Politik & Gesellschaft

Leitung - Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Thomas Heberer, Kodirektor des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr, leitet den Programmbereich „Politik und Gesellschaft“.

Vermittler zwischen China und Deutschland
Prof. Dr. Thomas Heberer gilt als Koryphäe für Themen rund um Chinas Politik und Gesellschaft. Mit seiner Forschung hat er den Wandel im Reich der Mitte seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik 1978 begleitet.

Thomas Heberers Forschung zu gesellschaftspolitischen Themen ist nicht nur in Deutschland bekannt. Seine Arbeit findet auch in China Beachtung und trägt in der akademischen Community weltweit zum wissenschaftlichen Diskurs bei.

Vom Dachverband der Konfuzius-Institute (Hanban) wurde er für seine Leistungen geehrt. Mehr erfahren

Weiterführende Informationen zu Prof. Dr. Thomas Heberer

China im Wandel

Neben Vorträgen in unterschiedlichen Kontexten zu aktuellen Chinathemen werden im  Bereich „Politik und Gesellschaft“ insbesondere Dialogveranstaltungen, Diskussionsrunden und Fortbildungsseminare zu Chinas Entwicklung und den deutsch-chinesischen Beziehungen veranstaltet.

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Europa und China im Dialog

Die Chinagespräche Metropole Ruhr

Diskussionen und Dialoge, in denen europäische und chinesische Sichtweisen zu Wort kommen – das ist das Konzept der Chinagespräche Metropole Ruhr. Auf Einladung des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr kommen ausgewählte Experten aus China und Europa im Podium ins Gespräch und loten aus, wo wir aktuell stehen und welche Chancen, Hürden und Entwicklungsmöglichkei-ten sie sehen. Damit findet ein chinesisch-europäischer Austausch statt, der in dieser Form einmalig ist und dazu beitragen will, gemeinsame Antworten auf die wichtigen internationalen Fragen unserer Zeit zu finden. Denn es geht nicht nur um China im Speziellen – die Chinagesprä-che greifen Zukunftsthemen auf, die uns alle betreffen. Bei den letzten Chinagesprächen im September 2019 haben wir so die „Digitale Revolution und Digitalisierung“ intensiv diskutiert.

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Aktuelle Publikationen

Entwicklungsstaat China

Studie Friedrich Ebert Stiftung

Politik, Wirtschaft, sozialer Zusammenhalt und Ideologie

Thomas Heberer und Armin Müller

März 2020

  • Der Staat agiert als Disziplinierungs- und Moralstaat, um die heterogene Gesellschaft auf die Moderne hinzusteuern.
  • Es herrscht eine enge Symbiose zwischen Staat und Unternehmen, die Unternehmer*innen nutzen, um ihre Rechte und Interessen effektiver abzusichern.
  • Die Erfolge in der Armutsbekämpfung basieren auf Wirtschaftswachstum, während die Sozialpolitik auch heute nur die Grundversorgung gewährleistet.

Download-Link Friedrich Ebert Stiftung

Chinagespräche Metropole Ruhr - Auftaktveranstaltung 2018

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Im Rückblick: Chinagespräche Metropole Ruhr 2018

Die mehrjährige Veranstaltungsreihe wurde am 5. Juni 2018 in Duisburg aus der Wiege gehoben. Bei der Auftaktveranstaltung stand die Frage nach dem Verhältnis Europas zu China und nach seiner Zukunft im Mittelpunkt. Europakenner Rolf-Dieter Krause, langjähriger Leiter des ARD-Studios Brüssel, und WANG Changjiang, Politikwissenschaftler und Experte für Internationales an der Zentralen Parteihochschule in Peking, waren zum Austausch ins Atrium der Volksbank Rhein-Ruhr im Duisburger Innenhafen gekommen.

Angesichts der neuen Außenpolitik der USA unter Präsident Trump kommt Bewegung in das Verhältnis Europas zu China: Nach vierzig Jahren Öffnungspolitik ist China auf dem Weg an die Spitze der Weltwirtschaft und bei einigen Themen sind europäische Positionen leichter mit China als mit den USA zu vereinbaren. Kann man von einer neuen Achse China-Europa sprechen, die das Potential hat, an die Stelle der transatlantischen Beziehung zu den USA zu treten? Gibt es dafür eine gemeinsame Basis? Welche Werte und Grundüberzeugungen verbinden und trennen China und die EU? Das diskutierten die geladenen Experten. Das Interesse an dem Thema war groß, rund 150 Gäste nahmen an der Veranstaltung im Atrium der Volksbank Rhein-Ruhr teil. Der Bundestagsabgeordnete a.D. Johannes Pflug, China-Beauftragter der Stadt Duisburg, moderierte das Gespräch. Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales NRW und Frau TAO Lili, stellvertretende Generalkonsulin des Generalkonsulats der VR China in Düsseldorf, sprachen neben weiteren Ehrengästen Grußworte.

Das Publikum erlebte einen regen, offenen Austausch der Podiumsgäste und konnte sich zum Abschluss mit eigenen Fragen in die Diskussion einbringen. Die Chinagespräche Metropole Ruhr sollen auch im nächsten Jahr europäische und chinesische Standpunkte diskutieren und gemeinsame Lösungen ausloten. 2019 soll es um die Digitalisierung der Weltgesellschaft gehen.