Politik & Gesellschaft

Leitung - Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Thomas Heberer, Kodirektor des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr, leitet den Programmbereich „Politik und Gesellschaft“.

Vermittler zwischen China und Deutschland
Prof. Dr. Thomas Heberer gilt als Koryphäe für Themen rund um Chinas Politik und Gesellschaft. Mit seiner Forschung hat er den Wandel im Reich der Mitte seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik 1978 begleitet.

Thomas Heberers Forschung zu gesellschaftspolitischen Themen ist nicht nur in Deutschland bekannt. Seine Arbeit findet auch in China Beachtung und trägt in der akademischen Community weltweit zum wissenschaftlichen Diskurs bei.

Vom Dachverband der Konfuzius-Institute (Hanban) wurde er für seine Leistungen geehrt. Mehr erfahren

Weiterführende Informationen zu Prof. Dr. Thomas Heberer

China im Wandel

Neben Vorträgen in unterschiedlichen Kontexten zu aktuellen Chinathemen werden im  Bereich „Politik und Gesellschaft“ insbesondere Dialogveranstaltungen, Diskussionsrunden und Fortbildungsseminare zu Chinas Entwicklung und den deutsch-chinesischen Beziehungen veranstaltet. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an!

Veranstaltungen

Bericht: Die Corona-Pandemie in China und der Welt

– Was kommt danach? China-Experten der UDE gaben ihre Einschätzung.

Online-Diskussionsrunde verpasst? Weiter zum Bericht (Download pdf-Datei)

Bericht: Vorbildliches Krisenmanagement?

Chinas Kampf gegen Corona

Online-Vortrag von Prof. Dr. Thomas Heberer anlässlich des „Welttages des Buches“ am 23.04.2020. Veranstalter: Drachenhaus Verlag.

Weiter zum Download der Textdatei (pdf)

Veranstaltungsreihe: Europa und China im Dialog

Die Chinagespräche Metropole Ruhr

Diskussionen und Dialoge, in denen europäische und chinesische Sichtweisen zu Wort kommen – das ist das Konzept der Chinagespräche Metropole Ruhr. Auf Einladung des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr kommen ausgewählte Experten aus China und Europa im Podium ins Gespräch und loten aus, wo wir aktuell stehen und welche Chancen, Hürden und Entwicklungsmöglichkei-ten sie sehen. Damit findet ein chinesisch-europäischer Austausch statt, der in dieser Form einmalig ist und dazu beitragen will, gemeinsame Antworten auf die wichtigen internationalen Fragen unserer Zeit zu finden. Denn es geht nicht nur um China im Speziellen – die Chinagesprä-che greifen Zukunftsthemen auf, die uns alle betreffen. Bei den letzten Chinagesprächen im September 2019 haben wir so die „Digitale Revolution und Digitalisierung“ intensiv diskutiert.

Aktuelle Publikationen

Ostpreußen und China

Nachzeichnung einer wundersamen Beziehung

Buchveröffentlichung Thomas Heberer

Hrsg. von der PRUSSIA-Gesellschaft für Geschichte und Landeskunde Ost- und Westpreußens e. V. und dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e. V. an der Universität Duisburg-Essen

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Über die ehemalige deutsche Provinz Ostpreußen ist viel geschrieben worden. Die Darstellung der Geschichte der Außenbeziehungen Ostpreußens mit dem fernen China ist jedoch ein Novum. Den inhaltlichen Zugang eröffnet Thomas Heberer auf biographische Weise über seine eigene ostpreußische Familiengeschichte und seinen beruflichen Hintergrund. Der renommierte Chinawissenschaftler entwirft daraufhin ein vielseitiges Bild des „wundersamen“ Beziehungsgeflechts unter Betrachtung von geschichtlichen, politischen, künstlerischen oder erinnerungskulturellen Aspekten. Dazu gehören Themen vom Chinabezug Friedrichs des Großen über die Chinoiserien in den „ostpreußischen Königsschlössern“ bis hin zur Katastrophe des Nationalsozialismus. Heberer interessieren vor allem auch die vielen „Erinnerungsfiguren“ des ostpreußisch-chinesischen Beziehungsgefüges. Zu den vorgestellten Persönlichkeiten gehören beispielsweise geistige „Giganten“ wie die Philosophen Kant und Herder oder die Literaten Kleist und Thomas Mann. Dieses Buch verdeutlicht, dass Ostpreußen keineswegs „hinterwäldlerisch“ war, sondern eine große Zahl weltoffener, kreativer und gelehrter Männer und Frauen hervorgebracht hat, die weltweite Bedeutung erlangten.

Werk 53 der PRUSSIA-Schriftenreihe.
204 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, gebunden
19,95 € - ISBN 978-3-89876-998-3
Verlagsgruppe Husum

Entwicklungsstaat China

Studie Friedrich Ebert Stiftung

Politik, Wirtschaft, sozialer Zusammenhalt und Ideologie

Thomas Heberer und Armin Müller, März 2020

Download-Link Friedrich Ebert Stiftung

Chinagespräche Metropole Ruhr - Auftaktveranstaltung 2018

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Im Rückblick: Chinagespräche Metropole Ruhr 2018

Die mehrjährige Veranstaltungsreihe "Chinagespräche Metropole Ruhr" wurde am 5. Juni 2018 in Duisburg aus der Wiege gehoben. Bei der Auftaktveranstaltung stand die Frage nach dem Verhältnis Europas zu China und nach seiner Zukunft im Mittelpunkt. Europakenner Rolf-Dieter Krause, langjähriger Leiter des ARD-Studios Brüssel, und WANG Changjiang, Politikwissenschaftler und Experte für Internationales an der Zentralen Parteihochschule in Peking, waren zum Austausch ins Atrium der Volksbank Rhein-Ruhr im Duisburger Innenhafen gekommen.

Angesichts der neuen Außenpolitik der USA unter Präsident Trump kommt Bewegung in das Verhältnis Europas zu China: Nach vierzig Jahren Öffnungspolitik ist China auf dem Weg an die Spitze der Weltwirtschaft und bei einigen Themen sind europäische Positionen leichter mit China als mit den USA zu vereinbaren. Kann man von einer neuen Achse China-Europa sprechen, die das Potential hat, an die Stelle der transatlantischen Beziehung zu den USA zu treten? Gibt es dafür eine gemeinsame Basis? Welche Werte und Grundüberzeugungen verbinden und trennen China und die EU? Dazu diskutierten die geladenen Experten. Das Interesse an dem Thema war groß, rund 150 Gäste nahmen an der Veranstaltung im Atrium der Volksbank Rhein-Ruhr teil. Der Bundestagsabgeordnete a.D. Johannes Pflug, China-Beauftragter der Stadt Duisburg, moderierte das Gespräch. Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales NRW und Frau TAO Lili, stellvertretende Generalkonsulin des Generalkonsulats der VR China in Düsseldorf, sprachen neben weiteren Ehrengästen Grußworte.

Das Publikum erlebte einen regen, offenen Austausch der Podiumsgäste und konnte sich zum Abschluss mit eigenen Fragen in die Diskussion einbringen. Die Chinagespräche Metropole Ruhr sollen auch in den kommenden Jahren europäische und chinesische Standpunkte diskutieren und gemeinsame Lösungen ausloten. 2019 soll es um die Digitalisierung der Weltgesellschaft gehen und 2020 steht das Thema Klimawandel auf dem Programm.