Im Rahmen der Kooperation zwischen der Familie Platen, der Arbeitsstelle Edition und Editionstechnik (AEET) der Universität Duisburg-Essen, der Radboud University Nimwegen und Jürgen Gradert fand am 28. Februar 2020 das 10. Hansühner Symposion statt, bei dem Ergebnisse aus Forschungen zu den wertvollen Beständen des Archivs der Grafen v. Platen einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Ein volles Gotteshaus feierte mit uns unter dem Motto "Feste, Feiern, Jubiläen" gemeinsam dieses Jubiläum!

Unser Flyer zum Jubiläums-Symposion

Vom 23.2. bis zum 1.3.20 war die AEET wieder zu Gast im gräflichen Hause Platen. Wie eh und je empfing Gräfin Henriette v. Platen Hallermund unsere Gruppe mit herzlicher Gastfreundschaft. Dieses Mal war es eine besondere Exkursion zu den Platens, denn das Symposion, das sich jeweils am Freitag der Arbeitswoche den Arbeiten im Archiv anschließt, jährte sich zum zehnten Mal. Und welch ein glücklicher Zufall, dass am Symposionstag auch der Geburtstag von AEET-Mitglied Jörg Zimmer war. Sebastian Graf v. Platen Hallermund hatte passend zum Anlass frisches Mehl und frischen Honig von Gut Favre mitgebracht, um es dem strahlenden Geburtstagskind zu überreichen. Und Graf Platen wusste auch, wer neben Schirmherrin Gaby Herchert, dank derer "es bei uns mit der Archiv-Arbeit weitergeht wie immer" vor Ort in Wangels "stets im Hintergrund, aber federführend" agiert: die schleswig-holsteinische "Außenstelle" der Uni DUE, Jürgen Gradert, ohne den die AEET ihre Arbeit in der jetzigen Form nicht leisten könnte.

©des rechten oberen Bildes: der reporter (Eutin); ©aller anderen Bilder: Dirk Haferkamp

Blaufärber Neustadt

Schiff Museum

©Dirk Haferkamp

"Traditionen, Regionen, Familien"

"Es geht um Traditionen, um Regionen, um Familien" sagte Stephan Doormann von der Sparkasse Oldenburg, welche die Publikation der Tagungsbände großzügig unterstützt. Traditionen, von solchen hat auch die Gruppe der AEET selbst über die Jahre der Archivarbeit bei den Grafen v. Platen hinweg, so manche ausgebildet, wie Dr. Katja Winter in ihrem anekdotenreichen, lebendigen Beitrag auf dem Symposion berichten konnte. Alle staunten, als sie von Erik Graf v. Platens anfänglichen Vorbehalten gegen eine Ineinsichtnahme seines Archivs berichtete, die sich aber schnell verflüchtigten, als er in Gaby Herchert den Profi in der Archivarbeit erkannte und ihr schnell vertraute. Katja Winter wusste auch für zahlreiche Schmunzler zu sorgen, als sie aus dem Nähkästchen plauderte: über gemeinsames Pizza-Essen nach getaner Arbeit, vom Keksebacken und Marmeladekochen, oder auch von der Schönheit und Gediegenheit der Appartements, die Gräfin v. Platen den Studierenden selbstlos zur Verfügung stellt.