin|gu|is|tik-Portal bietet Fachinformationen zu allen Bereichen der Sprachwissenschaft, von Allgemeiner und Vergleichender Linguistik über die größeren europäischen Einzelphilologien bis hin zu kleinen, bedrohten oder alten Sprachen. Das Portal ist interdisziplinär ausgerichtet, um Linguisten und Studierenden wissenschaftliches Arbeiten über die eigenen Fachgrenzen hinaus zu ermöglichen. Im Fachportal Lin|gu|is|tik stehen Ihnen kritisch ausgewählte Internetquellen und Datenbanken sowie Kataloge zum Nachweis sprachwissenschaftlicher Literatur zur Verfügung. Wir erweitern unsere Auswahl regelmäßig und versuchen, den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Nutzer durch zielgerichtete Angebote gerecht zu werden.

http://www.linguistik.de

LINSE - Linguistik-Server Essen

Elisabeth Cölfen / Ulrich Schmitz

 

www.linse.uni-due.de/

literaturkritik.de - Gegenwartskulturen

Literaturkritik

Seit April 2014 ist das Institut für Germanistik der Fakultät für Geisteswissenschaften (UDE) mit einer eigenen Unterredaktion auf literaturkritik.de vertreten, unterstützt durch Qualitätsverbesserungsmittel unserer Universität. literaturkritik.de ist ein Rezensionsportal, das sich auf dem Grenzgebiet von Fach- und Publikumszeitschrift sowie von Kulturwissenschaft und Kulturjournalismus bewegt. Mit ca. 100 Artikeln und 800.000-900.000 Besuchern pro Monat ist dieses seit 1999 existierende Onlineforum (angesiedelt an der Universität Marburg unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Anz) eines der aktuellsten und meistgelesenen Rezensionsorgane im deutschsprachigen Raum.

Ziel des Lehr-Lern-Konzeptes unter der Leitung von Prof. Dr. Alexandra Pontzen ist die curriculare Implementierung von belletristischer und literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Literaturkritik als einem zentralen Teilbereich geisteswissenschaftlicher Forschung. Zahlreiche KollegInnen benachbarter Disziplinen beteiligen sich am Projekt. Unseren Studierenden soll die Möglichkeit gegeben werden, Belletristik und aktuelle Forschungsliteratur zu rezensieren und öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Wir leisten auf diesem Wege einen Beitrag zur Entwicklung und Förderung der literaturwissenschaftlichen und literarästhetischen Urteilskompetenz, die in zahlreichen Berufsfeldern (vom Lehrberuf in Schulen und Hochschulen bis hin zum Kultur- und Wissenschaftsjournalismus) eine Schlüsselkompetenz darstellt. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und laden alle Interessierten zur Mitarbeit ein.

Redaktionsmitglieder: Prof. Dr. Alexandra Pontzen (Leiterin des Lehr-Lern-Projektes), Dr. Maren Jäger, Thomas Stachelhaus, Nils Demetry: Weblink.
Fragen zum Lehr-Lern-Projekt richten Sie jederzeit an: literaturkritik@uni-due.de

Lyrik-Forschung

Die Geschichte der Lyriktheorie von der Antike bis zum Auftritt der Avantgarden des 20. Jahrhunderts (ca. 1910/20) soll in einem Archiv erfasst werden; dabei liegt für die Zeit nach 1750 der Schwerpunkt der Auswahl auf deutschsprachigen Zeugnissen. Zur Zeit sind 177 Texte aufgenommen; dies entspricht einer Digitalisierung von 2617 Seiten aus Büchern, Zeitschriften und Zeitungen.

Die Texte werden nach ihrem Erstdruck ediert. Literaturhinweise und Kommentare sollen den Zugang zu den einzelnen Texten erleichtern. Texte, die, wie z.B. Batteux' Kapitel 'Über die lyrische Poesie' (1746), in der Geschichte der Lyriktheorie Epoche gemacht haben, erhalten einen ausführlichen Kommentar, weniger bedeutende Texte einen kurzen. In jedem Fall wird eine Darstellung des Problemgehalts gegeben, die zur historischen Stelle des Textes führt.

 

Herausgeber:

Dr. Rudolf Brandmeyer

Weblink:

www.uni-duisburg-essen.de/lyriktheorie/

Die Rezeption des Nibelungenstoffs in Literatur, Kunst, Film, Politik und Wissenschaft

Das Projekt widmet sich der Rezeption des Nibelungenstoffes in der deutschen Literatur und Kunst von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Wichtige Stationen der literarischen Adaption sind die spätmittelalterlichen Populärversionen (Volksbuch, Hans Sachs), die Wiederentdeckung des Mittelalters im 18. Jahrhundert, die literarische Umformung in der Romantik, die dramatischen Aneignungen von Friedrich de la Motte Fouqué, Ernst Raupach, Friedrich Hebbel, Emanuel Geibel und Paul Ernst. Besondere Bedeutung kommt dabei Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" zu. Für die nationale Identitätsfindung spielt die Rezeption des Nibelungenstoffes in der Bildenden Kunst eine wichtige Rolle: Zahlreiche Künstler haben nibelungische Themen aufgegriffen; sogar die Werbung hat sich seit 1900 nibelungischer Motive bedient. Im 20. Jahrhundert hat sich auch der Film dieses Gegenstandes angenommen (Fritz Lang, Harald Reinl). Besondere Aufmerksamkeit gilt der Umsetzung nibelungischer Themen und Motive im Schulunterricht sowie in didaktischen Handreichungen und Lehrbüchern. Am Schluss steht der Blick auf die Behandlung dieses Themas in moderner E- und U-Literatur (Heiner Müller, Jürgen Lodemann, Moritz Rinke, Wolfgang Hohlbein u.a.). Ein weiteres Arbeitsgebiet stellt der ideologische Einsatz des Nibelungenthemas in der Politik dar – von den Kämpfen um die nationalstaatliche Einheit über die Gegnerschaft zu Frankreich bis zu den beiden Weltkriegen. Hier erst wird das Nibelungenthema in einer oft unangemessenen Weise emotional aufgeladen ("Nationalepos"), was sich noch im letzten obskuren Fund des Klosters Zwettl zeigt.

Im Rahmen des Projektes sollen die wichtigsten Textzeugnisse aus dem Umkreis der Nibelungen-Rezeption gesammelt und im Internet zugänglich gemacht werden, d.h. alle primären Textzeugnisse (produktive Rezeption) und eine Auswahl sekundärer Textzeugnisse (Essays, Aufsätze u.a.). Ebenfalls soll das einschlägige Bildmaterial aufbereitet werden.

 

Herausgeber:

Prof. Dr. Gunter E. Grimm (Universität Duisburg-Essen)

Uwe Werlein, M.A. (Universität Duisburg-Essen)

Weblink:

www.nibelungenrezeption.de