Current Exhibition:

Cool Hokkaido

Fotos von Chris Winkler

Ausstellung ab 13. Mai 2015 im IN-EAST, LE-Gebäude, 7. Etage

Born in 1980, Chris had little to no interest in his father’s film cameras as a teenager. He bought his first digital (point and shoot) camera in 2003, and his first digital single-lens reflex (DSLR) cameras in 2008. After initially spending too much time taking standard fare traveler snapshots, Chris gradually started taking photography more seriously. Since 2010, he has been taking pictures of landscapes and wildlife across Japan. Having previously spent one year in Hokkaido, Japan’s northernmost island has a special place in his heart. Chris has taken the pictures shown in this exhibition in the eastern part of Hokkaido during several trips to the area in early 2014 and 2015. While Japan is usually associated with greater Tokyo metropolitan area and the iconic high-rise dominating its skyline or the old imperial capital of Kyoto with its shrines and temples, Hokkaido represents a different Japan: A deeply rural Japan that, for all the infamous pork-barrel construction projects and intensive agricultural use, has retained its beautiful natural landscapes. – When he is not on the road taking pictures, he is working on Japanese party politics and ideology as senior research fellow and head of the social science section at the German Institute for Japanese Studies (DIJ) in Tokyo.

Der Riesenseeadler (Japanisch: ōwashi) gilt als gefährdet. Diese beeindruckenden Greifvögel (mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,5 m) verbringen die meiste Zeit an den Flussläufen und der Küste Sibiriens. In großer Zahl sind sie nur von Oktober bis März in Hokkaido anzutreffen. Die Mehrzahl der Tiere überwintert an der Ostküste Hokkaidos, vor allem in der Gegend um die Halbinsel Shiretoko, wo die hier gezeigten Bilder entstanden sind.

Der Mandschurenkranich (Japanisch: tanchō) ist in weiten Teilen Ostasiens beheimatet. Die in Hokkaido lebenden Tiere sind keine Wandervögel, sondern trotzen den harten Bedingungen des Winters dort. Obwohl der Kranich in der japanischen Kultur seit langem verehrt wird, drohten die Mandschurenkraniche auf Hokkaido auszusterben. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurden erfolgreich Schutzmaßnahmen ergriffen. Im Winter versammeln sich die bis zu 1,5 Meter großen Vögel im Sumpfland von Kushiro. Dort, vor allem aber in der Stadt Tsurui werden die Kraniche während der Wintermonate täglich mit Futter versorgt, wo die hier gezeigten Aufnahmen gemacht wurden.

Die hier gezeigten Landschaftsaufnahmen sind alle im "Wilden Osten" von Hokkaido (Dōtō) entstanden. Im Winter fallen die Temperaturen dort oft unter Minus 20 Grad, auch wenn die Region weniger Schneefall aufweist als Sapporo, die Hauptstadt von Hokkaido. Im Winter 2014/15 kam es zu einer verhältnismäßig großen Zahl von Blizzards, die Flug- und Bahnverkehr lahmlegten. Einer dieser Blizzard bescherte dem Photographen eine ungeplante Verlängerung seines Aufenthalts vor Ort. Die Aufnahmen sollen auf der einen Seite die Natur im "Wilden Osten" Hokkaidos, auf der anderen Seite auch die menschlichen Hinterlassenschaften inmitten der Natur dieser wirtschaftlich schwachen Region dokumentieren.

Sapporo ist wirtschaftlicher und politischer Mittelpunkt Hokkaidos. Von den 5,4 Millionen Einwohnern Hokkaidos ­leben 1,9 Millionen in Japans nördlichster Millionenstadt. Die Aufnahmen zeigen Sapporo "von oben", vom Gipfel des 531 m hohen Berges Moiwayama sowie von der 160 m hohen Aussichtsplattform des JR-Tower im Herzen der Stadt.

Former Exhibitions:

生きる – IKIRU – Weiterleben!

"Post-TSUNAMI" Fotoausstellung erinnert an die Katastrophe in Japan 2011

In Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln (JKI) und der Japan Professional Photographers Society (JPS).

Die Ausstellung wird gesponsert vom Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ).

11. März bis 22. Juli 2014 auf drei Etagen im Duisburger LE-Gebäude (5. bis 7. Stock)

Eröffnungsveranstaltung am 11. März 2014, 17 Uhr im Gebäude LE, 7. Etage

Das Erdbeben, die Tsunami, der Atomunfall – am 11. März 2014 jährt sich der Tag der Dreifachkatastrophe in Japan zum dritten Mal. Das Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) zeigt zu diesem Anlass in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln (JKI) und der Japan Professional Photographers Society (JPS) eine Fotoausstellung mit dem Titel "IKIRU – Weiterleben!".

Die Fotografien von Berufsfotografen und Amateuren zeugen davon, wie sich das Leben der Menschen in der Küstenregion im Nordosten Japans innerhalb von Minuten komplett veränderte. Der erste Teil der Ausstellung präsentiert die grausame Seite der Natur die sich offenbart, als die Tsunami das Land überrollt. Im zweiten Teil lernt der Betrachter die Region mit ihren reichen Naturressourcen aus Fischfang und Landwirtschaft vor der Katastrophe kennen.

"Aus ihnen spricht das Glück der Menschen, die dort inmitten der Segnungen von Meer und Land leben", schildert Ijūin Shizuka, japanischer Schriftsteller und Überlebender der Katastrophe in seiner Einleitung zur Ausstellung. "Es wird niemals wieder so sein, wie es vor der Katastrophe war. Was sollten wir dem entgegensetzen? Wir sollten das Gefühl, überlebt zu haben festhalten und uns klar machen, wie wunderbar es ist, zu leben."

Die Bilder des dritten Teils sind im Jahr nach der Tsunami aufgenommen. Es sind Bilder der Verwüstung, der Trauer und des Leids, aber auch hoffnungsvolle Aufnahmen, die davon zeugen, wie die Menschen den Neuanfang meistern.

Eröffnungsveranstaltung

Zur Eröffnung der Fotoausstellung am 11. März 2014 um 17 Uhr laden wir herzlich ein. Nach einem Grußwort von Frau Tokiko Kiyota, Direktorin des JKI, und einer Einführung durch Prof. Dr. Winfried Flüchter vom IN-EAST wird ein animierter Kurzfilm gezeigt. Der fünfminütige Film mit dem Titel "Abita. Die Kinder von Fukushima" zeigt ein kleines Mädchen, das wegen der erhöhten Strahlenbelastung nicht draußen spielen darf. Ihre Geschichte ist beispielhaft für das Schicksal von 360.000 Kindern in der Region. Shoko Hara und Paul Brenner haben sich in ihrer Abschlussarbeit an der DHBW Ravensburg mit diesem Thema beschäftigt. Im Anschluss bietet Professor Flüchter eine Führung durch die Ausstellung an.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Ausstellung hier.

Die umfangreiche Wanderausstellung "IKIRU" läuft bis 22. Juli 2014 über drei Etagen im Duisburger LE-Gebäude (5. bis 7. Stock). Die Ausstellung hatte am 11. März 2011 Premiere in Tokyo und war in Deutschland bereits auf der Fotomesse Photokina in Köln 2012, am Japanischen Kulturinstitut Köln, auf den Gmundner Fototagen in Gmund, Österreich, in Halle (Saale) und im Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern zu sehen. 

Weitere Informationen: www.jps.gr.jp/ikiru/

 

50 Jahre Koreanische Bergarbeiter und Krankenschwestern in Deutschland

Fotos von Herlinde Koelbl und Kim Sperling

9. Juli bis 12. August 2013,
Eröffnungsveranstaltung: Dienstag, 16.7.2013, 18 Uhr im Gebäude LE, 7. Etage

 
Vor 50 Jahren, im Dezember 1963, schlossen die BR Deutschland und die Rep. Korea einen Vertrag über die Einwanderung von koreanischen Gastarbeitern, die als Bergarbeiter jeweils für 3 Jahre in Deutschland arbeiten sollten. Arbeitskräftemangel in Westdeutschland und Armut in Südkorea waren die Beweggründe für dieses Abkommen, das rund 8 000 Koreanern nach und nach in den nächsten Jahren die Gelegenheit gab, Armut und Perspektivlosigkeit in ihrer Heimat zu entfliehen. 1970 gab es ein ähnliches Abkommen über die Einwanderung von ca. 10 000 koreanischen Krankenschwestern nach Deutschland. 

Viele von ihnen haben es geschafft, länger als vorgesehen oder sogar bis heute in Deutschland zu bleiben.

Die Fotografen Herlinde Koelbl und Kim Sperling haben einige der heute in Deutschland lebenden Einwanderer besucht und sie in ihrem Alltagsleben fotografiert, dazu auch viele Dokumente, die von ihrer besonderen Situation erzählen.

Diese Fotoausstellung wurde von der Agentur g+h communication (www.gundh.com) konzipiert. Rhan Gunderlach, Hye-jin Choi und Annette Hornung-Pickert wollen damit an die Migrationsgeschichte der koreanischen Krankenschwestern und Bergarbeiter erinnern. Die Ausstellung war zuerst im April 2013 in der Koreanischen Kulturabteilung in Berlin zu sehen, wandert über mehrere Stationen in Deutschland und wird im Oktober/November 2013 in der Galerie der Korea Foundation in Seoul gezeigt. Mehr Informationen auf
http://korea-migration.de/.

Foto: Herlinde Koelbl
Foto: Kim Sperling

Für ein pdf-Download des Ausstellungs-Flyers bitte hier klicken.

Die Fotografen:

Herlinde Koelbl
Kim Sperling

     

Chinas Metropolen im Wandel / 
China’s Metropolis in Transition

– Die Zweite Transformation –

Poster- und Fotoausstellung von Michael Waibel
(Geographisches Institut der Universität Hamburg)

Präsentiert vom IN-EAST
6. November 2012 bis 17. April 2013

 
Besonders in den chinesischen Metropolen zeigt sich die Vielschichtigkeit des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesses seit Ende der 1970er Jahre. Gleichzeitig stellen sie das Schaufenster Chinas zu einer zunehmend globalisierten Welt dar, in der China eine immer bedeutendere Rolle einnimmt. 

Von "Made in China" zu "Created in China"

China steht vor der Herausforderung der sogenannten "Zweiten Transformation". Darunter versteht man die Abkehr von einem rein quantitativen Wirtschaftsmodell basierend auf niedrigen Arbeitskosten hin zu Waren und Dienstleistungen höherer Wertschöpfung verbunden mit geringerer Umweltbelastung.

Metropolen als Impulsgeber

In den Metropolen findet Auf- und Umbruch statt. Urbane Räume werden restrukturiert, ehemalige Fabrikareale erfahren eine Konvertierung hin zu Kultur & Kreativität, werden Teil städtischer Vermarktungsstrategien.

Von "Made in China" zu "Sold in China"

Der wachsende Wohlstand macht aus der "Fabrik der Welt" einen zunehmend attraktiven Absatzmarkt, auch für hochwertige chinesische Produkte.

 
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Pazifische Studien e.V. (APSA) (www.pacific-news.de).
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Schwerpunktprogramm SPP 1233 Megacities – Megachallenge. Informal Dynamics of Global Change.

Die Ausstellung war Bestandteil der Veranstaltungsreihe Chinatime Hamburg 2012, organisiert vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie wird von der Arbeitsstelle für Wissens- und Technologietransfer (AWiTT) der Universität Hamburg unterstützt. Das IN-EAST dankt allen Beteiligten für die Übernahme der Ausstellung.

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Japan in der Meiji-Zeit

Fotoausstellung:
Historische Fotographien aus dem späten 19. Jahrhundert

20. Juni bis 2. Oktober 2012

Nach langer selbstgewählter Isolation öffnete sich Japan Mitte des 19. Jahrhunderts dem Westen. Während der Tokugawa-Zeit (1603–1868) war es nur wenigen Ausländern erlaubt, nach Japan zu fahren. Die Kontakte mit dem Westen beschränkten sich weitgehend auf die kleine, der Stadt Nagasaki vorgelagerten Insel Deshima, wo die Niederlande einen Handelsstützpunkt unterhielten. 

Mit der Ankunft der "schwarzen Schiffe" des US-amerikanischen Kommandanten Matthew C. Perry 1853 in Yokohama und unter dem Eindruck der militärischen und technologischen Überlegenheit des Westens öffnete Japan seine Grenzen. Unter dem jungen Meiji-Tenno (1968–1912) setzte eine rasche Modernisierung der japanischen Gesellschaft ein.

Wahrscheinlich kam mit den "schwarzen Schiffen" 1853 auch die Fotographie nach Japan, die sich durch den rasch zunehmenden Handel mit dem Westen schnell verbreitete.

Die Flotte Perrys auf einem historischen japanischen Druck
Matthew C. Perry

 
Die Ausstellung präsentiert historische Fotographien aus dem späten 19. Jahrhundert. Es handelt sich hierbei um Reiseansichten früher Japanreisender, die überwiegend als handkolorierte Atelieraufnahmen vorliegen. Ein Großteil der Exponate stammt aus der Sammlung von Karl von Eisendecher, der von 1975 bis 1982 erst deutscher Ministerresident und dann Gesandter in Tokyo war.

Die Aufnahmen spiegeln insgesamt Alltagsszenen und Stadtansichten aus der frühen Meiji-Zeit wider, wahrscheinlich aufgenommen aus der Perspektive westlicher Reisender, die entweder selbst Fotos anfertigten, oder für die in den größeren Städten von japanischen und ausländischen Fotoateliers Landschafts- und Genrefotographien erstellt wurden. Sie betonen in ihren Motiven daher stets das traditionell Exotische und zeigen höchst selten neuere Entwicklungen, die sich unter dem westlichen Einfluss gerade in der Meiji-Zeit rasch in Japan verbreiteten. Somit erlauben uns die Fotos auch einen Einblick in das Leben der Menschen und die Architektur vor der Öffnung Japans.

Auf einigen wenigen Fotographien ist aber auch der westliche Einfluss zu sehen. Die Bilder des Meiji-Tenno und einiger seiner Minister in westlicher Kleidung symbolisieren den Willen der Herrschenden, westliche Einflüsse aufzunehmen. Die Modernisierung der Gesellschaft war aber nicht unumstritten, wie die wenig charmante Zeichnung von Kommandant Perry (s.o.) aufzeigt.

Die 55 Bilder der Ausstellung sind in vier Bereiche untergliedert: 
Gewerbe, Transport, Porträts und Gruppenaufnahmen, Architektur.

Die Ausstellung wurde vom Japanischen Kulturinstitut aus den Sammlungen von Werner Kourist (Linz am Rhein) und dem Japanologischen Seminar der Universität Bonn zusammengestellt.

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Tischler
Rikscha
Zwei Geishas
Gasthaus bei Oyama

Asian Perspectives

April 11, 2011 until May 23, 2012

After the great success of the photo competition with the title "Asian Oddities" in 2008 the IN-EAST Student Council held a new contest at the end of 2010, entitled "Asian Perspectives". By using this motto, they wanted to ensure that the photos entering the competition and finally this following exhibition would show a wide range of different aspects of Asia and Asian daily-life. This allowed for the variety of motifs they initially had hoped for. The pictures chosen for the exhibition range from photos showing Chinese street-life to views of Japanese bentô (lunch-packages) at a supermarket. 

As was the case with "Asian Oddities", three winners were selected, though not only their pictures are great photos. It was surely no easy task to choose the best from more than 170 submissions that had been evaluated as suitable for the theme, but in the end only three prices had to be awarded. 

The exhibition comprised 44 pictures separately framed and three posters showing 24 additional photos which did not make it into the top selection, but nevertheless deserved attention under the motto "small and beautiful".

Thanks to all students and members of the IN-EAST who participated in the competition. Without your contributions the exhibition would not exist – thanks to all non-winners, as well.

Third place … Hua Wang
Second place … Florian Becker
First place … Berit Klandt
 

Some more photos …

Katharina Jaroch
Stefan Rippelmeier
Hua Wang
Martin Rathmann
Maximilian Klefenz
Stefan Rippelmeier
Maximilian Klefenz
Stephanie Krebs
Philipp Mark
Florian Becker
Jan Christian Oczko
René Trappel
Katharina Jaroch

Chinas Metropolen im Wandel / 
China’s Metropolis in Transition

Posterausstellung von Michael Waibel
(Geographisches Institut der Universität Hamburg)

Präsentiert vom IN-EAST und dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr,
28. April 2010 bis 7. April 2011

Der Wandel in der Volksrepublik China spiegelt sich nirgendwo so deutlich wider wie in den großen Städten. Hier zeigt sich die ganze Vielschichtigkeit des seit Ende der 1970er Jahre eingeleiteten Transformationsprozesses mit seinen sozialen und ökologischen Folgen wie in einem Brennglas. Die Metropolen sind Motoren des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels. Gleichzeitig stellen sie das Schaufenster Chinas zu einer zunehmend globalisierten Welt dar, in der das "Reich der Mitte" eine immer wichtigere Rolle spielt. Die Ausstellung präsentiert auf 20 Tafeln in Bild und Text diese Entwicklung und trägt zum Verständnis der Folgen dieses Wandels bei.

Die Ausstellung wird vom EU-China Civil Society Forum in Zusammenarbeit mit der Asienstiftung (Essen), dem Geographischen Institut der Universität Hamburg und der Arbeitsgemeinschaft für Pazifische Studien (APSA) der Öffentlichkeit präsentiert.
www.eu-china.net

Die Ausstellung wird gefördert durch die NRW-Stiftung  
Umwelt und Entwicklung.

Zusätzlich zur Ausstellung Chinas Metropolen im Wandel informiert das IN-EAST auf weiteren Plakaten über seine aktuellen wissenschaftlichen Projekte. Hierzu gehört auch Meyers Atlas China von Markus Taube und Christian Schmidkonz, der über aktuelle Entwicklungen in China und ihre regionalen Dimensionen informiert.
www.chinaatlas.de

Für ein Download des Ausstellungs-Flyers als pdf-Datei bitte hier klicken.

 

Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten /
Four Seasons of Gardens in Kyoto

Fotos von Mizuno Katsuhiko

Eine Wanderausstellung des Japanischen Kulturinstituts Köln
21. Oktober 2009 bis 10. März 2010

Der Photograph Mizuno Katsuhiko
Geboren 1941 in Kyoto.
Studium der Literatur an der Doshisha University, Kyoto, Postgraduate-Kurs am Tokyo College of Photography.
Ab 1969 künstlerische Arbeit als Photograph, Spezialisierung auf die Stadt Kyoto und die traditionelle japanische Kultur.
2000 Eröffnung der eigenen Photogalerie Townhouse Photo Hall in Kyoto.
Mizuno hat 140 Bücher veröffentlicht, überwiegend Photobände.

Der japanische Garten
Der japanische Garten ist vielleicht das einzige Kunstwerk, dessen Materialien der Gestaltung genau die gleichen sind wie die des dargestellten Motivs. Das heißt auf eine kurze Formel gebracht, Pflanzen wie Kiefern, Buschwerk wie Azaleen zum Beispiel, Felssteine und Sand, für einen bestimmten Gartentyp auch Wasser, stellen sich selbst dar, Natur als wohlkomponierte Landschaft. Nur das Wasser wird bei einem bestimmten Typ mit Hilfe von Sand ersetzt. So sehr hier auch die künstlerische Gestaltung im Vordergrund steht, nimmt sie jedoch nicht die Form einer "Vergewaltigung" der Natur an, wie wir sie von den europäischen Barockgärten zum Beispiel mit ihren zu Arabesken geschnittenen, schon fast "architektonischen" Formen her kennen. Ein japanischer Garten ist stets (…) die Darstellung einer Landschaft. Dabei geht es nicht um die Miniaturisierung des Gesehenen, sondern in der Regel um ein Herausarbeiten des Wesentlichen zu einem Bild. (…)
Jahrhundertelang war Kyoto kulturell tonangebend. Von da aus breitete sich auch diese Kunst über das ganze Inselreich aus. Alle Formen und Stile sind hier vertreten, von den üppigen Teichgärten wie dem Garten des Nijojo-Schlosses oder der Katsura-Villa bis zu den mit Felsen und Sand gestalteten "Landschaftsbildern" und dem einmaligen, bereits Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen Zen-philosophischen Steingarten des Ryoanji. (…)
          (Auszug aus dem Text der Ausstellungsbroschüre von Irmtraud Schaarschmidt-Richter)

Für ein Download des Ausstellungsflyers klicken Sie bitte hier.
Die Ausstellungsbroschüre kann für 3,– Euro in der Koordinationsstelle (Claudia Hausmann, LE 730) erworben werden.

Hokongo-in Temple
Heian Period; promenade garden with pond

This temple was built in 1130 on the site where a villa of Kiyohara Natsuno (782–837), a court minister, used to be. This spacious pond garden still has the same lovely atmosphere that it had in the Heian Period when the temple was constructed. The temple site included many buildings and a much larger pond garden enriched by cherry and maple trees.

Shinsen-en Temple
Early Heian Period; boat viewing pond garden

This garden was built as part of the overall construction plan when the Heian Capital was being laid out more than twelve hundred years ago. At the north end of the pond, there was a clear spring called Shisen, meaning "God's Spring", whose water flowed into the pond. Here, emperors and aristocrats often held parties.

Kaju-ji Temple
Heian Period; boat viewing pond garden

This expansive multi-pond garden, called Himuro-ike pond, has five islands, including a protruding land bridge. Retaining the ancient Heian Period Horai garden style, the garden is a precious cultural relic. In early summer, the garden is especially beautiful as irises and water lilies come into full bloom.

Renge-ji Temple
Edo Period; pond viewing garden

The pond of this garden features two auspiciously shaped islands – a crane and a tortoise. A rock symbolizing a boat with ist bow in the pond and a stone bridge crossing behind it over the pond harmonize in a magnificent structure. In the autumn, burnished maple leaves are reflected on the mirrored surface of the pond, combined with the boat-shaped rock island which is said to convey dreams to utopia, create an elegant atmosphere.

Asian Oddities

28. Mai 2008 bis 24. Oktober 2008

"Asian Oddities" – die Idee zu einem Fotowettbewerb mit diesem Thema lag auf der Hand. Asien hält auch für "Experten", die sich quasi täglich in vielen Jahren des Studiums mit diesem Teil der Erde beschäftigen, stets neue Überraschungen parat. Wer etwas Ungewöhnliches oder Merkwürdiges auf seinen Reisen durch die Länder Asiens entdeckt, hat dies meist fotografiert. Der Fachschaftsrat Ostasienwissenschaften hat daher Studierende, InstitutsmitarbeiterInnen und Freunde der Ostasienwissenschaften aufgerufen, die interessantesten und kuriosesten Fotos einzusenden. Die drei besten Einsendungen wurden prämiert – die Gewinner des Wettbewerbs haben sich in asiatischen Spezialitätenrestaurants kulinarisch verwöhnen lassen.

Die Fotografen
Markus Arnemann (Japan), Sina Frank (Malaysia), Julia Harter (China), Ben Hentschel (Japan), Uwe Holtschneider (Japan), Oliver Hoppe (Japan), Sven Horak (Japan), Elvira Jedig (Japan), Christina Pietsch (Japan), Christian Rathmann (Japan), Martin Rathmann (Japan), Julian Schollmeyer (Japan), Torsten Strehlau (Japan).

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Christina Pietsch

Wie aus einem profanen Straßenpoller ein Jizo wurde, der in seiner eigentlichen Funktion Reisende und auch die Seelen Verstorbener auf ihrem Weg begleitet … Traditionell handelt es sich um den japanischen Schutzgott der Kinder, weshalb er oft selbst als Kind dargestellt und mit rotem Mützchen und Lätzchen ausgestattet wird.

Sina Frank

Samstags 15:30 Uhr in Singapur – eine Herausforderung der besonderen Art.

Oliver Hoppe

"Double-Income-Two-Kids": der Kampf gegen die Überalterung der Gesellschaft ist anstrengend.