Friedrich Bouterwek

 

 

Aesthetik

 

Lyrische Formen.

 

Das Wesen der lyrischen Poesie ist die Darstellung der poetischen Natur des Dichters selbst, seiner freien Weltansicht, und seines Gefühls. Von dieser Poesie kann man mit Recht sagen, daß sie im Keime so weit verbreitet ist, als die menschliche Natur. Denn wo wäre der Mensch, der nie in seinem Leben einen lyrischen Augenblick gehabt hätte? Eben deßwegen erscheint auch die lyrische Poesie als die natürlichste; jede andere poetische Form spielt mehr oder weniger in den Ton der Lyra hinüber; und [351] weil der Ausdruck des Subjectiven der lyrischen Poesie wesentlich ist, so fordert sie vorzüglich zum Gesange auf; denn der musikalische Ausdruck übertrifft jeden andern an subjectiver Kraft. Das Bedürfniß des Gesanges veranlaßt dann wieder die lyrischen Strophen.

Aber eben die allgemeine Natürlichkeit der lyrischen Poesie veranlaßt, daß man so leicht jede schöne Sprache des Gefühls für lyrische Poesie hält. Besonders glaubt gewöhnlich der Jüngling, der in Versen die Sprache des Herzens zu reden versucht, daß es doch wohl Poesie seyn müsse, was er aus vollem Herzen singt. Kein Vorurtheil kann der lyrischen Poesie mehr schaden. Wenn die bestimmte Welt-Ansicht, die dem Ausdrucke des Gefühls zum Grunde liegt, nicht schon an sich poetisch ist, so bleibt jener Ausdruck, sei er auch noch so wahr und stark, und noch so gut versificirt, immer prosaisch. Das Geheim[352]niß der lyrischen Poesie ist die mittelbare Objectivität eben der Darstellung, in welcher unmittelbar nur der Dichter selbst erscheint. Ein lyrisches Gedicht, das mit Recht so heißt, öffnet uns eine neue Aussicht in die Natur und in das poetische Verhältniß des menschlichen Geistes zur Welt. Die lyrische Poesie geht daher, so bald sie sich über die engsten Beschränkungen des Augenblicks erweitert, von selbst in die didaktische über; und je höher sie sich zur Region der Ode erhebt, desto didaktischer wird ihr Flug. In jeder vollkommen lyrischen Composition muß ein universeller Gedanke herrschen, der aber als individuell erscheint. Den Mangel eines solchen Gedankens können die schönsten Bilder und Beschreibungen nicht vergüten. Aber sobald der lyrische Gedankenschwung in strenge Betrachtung übergeht, hebt er sich selbst auf. Die lyrische Ordnung der Gedanken und Bilder ist eben deßwegen eine logische Unord[353]nung. Frei muß der lyrische Strom der Gedanken und Gefühle bald brausen, bald spiegelnd sich ergießen. Auch der Schatten eines Systems muß im lyrischen Gedichte verschwinden, weil sonst das poetische Interessse sogleich zum theoretischen wird. Aber Fragmente einer wahren Lebensphilosophie dringen durch keine Art von Darstellung so tief in das Innere der Seele, als durch die lyrische.

Ein lyrisches Gedicht im populären Styl heißt ein Lied. Im Liede verläugnet der universelle Gedanke ganz und gar seinen philosophischen Ursprung. Er erscheint nur als der natürlichste Ausdruck des Gefühls. Vorzügliche Simplicität ziemet dem Liede in allen seinen Zügen. Nichts, was Gelehrsamkeit heißt, oder auch nur auf Gelehrsamkeit deutet, sollte in der Liederpoesie zur Sprache kommen. So populär, wie die Gedanken, müssen im ächten Liede [354] auch Worte, Bilder und Beschreibungen seyn. – Die Liederpoesie verlangt deßwegen auch die leichtesten Sylbenmaße nach dem eigenthümlichen Charakter einer jeden Sprache. Unter den verschiedenen Gattungen von Liedern verdienen die natürlichsten die erste Stelle. Dieß sind die Volkslieder im eigentlichen Sinne, und die ihnen ähnlichen Lieder in der Sprache des einfachen Naturgefühls, z.B. in der Manier von Bürger und Voß. Die epigrammatischen Lieder, z.B. in der Manier Hagedorn's, Lessing's, und der meisten französischen Liederdichter, nähern sich schon der eleganten Umgangsprose. Eine andre Gattung von Liedern geht in die Ode über, z.B. Bürgers Lied an die Hoffnung. Diesen kommen die Oden entgegen, die in das Lied übergehen, z.B. mehrere von Horaz.

Zu dem Liede verhält sich die Ode, wie wahre Naturpoesie zur wahren [355] Idealpoesie überhaupt. Die Ode erhebt sich über alle Formen des gemeinen Lebens. Was nur irgend von kunstreicher und doch ungezwungener Versification in einer Sprache möglich ist, kann in das Sylbenmaß einer Ode aufgenommen werden. Eine Ode ist durchaus kein populäres Gedicht. In ihr darf der herrschende Gedanke seinen philosophischen Ursprung auf das bestimmteste verrathen, wenn er anders das steife Kleid des Syllogismus völlig abstreift. Je philosophischer aber der Charakter einer Ode ist, desto weniger darf das Skelett eines Systems durchscheinen. Kühne, in das Innerste der Natur und des Geistes eingreifende Gedanken geben der Ode den höchsten lyrischen Schwung, wenn diese Gedanken wie Anschauungen ihre Wahrheit unmittelbar in sich selbst tragen. Gleichwohl wird die Ode durch Anspielungen auf Kenntnisse, deren Inbegriff Gelehrsamkeit heißt, keineswegs entstellt. Besonders ziemt der Ode die [356] Energie, damit sie den Weg der gemeinen Umständlichkeit ganz verlasse. Deßwegen verfehlen die umständlichen, durch prächtige Phrasen das Gemeine erhebenden und in weitläuftig ausgesponnenen Beschreibungen langsam sich fortwälzenden Oden einiger Italiener und Spanier fast eben so sehr, als die declamatorischen, von moralischen Sentenzen und Bildern ohne poetische Anschauung strotzenden Oden der Franzosen, den wahren Odencharakter. Soll die Ode als Gelegenheitsgedicht ausgeführt werden, so muß der zufällige Stofff nur, wie z.B. in Pindars Preisgesängen, in die höhere und universelle Dichtung hineingetragen werden. Lyrische Werke, die im Odenstyl eine Person oder ein besonderes Factum besingen, wie z.B. Cramers Ode auf Luther, und so manche andre Schein-Ode auf Den, und auf Die, sind nur Lobreden oder Gelegenheitsreden in poetischem Costum. Die Litteratur aller Nationen wäre vielleicht [357] nicht so arm an Oden, die diesen Namen verdienen, wenn man nicht überall zu dem Besingen einzelner Personen und Begebenheiten die Form der Ode mißbrauchte. Bis jetzt sind nur drei Gattungen von wahren Oden bekannt geworden, die Pindarische, die Horazische, und die Klopstockische. Die Pindarische Ode ergießt sich in der kühnsten Mischung von Bildern, Sentenzen und Mythen, die wie Meteore vorüberschweben und nur durch die innere Einheit der poetischen Anschauung im üppigsten Rhythmus vereinigt sind. Die Horazische Ode verbirgt die prosaische Tendenz, in der sie sich der prosaischen Lebensphilosophie nähert, durch eine solche Energie der Diction, eine so glückliche Behauptung der poetischen Geistesfreiheit, und einen solchen Reichthum an vortrefflichen Gedanken, daß man vergißt, wie viel mehr Antheil der kritische Verstand an ihrer Bildung hat, als die schaffende Phantasie. Die [358] Klopstockische Ode vereinigt den höchsten lyrischen Styl der moralischen und religiösen Innigkeit mit der Horazischen Energie der Diction. Eine Abart der Horazischen Ode ist die Ramlerische, die den Mangel des philosophischen Geistes und einer freieren Weltansicht durch eine wirklich poetische Ausführung ziemlich prosaischer Gedanken, und durch den feinsten kritischen Takt in der Nachahmung der Horazischen Bestimmtheit, und Leichtigkeit wenigstens scheinbar ersetzt, und nur durch das pedantische Uebermaß von mythologischer Gelehrsamkeit ihrem eigenen Interesse schadet.

Weder Oden noch Lieder, sind die romantischen Gesänge, die mit der provenzalischen Poesie entstanden, aus dieser in die italienische, und aus der italienischen Poesie wieder in die spanische und portugiesische übergingen. Dahin gehören vorzüglich, als die cultivirtesten, die Canzone und das lyrische [359] Sonett. Die Canzone ist nicht populär, wie das Lied, und auch nicht erhaben im Geist der Ode. Es fehlt ihr der Charakter der höheren Geistesfreiheit. Ihre poetische Sprache gleitet, wie in langen Wellenzügen, malerisch und sonor, aber ohne Energie hin. Eine weiche und üppige Wortfülle wurde ihr besonders in Italien eigen. Petrarch's reizende Canzone können als Muster dienen. Eine zufällige Ausstattung der Canzone ist die Anrede des Dichters an das Gedicht zum Beschlusse. Mit der Schwärmerei der romantischen Liebe harmonirt die Umständlichkeit der Canzone vortrefflich. Auch einige Trauer-Canzonen, die sich der Elegie nähern, sind von hohem Werthe.

Mit dem Worte Sonett bezeichnete man anfangs nur die bekannte kunstreiche Reimform, in die man übrigens alle Arten von Poesie, so gut es sich einrichten ließ, zu übertragen ver[360]suchte. Aber das lyrische Sonett war immer das herrschende. Es hemmt durch seine engeren Schranken den Ausbruch der Geschwätzigkeit, zu der die Canzone verführt. Es verlangt, weil es in seinem ganzen Umfange so leicht zu übersehen ist, die höchste Cultur der Sprache und des Styls. Da die vierzehn verschränkten Reimzeilen des Sonetts in zwei Abtheilungen zerfallen, die durch innere Harmonie ein schönes Ganzes bilden, so muß der herrschende Gedanke im Sonette sich dieser Form anschmiegen, und auf eine Art ausgeführt seyn, die sich der epigrammatischen nähert, aber mehr im Geiste des weicheren griechischen, als des modernen schneidenden Epigramms. Ein vortreffliches Sonett ist vielleicht das zarteste Meisterwerk der Dichtkunst. Aber keine Art von poetischen Formen kann bequemer gemißbraucht werden, triviale Gedanken ungefähr so auszuschmücken, wie man Kieselsteine brilliantirt. Auch Madriga[361]le, Triolette und ähnliche Werkchen, deren Reiz auf der zarten Verschmelzung eines poetischen Gedankens mit einer bestimmten metrischen Form beruht, sind gewöhnlich lyrische Gedichte.

Eine eigene Gattung von Gedichten, die zum Theil eigene Angelegenheiten des Dichters erzählen, zum Theil aber, und gewöhnlich fast ganz, in die lyrische Reihe gehören, sind die Elegien. Sie entstanden in Griechenland eben so zufällig, als die Sonette in der Provence. Die metrische Form der Abwechselung der Hexameter mit Pentametern ist die einzige Ursache, warum man auch jetzt noch die Kriegslieder des Tyrtäus Elegien nennt. Aber man fühlte schon in Griechenland, daß sich diese metrische Form vorzüglich zum Ausdrucke der weichen Gefühle eignete. So entstanden die Elegien der Wollust, und die Elegien der Trauer, die dann wieder mit den Elegien der schwärmerischen [362] Liebe zusammen fielen. Eine Elegie in diesem Sinne ist ein poetisches Situationsgemälde, in welchem entweder Wollust, oder edlere Zärtlichkeit, bald glückliche Schwärmerei, bald Sehnsucht und Trauer, mit einer interessanten Umständlichkeit die herrschenden Empfindungen sind. Elegien der Wollust in der Manier des Ovid und Properz finden sich jetzt gewöhnlich unter andern Titeln. Den Deutschen sind sie von neuem durch Göthe's glückliche Nachahmung des Properz bekannt geworden. Zu den Elegien der Trauer sollte man aber nicht lyrische Gedichte zählen, in denen sich eine Leidenschaft ohne den weichen Ton der Elegie ergießt, wie z.B. in Bürger's sogenannter Elegie an Molly.

Unmittelbar an die Elegie schließt sich die sogenannte Heroide, auch eine von den Gattungen von Gedichten, in denen das Zufällige mit dem Wesent[363]lichen so gemischt ist, daß sie beim ersten Anblicke in ein eignes Fach zu gehören scheinen. Mit der dramatischen Poesie hat die Heroide nicht mehr gemein, als etwa ein lyrisches Gedicht in fremdem Namen. Von der poetischen Epistel, die man gewöhnlich so nennt, nämlich der didaktischen, unterscheidet sie sich durchaus. An eine bestimmte Person kann auch eine Ode, und ein Lied, und überhaupt jedes lyrische Gedicht gerichtet seyn. Der poetische Charakter der Heroide ist fast ganz der Charakter der Elegie. Sprache und Styl sind in beiden Gattungen einander völlig gleich. Nur fällt die Heroide fast immer frostig aus, weil es selten gelingt, fremde Empfindungen mit elegischer Umständlichkeit natürlich und interesssant auszumalen. Deßwegen scheinen Dichter vom ersten Range sich nicht einmal auf den Versuch eingelassen zu haben. Pope's Heloise an Abeillard würde vermuthlich weniger gelungen [364] seyn, wenn Pope, der sonst mehr Verstand, als Gefühl, in Verse brachte, sich nicht zur guten Stunde fremdes Gefühl, in Ermangelung des eigenen, hätte vergegenwärtigen können.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Fr. Bouterwek's Aesthetik. Zweiter Theil: Theorie der schönen Künste. Leipzig: Martini 1806, S. 350-364.
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10573466.html
URL: https://archive.org/details/bub_gb_hZdKAAAAcAAJ

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

 

 

Weitere Auflagen (1815 – 1825)

 

Kommentierte Ausgabe

 

 

Literatur

Albrecht, Andrea: Kosmopolitische Ideale. Das weltbürgerliche Engagement des Göttinger Literarhistorikers Friedrich Bouterwek. In: Georgia Augusta 3 (2004), S. 80-85.

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Bouterwek, Friedrich: Geschichte der Poesie und Beredsamkeit seit dem Ende des dreizehnten Jahrhunderts. 12 Bde. Göttingen: Röwer 1801 – 1819.
URL: zvdd u. HathiTrust: vollständig.

Bouterwek, Friedrich: Aesthetik. Erster Theil.
Leipzig: Martini 1806.
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10573465.html
URL: https://archive.org/details/bub_gb_eJdKAAAAcAAJ

Bouterwek, Friedrich: Aesthetik. Zweiter Theil.
Leipzig: Martini 1806.
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10573466.html
URL: https://archive.org/details/bub_gb_hZdKAAAAcAAJ

Bouterwek, Friedrich: Aesthetik. Erster Theil.
Zweite, in den Principien berichtigte und völlig umgearbeitete Ausgabe.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1815.
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10573467.html
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/100951875
URL: https://archive.org/details/bub_gb_hq8UAAAAQAAJ

Bouterwek, Friedrich: Aesthetik. Zweiter Theil.
Zweite, in den Principien berichtigte und völlig umgearbeitete Ausgabe.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1815.
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10573468.html
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/100951875
URL: https://archive.org/details/aesthetik02bout

Bouterwek, Friedrich: Aesthetik. Erster Theil.
Dritte, von neuem verbesserte Auflage.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1824.
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10575585.html
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/012294161
URL: https://archive.org/details/bub_gb_MMNKAAAAcAAJ

Bouterwek, Friedrich: Aesthetik. Zweiter Theil.
Dritte, von neuem verbesserte Auflage.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1825.
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10575586.html
URL: https://catalog.hathitrust.org/Record/012294161
URL: https://archive.org/details/bub_gb_VsNKAAAAcAAJ


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Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer