Willkommen im Institut Arbeit und Qualifikation

Das IAQ führt interdisziplinäre und international vergleichende sozialwissenschaftliche Forschung in den Bereichen Beschäftigung, Arbeit und Arbeitsgestaltung, Sozialsysteme und Bildung durch. Kennzeichnend für das Forschungsprofil ist die Kombination von grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung.

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Neuer IAQ-Standpunkt Der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder

Im aktuellen IAQ-Standpunkt kommentiert Prof. Dr. Sybille Stöbe Blossey, Leiterin der Forschungsabteilung Bildung, Entwicklung, Soziale Teilhabe (BEST) den gemeinsamen Erlass-Entwurf „Offene Ganztagsschulen sowie außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote im Primarbereich“ der Ministerien für Schule und Bildung (MSB) sowie für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) des Landes Nordrhein-Westfalen auf Basis der Arbeit ihres Teams zum Thema „Ganztag“ aus den letzten zwei Jahren. Der Erlass bildet die Grundlage für die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsförderung für Kinder im Grundschulalter in Nordrhein-Westfalen.

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UDE leitet bundesweites Kompetenzzentrum Schulentwicklung Startchancen-Programm des BMBF soll Bildungschancen systematisch verbessern

4.000 Schulen, die die Startchancen von jungen Menschen stärken und die Bildungserfolg von sozialer Herkunft entkoppeln: das ist das Ziel des nach den Sommerferien beginnenden „Startchancen-Programms“ von Bund und Ländern. Beteiligt sind Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I und berufsbildende Schulen. Am 3. Juli hat das Ministerium nun einen interdisziplinären Forschungsverbund für die wissenschaftliche Begleitung zur Förderung ausgewählt, die Universität Duisburg-Essen ist mit dem Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) maßgeblich an dem Verbund beteiligt.

Zur Pressemitteilung vom 04.07.2024
Frau sitzt auf dem Boden und lehnt sich mit Laptop auf die Couch
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Dr. Anja Gerlmaier im Interview Rolle rückwärts? Der neue Streit ums Homeoffice

Die Pandemie hat das Homeoffice populär gemacht. In Deutschland arbeitet inzwischen jede*r Vierte zumindest teilweise von zu Hause. Und die meisten anderen würden es auch gerne tun. Aber: Viele Vorgesetzte wollen ihre Mitarbeitenden lieber wieder im Büro sehen. Die aber wollen das Homeoffice zumindest an einigen Tagen die Woche nicht mehr missen. Aus wissenschaftlicher Sicht spricht einiges für ein Mischmodell. Im Interview mit dem SWR spricht Dr. Anja Gerlmaier, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der IAQ-Forschungsabteilung Arbeitszeit und Arbeitsorganisation (AZAO) in der Sendung "Das Wissen" über Chancen und Risiken des Arbeitens von zu Hause.

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Riester-Rente nicht tragfähig Erste Auszahlungsstatistik für 2022 veröffentlicht

Sie ist in aller Munde: die Rentenlücke. Nach monatelangen Diskussionen hat das Kabinett das Rentenpaket II beschlossen. Die Aktienrente soll das Rentenniveau stabil halten, hofft die Bundesregierung. Ähnliche Hoffnungen setzte man 2001 in die Riester-Rente. Erste Daten der vom Bundesministerium für Finanzen herausgegebenen Auszahlungsstatistik zeigen nun: Das gelingt nicht. Im Durchschnitt werden monatlich 132 Euro ausgezahlt.

Mit den Gründen für das Versagen und mit Empfehlungen für die aktuelle Alterssicherungspolitik hat sich das Team des Informationsportals Sozialpolitik-aktuell.de .

Pressemitteilung vom 28.06.2024

Soziale Unterschiede hebeln Rechtsanspruch aus Kitaplätze: Gleiches Recht für alle?

Trotz Rechtsanspruch finden immer mehr Kinder keinen Kitaplatz. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass gerade diejenigen Kinder, die die Förderung am dringendsten benötigen, in der Konkurrenz um knappe Plätze besonders häufig leer ausgehen. Mit Gründen und möglichen Lösungsansätzen beschäftigt sich der aktuelle IAQ-Report des Instituts Arbeit und Qualifikation.

Pressemitteilung vom 17.06.2024

30. Oktober 2024 − 10.00-16.00 Uhr

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Zukunftsdialog: Mehr Zeit statt Geld?! Arbeitszeitrechte und Wahloptionen zwischen Beschäftigtenwünschen und betrieblichen Herausforderungen

15. November 2024 − 9.30-13.00 Uhr

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Soziale Sicherung kontrovers: Empirische Befunde und politische Gestaltungsoptionen selbstständiger Plattformarbeit

Abschlussveranstaltung des Projekts „Plattformökonomie und soziale Sicherung“

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Neue Veröffentlichungen

Barthel, Georg: Amazonismus. Management, Eigensinn und kollektiver Widerstand im digitalen Kapitalismus. Frankfurt: Campus

2024 - Amazonismus, Georg BarthelDie Digitalisierung der Arbeit birgt ein hohes Konfliktpotenzial zwischen Beschäftigten und Unternehmen. Bei dem Lager- und Logistikzentrum Amazon zeigt sich ein spezifisches Ensemble von Managementstrategien und Produktionsregime, das Georg Barthel in seiner am 19. Juni erschienenen Dissertation als Amazonismus identifiziert.

Diese neue Managementpraxis setzt digitale Technologien ein, um die Arbeit zu vereinfachen, die Beschäftigten zu überwachen und unter einen permanenten Leistungsdruck zu setzen. Gleichzeitig zeichnet sie sich durch eine Unternehmenskultur aus, die Leistungsbereitschaft und Lockerheit im Alltag kombiniert.

 

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Kramer, Paul-Fiete. 2024. Mehr als nur ein Zeitvertreib – Arbeitsorientierungen und Erwerbsprojekte von Plattformarbeitenden. Wiesbaden: Springer VS

2024 - Kramer, Paul: Mehr als nur ein Zeitvertreib
Am 26. Mai ist die Dissertation von Paul-Fiete Kramer, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung AZAO erschienen.

Die Studie fragt nach den erwerbsbezogenen Interessen und Strategien von Plattformarbeitenden und untersucht deren individuelle Ausgestaltung der Erwerbsprojekte. Die Untersuchung zeigt entgegen verbreiteter Perspektiven auf Plattformarbeit (zeitweiser Nebenerwerb, bezahltes Hobby), dass die Arbeit auf Plattformen teils langfristiger Bestandteil solo-selbstständiger Erwerbsprojekte ist und die Umsetzung individueller arbeitsbezogener Ansprüche ermöglicht; prekäre Erwerbsbedingungen werden dabei mitunter bewusst in Kauf genommen.

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Hilfrich, Anna-Irma (Hrsg.). 2024. Europa-Lokal – Prekarisierung in Duisburg. KUKSTDU e.V. Duisburg

2024 - EuropaLokal - Prekarisierung in Duisburg - KUKSDU e.V.„Europa-Lokal – Prekarisierung in Duisburg“ wirft ein Schlaglicht auf die Mechanismen der gesellschaftlichen Produktion von Prekarität. Interviews mit Migrant*innen, wissenschaftliche und künstlerische Beiträge beleuchten aus verschiedenen Perspektiven der Kontinuität die Prekarisierung in Duisburg, thematisieren Leiharbeitsverhältnisse, städtische Verdrängungspolitiken, die Stigmatisierung und Ausbeutung europäischer Mobilitätsverhältnisse. Natürlich ist Duisburg speziell, deutlich wird aber auch, dass die lokal wirksamen Mechanismen auch andernorts greifen und durchaus nicht nur „lokale“ Ursachen haben.“​

Mit Beiträgen von Thorsten Schlee, Polina Manolova und Lena Wiese

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2024-01 Dauerbaustelle Sozialstaat 2023

Chronologie gesetzlicher Neuregelungen 1998 bis 2023

Gerhard Bäcker, Jutta Schmitz-Kießler, Philip Sommer, Lina Zink und Louisa von der Weydt

 

 

Zur Publikation

2024-01 Der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder

Perspektiven in Nordrhein-Westfalen

Sybille Stöbe-Blossey

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Sozialpolitik Aktuell Thema des Monats 07/2024

Hohe Teilzeitquoten und niedriges Stundenvolumen von Frauen in Deutschland - Hindernis bei der Eindämmung des Fachkräftemangels
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