Julia Döring

Döring, Julia (2015): Peinlichkeit. Formen und Funktionen eines kommunikativ konstruierten Phänomens. Transkript, Bielefeld

Karin Kolb

Kolb, K. / Lange, G. (2012ff): Bibliographieren und Recherchieren. Eine Einführung für Studierende der Kommunikationswissenschaft mit einer kommentierten Liste relevanter Datenbanken für das Studium.

Ungeheuer, Gerold (2010): Einführung in die Kommunikationstheorie. Unter Mitarbeit und mit einem Nachtrag von Johann G. Juchem. 3., völlig neu eingerichtete Auflage, hrsg. und eingel. von Karin Kolb, Jens Loenhoff und H. Walter Schmitz. Münster: Nodus Publikationen, vii-xxii. [Signifikation. Beiträge zur Kommunikationswissenschaft. 7.]

Kolb, Karin / Loenhoff, Jens / Schmitz, H. Walter (Hrsg) (2010): Gerold Ungeheuer, Einführung in die Kommunikationstheorie. Nodus Publikationen, Münster.

Kolb, Karin (2007): Traditionslinien der Essener Kommunikationswissenschaft. Eine wissenschaftshistorische Rekonstruktion. Münster: Nodus Publikationen. [Signifikation. Beiträge zur Kommunikationswissenschaft. 6. ].

  • Die Dissertation rekonstruiert in Abgrenzung zu den massenkommunikationswissenschaftlichen Entwicklungen eine kommunikationsorientierte Forschung, die sich nicht nur auf die Untersuchung massenkommunikativer Phänomene beschränkt. In Anknüpfung an die im Fach geführte Auseinandersetzung über das Selbstverständnis der kommunikationswissenschaftlichen Forschung stellt die Untersuchung die zu unterscheidenden Grundorientierungen und Problemstellungen der massenmedialorientierten Kommunikationswissenschaft und die der Kommunikationswissenschaft Essener Prägung heraus und grenzt diese voneinander ab. Die historiographisch angelegte Arbeit versucht damit, einen Beitrag zur Diskussion über Identität, Abgrenzung und Neuorientierung der Kommunikationswissenschaft in Deutschland zu liefern.

Kolb, Karin (2007): Traditionslinien der Essener Kommunikationswissenschaft. Eine wissenschaftshistorische Rekonstruktion (Bd. 6).

Kolb, Karin / Schmitz, , H. Walter / Richter, Helmut (Hrsg.) (): Signifikation. Beiträge zur Kommunikationswissenschaft. (Buchreihe). Nodus Publikationen, Münster.

 

Robin Kurilla

Kurilla, Robin (2013a): Emotion, Kommunikation, Konflikt - Eine historiographische, grundlagentheoretische und kulturvergleichende Untersuchung - Band 1. Springer, Wiesbaden.
 
Kurilla, Robin (2013b): Emotion, Kommunikation, Konflikt - Eine historiographische, grundlagentheoretische und kulturvergleichende Untersuchung - Band 2. Springer, Wiesbaden.

Kurilla, Robin (2007): Der kommunikative Aufbau authentischer Gefühlswelten - Eine sozialkonstruktivistische Remodellierung kommunikationstheoretischer Emotionsbegriffe. Hrsg. von Achim Eschbach und H. Walter Schmitz. Aachen: Shaker.
[Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung, Band 21].

 

Jens Loenhoff

Loenhoff, Jens / Schmitz, H. Walter (Hrsg.) (2015): Telekommunikation gegen Isolation. Kommunikationswissenschaftliche Studien aus einem Modellprojekt in einer Klinik. Springer, Berlin/Heidelberg

  • Die im vorliegenden Band versammelten Studien stützen sich auf ungewöhnlich umfangreiches empirisches Material, das im Rahmen eines kommunikationswissenschaftlich-medizinischen Modellprojekts an der Universität Duisburg-Essen, Campus und Klinikum Essen, erhoben wurde. Am Beispiel von Videokonferenzen isolierter, krebskranker Kinder mit ihren Familien und Freunden entstand ein übertragbares Modell für „Telekommunikation von Kindern im Krankenhaus mit Eltern, Lehrern, Freunden (TKK-ELF)“. Seine Entwicklung und kommunikationswissenschaftliche Evaluation werden hier ebenso dokumentiert wie die daran anschließenden interaktions- und gesprächsanalytischen Arbeiten der Essener Forschungsgruppe zur Theorie und zur methodischen Erforschung technisch vermittelter (multimedialer) interpersonaler Kommunikation und ihrer oft multiplen Multimodalität.

Loenhoff, Jens (Hrsg.) (2012): Implizites Wissen. Epistemologische und handlungstheoretische PerspektivenVelbrück, Weilerswist.

  • Jenseits einer noch ausstehenden systematischen Reflexionsgeschichte impliziten Wissens zeigt sich recht deutlich, dass diejenigen Entwürfe, die überhaupt zum Problem impliziten Wissens Stellung beziehen, einer Dezentrierung und Detranszendentalisierung des Subjekts als erkenntnistheoretischer Leitkategorie folgen. So liegen etwa im Pragmatismus Deweys, in der sprachanalytischen Philosophie Wittgensteins oder der Fundamentalontologie Heideggers, die jeweils mit unterschiedlicher grundbegrifflicher Weichenstellung ihren Ausgang von der Analyse des problemlösenden Umgangs mit einer widerständigen Realität nehmen, für sozialwissenschaftliche Erkenntnisinteressen außerordentlich fruchtbare Zugänge zur Bestimmung impliziten Wissens. Neben der aus diesen Quellen schöpfenden Kritik an normativistischen und rationalistischen Handlungstheorien, die Akteuren vornehmlich die Steuerung durch vernünftige Überzeugungen und die Orientierung an expliziten Regeln und manifesten Zwecksetzungen unterstellen, haben schließlich auch praxistheoretische oder praxeologische Ansätze die Bedeutung impliziten Wissens als Ressource für die kreative und flexible Situationsbewältigung entdeckt.

Eschbach, Achim / Halawa, Mark / Loenhoff, Jens (2008): Audiatur et altera pars. Kommunikationswissenschaft zwischen Historiographie, Theorie und empirischer Forschung. Festschrift für H. Walter Schmitz. Shaker Verlag, Aachen.

 

Sebastian Meißner

Meißner, Sebastian (2012): Widersprüchliche Wahrheiten. Warum sich über Musikgeschmack nicht streiten lässt – und wie wir es trotzdem tun. Eine gesprächsanalytische Studie. Aachen

 

Milan Mihajlovic

Mihajlovic, Milan (2008): Argumentation: Grundbegriffe, Logik und Anwendungen. Mit einer Analyse des Streitgesprächs zwischen Albert und dem jungen Werther. Shaker, Aachen.

  • Wie und mit welchen sprachlichen Mitteln stellen Menschen es an, sich gegenseitig zu Handlungen zu bewegen, die in ihrem jeweiligen Interesse liegen? Dieser Ausgangsfrage folgend werden argumentationstheoretische Grundzüge erarbeitet, die sich dann in argumentationstheoretischen Basistermini niederschlagen. Ferner gehört zu der Studie: eine Annäherung an den Rationalitätsbegriff, die Struktur von Argumenten und Argumentationen, eine handlungs- und sprechakttheoretische Fundierung (unter notwendigen Abwandlungen der Sprechakttheorie), das Erkunden möglicher Begründungsarten, nicht zuletzt eine extensive Auseinandersetzung mit der Rolle und Reichweite der Logik in Argumentationsprozessen, und schließlich eine ausführliche Analyse des Streitgesprächs zwischen Albert und dem jungen Werther aus Goethes Roman.

 

Rafael Mollenhauer

Mollenhauer, Rafael (2015): Tomasellos Kooperationsmodell. Michael Tomasellos Forschung im Kontext kommunikationstheoretischer Fragestellungen. Konstanz: UVK.

 

Jo Reichertz

Lahdo, Rania / Neuendorf, Katharina / Reichertz, Jo (2014): Risikokommunikation zu den Themen ‚Baden in natürlichen Gewässern’ und Hygienische Wasserqualität’. Unidruck, Essen.

Reichertz, Jo (2013): Die Bedeutung der Abduktion in der Sozialforschung. Über die Entdeckung des Neuen. 2. überarbeitete und erheblich erweiterte Auflage. Springer, Wiesbaden.

Reichertz, Jo (2013): Gemeinsam interpretieren. Die Gruppeninterpretation als kommunikativer Prozess. Springer, Wiesbaden.

Reichertz, Jo / Schnepper, Anna (Hrsg.) (2013): Sozialwissenschaftliche Methoden in der Polizeiwissenschaft. Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt am Main.

Bidlo, Oliver / Englert, Carina / Reichertz, Jo (2012): Tat-Ort Medien. Die Medien als Akteure und unterhaltsame Aktivierer. Springer, Wiesbaden.

Keller, Reiner / Knoblauch, Hubert / Reichertz, Jo (Hrsg.) (2012): Kommunikativer Konstruktivismus. Springer, Wiesbaden.

Keller, Reiner / Knoblauch, Hubert / Reichertz, Jo (Hrsg.) (2012). Kommunikativer Konstruktivismus. Springer, Wiesbaden.

Reichertz, Jo / Niederbacher, Arne / Möll, Gerd / Gothe,Miriam / Hitzler, Ronald (2009, 2012). Jackpot. Erkundungen zur Kultur der Spielhallen. VS Verlag, Wiesbaden.

Reichertz, Jo / Niederbacher, Arne / Möll, Gerd / Hitzler, Ronald (2011). Erwartungsräume. Spielkultur in großen und kleinen Spielhallen. Odlib, Essen.

Reichertz, Jo / Hitzler, Ronald (2008-2011): Kommunikative Kultur in Spielhallen. Dortmund.

  • Abstract:
    Ziel des interdisziplinär angelegten Forschungsprojekts ist die umfassende Rekonstruktion der Kultur der deutschen Spielhallen. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem Spielen an Automaten in Spielhallen wie beim Heimwerken, dem Skifahren, dem Golfspielen und vielem anderen mehr um kleine Lebenswelten handelt, in denen sich eine eigene und eigenständige Kultur des Spielens herausgebildet hat. Eingebettet ist die kleine Lebenswelt Spielhalle in die gesamte Szene. Die Kultur der einzelnen Spielhalle wirkt auf die Szene zurück, andererseits gehen von der Szene immer auch Impulse für die einzelne Spielhalle aus. Will man das Spielen an Spielautomaten verstehen und auch bewerten, dann ist es vorab nötig, die Kultur der Spielhalle und der Szene, ihre Formen, ihre Vielfalt und ihre Besonderheit zu kennen. Nur wer die Kultur des Spielens in Spielhallen kennt, kann beurteilen, weshalb Menschen jeden Alters und aller Schichten ihre Freizeit in Spielhallen und an Automaten mit Gewinnmöglichkeiten verbringen und bereit sind, dafür auch viel Geld einzusetzen.

Lange, Hans-Jürgen / Ohly, H. Peter / Reichertz, Jo (Hrsg.) (2008). Auf der Suche nach neuer Sicherheit. Fakten, Theorien und Folgen. VS Verlag, Wiesbaden.

Reichertz, Jo / Bischop, Ute / Bäsken, Sebastian (2008): Seniorenwirtschaft. Eine qualitative Studie zur den Konsum- und Dienstleistungswünschen älterer Menschen in Recklinghausen. MS. Essen.

Reichertz, Jo (2007-2008): Seniorenmarketing. Welche Dienstleistungen fragen ältere Menschen nach? Recklinghausen.

  • Abstract:
    Ziel des Projekts, das der erste Teil eines umfassenderen, mit qualitativen und quantitativen Methoden arbeitenden Projekts sein soll, war, die Konsum- und Dienstleitungsbedürfnisse von älteren Menschen in Recklinghausen valide zu ermitteln. Diese Ermittlung der Wünsche soll (und  kann) in der qualitativen Studie nur typologisch sein. Damit werden der späteren quantitativen Studie vor allem personale Typen oder Handlungstypen in Bezug auf Konsum- und Dienstleistungswünsche geliefert, die eine trennschärfere Befragung einer repräsentativen Stichprobe ermöglichen.

Reichertz, Jo / Wilz, Sylvia (2006/2007): Vernetzte Polizei. Veränderung der Polizeiarbeit durch Inter- und Intranet.

  • Abstract:
    Zusammenfassung: Ausgangspunkt für das geplante Forschungsvorhaben ist die tief greifende Veränderung des polizeilichen Dienstes durch die flächendeckende Einführung computergestützter Netzwerke. Der mittlerweile bereits alltägliche Einsatz stationärer und mobiler PCs, verschiedener Formen des Intranets und des öffentlichen Internets und computergestützter Verwaltungs- und Ermittlungsprogramme berührt alle Bereiche der Polizeiarbeit. Das Forschungsvorhaben möchte einige wichtige der mit E-Policing und E-Governance einhergehenden Veränderungen identifizieren und deren Konsequenzen für die Effektivität polizeilichen Arbeit bestimmen.

 

Michael Roslon

Bettmann, Richard / Roslon, Michael (Hrsg.) (2012): Going the Distance. Berichte aus dem Dickicht der interkulturellen Kommunikationsforschung. VS Verlag, Wiesbaden.

 

Claudia Schirrmeister

Schirrmeister, Claudia (2010): Bratwurst oder Lachsmousse? Die Symbolik des Essens - Betrachtungen zur Esskultur. Transcript, Bielefeld.

  • Warum essen wir so, wie wir essen? Warum essen wir das, was wir essen? Und was bedeutet uns das? Essen ist ein kultureller Seismograph: Aus kommunikationssoziologischer Perspektive werden die diversen symbolischen Bedeutungen des Essens als Handlung un dals Gegenstand unter Rückgriff auf u.a. historische, gruppen- und geschlechtsspezifische Aspekte aufgezeigt.

Schirrmeister, Claudia / Schmitz, H. Walter (2006): "Was soll nur aus dir einmal werden..." Berufsfelder und Perspektiven für Absolventen der Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen.(Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung. 18.). Shaker, Aachen.

  • Hervorgegangen aus dem Projekt: Verbleibstudie (1999-2004).
    Die Verbleibstudie von Absolventinnen und Absolventen der Essener Kommunikationswissenschaft ist eine systematische Erhebung des Werdegangs von Jungakademikerinnen und -akademikern. Sie wurde durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert und von Dr. Claudia Schirrmeister betreut. Die gewonnenen Erkenntnisse und die auf ihnen beruhenden Analysen dienen als wertvolle Basis für konkrete Unternehmungen: eine effiziente Studienberatung, eine realistische Präsentation des Fachs nach innen und nach außen, Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen, die Lehre bereichernde und ergänzende Angebote, die wirkungsvolle Tätigkeit des im Jahre 2000 gegründeten Alumni-Verbandes "Netzwerk Essener Kommunikationswissenschaft e.V." (NEK, www.nek-netz.de) und die kontinuierliche Selbstevaluation des Faches und der Lehreinheit "Kommunikationswissenschaft".

 

H. Walter Schmitz

Loenhoff, Jens / Schmitz, H. Walter (Hrsg.) (2015): Telekommunikation gegen Isolation. Kommunikationswissenschaftliche Studien aus einem Modellprojekt in einer Klinik. Springer, Berlin/Heidelberg

  • Die im vorliegenden Band versammelten Studien stützen sich auf ungewöhnlich umfangreiches empirisches Material, das im Rahmen eines kommunikationswissenschaftlich-medizinischen Modellprojekts an der Universität Duisburg-Essen, Campus und Klinikum Essen, erhoben wurde. Am Beispiel von Videokonferenzen isolierter, krebskranker Kinder mit ihren Familien und Freunden entstand ein übertragbares Modell für „Telekommunikation von Kindern im Krankenhaus mit Eltern, Lehrern, Freunden (TKK-ELF)“. Seine Entwicklung und kommunikationswissenschaftliche Evaluation werden hier ebenso dokumentiert wie die daran anschließenden interaktions- und gesprächsanalytischen Arbeiten der Essener Forschungsgruppe zur Theorie und zur methodischen Erforschung technisch vermittelter (multimedialer) interpersonaler Kommunikation und ihrer oft multiplen Multimodalität.

Kolb,  Karin / Loenhoff, Jens / Schmitz, H. Walter (Hrsg.) (2010): Gerold Ungeheuer: Einführung in die Kommunikationstheorie. Unter Mitarbeit und mit einem Nachtrag von Johann G. Juchem. 3., völlig neu eingerichtete Auflage. Münster: Nodus Publikationen. (Signifikation. Beiträge zur Kommunikationswissenschaft 7.).

  • Die Einführung Ungeheuers kann überzeugend deutlich machen, daß sich kommunikationswissenschaftliche Forschung nur dadurch als differentielles Unternehmen rechtfertigen läßt, daß sie mit den dazu notwendigen eigenen Erkenntnismitteln und -verfahren die spezifisch kommunikative Dimension sozialer Prozesse erschließt und dabei hinreichend bestimmt, welche Eigenschaften sie als kommunikative Prozesse auszeichnet. Ihre Stärke liegt also weniger im Umstand begründet, daß sie für alle Zeit die einzig denkbare Form kommunikationswissenschaftlicher Forschung skizziert, vielmehr ist es ihr einheitlicher theoretischer Zugriff und ihre klare Verortung im Spektrum möglicher anderer Perspektiven auf den Forschungsgegenstand „Kommunikation“. Sie ist eine Einführung „aus einem Guß“, weil sie klar und deutlich ihre theoretischen Vorentscheidungen offenlegt, die damit verbundenen epistemologischen Positionen benennt und diese zu rechtfertigen versucht. Ohne die Identifikation des problemgeschichtlichen Hintergrundes durch den Verweis auf eine der Problemstellung vorangegangene Reflexionsgeschichte kann eine solche Rechtfertigung auch nicht gelingen.

Pohl, Jessica / Schmitz, H. Walter / Schulte, Olaf A. (2006): Videokonferenz als Form technisch vermittelter Kommunikation. Tübingen: Julius Groos Verlag Brigitte Narr GmbH. (Studienbibliographien Sprachwissenschaft. 35.)

Schirrmeister, Claudia / Schmitz, H. Walter (2006): "Was soll nur aus dir einmal werden..." Berufsfelder und Perspektiven für Absolventen der Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. (Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung. 18.). Shaker, Aachen.

  • Hervorgegangen aus dem Projekt: Verbleibstudie (1999-2004).
    Die Verbleibstudie von Absolventinnen und Absolventen der Essener Kommunikationswissenschaft ist eine systematische Erhebung des Werdegangs von Jungakademikerinnen und -akademikern. Sie wurde durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert und von Dr. Claudia Schirrmeister betreut. Die gewonnenen Erkenntnisse und die auf ihnen beruhenden Analysen dienen als wertvolle Basis für konkrete Unternehmungen: eine effiziente Studienberatung, eine realistische Präsentation des Fachs nach innen und nach außen, Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen, die Lehre bereichernde und ergänzende Angebote, die wirkungsvolle Tätigkeit des im Jahre 2000 gegründeten Alumni-Verbandes "Netzwerk Essener Kommunikationswissenschaft e.V." (NEK, www.nek-netz.de) und die kontinuierliche Selbstevaluation des Faches und der Lehreinheit "Kommunikationswissenschaft".

Eeden, Frederik van (2005): Logische Grundlage der Verständigung. Redekunstige grondslag van verstandhouding. Niederländisch-Deutsche Paralleledition. Ins Deutsche übersetzt von Wilhelm H. Vieregge und H. Walter Schmitz. Herausgegeben, kommentiert und interpretiert von Wilhelm H. Vieregge, H. Walter Schmitz und Jan Noordegraaf. Fußend auf der 1. Auflage (1897) und der 2. Auflage (1975) mit einer Einleitung von Bastiaan Willink. Stuttgart: Franz Steiner Verlag. (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Beihefte. 127.).

  • Van Eedens Logische Grundlage der Verstandigung (Redekunstige Grondslag van Verstandhouding) ist international so gut wie unbekannt. Dies vollig zu Unrecht für einen Text, der in der Kultur- und Geistesgeschichte neben dem (später erschienenen) Tractatus von Ludwig Wittgenstein seinen Platz verdient. Dies umso mehr, als die besonders interessanten psychologischen und philosophischen Einsichten, die in der Logischen Grundlage prasentiert werden, die Botschaft dieses Werkes für den Menschen des 21. Jahrhunderts unverkennbar sinnvoll erscheinen lassen. In dieser niederländisch-deutschen Paralleledition wird der gesamte Text neu herausgegeben. Kommentare und Interpretationen gehen - wenn nötig - auf unklare oder schwer verständliche Textstellen ein und behandeln die Logische Grundlage in breitem Kontext. Es wird gezeigt, welche Bedeutung Van Eedens wissenschaftliches Hauptwerk zu seiner Zeit hatte, aber vor allem auch, welche Relevanz es für unsere heutige Zeit hat.

 

Norbert Schröer

Kreher, Simone / Hinnenkamp, Volker / Poferl, Angelika / Schröer, Norbert (Hrsg.) (2012): Lebenswelt und Ethnographie. Beiträge zu den 3. Fuldaer Feldarbeitstagen . Oldib Verlag, Essen.

Schröer, Norbert / Bidlo, Oliver (Hrsg.) (2011). Die Entdeckung des Neuen. Qualitative Sozialforschung als Hermeneutische Wissenssoziologie. VS Verlag, Wiesbaden.