Schlüsselkompetenz Literaturkritik: Literatur(kritik) im Salon

Lehrprojekte

Literatur(kritik) im Salon

Die Reihe LITERATUR(KRITIK) IM SALON mit Prof. Dr. Alexandra Pontzen, KollegInnen und Studierenden lässt literarisches Leben auf Alltag treffen.

Sie bietet unseren Studierenden einen kommunikativen Raum zur Präsentation ihrer Ergebnisse vor universitären und außeruniversitären Zuhörer*innen. Ziel ist Erwerb berufsqualifizierender Kompetenzen auf dem Gebiet des argumentativen Diskurses, des Veranstaltungsmanagements und der öffentlichkeitswirksamen Vermittlung von Lern- und Forschungsgegenständen. 

Mit den Lehrprojektteilnehmer*innen werden Themenabende mit alltagsweltlichen Bezügen und niedrigschwelligem Zugang zu aktuellen Feuilletondebatten und literarischen Neuerscheinungen sowie zu Fragen der literaturwissenschaftlichen Forschung vorbereitet und einmal im Semester durchgeführt.

 

Die Abende setzen sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • kritische, themenbezogene Buchempfehlungen von Studierenden
  • Frage- und Quizspiele zu den jeweiligen Themen 
  • Auseinandersetzung mit Textauszügen aus ausgewählten literarischen Texten in interaktiven Einheiten
  • kurze Inputs seitens der studentischen Moderator*innen (zu Kontexten und theoretischen Impulsen)
  • moderierte Diskussionen.

Die Veranstaltungsreihe versteht sich als Beitrag zum Public Understanding of Sciences and Humanities (PUSH) und will zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft beitragen.

Kettentext aus dem Salon "Das Unheimliche"

Als Josef K. eines morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich zu einem Germanistikstudenten verwandelt. Er sagte, er hätte sie schon öfter beobachtet hier an dem Regal für Haarspülungen. Dabei sprang an einem verregneten Novembermittag ein junger Mann aus dem Gebüsch. Ich war allein im Raum und doch hörte ich das Knirschen und Schritte. Eine Freundschaft muss auf einem bestimmten Level sein, um gemeinsam in die Sauna zu gehen.

Warum denn so eilig, fragte die Putzfrau. Nur im Badezimmer war das Geräusch der Flöte zu hören. Keine Angst, sagte sie, und drückte ihr das Mikro in die Hand. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass wir ein und diesselbe Person getroffen haben. Aber warum konnte auch nur ich den jungen Mann im Gebüsch sehen? Glauben Sie diese Geschichte ist wahr, oder ist alles nur frei erfunden? Der Mann – er schrie: Eine Katze ist kein Weiterkommen! Und jetzt belegen Sie das mal am Texte, sagte der Professor. Ich starrte und starrte, die Augen weit aufgerissen, und sah doch nichts. Das Dorf, seltsam aus der Zeit gefallen, lag im Tal und wartete darauf, erweckt zu werden.

Und der weise Alte flüsterte: Denk mal drüber nach…

Der Verstorbene blickte mich aus der Waschmaschine an. Die Bahn kam pünktlich. Das Wetter wird gut, gerade hier bei uns im Osten. Und ich frage mich, was von all diesen drei Dingen ist am unwahrscheinlichsten. Trink das verdammte Elixier, es wird dir gut tun. Meine Großmutter hätte es gekauft. Und mein verstorbener Großonkel auch. Und etwas schlimmeres als den Tod, kann uns nicht erwarten. Keine Haare sind auch keine Lösung. Es muss sich mit der Lotion einreiben.Mein Wein schmeckt nur mit Sprudel gut. Du hörst dich an wie deine Mutter! Ich habe heute leider kein Foto für dich!!!!!! Denk ja nicht, du bist in der Band! Etwas ganz ähnliches ist einem Pärchen in Californien 1954 passiert. Lebe jeden Tag so, als ob es dein letzter wäre – jeden Tag sterben.

Carpe diem!

 

(in loser Anlehnung an Peter Handkes Der Hausierer)

Dienstag, 18.07.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Literatur(kritik) im Salon: Das Unheimliche

Am Dienstag, dem 18. Juli 2017 findet von 19:00 - 21:00 Uhr unsere Veranstaltung Literatur(kritik) im Salon statt. Sie wird von Prof. Dr. Alexandra Pontzen und den Gegenwartskulturen gestaltet, in Kooperation mit Literatur c. t. Eingeladen sind Studierende und DozentInnen aller Fachrichtungen - ganz herzlich auch alle anderen Interessierten!

Der Abend steht unter dem Motto "Das Unheimliche".

Veranstaltungsort: Foyer des Neuen Audimax (am Rheinischen Platz), Gebäude R14 am Campus Essen, Meyer-Schwickerath-Straße 1, 45141 Essen

Donnerstag, 02. Februar 2017

Literatur(kritik) im Salon

Am Donnerstag, dem 02. Februar 2017 findet von 19:00 - 21:00 Uhr unsere Veranstaltung Literatur(kritik) im Salon statt. Sie wird von Prof. Dr. Alexandra Pontzen , Prof. Jörg Wesche, dem Forum Kalliope und den Gegenwartskulturen gestaltet, diesmal wieder in Kooperation mit Literatur c. t. Eingeladen sind Studierende und DozentInnen aller Fachrichtungen - selbstverständlich und ganz herzlich auch alle anderen Interessierten!

Das Thema des Abends lautet "Wirklich!? Schöne neue Realismen".

Veranstaltungsort: Foyer des Neuen Audimax (am Rheinischen Platz), Gebäude R14 am Campus Essen, Meyer-Schwickerath-Straße 1, 45141 Essen

Donnerstag, 30. Juni 2016

Literatur(kritik) im Salon (Foyer des Neuen Audimax)

Am Donnerstag, dem 30. Juni 2016 findet von 18:30 - 20:30 Uhr unsere traditionelle Veranstaltung Literatur(kritik) im Salon statt. Sie wird von Frau Prof. Dr. Alexandra Pontzen und dem Forum Kalliope gestaltet. Eingeladen sind Studierende und DozentInnen aller Fachrichtungen sowie selbstverständlich und ganz herzlich alle anderen Interessierten.

Thema des Abends lautet "Literatur und Universität" unter dem Motto "Uni your Illusion. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Veranstaltungsort: Foyer des Neuen Audimax (am Rheinischen Platz), Gebäude R14 am Campus Essen, Meyer-Schwickerath-Straße 1, 45141 Essen

Literatur c.t. meets Literatur(kritik) im Salon des City Hotels Essen

Am Donnerstag, den 21. Januar 2016, findet von 19:00-21:00 Uhr Literatur c.t. meets Literatur(kritik) im Salon statt, eine Veranstaltung, die von Frau Prof. Dr. Alexandra Pontzen und Herrn Prof. Dr. Jörg Wesche sowie dem Forum Kalliope gestaltet wird. Eingeladen sind Studierende und DozentInnen aller Fachrichtungen sowie alle anderen Neugierigen.

Thema des Abends: Ausweitung der Rezensionszone: „Rezensiert, was euch zensiert“.

Veranstaltungsort: City Hotel Essen, Viehofer Pl. 5, 45127 Essen.

Literatur(kritik) im Glashaus

"Offen im Stil - In 160 Zeichen zum Ruhm": IMPRESSIONEN

Am 11. Dezember fand unter dem Motto „Preisgekrönt – aber auch preiswürdig?“ ein Special unserer derweil rennomierten Reihe "Literatur(kritik) im Salon" über Literaturpreise statt.

In Zusammenarbeit mit dem "Stammtisch literaturkritik.ude" entstand der

kürzeste, kleinste & schnellste Literaturpreis der Welt.

Salon Preise Flyer

Auch die offene Ausschreibung stand ganz im Zeichen der Kürze, denn:

Kürze und Schnelligkeit sind die kommunikativen Imperative des 21. Jahrhunderts. Allein kurze Botschaften und kleine Formen scheinen in unserer informationsüberfluteten und beschleunigten Gegenwart noch konkurrenzfähig, ob feed oder tweet, SMS, facebook-, WhatsApp- oder Chatnachricht, Emoticon, YouTube-Clip oder Werbespot.

Festlegung und Bekanntgabe der Shortlist, Jurysitzung und -diskussion, Publikumsabstimmung, Urteilsverkündung und -begründung, Laudatio, Preisverleihung, Dankesrede(n) – alles an einem Abend, alles in 75 Minuten (plus Verlängerung).

Ob Vers oder Prosa, ernst oder humorvoll, Miniroman oder Mikropoem, Tiny Tale, Flash Fiction, Visuelle Poesie, Aphorismus, Witz oder (Handy-)Haiku: Alle Textformen konnten eingereicht werden.

Publikum & Jury kürten Siegertext und Sieger nach spannenden und kontroversen Diskussionen. 

The winner was:

ZER-END (von Marc Breburda)

ZER-END
LetztenachtextasyofspeedblauestraßeweltENTrücktaufmerksamkeitZERpflügtkamikazezukunftsrauschnorisknofunancharonvorbeiwievonsinnen†EWIGEJUGEND†gewinnen.
ZER-,END.

Gerahmt wurde der Abend von musikalischen Darbietungen. Die Jury (Stammtisch literaturkritik.ude) führte unterhaltsam durch den Abend. 

Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Besucher unserer "Literatur(kritik) im Glashaus"-Preisverleihung und ebenso ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren (Heinrich-Heine-Buchhandlung, Winzergenossenschaft Edenkoben, Café Perfekt und Papeterie Petersen), Marion Höpken fürs Fotografieren sowie Victor Lourenco und Giuliano Felis für die Live-Musik!

Unser besonderer Dank geht aber an die Mitglieder des Stammtisches, namentlich:

Dounia Azzacriti, Bozena Anna Badura, Nils Demetry, Lisa Eggert, Lisa-Marie George, Katharina Graef, Emily Jeuckens, Laura Konert, Daniel Lucas, Stefan Müller, Yvette Rode, Christian Schluck, Darius Watolla, Sabine Wohs.

Wir freuen uns auf weitere schöne Abende.

Mit den besten Grüßen

Das Projektteam
 

Literatur(kritik) im Salon

08.07.2014: Das erste Buch, der erste Satz, das erste Mal

Bereits zum dritten Mal fand der Salon am 08.07.2014 im Friseursalon unistyle&more statt. Wieder einmal danken wir der Heinrich-Heine-Buchhandlung und dem Café Perfekt für die freundliche Unterstützung. Einige Eindrücke des Abends finden Sie in der Bildergalerie unterhalb dieses Textes.

 

Literatur(kritik) im Salon

05.12.2013: Gutes Leben in schlechten Zeiten

Der zweite Salon fand am 05.12.2013 wieder im Friseursalon an der Gladbecker Straße statt! Wir bedanken uns erneut sehr herzlich für die Gastfreundschaft. 

Der Heinrich-Heine-Buchhandlung und dem Café Perfekt danken wir für die freundliche Unterstützung.

In der rechten Spalte finden Sie einige Impressionen vom ersten und zweiten Salon-Abend.

 

Literatur(kritik) im Salon

11.07.2013: Alles unisex - oder doch: Männer- und Frauenliteratur?

Die Premiere fand am 11. Juli in den Räumlichkeiten des Friseursalons unistyle&more statt. Das Thema des ersten Abends lautete: Alles unisex - oder doch: Männerliteratur - Frauenliteratur?

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, allen Organisatoren und unseren Kooperationspartnern für die Unterstützung des ersten Abends.