Aktuelle Informationen des InKuR

Veranstaltungsankündigung "Gelderntag" am 8. September 2018 / "Woche der Geschichte" vom 2. bis zum 7. September 2018

Sie alle sind herzlich eingeladen zum großen Geschichtsfest des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend e.V., das dieser gemeinsam mit seinen deutschen und niederländischen "geldrischen" Partnern feiern wird.

Die Veranstaltungen am Vormittag des 8. September finden in der Halle Gelderland am SeePark-Hotel. Dort warten u.a Vorträge von zwei renommierten Historikerinnen auf die Besucherinnen und Bescher: Prof. Dr. Dolly Verhoeven wird über das Thema "Grenzen" sprechen, Prof. Dr. Irmgard Hantsche über die Fossa Eugeniana, das ambitionierte Kanalprojekt zwischen Rhein und Maas, das noch heute die Landschaft mitprägt.

Ein Höhepunkt wird die Uraufführung des auf Initiative des Historischen Vereins gedrehten Spielfilms "Leo und das alte Geldern" sein. Dazu gibt es einen weiteren Kurzfilm, Musik, Kaffee/Tee und gutes Mittagessen und sicherlich auch noch ein paar Überraschungen.

Bitte melden Sie sich an, solange wir noch Plätze frei haben! Das Anmeldeformular finden Sie online.

Am Nachmittag lädt der Historische Verein zu einem Geschichtsfest für alle auf dem Markt in Geldern ein: Musikgruppen, Theaterszenen, Ritterlager, Kinderspiele, Ausstellungen, Kulinarisches, Präsentationen. Es wird ein buntes Treiben bieten für Jung und Alt geboten. Die detaillierte programmankündigung wird nach Ostern 2018 bekannt gegeben. Ein besonderer Prohrammpunkt darf aber bereits jetzt verraten werden: Die Stiftung "Gebroeders van Limburg" aus Nimwegen wird in einem "tableau vivant" mit historischen Kostümen eine Szene aus dem berühmten Stundenbuch des Herzogs von Berry nachstellen.

Während der Geschichtswoche bietet der Historische Verein zudem an mehreren Orten im deutschen Gelderland Vorträge, Rundgänge, Ausstellungen, Lesungen an. Lassen Sie sich überraschen.

Weitere Informationen zum Gelderntag finden Sie auch unter http://www.hv-geldern.de/aktivitaeten/Gelderntag%202018/gelderntag.htmlund unter https://www.uni-due.de/imperia/md/content/inkur/2018_07_flyer_gelderntag.pdf.

Büchertisch beim Sommerfest

12.07.2018 Bücher zu verschenken

Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes der UDE verschenkt das InKuR Dubletten aus seinen Buchbeständen zur (Kultur-)Geschichte der Rhein-Maas-Region an interessierte Studierende. Kommt gerne vorbei! Unsere studentischen Mitarbeiter stehen Euch am Stand zwischen 13 und 16 Uhr zur Verfügung!

konzentriertes Arbeiten bei der diesjährigen Cross Border Summerschool an der Hochschule Rhein-Waal

Cross Border Summerschool Grenzüberschreitendes Studierenden-Projekt „Werkstatt an der Grenze“

In der Woche vom 18. bis zum 22. Juni fand an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve die Summerschool „Werkstatt an der Grenze“ zur Geschichte deutsch-niederländischer Grenzerfahrungen statt, die in Kooperation mit der Radboud Universität Nimwegen und der Universität Duisburg-Essen, vertreten durch den Lehrstuhl für Landegeschichte der Rhein-Maas-Region/InKuR veranstaltet wurde. Das Ziel der Projektwoche, an der insgesamt 30 Studierende teilnahmen, bestand in der Erforschung der Bedeutung von Grenzen in der Geschichte der Grenzregion Kleve-Nimwegen.

Zunächst wurden den Studierenden von Dozenten der am Projekt beteiligten Universitäten, darunter auch Prof. Dr. Fuchs, verschiedene Untersuchungsfelder für ihre Forschungen vorgestellt, die von grenzüberschreitender Zusammenarbeit in Umweltschutzprojekten bis hin zur Funktion von Landwehren als Grenzen der Vormoderne reichten. Anschließend bearbeiteten die Studierenden, die in binationale Lerngruppen organisiert waren, eines von den vorgestellten Themen. Hierzu hatten sie u.a. die Möglichkeit, einschlägige Literatur zu nutzen, in lokalen Archiven zu recherchieren und Zeitzeugen zu interviewen. Am letzten Tag der Projektwoche präsentierten die Studierenden die Ergebnisse ihrer Forschungen vor eingeladenen deutsch-niederländischen Gästen, darunter auch Vertreter der Presse und der Provinz Gelderland. Darüber hinaus ist eine schriftliche Publikation der studentischen Arbeiten geplant, die in niederländischer Übersetzung erscheinen soll.

Unterzeichnung des Vertrags durch Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und Anette Berg, Kulturdezernentin der Stadt Gelsenkirchen / (c) Dominik Greifenberg

Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags mit Schloss Horst

Am 23.05.2018 um 18 Uhr wurde der Kooperationsvertrag zwischen der UDE, getragen vom InKuR und der Stadt Gelsenkirchen, getragen vom Museum Schloss Horst Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke, Anette Berg, der Dezernentin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen sowie Herrn Siebel, dem Leiter des Museums Schloss Horst und Prof. Dr. Ralf-Peter Fuchs, dem Direktor des InKuR in Anwesenheit der Presse, der InKuR-Mitglieder sowie Studierender unterzeichnet.

Diese Partnerschaft ergänzt die fünf bereits bestehenden Kooperationen des InKuR mit Städten und Gemeinden am Niederrhein und ist die erste Jahrespartnerschaft des InKuR. Die Jahrespartnerschaften sollen künftig regelmäßig mit verschiedenen Institutionen geschlossen werden und einer weiteren Vernetzung der Hochschule mit der Region sowie der Entwicklung neuer Projektideen dienen.

Herr Siebel begrüßte die Anwesenden und stellte Anette Berg, Prof. Radtke und Prof. Fuchs vor.

Einleitend erläuterte Herr Fuchs, dass das Museum auf eine Initiative der Bevölkerung zurückgeht und in direkter Nähe zur UDE liegt. Die Adeligen, die das in Westfalen liegende Schloss bewohnten, orientierten sich im 16. Jh. stark am Niederrhein (Kurköln). Das InKuR will auf den Niederrhein und die niederländischen Grenzregionen fokussiert bleiben und mit der NAAN weiter zusammenarbeiten aber auch die Geschichte des westfälischen Ruhrgebietes zu einem Arbeitsschwerpunkt machen. So wird beiden Aspekten der UDE als Ruhgebietsuni und Tor zum Niederrhein Rechnung getragen.

Im Rahmen der nun vereinbarten Jahrespartnerschaft soll die Eigenherrschaft (Unterherrschaft) der Bewohner von Schloss Horst im Fokus stehen. Zentral stehen Archivalien, die sich im Privatarchiv auf Schloss Hugenpoet in Kettwig befinden und mit Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen und Projekten bearbeitet werden können. Auch hinsichtlich der Einbeziehung der praktischen Museumsarbeit (Ausstellungskonzeption etc.) kann die Partnerschaft für Studierende fruchtbar gemacht werden.

Frau Berg sieht die nun unterschriebene Kooperation sehr positiv, da sie den Status des Museums Schloss Horst in der Wissenschaftslandschaft aufwerten und in einem weiteren regionalen historischen Kontext verorten würde. Sie lobte das Museum Schloss Horst als außergewöhnliches, erlebbares Renaissance-Ausstellungsprojekt zum Anfassen und als Begegnungsort, der Kultur, Leben, (wissenschaftliches) Arbeiten und Gastronomie vereint. Auch der Rektor der UDE betonte, dass die beschlossene Kooperation die weitere Verflechtung der Universität mit den Regionen Niederrhein und westliches Ruhrgebiet, in welche die UDE hineinwirkt, vorantreiben kann. Es sei wichtig, die UDE im Bewusstsein der Gelsenkirchener Bevölkerung noch stärker als „Ihre“ Uni zu etablieren, was bisher nur mit Abstrichen gelungen sei, obwohl die Uni gerade einmal 9km von Gelsenkirchen entfernt gelegen ist. Um den Kontakt zu den beiden Regionen und Einzugsgebieten der UDE zu halten und zu intensivieren, hat die UDE extra die beiden Leitungsprofessuren des InKuR (Landesgeschichte der Rhein-Maas-Region und Niederländische Sprache und Kultur) explizit regionsbezogen besetzt. So sollen Impulse für regionale Kooperationen und Forschungsinitiativen gesetzt und der Wissenstransfer in die Öffentlichkeit gewährleistet werden.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags blieb noch Zeit, einen Teil der Dauerausstellung zu besuchen, bevor Prof. Fuchs um 19 Uhr im Rittersaal den ersten Vortrag im Rahmen der Partnerschaft über das Schloss Horst im Geflecht kleinerer Adelsherrschaften am Niederrhein und in Westfalen hielt.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte der offizielle Pressemitteliung der Universität Duisburg-Essen unter https://www.uni-due.de/2018-05-24-schloss-horst-inkur.

Öffnungszeiten Niederrheinbibliothek

Aus Krankheitsgründen können die regelmäßigen Öffnungszeiten der Niederrhein-Bibliothek momentan nicht gewährleistet werden. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten regelmäßig auf der Website.

Neue regelmäßige Öffnungszeit: Freitags 14-18 Uhr.

Am 17./18. und 25.07. muss die Bibliothek geschlossen bleiben.

Ausschreibung Karl-Heinz-Tekath-Förderpreis zur Erforschung von Geschichte und Kultur der Niederrheinlande 2019

Seit 2006 hat der Historische Verein für Geldern um Umgegend e.V. bereits sechsmal den nach unserem langjährigen Bibliothekar und Kreisarchivar Karl-Heinz Tekath benannten Förderpreis vergeben. Auch im Jahr 2019 wird der Preis wieder vergeben werden. Vorschläge für geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sollen bis zum 30. November 2018 schriftlich und mit kurzer Begründung an den Vorstand des Historischen Vereins gerichtet werden. Ausgezeichnet werden können junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Beiträge aus den Bereichen Geschichte, Sprache und Literatur, Archäologie, Kunst- und Rechtsgeschichte, Geographie und Gesellschaftswissenschaften. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsblatt, das in einer deutschsprachigen und einer niederländischsprachigen Ausgabe verfügbar ist.

Kritische Auseinandersetzung mit der Ausgrenzung von Sinti und Roma Zur Bekämpfung des Antiziganismus heute

Feindseligkeit, stereotype Wahrnehmung und Vorurteile werden wach, wenn von „Zigeunern“ gesprochen wird. Bei diesen Ressentiments handelt es sich um Projektionen, die mit der Realität oder den realen Personen nichts zu tun haben. Sie existieren bereits seit Jahrhunderten und werden in der Wissenschaft als Antiziganismus bezeichnet.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich mit Antiziganismus zu beschäftigen? Wie lässt sich die historische Entstehung philosophisch, sozialpsychologisch und geschlechtertheoretisch rahmen? Kann Bildung zur Aufklärung beitragen?

Die Vortragsreihe des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) zielt auf eine Verbindung von Theorie und Praxis. Sie wendet sich nicht nur an Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik, sondern auch an Interessierte, die in Beruf und Alltag mit Antiziganismus konfrontiert sind.

Die einzelnen Termine und die Themen der Vorträge finden Sie im offiziellen Flyer zur Veranstaltungsreihe. Alle Veranstaltungen finden statt im Zentrum für Erinnerungskultur "DenkStätte" im Stadtarchiv Duisburg, Karmelplatz 5, 47051 Duisburg.

Zum 75. Geburtstag von Dieter Geuenich Wissenschaftliches Kolloquium "Landesgeschichte an Niederhein und Oberrhein"

Am Samstag, 17.02.2018, laden des Institut für Niederrheiniche Kulturgeschichte und Regionalentwicklung und die Niederrhein-Akademie e.V. zum einem wissenschaftlichen Kolloquium anlässlich des 75. Geburtstages von Prof. Dr. Dieter Geuenich ein. Das Kolloquium unter dem Titel "Landesgeschichte an Niederrhein und Oberrhein" findet von 11:00 bis 16:00 Uhr im Glaspavillon (Raum R12 S00 H12) am Campus Essen statt.

Das Programm zum Kolloquium können Sie hier herunterladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erfoderlich.

09.01.2018 Rhein-Maas-Kolloquium Dr. Georg Cornelissen: "Evangelische" und "katholische" Dialekte am Niederrhein

Dr. Georg Cornelissen trägt am 09. Januar im Rahmen des Rhein-Maas-Kolloquiums über "evangelische" und "katholische" Dialekte am Niederrhein vor. Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen.

18-19:30 Uhr, R12 V05 D20