Peter Alter

Alter, Peter (2006): Winston Churchill (1874-1965). Leben und Überleben. Stuttgart.

Alter, Peter (2009): Die Windsors. Geschichte einer Dynastie. München.

 

Michaela Bachem-Rehm

Bachem-Rehm, Michaela  (2012): Katholizismus in Nordrhein-Westfalen. In: Rusinek, Bernd-A. / Melis, Damian van (Hrsg.): Kulturgeschichte Nordrhein-Westfalens. Köln.

  • Abstract: Die radikale Strukturreform, die der damalige Essener Bischof Felix Genn seit 2003 seinem Bistum verordnet hat, sieht u.a. 96 Pfarr- und Filialkirchen vor, die von der Diözese nicht mehr finanziell bezuschusst und damit praktisch aufgehoben werden. Für diese „weiteren“ Kirchen können neue Wirkungsmöglichkeiten gesucht werden, in einigen Fällen war die Aufgabe aber auch gleichbedeutend mit einem Abriss. Ein besonders prägnantes Beispiel sowohl für den Kampf einer Gemeinde gegen den bischöflichen Beschluss als auch für die Umwidmung eines sakralen Raumes ist die Bochumer Christ-König-Kirche, die als „Kunstkirche K.I.C.K.“ im Rahmen von Ruhr2010 als eine von 52 „spirituellen Kulturtankstellen“ fungiert. Wie erklärt sich dieser grundlegende Wandel in einer Region, die durch ein engmaschiges Netz von Pfarrgemeinden geprägt war und für die lange Zeit das Motto galt: „Jedem Bergarbeiter seine Kirche neben’s Bett“? Um diese Frage beantworten zu können, wird ein historischer Rückblick vorgenommen unter der Prämisse „Herausforderungen“.

 

Frank Becker

Becker, Frank / Schäfer, Ralf (Hg.): Sport und Nationalsozialismus. Göttingen 2016 (=Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus; Bd. 32).

Becker, Frank / Scheller, Benjamin / Schneider, Ute (Hg.): Die Ungewissheit des Zukünftigen. Kontingenz in der Geschichte. Frankfurt a. M. 2016 (=Kontingenzgeschichten; Bd. 1).

Becker, Frank (Hrsg.) (2015): Zivilisten und Soldaten. Entgrenzte Gewalt in der Geschichte. Klartext, Essen.

Becker, Frank (Hrsg.) (2015): Der Erste Weltkrieg und die Städte. Studien zur Rhein-Ruhr-Region. UVRR, Duisburg.

Becker, Frank / Schäfer, Ralf  (Hrsg.) (2014): Die Spiele gehen weiter. Profile und Perspektiven der Sportgeschichte. Campus, Frankfurt a. M. / New York.

Plesser, Theo / Thamer, Hans-Ulrich (Hrsg.) (2012): Arbeit, Leistung und Ernährung. Vom Kaiser-Wilhelm-Institut für Arbeitsphysiologie in Berlin zum Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und Leibniz Institut für Arbeitsforschung in Dortmund. Steiner, Stuttgart. (Pallas Athene. Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, hg. v. Rüdiger vom Bruch und Lorenz Friedrich Beck; Bd. 44).

Becker, Frank (2009-2011): Den Sport gestalten. Carl Diems Leben (1882-1962). 4 Teilbände. Universitätsverlag Rhein-Ruhr. Duisburg.

  • Die 4-bändige Biografie ist aus einem Projekt der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen, hervorgegangen, das vom DOSB und der Deutschen Sporthochschule Köln mitfinanziert wurde. Von 2005 bis 2007 wurden Leben und Werk Carl Diems erforscht. Hintergrund war dabei u. a. die Frage nach Diems Tätigkeiten und Äußerungen in der NS-Zeit, die in der Vergangenheit bereits zu vielen Umbenennungen von nach Carl Diem benannten Straßen und Sportstätten in Deutschland geführt haben.

 

Markus Bernhardt

Bernhardt, Markus (2011): Was ist des Richters Vaterland? Justizpolitik und politische Justiz in Braunschweig zwischen 1879 und 1919/20. Berlin.

  • Abstract:
    Die Arbeit (Habilitationsschrift) antwortet in mehrfacher Weise auf offene Forschungsfragen. Angesiedelt zwischen Rechtsgeschichte und Neuerer Geschichte fragt sie zum ersten Mal empirisch danach, was vor deutschen Strafgerichten zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik geschehen ist. Das tut sie anhand eines gut gewählten Beispiels, gewissermaßen in Form einer Pilotstudie. Das Beispiel ist das Landgericht Braunschweig, an dem sich die gesamte Richterschaft eines Bundesstaates des Kaiserreichs sozial-, politik- und rechtsgeschichtlich greifen lässt. Dieses Gericht ist mit Bedacht gewählt. Zum einen lässt sich dadurch die verbreitete, aber verzerrte Perspektive auf den „preußisch-deutschen“ Richter vermeiden, zum anderen erlaubt der Zugriff das ganze Sozialsystem der Richterschaft unter die Lupe zu nehmen und zum dritten gestattet ein Landgericht als mittleres Strafgericht einen Blick auf den Justizalltag jenseits der spektakulären Prozesse, die ebenfalls immer noch das Bild der Forschung prägen.

Bernhardt, Markus / Henke-Bockschatz, Gerhard / Sauer, Michael (2010): Bilder - Wahrnehmungen - Konstruktionen. Reflexionen über Geschichte und historisches Lernen. Festschrift für Ulrich Mayer zum 65. Geburtstag. 2. Auflage. Ts, Schwalbach.

  • Abstract: Vier klar konturierte, an den Forschungsschwerpunkten von Ulrich Mayer orientierte Themenkomplexe strukturieren diesen Band:
  • Kulturgeschichte – Geschichtskultur Bilderwelten – Vorstellungswelten Geschichte in der didaktischen Reflexion Geschichte im Unterricht. Dabei werden interdisziplinäre und innovative Forschungswege auf dem Gebiet der Bildquellen beschritten. Ein breites inhaltliches Spektrum moderner geschichtsdidaktischer Forschung – Empirie, Darstellungsprobleme, Handlungs- und Schülerorientierung, curriculare Perspektiven – steht neben Anregungen zu innovativer Unterrichtspraxis: Einsatz neuer Medien, Facharbeit, Zeitung als Quelle.

 

Dirk Blasius

Blasius, Dirk (2009): Carl Schmitt und der 30. Januar 1933. Studien zu Carl Schmitt. Frankfurt a. M.

Blasius, Dirk (2007): Lorenz von Stein. Deutsche Gelehrtenpolitik in der Habsburger Monarchie. Kiel.

Blasius, Dirk (2005): Weimars Ende. Bürgerkrieg und Politik 1930-1933. Göttingen.

 

Wolfgang Blösel

Blösel, Wolfgang / Hölkeskamp, Karl-Joachim (Hrsg.) (2011): Von der militia equestris zur militia urbana. Prominenzrollen und Karrierefelder im antiken Rom. Beiträge zur Tagung an der Universität zu Köln vom 16. bis 18. Mai 2008. Stuttgart.

  • O.g. Tagung wurde finanziert von der Gerda Henkel-Stiftung Düsseldorf.
    "Die Vielfalt der Rollen der Angehörigen des Senatsadels – auch jenseits der 'klassischen' Führungsfunktionen in Politik und Krieg – und vor allem der Wandel dieser Rollen bzw. ihrer relativen Gewichtung von der (späten) Republik zur Kaiserzeit sind in den letzten Jahren in den Mittelpunkt der modernen Forschung gerückt. Diese beiden Aspekte werden in den einzelnen Beiträgen des Bandes, die neben den genannten traditionellen ‘Prominenzrollen’ bzw. ‘Karrierefeldern auch Kriterien und Kompetenzen wie Erziehung und Sozialisation, rhetorische Fähigkeiten und juristische Expertise sowie darüber hinaus die Entwicklung ganz neuer aristokratischer Distinktionsmerkmale und Lebensentwürfe thematisieren, systematisch und detailliert analysiert."

 

Stefan Brakensiek

Schneider, Ute / Brakensiek, Stefan (Hrsg.) (2015): Gerhard Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer. WBG.

  • Die Projektion Gerhard Mercators setzte Maßstäbe in der Kartographie und wurde zum weltweiten Standard, bis sie im 20. Jahrhundert in die Kritik geriet und sukzessive abgelöst wurde. Dieser Band, hervorgegangen aus einer internationalen Tagung aus Anlass des 500. Geburtstags Mercators, nimmt den Gelehrten und sein Werk im Kontext mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Diskurse, Netzwerke und Dimensionen der Wissensproduktion in den Blick. Am Standort Duisburg war Mercator auf Informationen aus aller Welt angewiesen, die er durch ein briefliches Kommunikationsnetz und über Vermittlung durch Abraham Ortelius erhielt. Der Selbstverlag, der auf der Mitarbeit der Familie basierte, produzierte und vertrieb das umfangreiche Werk, das weit mehr als Karten und Globen umfasste. Die Rezeption des Werks, die Nutzung und Popularisierung seiner Karten und Globen werden in diesem Band ebenso beleuchtet wie die Wirkung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse bis in unsere Gegenwart.
  • ISBN: 3534264517

Brakensiek, Stefan / Bredow, Corinna von / Näther, Birgit (Hrsg.) (2014): Herrschaft und Verwaltung in der Frühen Neuzeit. Duncker & Humblot, Berlin.

  • Ausgehend von der klassischen Annahme Max Webers, wonach Herrschaft im Alltag Verwaltung sei, analysiert der Sammelband Kommunikationsprozesse zwischen Herrschaft, Administration und Administrierten in europäischen Territorien der Frühen Neuzeit. Der verbreiteten Vorstellung, dass diese Kommunikationsprozesse weitgehend von Befehl und Gehorsam bestimmt waren, setzen die in diesem Band versammelten Einzelstudien differenzierte historische Analysen der Konstellationen und Dynamiken des Dreiecksverhältnisses entgegen. Die Beiträge widmen sich den spezifischen Formen und Verfahren der Kommunikation zwischen Landesherrn, Verwaltungen und Untertanen, und befassen sich mit deren sprachlicher Ausgestaltung. Zudem fokussieren mehrere Beiträge den Organisationscharakter von Verwaltungen, um das Verhältnis zwischen herrschaftlichen Initiativen und administrativem Handeln, sowie die Rolle von – nicht selten eigendynamischen – Verwaltungspraktiken zu bestimmen. Die hier vorgestellten neuen Ansätze der Verwaltungsgeschichte und Überlegungen zur Verwaltungskultur lösen sich von der konventionellen »Rationalitätserzählung« der Bürokratie in der Moderne, indem sie nach vielfältigen Rationalitäten und Logiken fragen, die das herrschaftliche und administrative Handeln in der Vormoderne prägten.
  • ISBN 978-3-428-14150-0

Brakensiek, Stefan / Stolleis, Michael / Wunder, Heide (Hrsg.) (2006): Generationengerechtigkeit? Normen und Praxis im Erb- und Ehegüterrecht 1500-1850. Beiheft 37 der Zeitschrift für Historische Forschung. Berlin.

  • Ergebnisse einer Konferenz am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld, unter Beteiligung von Historikern, Rechtshistorikern und Ethnologen.

Brakensiek, Stefan / Wunder, Heide (Hrsg.) (2005): Ergebene Diener ihrer Herren? Herrschaftsvermittlung im alten Europa. Köln / Weimar / Wien.

  • Ergebnisse einer international vergleichenden Konferenz an der Universität Kassel, unter Beteiligung von Historikern aus Ungarn, Tschechien, Rumänien, Österreich, Schweden, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und Deutschland.

Brakensiek, Stefan / Kießling, Rolf / Troßbach, Werner / Zimmermann, Clemens (Hrsg.) (?): Grundzüge der deutschen Agrargeschichte. Unter Mitarbeit von Frank Konersmann, Gunter Mahlerwein u. Reiner Prass.

  • Ergebnisse des Projekts "Ländliche Gesellschaften in Deutschland. Menschen, Räume, Umwelt", gefördert von der Rentenbank (2009-2011).
  • Die "Grundzüge der deutschen Agrargeschichte" sollen historische Sachverhalte klären und zum näheren historischen Verständnis aktueller Entwicklungen von Landwirtschaft und ländlicher Gesellschaft beitragen. Das Ziel ist es, die heutige Meinungsbildung in der Öffentlichkeit über die Agrargesellschaft nachhaltig zu beeinflussen, die Position der Agrargeschichte in den Geschichtswissenschaften zu stärken und sie im Spektrum der Kulturwissenschaften zu verankern. Das Werk gibt den aktuellen Stand der Forschung zur Landwirtschafts- und  Gesellschaftsgeschichte vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart für ein fachlich interessiertes, breites Lesepublikum wieder. Es nimmt erstmals seit dem letzten zusammenfassenden Werk der Deutschen Agrargeschichte, das vor dreißig Jahren erschien, die ungeheure Dynamik der agrargeschichtlichen Forschung auf und fasst die kaum noch übersehbaren Gesichtspunkte zusammen. Dazu gehört die Aufnahme einer europäischen und vergleichenden Perspektive, insbesondere was den Beitrag der deutschen Agrarpolitik zur europäischen Agrarsteuerung betrifft. Es handelt sich um ein Gemeinschaftswerk der einschlägig arbeitenden Historiker in Deutschland. Es verfolgt einen interdisziplinären Ansatz. Neben Ergebnissen aus Wirtschafts-, Rechts-, Kultur- und Sozialgeschichte finden auch Forschungen der Agrarwissenschaften, der Volkskunde, der Agrarsoziologie, der Siedlungsgeographie und der Wirtschaftswissenschaften Berücksichtigung.

     

Nicolas Brochagen

Brochhagen, Nicolás (2012): Die landesherrliche Visitation in Grebenstein 1668. Eine Fallstudie zur Herrschaftsvermittlung durch Visitationsverfahren in der Landgrafschaft Hessen-Kassel. (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte Bd. 165).

  • ISBN 978-3-88443-320-17

 

Christian Bunnenberg

Bunnenberg, Christian (2012): Das Schlachtfeld von Woerth - Geschichtsort, Erinnerungsort, Lernort. Zus. mit Tobias Arand. Geschichtskultur und Krieg, Bd. 3. Münster.

  • Publikation als Folge einer gemeinsamen Exkursion für Studierende mit der PH Ludwigsburg. Sammelband mit Beiträgen u.a. von Historikern, Geschichtsdidaktikern und Lehramtsstudierenden. Die Schlacht von Wörth als zentraler Moment des sogenannten Einigungskrieges von 1870/71 wird im vorliegenden Sammelband als Ort verstanden, an dem sich aktuelle und vergangenen Geschichtskulturen seit 1870 untersuchen lassen. Die Kategorie "Geschichtsort" umreisst die ereignisgeschichtliche Dimensionen, am "Erinnerungsort" lassen sich erinnerungskulturelle Phänomene, Praktiken und Manifestationen (z.B. Denkmäler, Erinnerungsliteratur, visuelle Medien) aufzeigen und der "Lernort" fragt schließlich nach den Potentialen für den Geschichtsunterricht und der historischen Bildung (Geschichtsbewusstsein, geschichtskulturelle Kompetenz, Friedenserziehung).

Bunnenberg, Christian / Berger, Jutta / Böttcher, Bernhard / Ebert, Tobias / Jaschka, Philipp / Wolff, Vera (Hrsg.) (2011): Stationentraining Mittelalter. Materialien zur Erstellung eines Lernzirkels. Donauwörth.

  • Das Projekt entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen Universität, Fachleitung Geschichte am Studienseminar und erfahrenen GeschichtslehrerInnen aus verschiedenen Bundesländern. Die Konzeption entspricht aktuellen geschichtsdidaktischen Forschungen.
  • An über 40 ausgearbeiteten Stationen mit umfangreichen Materialien können SchülerInnen in die Welt des Mittelalters eintauchen. Sie erhalten Einblicke in Politik, Alltag und Kultur. Die handlungsorientierte Arbeit an Stationen fördert dabei das selbstständige Lernen jedes einzelnen Schülers.
  • Die Vielfalt der Aufgabenstellungen und Lösungen führt dazu, dass SchülerInnen trotz unterschiedlichster Lernvoraussetzungen besonders nachhaltig lernen. Zum Ende des Stationentrainings können die SchülerInnen Ihr Wissen in Form eines Tests eigenständig überprüfen.
  • Die Themen: Alltag | Stadt | Herrschaft | Religion | Begegnung mit dem Fremden | Konflikt/Ritual | Hanse | Bauern | Geschichtskultur
  • Der Band enthält: 4 bis 12 Stationen pro Themenbereich | insgesamt ca. 80 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen mit Lösungen | Vorlagen zur Lernkontrolle

Bunnenberg, Christian (2007): Der "Kongo-Müller" - eine deutsche Söldnerkarriere. Europa-Übersee Bd. 19. Münster.

  • Im Herbst 1964 berichteten westdeutsche Zeitungen wiederholt über den Einsatz weißer Söldner im kongolesischen Bürgerkrieg. Der SPIEGEL meldete am 23. September, dass sich der Deutsche Siegfried Müller, Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse, als einer der ersten Freiwilligen für die Söldnertruppe im Kongo gemeldet habe. Bald war der von der Presse "Kongo-Müller" genannte Söldner Mittelpunkt einer deutsch-deutschen Debatte. Zentrales Thema war sein vermeintlicher Beitrag für den von der DDR unterstellten westdeutschen "Neokolonialismus" im postkolonialen Afrika. Die Studie liegt im Schnittpunkt zwischen den kolonial-, medien-, militär- und zeitgeschichtlichen Dimensionen des historischen Falls.

 

Miriam Czock

Czock, Miriam (2012): Haus Gottes - Untersuchungen zur Kirche als heiligem Raum von der Spätantike bis ins Frühmittelalter. De Gruyter.

  • Mit dem sogenannten „spatial turn” ist das Bewußtsein in den Geisteswissenschaften dafür gewachsen, dass Räume keineswegs nur naturwissenschaftlich festgelegte Entitäten sind, sondern unabhängig von ihrer Verortung durch den Menschen konstituiert werden. Die besondere Bedeutung dieses Konzeptes für die Vorstellung von heiligen Räumen wurde bisher vor allem für das Spätmittelalter und die Frühe Neuzeit betont, ist aber für das Frühmittelalter als Zeit der Entfaltung neuer christlicher Frömmigkeitsformen noch nicht fruchtbar gemacht worden. Deshalb widmete sich die Dissertation unter der Berücksichtigung raumtheoretischer Betrachtungen der Frage, wie in der Zeit vom 3. Jahrhundert bis in das 10. Jahrhundert das Kirchengebäude anhand eines komplexen theologischen Vorstellungsnetzes sowie normativen Postulaten als heiliger Raum konfiguriert wird. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stand damit die Konstruktion des Kirchenraumes als Sakralraum durch die Kirche wie den König. Die Arbeit lotet aus, wie das Sakrale durch Begriffe und Normen als Begrenztes bestimmt sowie durch Symbole oder Rituale sichtbar gemacht wurde.

 

Amalie Fößel

Fößel, Amalie (2013): The Political Traditions of Female Rulership in Medieval Europe. In: Bennett, Judith M. / Karras, Ruth Mazo (Hrsg.): The Oxford Handbook of Women and Gender in Medieval Europe. Oxford. S. 68-83.

Fößel, Amalie (Hrsg.) (2011): Die Kaiserinnen des Mittelalters. Regensburg.

  • Der von A. Fößel konzipierte und herausgegebene Sammelband enthält Beiträge zu sechzehn Kaiserinnen des Mittelalters, die erstmals alle in einem Band erfasst werden. Im Zentrum der jeweiligen Aufsätze stehen die Fragen: Wie und warum wurde man Kaiserin? Was hatte eine Kaiserin zu tun? Welchen Einfluss hatte eine Kaiserin? Was bedeutete es, Kaiserin zu sein. Beiträger: A. Fößel, B. Kasten, H. Hawicks, M. Schütz, L. Körntgen, M. Black-Veldtrup, E. Goez, C. Zey, S. Pätzold, M. Hartmann, T. Weller, I.. Runde, S. Dick, A. Rüther, U. Ludwig, A. Hack.

 

Simone Frank

Engelbrecht, Jörg (†) / Frank, Simone / Krumm, Christian / Schmenk, Holger (Hrsg.) (2014): Rhein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur, Band 5: Der Erste Weltkrieg. Oberhausen.

 

Marc Hanisch

Loth, Wilfried / Hanisch, Marc (Hrsg.) (2013): Erster Weltkrieg und Dschihad. Die Deutschen und die Revolutionierung des Orients. De Gruyter.

  • ISBN: 978-3-486-85854-9

 

Sümeyra Kaya

Kaya, Sümeyra (2014): Entscheidung für Europa. Historische Grundlagen der türkischen Europapolitik. Klartext, Essen. 320 S.

 

Wilfried Loth

Loth, Wilfried / Paun, Nicolae (Hrsg.) (2014): Disintegration and Integration in East-Central Europe. 1919 – post-1989. Nomos. (=Veröffentlichungen der Historiker-Verbindungsgruppe bei der Kommission der EG, vol. 16)

  • ISBN 978-3-8487-1330-1; 380 pp., pb., € 30.00
  • In this volume, based on an international colloquium at the Faculty of European Studies, Babes-Bolyai University, in Cluj-Napoca, the integration of former member states of the Soviet bloc into the European Union is for the first time discussed in its broad historical context. 30 scholars are providing a comprehensive insight into the state of integration of East-Central European countries

Loth, Wilfried (2014): Europas Einigung. Eine unvollendete Geschichte. Campus, Frankfurt a.M. / New York.

  • ISBN: 3593500779; 512 S., 39,90 €

Loth, Wilfried / Hanisch, Marc (Hrsg.) (2013): Erster Weltkrieg und Dschihad. Die Deutschen und die Revolutionierung des Orients. De Gruyter.

  • ISBN: 978-3-486-85854-9

Dülffer, Jost / Loth, Wilfried (Hrsg.) (2012): Dimensionen internationaler Geschichte. München. (= Studien zur internationalen Geschichte, Bd. 30)

Loth, Wilfried (Hrsg.) (2005): La gouvernance supranationale dans la construction européenne. Organisation internationale et relations internationales, Bd. 60. Bruylant, Bruxelles.

Loth, Wilfried (Hrsg.) (2005): Europäische Gesellschaft. Grundlagen und Perspektiven. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

Loth, Wilfried / Bitsch, Marie-Thérèse / Barthel, Charles (Hrsg.) (2007): Cultures politiques, opinions publiques et intégration européenne. Organisation internationale et relations internationales, Bd. 62. Bruylant, Bruxelles.

Loth, Wilfried (Hrsg.) (2009): Experiencing Europe. 50 Years of European Construction 1957-2007. Publications of the European Union Liaison Committee of Historians, vol.12. Nomos, Baden-Baden.

Loth, Wilfried (2007): Die Sowjetunion und die deutsche Frage. Studien zur sowjetischen Deutschlandpolitik von Stalin bis Chruschtschow. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.

Loth, Wilfried / Soutou, Georges-Henri (Hrsg.) (2008): The Making of Détente. Eastern and Western Europe in the Cold War 1965-75, Routledge, London / New York.

 

Christoph Marx

Marx, Christoph (2012): Südafrika. Geschichte und Gegenwart. Kohlhammer, Stuttgart.

Marx, Christoph (2010): Reinheit. Veröffentlichungen des Instituts für Historische Anthropologie, Bd. 12. Wien / Köln.

  • Hervorgegangen aus einer Tagung im September 2008, veranstaltet von Christoph Marx und Peter Burschel für das Institut für Historische Anthropologie

Marx, Christoph (2008): Ox wagon sentinel: Radical Afrikaner nationalism and the history of the Ossewa Brandwag. Pretoria, Münster.

  • Englische Übersetzung meiner Habilitationsschrift, deutsch erschienen u.d. T. Im Zeichen des Ochsenwagens, der radikale Afrikaaner-Nationalismus und die Geschichte der Ossewabrandwag, Münster 1998.

Marx, Christoph (2008): Pelze, Gold und Weihwasser. Handel und Mission in Afrika und Amerika. Darmstadt.

Marx, Christoph (Hrsg.) (2007): Bilder nach dem Sturm. Wahrheitskommissionen und historische Identitätsstiftung zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Münster.

 

 

Melanie Panse

Panse, Melanie (2012): Hans von Gersdorffs "Feldbuch der Wundarznei". Produktion, Präsentation und Rezeption von Wissen. Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften 7. Wiesbaden.

  • Die Dissertation beschäftigt sich als Beitrag zur Erforschung der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wissenskultur mit Wissensvermittlungs- und Rezeptionsprozessen in historischer Perspektive. Forschungsgegenstand der vorliegenden Studie ist das ‚Feldbuch der Wundarznei’ des Wundarztes Hans von Gersdorff, welches 1517 zum ersten Mal bei Johann Schott in Straßburg gedruckt wurde. Das in der Volkssprache verfasste Werk ist dem Feld der handwerklichen Künste zuzurechnen und eignet sich aufgrund seiner Form, seiner Rezeptionsdauer, seiner thematischen Ausrichtung, seiner medialen Hybridität und seiner Überlieferungslage für eine sozialfunktionale Analyse. Die Anknüpfung an wissenssoziologische Konzepte einer sich als Forschungsrichtung etablierenden Wissensgeschichte, welche Wissen als Kategorie für die historische Beschäftigung fruchtbar machen, erweist sich in diesem Zusammenhang als sinnvoll. Im Vergleich mit Hieronymus Brunschwigs ‚Cirurgia’ (1497) und Eucharius Rößlins ‚Rosengarten’ (1513) konnte auf dieser Basis herausgearbeitet werden, wie das im ‚Feldbuch’ aufbereitete Wissen organisiert, präsentiert, legitimiert und rezipiert wurde.

 

André Postert

Postert, André (2014): Von der Kritik der Parteien zur außerparlamentarischen Opposition. Die jungkonservative Klub-Bewegung in der Weimarer Republik und ihre Auflösung im Nationalsozialismus. Nomos, Baden-Baden.

  • ISBN 978-3-8487-0768-3
  • 534 S., Weblink

 

Barbara Schildt-Specker

Schildt-Specker, Barbara (2009): Nordrheinisches Klosterbuch. Lexikon der Stifte und Klöster bis 1815. Teil 1: Aachen bis Düren. Studien zur Kölner Kirchengeschichte 37,1. Siegburg.

Ute Schneider

Jaeger, Friedrich / Knöbl, Wolfgang / Schneider, Ute (Hrsg.) (2015): Handbuch Moderneforschung, Verlag J.B. Metzler, Stuttgart.

  • In den Kultur- und Sozialwissenschaften ist der Begriff der Moderne ein zentrales Thema. Doch wie wird "die Moderne" definiert? Wie wird sie in den verschiedenen Disziplinen erforscht? In Beiträgen zu einzelnen Fächern von Architekturtheorie, Ethnologie, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft über Medizin, Musikgeschichte und Philosophie bis zur Technikgeschichte und zu den Area-Studies geht das Handbuch diesen Fragen nach. Es eröffnet einen komprimierten Einblick in unterschiedliche Fachdiskurse, beleuchtet die Ansätze der einzelnen Fächer, ihre unterschiedlichen Argumente und Forschungskontexte. Ein Personenregister führt zu den im Band besprochenen WissenschaftlerInnen.
  • ISBN: 978-3-476-02442-8
  • Weblink

Schneider, Ute / Brakensiek, Stefan (Hrsg.) (2015): Gerhard Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer. WBG.

  • Die Projektion Gerhard Mercators setzte Maßstäbe in der Kartographie und wurde zum weltweiten Standard, bis sie im 20. Jahrhundert in die Kritik geriet und sukzessive abgelöst wurde. Dieser Band, hervorgegangen aus einer internationalen Tagung aus Anlass des 500. Geburtstags Mercators, nimmt den Gelehrten und sein Werk im Kontext mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Diskurse, Netzwerke und Dimensionen der Wissensproduktion in den Blick. Am Standort Duisburg war Mercator auf Informationen aus aller Welt angewiesen, die er durch ein briefliches Kommunikationsnetz und über Vermittlung durch Abraham Ortelius erhielt. Der Selbstverlag, der auf der Mitarbeit der Familie basierte, produzierte und vertrieb das umfangreiche Werk, das weit mehr als Karten und Globen umfasste. Die Rezeption des Werks, die Nutzung und Popularisierung seiner Karten und Globen werden in diesem Band ebenso beleuchtet wie die Wirkung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse bis in unsere Gegenwart.
  • ISBN: 3534264517

Schneider, Ute (2012): Die Macht der Karten. 3. erweiterte und aktualisierte Auflage. Darmstadt.

  • Norwegische Übersetzung: Kartenes Makt, Oslo 2007, gefördert mit Mitteln der EU.
  • Wir gehen tagtäglich mit Karten um - dabei nehmen wir die sachliche Richtigkeit der Karten als gegeben. Karten sind jedoch kein objektives, wertefreies Abbild der Welt, sondern immer auch Ausdruck eines bestimmten Weltbilds. Den unmittelbaren Zusammenhang von Weltsichten und ihrer kartographischen Repräsentation veranschaulichen mittelalterliche Karten auf eindrückliche Weise. Sie organisieren die Welt nicht nach uns vertrauten topographischen, sondern nach heilsgeschichtlichen Kriterien. In Klöstern gezeichnet, illustrieren sie die biblische Geschichte der Menschheit mit ihren relevanten Orten. Sie dienten kaum der Orientierung im geographischen als vielmehr im heilsgeschichtlichen Raum und seiner Zeit.
    Verschiedenste Repräsentationen der Welt in Gestalt von Karten und Globen sind der Ausgangspunkt dieses Buches.
  • Weblink
  • Besprechung auf 3sat

Schneider, Ute / Raphael, Lutz (Hrsg.) (2008): Dimensionen der Moderne. Festschrift für Christof Dipper. Frankfurt.

  • Alle Studien dieser Festschrift für Christof Dipper befassen sich mit der Frage der Moderne als Deutungsmuster in den Geschichts- und Sozialwissenschaften. Ziel ist es, Mosaiksteine für eine Theorie der Moderne zu liefern. Neben theoretischen und historiografischen Überlegungen stehen zahlreiche Beiträge, die einzelne Aspekte der Moderne oder Modernisierungsprozesse untersuchen. Das Spektrum der Länderstudien ist breit und reicht von Deutschland bis nach Italien, Großbritannien und Schweden. Insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Debatten um «multiple modernities» werden auch globale Prozesse und Entwicklungen nicht vernachlässigt. Untersuchungen zu den USA, Japan und dem asiatischen Raum bieten entsprechende Perspektiven des Vergleichs.

Dipper, Christof / Schneider, Ute (Hrsg.) (2006): Kartenwelten. Der Raum und seine Repräsentation in der Neuzeit. Darmstadt. 

 

Korinna Schönhärl

Reuschke, Darja / Salzbrunn, Monika / Schönhärl, Korinna (Hrsg.) (2013): The Economies of Urban Diversity. Ruhr Area and Istanbul. Palgrave Macmillan, New York.

Schönhärl, Korinna (2009): Wissen und Visionen. Theorie und Politik der Ökonomen im Stefan George-Kreis. Berlin.

  • Der symbolistische Dichter Stefan George sammelte nach der Jahrhundertwende einen Kreis von Dichtern und Intellektuellen um sich, mit denen er arbeitete und lebte, und die er in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit unterstützte. Es überrascht zunächst, dass neben Literaturwissenschaftlern wie Friedrich Gundolf und Historikern wie Ernst Kantorowicz auch einige Wirtschaftswissenschaftler zu diesem "Staat" gehörten. Denn George, der alle Lebensbereiche dem der Kunst untergeordnet sehen wollte, stand dem modernen Kapitalismus sehr kritisch gegenüber und interessierte sich nicht für ökonomische Fragen. Warum übte der Dichter auf die Ökonomen dennoch eine so große Faszination aus, und wieso empfanden sie das Zusammensein mit ihm als Bereicherung für ihre wissenschaftliche Tätigkeit?
  • Edgar Salin, Julius Landmann, Arthur Salz und Kurt Singer vertraten in praktischen wirtschaftspolitischen Fragen sehr unterschiedliche Standpunkte: hier reichte das Spektrum von gemeinwirtschaftlichen bis hin zu liberalen Positionen. In methodologischer Hinsicht dagegen profitierten sie alle von den gestalttheoretischen Ansätzen des George-Kreises, wie sie z.B. Edith Landmann ausarbeitete. Salin etwa entwickelte auf dieser Basis seine "Anschauliche Theorie" für die Volkswirtschaftslehre, die in einer Phase der methodologischen Verunsicherung des Faches nach dem Ende der Historischen Schule Orientierung bieten sollte.

Köster, Roman / Plumpe, Werner / Schefold, Bertram / Schönhärl, Korinna (Hrsg.) (2009): Das Ideal des schönen Lebens und die Wirklichkeit der Weimarer Republik. Vorstellungen von Staat und Gesellschaft im George-Kreis. Berlin.

 

Henning Türk

Türk, Henning (2006): Die Europapolitik der Großen Koalition. München.

  • Abstract:
    The grand coalition tried to advance the European unity between 1966 and 1969 on different policy areas. Important aims were a successful completion of the Kennedy-Round of the GATT, the enlargement of the EEC, the merger of the three European Communities to a single Community, the completion of the customs union and the beginning of a political cooperation among the Six. Publicly, the government claimed a parallel progress of all these policies but internally we have to diagnose a clear priority conflict. So, the foreign office pinned its hopes on the creation of an integration dynamic with the help of a British access to the EEC, whereas the department of economics favoured an economic deepening of the EEC before or parallel to the negotiations with the Britains. Furthermore, the main goal of the chancellor’s office was to achieve the beginning of a political cooperation of the Six. So, the stagnation of the grand coalition’s European policy after first successes in 1968 could not only be attributed to the intransigent position of the French president Charles de Gaulle, but was also the result of internal frictions and rivalries. The study is based on predominantly unpublished sources of the most important ministries and the chancellor’s office and on the deposits of the central actors.

Türk, Henning / Germond, Carine (Hrsg.) (2008): A History of Franco-German Relations in Europe. From Hereditary Enemies to Parters. New Yor.

  • Gefördert von der FAZIT-Stiftung
  • Abstract:
    Franco-German relations have been at the heart of Europe’s troubled history. Analyzing developments in Franco-German relations since Napoleon to the 1990s, the volume sheds light on the historical foundations on which the contemporary bilateral relationship rests and highlights historical continuities and ruptures. It illustrates how rivalry, antagonism and nationalism shaped their relations during the “long nineteenth century” and exemplifies instances of rapprochements and their failure during the interwar period. Finally, the volume brings to light the postwar transformation of Franco-German relations from confrontation into ever closer cooperation and its metamorphosis into Europe’s driving force.

 

Sabine Voßkamp

Voßkamp, Sabine (2007): Katholische Kirche und Vertriebene in Westdeutschland. Integration, Identität und ostpolitischer Diskurs 1945-1972. Stuttgart. (Dissertation)

  • Wie erfolgreich war die katholische Kirche als "Siegerin in Trümmern" bei der Integration der 5,4 Millionen katholischen Vertriebenen in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland? Welche Rolle spielten Vertreter des organisierten Vertriebenenkatholizismus im Integrationsprozess? Wie wurden Konstruktionen einer katholischen Vertriebenenidentität begründet und vermittelt? Die Untersuchung verbindet kirchengeschichtliche mit sozial-, kultur- und politikgeschichtlichen Analysen und macht so deutlich, dass einer weithin gelingenden sozialen Integration mentale Reserven bei einem politisch und verbandlich organisierten Kern von Vertriebenen entgegenstanden. Sie führten zu Schwierigkeiten bei der Aussöhnung mit Polen in den 1960er und beginnenden 1970er Jahren, die erst nach schmerzlichen Auseinandersetzungen überwunden werden konnten.