AEET (Arbeitsstelle für Edition und Editionstechnik)

Urkunden, Dokumente, Akten, Briefe, fachliterarische Texte usw. in privaten und öffentlichen Archiven, die bisher nicht oder nur schwer zugänglich sind, sollen digital aufbereitet werden, um sie für die wissenschaftliche Erforschung, insbesondere für regionalgeschichtliche Recherchen bereitzustellen.

Die Texte werden digital erfasst, in Datenbanken gespeichert und somit vielfältig auswertbar gemacht. Transkriptionen, Übersetzungen und Kommentare machen das Material für verschiedene universitäre und außeruniversitäre Nutzerkreise zugänglich.

In der Arbeitsstelle sollen dazu unter Mitwirkung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler/inne/n methodisch und technisch Editionsverfahren entwickelt werden, die auch in anderen Kontexten der Editionspraxis Verwendung finden können.

Das erschlossene Material wird auch im Rahmen der akademischen Lehre und zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses funktionalisiert. Es bietet die Grundlage für die Abfassung von akademischen Abschluss- und Qualifikationsarbeiten aller Stufen. Im Rahmen der Projektarbeit findet eine Schulung von Studierenden in Arbeitstechniken statt, die Relevanz in einem Spektrum von Berufen besitzen, die sich mit einem Studium der beteiligten Fächer – germanistische Linguistik, germanistische Mediävistik, Geschichte, Fremdsprachenphilologien, Bildungswissenschaften – verbinden (Archivare, Bibliothekare, Journalisten, Lektoren, Pädagogen, fächerspezifische Softwareentwickler). Studierende und Doktoranden erhalten also die Möglichkeit zur Erlangung praxisnaher Zusatzqualifikationen.

Namen der Beteiligten

Leitung: Prof. Dr. Rüdiger Brandt, Prof. Dr. Hermann Cölfen, Prof. Dr. Gaby Herchert
Kooperationspartner: Prof. Dr. Karl Helmer (BIWI), Prof. Dr. Uwe Ludwig (Geschichte), Prof. Dr. Heinz Eickmanns (Niederlandistik), Erik Graf v. Platen, Jürgen Gradert, Gemeinde Wangels, Prof. Dr. Dr. Rainer Hering (Landesarchiv Schleswig)

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Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS)

Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung forscht und publiziert zu gesellschaftlichen Entwicklungen im In- und Ausland. Es analysiert die Genese von sozialen und kulturellen Ordnungen, um emanzipative Ansätze für eine demokratische Praxis in Politik, Pädagogik und Journalismus zu fördern. Dabei stützt sich das Institut auf die Methode der Kritischen Diskursanalyse, die im Rahmen der konkreten Forschungen beständig weiterentwickelt wird.

Schwerpunkte

  • Rassismus und Einwanderung in Deutschland
  • Entwicklungen der Extremen Rechten
  • Antisemitismus
  • Jüdische Publizistik im 19. Jahrhundert
  • Soziale Ausgrenzung
  • Biopolitik
  • Krieg und Friedenspolitik
  • Angewandte Diskurstheorie

Kooperationen mit

PD Dr. Reiner Küpper, Germanistik, Linguistik und Sprachdidaktik

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InKuR ─ Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung

Das Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) wurde im Dezember 1998 als Zentralinstitut der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg gegründet. Sieben Jahre später, im Dezember 2005 wurde das Institut dann in ein Institut der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen umgewandelt. Der Großteil der Mitglieder des InKuR gehören der Fakultät für Geisteswissenschaften an. Aber auch Mitglieder anderer Fakultäten arbeiten im InKuR mit und sind auch als neue Mitglieder herzlich willkommen, wenn sich ihre Forschungen oder Projekte mit den Anliegen des Instituts decken. Das InKuR hat die Aufgabe, die interdisziplinäre und überregionale Zusammenarbeit im Bereich der Forschungen zur Sprache, Kulturgeschichte und Regionalentwicklung des Rhein-Maas-Raums und seiner Nachbargebiete von den Anfängen bis zur Gegenwart zu fördern, entsprechende Forschungsvorhaben durchzuführen, die diesbezüglichen Lehrangebote der beteiligten Fakultäten zu koordinieren und den Wissenstransfer durch Vortragsveranstaltungen und Publikationen zu organisieren und zu fördern. Ebenso gehören die Betreuung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des interessierten Publikums zu den Anliegen des Instituts für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung, sowie der Niederrhein Akademie/Academie Nederrijn e.V. mit Sitz in Xanten, mit der das InKuR eng und ertragreich kooperiert.

Namen der Beteiligten

Vorstandsmitglieder:

Prof. Dr. Rüdiger Brandt, Fakultät für Geisteswissenschaften / Germanistik
Prof. Dr. Heinz Eickmans, Niederländische Sprache und Kultur
Prof. Dr. Jörg Engelbrecht, Landesgeschichte Rhein-Maas (†)
Prof. Dr. Amalie Fößel, Fakultät für Geisteswissenschaften / Historisches Institut

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Institut für Historische Anthropologie

Das Institut für Historische Athropologie versucht durch offenen Vergleich "Dimensionen des Menschlichen" zu erhellen, insbesondere durch den Vergleich verschiedener kultureller Einheiten der Geschichte und Gegenwart sowie den Vergleich verschiedener Zeitabschnitte derselben kulturellen Einheit und vergleichende Aktivierung verschiedener Wissenschaftskulturen, die durch Mitglieder des Instituts vertreten werden. Darin sind prinzipiell alle Wissenschaften mit ihrer eigenen Wissenskultur und ihren eigenen kulturellen Grundlagen eingeschlossen. Offen soll heißen, der Vergleich erfolgt ohne apriorische Festlegung, insbesondere nicht in spezifizierender oder generalisierender Absicht.

Die Kooperation mit Prof. Dr. Christoph Marx resultierte in der Tagung Gewalterfahrung und Prophetie, die im September 2010 in Mülheim an der Ruhr stattgefand.

Kooperationen mit

Prof. Dr. Christoph Marx, Geschichte, Außereuropäische Geschichte

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Ruhr-Zentrum Mehrsprachigkeit (RZM)

Das RZM ist ein Zusammenschluss von Linguist/innen und Sprachlehrforscher/innen der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen, die sich unter verschiedenen Gesichtspunkten – soziolinguistischen, psycholinguistischen, systemlinguistischen – mit Mehrsprachigkeitsforschung beschäftigen. In den Blick genommen wird dabei die ganze Breite der Themen, die in dieses Feld fallen: vom Erwerb der Mehrsprachigkeit bis zum Erhalt bzw. der Attrition von Migrantensprachen, vom ungesteuerten bis zum gesteuerten Erwerb von Sprachen, von Sprachverwendung in institutionellen Kontexten bis zu Mehrsprachigkeit in verschiedensten Alltagssituationen, von der Entwicklung des Deutschen als Zweitsprache bis zur Situation romanischer und slavischer Sprachen in Deutschland, vom englisch-französischen Sprachkontakt in Kanada bis zum Englischen in postkolonialen Kontexten und als Lingua Franca. Das Ruhr-Zentrum für Mehrsprachigkeit (RZM) organisiert und bündelt verschiedenste Aktivitäten zur Mehrsprachigkeitsforschung an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen.

Prof. Dr. Katja F. Cantone-Altıntaș arbeitet derzeit an einem gemeinsamen Projektvorhaben mit Prof. Dr. Tanja Anstatt (Ruhr-Universität Bochum) mit dem Titel Wahrnehmung und Entwicklung von Mehrsprachigkeit bei polnisch-deutschen und italienisch-deutschen Jugendlichen.

Kooperationen mit

Prof. Dr. Katja F. Cantone-Altıntaș, Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Bilingualer Spracherwerb, Code-Switching, Sprachstandsdiagnostik, Sprachförderung

Prof. Dr. Evelyn Ziegler, Germanistik, Visuelle Mehrsprachigkeit in der Metropole Ruhr; Deutsch unter Mehrsprachigkeitsbedingungen (insbesondere die Standardisierung des Deutschen in Luxemburg im 19. Jahrhundert)

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Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung

Das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) wurde 1985 mit dem Ziel der Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet. Seitdem hat es sich zu einem wichtigen wissenschaftlichen Kompetenzzentrum zu relevanten Entwicklungen in der Türkei sowie zu Fragen der Migration und Einwandererintegration entwickelt; und dies nicht nur mit Blick auf die deutsch-türkische Migration. Die Aufgaben des ZfTI umfassen heute die deutsche, türkische und europäische Migrations- und Integrationsforschung, die Anregung und Vernetzung wissenschaftlicher Forschung mit der Türkei und die Förderung des Wissenschaftleraustauschs zwischen der Türkei und Deutschland. Das Institut ist eine Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und genießt als NGO Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen.

Das ZfTI ist Institut an der Universität Duisburg-Essen, wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan.

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