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Vorlesungen



Stefan Pfahl

Wasserbenutzung in römischer Zeit

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Di 14-16Raum: R11 T09 C73Beginn: 15.04.2014

Wasser ist ein vielseitiges Element: Um an gutes Trinkwasser zu gelangen unternahmen die Römer bisweilen große Anstrengungen, wofür Tiefbrunnen und vor allem Aquaedukte Zeugnis ablegen. Letztere versorgten auch die Bäder und Thermen und stellten damit die Grundlage für Körperhygiene dar. Flüsse, Seen und Meere waren nicht nur große Trinkwasserreservoire; als `nasse` Straßen garantierten sie einen deutlich schnelleren Waren- und Personentransport als auf dem Lande. Neben der friedlichen Wassernutzung wurden – seltener – auch militärische Konflikte auf hoher See ausgefochten. Um den unterschiedlichen nautischen Erfordernissen gerecht zu werden, kam es zur Ausprägung spezifischer Schiffstypen, die an den Küsten- und Binnenhäfen vor Anker lagen. Archäologische Ausgrabungen, bildliche Darstellungen und schriftliche Überlieferung künden von der ausgereiften Schiffsbaukunst und bezeugen den hohen Leistungsstand römischer Architekten und Ingenieure bei der Errichtung von Flußbrücken, Wasserleitungen und Hafenanlagen.

Literatur:
- R. Bockius, Schifffahrt und Schiffbau in der Antike (Stuttgart 2007).
- K. Grewe, Atlas der römischen Wasserleitungen nach Köln. Rhein. Ausgr. 26 (Köln 1986).
- R. Tölle-Kastenbein, Antike Wasserkultur (München 1990).

Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Wolfgang Blösel

Griechische Geschichte bis zum Ende der Archaik

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Alte Geschichte
Sektorale Zuordnung:Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Do 10-12Raum: R11 T00 D01Beginn: 17.04.2014

In der Vorlesung soll die Herausbildung des Griechentums von der zweiten Hälfte des 2. Jahrtausends bis ins 6. Jh. v. Chr. nachgezeichnet werden. Dabei werden die bis zum Ende des 13. Jh. v. Chr. auf Kreta und der Peloponnes blühenden minoischen und mykenischen Königsreiche ebenso beleuchtet wie die folgenden sog. "Dunklen Jahrhunderte", in denen die Linear-B-Schrift wie auch die Monarchie verloren gingen. Die Homerischen Epen, entstanden im 8. und 7. Jh., lassen erste Strukturen der griechischen Polis erkennen. In dieser Zeit schufen das Bewußtsein einer gemeinsame Sprache und der Verehrung derselben Götter wie auch die Teilnahme an den panhellenischen Spielen v.a. von Olympia und Delphi bei den Griechen ein nationales Selbstverständnis in Abgrenzung zu den "Barbaren". Die Aufkommen von Ämtern, Rats- und Volksversammlungen sowie die schriftliche Fixierung von Gesetzen bis ins 6. Jh. bildet die entscheidende Phase in der Entstehung der Polis.

Literatur:
- O. Murray, Das frühe Griechenland , 2. Auflage, München 1988.
- J. Fischer, Griechische Frühgeschichte bis 500 v. Chr. (Geschichte kompakt), Darmstadt 2010.

Zuordnung:
- Alte Geschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Benjamin Scheller

"und da man kein Kleid anziehen darf, das aus Leinen und Wolle gewebt ist". Ambiguität, Toleranz und das Ende der religiösen Pluralität des Mittelalters

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Di 14-16Raum: S04 T01 A02Beginn: 15.04.2014

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der Beziehungen zwischen Juden und Muslimen und ihrer christlichen Umwelt im Europa des Mittelalters. Gleichzeitig versucht sie eine neue Antwort auf die Frage zu geben, warum die religiös-kulturelle Pluralität Europas im Zeichen der "monotheistischen Trias" (M. Borgolte) im Spätmittelalter unterging.

Literatur:
- Michael Borgolte: Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes, 300 – 1400 n. Chr., Berlin 2006.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Amalie Fößel

Europa um 1200

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Do 12-14Raum: R11 T00 D05Beginn: 17.04.2014

Europa in der Zeit um 1200 gilt als eine Zeit enormen Wandels in vielen Bereichen. Es entstanden neue politische, gesellschaftliche und rechtliche Konzepte. Frankreich und England entwickelten starke Monarchien. Deutschland und Italien erlebten eine Phase der engen Kooperation, aber auch der Auseinandersetzung. Das Papsttum stand auf einem neuen Höhepunkt seiner Autorität und verkündete die Vorstellung vom Primat, von der Vormachtstellung des Papstes. Gleichzeitig veränderten die Kreuzzüge und verschiedene Ketzerbewegungen die mittelalterliche Gesellschaft. Städte wurden angelegt und deren Bürger privilegiert. Handel und Gewerbe nahmen Aufschwung. Pilgern und Reisen kam immer mehr in Mode. Universitäten wurden gegründet und brachten neue Bildungs- und Wissenskonzepte. Geld wurde wichtig und löste das System der Naturalleistung ab. Gleichzeitig wurde Reichtum in Frage gestellt. Der Ruf nach Armut machte sich breit und führte zu neuen Sicht- und Lebensweisen. Dieses Themenspektrum soll mit Blick auf zeitgenössische Text- und Bildmedien erörtert werden.

Literatur:
- Wolfdieter Haas, Welt im Wandel. Das Hochmittelalter, Stuttgart 2002.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Stefan Brakensiek

Mediengeschichte der Frühen Neuzeit

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Zeit: Di 12-14Raum: S04 T01 A02Beginn: 15.04.2014

Buchdruck, Kupferstich und Holzschnitt sind technische Neuerungen des Spätmittel­alters. Photographie, Telegraphie, Rotationsdruck, Film, Rundfunk, Fernsehen und Internet werden im technisch-industriellen Zeitalter entwickelt. Dazwischen nimmt die Frühe Neuzeit eine eigentümliche Scharnierposition ein, als ein Zeitalter ohne grund­legende Innovatio­n in der Technikgeschichte der Medien, und doch bedeutend als eine Epoche der organisatorischen und marktwirt­schaftlichen Entfaltung der Medien­landschaft: Das mittelalterliche Botenwesen mündet in die regelmäßig verkehrende Reit- und Fahrpost, mit weitreichenden Folgen für Briefkultur und Druckgewerbe. Drucker werden zu Verlegern und tauschen ihre Produktion auf den großen Buch­messen aus. Regelmäßig erscheinende Zeitungen informieren zuverlässig über Haupt- und Staatsaktionen. Die Gelehrtenrepublik basiert nicht länger allein auf der Institution des Briefwechsels, sondern darüber hinaus auf einem eigenen Zeit­schriften­wesen. Fliegende Händler erreichen mit ihren Druckschriften und illustrierten Blättern auch die entlegensten Winkel Europas. Die Vorlesung soll einen Überblick über diese Entwicklungen geben, Fragestellungen und Konzepte der Medien­geschichte vorstellen, und anhand einzelner Exponate eine plastische Vorstellung von der Gestalt frühmoderner Medien vermitteln.

Literatur:
- Andreas Würgler, Medien in der Frühen Neuzeit (Enzyklopädie deutscher Geschichte 85), München 2009.
- Fabio Crivellari, Marcus Sandl, Die Medialität der Geschichte. Forschungsstand und Perspektiven einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Geschichts- und Medienwissenschaften, in: Historische Zeitschrift 277 (2003), S. 619-654. - Michael Giesecke, Der Buchdruck in der frühen Neuzeit. Eine historische Fallstudie über die Durchsetzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, Frankfurt/Main 1998. - Werner Faulstich, Medien zwischen Herrschaft und Revolte. Die Medienkultur der frühen Neuzeit (1400-1700), Göttingen 1998.

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Ralf-Peter Fuchs

Niederrhein und Niederlande im europäischen Zeitalter der Aufklärung

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Sektorale Zuordnung:Landesgeschichte

Zeit: Mo 12-14Raum: S05 T00 B32Beginn: 14.04.2014

In der Vorlesung wird eine Epoche behandelt, in der sowohl den Menschen am Niederrhein als auch in den Niederlanden eher eine passive Rolle zugewiesen worden zu sein scheint, während die europäischen Großmächte mit kriegerischen und politischen Mitteln um ein Gleichgewicht rangen. Zwar war die Republik der Niederlande nicht mehr, wie noch zur Zeit Ludwigs XIV. von Frankreich, in ihrer politischen Existenz gefährdet. Jedoch wurde die wirtschaftliche Entwicklung von Zeitgenossen als Untergangsszenarium betrachtet. Wir werden diesen Problemen nachgehen und dabei die Frage nach neuen Impulsen stellen, mit denen man ihnen zu begegnen versuchte. In diesem Kontext werden wir uns neu entstehenden politischen Bewegungen zuwenden und letztlich auch die Bedeutung des Niederrheins und der Niederlande für Europa während der Französischen Revolution thematisieren.

Literatur:
- E. H. Kossmann: The Low Countries 1780-1940. Oxford 1978
- Horst Lademacher: Geschichte der Niederlande. Darmstadt 1983
- Braubach, Max: Vom Westfälischen Frieden bis zum Wiener Kongreß (1648-1815), in: Petri, Hans; Droege, Georg (Hg.): Rheinische Geschichte, Bd. 2, 3. Aufl., Düsseldorf 1980, S. 219-365.

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit
- Landesgeschichte

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Kerstin Brückweh

Großbritannien im 20. Jahrhundert

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Di 12-14Raum: S05 T00 B32Beginn: 15.04.2014

Großbritannien im 20. Jahrhundert – ist das die Geschichte des Niedergangs einer Weltmacht, die durch den Verlust des Empires und der führenden Rolle als Industrienation geprägt war? Oder ist es die Stabilitätsgeschichte einer erfolgreichen Demokratie, ein Hort der Freiheit? Die Geburtsstätte der Popmusik und des Ausdrucks im Konsum? Oder die Geschichte eines modernen Landes, in dem Entwicklungen früher stattfanden als bei den europäischen Nachbarn, wie Franz-Josef Brüggemeier jüngst konstatierte? Indem die Vorlesung diese und andere Interpretationen und Themen der britischen Geschichte aufgreift, will sie in die Geschichte Großbritanniens im 20. Jahrhundert einführen.

Literatur:
- Beckett, Andy, When the Lights Went Out. Britain in the Seventies, London 2009.
- Brüggemeier, Franz-Josef, Geschichte Großbritanniens im 20. Jahrhundert, München 2010.
- Burk, Kathleen (Hg.), The British Isles since 1945, Oxford 2003.
- Clarke, Peter, Hope and Glory. Britain 1900-2000, London 2004.
- Judt, Tony, Postwar. A History of Europe Since 1945, London 2005.

Zuordnung:
- Neuere und Neuste Geschichte

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Ute Schneider

Der Erste Weltkrieg

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: S05 T00 B32Beginn: 14.04.2014

In diesem Jahr erinnern viele europäische und außereuropäische Staaten an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Auch in Deutschland wird es zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen geben, die sich mit der “Urkatastrophe” des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen. Die traumatische Erfahrung des Krieges mit seinen neuen Techniken der Kriegsführung und die damit verbundenen Formen von Gewalt prägten die Menschen nicht allein in Europa. Die historische Erforschung des Krieges, seiner Ursachen, Verlauf und Folgen setzte bereits in der Zwischenkriegszeit ein und hat in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Forschungsfelder eröffnet und Erkenntnisse gebracht. Diese sollen in der Vorlesung ebenso wie die Ereignisse und die Erfahrung des Krieges vorgestellt werden.

Literatur:
- Christopher M. Clark, Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog, München 2013.
- Anton Holzer (Hg.), Die letzten Tage der Menschheit. Der Erste Weltkrieg in Bildern, Darmstadt 2013.
- Jay M. Winter (Hg.), The Cambridge History of the First World War, 3 Bde., Cambridge 2013

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte
- Westeuropäische Geschichte

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Christoph Marx

Koloniale und postkoloniale Geschichte Zimbabwes

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Außereuropäische Geschichte

Zeit: Di 14-16Raum: S03 V00 E71Beginn: 15.04.2014

Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein riesiges Gebiet nördlich von Südafrika Eigentum einer Privatfirma, der British South African Company von Cecil Rhodes. Das nach ihm benannte Land Rhodesien kam 1923 unter die Herrschaft weißer Siedler, die sich einen großen Teil des fruchtbaren Landes aneigneten. In den 1970er Jahren führte die afrikanische Opposition einen Guerillakrieg, der über Verhandlungen beendet wurde und zur Gründung des unabhängigen Zimbabwe führte. Allerdings blieb die Landfrage lange ungelöst und wurde erst um 2000 von der Regierung in gewaltsamer und illegaler Weise gelöst, indem weiße Farmer entschädigungslos enteignet wurden. Die Vorlesung wird die Geschichte des Landes vom Beginn der Kolonialzeit bis in die Gegenwart behandeln.

Literatur:
- Ian Phimister, An economic and social history of Zimbabwe 1890 - 1948 : capital accumulation and class struggle, London 1988 - Robert Blake, A History of Rhodesia, London 1977.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Außereuropäische Geschichte

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Einführungsseminare/Proseminare mit begleitender Übung



Carsten Binder

Athen im 5. Jahrhundert

Veranstaltungstyp:Einführungsseminar/Proseminar mit begleitender Übung
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 V05 D20Beginn: 16.04.2014

Im Proseminar werden Sie Ihre ersten Schritte auf das für Sie noch unbekannte Terrain der wissenschaftlichen Arbeit und des wissenschaftlichen Diskurses setzen. Hier werden Sie das Handwerk und die Werkzeuge des Historikers kennen lernen, das nötige Rüstzeug erwerben und dieses dann vor allem erproben.
Nicht nur den Fragen nach dem "Wie" (Wie finde ich Quellen? Wie finde ich Literatur? Wie setze ich richtige Fußnoten?), sondern vielmehr auch den Fragen nach dem "Warum" (Warum überhaupt Quellen? Warum reicht nicht ein Buch? Warum setze ich Fußnoten? etc.) wird ein breiter Raum eingeräumt werden.
Als thematische Grundlage, an der im Proseminar mit ausgewählten Quellenpassagen gearbeitet werden soll, wird Athen im 5. Jahrhunderts vor Christus dienen. Athen erlebt in dieser Zeit über die Perserkriege mit der folgenden Gründung des Seebundes einen rasanten Aufstieg, der mit der Niederlage im Peloponnesischen Krieg vorerst ein Ende findet.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Melanie Panse

Heinrich IV. und der Investiturstreit

Veranstaltungstyp:Einführungsseminar/Proseminar mit begleitender Übung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Do 10-12Raum: R12 S05 H20Beginn: 17.04.2014

Der Konflikt zwischen Heinrich IV. und Papst Gregor VII. wird häufig als Wendepunkt der Geschichte des deutschen Königtums und der mittelalterlichen Geschichte gedeutet. Dabei bildet der so genannte "Investiturstreit" nur einen Teilbereich der sich im 11. Jahrhundert auf vielen Ebenen wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen ab. Das Ziel des Seminars ist am Beispiel der weit reichenden Auseinandersetzungen zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. verschiedene Grundlagen der mittelalterlichen Geschichte zu erörtern. Zu fragen ist daher neben den politischen Ereignissen auch nach den strukturellen Gegebenheiten der Salierzeit sowie den Herrschaftsvorstellungen von König bzw. Kaiser auf der einen und der Päpste auf der anderen Seite. Daneben werden soziale, religiöse und kulturelle Aspekte des 11. Jahrhunderts untersucht. Auf der der thematischen Grundlage sollen Arbeitsmittel und Methoden des Historikers eingeübt werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Gerd Althoff, Heinrich IV. (Gestalten des Mittelalters und der Renaissance), 2. Auflage, Darmstadt 2008 - Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart u.a. 2006 - Wilfried Hartmann, Der Investiturstreit (Enzyklopädie deutscher Geschichte 21), 3. Auflage, München 2007 - Rudolf Schieffer, Papst Gregor VII. Kirchenreform und Investiturstreit, München 2010 - Ludger Körntgen, Ottonen und Salier (Geschichte kompakt) 3. Auflage, 2010.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Übungen zu den Einführungsseminaren/Proseminaren



Carsten Binder

Athen im 5. Jahrhundert

Veranstaltungstyp:Übung zum Einführungsseminar/Proseminar
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Mi 12-14Raum: R12 V05 D20Beginn: 16.04.2014

Verpflichtende begleitende Übung zum gleichnamigen Einführungsseminar.

Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Melanie Panse

Heinrich IV. und der Investiturstreit

Veranstaltungstyp:Übung zum Einführungsseminar/Proseminar
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Do 14-16Raum: R12 V05 D20Beginn: 17.04.2014

Verpflichtende begleitende Übung zum gleichnamigen Einführungsseminar.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Proseminare ohne begleitende Übung



Carsten Binder

Das Zeitalter der Ständekämpfe

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Di 14-16Raum: R12 V05 D81Beginn: 15.04.2014

Proseminar Alte Geschichte (Gruppe 1)

Nach dem Besuch des Einführungsseminars ist Ihnen das Feld des wissenschaftlichen Arbeitens nicht mehr unbekannt. Im althistorischen Proseminar werden Sie nun das Handwerk und die Werkzeuge des Althistorikers genauer kennen lernen und diese am Thema des Kurses erproben. Zunächst sollen grundsätzliche methodische Fragen besprochen werden, bevor dann in die eigentliche Arbeit eingestiegen wird. Da Sie am Ende des Kurses befähigt sein sollen, einen kurzen wissenschaftlichen Aufsatz abzufassen, wird diesem Aspekt auch viel Zeit gewidmet werden müssen.
Verschiedene antike Autoren (Dionysios von Halikarnass, Livius und auch Cicero) äußern sich zu den Kämpfen zwischen Plebejern und Patriziern um die Partizipation an der res publica, den sogenannten ›Ständekämpfen‹. Anhand dieser Quellen lassen sich verschiedene methodische und historische Problemstellungen bearbeiten.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Carsten Binder

Das Zeitalter der Ständekämpfe

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Di 16-18Raum: R12 R06 A69Beginn: 15.04.2014

Proseminar Alte Geschichte (Gruppe 4)

Nach dem Besuch des Einführungsseminars ist Ihnen das Feld des wissenschaftlichen Arbeitens nicht mehr unbekannt. Im althistorischen Proseminar werden Sie nun das Handwerk und die Werkzeuge des Althistorikers genauer kennen lernen und diese am Thema des Kurses erproben. Zunächst sollen grundsätzliche methodische Fragen besprochen werden, bevor dann in die eigentliche Arbeit eingestiegen wird. Da Sie am Ende des Kurses befähigt sein sollen, einen kurzen wissenschaftlichen Aufsatz abzufassen, wird diesem Aspekt auch viel Zeit gewidmet werden müssen.
Verschiedene antike Autoren (Dionysios von Halikarnass, Livius und auch Cicero) äußern sich zu den Kämpfen zwischen Plebejern und Patriziern um die Partizipation an der res publica, den sogenannten ›Ständekämpfen‹. Anhand dieser Quellen lassen sich verschiedene methodische und historische Problemstellungen bearbeiten.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Sonja Plischke

Rom und Karthago

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 R05 A84Beginn: 16.04.2014

Proseminar Alte Geschichte (Gruppe 2)

Anhand eines thematischen Komplexes werden im Proseminar in erster Linie das wissenschaftliche Arbeiten, die Quellen und die Methoden der Alten Geschichte vorgestellt. Am Beispiel der Geschehnisse um die beiden antiken Städte Rom und Karthago stehen die fachwissenschaftlichen und epochenspezifischen Arbeitsweisen im Fokus des Arbeitens. Die antiken Großmächte waren neben den weithin bekannten kriegerischen Auseinandersetzungen schon lange zuvor durch Handelsverträge und gemeinsame Interessen verbunden und doch spitzte sich der Konflikt zu – allseits als die punischen Kriege bekannt – und endete schließlich einerseits mit dem Aufstieg Roms zur Weltmacht, andererseits mit der vollständigen Zerstörung Karthagos.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Christ, Karl: Hannibal, Darmstadt 2003.
- Huß, Werner: Karthago, München 1995.
- Zimmermann, Klaus: Rom und Karthago, 2. durchg. Auflage, Darmstadt 2009.

Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Sonja Plischke

Caesar

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Do 10-12Raum: SE 008Beginn: 17.04.2014

Proseminar Alte Geschichte (Gruppe 3)

Die Phase der späten Römische Republik (133-31 v.Chr.) zeichnet sich hauptsächlich durch Spannungen und Machtkämpfe rivalisierender Parteiungen aus, in deren Kontext Gaius Iulius Caesar eine herausragende Position einnimmt. Sowohl in der Antike als auch in der modernen Forschung polarisiert er und seine Handlungen und Absichten werden in vielerlei Hinsicht diskutiert. Am thematischen Beispiel seiner Person und seiner Zeit werden im Proseminar die verschiedenen methodischen, fachwissenschaftlichen und epochenspezifischen Arbeitsweisen verdeutlicht und der Umgang mit den unterschiedlichen antiken Quellenarten geübt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Baltrusch, Ernst: Caesar und Pompeius, Darmstadt 2004.
- Christ, Karl: Krise und Untergang der Römischen Republik, 7. Auflage, Darmstadt 2010.
- Jehne, Martin: Caesar, 4. aktual. Aufl., München 2008.
- Will, Wolfgang: Caesar, Darmstadt 2009.

Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Miriam Czock

Christianisierung im frühen Mittelalter

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Di 10-12Raum: R12 V05 D81Beginn: 15.04.2014

Proseminar Mittelalter (Gruppe 1)

Die Christianisierung ist ein historisch facettenreicher Prozess, der seit der Spätantike die Gestaltung der politischen Ordnung sowie die gesellschaftliche und kulturelle Formation des werdenden Europa maßgeblich beeinflusst hat. Das Seminar soll anhand von Quellen diskutieren und analysieren, welchen Verlauf die Christianisierung nahm sowie die Entwicklung des Christentums im Frühmittelalter nachzeichnen. Letztlich soll so gezeigt werden, welche zentrale gesellschaftliche Relevanz Christianisierung und Christentum in dieser Zeit hatten. Ebenso vermittelt das Seminar grundlegende Techniken und Arbeitsweisen des Historikers.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Brown, Peter: The Rise of Western Christendom, 2. erw. Aufl., Oxford 2003
- Stiegemann, Christoph/ Kroker, Martin/ Walter, Wolfgang (Hrsg.): CREDO: Christianisierung Europas im Mittelalter, 2 Bde., Petersberg 2013
- von Padberg, Lutz E.: Die Christianisierung Europas im Mittelalter, Stuttgart 1998.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Miriam Czock

Karl der Große

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 R03 A93Beginn: 16.04.2014

Proseminar Mittelalter (Gruppe 2)

Karl der Große, der vor 1200 Jahren am 28. Januar 814 starb, hat wie kaum eine andere historische Gestalt eine über die eigene Lebenszeit hinausgreifende Wirkung entfalten können. Heute erinnern wir uns seiner vor allem als Herrscher, der die Zersplitterung der Völkerwanderungszeit überwand und damit die Grundlage Europas schuf. Als Historiker haben wir die Aufgabe, uns mit diesem Bild auseinanderzusetzen und es mit Hilfe der zeitgenössischen Quellen kritisch zu untersuchen. Anhand der Quellen soll im Seminar nicht nur unsere heutige Sichtweise in Frage gestellt werden, sondern zugleich Einblicke in Karls Politik sowie der karolingischen Lebenswelt gegeben werden. Ebenso vermittelt das Seminar grundlegende Techniken und Arbeitsweisen des Historikers.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Becher, Matthias: Karl der Große, München 1999
- Hartmann, Wilfried: Karl der Große, Stuttgart 2010
- Schieffer, Rudolf: Die Karolinger. 3. Auflage, München 2000
- Story, Joanna (Hrsg.): Charlemagne. Empire and Society, Manchester/ New York 2005

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Thorsten Fischer

Das Konzil von Konstanz 1414 – 1418

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: R12 S05 H81Beginn: 14.04.2014

Proseminar Mittelalter (Gruppe 3)

Vor 600 Jahren berief der Pisaner Papst Johannes XXIII. auf Betreiben des römisch-deutschen Königs Sigismund ein Konzil in Konstanz am Bodensee ein. Damit wurde Konstanz für vier Jahre Schauplatz des größten Gipfeltreffens der mittelalterlichen Kirchengeschichte. Auf der Tagesordnung des Konzils standen brennende Fragen und Missstände, welche die Kirche zu Beginn des 15. Jahrhunderts angehen wollte. Zu den drei wichtigsten Punkten gehörte, erstens, die "causa unioni". Die ersehnte Einheit der Kirche sollte wiederhergestellt und das seit mehr als 30 Jahren währende "Große Abendländische Schisma" – die Kirchenspaltung mit seit 1409 drei gleichzeitig amtierenden Päpsten – beendet werden. Zu diesem Zweck erklärte das Konzil die Päpste für abgesetzt. Zugleich wurde mit Martin V. († 1431) ein neues Kirchenoberhaupt gewählt. Zweitens widmete sich das Konzil auch der Frage der Kirchenreform, der „causa reformationis“. Die Kirche sollte reformiert und die zentralistische Amtsführung des Papstes kritisch hinterfragt werden. Zwar wurde in der Folge auf dem Konzil eine Reihe von Dekreten zur Kirchenreform und zur Stärkung des Konzils verkündet, doch war diesen kein durchschlagender Erfolg vergönnt. Schließlich erörterte man auch das dritte große Anliegen, die "causa fidei". In diesen Zusammenhang gehört auch das Schicksal des böhmischen Reformators Jan Hus, der in Konstanz als Ketzer verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
Neben der "großen Politik" und den kirchenpolitischen Streitthemen soll der Blick auch auf die Konzilsstadt Konstanz, die zu dieser Zeit rund 8000 Einwohner hatte, gerichtet werden. In welcher Form profitierte sie von diesem Großereignis und welche Auswirkungen hatte der enorme Besucherstrom auf das städtische Leben? Zahllose Kardinäle, Fürsten und Gelehrte strömten aus ganz Europa an den Bodensee. Zu den Hunderten Konzilsteilnehmern gesellten sich zudem bis zu 70 000 Konzilsbesucher.
Ausgehend vom Thema werden im Seminar grundlegende Probleme und Fragen der spätmittelalterlichen Geschichte behandelt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Hartmut Boockmann/Heinrich Dormeier: Konzilien, Kirchen- und Reichsreform (1410-1495) (Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte 8) Stuttgart 2005
- Karl-Heinz Braun u.a. (Hg.): Das Konstanzer Konzil. Essays. 1414 – 1418. Weltereignis des Mittelalters, 2 Bände, Darmstadt 2013
- Thomas Martin Buck/Herbert Kraume: Das Konstanzer Konzil. Kirchenpolitik – Weltgeschehen – Alltagsleben, Ostfildern 2013.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Thorsten Fischer

Die Italienpolitik der Ottonen

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Di 12-14Raum: R12 S05 H20Beginn: 15.04.2014

Proseminar Mittelalter (Gruppe 4)

Nachdem Karl der Große 774 das Langobardenreich erobert hatte, nahm er den Titel des "Königs der Langobarden" an. Mit dieser Eroberung rückte Norditalien zunächst näher an das Reich heran. Doch nach dem Niedergang des Karolingerreichs wurden die Geschicke des regnum Italiae vom Ende des 9. bis zur Mitte des 10. Jahrhunderts wiederum von lokalen Herrschern geprägt.
Erst als Otto I. (936-973) im Jahre 951 Adelheid, die Witwe König Lothars von Italien, heiratete und die langobardische Königskrone annahm, wurde Norditalien auf Dauer mit dem Reich verbunden. Mit seiner Titulatur "König der Franken und Langobarden" (rex Francorum et Langobardorum) knüpfte Otto I. deutlich an die Tradition Karls des Großen an. Schließlich wurde der Anspruch auf das italienische Königreich auch durch die Kaiserkrönung Ottos I. in Rom im Jahr 962 untermauert. Mit der Kaiserkrönung wurden zugleich auch die Grundlagen für die Italienpolitik der späteren römisch-deutschen Könige gelegt. Otto I. nahm nicht nur Einfluss auf Reichsitalien, sondern auch auf die politischen Auseinandersetzungen in Rom. Otto II. (973 – 983) brach teilweise mit der Italienpolitik seines Vaters und versuchte den ottonischen Einfluss auf Süditalien auszudehnen. So versuchte er die langobardischen Fürstentümer in Capua und Benevent zu unterwerfen und zog gegen die in Unteritalien eingefallenen Sarazenen. Der Feldzug endete jedoch mit einer vernichtenden Niederlage des ottonischen Heeres in der Schlacht am Cap Colonna (982). Otto III. wiederum intensivierte die ottonische Italienpolitik, die durch die Renovatio imperii Romanorum (Erneuerung des römischen Reiches) bestimmt war.
Allerdings führte der plötzliche Tod des jungen Kaisers im Jahr 1002 zu einer solchen Schwächung des ottonischen Einflusses in Italien, so dass sich Arduin von Ivrea zum König von Italien wählen lassen konnte.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Gerd Althoff: Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat (Urban-Taschenbücher 473) Stuttgart, Berlin, Köln 2000
- Hagen Keller, Gerd Althoff. Die Zeit der späten Karolinger und der Ottonen (Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte 3) Stuttgart 2008.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Uwe Ludwig

Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Di 10-12Raum: S05 R03 H20 Beginn: 15.04.2014

Proseminar Mittelalter (Gruppe 5)

Die Beschäftigung mit dem spannungsreichen Verhältnis zwischen dem staufischen König und Kaiser Friedrich Barbarossa (1152-1190) und seinem welfischen Vetter Heinrich dem Löwen, dem Herzog von Sachsen (1139-1180) und Bayern (1156-1180), gibt Gelegenheit, über viele zentrale Themen- und Problemfelder der Geschichte des mittelalterlichen römisch-deutschen Reiches zu sprechen: die Königswahl, das Verhältnis zwischen dem König und den Fürsten, die Entwicklung vom alten Stammesherzogtum zum neuen territorialen Fürstentum, die Entstehung und Abschließung des Reichsfürstenstandes, Romfahrt und Kaiserkrönung des Königs, die Italienpolitik des deutschen Herrschers, die konfliktreichen Beziehungen zwischen Kaiser und Papst, die Idee des "heiligen" Römischen Reiches, die Beziehungen des Reiches zu Byzanz, zu England, Frankreich und zum Normannenreich, die ritterlich-höfische Gesellschaft, die Kreuzzüge etc.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Joachim Ehlers: Friedrich I., in: Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I., hg. von Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter, München 2003, S. 232-257
- Knut Görich: Die Staufer. Herrscher und Reich, München 2006; Ferdinand Opll: Friedrich Barbarossa, 4. Aufl. Darmstadt 2009

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Stefan Brakensiek

Haushalt und Familie im vorindustriellen Europa

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit

Zeit: Do 10-12Raum: R12 V05 D20Beginn: 17.04.2014

Proseminar Frühe Neuzeit (Gruppe 1)

Zu den grundlegenden historischen Fragen gehört, wer mit wem unter einem Dach lebt, welche Rolle dabei Ehe und Familie spielen, wie man gemeinsam wirt­schaftet, welchen rechtlichen, religiösen oder sittlichen Regeln und Vorstellungen dieses Zusammenleben entspricht. Weiterhin: Mit welchen Gefühlen ist es verbunden, wie wird Streit ausgetragen, und wie verträgt man sich vielleicht auch wieder? Die Antworten auf diese Fragen sind nicht unveränderlich, sondern unterliegen dem geschichtlichen Wandel. In diesem Proseminar zur Geschichte der Frühen Neuzeit werden wir mit Hilfe von Quellen und Fallstudien Antworten auf diese Fragen zu finden versuchen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Andreas Gestrich, Jens-Uwe Krause, Michael Mitterauer, Geschichte der Familie, Stuttgart 2003.
- Josef Ehmer, Tamara K. Hareven, Richard Wall (Hg.), Historische Familien­forschung – Ergebnisse und Kontroversen, Frankfurt /Main-New York 1997.
- André Burguière, Christiane Klapisch-Zuber, Martine Segalen (Hg.), Geschichte der Familie, Band 3: Neuzeit, Frankfurt / New York 1997.

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit

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Michael Brocke/Mitarbeiter des Steinheim-Instituts

Deutsch-jüdische Geschichte und Kultur im europäischen Kontext

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Do 10-12Raum: Seminarraum des Steinheim-InstitutsBeginn: 17.04.2014

Die Veranstaltung findet im Seminarraum des Steinheim-Instituts (1. Etage), Edmund-Körner-Platz 2, 45127 Essen statt.

Seit der Antike leben Juden in den Gebieten des heutigen Deutschland. Ihre wechselvolle Geschichte und Kultur wird das Proseminar in einem bis in die Gegenwart reichenden Überblick vermitteln. Eingebunden in das Beziehungsgefüge der europäischen Diaspora, soll das deutsch-jüdische Leben in seinen historischen Vielschichtigkeit charakterisiert werden. Im Blickfeld steht die Beziehungsgeschichte zwischen nichtjüdischer Mehrheit und jüdischer Minderheit im Übergang von der Vormoderne zur Moderne.
Das Seminar umfasst 10 Sitzungen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Steinheim-Instituts im Wechsel gestaltet werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Seminarplan.

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Teresa Schröder-Stapper

Eine Wissensgeschichte der frühneuzeitlichen Stadt

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit

Zeit: Do 10-12Raum: R12 V05 D81Beginn: 17.04.2014

Proseminar Frühe Neuzeit (Gruppe 2)

Seit einiger Zeit erfreut sich die Geschichte des Wissens zunehmender Beliebtheit in der Geschichtsforschung. Galt die Aufmerksamkeit der älteren Wissensgeschichte zunächst vor allem den studierten Gelehrten und der Entstehung der modernen Wissenschaften, so richtet sich das Augenmerk wissenshistorischer Arbeiten inzwischen stärker auf die Funktionen des Wissens, seine Akteure, Praktiken und Institutionen. Auf diese Weise werden nicht nur die "kulturelle Situiertheit" des Wissens und seine historische Wandelbarkeit deutlich, sondern auch Wissensbestände in den Blick genommen, die wie Magie, Aberglaube und Alltagswissen jenseits eines engen Wissensbegriffs liegen. Vor diesem Hintergrund fragt das Seminar nach den verschiedenen Orten, Akteuren, Medien und Praktiken der Wissensaneignung, -vermittlung und -organisation in der frühneuzeitlichen Stadt. Damit verbunden sind zugleich Fragen nach der Kommerzialisierung von Wissen, nach spezifischen Wissenskulturen und nach dem Zusammenhang von Wissen und Raum sowie von Wissen und Macht. Erwartet wird die generelle Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Quellentexten sowie mit den theoretischen Positionen der einschlägigen Forschungsliteratur.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Peter Burke, Papier und Marktgeschrei. Die Geburt der Wissensgesellschaft, Berlin 2001 - ichard van Dülmen, Sina Rauschenbach (Hrsg.), Macht des Wissens. Die Entstehung der modernen Wissensgesellschaft, Köln/Weimar/Wien 2004 - Jörg Rogge, Tradieren, Vermitteln, Anwenden. Zum Umgang mit Wissensbeständen in spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten (Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften, Bd. 6), Berlin 2008.

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit

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Christine Zabel

Die Entdeckung des Fortschritts: Geschichtsschreibung und Zukunftsdenken im Europa der Aufklärung

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 V05 D20Beginn: 14.04.2014

Proseminar Frühe Neuzeit (Gruppe 3)

Die Interpretation der Geschichte als sich stetig fortentwickelnder Prozess war ein Charakteristikum der Aufklärung und auch wenn die Auslegungen der fortschrittsbringenden Bereiche variierten, so war ihnen dennoch gemeinsam, dass sie von einer stetigen Fortentwicklung der Menschheit ausgingen. Der französische Philosoph Marie Jean Antoine Condorcet (1743 – 1794) etwa, sah im Triumphzug der von den Aufklärern betonten Vernunft einen Fort-Gang im großen Vervollkommnungsprozess des menschlichen Geistes. Andere Denker des 18. Jahrhunderts entdeckten den Fortschritt der Menschheit wiederum als ökonomische Verbesserung.
Gleichzeitig waren Herrscher wie politische Denker des 18. Jahrhunderts von Fremdem und Exotischem fasziniert. Einerseits wurden antike Hochkulturen als Vorbilder einer verfeinerten Zivilisation bewundert und erforscht, andererseits beschäftigten sich Denker wie etwa Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778) im Zuge der Auseinandersetzungen mit indianischen und pazifischen Naturvölkern mit einem Naturzustand, in dem der Mensch noch nicht vergesellschaftet und deshalb unkorrumpiert gewesen sei.
Das Proseminar analysiert den Fortschrittsoptimismus und die damit einhergehende Zivilisationskritik, den Umgang mit Geschichte in der europäischen Aufklärung sowie die damit verbundenen politischen Auffassungen und Erfahrungen anhand von Texten französischer, englischer, schottischer und deutscher Autoren.
Französischkenntnisse sind keine Teilnahmevoraussetzung, jedoch sehr willkommen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Stollberg-Rilinger, Barbara: Europa im Jahrhundert der Aufklärung, Stuttgart 2006.

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit

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Michaela Bachem-Rehm

Die Präsidialkabinette

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Do 10-12Raum: R12 R06 A79Beginn: 17.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 4)

Die Endphase der Weimarer Republik wird häufig mit Begriffen wie Scheitern, Niedergang und Verfall charakterisiert. Das Jahr 1930 gilt dabei als Ausgangspunkt dieser krisenhaften Zuspitzung. Mit dem Scheitern der "Großen Koalition" unter Reichskanzler Hermann Müller (SPD) und der Ernennung Heinrich Brünings zum Kanzler eines Präsidialkabinetts wurde eine gravierende Umformung des Weimarer Regierungssystems eingeleitet, deren Bedeutung bis heute in der historischen Forschung kontrovers diskutiert wird.
Im Rahmen des Seminars sollen die politischen Konstellationen in der Endphase der Weimarer Republik im Hinblick auf den Aufstieg des Nationalsozialismus und die Zerstörung der parlamentarisch-demokratischen Struktur betrachtet werden. Darüber hinaus wird nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Präsidialkabinetten Brüning, Papen und Schleicher gefragt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Dirk Blasius, Weimars Ende. Bürgerkrieg und Politik 1930-1933, 2. Auflage, Göttingen 2005 (TB 2008).
- Karl Dietrich Bracher, Die Auflösung der Weimarer Republik. Eine Studie zum Problem des Machtverfalls in der Demokratie, 5. Auflage, Villingen 1971.
- Eberhard Kolb, Die Weimarer Republik, 8., aktual. u. erw. Aufl., München 2012 [= Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Band 16].
- Rainer Marcowitz, Die Weimarer Republik 1929-1933, 4., aktual. u. erw. Aufl., Darmstadt 2012.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Sarah Benneh-Oberschewen

Handel im vorkolonialen Westafrika

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Do 10-12Raum: R12 R05 A84Beginn: 17.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 1)

"Die hauptsächlichsten Europäischen Waaren, welche auf den Markt von Kano kommen, sind: gebleichter, ungebleichter und gedruckter Kattun von Manchester, Französische Seide und Zucker, rothes Tuch aus Livorno und aus Sachsen, Glasperlen von Venedig, eine grobe Art roher Seide, sehr grobes Papier mit dem Zeichen der drei Monde, Spiegel, Nadeln und Kurzwaaren aus Nürnberg, Schwertklingen von Solingen und Rasirmesser aus Steiermark." (Barth, Bd. II, S. 154.)
Im Rahmen des Proseminars werden wir uns mit den Strukturen des Handelsverkehrs in Westafrika um Mitte des 19. Jahrhunderts auseinandersetzen. Auf den Spuren des deutschen Afrikaforschers Heinrich Barth, der zwischen 1849 und 1855 Westafrika durchreiste, und basierend auf seinen detaillierten Beschreibungen des Handelsverkehrs, werden wir die Handelstätigkeiten sowohl hinsichtlich der umgeschlagenen Güter, ihres jeweiligen Wertes und der gängigen Zahlungssysteme, als auch im Hinblick auf die Händler und ihre Handelsrouten, rekonstruieren. Wir werden historisch bedeutsame Städte, wie das oben angeführte Kano, als Umschlagplätze für in- und ausländische Waren unter die Lupe nehmen und hierbei kulturelle Praktiken und politische Abhängigkeiten, denen der rege Handelsverkehr stets unterlag, nicht außer Acht lassen.
Das Seminar wird darüber hinaus Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermitteln und Gelegenheit bieten, erste Erfahrungen in dem Vortragen von Referaten zu sammeln.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Marx, Christoph: Geschichte Afrikas. Von 1800 bis zur Gegenwart. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn [u.a] 2004. S. 29-36.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Simone Frank

Wie kam der Erste Weltkrieg an den Niederrhein? Zur medialen Vermittlung und zum Konstrukt der Heimatfront

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 08-10Raum: R12 V05 D81Beginn: 16.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 6)

Wie wird der Erste Weltkrieg in der Peripherie der Kriegshandlungen wahrgenommen? Mit welchen Mitteln soll eine bestimmte Sichtweise forciert werden? Diese und weitere Fragen werden anhand verschiedener Quellen- und Literaturgattungen untersucht, um herauszuarbeiten, welches Bild des Ersten Weltkrieges vermittelt wurde und mit welchen Mechanismen die öffentliche Meinung gelenkt werden sollte. Nachdem der Rhein-Maas-Raum als Einzugs- und Aufmarschgebiet für die Truppenbewegungen nach Belgien und Frankreich diente, aber kein Kriegsgebiet war, stellt sich die Frage nach der passiven Beteiligung und der Rezeption des Kriegsgeschehens in der Region um so deutlicher.
Die Lehrveranstaltung ist als forschendes Seminar angelegt. Nach der Einarbeitung in den Forschungsstand bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Fragestellungen und Schwerpunkten in regionalen Archiven wobei der Umgang mit dem Quellenmaterial am Original eingeübt und vertieft wird.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Christoph Marx

Weiße Armut in Südafrika

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 V05 D81Beginn: 16.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 2)

Ein Untersuchungsbericht, der von der amerikanischen Carnegie Foundation in Auftrag gegeben und finanziert wurde, sorgte Anfang der 1930er Jahre in Südafrika für großes Aufsehen. Ca. 300.000 von insgesamt 2 Millionen weißen Südafrikanern galten demzufolge als sehr arm. Dies wurde vor allem von burischen Intellektuellen als Skandal wahrgenommen und hat wie kaum ein anderes Thema zur politischen Radikalisierung beigetragen. Wir werden im Seminar die Geschichte weißer Armut seit dem 19. Jahrhundert und ihre Auswirkungen auf die Politik untersuchen, wobei wir nicht zuletzt der Frage nachgehen, welchen Einfluss die "Entdeckung" weißer Armut in den 1930er Jahren auf die Entwicklung der Apartheid-Politik hatte.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Hermann Giliomee, The Afrikaners. Biography of a People, London 2003.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Korinna Schönhärl

"Einen Platz an der Sonne": Das Zeitalter des Imperialismus 1870-1914

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: R12 S05 H20Beginn: 14.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 3)

Die Zeit zwischen 1870 und dem Ersten Weltkrieg wird in der Geschichtsschreibung als "Zeitalter des Imperialismus" bezeichnet. Vor allem Großbritannien, Frankreich, das Deutsche Reich und die USA, aber auch Russland und Japan pflegten in dieser Phase eine "imperiale" Politik. Wodurch genau zeichnete sie sich aus? Wie wirkten Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um weit entfernte Weltregionen dem Einfluss der Großmächte zu unterstellen? Welche Herrschaftsformen entwickelten sich? Welche Wechselwirklungen zwischen der Gesellschaft der "Mutterländer" und denjenigen der kolonialisierten Länder sind zu beobachten? Neben der historischen Ebene beschäftigt sich das Seminar auch mit Theorien des Imperialismus. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Osterhammel, Jürgen: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts, S. 565-672.
- Reinkowski, Maurus: Helpless imperialists. Imperial failure, fear and radicalization, Göttingen 2013.
- Schöllgen, Gregor/Kießling, Friedrich: Das Zeitalter des Imperialismus (Oldenbourg Grundriss der Geschichte 15), 5. Auflage, Oldenbourg 2009.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Felicitas Solbrig

Die deutsche Kolonie Südwestafrika

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Do 12-14Raum: R12 R05 A84Beginn: 17.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 7)

Reichskommissar Heinrich Göring kam 1885 mit nur zwei Kollegen nach Südwestafrika um das Land zwischen den Flüssen Kunene und Oranje durch eine symbolische Besetzung formal für das Deutsche Reich zu annektieren. Die systematische Errichtung kolonialer Herrschaft in Form einer deutschen Verwaltung begann erst 1893 mit der Ankunft Theodor Leutweins als Landeshauptmann, wobei dieser mit den traditionellen afrikanischen Herrschern zusammenarbeitete, welche ihm im Gegenzug Truppen lieferten. Der offiziell geförderte Zuzug deutscher Siedler und die Folgen der Rinderpest führten 1904 zum Krieg gegen die Herero und Nama, in dessen Folge die deutsche Politik darauf abzielte, die afrikanischen Stämme und ihre Organisation aufzulösen. Der Genozid an den Herero bildete den Höhepunkt dieser Eskalation. Mit den „Eingeborenenverordnungen“ von 1907 schließlich, welche beispielsweise obligatorische, sichtbar zu tragende Passmarken einführten, wurden alle Lebensbereiche der Afrikaner kontrolliert. Südwestafrika wurde laut Jürgen Zimmerer zu einem >>Rassen<<- und Überwachungsstaat, der aber in einer Kontinuität zu Leutweins Politik stand.
Im Proseminar wollen wir die Geschichte der deutschen Kolonie Südwestafrika betrachten, wobei sowohl die deutsche Herrschaftsutopie als auch die koloniale Wirklichkeit in den Fokus gerückt werden. Im Rahmen des Seminars wird es außerdem die Möglichkeit geben, mit auf Mikrofilmen archivierten Akten des Kaiserlichen Gouvernements Windhuk, die sich in den Beständen der National Archives of Namibia befinden, zu arbeiten.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Zimmerer, Jürgen: Deutsche Herrschaft über Afrikaner. Staatlicher Machtanspruch und Wirklichkeit im kolonialen Namibia, Münster 2004.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Henning Türk

Kolonialrevisionismus in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Di 14-16Raum: R12 R07 A84Beginn: 15.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 5)

Das Deutsche Kaiserreich begann ab 1884 Kolonien in Afrika, Asien und im Pazifik zu erwerben. Diese Kolonien verlor man bereits im Ersten Weltkrieg wieder. Sie wurden nach dem Versailler Vertrag als Mandatsgebiete durch den Völkerbund an andere Länder vergeben. Trotzdem blieben die Kolonien in der Weimarer Republik präsent. Neben kolonialen Pressure Groups debattierte auch die politische Öffentlichkeit weiter über die sogenannte "koloniale Schuldlüge" im Versailler Friedensvertrag und die Möglichkeiten einer Rückgabe der Kolonien. Auch auf die große wissenschaftliche Bedeutung der in den Kolonien gemachten Erfahrungen wurde verwiesen, insbesondere im Bereich der Medizin. Die Überlegungen zu einer Wiederaufnahme der Kolonialpolitik wurden in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft konkreter und im kolonialpolitischen Amt der NSDAP institutionalisiert. Diese Pläne erreichten allerdings nie das Stadium der Praxis.
In dem Seminar werden wir uns zum einen die Nachwirkungen der kolonialen Erfahrungen genauer anschauen und zum anderen die Versuche eines erneuten Kolonialerwerbs debattieren.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Dirk van Laak: Über alles in der Welt. Deutscher Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert, München 2005
- Horst Gründer: Geschichte der deutschen Kolonien, 6. Aufl., Paderborn u.a. 2012.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Übungen/Quellenkurse



Christian Krumm

Geschichte (richtig gut) schreiben

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Alte Geschichte
Mittelalterliche Geschichte
Geschichte der Frühen Neuzeit
Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mo 12-14Raum: R12 V05 D81Beginn: 14.04.2014

Warum sind einige Texte besser als andere? Wie schreibe ich eine Analyse präzise? Wie mache ich meine Argumentation nachvollziehbar? Warum ist Zitieren mehr als Abschreiben? Wie werden Darstellungen von Geschichte lebendig, ohne ihren wissenschaftlichen Anspruch zu verlieren? Wie interessiere ich den Leser für meine Gedanken?
Die Erkenntnis, dass eine Hausarbeit über eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss verfügen, in ihrer Vorbereitung gründlich recherchiert und vor Abgabe Korrektur gelesen werden muss, ist Grundvoraussetzung für das Erstellen eines wissenschaftlichen Textes. In dieser Übung sollen nun weiterführende Techniken des Schreibens eingeübt werden, die aus einer Hausarbeit tatsächlich eine gute Hausarbeit machen.
Die Übung baut auf dem Seminar "Geschichte schreiben" (WS 12/13) auf und zielt insbesondere auf Aspekte der Texterstellung ab wie einleitende Sätze, Zitate, indirekte Rede, Argumentation, Leserführung, zusammenfassende Darstellungen von historischen Ereignissen und Persönlichkeiten sowie die Charakteristika wissenschaftlichen Schreibens. Mittels Analysen unterschiedlicher Stilmittel soll weiterhin der eigene wissenschaftliche Schreibstil verfeinert werden. Schreibaufgaben, teils im Seminar selbst, teils als Seminarvorbereitung, werden ebenfalls mit diesem Ziel gestellt und mit Feedbacks zurückgegeben.
Voraussetzungen: Regelmäßige und aktive Beteiligung an Seminar und Schreibaufgaben, Teilnahme an dem Seminar "Geschichte schreiben" aus dem WS 12/13.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.

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Carsten Binder

Interpretation historischer Quellen (Antike)

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: R12 V05 D81Beginn: 14.04.2014

Die Übung verfolgt das Ziel, einen systematischen und in einer gewissen Weise auch regelhaften Weg zur Interpretation von literarischen Quellen (z.B. Geschichtsschreibung) zu vermitteln. Nach nur wenigen methodischen Einheiten (Vorstellung der methodischen Prämissen, die auf der ›Kognitiven Hermeneutik‹ von Peter Tepe u.a. aufbauen) soll relativ rasch die praktische regelgeleitete Interpretation eingeübt werden. Hierfür werden verschiedene Quellen aus der Antike als Übungsmaterial herhalten müssen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Carsten Binder

Latein für Historiker

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Mo 14-16Raum: R09 T07 D33Beginn: 14.04.2014

Die Arbeit mit Übersetzungen stellt immer einen Notbehelf dar, der wissenschaftliches Arbeiten und tieferes Verständnis aus verschiedenen Gründen behindert. Aber dieser status quo muss keineswegs konserviert werden (conservo=ich bewahre, ich erhalte) – Sprachen kann man lernen!
Die Übung richtet sich ausdrücklich an Studierende, die über keinerlei (!) Lateinkenntnisse verfügen und die dieses Manko beseitigen möchten. Die Scheu vor der Sprache Latein (und es handelt sich um eine Sprache, die einmal gesprochen wurde, und nicht um eine eigenartige Ansammlung unverständlicher Regeln) soll Ihnen genommen und eine Einführung in das Lateinische gegeben werden. Der Kurs wird Sie nicht zum Latinum führen, kann aber vielleicht Ihr Interesse wecken und wichtige Grundlagen schaffen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Justus Cobet

Aristoteles´ Politiká: Was heißt Politik in den griechischen Poleis?

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Fr 10-12Raum: R12 V05 D20Beginn: 18.04.2014

Viel grundsätzlicher als die kleine Schrift über "die Verfassung der Athener" behandelt Aristoteles in seinem Werk über die "Politik" (politiká) das Funktionieren und Nichtfunktionieren verschiedener Verfassungsformen vor allem in den vielen antiken Stadtstaaten (póleis). Die Einrichtung staatlicher Verfassungen stellt er unter den Anspruch der institutionellen Sicherung von Freiheit und der Ent-faltung des individuellen `guten Lebens`, das er sich nur in der Teilhabe am `politischen Leben` der `Polis` vorstellen kann. Er spricht dabei von den allgemeinen Grundlagen von Staat und Gesellschaft, von Familie, Ökonomie und Erziehung. Er befragt eine Systematik der Verfassungsformen nach den Gründen für ihre Dauer und den Gründen für ihr Scheitern. Mit seiner Schrift aus dem philosophischen Schulbetrieb im Athen der Jahre um 330 v. Chr. gibt er uns einen erfahrungsreichen Einblick in das wechselvolle politische Leben der griechischen Städte im 5. und 4. Jahrhundert.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Anforderungen: die Bereitschaft, sich in wöchentlicher Vorbereitung Textpassagen zu erschließen und sich in kursorischer Lektüre mit dem ganzen Werk vertraut zu machen; kleines Literaturreferat

Literatur:
- Aristoteles, Politik, verschiedene Übersetzungen aus dem Griechischen: Olof Gigon (1955) bei dtv 1998 (€ 14,90). F.F. Schwarz (1989) bei Reclam (€ 12,-). Franz Susemihl (1879)/Wolfgang Kullmann (1994) in rowohlts enzyklopädie (€ 12,95). Eckart Schütrumpf (1991-2005) in Meiners Philosophischer Bibliothek 2012 (€ 14,90).
- Otfried Höffe (Hg.), Aristoteles, Politik (Klassiker auslegen), 2. Aufl. Berlin, 2011
- Hellmut Flashar, Aristoteles. Lehrer des Abendlandes, 2. Aufl. München 2013

Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Patrick Jung

Zeugnisse des frühen Christentums an Mosel, Rhein und Ruhr

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Alte Geschichte
Mittelalterliche Geschichte

BlockveranstaltungRaum: Kokskohlenbunker, Zeche Zollverein (Ruhrmuseum)Beginn: 09.04.2014

Termine:
Mittwoch, 09.04.2014, 16.00 – 18.00 Uhr (Einführung und Vergabe der Referate)
Samstag, 24.05.2014, 10.00 – 15.00 Uhr (Grundlagen 1: Kurzreferate)
Mittwoch, 11.06.2014, 13.00 – 18.00 Uhr (Grundlagen 2: Kurzreferate)
Samstag, 21.06.2014, 10.00 – 15.00 Uhr (Besuch exemplarischer Ausstellungen zum Thema, DSK Essen und SK Werden, evtl. Umfeld des Klosters Werden mit arch. Geländerelikten)
Mittwoch, 02.07.2014, 13.00 – 18.00 Uhr (Umsetzung der Inhalte hypothetische Ausstellungskonzepte)

Die Geschichte des frühen Christentums beiderseits des Rheins lässt sich anhand verschiedener Quellengattungen nachvollziehen. Schriftliche Überlieferung und kunsthistorisch zu behandelnde Objekte, vornehmlich aus Kirchenschätzen, werden ergänzt und erweitert durch archäologisches Quellenmaterial. Es setzt sich zusammen aus Baubefunden früher Kirchen, Grabdenkmälern und Kleinfunden aus Kontexten des sakralen und alltäglichen Lebens und wird im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Durch Kurzreferate sollen zunächst die inhaltlichen Grundlagen für eine praktische Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der musealen Präsentation im zweiten Teil der Veranstaltung geschaffen werden.
Die Übung richtet sich in erster Linie an Studierende mit Interesse am wissenschaftlichen Umgang mit materiellen Quellen oder dem Ziel einer späteren Beschäftigung an einem Museum. Voraussichtlich wird eine Tagesexkursion zu lokalen Zielen die Veranstaltung ergänzen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Sebastian Ristow, Frühes Christentum im Rheinland. Die Zeugnisse der archäologischen und historischen Quellen an Rhein, Maas und Mosel (Münster 2007).

Zuordnung:
- Alte Geschichte
- Geschichte des Mittelalters

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Sonja Plischke

Alexander III. in Bild und Text

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Do 14-16Raum: R11 T06 C75Beginn: 17.04.2014

Der Makedonenherrscher Alexander III., geboren 356 v.Chr., war eine Persönlichkeit von epochaler Größe und Begründer eines neues Weltreiches. Seine Eroberungen führten ihn nicht nur an das "Ende der Welt", sondern sie schufen ebenfalls die Grundlagen für die Entstehung der hellenistischen Kultur. Im Zuge der Übung wird untersucht, welches Bild Alexanders III. sich in den verschiedenen antiken Quellenarten fassen lässt, welche Eigenschaften ihm zugeschrieben werden, welche Formen der Repräsentation Alexander selbst gewählt hat und wie sich das Verhältnis zwischen den historischen Ereignissen und der überlieferten Darstellung beschreiben lässt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Barceló, Pedro: Alexander der Große, Darmstadt 2007.
- Engels, Johannes: Philipp II. und Alexander der Große, Darmstadt 2006.
- Gehrke, Hans-Joachim: Alexander der Große, München 2008.

Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Sonja Plischke

Die Stadt Athen im Spiegel der antiken Quellen

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Alte Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Di 12-14Raum: R12 S05 H81Beginn: 15.04.2014

Die Polis Athen erlebte in klassischer Zeit in vielfacher Hinsicht ihre Blütephase und entwickelte durch ihre politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Errungenschaften eine besondere Form des Selbstverständnisses, das sich einerseits in den verschiedenen schriftlichen, numismatischen und archäologischen Quellen finden lässt, sich andererseits aber auch noch immer in späteren Zeugnissen, etwa den Reiseberichten des Pausanias, niederschlägt. Die Übung möchte daher auf Basis der verschiedenen Quellenarten die Entwicklung Athens hin zur politischen und kulturellen Macht im griechischen Raum nachvollziehen und zudem die Wahrnehmung der Stadt, wie sie noch in späterer Zeit zu finden ist, herausarbeiten.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Bleicken, Jochen: Die athenische Demokratie, 4. Auflage, Paderborn/München 2008.
- Connolly, Peter/Dodge, Hazel: Die antike Stadt. Das Leben in Athen und Rom, Köln 1998.
- Welwei, Karl-Wilhelm: Das klassische Athen. Demokratie und Machtpolitik im 5. und 4. Jahrhundert, Darmstadt 1999.
- Welwei, Karl-Wilhelm: Die griechische Polis. Verfassung und Gesellschaft in archaischer und klassischer Zeit, 2. Auflage, Stuttgart 1998.

Zuordnung:
- Alte Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Amalie Fößel

"Stars des Mittelalters" im Film

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

BlockveranstaltungRaum: Die WolfsburgBeginn: 29.09.2014

Die Blockveranstaltung findet vom 29.09. bis 01.10.2014 jeweils von 9.00 - 18.00 Uhr in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim an der Ruhr statt.
Ort und Zeit für das Vorbereitungsseminar werden durch Aushang rechtzeitig bekannt gegeben.


Auch das Mittelalter hatte seine "Stars" – einflussreiche und mächtige Persönlichkeiten und Akteure, deren Handeln noch heute Stoffe für den modernen Film bereit stellt. Im Seminar sollen an ausgewählten Beispielen Gegenstände und Darstellungsformen der zeitgenössischen mittelalterlichen Medien mit Umsetzungen im modernen Filmen kontrastiert werden. Erwartet wird die Übernahme eines Kurzreferates. Programm und Themen werden in der Einführungssitzung bekannt gegeben. Zeit und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben. Für das Essen in der Wolfsburg sollte eine kleine Aufwandsentschädigung eingeplant werden.

Eine Anmeldung ist ab Montag, 14.04.2014, im Sekretariat von Frau Böving, R12 S05 H11,oder bei Frau Dr. Hauses, R12 R05 A11 möglich.

Zuordnung
- Geschichte des Mittelalters

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Alexander Gebel

Zwischen Christentum und Heidentum - Quellen zur Fremdwahrnehmung der indigenen Bevölkerungen im mittelalterlichen Livland

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Mi 14-16Raum: V15 R03 H55Beginn: 23.04.2014

Der Quellenkurs beschäftigt sich in einem ersten Schritt mit den theoretischen Grundlagen der Fremdheitsforschung und mit ausgewählten theoretischen Beispielen zur Forschungslage der mittelalterlichen Fremdwahrnehmung.
In einem zweiten Schritt sollen die zuvor erarbeiteten Theorien an ausgewählten Quellenbeispielen aus der Zeit der Eroberung und Missionierung Livlands (dem heutigen Lettland und Estland) im 13. Jahrhundert exemplarisch angewendet werden. Als Quellengrundlage stehen für das 13. Jahrhundert in Livland insbesondere die "Livländische Chronik" Henrichs von Lettland sowie die jüngere "Livländische Reimchronik" im inhaltlichen Focus dieses Quellenkurses. Bei der Arbeit mit o.g. Quellen soll sowohl quellenkritisches Arbeiten, als auch die Erschließung theoretischer Texte zum Thema "Fremdheit und Fremdwahrnehmung im Mittelalter" am Beispiel der hochmittelalterlichen nordischen Kreuzzüge im Baltikum eingeübt werden.
Vergleiche mit zeitgenössischen Quellen zur Eroberung und Missionierung des europäischen Nordens, Preußen und Finnland runden das thematische Spektrum dieser Veranstaltung ab.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Von zur Mühlen, Heinz, Livland von der Christianisierung bis zum Ende seiner Selbstständigkeit (etwa 1180-1561), in: Gert von Pistohlkors (Hg.), Baltische Länder (Deutsche Geschichte im Osten Europas 6) Berlin 1994, S. 174-266.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Christian Hoffarth

Die Universität von den Anfängen bis zum Humanismus

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Mi 12-14Raum: R12 S05 H20Beginn: 16.04.2014

Als ›Gemeinschaften Lehrender und Lernender‹ entstanden im 12. Jahrhundert in Italien und Frankreich die ersten Universitäten. Privilegiert und protegiert von weltlichen und geistlichen Mächten, sollten die körperschaftlich organisierten ›studia generalia‹ die Sicherheit der meist fern ihrer Heimat weilenden Magister und Scholaren gewährleisten. Dass die neuartige Institution in den folgenden Jahrhunderten in ganz Europa Verbreitung fand, war in erster Linie jenen Vorzügen geschuldet und nicht etwa – wie man annehmen könnte – ihren akademischen Errungenschaften. Mit der scholastischen Methode war die spätmittelalterliche Universität einem Wissenschaftsmodell verpflichtet, dem aus heutiger Sicht ein Nimbus des Verknöcherten anhaftet. Erst mit dem Siegeszug des Humanismus wuchs der Forschung in modernem Sinne seit dem 15. Jahrhundert an den hohen Schulen ein höherer Stellenwert zu. Auf Basis gemeinsamer Quellenlektüre will sich die Lehrveranstaltung jenen Transformationen von Wissensaneignung und -bewahrung an spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Universitäten ebenso zuwenden wie den rechtlichen und sozialen Grundlagen für deren Entstehung und Behauptung. Aber auch die vielfältigen inneren und äußeren Konflikte, die das Bild der Universität über lange Zeit hinweg prägten, sowie das oftmals raubeinige Studentenleben sollen in den Blick genommen werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Uwe Ludwig

Quellen zur Italienpolitik Friedrich Barbarossas

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Di 14-16Raum: R12 S05 H81Beginn: 15.04.2014

Etwa 16 seiner insgesamt 38 Regierungsjahre hat Kaiser Friedrich Barbarossa in Italien verbracht, ein deutlicher Hinweis darauf, welchen Stellenwert der südlich der Alpen gelegene Teil des Reiches in seiner Politik hatte. In der Übung sollen ausgewählte Quellen gelesen, interpretiert und diskutiert werden, um verschiedene Aspekte der Italienpolitik Barbarossas zu beleuchten.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Katharina Tugend

Familie und Verwandtschaft in der spätmittelalterlichen Toskana

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 T03 F87Beginn: 14.04.2014

Die Haushaltsfamilie ist das Zentrum der mittelalterlichen Gesellschaft. Durch die Quellenlage im toskanischen Raum konnten in der mediävistischen Forschung Themen des Alltags, des Familienliebens und sogar über einzelne Ehepaare sowie deren Beziehungen untersucht werden. Die Übung möchte sich einerseits kritisch mit dieser Forschungsliteratur auseinandersetzen und andererseits ausgewählte Quellenbeispiele diskutieren. Hierbei soll insb. der differenzierte Umgang mit Fachliteratur und Quellen eingeübt werden. Herausgehoben werden die Briefe von Margherita Datini, die ihrem Ehemann über 26 Jahre in Haushaltsangelegenheiten und privaten Dingen schrieb.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Byrne, Joseph P.; Congdon, Eleanor A. (1999): Mothering in the Casa Datini. In: Journal of Medieval History 25, S. 35–56.
- Datini, Margherita (2012): Letters to Francesco Datini. Toronto.
- Klapisch-Zuber, Christiane (1996): Women and the family. In: Medieval Callings, S. 285-311.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Miriam Czock

Feudalismustheorien und die neuere Forschung zum Lehnswesen

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Di 14-16Raum: R12 S05 H20Beginn: 15.04.2014

Der Begriff des Feudalismus beschreibt die mittelalterliche Herrschafts- und Gesellschaftsordnung, deren Kern das Lehenswesen als politisches, gesellschaftliches und wirtschaftliches System ist. Im Seminar sollen die rechts- und verfassungsgeschichtlichen Konstruktionen des Feudalismus, bzw. des Lehnswesen in der Forschung des 19. und 20. Jahrhunderts nachgezeichnet sowie die neuere Diskussion des Gegenstandes bleuchet werden. Ausgehend von dem in letzter Zeit neu erwachenden Interesse der Forschung am Lehnswesen, soll das Seminar zudem in die historische Entwicklung und die Grundstrukturen des Lehnswesen einführen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Borgolte, Michael: Feudalismus. Die marxistische Lehre vom Mittelalter und die westliche Geschichtswissenschaft, in: Zeitschrift für historische Forschung Bd. 25 (1998) S. 245-260
- Dendorfer, Jürgen; Deutinger, Roman (Hrsg.): Das Lehnswesen im Hochmittelalter. Forschungskonstrukte – Quellenbefunde – Deutungsrelevanz, Ostfildern 2010
- Fryde, Natalie M., Mollat du Jourdin, Michel, Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.): Die Gegenwart des Feudalismus = Présence du féodalisme et présent de la féodalité = the presence of feudalism, Göttingen 2002
- Patzold, Steffen: Das Lehnswesen, München 2012

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Thorsten Fischer

Ausgewählte Quellen zur Geschichte des 15. Jahrhunderts

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Mo 12-14Raum: R12 S05 H81Beginn: 14.04.2014

Das 15. Jahrhundert ist sowohl von einer ausgesprochenen Vielfalt als auch von mannigfaltigen Veränderungen gekennzeichnet. In diesem Jahrhundert, das an der Schwelle zur Neuzeit steht, kommt es zu tief greifenden Wandlungsprozessen und Reformbemühungen. Die Gesellschaft, das Reich und die einzelnen Landesherrschaften befinden sich in einem Wandel, der an ausgewählten Quellen nachvollzogen werden soll. Die großen Konzilien der Epoche (Pisa 1409; Konstanz 1414-1418; Basel 1431-1439) beschäftigen sich mit grundlegenden Fragen zur Kirchenreform und dem Verhältnis von Konzil und Papsttum. Neben den theologischen Schriften und Konzilsdekreten sollen vor allem auch historiographische Quellen zu Wort kommen. So hat etwa der Konstanzer Bürger Ulrich Richental in seiner "Chronik des Konzils zu Konstanz" die Auswirkungen des größten Gipfeltreffen in der mittelalterlichen Kirchengeschichte auf seine Heimatstadt sehr anschaulich festgehalten. Seine Chronik bietet nicht nur Einblicke in die Ziele der Kirchenreform und die politische Geschichte der Zeit. Sir gewährt auch Einsichten in die Alltagsgeschichte einer Stadt, die während des Konzils von bis zu 70 000 Gästen besucht wurde.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Ulrich Richental: Chronik des Konzils zu Konstanz 1414-1418, Darmstadt 2013
- Hartmut Boockmann/Heinrich Dormeier: Konzilien, Kirchen- und Reichsreform (1410-1495) (Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte 8) Stuttgart 2005
- Erich Meuthen: Das 15. Jahrhundert (Oldenbourg-Grundriß der Geschichte 9) 3. Auflage, München 1996

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Amalie Fößel

Interpretation ausgewählter Quellen um 1200

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Do 14-16Raum: R12 S05 H81Beginn: 17.04.2014

Die Übung wird als Begleitveranstaltung zur Vorlesung "Europa um 1200" angeboten. Sie dient der Vertiefung und Interpretation zentraler Quellen. Neben Texten der Geschichtsschreibung sollen auch sogenannte dokumentarische Quellen, mithin also Urkunden, Gesetze etc. besprochen werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Miriam Czock

Die karolingische Lebenswelt im Spiegel der Kapitularien

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Mo 14-16Raum: R12 S05 H81Beginn: 14.04.2014

Die Kapitularien sind "gesetzesähnliche Herrschaftsanordnungen", deren Inhalt höchst variantenreich ist und deren Form sich einfachen Klassifizierungsversuchen entzieht. In der Forschung besteht deshalb auch eine breite Diskussion darüber was die Kapitularien eigentlich seien. Obwohl sich die Kapitularien als Quellengattung nicht einfach typisieren lassen, gewähren sie aufgrund der Vielfalt der in ihnen enthaltenen Bestimmungen, die von Regelungen zur Ehe bis zu solchen zur Verwaltung eines Königshofs reichen, einen guten Einblick in die karolingische Lebenswelt. Die Übung soll einen Überblick über die in der Forschung kontrovers diskutierten Fragen geben, aber vor allem Formen und Funktionen der Kapitularien auf breiter Quellenbasis untersuchen sowie nachzeichnen, welches Bild der karolingischen Lebenswelt sich in ihnen spiegelt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Buck, Thomas Martin: Admonitio und Praedicatio. Zur religiös-pastoralen Dimension von Kapitularien und kapitulariennahen Texten (507-814), Frankfurt a. M. 1997
- Patzold, Steffen: Normen im Buch. Überlegungen zu Geltungsansprüchen so genannter `Kapitularien`, in: Frühmittelalterliche Studien 41 (2007), S. 331-350
- Schmitz, Gerhard: Art. Kapitularien, in: HRG 2, 2. Auflg., Sp. 1604-1612

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Miriam Czock

Wissenskonfiguration und Rechtslegitimation in mittelalterlichen Handschriften

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Rechts- und Verfassungsgeschichte

BlockveranstaltungRaum: R12 R03 A93Beginn: 11.04.2014

Termine:
Die Blockveranstaltung (zusammen mit Prof. Dr. Susanne Wittekind, Universität Köln) findet vom 01.-03.05.2014 abwechselnd an den Universitäten Duisburg-Essen und Köln statt. Die genauen Termine werden in der Vorbesprechung, am Freitag, 11.04.2014, von 11.00 - 13.00 Uhr in Raum R12 R03 A93 bekannt gegeben.

In Handschriften, die das geltende Recht aufzeichnen, werden Rechtssätze notwendig in eine bestimmte Reihenfolge gebracht, oftmals in eine thematische oder chronologische Ordnung. Diese inhaltliche Ordnung des Rechts lässt sich als Wissensordnung lesen. Sie wird durch die künstlerische Gestaltung der Handschriften unterstützt. Der Buchschmuck verdeutlicht darüber hinaus einerseits die Dignität des Textes und des Rechts; andererseits setzt er inhaltliche Akzente: So betont z.B. die Darstellung des Herrschers als Gesetzgeber die Autorisierung des Rechts. Die Darstellung von Streitfällen hingegen fokussiert eher die zeitgenössische Rechtspraxis und die Rolle von Richtern und Juristen. Das Seminar behandelt ausgewählte illuminierte Rechtshandschriften vom 8.-14. Jahrhundert, Kirchen- und Volksrecht, im Reich und in Spanien. Es führt in ein interdisziplinäres Forschungsfeld ein. Zudem bietet es die Chance, in der Kölner Diözesan- und Dombibliothek ausgewählte mittelalterliche Rechtshandschriften im Original zu studieren.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Böse, Kristin/Wittekind, Susanne (Hg.): AusBILDung des Rechts. Systematisierung und Vermittlung von Wissen in mittelalterlichen Rechtshandschriften, Frankfurt 2009
- Éngle, Susan/ Gibbs, Robert: Illuminating the Law, Cambridge 2001 Kroeschell, Karl: Deutsche Rechtsgeschichte, Bd. 1 u. 2, Stuttgart 2008
- Meyer, Christoph H. F.: Ordnung durch Ordnen. Die Erfassung und Gestaltung des hochmittelalterlichen Kirchenrechts im Spiegel von Texten, Begriffen und Institutionen, in: Ordnungskonfigurationen im hohen Mittelalter, hrsg. v. Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter, Ostfildern 2006, S. 303-411.
- Mütherich, Florentine: Frühmittelalterliche Rechtshandschriften, in: Aachener Kunstblätter 60 (1994), 79-104

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Eva Marie Lehner

Quellenübung zur Geschichte der Frühen Neuzeit

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit

Zeit: Mi 14-16Raum: R12 V05 D81Beginn: 16.04.2014

Was sind Quellen und wie arbeitet man mit ihnen? Im Geschichtsstudium stellt sich diese Frage meist schon im ersten Semester und begleitet einen durch das gesamte Studium. Immerhin sind es Quellen, die uns mit Informationen über vergangene Zeiten, frühere Gesellschaften und deren Menschen versorgen und noch viel öfter Fragen aufwerfen. Quellenanalysen und Quelleninterpretationen sind deshalb eine der wichtigsten und anspruchsvollsten Aufgaben der Geschichtswissenschaft.
In dieser Übung wird es darum gehen, unterschiedliche Arten von Quellen aus der Frühen Neuzeit kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen oder Reisebeschreibungen, bebilderten Flugblättern, Chroniken und Gerichtsakten werden wir Handwerkzeuge zum Arbeiten mit Quellen ausprobieren und überlegen, welche Themen und Fragen mit welchen Quellen bearbeitet werden können. In den Fokus geraten dabei edierte und publizierte Quellen, historische Drucke, aber auch handschriftliche Archivalien, Transkriptionen und Abbildungen.
Im Laufe des Semesters werden Techniken zum Lesen und Analysieren verschiedener Quellenarten trainiert und für die Unterschiede der Quellen und der Arbeitstechniken sensibilisiert. In Rückbindung an die Forschungsliteratur sollen Fragestellungen für eine Quellenanalyse entwickelt und thematische Literaturrecherchen geübt werden. Das Ziel der Lehreinheit ist das Einüben (geschichts-)wissenschaftlicher Analysen und Interpretationen von Quelle aus der Frühen Neuzeit. Zudem ist ein Besuch im Stadtarchiv angedacht.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Antje und Mathias Ernst: »Ich habe diese Welt beschawet und bald gesegnet: Weil mir auff einen Tag alle Angst der Welt begegnet.« Kriegserfahrungen im Spiegel von Andreas Gryphius’ Grabschrift für seine Nichte. In: Benigna von Krusenstjern und Hans Medick (Hg.): Zwischen Alltag und Katastrophe. Der Dreißigjährige Krieg aus der Nähe. Vandenhoeck&Ruprecht: Göttingen 1999, 497-507.

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit

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Erika Münster-Schröer

Popularisierung von Wissen – Handschriften und Drucke des 18. Jahrhunderts

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit

BlockveranstaltungRaum: R12 S05 H81

Termine:
Montag, 07.04.2014, 16.00 - 18.00 Uhr, Raum: R12 S05 H81 (Vorbesprechung)
Montag, 21.07.2014, 9.00 - 13.00 Uhr, Raum: R12 V05 D81
Dienstag, 22.07.2014, 9.00 - 13.00 Uhr, Raum: R12 V05 D81
Mittwoch, 23.07.2014, 9.00 - 13.00 Uhr, Raum: R12 V05 D81
Donnerstag, 24.07.2014, 9.00 - 13.00 Uhr, Raum: R12 V05 D81
Freitag, 25.07.2014, 9.00 - 13.00 Uhr, Raum: R12 V05 D81

Im 18.Jahrhundert erschienen zahlreiche philosophische, naturwissenschaftliche und theologische Druckwerke, die sich an einen breiten nichtakademischen Personenkreis richteten. Anhand ausgewählter, digital zugänglicher Titel soll in dem Kurs näher bestimmt werden, welches Wissen darin verbreitet wurde. Inwieweit wurde es als nützlich oder als "wissenswert" angesehen, und an welche sozialen Gruppen richtete es sich? Lassen sich daraus Vorstellungen von "Allgemeinwissen" bestimmen? Ergänzend sollen handschriftliche Quellen wie Schulchroniken hinzugezogen werden, die Auskunft über Unterrichtspraxis sowie inhaltliche Vermittlung in Volksschulen geben. Wohin führte ein solches "Schulwisse"“? Wozu konnte dies nützlich sein, und konnte es in ein "Allgemeinwissen" transformiert werden?

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Bedingungen für die Teilnahme:
Lektüre und aktive Mitarbeit; schriftliches Thesenpapier zu Textpassagen nach Vorgabe

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit

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Frank Becker

Der Vietnamkrieg

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Di 10-12Raum: R12 S05 H20Beginn: 15.04.2014

Der Vietnamkrieg gilt als das größte Trauma in der US-amerikanischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die von Siegen verwöhnte Nation, die sich stets auf der Seite des "Guten" wusste, erlitt nicht nur eine herbe Niederlage, sondern geriet auch moralisch in Misskredit. Was als notwendiger Kampf gegen den Kommunismus hingestellt und mit der Dominotheorie gerechtfertigt wurde, erwies sich schon bald als ein Gewaltexzess, der mit seinen Flächenbombardements und seiner "search and destroy"-Strategie auch Zivilisten in bisher nicht gekanntem Ausmaß in Mitleidenschaft zog.
Die Übung will sich auf der einen Seite der politischen und militärischen Realität des Vietnamkrieges widmen, auf der anderen aber auch nach seiner Rezeption in den USA bis zum heutigen Tag fragen – parallel zu den Kämpfen in Südostasien, so ließe sich formulieren, wurden Deutungskämpfe geführt, die das Land bis weit über das Kriegsende hinaus beschäftigt haben und noch in der Gegenwart von Zeit zu Zeit hohe Wellen schlagen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Frey, Marc, Geschichte des Vietnamkriegs. Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums, 9. Aufl. München 2010.
- Greiner, Bernd, Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam, Hamburg 2009.
- Turse, Nick, Kill Anything That Moves. The Real American War in Vietnam, New York 2013.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Kerstin Brückweh

Postkoloniale Studien und Geschichtswissenschaft. Theoretische Angebote und praktische Umsetzungen

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Di 16-18Raum: R12 V05 D81Beginn: 15.04.2014

Welche Relevanz haben die Ansätze der postkolonialen Studien für die deutsche Geschichtswissenschaft? Das Forschungsfeld der postcolonial studies entwickelte sich angeregt durch Edward Saids Buch Orientalism (1978), von dem der `Orient` als westliches Konstrukt und Ergebnis westlicher imperialer Programme analysiert wurde. Im Zentrum steht die Beschäftigung mit den Wirkungen des Kolonialismus auf Nationen, Gesellschaften und Kulturen vor und nach der Unabhängigkeit der einstigen Kolonien. Durch diesen Fokus, der (ehemalige) Kolonien ebenso wie (ehemalige) Kolonialmächte in die Analyse einbezieht, entstehen – so die Annahme – auch für die europäische Geschichte neue Fragestellungen, denn postkoloniale Perspektiven verweisen auf die Eingeschränktheit eurozentristischen und häufig auf Nationalstaaten begrenzten Denkens. Die Übung führt in zentrale Texte der postkolonialen Theorie ein und verbindet diese mit einer Betrachtung geschichtswissenschaftlicher Studien, die Anregungen aus den postcolonials studies übernommen haben. Für einige Sitzungen ist die Lektüre englischer Texte notwendig.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Bill Ashcroft/ Gareth Griffiths/ Helen Tiffin, The Post-colonial Studies Reader, 2. überarb. Aufl., London 2005.
- Conrad Sebastian/ Randeria Shalini/ Regina Römhild (Hg.), Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften, 2. Aufl., Frankfurt/M. 2013.
- María do Mar Castro Varela/ Nikita Dhawan, Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung, Bielefeld 2005.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Heinrich Theodor Grütter

Böll/Chargesheimer und die Folgen. Das Bild des Ruhrgebietes im Strukturwandel

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

BlockveranstaltungRaum: Kokkohlenbunker, Zeche Zollverein

Termine Blockseminar: 21.-23. Juli 2014 Ruhr Museum, Zeche Zollverein
Vorbesprechung: Fr., 11.04.2014, 16 Uhr, Ruhr Museum, Zeche Zollverein
Ort: Zeche Zollverein, Kokskohlenbunker, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Mit "Das Ruhrgebiet ist eine Region, die noch nicht entdeckt wurde." beginnt Heinrich Böll seinen Text in dem Bildband "Im Ruhrgebiet", den er im Jahre 1959 mit dem Kölner Fotografen Chargesheimer herausgibt. Diese Einschätzung basiert auf Eindrücken, die er zwei Jahre zuvor auf mehreren gemeinsamen Fahrten mit Chargesheimer durch das Ruhrgebiet gemacht hatte.
Der großformatige Bildband war ein Skandal. Die politisch Verantwortlichen fühlten sich durch das dunkle, sozialkritische Bild einer altindustriellen Region düpiert und der Ruhrsiedlungsverband gab noch im gleichen Jahr einen alternativen Bildband in Auftrag, der ein positiveres Bild des Ruhrgebietes zeigen sollte – der Beginn einer unendlichen Reihe von Fotobänden, die das Ruhrgebiet bis heute durch den Strukturwandel begleiten.
Das Ruhr Museum zeigt im Sommer 2014 über 200 Fotografien von Chargesheimer als auch die zahlreichen nachfolgenden Fotoreportagen bis in die Gegenwart.
Das Seminar untersucht sowohl das Bild des Ruhrgebietes, das sich im Jahr 1957, dem Beginn der Kohlekrise im Ruhrgebiet Böll/Chargesheimer bot als auch das sich wandelnde Bild bzw. die immer neuen fotografischen Interpretationen im nachfolgenden Strukturwandel. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben den inhaltlichen Fragen auch mit praktischen Problemen der Umgehensweise mit Fotografie im Museum und der Konzeption und Realisation von Ausstellungen konfrontiert.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Übung Neuere und Neueste Geschichte (für alle Studiengänge), Didaktik: Übung zur Geschichtskultur (die Veranstaltung kann in den Lehramtsstudiengängen nicht im Didaktik-Modul angerechnet werden)

Literatur:
- Böll/Chargesheimer: Im Ruhrgebiet
- Piet Barbian/Ludger Heit (Hg.): Die Entdeckung des Ruhrgebietes. Das Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen 1946-1996, Essen 1997
- Sigrid Schneider (Hg.): Schwarzweiss und Farbe. Das Ruhrgebiet in der Fotografie (Katalog Ruhrlandmuseum Essen), Bottrop/Essen 2000

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Barbara Schildt-Specker

Kunstraub und Beutekunst

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 R06 A84Beginn: 16.04.2014

Der aktuelle "Fall Gurlitt", bei dem in München etwa 1.000 Bilder unter Raubkunstverdacht sichergestellt wurden, lässt ein wenig in den Hintergrund treten, dass die kulturellen Phänomene Kunstraub und Beutekunst bereits seit der Antike praktizierte Vorgehensweisen sind. Sie etablierten sich im Gefolge von Krieg gleichsam als Kollateralschäden. Unter gewissen Voraussetzungen galten sie sogar als rechtmäßig. Ob Sulla, Titus, Gaius Verres, Karl der Große, die Kreuzfahrer des 4. Kreuzzugs, Karl VIII. von Frankreich, Großwesir Ibrahim, das schwedische Königshaus Wasa, Napoleon oder Hitler, um nur einige Prominente aus der Menge der zahllosen Kunsträuber, Trophäenjäger und deren Auftraggeber zu benennen, sie alle bereicherten sich und ihre Bibliotheken, Münzkabinette, Galerien, Wunderkammern oder Privatgemächer mit fremdem Kulturgut. Napoleons Kunstbeutezug durch Europa, ideologisch bemäntelt als republikanische Tat gegen die "Gewaltherrschaft der Fürsten", war allenfalls was die Dimensionen der Beute anbelangt, neuartig. Übertroffen wurde er im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten. Ihr Kunstraub ist bis heute wohl der größte der Geschichte. Plünderungen durch Zivilisten, Diebstähle von Soldaten aus Sammlungen, Kirchen und Museen, etwa des Bagdad Museums während des Irak-Kriegs 2003 oder des Ägyptischen Museums in Kairo im Jahr 2011 kennzeichnen einen Aspekt der Tatsache, dass Kunstraub annähernd so lukrativ ist wie Drogenhandel. Weltweit wird jährlich Kunst im Wert von schätzungsweise 10 Milliarden Dollar geraubt, mit äußerst geringer Aufklärungsquote. Im Rahmen der Übung sollen neben Restitutionsaktionen auch Provenienzforschung und Recherchemöglichkeiten vorgestellt werden, dazu gehören Suchdatenbanken wie etwa die "Central Collecting Point (CCP) München", "Sonderauftrag Linz" oder das "Art-Loss-Register (ALR)". Eine aktive Teilnahme sowie die Präsentation eines Kurzreferates sind ausdrücklich erwünscht. Zum Semesterende ist eine Exkursion geplant.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- John E. Conklin: Art Crime. Praeger Publishers, Westport 1994
- Hector Feliciano: Das verlorene Museum: Vom Kunstraub der Nazis. Berlin 1998
- Nora und Stefan Koldehoff (Hg.): Aktenzeichen Kunst. Die spektakulärsten Kunstdiebstähle der Welt. Köln 2004

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Korinna Schönhärl

Erlebnis Archiv 2014. Studierende "vor Ort" im Rheinland

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

BlockveranstaltungRaum: N.N.Beginn: 22.07.2014

Termine:
22. und 23. Juli 2014: Blockseminar im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler;
4-wöchiges Praktikum in einem rheinischen Archiv (unter Berücksichtigung von Wünschen);
1. Oktober 2014: Evaluationstag im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler

Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum bietet im Rahmen seines Fortbildungsangebotes speziell für Studierende rheinischer Universitäten die Möglichkeit, Archive intensiv kennenzulernen, von Archivarinnen und Archivaren in die Geheimnisse des Archivwesens eingeführt zu werden und selber Hand an Dokumente und Akten zu legen. Einem Einführungstag zum Thema mit einigen praxisorientierten Hinweisen zum "Archivgebrauch" und einer paläographischen Übung folgt ein Seminartag mit Workshops zum Kennenlernen verschiedener archivischer Kernaufgaben. Ein dritter Seminartag zu Beginn des Wintersemesters ist den Erfahrungsberichten der Studierenden aus ihren Praktika in den Archiven gewidmet. Das Praktikum ist Teil des Blockseminars und zählt bei der Leistungsbewertung im Rahmen des BA/MA-Abschlusses. Es kann je nach Absprache mit dem ausgewählten Archiv im Laufe der Sommersemesterferien absolviert werden.
Wir bitten um eine frühzeitige Anmeldung, um die Chancen der Archivauswahl zu gewährleisten. Die Anmeldung läuft über die Heimatuniversitäten. Eine Liste der zu besuchenden Archive liegt bei der Anmeldung in den Universitäten aus. Teilnahmebedingung ist es, persönlich mit der Archivarin oder dem Archivar Kontakt aufzunehmen und einen Zeitraum für das Praktikum zu vereinbaren.
Warum? Die Studierenden sollen den Blick für Archive "von innen" schärfen. Sie sollen vertraut werden mit dem Archiv aus der Sicht der Nutzerin und des Nutzers. Sie sollen den Beruf der Archivarin und des Archivars als mögliche berufliche Perspektive kennen lernen. In Theorie und Praxis sollen die Studierenden auf ihr Praktikum vorbereitet werden.

Anmeldung: pers. Abmeldung bei Korinna Schönhärl

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Korinna Schönhärl

Risikomanagement und Vertrauen als Kategorien der Geschichtswissenschaft

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 14-16Raum: V13 S00 D50Beginn: 16.04.2014

Historische Akteure stehen oft vor Handlungsalternativen und müssen Entscheidungen treffen. Je mehr Verantwortung sie tragen, desto folgenreicher können ihre Entscheidungen für die Allgemeinheit sein. Dies kann für PolitikerInnen ebenso gelten wie für Finanzfachleute oder WissenschaftlerInnen. Wie kann man solches Risikohandeln historiografisch erfassen? Die Geschichtswissenschaft rezipiert Methoden aus der Politikwissenschaft, der Soziologie und der Psychologie: Wie nehmen Menschen Risikoeinschätzungen vor? Mit welchen Methoden versuchen sie Risiken zu minimieren? Unter welchen Umständen entwickeln sie Vertrauen in andere Menschen oder in Institutionen? Die Übung untersucht methodische Ansätze in der englisch- und deutschsprachigen Forschung und deren Anwendung auf historische Fallbeispiele des 19. und 20. Jahrhunderts.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Beck, Ulrich: Weltrisikogesellschaft. Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit, Frankfurt am Main 2007.
- Berghoff, Hartmut: Vertrauen als ökonomische Schlüsselvariable. Zur Theorie des Vertrauens und der Geschichte seiner privatwirtschaftlichen Produktion, in: Die Wirtschaftsgeschichte vor der Herausforderung durch die New Institutional Economics (Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, 24), hrsg. von Karl-Peter Ellerbrock, Münster 2004, S. 58–71.
- Boudia, Soraya/ Jas, Nathalie: Introduction: Risk and "Risk Society" in Historical Perspective, in: History and Technology: An International Journal 23 (2007) 4, S. 317–331.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Henning Türk

Deutscher Liberalismus im 19. Jahrhundert

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 R04 B93Beginn: 14.04.2014

Der Liberalismus entstand als politische Bewegung im Gefolge der Aufklärung, deren optimistisches Menschenbild er übernahm. Danach sollten es liberale Reformen dem Einzelnen ermöglichen, seine individuellen Fähigkeiten zu entfalten. Im Zentrum stand dabei die Forderung nach einer Verfassung, in der liberale Kernforderungen verwirklicht werden sollten. Der Liberalismus war somit auf die Gestaltung der Zukunft ausgerichtet, was er mit den anderen Ideologien des 19. Jahrhunderts teilte. In Deutschland entwickelte sich der Liberalismus in enger Verbindung mit der Etablierung einer bürgerlichen Gesellschaft. Dabei kristallisierten sich unterschiedliche Schwerpunktsetzungen heraus, die entweder die sozialen oder wirtschaftlichen Reformaspekte stärker betonten.
In der Übung werden wir uns mit der Forschungsliteratur und zentralen Quellen zum Liberalismus auseinandersetzen. Auf diese Weise soll die These Lothar Galls überprüft werden, dass der frühe Liberalismus auf eine "klassenlose Bürgergesellschaft mittlerer Existenzen" abgezielt habe.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Dieter Langewiesche: Liberalismus in Deutschland, Frankfurt am Main 1988.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Timo Celebi

Metropolregion und Wirtschaftsraum. Nordrhein-Westfalen aus kartographischer Perspektive

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Landesgeschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: R09 S02 B10Beginn: 14.04.2014

Die preußische Rheinprovinz und Westfalen werden von einigen Wirtschaftshistorikern für das ausgehende 19. und 20. Jahrhundert als zusammenhängender "rheinisch-westfälischer Wirtschaftsraum" betrachtet. Frühe Industriekarten NRWs spiegeln diese räumliche Einheit 1949 mit der Veröffentlichung des "Nordrhein-Westfalen-Atlas`" wesentlich differenzierter wider. Grüne Flächen stehen den verzeichneten Industrieanlagen entlang des Rheines entgegen und stellen dem Betrachter ein Spannungsverhältnis zwischen dynamischen Industriezentren, Großstädten und undifferenzierten landwirtschaftlichen Regionen vor. Diese Karten spiegeln zeitgenössische Perspektiven auf spezifische Räume, dabei geben sie Hinweise auf ihre Autoren und Entstehungskontexte. In der Übung soll entlang verschiedener Kartenwerke zu Nordrhein-Westfalen der kritische Umgang mit der Karte als Quellengattung eingeübt werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Peter Heil, Zum Selbstbild von Raumplanern zwischen Nationalsozialismus und Bundesrepublik, in: Burkhard Dietz/Helmut Gabel (Hrsg.), Griff nach dem Westen. Die "Westforschung" der völkisch-nationalen Wissenschaften zum nordwesteuropäischen Raum (1919-1960), Münster 2003, 91–105.
- Susanne Hilger, Kleine Wirtschaftsgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Von Musterknaben und Sorgenkindern, Köln 2012.
- Jürgen Osterhammel, Räume, in: Gunilla-Friederike Budde/Dagmar Freist/Hilke Günther-Arndt/Ralph Jessen (Hrsg.), Geschichte. Studium, Wissenschaft, Beruf (Studienbuch Geschichte), Berlin 2008, 86–101.
- Karl Schlögel, Kartenlesen, Augenarbeit. Über die Fälligkeit des spatial turn in den Geschichts- und Kulturwissenschaften, in: Heinz-Dieter Kittsteiner (Hrsg.), Was sind Kulturwissenschaften? 13 Antworten, Paderborn 2004, 261–283.
- Ute Schneider, Die Macht der Karten. Eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute, 3. Auflage, Darmstadt 2011.
- Norman Joseph William Thrower, Maps & civilization. Cartography in culture and society, 2. Auflage, Chicago 1999.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Landesgeschichte

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Lina Schröder

NRW und die Region Rhein-Maas als Verkehrsraum: Eine Einführung in die Archivarbeit

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Landesgeschichte

BlockveranstaltungRaum: R11 T04 C75Beginn: 23.04.2014

Termine:
Mittwoch, 23.04.2014, 12.00 - 14.00 Uhr, Raum: R11 T04 C75
Mittwoch, 07.05.2014, 12.00 - 14.00 Uhr, Raum: R11 T04 C75
Freitag, 08.05.2014, 10.30 - 15.30 Uhr, Wirtschaftsarchiv Köln
Freitag, 16.05.2014, 10.30 - 15.30 Uhr, Wirtschaftsarchiv Köln
Samstag, 17.05.2014, 9.00 - 13.00 Uhr, Raum: R12 V05 D20
Samstag, 17.05.2014, 14.30 - 18.30 Uhr, Raum: R12 V05 D20

Nach van Laak "entlastet Infrastruktur das `Mängelwesen` Mensch, da sie Handlungsradien erweitert, die Leistungen und Reichweite der menschlichen Organe verstärkt und Zeiten für andere Tätigkeiten durch die erwirkte Beschleunigung freisetzt." Sie kann somit "als Kulturleistung gewertet werden." "Keinen Zugang zu den Netzwerken der Technologie zu haben, bedeutete dagegen den Ausschluss aus der Sphäre der Mächtigen. Folglich wurden die Verbindungen mit dem Strom- und Wassernetz der Stadt oder der Anschluss des Eigenheims an das Autobahnnetz ebenso zum Symbol von Prestige und Autorität wie zum Schlachtfeld der Kontroversen und Machtkämpfe."
Die Auseinandersetzung mit dem Forschungsfeld „Infrastruktur“ und dessen Bedeutung für die Geschichtswissenschaft soll – inhaltlich – anhand von Verkehrsprojekten in NRW bzw. im Rhein-Maas-Raum in der Übung erfolgen. Die hierfür benötigten Materialien werden per Recherche im Wirtschaftsarchiv in Köln ermittelt. Aufgrund der beschränkten Arbeitsbedingungen im Archiv ist die Anzahl der Teilnehmer/Innen für diese Übung auf 15 begrenzt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Landesgeschichte

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Michaela Bachem-Rehm

Quellen zur Innen- und Außenpolitik des Dritten Reiches 1933-1939

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Mi 12-14Raum: R12 V05 D81Beginn: 16.04.2014

Im Rahmen der Übung werden wichtige Quellen zur Innen- und Außenpolitik des Dritten Reiches gelesen und diskutiert. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem Prozess der "Machtergreifung" und der Errichtung des totalitären "Führerstaates", auf der Entrechtung der deutschen Juden und auf der nationalsozialistischen Außenpolitik, die auf Krieg und gewaltsame Expansion ausgerichtet war.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Wolfgang Benz, Geschichte des Dritten Reiches, München 2003.
- Klaus Hildebrand, Das Dritte Reich, 7., durchgeseh. Aufl., München 2009 [= Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Band 17].
- Marie-Luise Recker, Die Außenpolitik des Dritten Reiches, 2. Auflage, München 2010.
- Rainer F. Schmidt, Die Außenpolitik des Dritten Reiches 1933-1939, Stuttgart 2002.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Hauptseminare



Carsten Binder

Die Achaimeniden in den griechischen Quellen

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Do 14-16Raum: R12 V05 D81Beginn: 17.04.2014

Im Hauptseminar sollen alle Fertigkeiten, die Sie in den Grundlagenmodulen erlernt haben, zur Anwendung kommen. Die gesamte Zeit wird der thematischen Arbeit gewidmet. Sie werden deutlich stärker als in den Proseminaren forschungsorientiert arbeiten. Ihre selbstverantwortliche Mitarbeit und auch die Abfassung einer – im Vergleich zu den Proseminaren – längeren schriftlichen Arbeit werden vorausgesetzt.
Die Grundlage des Hauptseminars bilden griechische Quellen (in Übersetzung), die sich mit dem Achaimenidenreich befassen. Diese Texte bieten sehr viele Ansatzpunkte für historische, aber auch vielerlei methodische Fragen. Wenn es möglich ist, können z.T. auch indigene (also persische oder babylonische Quellen) hinzugezogen werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Wolfgang Blösel

Griechische Geschichtsschreibung

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 T04 F14Beginn: 16.04.2014

Dieses Seminar behandelt die Entstehung und Entwicklung der griechischen Geschichtsschreibung beginnend von Herodot über Thukydides bis hin zu Polybios im 2. Jh. v. Chr. Ausgangspunkt bildet dabei die Frage, welche kognitiven Prozesse ablaufen, wenn man "Geschichte schreibt". Es soll zudem geklärt werden, warum die Griechen die ersten waren, die "Geschichte schrieben", welche historischen Ereignisse jeweils den Anstoß dafür gaben, welche Quellen die jeweiligen Autoren heranziehen konnten, nach welchen Prinzipien sie ihre Geschichtswerke strukturierten und welche jeweiligen Darstellungsabsichten sie damit verfolgten.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- K. Meister, Die griechische Geschichtsschreibung. Von den Anfängen bis zum Ende des Hellenismus, Stuttgart – Berlin – Köln 1990.
- B. Näf, Antike Geschichtsschreibung. Form – Leistung – Wirkung, Stuttgart 2010.

Zuordnung:
- Alte Geschichte

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Wolfgang Blösel

Rom unter den Schwertern Caesars und Oktavians (49 bis 27 v. Chr.)

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Alte Geschichte
Sektorale Zuordnung:Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Mo 14-16Raum: R12 V05 D20Beginn: 14.04.2014

Über mehr als zwanzig Jahre hinweg, von 49 bis 27 v. Chr., wurde Rom weitgehend von den Generälen Iulius Caesar, Mark Anton und Oktavian beherrscht. Dennoch bestanden die alten republikanischen Institutionen wie das Konsulat und der Senat formal fort. Es bleibt zu beleuchten, was es für die zahlreichen römischen Nobiles, die über Jahrhunderte die Geschicke Roms gelenkt hatten, bedeutete, ihr Handeln ausschließlich auf einen oder auch zwei Militärpotentaten ausrichten zu müssen. Zudem soll die Motivation der römischen Legionäre geklärt werden, sich auf Gedeih und Verderb ihrem Befehlshaber zu verschreiben. Die Art und Weise, wie die Machthaber die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in ihre Herrschaft zu integrieren und eben diese zu verschleiern verstanden, entschied über ihren Mißerfolg (Caesar) oder Erfolg (Oktavian). Die Erfahrungen dieser revolutionären Umbruchphase sollten die Grundlagen für die dauerhafte Etablierung des Augusteischen Prinzipats legen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- E. Baltrusch, Caesar und Pompeius, 3. Auflage, Darmstadt 2010.
- H. Schlange-Schöningen, Augustus, 2. Auflage, Darmstadt 2010. - J. Bleicken, Augustus, Berlin 2000.

Zuordnung:
- Alte Geschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Uwe Ludwig

Die Staufer

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 R04 B21Beginn: 14.04.2014

Für mehr als ein Jahrhundert (1138-1250) hat das süddeutsche Adelsgeschlecht der Staufer die Geschichte Deutschlands und Italiens entscheidend geprägt. Unter den Kaisern Friedrich I. Barbarossa (1152-1190), Heinrich VI. (1190-1197) und Friedrich II. (1212-1250) erlebte das mittelalterliche römisch-deutsche Reich, das damals um den süditalienischen Normannenstaat erweitert wurde, seine größte äußere Machtentfaltung. Es ist aber zugleich auch eine Epoche entscheidender Veränderungen der inneren Strukturen des Reiches und dynamischer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse. In dem Hauptseminar sollen die wesentlichen politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Phänomene und Entwicklungen dieser Zeit in Zentraleuropa diskutiert werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Odilo Engels: Die Staufer, 7. Aufl. Stuttgart – Berlin – Köln 1998
- Knut Görich: Die Staufer. Herrscher und Reich, München 2006

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Benjamin Scheller

Kulturkontakt und Kulturbeziehung: Europa und die Mongolen (1237-1352)

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Mi 10-12Raum: R11 T06 C94Beginn: 16.04.2014

Die Bildung des mongolischen Großreiches zu Beginn des 13. Jahrhunderts konfrontierte die Gesellschaften Europas mit einer Kultur, die ihnen in ganz neuer Weise fremd war. Das Hauptseminar zeichnet die Geschichte der Beziehungen zwischen den Europäern und den Mongolen zwischen der Mitte des 13. und der Mitte des 14. Jahrhunderts nach und legt dabei einen Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Akteure, die diese Beziehungen herstellten.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Marina Münkler: Erfahrung des Fremden. Die Beschreibung Ostasiens in den Augenzeugenberichten des 13. und 14. Jahrhunderts, Berlin 2000

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Amalie Fößel

Die Luxemburger – eine europäische Dynastie

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Westeuropäische Geschichte

Zeit: Di 10-12Raum: R12 S05 H81Beginn: 15.04.2014

Die Grafen von Luxemburg waren die "Aufsteiger" des 14. Jahrhunderts. In kürzester Zeit erwarben sie einen Rang, der sie bis an die Spitze weltlicher Herrschaft führte. Gleichzeitig waren die Menschen ihrer Zeit mit einer Vielzahl von politischen, religiösen und sozialen Herausforderungen konfrontiert. Gleich zu Beginn seiner langen Regierung erlebte Karl IV. mit dem "Schwarzen Tod" die größte aller menschlichen und gesellschaftlichen Katastrophen des Mittelalters. Sein Sohn und Nachfolger Sigismund sah sich mit dem abendländischen Schisma als dem größten Kirchenproblem des Mittelalters konfrontiert, das er löste, indem er das von 1414 bis 1418 tagende Konstanzer Konzil und damit die größte Versammlung an Gelehrten und Theologen organisierte, die man so noch nicht gesehen hatte. Von den Leistungen der Luxemburger sind darüber hinaus bis heute vor allem die rege Bautätigkeit, das Mäzenatentum und der bildungspolitische Neustart mit der Gründung der Universität in Prag als der ersten Universität im Reich in der kollektiven Erinnerung verankert. Dieses Spektrum an Themen soll im Seminar erarbeitet werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Jörg K. Hoensch: Die Luxemburger. Eine spätmittelalterliche Dynastie mit gesamteuropäischer Bedeutung 1308-1437, Stuttgart, Berlin, Köln 2000.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Westeuropäische Geschichte

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Amalie Fößel

Lebensformen und Glaubensvorstellung mittelalterlicher Ketzer

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

BlockveranstaltungRaum: R12 V05 D81Beginn: 07.04.2014

Termine:
Montag, 07.04.2014, 14.00 - 17.00 Uhr
Dienstag, 08.04.2014, 9.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch, 09.04.2014, 9.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag, 10.04.2014, 9.00 - 17.00 Uhr
Themen für Referate und Hausaufgaben werden in der Sprechstunde am Mittwoch, 02.04.2014, 11 - 13 Uhr, vergeben.

Information zum Semianrinhalt: Seit der Durchsetzung des Christentums in Europa gab es im Mittelalter auch immer wieder verschiedene Ketzer und deviante Gruppierungen, die vom Mainstream abwichen, als Häretiker galten und verfolgt wurden. Waren es im frühen Mittelalter kleine Gruppen und einzelne Personen, die Aufsehen erregten, so sah sich die Kirche seit dem 12. Jahrhundert mit großen häretischen Bewegungen konfrontiert. Besonders die Katharer und Waldenser, aber auch die sog. Geißler im 14. Jahrhundert agierten überregional und mobilisierten breite Bevölkerungskreise. Gegenstand des Hauptseminars sind die verschiedenen Häresien, ihre Protagonisten und Anhängerschaften, ihre Weltbilder, Lehren und Lebensformen sowie die Reaktionen von Amtsträgern und Mitmenschen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Uwe Ludwig

Kaisertum und Papsttum im späten Mittelalter

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte
Sektorale Zuordnung:Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Mi 12-14Raum: V13 S00 D50Beginn: 16.04.2014

In der Endphase der Herrschaft Heinrichs VII. (1308-1313) kommt es zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen dem römisch-deutschen Königtum/Kaisertum, das seine universale Rolle betont, und dem unter französischem Einfluss agierenden Papsttum. Und in der Regierungszeit des Wittelsbachers Ludwigs des Bayern (1314-1347) eskaliert der jahrhundertealte Konflikt zwischen Königtum/Kaisertum und Papsttum ein letztes Mal: Erbittert wird darum gestritten, ob der König schon unmittelbar nach der Wahl durch die Kurfürsten seine Amtsgewalt ausüben dürfe oder ob ihm diese erst zukomme, wenn ihm der Papst die Approbation erteilt habe. In den Auseinandersetzungen, die mit den Mitteln des Prozesses, der Appellation, des Kirchenbanns, des Interdikts, der propagandistischen Streitschrift, der Gesetzesverkündung und auch der militärischen Gewalt ausgetragen werden, geht es letztlich um die Frage, ob die geistliche Gewalt der weltlichen übergeordnet ist oder beide gleichrangig sind. Unversöhnlich stehen sich Ludwig der Bayer mit seinen Gefolgsleuten und die Päpste in Avignon mit ihren Anhängern jahrzehntelang gegenüber. Erst dem papsttreuen Rivalen und Nachfolger Ludwigs des Bayern, dem Luxemburger Karl IV. (1346-1378), gelingt es, durch eine taktisch kluge Politik den Konflikt zu entschärfen und die Ansprüche des Papsttums endgültig zurückzuweisen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Jürgen Miethke / Arnold Bühler: Kaiser und Papst im Konflikt. Zum Verhältnis von Staat und Kirche im späten Mittelalter; Düsseldorf 1988
- Heinz Thomas: Ludwig der Bayer (1282-1347). Kaiser und Ketzer, Regensburg 1993
- Michael Menzel: Ludwig der Bayer. Der letzte Kampf zwischen Kaisertum und Papsttum, in: Die Herrscher Bayerns. 25 historische Portraits von Tassilo III. bis Ludwig III., hg. von Alois Schmid/Katharina Weigand, München 2001, S. 134-148
- Heinz Stoob: Kaiser Karl IV. und seine Zeit, Graz – Köln – Wien 1990

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Wolfgang Treue

Geschichte des Hospitalwesens

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: R12 V05 D20Beginn: 14.04.2014

Krankenhäuser, wie wir sie kennen, in denen Kranke von medizinisch geschultem Personal behandelt werden, haben nicht zu allen Zeiten bestanden, sondern sind das Ergebnis einer langen historischen Entwicklung. Im Rahmen des Seminars soll die Geschichte des Hospitals in Europa in ihrer ganzen Vielschichtigkeit behandelt werden. Der zeitliche Schwerpunkt liegt dabei auf der Frühen Neuzeit.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Stefan Brakensiek

Zur Geschichte der Staatsbildung in der Frühen Neuzeit

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Sektorale Zuordnung:Rechts- und Verfassungsgeschichte

Zeit: Mo 14-16Raum: R12 V05 D81Beginn: 14.04.2014

Der moderne Staat, wie wir ihn heute kennen, ist in Europa im Verlauf der Frühen Neuzeit aus den mittelalterlichen Herrschaftsverbänden hervorgegangen. Im 19. und 20. Jahrhundert hat diese institutionelle Ordnung – mit Bürokratien, Gesetzen, Armeen und Steuern – global "Karriere gemacht". Heute ist der Staat in vielen Teilen der Welt schon wieder auf dem Rückzug. Das Seminar soll anhand wichtiger Texte und Quellen Einblicke in die Entstehungsbedingungen der Staatsbildungsprozesse geben, deren Hauptcharakteristika herausarbeiten und den Verlauf in verschiedenen Teilen Europas, in den lateinamerikanischen Kolonien und in konkurrierenden Reichen nachzeichnen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Wolfgang Reinhard, Geschichte der Staatsgewalt, München 1999.

Zur Anschaffung empfohlen:
- Wolfgang Reinhard, Geschichte des modernen Staates von den Anfängen bis zur Gegenwart, München 2007 (Beck`sche Reihe 2423, 128 S., 8,95€)

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit
- Rechts- und Verfassungsgeschichte

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Ralf-Peter Fuchs

Der jülich-klevische Erbfolgestreit (1609) und seine Bedeutung für den Niederrhein

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Sektorale Zuordnung:Landesgeschichte

Zeit: Di 14-16Raum: S07 S00 D07Beginn: 15.04.2014

Wir werden in diesem Seminar der Entwicklung eines Konflikts nachgehen, der bereits seit seiner Entstehung die Gefahr eines großen Krieges im Reich und Europa mit sich brachte. Im Dreißigjährigen Krieg und unmittelbar im Anschluss daran (1651) wurde er dann mit Waffengewalt ausgetragen. Auf politische Weise wurde er danach entschärft. Virulent blieb er jedoch bis weit ins 18. Jahrhundert hinein über die Auseinandersetzungen, die sich in den mischkonfessionellen jülich-klevischen Ländern innerhalb der Untertanenschaft ergaben.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Andersson, Alison D.: The Jülich-Kleve Succession Crisis (1609 - 1620). A Study in International Relations. 1992
- Jaitner, Klaus: Die Konfessionspolitik des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm von Neuburg in Jülich-Berg von 1647–1679. Münster 1973
- Hollweg, Otto: Kurbrandenburgische Kirchenpolitik am Niederrhein von 1672 bis 1683, in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 48 (1915), S. 1 – 104, u. Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 49 (1916), S. 1–94

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit
- Landesgeschichte

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Kerstin Brückweh

Mit der Krise leben. Sozialwissenschaftliche Forschung in der bundesdeutschen Geschichte seit den 1970ern

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 V05 D81Beginn: 14.04.2014

Die Zeit nach dem wirtschaftlichen Boom der Nachkriegszeit wurde vielfach als Krise der Arbeitsgesellschaft bezeichnet. Um das Ausmaß der sog. Krise festzustellen, wurden nicht nur quantitative Erhebungen durchgeführt, sondern vielfach wurde durch qualitative Interviews herauszufinden versucht, wie das Reden von der Krise, also der öffentliche oder veröffentlichte Diskurs, sich auf die Bürgerinnen und Bürger selbst auswirkte. Ein Beispiel dafür liefert die Studie "Jugend und Krise", die eines der größten industriesoziologischen Forschungsinstitute in Deutschland in den 1980ern durchführte. Dieses Seminar will die Frage vom Verhältnis von Sozial- und Geschichtswissenschaften aufnehmen und zugleich am Thema der Ausbildungs- und Berufsstartprobleme experimentell austesten. Das heißt: Auf der Grund­lage der Umfrage „Jugend und Krise“ sollen die Ergebnisse und Methoden diskutiert und dann selbst in eigenen qualitativen Interviews erprobt werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Andresen, Knud/ Bitzegeio, Ursula/ Mittag, Mürgen (Hg.), ‚Nach dem Strukturbruch?’ Kontinuität und Wandel von Arbeitsbeziehungen und Arbeitswelt(en) seit den 1970er-Jahren, Bonn 2011.
- Baethge, Martin u.a., Jugend und Krise. Eine empirische Untersuchung zur Bedeutung von krisenhaften Arbeitsmarktentwicklungen für Arbeitsbewusstsein, Arbeitsverhalten und Interessenorientierungen von Jugendlichen/jungen Erwachsenen. Abschlussbericht (SOFI Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen), Göttingen 1987.
- Doering-Manteuffel, Anselm/ Raphael, Lutz, Nach dem Boom. Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970, Göttingen 2008.
- Graf, Rüdiger/ Priemel, Kim Christian, Zeitgeschichte in der Welt der Sozialwissenschaften. Legitimität und Originalität einer Disziplin, in: VfZ (2011) 4, S. 479-508.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Henning Türk

Die liberale Ära 1867–1879 und ihre Deutung in der Geschichtswissenschaft

Veranstaltungstyp:Theorie- und Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Weitere Zuordnung:Theorien der Geschichtswissenschaft

Zeit: Mo 14-16Raum: R12 S05 H20Beginn: 14.04.2014

Die liberale Ära bezeichnet eine Phase der innenpolitischen Reform, die mit dem Ende des preußischen Verfassungskonflikts 1866 begann. Sie ist geprägt von einer engen Zusammenarbeit der Nationalliberalen Partei mit Bismarck und bezog sich zunächst auf den Norddeutschen Bund und Preußen. Mit der Reichsgründung 1870/71 setzte sich diese Zusammenarbeit auf Reichsebene fort. Durch diese Kooperation gelang es, auf rechtlicher und wirtschaftlicher Ebene den Nationalstaat zu vereinheitlichen und auszubauen. Hingegen gestalteten sich die Versuche einer von den Liberalen gewünschten stärkeren Parlamentarisierung des Reiches als schwierig. Die Konstellation der liberalen Ära zerbrach mit dem Umschwung vom Freihandel zur Schutzzollpolitik 1878/79 und der damit verbundenen Suche Bismarcks nach neuen Koalitionen.
In dem Seminar werden wir ausgehend von der Entstehung der Nationalliberalen Partei die Leistungen der liberalen Ära in verschiedenen Politikbereichen analysieren. In einem zweiten Schritt sollen die sich wandelnden Deutungen dieser Ära durch die Geschichtswissenschaft untersucht werden.

Literatur:
- Dieter Langewiesche: Liberalismus in Deutschland, Frankfurt am Main 1988
- Ewald Frie: Das Deutsche Kaiserreich, 2. erw. Aufl, , Darmstadt 2013.

Zuordnung:
- Neueste Geschichte

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Henning Türk

Von der OEEC zur OECD – "Global Knowledge Network" oder politisches Koordinierungsorgan der westlichen Industrieländer?

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

BlockveranstaltungRaum: R12 V05 D81Beginn: 25.04.2014

Termine:
- Freitag, 25.04.2014, 14.00 - 18.00 Uhr, Raum R12 V05 D81
- Freitag, 16.05.2014, 10.00 - 18.00 Uhr, Raum R12 V05 D81
- Freitag, 23.05.2014, 10.00 - 18.00 Uhr, Raum R12 S05 H20
- Samstag, 24.05.2014, 10.00 - 14.00 Uhr, Raum R12 S05 H20

Die Organization for Economic Cooperation and Development (OECD), die heute vor allem im Zusammenhang mit den PISA-Studien bekannt ist, hat bereits eine lange Geschichte. Ihre Vorläuferorganisation, die Organization for European Economic Cooperation (OEEC) wurde 1948 vor allem zur Verteilung der Marshallplan-Gelder gegründet. Mit dem Auslaufen dieser Aufgabe wurde die OEEC 1961 in die OECD transformiert. Damit wandelte sie sich von einer europäischen zu einer transatlantischen Organisation, mit den USA und Kanada als neuen Mitgliedern. Ihre Aufgabe liegt seitdem vor allem in der Förderung des wirtschaftlichen Wachstums in den westlichen Industrie- und den Entwicklungsländern. Durch die Beitritte Japans, Australiens und Neuseelands öffnete sie sich in den 1960er und 1970er Jahren auch in die pazifische Region. Die Organisation hat keine „hard power“, um Beschlüsse in den Mitgliedsländern durchzusetzen. Ihre hauptsächliche Arbeitsweise besteht in dem Austausch der nationalen Experten und Bürokraten zu bestimmten Themen und einem peer-review-Verfahren, mit dem in regelmäßigen Abständen die Politik der Mitgliedsländer in einzelnen Politikbereichen überprüft wird. Wie die PISA-Studien zeigen, reicht oftmals auch der in diesem Zusammenhang entstehende öffentliche Druck aus, um politische Veränderungen zu initiieren.
In dem Seminar werden wir uns mit den Transformationen der OEEC/OECD im Laufe ihrer Geschichte beschäftigen und herausarbeiten, welche Rolle der OECD in der "Global Governance" zukommt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Richard T. Griffiths (Hrsg.): Explorations in OEEC-History, Paris 1997
- Rianne Mahon/Stephen McBride (Hrsg.): The OECD and Transnational Governance, Vancouver 2008.

Zuordnung:
- Neueste Geschichte

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Frank Becker

Wohlstand made in USA. Entstehung und Siegeszug des Fordismus

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 S05 H20Beginn: 14.04.2014

Es sind zusätzlich noch 10 Plätze für Grundschullehramt BA reserviert.
Bitte tragen Sie sich vom 01.-04. April 2014 im Sekretariat R12 S05 H93 (Frau Loose) in die dort ausliegende Anmeldeliste ein.


Zu den griffigen Formeln, mit denen das 20. Jahrhundert in der Geschichtswissenschaft gekennzeichnet wird, gehört auch die Rede vom "Jahrhundert des Fordismus". Der Fordismus war nämlich mehr als eine Produktionsweise, die bestimmte Technologien (elektrischer Strom, Fließband) mit arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen zusammenführte; mit ihm verbanden sich vielmehr Konzepte des wechselseitigen Aufschaukelns von Produktion und Konsumtion, die Massenwohlstand ermöglichen sollten. Unter dieser Prämisse trat der Fordismus einen weltweiten Siegeszug an.
Das Seminar wird sich zunächst mit den Anfängen der Ford Motor Company in Detroit und den programmatischen Schriften Henry Fords befassen. Dann wird es um das "Model T" und die Revolutionierung des amerikanischen Automobilmarktes in den 1920er Jahren gehen. Anschließend werden die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Implikationen, Folgen und Begleiterscheinungen des neuen Produktionsregimes an ausgewählten Beispielen im weltweiten Maßstab untersucht.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Body Politics. Zeitschrift für Körpergeschichte 1 (2013), H. 1: Fordismus, hg. v. Peter Paul Baenziger
- Nolan, Mary, Visions of Modernity: American Business and the Modernization of Germany, Oxford 1994.
- von Saldern, Adelheid / Hachtmann, Rüdiger, Das fordistische Jahrhundert: Eine Einleitung, in: Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 6 (2009), H. 2, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/16126041-Editorial-2-2009

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Ute Schneider

Der Erste Weltkrieg im Film

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Zeit: Di 16-18Raum: R12 S05 H81Beginn: 15.04.2014

Zusätzliche Blockveranstaltung am 23.-24.5. und 13.-14.6.2014

Bereits während des Ersten Weltkriegs wurden erste Aufnahmen des Kriegsgeschehens in Propagandafilmen gezeigt. Die filmische Aufarbeitung der Zerstörungen und Kriegsfolgen setzte in den 1920er Jahren mit Kompilationsfilmen ein, die dokumentarisches Material mit Spielszenen mischten. Dienten diese Filme noch einer nachträglichen Sinngebung, so verfolgen Dokumentationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem anlässlich der Gedenkjahre 2004 und 2014 entstanden, Aufklärung und Geschichtsvermittlung gleichermaßen.
Im Zentrum des Seminars steht die Frage nach den unterschiedlichen Dokumentationsformen und ihren Funktionen im Spannungsfeld von Geschichtswissenschaft und Geschichtsvermittlung.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Die Veranstaltung wird zusammen mit Beate Schlanstein vom WDR durchgeführt.

Literatur:
- Michael Hammond / Michael Williams (Hg.), British silent cinema and The Great War, New York 2011.
- Michael Paris (Hg.), The First World War and Popular Cinema. 1914 to the Present, Edinburgh 1999.
- Beate Schlanstein / Gudrun Wolter / Gerolf Karwath (Hg.), Der Erste Weltkrieg. Das Buch zur ARD-Fernsehserie, Berlin 2004.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Ute Schneider

Der Erste Weltkrieg (Hauptseminar mit Exkursion)

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 S05 H81Beginn: 14.04.2014

Zu den grundlegenden Erfahrungen im Ersten Weltkrieg gehört der Stellungskrieg mit seinen zerstörerischen Folgen für Menschen wie Landschaft. In diesem Hauptseminar mit Exkursion werden wir einzelne Abschnitte der Westfront kennenlernen, um uns vor Ort mit dem Kriegsgeschehen, den Erfahrungen von Soldaten wie Zivilisten und den Formen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg wissenschaftlich auseinanderzusetzen.
Seminar und Exkursion finden in Kooperation mit den Historischen Instituten der Universität Düsseldorf (Dr. Susanne Brandt) und Frankfurt (Prof. Dr. Christoph Cornelißen) statt. Eine Teilnahme am Seminar ohne Exkursion ist nicht möglich. Die Teilnehmerzahl aus Essen ist auf max. 15 Personen beschränkt.
Eine Vorbesprechung für Interessierte findet am 12.2. um 10 Uhr in Raum R 12 R05 A02 statt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Jay M. Winter (Hg.), The Cambridge History of the First World War, 3 Bde., Cambridge 2013.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte
- Westeuropäische Geschichte

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Christoph Marx

Liberalismus in Südafrika im 19. Jahrhundert

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Außereuropäische Geschichte

Zeit: Do 14-16Raum: R12 S05 H20Beginn: 17.04.2014

Die Kapkolonie erhielt im Jahr 1853 ein Parlament und ein Zensuswahlrecht, an dem auch die afrikanische Bevölkerung partizipierte. Eine Gruppe von Liberalen verteidigte das diesem Wahlrecht zugrunde liegende Prinzip der Einbeziehung der Bevölkerungsmehrheit. In dem Seminar werden wir uns den einzelnen Vertretern dieses Liberalismus zuwenden, damit gleichzeitig die Entstehungsgeschichte des kolonialen Parlamentarismus am Beispiel der Kapkolonie verfolgen und die Gründe für die Schwäche und das Scheitern des Liberalismus in Südafrika untersuchen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Jeffrey Butler (Hg.), Democratic Liberalism in South Africa, Middletown 1987.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Außereuropäische Geschichte

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Theorieseminare



Ralf-Peter Fuchs

Lokalgeschichte – Mikrogeschichte. Ein traditionelles und ein neuartiges historiographisches Konzept

Veranstaltungstyp:Theorieseminar
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Landesgeschichte
Weitere Zuordnung:Theorien der Geschichtswissenschaft

Zeit: Mo 16-18Raum: V15 R01 H76Beginn: 14.04.2014

Die Mikrogeschichte, die Erforschung lokaler Lebenswelten und Konflikte, hat in den letzten Jahrzehnten die Frühneuzeitforschung maßgeblich beeinflusst. Carlo Ginzburgs Studien über die Weltanschauungen eines Müllers um das Jahr 1600 oder die Analysen, die Emmanuel Le Roy Ladurie im Kontext blutiger Kämpfe während der Karnevalszeit in einer französischen Stadt des 16. Jahrhunderts vorgenommen hat, können als Beispiele für diese Art der Geschichtsschreibung angeführt werden. Wir werden uns mit den methodischen Grundlagen der Mikrogeschichte beschäftigen, darüber hinaus die Frage stellen, was sie eigentlich von der herkömmlichen Lokalgeschichte bzw. Regionalgeschichte unterscheidet. In diesem Zusammenhang werden wir auch Kontakt zu Lokalhistorikern und Institutionen im Rhein-Maas-Raum, die ortsgeschichtliche Projekte durchführen, aufnehmen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Le Roy Ladurie, Emmanuel: Karneval in Romans. Von Lichtmeß bis Aschermittwoch 1579-1580. München 1989 - Ginzburg, Carlo: Der Käse und die Würmer. Die Welt eines Müllers um 1600. Frankfurt 1983 - Ginzburg, Carlo: Mikro-Historie. Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß, in: Historische Anthropologie 1. 1993, S. 169–192.

Zuordnung:
- Geschichte der Frühen Neuzeit
- Neuere und Neueste Geschichte
- Landesgeschichte

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Henning Türk

Die liberale Ära 1867–1879 und ihre Deutung in der Geschichtswissenschaft

Veranstaltungstyp:Theorie- und Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Weitere Zuordnung:Theorien der Geschichtswissenschaft

Zeit: Mo 14-16Raum: R12 S05 H20Beginn: 14.04.2014

Die liberale Ära bezeichnet eine Phase der innenpolitischen Reform, die mit dem Ende des preußischen Verfassungskonflikts 1866 begann. Sie ist geprägt von einer engen Zusammenarbeit der Nationalliberalen Partei mit Bismarck und bezog sich zunächst auf den Norddeutschen Bund und Preußen. Mit der Reichsgründung 1870/71 setzte sich diese Zusammenarbeit auf Reichsebene fort. Durch diese Kooperation gelang es, auf rechtlicher und wirtschaftlicher Ebene den Nationalstaat zu vereinheitlichen und auszubauen. Hingegen gestalteten sich die Versuche einer von den Liberalen gewünschten stärkeren Parlamentarisierung des Reiches als schwierig. Die Konstellation der liberalen Ära zerbrach mit dem Umschwung vom Freihandel zur Schutzzollpolitik 1878/79 und der damit verbundenen Suche Bismarcks nach neuen Koalitionen.
In dem Seminar werden wir ausgehend von der Entstehung der Nationalliberalen Partei die Leistungen der liberalen Ära in verschiedenen Politikbereichen analysieren. In einem zweiten Schritt sollen die sich wandelnden Deutungen dieser Ära durch die Geschichtswissenschaft untersucht werden.

Literatur:
- Dieter Langewiesche: Liberalismus in Deutschland, Frankfurt am Main 1988
- Ewald Frie: Das Deutsche Kaiserreich, 2. erw. Aufl, , Darmstadt 2013.

Zuordnung:
- Neueste Geschichte

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Christine Zabel

Was ist Ideengeschichte?

Veranstaltungstyp:Theorieseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Weitere Zuordnung:Theorien der Geschichtswissenschaft

Zeit: Di 14-16Raum: R11 T05 D16Beginn: 15.04.2014

Geschichtswissenschaft bedeutet nicht nur, menschliches Handeln oder Ereignisse zu analysieren, sondern auch, menschliches Denken und die diesem Denken zugrundeliegenden "Ideen" zu untersuchen.
"Ideengeschichte" als Forschungsrichtung bezieht sich auf ein Konzept, das in den 1930er und 40er Jahren vom US-amerikanischen Philosophen Arthur Lovejoy entwickelt wurde und der "Ideen" als kleinste gedankliche Einheiten verstand, die über die Jahrhunderte hinweg in verschiedensten Konstellationen wieder auftauchen konnten. Dieses Konzept wurde von vielen Forschern und Forscherinnen des 20. und 21. Jahrhunderts aufgenommen, kritisiert, verändert und erweitert. Was als "Ideen" angesehen wurde, was also Gegenstand des Denkens, der Überzeugungen oder auch des Wissen sei, wurde seither von verschiedenen Historikern und Historikerinnen unterschiedlich interpretiert. Der jeweilige Forschungsgegenstand hängt dabei von Fragestellung und Methodik des jeweils Forschenden ab: Manche Ideen-HistorikerInnen untersuchen vor allem philosophische Abhandlungen viel rezipierter Denker, andere erarbeiten diskursiv verhandelte Überzeugungen und Moralvorstellungen. Gemeinsam ist jedoch allen, dass Ideengeschichte allem voran als Textauslegung und Kontextualisierung verstanden wird.
In diesem Theorieseminar soll es um die verschiedenen Konzepte der Geschichte des Denkens gehen. Es werden die grundlegenden methodischen und theoretischen Texte des 20. und 21. Jahrhunderts zum Thema "Ideengeschichte" erarbeitet und gemeinsam diskutiert.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Stollberg-Rilinger, Barbara (Hg.): Ideengeschichte (Basistexte Geschichte, Bd. 6), Stuttgart 2010.

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Didaktische Vorlesung



Markus Bernhardt

Einführung in die Geschichtsdidaktik

Veranstaltungstyp:Didaktische Vorlesung
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Mi 12-14Raum: S04 T01 A02Beginn: 16.04.2014

Was ist Geschichte?
Wozu brauchen wir, wem nützt Geschichte?
Wie können wir etwas über Geschichte wissen?
Können wir aus der Geschichte etwas lernen?
Nach welchen Prinzipien, mit welchen Methoden und Medien kann Geschichte als Schulfach unterrichtet werden?
Welche Rolle spielen Sprache und Sprachlichkeit beim historischen Lernen?
Solchen auch ganz grundsätzlichen Fragen geht die Vorlesung nach.Während des Geschichtsstudiums werden diese Fragen nach den Möglichkeiten historischer Erkenntnis und dem Sinn der Geschichte eher selten thematisiert. Gerade für den Geschichtsunterricht sind sie zentral, denn Schülerinnen und Schüler wollen fast täglich wissen, warum sie diesen oder jenen Inhalt lernen müssen. Gute Geschichtslehrerinnen und -lehrer geben Antworten darauf. Die Vorlesung will Grundlagen für diese Antworten schaffen, indem sie geschichtsdidaktische Prinzipien, Methoden Medien im Kontext des Historischen Lernens darstellt.

Veranstaltung geeignet für: LPO 2003 + BA Gy/Ge Stdjhr. 12/13

Literatur:
- Markus Bernhardt/Peter Gautschi/Ulrich Mayer: Historisches Lernen angesichts neuer Kerncurricula. Von Bildungsstandards und Inhaltsfeldern zur Themenbestimmung und Unterrichtsplanung im Geschichtsunterricht. Online im Internet: URL: http://bit.ly/1g336NF
- Jörn Rüsen: Historik. Theorie der Geschichtswissenschaft, Wien u.a. 2013

Zuordnung:
- Fachdidaktik

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Didaktika



Markus Bernhardt

Didaktikum (LA Ba GyGe)

Veranstaltungstyp:Didaktikum
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Do 10-12Raum: R12 S05 H81Beginn: 17.04.2014

Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (Bachelor Lehramt GyGe)

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Björn Onken

Didaktikum (LA BA HRGe)

Veranstaltungstyp:Didaktikum
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Mi 12-14Raum: R12 S05 H81Beginn: 16.04.2014

Das Didaktikum bietet eine grundlegende Einführung in die Geschichtsdidaktik. Auf Grundlage fachdidaktischer Literatur und ausgewählter Beispiele aus der Unterrichtspraxis werden im Seminarverlauf die zentralen geschichtsdidaktischen Begriffe, Prinzipien, Methoden und Medien eingehend thematisiert und diskutiert. Ebenso werden Erwartungen an den Geschichtsunterricht kritisch hinterfragt und mit den Anforderungen "guten Geschichtsunterrichts" abgeglichen. Für die weitere Professionalisierung wird auch eine reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als angehende Geschichtslehrerin und -lehrer angeleitet.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Seelze 2006.
- Bergmann, Klaus; Rohrbach, Rita: Chance Geschichtsunterrichte. Eine Praxisanleitung für den Notfall, für Anfänger und Fortgeschrittene. 2005.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (Bachelor Lehramt HRGe)

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Mareike-Cathrine Wickner

Didaktikum (LA Ba GyGe)

Veranstaltungstyp:Didaktikum
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Di 10-12Raum: R12 V05 D20Beginn: 15.04.2014

Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (Bachelor Lehramt GyGe)

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Mareike-Cathrine Wickner

Didaktikum (LA Ba GyGe)

Veranstaltungstyp:Didaktikum
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Di 14-16Raum: R12 R07 A79Beginn: 15.04.2014

Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (Bachelor Lehramt GyGe)

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Mareike-Cathrine Wickner

Didaktikum (LA Ba GyGe)

Veranstaltungstyp:Didaktikum
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 S05 H20Beginn: 16.04.2014

Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Fachdidaktik (Bachelor Lehramt GyGe)

Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.

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Mareike-Cathrine Wickner

Didaktikum (LA Ba GyGe)

Veranstaltungstyp:Didaktikum
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Mi 14-16Raum: R12 S05 H20Beginn: 16.04.2014

Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Zuordnung:
- Fachdidaktik (Bachelor Lehramt GyGe)

Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.

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Didaktische Übungen



Tülay Altun

Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Veranstaltungstyp:Didaktische Übung
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Fr 14-16Raum: R09 S04 B08Beginn: 18.04.2014

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium für LPO 2003.
Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?
Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen,, z.B. : Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?
Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Die Studierenden müssen sich ab dem kommenden Semester selbstständig um eine Praktikumsschule kümmern. Außerdem müssen Sie sich im vorgegebenen Anmeldungszeitraum für die geschichtsdidaktischen Begleitveranstaltungen anmelden.
Sobald Sie einen Seminarplatz und eine Bestätigung der Schule erhalten haben, können Sie sich beim Praktikumsbüro anmelden. Dies kann im Sommersemester zwischen dem 01.04. und 30.09. und im Wintersemester zwischen dem 01.10. und 31.03. zu jeder Zeit geschehen.

Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (LPO 2003)

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Christian Bunnenberg

Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Veranstaltungstyp:Didaktische Übung
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 R06 A79Beginn: 15.04.2014

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Die Studierenden müssen sich ab dem kommenden Semester selbstständig um eine Praktikumsschule kümmern. Außerdem müssen Sie sich im vorgegebenen Anmeldungszeitraum für die geschichtsdidaktischen Begleitveranstaltungen anmelden.
Sobald Sie einen Seminarplatz und eine Bestätigung der Schule erhalten haben, können Sie sich beim Praktikumsbüro anmelden. Dies kann im Sommersemester zwischen dem 01.04. und 30.09. und im Wintersemester zwischen dem 01.10. und 31.03. zu jeder Zeit geschehen.

Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (LPO 2003)

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Katrin Günther

Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Veranstaltungstyp:Didaktische Übung
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Fr 10-12Raum: R09 S04 B08Beginn: 18.04.2014

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium für LPO 2003.
Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?
Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen,, z.B. : Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?
Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Die Studierenden müssen sich ab dem kommenden Semester selbstständig um eine Praktikumsschule kümmern. Außerdem müssen Sie sich im vorgegebenen Anmeldungszeitraum für die geschichtsdidaktischen Begleitveranstaltungen anmelden.
Sobald Sie einen Seminarplatz und eine Bestätigung der Schule erhalten haben, können Sie sich beim Praktikumsbüro anmelden. Dies kann im Sommersemester zwischen dem 01.04. und 30.09. und im Wintersemester zwischen dem 01.10. und 31.03. zu jeder Zeit geschehen.

Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (LPO 2003)

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Björn Onken

Geschichtsunterricht im Verbundfach "Gesellschaftslehre"

Veranstaltungstyp:Didaktische Übung
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Mi 10-12Raum: R12 S03 H20Beginn: 16.04.2014

Geschichte wird in den aktuellen Kernlehrplänen des Landes Nordrhein-Westfalen nur noch an Realschulen und Gymnasien als eigeneständiges Unterrichtsfach ausgewiesen. An Haupt- und Gesamtschulen dagegen wird Geschichte in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet; das Verbundfach heißt in NRW „Gesellschaftslehre“. Dies setzt angehende Lehrerinnen und Lehrer vor neue Herausforderungen: Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wo bieten sich integrative Formen des Unterrichts nicht an? Inwiefern sollten auch weiterhin die einzelnen Fächer ihrem eigenen, unbestreitbaren Stellenwert Rechnung tragen?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen darauf vorbereitet werden, diese und andere Fragen für ihre zukünftige Rolle als Lehrerinnen und Lehrer dieser Schulformen zu beantworten. An ausgewählten Beispielen sollen integrative und fachspezifische Settings geübt, diskutiert und analysiert werden. Darüber hinaus werden eigene Entwürfe erprobt und ausgewertet.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (Bachelor Lehramt HRGe)

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Mareike-Cathrine Wickner

Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Veranstaltungstyp:Didaktische Übung
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Do 10-12Raum: V15 R03 H55Beginn: 17.04.2014

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Die Studierenden müssen sich ab dem kommenden Semester selbstständig um eine Praktikumsschule kümmern. Außerdem müssen Sie sich im vorgegebenen Anmeldungszeitraum für die geschichtsdidaktischen Begleitveranstaltungen anmelden.
Sobald Sie einen Seminarplatz und eine Bestätigung der Schule erhalten haben, können Sie sich beim Praktikumsbüro anmelden. Dies kann im Sommersemester zwischen dem 01.04. und 30.09. und im Wintersemester zwischen dem 01.10. und 31.03. zu jeder Zeit geschehen.

Literatur:
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (LPO 2003)

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Didaktikseminare



Markus Bernhardt

Geschichte(n) hören. Das Radio als Medium der Geschichtskultur

Veranstaltungstyp:Didaktikseminar
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Di 14-16Raum: R12 V05 D20Beginn: 15.04.2014

Zusätzliche Blocktermine:
- Freitag, 16.05.2014, 14:00 - 18:00 Uhr, Raum: R12 V05 D20
- Samstag, 17.05.2014, 9:00 - 16:00 Uhr, Raum: R12 S03 H20
- Freitag, 06.06.2014, 14:00 - 18:00 Uhr, Raum: R12 V05 D20
- Samstag, 07.06.2014, 9:00 - 16:00 Uhr, Raum: R12 V05 D20

Im Seminar sollen die geschichtsdidaktischen, journalistischen und technischen Möglichkeiten und Grenzen der Geschichtsvermittlung im Radio erkundet werden. Neben einer theoretischen Herleitung sollen die Teilnehmer eigene Features erstellen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Ruppel, Wolf-Dieter: Geschichte im Hörfunk – Die Sendereihe "ZeitZeichen", in: Füßmann, Klaus/Grütter, Heinrich Theodor/Rüsen, Jörn (Hrsg.): Historische Faszination. Geschichtskultur heute, Köln/Weimar/Wien 1994, S. 209-236. - Bayerle, Georg: Erzählweisen des Historischen: Geschichte im Hörfunk. Bayerischer Rundfunk als Beispiel, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 54 (2003) H. 2, S. 91-95. - Bergmann, Klaus: Gedenktage, Gedenkjahre und historische Vernunft, in: Horn, Sabine/Sauer, Michael (Hrsg.): Geschichte und Öffentlichkeit. Orte – Medien – Institutionen, Göttingen 2009, S. 24-31.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (LPO 2003)

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Christian Bunnenberg

"In Flandern reitet der Tod..." – Erinnerungsräume als geschichtsdidaktische Herausforderung: Flandern und der Erste Weltkrieg

Veranstaltungstyp:Didaktikseminar
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

BlockveranstaltungRaum: N.N.Beginn: N.N.

Das geschichtsdidaktische Kompaktseminar vor Ort ist eine gemeinsame Veranstaltung der Abteilung für Didaktik der Geschichte an der Universität Duisburg-Essen mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Universität Stuttgart.
Am konkreten Beispiel der Flandernschlachten sollen die historischen Hintergründe und die politischen wie mentalen Folgen des historischen Ereignisses ‚Erster Weltkrieg’ in den Blick genommen werden. Am Beispiel des verdichteten Erinnerungsraums aus Denkmälern, Museen, Mahnmalen, Soldatenfriedhöfen und Landschaftszeugnissen in Flandern sollen wichtige Aspekte der geschichtsdidaktischen Zentralbegriffe Geschichtsbild, Geschichtsbewusstsein sowie Geschichtskultur erarbeitet werden. Die didaktischen Lernpotentiale der Erinnerungsräume und der außerschulischen Lernorte werden ebenfalls thematisiert

Die Anmeldung erfolgt persönlich bei Herrn Bunnenberg in seiner Sprechstunde.

Zuordnung:
- Geschichtsdidaktisches Hauptseminar LPO 2003

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Björn Onken

Frühes Historisches Lernen

Veranstaltungstyp:Didaktikseminar
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Do 10-12Raum: T03 R04 D10Beginn: 17.04.2014

Mittelalterliche Märkte, neonazistische Graffitis, historisierende Anspielungen in der Werbung, Gespräche mit den Großeltern über ihre Kindheit - die Lebenswelt von Kindern der Grundschule ist voll von Geschichte. Deswegen gehört das Historische Lernen wieder zu den Inhalten des Sachunterrichts. Im Seminar soll das Potential dieser Perspektive für den Sachunterricht theoretisch und mit Praxisbeispielen analysiert werden.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Dietmar von Reeken: Historisches Lernen im Sachunterricht, 4. Aufl. Hohengehren 2011.
- Bergmann, Klaus / Rohrbach, Rita (Hg.): Kinder entdecken Geschichte, Schwalbach 2001.

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Björn Onken

Historische Schulbuchanalyse

Veranstaltungstyp:Didaktikseminar
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Do 14-16Raum: R12 R05 A84Beginn: 17.04.2014

Im Seminar sollen Schulbücher von 1871-2000 in historischen Schulbuchanalysen ausgewertet werden. Vielfach wurden Schulbücher als Quelle für staatlich gefordertes Wissen angesehen, denn durch den Zwang zur didaktischen Reduktion verweisen sie vergleichsweise präzise darauf, welche Wissensbestände aus der Fülle von Angeboten ausgewählt und an kommende Generationen weitergegeben, also ins kulturelle Gedächtnis einer Nation bzw. Gesellschaft eingeschrieben werden sollen. Es zeigte sich in der Forschung jedoch, dass diese Vorgänge keineswegs immer geradlinig verlaufen und die Analyse von Schulbüchern im Seminar wird auch auf widerstreitende Elemente in der Geschichtskultur hinweisen.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Lässig, Simone: Repräsentationen des Gegenwärtigen im deutschen Schulbuch, in: APUZ 1-3 (2012), S. 46-54; auch unter: http://www.bpb.de/apuz/59797/repraesentationen-des-gegenwaertigen-im-deutschen-schulbuch?p=all
- Bernd Schönemann / Holger Thünemann: Schulbucharbeit, Schwalbach 2010.

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Historisches Praktikum



Dorothea Bessen

Historisches Praktikum

Veranstaltungstyp:Historisches Praktikum
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Di 14-18Raum: R12 T03 F87Beginn: 15.04.2014

Die Veranstaltung findet 14-täglich statt.

Die Übung umfasst die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung eines mindestens vierwöchigen Berufsfeldpraktikums in außerschulischen Institutionen. Dazu gehören Archive, Museen, Bibliotheken, Stiftungen, Verlage, Presseämter, Hörfunk- und Fernsehanstalten, Zeitungsverlage, Dokumentationszentren, Gedenkstätten sowie Agenturen und Forschungseinrichtungen. Voraussetzung ist ein nachweisbar vorliegender historischer Bezug des gewählten Praktikumsplatzes.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Historisches Praktikum für die fachwissenschaftlichen Masterstudiengänge.

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Kolloquien



Wolfgang Blösel/Carsten Binder

Kolloquium Alte Geschichte

Veranstaltungstyp:Examenskolloquium
Epochenzuordnung:Alte Geschichte

Zeit: Mi 14-16Raum: R12 V05 D20Beginn: 16.04.2014

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Amalie Fößel/Benjamin Scheller

Mediävistisches Kolloquium

Veranstaltungstyp:Examenskolloquium
Epochenzuordnung:Mittelalterliche Geschichte

Zeit: Di 16-18Raum: R12 S05 H20Beginn: 15.04.2014

Das mediävistische Kolloquium ist eine interdisziplinäre Veranstaltung der Historiker und der Germanisten, in dem unterschiedliche Themen und Methoden der aktuellen Forschung vorgestellt und diskutiert werden. Darüber hinaus können Studierende, die Abschlussarbeiten schreiben und sich auf das Examen vorbereiten, eigene Fragestellungen einbringen und zur Diskussion stellen sowie aus den eigenen Arbeiten berichten.

Das Programm zum Kolloquium steht ab sofort als PDF-Datei zum Herunterladen bereit.

Zuordnung:
- Geschichte des Mittelalters

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Heinz Eickmans/Ralf-Peter Fuchs

Kolloquium zur Geschichte, Kultur und Sprache der Rhein-Maas-Region

Veranstaltungstyp:Examenskolloquium
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Sektorale Zuordnung:Landesgeschichte

Zeit: Di 18-20Raum: R12 V05 D20Beginn: 15.04.2014

Das Programm steht ab sofort zum Herunterladen als PDF-Datei bereit.

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Stefan Brakensiek/Christoph Marx

Kolloquium zur außereuropäischen und frühneuzeitlichen Geschichte

Veranstaltungstyp:Examenskolloquium
Epochenzuordnung:Geschichte der Frühen Neuzeit
Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Außereuropäische Geschichte

Zeit: Di 18-20Raum: R12 V05 D81Beginn: 15.04.2014

In diesem Kolloquium werden aktuelle Forschungsprobleme und -kontroversen im Bereich der frühneuzeitlichen und der außer­europäischen Geschichte vorgestellt und diskutiert. Außerdem erhalten fortgeschrittene Teilnehmer/innen die Möglichkeit, ihre eigenen Arbeiten zu präsentieren. Weniger fortgeschrittene Teilnehmer/innen werden die Möglichkeit begrüßen, spezifische Arbeitsweisen und Forschungs­probleme kennen zu lernen. Die Termine und Themen der einzelnen Sitzungen werden bis Semesterbeginn ausgehängt. Die Teilnahme ist für Doktoranden, Magister- und Staatsexamenskandidaten im Bereich Frühe Neuzeit verpflichtend, sie ist freiwillig für Studierende, die einen Schwerpunkt auf diesen Bereich zu setzen beabsichtigen oder schon gesetzt haben.

Das Programm steht ab sofort zum Herunterladen als PDF-Datei bereit.

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Ute Schneider

Doktorandenkolloquium Ruhr

Veranstaltungstyp:Doktorandenkolloquium
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 16-18Raum: R12 V05 D81Beginn: 16.04.2014

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Ute Schneider/Frank Becker/Henning Türk

Kolloquium zur Neueren Geschichte

Veranstaltungstyp:Examenskolloquium
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mo 18-20Raum: R12 V05 D81Beginn: 14.04.2014

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Markus Bernhardt

Geschichtsdidaktisches Forschungskolloquium Ruhr

Veranstaltungstyp:Doktorandenkolloquium
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Di 18-20Raum: R12 S05 H81Beginn: 15.04.2014

Das Forschungskolloquium ist für alle Hörer geöffnet. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung mit der Ruhr-Universität Bochum. Die Sitzungstermine werden wechselweise in Essen und in Bochum stattfinden. Referenten sind Doktoranden der Geschichtsdidaktik der beiden Universitäten, aber auch von außerhalb. Die Veranstaltung dient der Bündelung von geschichtsdidaktischen Forschungsdiskursen.

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Björn Onken

Prüfungskolloquium

Veranstaltungstyp:Examenskolloquium
Epochenzuordnung:Fachdidaktik

Zeit: Fr 10-12Raum: R12 V05 D81Beginn: 25.04.2014

Die Veranstaltung findet 14-täglich statt.

Allen Studierenden, die im Frühjahr 2014 eine schriftliche oder mündliche Prüfung in Geschichtsdidaktik ablegen möchten, wird empfohlen, als Vorbereitung dieses Kolloquium zu besuchen. Neben Informationen zum Prüfungsablauf werden Hinweise für die Vorbereitung, zu erfolgreichen Lern- und Recherchestrategien und zum Verfassen eines Exposees sowie grundlegende Literaturtipps gegeben.

Die Veranstaltung findet 14-täglich statt. Ein Terminplan wird in der ersten Sitzung vorgestellt.

Zuordnung:
- Fachdidaktik (LPO 2003)

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Institutskolloquium



Lehrende des Instituts

Institutskolloquium

Veranstaltungstyp:Institutskolloquium
Epochenzuordnung:Alte Geschichte
Mittelalterliche Geschichte
Geschichte der Frühen Neuzeit
Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 16-18Raum: R12 V05 D81Beginn: 23.04.2014

Das aktuelle Programm zum Institutskolloquium finden Sie hier.

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Letzte Aktualisierung der KVV-Datenbank: 23.04.2014, 21:36 Uhr