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Vorlesung



Ute Schneider

Der Erste Weltkrieg

Veranstaltungstyp:Vorlesung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: S05 T00 B32Beginn: 14.04.2014

In diesem Jahr erinnern viele europäische und außereuropäische Staaten an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Auch in Deutschland wird es zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen geben, die sich mit der “Urkatastrophe” des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen. Die traumatische Erfahrung des Krieges mit seinen neuen Techniken der Kriegsführung und die damit verbundenen Formen von Gewalt prägten die Menschen nicht allein in Europa. Die historische Erforschung des Krieges, seiner Ursachen, Verlauf und Folgen setzte bereits in der Zwischenkriegszeit ein und hat in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Forschungsfelder eröffnet und Erkenntnisse gebracht. Diese sollen in der Vorlesung ebenso wie die Ereignisse und die Erfahrung des Krieges vorgestellt werden.

Literatur:
- Christopher M. Clark, Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog, München 2013.
- Anton Holzer (Hg.), Die letzten Tage der Menschheit. Der Erste Weltkrieg in Bildern, Darmstadt 2013.
- Jay M. Winter (Hg.), The Cambridge History of the First World War, 3 Bde., Cambridge 2013

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte
- Westeuropäische Geschichte

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Proseminar ohne begleitende Übung



Korinna Schönhärl

"Einen Platz an der Sonne": Das Zeitalter des Imperialismus 1870-1914

Veranstaltungstyp:Proseminar ohne begleitende Übung
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mo 10-12Raum: R12 S05 H20Beginn: 14.04.2014

Prosemiar Neueste Geschichte (Gruppe 3)

Die Zeit zwischen 1870 und dem Ersten Weltkrieg wird in der Geschichtsschreibung als "Zeitalter des Imperialismus" bezeichnet. Vor allem Großbritannien, Frankreich, das Deutsche Reich und die USA, aber auch Russland und Japan pflegten in dieser Phase eine "imperiale" Politik. Wodurch genau zeichnete sie sich aus? Wie wirkten Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um weit entfernte Weltregionen dem Einfluss der Großmächte zu unterstellen? Welche Herrschaftsformen entwickelten sich? Welche Wechselwirklungen zwischen der Gesellschaft der "Mutterländer" und denjenigen der kolonialisierten Länder sind zu beobachten? Neben der historischen Ebene beschäftigt sich das Seminar auch mit Theorien des Imperialismus. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Osterhammel, Jürgen: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts, S. 565-672.
- Reinkowski, Maurus: Helpless imperialists. Imperial failure, fear and radicalization, Göttingen 2013.
- Schöllgen, Gregor/Kießling, Friedrich: Das Zeitalter des Imperialismus (Oldenbourg Grundriss der Geschichte 15), 5. Auflage, Oldenbourg 2009.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Übungen/Quellenkurse



Korinna Schönhärl

Erlebnis Archiv 2014. Studierende "vor Ort" im Rheinland

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

BlockveranstaltungRaum: N.N.Beginn: 22.07.2014

Termine:
22. und 23. Juli 2014: Blockseminar im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler;
4-wöchiges Praktikum in einem rheinischen Archiv (unter Berücksichtigung von Wünschen);
1. Oktober 2014: Evaluationstag im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler

Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum bietet im Rahmen seines Fortbildungsangebotes speziell für Studierende rheinischer Universitäten die Möglichkeit, Archive intensiv kennenzulernen, von Archivarinnen und Archivaren in die Geheimnisse des Archivwesens eingeführt zu werden und selber Hand an Dokumente und Akten zu legen. Einem Einführungstag zum Thema mit einigen praxisorientierten Hinweisen zum "Archivgebrauch" und einer paläographischen Übung folgt ein Seminartag mit Workshops zum Kennenlernen verschiedener archivischer Kernaufgaben. Ein dritter Seminartag zu Beginn des Wintersemesters ist den Erfahrungsberichten der Studierenden aus ihren Praktika in den Archiven gewidmet. Das Praktikum ist Teil des Blockseminars und zählt bei der Leistungsbewertung im Rahmen des BA/MA-Abschlusses. Es kann je nach Absprache mit dem ausgewählten Archiv im Laufe der Sommersemesterferien absolviert werden.
Wir bitten um eine frühzeitige Anmeldung, um die Chancen der Archivauswahl zu gewährleisten. Die Anmeldung läuft über die Heimatuniversitäten. Eine Liste der zu besuchenden Archive liegt bei der Anmeldung in den Universitäten aus. Teilnahmebedingung ist es, persönlich mit der Archivarin oder dem Archivar Kontakt aufzunehmen und einen Zeitraum für das Praktikum zu vereinbaren.
Warum? Die Studierenden sollen den Blick für Archive "von innen" schärfen. Sie sollen vertraut werden mit dem Archiv aus der Sicht der Nutzerin und des Nutzers. Sie sollen den Beruf der Archivarin und des Archivars als mögliche berufliche Perspektive kennen lernen. In Theorie und Praxis sollen die Studierenden auf ihr Praktikum vorbereitet werden.

Anmeldung: pers. Abmeldung bei Korinna Schönhärl

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte

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Korinna Schönhärl

Risikomanagement und Vertrauen als Kategorien der Geschichtswissenschaft

Veranstaltungstyp:Übung/Quellenkurs
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 14-16Raum: V13 S00 D50Beginn: 16.04.2014

Historische Akteure stehen oft vor Handlungsalternativen und müssen Entscheidungen treffen. Je mehr Verantwortung sie tragen, desto folgenreicher können ihre Entscheidungen für die Allgemeinheit sein. Dies kann für PolitikerInnen ebenso gelten wie für Finanzfachleute oder WissenschaftlerInnen. Wie kann man solches Risikohandeln historiografisch erfassen? Die Geschichtswissenschaft rezipiert Methoden aus der Politikwissenschaft, der Soziologie und der Psychologie: Wie nehmen Menschen Risikoeinschätzungen vor? Mit welchen Methoden versuchen sie Risiken zu minimieren? Unter welchen Umständen entwickeln sie Vertrauen in andere Menschen oder in Institutionen? Die Übung untersucht methodische Ansätze in der englisch- und deutschsprachigen Forschung und deren Anwendung auf historische Fallbeispiele des 19. und 20. Jahrhunderts.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Beck, Ulrich: Weltrisikogesellschaft. Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit, Frankfurt am Main 2007.
- Berghoff, Hartmut: Vertrauen als ökonomische Schlüsselvariable. Zur Theorie des Vertrauens und der Geschichte seiner privatwirtschaftlichen Produktion, in: Die Wirtschaftsgeschichte vor der Herausforderung durch die New Institutional Economics (Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, 24), hrsg. von Karl-Peter Ellerbrock, Münster 2004, S. 58–71.
- Boudia, Soraya/ Jas, Nathalie: Introduction: Risk and "Risk Society" in Historical Perspective, in: History and Technology: An International Journal 23 (2007) 4, S. 317–331.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Hauptseminare



Ute Schneider

Der Erste Weltkrieg im Film

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Zeit: Di 16-18Raum: R12 S05 H81Beginn: 15.04.2014

Zusätzliche Blockveranstaltung am 23.-24.5. und 13.-14.6.2014

Bereits während des Ersten Weltkriegs wurden erste Aufnahmen des Kriegsgeschehens in Propagandafilmen gezeigt. Die filmische Aufarbeitung der Zerstörungen und Kriegsfolgen setzte in den 1920er Jahren mit Kompilationsfilmen ein, die dokumentarisches Material mit Spielszenen mischten. Dienten diese Filme noch einer nachträglichen Sinngebung, so verfolgen Dokumentationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem anlässlich der Gedenkjahre 2004 und 2014 entstanden, Aufklärung und Geschichtsvermittlung gleichermaßen.
Im Zentrum des Seminars steht die Frage nach den unterschiedlichen Dokumentationsformen und ihren Funktionen im Spannungsfeld von Geschichtswissenschaft und Geschichtsvermittlung.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Die Veranstaltung wird zusammen mit Beate Schlanstein vom WDR durchgeführt.

Literatur:
- Michael Hammond / Michael Williams (Hg.), British silent cinema and The Great War, New York 2011.
- Michael Paris (Hg.), The First World War and Popular Cinema. 1914 to the Present, Edinburgh 1999.
- Beate Schlanstein / Gudrun Wolter / Gerolf Karwath (Hg.), Der Erste Weltkrieg. Das Buch zur ARD-Fernsehserie, Berlin 2004.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Ute Schneider

Der Erste Weltkrieg (Hauptseminar mit Exkursion)

Veranstaltungstyp:Hauptseminar
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Zuordnung:Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte

Zeit: Mo 16-18Raum: R12 S05 H81Beginn: 14.04.2014

Zu den grundlegenden Erfahrungen im Ersten Weltkrieg gehört der Stellungskrieg mit seinen zerstörerischen Folgen für Menschen wie Landschaft. In diesem Hauptseminar mit Exkursion werden wir einzelne Abschnitte der Westfront kennenlernen, um uns vor Ort mit dem Kriegsgeschehen, den Erfahrungen von Soldaten wie Zivilisten und den Formen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg wissenschaftlich auseinanderzusetzen.
Seminar und Exkursion finden in Kooperation mit den Historischen Instituten der Universität Düsseldorf (Dr. Susanne Brandt) und Frankfurt (Prof. Dr. Christoph Cornelißen) statt. Eine Teilnahme am Seminar ohne Exkursion ist nicht möglich. Die Teilnehmerzahl aus Essen ist auf max. 15 Personen beschränkt.
Eine Vorbesprechung für Interessierte findet am 12.2. um 10 Uhr in Raum R 12 R05 A02 statt.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist entnehmen Sie bitte den Angaben im LSF.


Literatur:
- Jay M. Winter (Hg.), The Cambridge History of the First World War, 3 Bde., Cambridge 2013.

Zuordnung:
- Neuere und Neueste Geschichte
- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
- Rechts- und Verfassungsgeschichte
- Westeuropäische Geschichte

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Kolloquien



Ute Schneider

Doktorandenkolloquium Ruhr

Veranstaltungstyp:Doktorandenkolloquium
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mi 16-18Raum: R12 V05 D81Beginn: 16.04.2014

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Ute Schneider/Frank Becker/Henning Türk

Kolloquium zur Neueren Geschichte

Veranstaltungstyp:Examenskolloquium
Epochenzuordnung:Neuere und Neueste Geschichte

Zeit: Mo 18-20Raum: R12 V05 D81Beginn: 14.04.2014

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Letzte Aktualisierung der KVV-Datenbank: 23.04.2014, 21:36 Uhr