Untersuchungen zur Alkalisorption mit Unterstützung elektrischer Felder bei extremen Temperaturen oberhalb von 1300 K

Publications of 2003

 

Untersuchungen zur Alkalisorption mit Unterstützung elektrischer Felder bei extremen Temperaturen oberhalb von 1300 K

K. Hübner; J. Miao; K. Görner
Lehrstuhl für Umweltverfahrens- und Anlagentechnik, Universität Duisburg-Essen

 

Der Wirkungsgrad der Erzeugung elektrischen Stroms in fossil befeuerten Kraftwerken kann durch den Einsatz kombinierter Gas- und Dampfturbinenprozesse erhöht werden. Dabei wird der Energieinhalt des Arbeitsgases zunächst in Gasturbinen bei höherer Temperatur genutzt, bevor sich ein konventioneller Dampfturbinenprozess anschließt. Gasturbinen stellen hohe Anforderungen an die Reinheit der Arbeitsgase. Um den Energieinhalt von Kohleumwandlungsgasen in Gasturbinen nutzen zu können, ist eine weitgehende Freiheit von partikelförmigen Komponenten und von korrosiven Gasbestandteilen erforderlich. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Niederschlagung von Alkalien, deren Gehalte im Rauchgas auf Werte von weniger als 1 ppm zu beschränken sind. Da dampfförmige Alkalien bei hohen Temperaturen weitgehend ionisiert vorliegen, ist es nahe liegend, zu untersuchen, ob und in welchem Umfang elektrostatische Effekte die Hochtemperaturabscheidung von Alkalien begünstigen können. Am Lehrstuhl für Umweltverfahrenstechnik und Anlagentechnik der Universität Duisburg-Essen, LUAT, wurden und werden hierzu umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, über die im Folgenden berichtet werden soll.

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