NACH DER ZULASSUNG - KRANKENVERSICHERUNG

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Schritt 7 - Krankenversicherung abschließen

Alle Studierenden in Deutschland sind krankenversicherungspflichtig. Ohne den Nachweis einer gültigen Krankenversicherung kann kein Studierender immatrikuliert werden. Es gibt in Deutschland gesetzliche und private Krankenversicherungen.

Gesetzliche Versicherung

Die meisten Studierenden sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Die Beiträge sind gesetzlich festgelegt und somit bei allen deutschen Krankenversicherungen gleich hoch. Die Studierenden erhalten eine Chipkarte der Krankenkasse und werden von Ärzten sowie Zahnärzten und im Krankenhaus ohne eine Rechnung behandelt.

Private Versicherung

Bei privaten Krankenversicherungen kann das Preis-/Leistungsverhältnis variieren. Als Mitglied einer privaten Krankenversicherung werden alle ärztlichen Leistungen zunächst von dem Mitglied selbst bezahlt. Das Geld wird ihnen später von der Krankenkasse zurückerstattet, wenn sie die Rechnungen einreichen.

Weitere Hinweise

  • Bis zum 30. Geburtstag und bis zum Ende des 14. Fachsemesters können Studierende zwischen der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung wählen. Entscheiden sich Studierende für die private Versicherung, so benötigen sie zur Einschreibung eine Bescheinigung über die Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht. Diese erhalten sie in der jeweiligen Geschäftsstelle der Krankenversicherung. Sie gilt während des gesamten Studiums und ist irreversibel. Das bedeutet, dass während des gesamten Studiums kein Wechsel in eine gesetzliche Krankenversicherung möglich ist.
  • Studierende im Deutschkurs sind im Sinne des Sozialgesetzbuches nicht versicherungspflichtig und müssen daher zwingend eine private Krankenversicherung wählen.
  • Sind Studierende beim Studienstart älter als 30 Jahre oder über das 14. Fachsemester hinaus im Studium, müssen sie sich privat versichern.