Susanne Hennecke

Hennecke, Susanne / Becking, Bob (Hrsg.) (2011): Out of Paradise. Eve and Adam as Characters in Constructions of Religious Identities. Sheffield.

Hennecke, Susanne (2011): A Different Perspective. Karl Barth and Luce Irigaray looking at Michelangelo's 'The Creation of Eve'. In: Hennecke, Susanne / Becking, Bob (Hrsg.): Out of Paradise. Eve and Adam as Characters in Constructions of Religious Identities. Sheffield. S. 125-139.

 

Thorsten Knauth

Knauth, Thorsten / Jochimsen Maren A. (Hrsg.) (2017): Einschließungen und Ausgrenzungen. Zur Intersektionalität von Religion, Geschlecht und sozialem Status für religiöse Bildung. Waxmann, Münster.

  • Im Zuge einer wachsenden Aufmerksamkeit für religiöse und kulturelle Heterogenität in Schule und Bildung kommt der inklusiven Gestalt einer vielfaltssensiblen religiösen Bildung eine besondere Bedeutung zu. Dabei ist insbesondere die Reflexion von Verwobenheiten und Interdependenzen zwischen den verschiedenen Formen der Differenz bedeutsam: Wie werden über Verknüpfungen von Geschlecht, Kultur und sozialem Status Einschließungen und Ausgrenzungen in Bildungsprozessen herbeigeführt? Ausgehend von der Diskussion über eine genderbewusste Religionspädagogik wird auf Grundlage des Intersektionalitätsansatzes und im Gespräch mit anderen Disziplinen aus Theologie, Erziehungsund Sozialwissenschaft dieser Frage in ihrer Bedeutung für religionspädagogische und theologische Theoriebildung nachgegangen. Ziel ist es, Studierende religionsund bildungsbezogener Fachrichtungen sowie weitere Interessierte in Fragestellungen einer genderbewussten Religionspädagogik der Vielfalt einzuführen.

Amirpur, Katajun / Knauth, Thorsten / Roloff, Carola, Weiße Wolfram (Hrsg.) (2017): Perspektiven dialogischer Theologie. Offenheit in den Religionen und eine hermeneutik des interreligiösen Dialogs. Waxmann, Münster.

Knauth, Thorsten / Pithan, A. / Arzt, S. / Jakobs, M. (Hrsg.) (2009): Gender, Religion, Bildung. Beiträge zu einer Religionspädagogik der Vielfalt. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh.

  • Abstract:
    In Zusammenarbeit mit Comenius Institut, Universität Salzburg und Universität Luzern. Interkonfessionell orientiertes Überblickswerk zur Bedeutung der Gender-Kategorie für religionspädagogische Theorie und Praxis, basierend auf der Konzeption einer Pädagogik der Vielfalt, die von Heterogenität, Gerechtigkeit und Anerkennung ausgeht. 

Knauth, Thorsten / Jozsa, D.-P. / Weiße, W. (Hrsg.) (2009): Religionsunterricht, Dialog und Konflikt. Analysen im Kontext Europas. Waxmann, Münster / New York / München / Berlin.

  • Abstract:
    Der Band informiert über die Forschungsansätze des EU-geförderten europäischen  Forschungsprojektes „Religion im Erziehungswesen. Ein Beitrag zum Dialog oder ein Konfliktfaktor in sich verändernden Gesellschaften europäischer Staaten“ (REDCo) und bilanziert die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland.

Knauth, Thorsten / Veinguer, A. A. / Dietz, G. / Jozsa, D.-P. (Hrsg.) (2009): Islam in Education in European Countries. Pedagogical Concepts and Empirical Findings. Waxmann, Münster / New York / München / Berlin.

  • Abstract:
    Relations between Muslims and the public education systems of Europe are often characterized by tensions. There is often still a perceived incompatibility between the claims of individual Muslims or Muslim communities in the one hand and the aims of public education in Europe on the other. Nevertheless, as this book aims to illustrate, there are already rich and diverse experiences throughout Europe of how to integrate Islam into the national and regional school systems, particularly in primary, but also in secondary education. The book provides some analyses in certain regions of Spain, the Netherlands, France and England. The analyses are paralleled by empirical findings concerning the role of religion in the life of young Muslims, their views concerning religion in school and the impact of religion in education and society in Spain, the Netherlands, Norway, Germany, France and England.

Knauth, Thorsten / ter Avest, I. / Jozsa, D.-P. / Rosón, J. / Skeie, G. (Hrsg.) (2009): Dialogue and Conflict on Religion. Studies of Classroom Interaction in European Countries. Waxmann, Münster / New York / München / Berlin.

  • Abstract:
    Research on classroom interaction about religion is not very far developed, either nationally or as international and as comparative approach. The classroom can be seen as an arena both for learning and for micro-politics. The arena is shaped, and sometimes challenged and restricted, or even curtailed, by the wider societal and political context. In this outcome of a comparative international research project studies of classroom interaction are presented that focus on the micro-sociological level of research. The studies presented open up a rather unexplored field of international comparative research on religion in education and the role of diversity for classroom interaction, giving deeper insights into what happens in classrooms, displaying varieties of interactive patterns and relating these to their specific contexts.

Knauth, Thorsten / Jozsa, D.-P. / Bertram-Troost, G. / Ipgrave, J. (Hrsg.) (2008): Encountering Religious Pluralism in School and Society. A Qualitative Study of Teenage Perspectives in Europe. Waxmann, Münster / New York / München / Berlin.

  • In this volume an empirical qualitative study of religion in the lives and schooling of young people in Europe is presented. The participating countries are Russia, Estonia, Norway, Germany, England, the Netherlands, France and Spain. For the first time large-scale qualitative findings are presented on the importance of religion and attitudes towards religious diversity and religious education among European school students. The national findings are set out individually, integrated into bi-national studies focusing on the contextual setting, and finally brought together into a European comparison that highlights the commonalities between the positions expressed by the students.

Knauth, Thorsten / Kuld, L. / Bolle, R. (Hrsg.) (2005): Pädagogik ohne Religion? Beiträge zur Bestimmung und Abgrenzung der Domänen von Pädagogik, Ethik und Religion. Waxmann, Münster / New York / München / Berlin.

  • Abstract:
    Die Beiträge dieses Bandes beruhen auf Vorträgen eines Symposions an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, das zum Ziel hatte, das Gespräch zwischen Pädagogik und Theologie auf einer gemeinsamen Schnittfläche ethischer Fragen wieder zu eröffnen. Denn die kulturelle und religiöse Vielfalt in Schule und Gesellschaft erinnert an die Differenz und Ungleichzeitigkeit von Kulturen und Religion und zwingt den Schulen den Streit um die Pluralismusfähigkeit von Religion und religiös begründeter Moral als pädagogisches Problem auf. Die Autoren des Bandes versuchen, das Verhältnis von Pädagogik und Religion auf eine zweifache Weise zu reflektieren: historisch und systematisch aus der Sicht der Pädagogik und auch aus der Sicht der Theologie. Was diese Untersuchungen für das Erziehungssystem aussagen, beleuchten Beiträge zu schulpraktischen Forschungen aus den Fächern Ethik, Pädagogik und Religion.  Die Beiträge zu dieser Fragestellung wollen aus theologischer, pädagogischer und religionspädagogischer sowie auch interreligiöser und religionssoziologischer Perspektive die notwendige Diskussion über die Bedeutung von Religion und Religionsunterricht im Kontext von zunehmend pluralisierten und individualisierten Gesellschaften anstoßen.

Knauth, Thorsten / Günther, U. / Gensicke, M. (Hrsg.) (2005): Theologie – Pädagogik – Kontext. Zukunftsperspektiven der Religionspädagogik. Waxmann, Münster / New York / München / Berlin.

  • Abstract:
    Kontext erweist sich immer mehr als zentraler Begriff für Theologie, Pädagogik und damit auch für die Religionspädagogik, wenn diese den Herausforderungen der veränderten gesellschaftlichen Gegebenheiten angemessen begegnen wollen: Säkularisierung und Individualisierung sowie religiöse und kulturelle Pluralisierung erfordern neue Herangehensweisen. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf die Chancen und Notwendigkeiten von Dialog –und zwar in allen drei Disziplinen.

 

Marcel Nieden

Nieden, Marcel (Hg.): Ketzer, Held und Prediger. Martin Luther im Gedächtnis der Deutschen, Darmstadt 2017.

  • Der Band bietet erstmals eine epochen- und genreübergreifende Bilddokumentation zur Wahrnehmung und Aneignung Luthers in der deutschen Erinnerungskultur. Die einzelnen Bilder sind eingebettet in Essays, die das „Epochentypische“ der Luthermemoria herauszuarbeiten suchen. Der Band berücksichtigt alle Medien und Formen der Erinnerung: die Reformationsjubiläen, die Wirkungsstätten Luthers und die Lutherdenkmale, Gemälde, Druckgrafiken, Plastiken, Münzen, Devotionalien, Filme und Festspiele, Werkausgaben und Belletristik. Er dokumentiert die kirchlichen Formen der Luthererinnerung im deutschen Protestantismus ebenso wie die Inanspruchnahme Luthers durch Interessengruppen, Staat und Ideologie ­­– die Indienstnahme des Reformators durch den dynastischen Fürstenstaat, die Stilisierung Luthers zum deutschen Nationalhelden und zur bürgerlichen Vorbildfigur im 19. Jahrhundert, die Instrumentalisierung der Luthermemoria im Nationalsozialismus.

Nieden, Marcel (2014): Gerhard Mercator als Theologe. (Lectiones Inaugurales 9). Duncker & Humblot, Berlin.

  • Das Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft in der Frühen Neuzeit ist komplex. Religiöse Prägungen und Interessen konnten dem naturwissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt entgegenstehen, sie konnten naturwissenschaftliche Forschungen aber auch – wie bei Gerhard Mercator (1512-1594) – motivieren. Die Vorlesung zeichnet die religiöse Biographie des gelehrten Kartographen nach und erkundet anhand der Quellen  dessen theologisches Denken. Dabei wird deutlich, dass sich Gerhard Mercator, vergleichbar seinen jüngeren Zeitgenossen Giordano Bruno oder Galileo Galilei, nicht einfach ungebrochen einer bestimmten Konfession zuordnen lässt, sondern in Orientierung an einer humanistisch geprägten Geist-Religion verschiedene christliche Überzeugungen und Vorstellungen zu einer spannungsreichen Einheit verband.

Nieden, Marcel (2006): Die Erfindung des Theologen. Wittenberger Anweisungen zum Theologiestudium im Zeitalter von Reformation und Konfessionalisierung (Spätmittelalter und Reformation. Neue Reihe 28). Mohr Siebeck, Tübingen.

  • Abstract:
    Was muss ein Theologe wissen, um verantwortlich von Gott reden zu können? Diese Frage wurde im Zeitalter von Reformation und Konfessionalisierung intensiv diskutiert. Die damals zahlreich entstandenen, von der historischen Forschung erst ansatzweise wahrgenommenen Anweisungen zum Theologiestudium sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Marcel Nieden widmet sich dabei speziell Wittenberger Quellen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, fragt nach den darin entfalteten Konzeptionen der Theologenausbildung, untersucht aber auch die universitätsrechtlichen Rahmenbedingungen des Theologiestudiums an der Leucorea. Außerdem vergleicht er die Bildungsvorstellungen der Wittenberger Reformatoren und ihrer Schüler mit einflussreichen Konzeptionen aus dem Bereich der römisch-katholischen und reformierten Konfession. Durch die Untersuchung des in den Anweisungen propagierten intellektuellen und spirituellen Qualifikationsprofils ergeben sich wichtige Einsichten in den geistigen Formierungsprozess, der entscheidend zur Ausbildung eines evangelisch-geistlichen Selbstbewusstseins und damit zur Vergesellschaftung der neuen Sozialgruppe der evangelischen Geistlichkeit beigetragen hat.

 

Stefanie Pfister

Pfister, Stefanie (2009): Ich gegen mich?! Kopiervorlagen zum Thema Selbstverletzung, Selbstbewusstsein, Identität. Sekundarstufe I. Göttingen.

Pfister, Stefanie (2008): Messianische Juden in Deutschland. Eine historische und religionssoziologische Untersuchung (zugl. Diss.). Münster.

 

 

Aaron Schart

Schart, Aaron / Obermann, Andreas (2010): Kompetenz Religion. Religiöse Bildung im Spannungsfeld von Konfessionalität und Pluralität. Nordhausen.

  • Abstract:
    Schlüsselkompetenz Religion? Die Beiträge des vorliegenden Bandes kreisen um den Beitrag interreligiösen Lernens für die Entwicklung einer religiösen Identität und deren Bedeutung für ein friedliches Zusammenleben in einer plu-ralen Gesellschaft. Die theologischen und religionspädagogischen Beiträge beleuchten je aus ihrer Perspektive die Bedeutung interreligiösen Lernens als notwendige Antwort auf die gewandelten multikulturellen und multireligiösen Situationen in Schule und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland heute.
  • Der besondere Reiz des im Auftrag des Vereins „inter religion(e)s - FORUM FÜR RELIGIÖSE BILDUNG e.V.“ herausgebenen Bandes besteht darin, dass die Autorinnen und Autoren aus vielen verschiedenen Religionsgemeinschaften stammen. So wird die Leserschaft eingeladen sich an dem Dialog der Religio-nen darüber zu beteiligen, wie interreligiöse Kompetenz am besten ausgebildet werden kann und welchen Wert sie sowohl für die  Religionsgemeinschaften selbst als auch für die plurale Gesellschaft darstellt.

 

Thomas Wagner

Wagner, Thomas (2012): Gottes Herrlichkeit. Bedeutung und Verwendung von kābôd im Alten Testament. (VTS 151). Leiden / Boston.

Wagner, Thomas / Vieweger, Dieter / Erlemann, Kurt (Hrsg.) (2008): Kontexte. Biografische und forschungsgeschichtliche Schnittpunkte der alttestamentlichen Wissenschaft. FS Boecker, Neukirchen-Vluyn.