Zur Person

1973-1978 Studium der Fächer Germanistik, Philosophie, Soziologie und Geschichte an den Universität Konstanz und Heidelberg. In Heidelberg 1978 Erstes Staatsexamen für das höhere Lehramt. 

1979 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Rechtswörterbuch an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. 

1980-1984 diverse Tätigkeiten u.a. als Deutsch-als-Fremdsprache-Dozentin an Volkshochschulen und dem Mülheimer Max-Planck-Institut für Strahlenchemie. 

Winter 1984/85 Promotion an der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg über ein sprach- und lexikografiegeschichtliches Thema aus dem 16. Jahrhundert. Seit WiSe 1985/86 Lehraufträge an der Universität Heidelberg, der Technischen Hochschule Darmstadt und der Päda¬gogischen Hochschule Heidelberg.

Oktober 1984 bis März 1990 und Mai 1992 bis Oktober 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für deutsche Sprache (IDS) in Mannheim, einem Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Mitarbeit in diversen Wortschatz-Projekten, in denen die Entwicklung neuer lexikografischer, einschließlich datenbankbezogener Konzeptionen mit praktischer Umsetzung verknüpft waren. Seit 1984 Erfahrung mit linguistischen Korpora und dann auch Mitarbeit am Ausbau der sog. Mannheimer Korpora. Zwischen 1987 und 1997 Mitarbeit im Deutschen Institut für Normung (DIN)/ Normenausschuss Terminologie (NAT).

1990-1992 Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 

Sommer 1994 Habilitation an der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg über Germanistik, Wortschatzforschung und Lexikografie im 19. Jahrhundert. Für die Habilitationsschrift wurde 1997 der Daniel-Sanders-Kulturpreis des Landkreises Mecklenburg-Strelitz verliehen. 

SoSe 1996 und WiSe 1996/97 Vertretung einer C4-Professur für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen.

September 1999 Ruf auf eine C3-Professur für Germanistische Linguistik an der Univ. Mannheim in Verbindung mit der Leitung der Forschungsabteilung Lexik des Instituts für deutsche Sprache, Mannheim (Leibniz-Gemeinschaft). Beteiligung an bzw. Leitung von IDS-Projekten: 1984 – 1990 Brisante Wörter, zwei Buchveröffentlichungen; 1992 – 1998 Formulierungstraditionen (zu Phraseologie und Syntax in Zeitungen vom 17. bis frühen 20. Jahrhundert; eine Buchveröffentlichung); 1992 – 2004 Projekt (maschinelles) Historisches Korpus (ab 1997 Leitung; zwei Aufsatzveröffentlichungen); 1997 – 2004 Hypertext-Wörterbuch Wissen über Wörter/elexiko (Leitung; div. Aufsätze und eine Buchveröffentlichung); 1999 Deutsches Referenzkorpus (Konzept und Leitung). 

März 2005 Ruf auf die (C4/W3-)Professur Linguistik der deutschen Sprache an die Universität Duisburg-Essen. 

2014: Berufung zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.