Konfuzius-Institut des Jahres 2016

Ki-preis 2016
Die Kodirektoren des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr
Prof. Dr. Markus Taube, Prof. Dr. LIU Liang,  Prof. Dr. Thomas Heberer und
Geschäftsführerin Susanne Löhr nahmen die Auszeichnung auf der
Konferenz der Konfuzius-Institute in China entgegen.

Konfuzius-Institut Metropole Ruhr als „Konfuzius-Institut des Jahres 2016“ geehrt

Für seine diesjährigen Leistungen wurde das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr bei der Konferenz der Konfuzius-Institute 2016 in Kunming geehrt. Jedes Jahr verleiht der Dachverband der Konfuzius-Institute/Hanban 25 der weltweit 512 Institute die Auszeichnung „Konfuzius-Institut des Jahres“. Das Institut im Ruhrgebiet ist das einzige deutsche Institut, das den Preis in diesem Jahr erhalten hat.

Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr hat sich 2016 insbesondere in drei Bereichen stark engagiert: dem wissenschaftlichen Austausch und dem Jugendaustausch zwischen Deutschland und China, sowie den China-Aktivitäten im Ruhrgebiet und Duisburg. Das Institut war zum Beispiel Mitveranstalter der internationalen CEA-Konferenz, zu der 150 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nach Duisburg kamen, um die Zukunft der chinesischen „One Belt, One Road“-Strategie zu diskutieren. Darüber hinaus hat es einen Workshop zwischen (Nachwuchs-)Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen und der Universität Wuhan maßgeblich unterstützt.

Im Jahr des deutsch-chinesischen Jugendaustausches, das die Regierungen Deutschlands und Chinas für 2016 ausgerufen haben, hat das Konfuzius-Institut ebenfalls einige Projekte umgesetzt. Es hat in Duisburg hat den Deutschlandentscheid des internationalen Chinesisch-Wettbewerbs für Schülerinnen und Schüler „Chinese Bridge“ ausgerichtet und den Austausch einer Schülergruppe des Burggymnasiums aus Essen ermöglicht. Gemeinsam mit dem Chinesisch-Chor dieser Schule hat das Konfuzius-Institut außerdem ein deutsch-chinesisches Liederbuch herausgegeben.