Frequently asked questions/ Häufige Fragen

Banner

Frequently asked questions

Sie interessieren sich für ein Jahr im Ausland? Freut uns! Denn wir haben kaum Studierende, die es bisher bereut haben, zeitweise Uni und Land zu wechseln. Und Sie können ebenfalls diese einmalige Chance auf einen Auslandsaufenthalt nutzen!
Um zusätzlich zu anderen Informationen noch besonders häufige Fragen zu beantworten, haben wir eine FAQ-Seite entschlossen. Sollten Sie ein Studium im Ausland in Erwägung ziehen, lesen Sie sich die FAQs durch und kommen Sie doch zu einer persönlichen Beratung vorbei!

FAQ:

  1. Wohin kann ich denn als GaststudentIn gehen?
  2. Kann ich mir Leistungen im Ausland anrechnen lassen?
  3. Wie viel kostet ein Auslandsstudium?
  4. Woher kann ich Geld bekommen?
  5. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um ins Ausland zu gehen?
  6. Wie kann ich mich vorbereiten?
  7. Wo bewerbe ich mich überhaupt und welche Fristen gelten

1. Wohin kann ich denn als GaststudentIn gehen?

Es gibt grob drei Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Die erste ist das ERASMUS+ Programm der Europäischen Union. Da die Universität Duisburg-Essen (bzw. deren Fakultäten) nur mit bestimmten europäischen Universitäten Partnerverträge aushandelt, kann man mit dem ERASMUS+ Programm nur an eben diese Universitäten in Europa. Die Fakultäten entscheiden hauptsächlich darüber, wer den Platz bekommt. Der Vorteil ist, dass man mit einer professionellen Betreuung und einem monatlichen Mobilitätszuschuss rechnen kann - zusätzlich zum BAFöG. Außerdem gab es meist Studierende, die bereits an der betreffenden Partnerhochschule waren und von deren Know-How Sie profitieren können. Auch die Anrechnung von Studienleistungen ist europaweit einheitlich geregelt. Seien Sie bereit, auch Unis zu wählen, die erst auf den zweiten Blick als Ziele auffallen. Je populärer die Ziele, desto mehr MitbewerberInnen. In den letzten Jahren überstieg die Zahl der BewerberInnen für Plätze in Favoritenländern (Spanien, Großbritannien, Irland) die Zahl der Plätze in bestimmten Fakutäten mehrfach. Näheres zum ERASMUS-Programm hier. Außereuropäisch zu studieren ist mit dem ERASMUS+ Programm (noch) nicht möglich.

Wer außereuropäisch studieren möchte, für den gibt es die zweite Möglichkeit, den Deutschen Akademischen Austauschdienst, kurz: DAAD, der ein umfangreiches Stipendienprogramm hat. Die Chancen, ein solches Stipendium zu bekommen, steigen bei guten Studienleistungen und anderen Faktoren. Über Näheres informiert die Webseite des DAAD oder unsere Sprechstunde.
Die o.g. Wege sind die klassischen Arten, ein Auslandsstudium zu organisieren.
Es bleibt noch eine dritte Möglichkeit: Im Prinzip kann sich jeder Student (insbesondere bei deutlich überdurchschnittlichem Studienleistungen) mit einiger Aussicht "frei" bewerben. Und da gilt: Suchen und finden. Manchmal haben DozentInnen an der Uni Duisburg-Essen persönliche Kontakte z.B. mit internationalen Partneruniversitäten. Fragen Sie ruhig mal nach! Oft kann man durch solche Kontakte mehr Erfolg haben als durch zig Emails an unbekannte Menschen an internationalen Universitäten. Lassen Sie sich auf jeden Fall persönlich beraten, wenn Sie bereits eine ungefähre Vorstellung haben, wohin sie wollen.

Welche Hochschulkontakte (zum Teil jenseits von den einzelnen Stipendienprogrammen) bestehen, sehen Sie auf der Liste der Partnerhochschulen.

2. Kann ich mir meine Leistungen anrechnen lassen?

Es gibt im Rahmen des ERASMUS+ Programms sog. ECTS-Punkte, die gewährleisten sollen, dass Leistungen auch an der Heimathochschule wieder angerechnet werden können. Dennoch gilt hier und in besonderer Weise bei außereuropäischen Studienaufenthalten, dass man vorher mit seinen DozentInnen bzw. ProfessorInnen darüber sprechen sollte, was angerechnet werden kann. Denn für die Anerkennung sind jeweils die Fachbereiche zuständig. Das Akademische Auslandsamt ist für den Transfer von Leistungen und die Anerkennung von extern erbrachten Leistungen nicht zuständig. Es gilt: In jedem Fall vorher und während des Aufenthaltes Absprachen mit den DozentInnen an der Heimatuniversität treffen.

3. Wieviel kostet ein Auslandsstudium?

Diese Frage ist schlecht pauschal zu beantworten. Es liegt sicherlich auch daran, wie hoch die Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Deutschland sind. Wer z.B. nach Dublin oder London geht, hat dort einen sehr hohen Lebenshaltungskostenindex, der sich auch beim Einkaufen/Miete/etc. niederschlagen wird. Portugal ist hingegen günstiger. Am besten man erkundigt sich im Fachbereich nach ehemaligen Outgoings, die sicherlich auch Tipps zum Sparen geben können. Das Akademische Auslandsamt bietet einmal jährlich länderspezifische Informationsveranstaltungen für ERASMUS-Studierende (EU-Länder).
Bei Flug bzw. Hin- und Rückreise gibt es Stipendiengeber, die meist die günstigste zumutbare Variante (z.B. Bustransfer) bezahlen. Manche bezahlen allerdings grundsätzlich keine Reisekosten, sondern nur die Kosten der Lebenshaltung. Nähere Informationen bei der Beratung.

4. Woher kann ich Geld bekommen?

Stipendien sind eine Quelle, um einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Vollfinanzierungen sind bis auf wenige Ausnahmen ausgeschlossen, d.h. eine Eigenbeteiligung ist Voraussetzung. Hier sollte man sich in unserer Sprechstunde individuell auflisten lassen, was für sein Studium an Geldtöpfen potenziell vorhanden ist. Auslandsaufenthalte können auch durch Auslands-BAföG gefördert werden. SDa der Bedarfssatz durch die zusätzlichen Kosten eines Aufenthalts im Ausland (das gilt insbesondere für Länder außerhalb der EU!) erheblich ansteigt, haben auch Studierende, die kein Inlandsbafög erhalten, eventuell Anrecht auf Förderung durch Auslands-BAföG . Weitere Informationen zur Finanzierung von Auslandsaufenthalten gibt es hier.

5. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um ins Ausland zu gehen?

In der Regel sollte man im ERASMUS+ Programm das Grundstudium bzw. ein Studienjahr erfolgreich hinter sich gebracht haben. Für die Teilnahme an anderen Programmen werden meist Anforderungen wie die "besondere Leistung" im Studium gestellt. So möchte der DAAD explizit Eliteförderung betreiben, und man muss überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben (hauptsächlich im Studium, aber z.B. auch in Sachen freiwilligen Engagements). Möchte man noch andere Stipendiengeber um einen Beitrag bitten, muss man ihre Bedingungen erfüllen.
Sprachliche Voraussetzungen sind das A und O, und diese Anforderung wird sowohl von Stipendiengebern, Heimat- wie auch der Zieluniversität fast immer gestellt. Ohne die Unterrichtssprache zu verstehen, macht ein Auslandsaufenthalt ja auch wenig Sinn. Die Höhe der Anforderungen und die Art des Nachweises sind auch wieder unterschiedlich. Näheres in der Beratung.

6. Wie kann ich mich vorbereiten?

Ist ein Platz schon sicher, sollte man sich im Internet nach Berichten ehemaliger Outgoings umschauen. Dann gibt es einschlägige Bücher für die entsprechenden Länder. Besonders effektiv ist es, in der Universität ggf. nach Studierenden zu suchen, die ihrerseits von der ausländischen Universität hierher gekommen sind. Somit bekommt man echte Insiderinfos - wenngleich auch subjektive. Adressen von solchen Studentierenden kann das Akademische Auslandsamt aus Datenschutzgründen leider nicht zur Verfügung stellen, aber ein Aushang am "Schwarzen Brett" hilft vielleicht. Viele Universitäten haben auch ein professionell organisiertes Programm für die Neustudenten. Die Vorbereitungsphase (siehe auch nächster Punkt) beginnt meist ein bis eineinhalb Jahre vor Abreise!

7. Wo bewerbe ich mich überhaupt und welche Fristen gelten?

BewerberInnen für ein ERASMUS+ Mobilitätszuschuss müssen sich in den Fachbereichen bei/beim zuständigen AnsprechpartnerIn melden. Da es nur eine Bewerbungsfrist für das folgende Akademische Jahr gibt (31.01. eines jeden Jahres), ist frühzeitiges Informieren unbedingt erforderlich! Informationen zum ERASMUS+ Bewerbungsverfahren finden Sie hier. Adressen für die AnsprechpartnerInnen der Fakultäten finden Sie in der Übersicht über die Partnerhochschulen hier.

Wie empfehlen Ihnen zudem frühzeitig in unsere Beratung zu kommen.