Robert Prutz

 

 

Ueber die Fruchtbarkeit der heutigen Lyrik.

(Ein Wort des Trostes für Dichter, deren Verse nicht gelesen werden.)

 

Wenn heut zu Tage die wissenschaftliche Kritik sich einmal herabläßt, die gegenwärtige deutsche Poesie ihren Urtheilen zu unterwerfen, so geschieht dies in der Regel in einer Art und Weise, als hätte sie den Leser gewissermaßen um Entschuldigung zu bitten, daß sie einen Gegenstand zur Sprache bringt, der beinahe unanständig, zum Mindesten ganz unerheblich und eigentlich keiner Erwähnung würdig ist. Theoretischer Weise hat man größtentheils an unserer Poesie verzweifelt. Vielleicht ist man dahintergekommen, daß die Poesie nichts ist, als ein Organ, ein gewisser besonderer Ausdruck der Zeit, der als solcher keinen eigenen, sondern stets nur den Inhalt der Zeit zu seinem Inhalt hat. Sei es nun, daß man unsere Zeit selbst für schlechthin inhaltlos hält, oder daß man es bedenklich findet, den eigentlichen Inhalt der Zeit (und der ist nicht immer das, was wir in den Zeitungen und Staatskalendern lesen) poetisch laut werden zu lassen, genug, man will von verschiedenen Seiten her unserer Zeit die Fähigkeit und selbst das Recht der poetischen Produktion absprechen; ja man ist ungehalten und verdrießlich, daß die unermüdliche, vergnügte Praxis unserer Dichter sich dieser Theorie noch nicht fügen will.

Am sichtbarsten wird dies, wo einmal von unserer modernen Lyrik die Rede ist. Wie weiß man es da den armen Poeten vorzuhalten, daß auch ihre besten Leistungen, ihre glücklichsten Erfolge noch lange nicht an jene Leistungen und vor Allem nicht an jene Erfolge reichen, durch welche einst, in der sogenannten goldenen Zeit unserer Literatur, ihre berühmteren Vorgänger sich ausgezeichnet haben! Wie sucht man, statt diese veränderte Geltung der deutschen Poesie aus dem veränderten Inhalt und Wesen des deutschen Lebens überhaupt historisch zu erklären, diese Aenderung vielmehr den Poeten selbst, als eine Folge ihres geringeren Talentes, ihrer unvollkommeneren Bildung zuzuschreiben. Ja mitunter kommt es nicht anders heraus, als ob die Dichter nur heimtückische Gesellen wären und es nur an ihrem bösen Willen läge, daß der Lorbeerhain der deutschen Dichtung nicht mehr so üppig grünt, wie (sagt man) ehedem. Namentlich aber scheint es eine Art von Herkommen und Gesetz zu sein, daß bei keiner Besprechung eines neueren Dichters, sei es nun als Einleitung oder als Begleitung, die Klage fehlen darf über den ungeheuren und im Grunde doch unfruchtbaren, resultatlosen Produktionstrieb unserer heutigen Poesie und über diese Legionen von Dichtern, hauptsächlich von Lyrikern, die heut auftauchen, um morgen oder auch wohl schon heut Abend vergessen zu sein. Und wenn man noch dabei stehen bliebe, nur die Dichter anzuklagen: aber nein, man geht noch weiter, die Zeit selbst verklagt man und gibt sie für eine ganz nichtsnutzige, ganz ungereimte Zeit aus, weil sie so viel reimt, weil sie ihr poetisches Vermögen (nämlich, meint man, wenn die altersschwache Zeit dergleichen noch hat), anstatt es entweder in Einem, aber dann auch einem vorzüglichen, einem ganz unerhörten Dichter, zusammenzufassen oder es bis auf eine bessere Zukunft gleichsam aufzuheben, vielmehr in lauter Dutzendschöpfungen zersplittert, an denen Niemand Freude hat, als höchstens die Schaffenden selbst. Diese Klagen wiederholen sich, wie gesagt, so regelmäßig, sie sind so stereotyp geworden, daß es schon einmal verlohnen wird, sie einen Augenblick näher ins Auge zu fassen und ihre eigentliche Berechtigung zu prüfen.

Und freilich, es steht nicht zu läugnen; sei es, daß unsere Zeit, die ja ohnedies die Zeit der Eisenbahnen, die Zeit der überwundenen Zeit ist, auch in diesem Punkte rascher lebt und demgemäß mehr Berühmtheiten verbraucht, oder sei es, daß bei der allgemeinen Engbrüstigkeit unserer Zustände, auch unsere Dichter mit einem zu kurzen Athem geboren werden: so viel allerdings ist gewiß, die meisten von ihnen gehen sehr rasch und sehr unschuldig aus der Welt, wie neu geborene Kinder, die einmal den Mund öffnen und dann sterben; ja die Mehrzahl hat man nicht einmal schreien gehört. – Allein es wäre in der That unbillig, wenn wir dies anders haben wollten. Stirbt doch auch von allen Menschen, die geboren werden, die volle Hälfte innerhalb des ersten kurzen Jahres, ehe sie nur noch die Lippe bewegt haben, um zu sprechen; und von der andern Hälfte, wie Unzählige gehen in der nächsten Zeit auch noch verloren! wie Viele, wenn sie ja noch heranwachsen, führen ein Leben, das in Wahrheit kein Leben ist, der bloßen Nothdurft des Tags, der unersättlichen Gier des Augenblicks anheimgegeben! Wie viel Andere werden geknickt, eben da ihre Blüthe zu keimen anfing! Wie Vielen stürzt die reifende Frucht gerade in dem Augenblick vom Ast, da sie sie brechen wollten – und wie gering, wie unendlich, wie unaussprechlich gering dagegen ist die Zahl derer, denen es vergönnt wird, wirklich die Höhen der Menschheit zu erreichen und ihr eigenes individuelles Dasein, als ein Moment, eine Entwickelungsstufe des Allgemeinen, dem Gang der Geschichte selbst einzuverleiben! Aber was die Natur-, ja was die Weltgeschichte selbst nicht leisten kann, das sollten wir billiger Weise auch nicht von der Poesie verlangen. Muß sogar die große Bühne der Welt sich meistens mit Statisten begnügen, kann der große Rechenmeister der Geschichte selbst nicht ohne Nullen fertig werden, wie wollten dann wir so ungerecht sein, eine deutsche Literatur, eine deutsche Dichtung zu begehren mit lauter Helden, lauter Nennern? Große Thaten und große Dichter schießen nicht über Nacht hervor wie die Pilze; sie wachsen beide langsam und mühevoll aus dem mütterlich nährenden Boden der Geschichte. Aber doch gehören auch die Pilze, die armen, verkrüppelten und verachteten, und Gras und Moos und Kraut und Unkraut und sogar das "Unkräuticht", es gehört Alles mit zum großen All der Schöpfung, es muß Alles auch wachsen und seines Wachsthums sich erfreuen, wenn es endlich Frühling werden, wenn die [2] Rose blühen, die Eiche ihre Wipfel breiten und der Lorbeer seine duftigen Kronen flechten soll.

Man wende nicht ein, daß dies die Mittelmäßigkeit vertheidigen heiße: wogegen wird sie, ja wogegen kann die Mittelmäßigkeit vertheidigt werden? Etwa gegen sich selbst? Denn sie selbst ist ihr einziger Feind, sie selbst ist es, die sich die unschätzbaren Rechte des Nachruhms und der geschichtlichen Wirksamkeit versagt, weil sie nicht versteht, sie für sich zu erwerben: und wir haben hier weiter nichts im Sinn, als die Mittelmäßigkeit in diesem rechtlosen Zustand, als ihrem Recht anzuerkennen. Vertheidigen aber wollen wir lediglich unsere Zeit und unsere Dichtung gegen den Vorwurf, den man sich einbildet, aus der großen Masse verunglückter Poeten, aus dieser Ueberfülle vergeblicher Produktionen, gegen sie erheben zu müssen, und demzufolge man die gegenwärtige Generation einer ganz besondern Schwäche, eines eigenthümlich unreifen Triebes anzuklagen pflegt. Gehörten die kritischen Journale, oder noch besser, die Repertorien und Meßkataloge unserer Vorfahren nicht unter diejenigen Bücher, welche man bei unsern Aesthetikern wohl nur vergebens sucht, so könnten sie aus diesen sich leicht überzeugen, daß dies Verhältniß zu allen Zeiten dasselbe gewesen. –

Iliacos intra muros peccatur et extra

Und selbst wenn (was doch in der That noch erst zu erreichen stände und wovon wir unsern Theils sogar das Gegentheil glauben) die resultatlose Produktion unserer Lyrik wirklich so übermäßig zugenommen hätte, was wäre es denn weiter, als eine nothwenige Consequenz sowohl der außerordentlichen formellen Ausbildung unserer Sprache, als überhaupt der weitverbreiteten Bildung unserer Zeit? Das Versemachen an sich (und etwas anders als abstrakte Versemacher sind ja diese erfolglosen Dichter nicht) ist gewiß ein eben so unschuldiger Zeitvertreib, als z.B. Klavierspielen und Zeichnen und Angeln und aller beliebiger Dilettantismus der Welt. Daß dieser Dilettantismus sich gerne gedruckt sieht, schwarz auf weiß, ist eine sehr verzeihliche Eitelkeit; warum wollten wir da gleich Sturm laufen? Uns kostet sie ja nichts, und – gedruckt oder ungedruckt: noch nicht Alles, was im Meßkataloge steht, gehört darum schon zur Literatur. Ja, gerade diejenigen, welche dieser Poesie der unschuldigen Kindlein gern alle und jede Ehre nehmen möchten, erweisen ihr die allermeiste, indem sie um ihretwillen auf die Literatur und die Zeit schelten, die sie Beide doch nicht angeht.

Es wird also wohl weiter keine besondere Schmach für unsere Zeit sein, wenn sie, unbekümmert, ob in diesem Jahre zehntausend und im nächsten zwanzigtausend Ballen lyrischer Gedichte gedruckt werden, den Strom der Entwickelung ruhig gewähren läßt, und mittlerweile theils von der Erbschaft unserer Vergangenheit zehrt, theils auf die Zukunft hofft. Was braucht es denn so viel? Man muß sich nur zu bescheiden wissen: leben doch auch in der Geschichte ganze Geschlechter namenloser Menschen in dem Gedächtniß Eines Helden fort; es ist doch auch nur der Name Eines Mannes genug, ganze Epochen zu verherrlichen. Dieser Eine wird ja auch wohl nicht ausbleiben; hoffen wir nur geduldig. Wir sind ja sonst ein so geduldiges Volk, und – Hand auf's Herz: warten wir nicht noch auf ganz andere, viel wichtigere Dinge, als einen Poeten? und warten auf sie mit lammherziger Geduld? Also auch den Messias unserer Dichtung wollen wir gefaßt erwarten, sowohl ohne ihn zu verkünden, als auch ohne viel Lärm zu machen um die falschen Messiasse.

Vor Allem aber (und dies sei die Moral dieses Aufsatzes) wollen wir uns hüten, durch dergleichen Einreden und Klagen, wie wir sie oben charakterisirt haben, uns gegen die Zeit und ihre Dichtung überhaupt verstimmen zu lassen. Wir wollen nicht gleich glauben, der jüngste Tag der deutschen Dichtung sei gekommen, weil das Wasser der dilettantischen Lyrik allerdings ein wenig hoch steigt und weil mit den neunundneunzig Ungerechten nicht selten sogar der eine Gerechte sinkt. Im Gegentheil, wir wollen das Wasser ruhig laufen lassen, wie es läuft: brauchen wir es doch nicht zu trinken, brauchen wir doch die schlechten Poeten nicht zu lesen! und wollen doppelt hoch die errungene Perle schätzen, welche dieser breite Strom doch wohl einmal an's Gestade wirft und die der deutschen Literatur ja auch in diesen letzten Jahren nicht gemangelt haben: – Grün, Lenau, Freiligrath und Herwegh.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Rheinische Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe.
1842, Nr. 86, 27. März, S. *1-2. [PDF]

Gezeichnet: K. E. P.

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

 

 

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