Wilhelm Scherer

 

 

Die Dichtungsarten.

 

Es kommt hier darauf an, das Verhältniß der Dichtungsarten zu den Arten der Rede zu erforschen und festzustellen. Schwierigkeit macht dabei hauptsächlich die Lyrik, für die es nichts Einheitliches giebt, als daß sie früher stets für den Gesang bestimmt und im ganzen auch heute noch immer sangbar gehalten wird. Es treten aber manche große Unterschiede in den Arten der Rede ein, durch welche Vieles von der Lyrik abgezogen und näher an andere Dichtungsarten herangerückt wird.

Zunächst sprechen wir von den bestimmten, ihrem Charakter nach unzweifelhaften Dichtungsarten.

[246] Die epischen Dichtungsarten sind dadurch absolut festbegrenzt, daß sie der Art der Rede nach als Vorträge aufgefaßt werden müssen, als Vorträge, die von Vergangenem handeln und in denen der Dichter in der Regel im eigenen Namen redet, nicht in Maske, nicht in Rolle – obgleich an sich möglich wäre eine Figur einzuführen, welche dann die Erzählung vortrüge; aber selbst diese würde im eigenen Namen reden. Er kann aber dann entweder von sich oder von Andern erzählen.

Hier ist natürlich wieder dies das ursprüngliche Verhältniß: lebendige Rede; die Zuhörer im Kreise; der Redner spricht zu ihnen. Dies Natur- und Grundverhältniß tritt auch vielfach litterarisch hervor: durch die Anrede "Ihr"; durch die Betheuerung der Wahrheit (mittelhochdeutsch): daz ich iu sage daz ist wâr; auch als Berufung auf Zeugen (althochdeutsch): ik weiz, ik gihôrta; oder die Trinkforderung im "Salomo und Morold": der leser, der ein trinken haben will. – Aus diesem alten natürlichen Grundverhältniß ergiebt sich nun, daß die Forderung, der Redner, der Dichter der epischen Erzählung, solle vollständig verschwinden, ungerechtfertigt, weil gegen die Wahrheit der Dinge ist. Er redet ja, er weiß davon, es steht bei ihm, was er uns mittheilen will. Die neuerdings beliebten Einkleidungen ändern nichts an der Sache. Es hängt freilich von dem Erzähler ab, wie weit er sich einmischen will; er thut es aber überall. Wo ein Urtheil ausgesprochen wird, da erscheint er: zu dem Wissen tritt die Meinung. Wo er irgend ein Epitheton beifügt: der edle, herrliche u.s.w., tritt der Dichter hervor, und so auch Homer selbst. In jedem [247] epitheton ornans erscheint der Dichter; und es ist also ganz falsch, wenn man sich hierfür auf Homer beruft. – Wirklich verschwinden muß der Dichter im Drama, wo er ja auch gar nicht erscheinen kann; hier könnte ja höchstens eine auftretende Person von einer kommenden Figur dergleichen sagen. – So ist es an sich auch durchaus erlaubt, daß der epische Dichter selbst Reflexionen einmischt, und didaktische Elemente einfügt; das ist eben nichts Anderes, als wenn die Personen, die er auftreten läßt, didaktische Äußerungen thun. Auch die subjective Auffassung (s. "Innere Form") hat dadurch besonders viel Raum, daß eben die Einmischung der Person des Dichters erlaubt ist; und darauf ruht ganz Ursprung und Möglichkeit des humoristischen Romans bei Sterne und Jean Paul.

Aber gewiß ist dies ein Kennzeichen verschiedenen Stils und deshalb darauf zu achten, wie weit und in welcher Form der Dichter sich einmischt, wie stark er sich durch Epitheta, durch Reflexionen u.s.w. geltend macht. Das ist wohl wichtig für die Art der Erzählung; aber ein bestimmtes Gesetz hierüber existirt nicht. Es giebt hier kein Soll, keine allein seligmachende Form des Epos. –

Es müssen noch andere Unterscheidungen erwähnt werden. Wir scheiden:

Kleine und große,
Poetische und prosaische Erzählungen.

Zu den kleinen poetischen Erzählungen gehören die epischen Lieder des 9. und 10., die Volkslieder des 15. und [248] 16. Jahrhundunderts; zu den kleinen prosaischen die prosaischen Novellen und Schwänke.

Zu den großen: das große Epos. Aus kleineren epischen Liedern entwickelt sich fast regelmäßig die volksthümliche Epopöe; dabei wird wohl immer nur Ein Vortrag auf einmal recitirt, weil das Publicum nicht den des Ganzen auf einmal auszudauern vermag. – Neben dem volksthümlichen Epos stehen die Kunstepopöen. – Die Epopöe in Prosa ergiebt den Roman.

Es kommen zur kleinen Erzählung hinzu: das Märchen, denn dies ist nichts anderes als Novelle; die Idylle; die Allegorie als erzählende Dichtungsart; die Fabel und Parabel – beides Erzählungen mit starker Beimischung von Didaktik. Die Parabel braucht nicht unbedingt episch zu sein; aber sie ist es in der Regel.

Zu den kleinen Erzählungen gehören aber auch: Balladen und Romanzen, was man wohl als episch-lyrisch bezeichnet – durchaus nichts anderes als kleine Erzählung, nur sangbar, in gebundener Rede, oft in Strophen.

Und nun ist es für diese Dichtungsart ganz gleichgiltig, ob der Dichter von Andern oder von sich erzählt. Erzählt er von sich, von einer Begebenheit, die er selbst erlebte, so ist es ganz gleich, ob von einer Begegnung mit der Geliebten, Besuch und Abschied, oder sonst einer Liebesepisode, oder vielleicht von einer Reise: es bleibt immer eine kleine Erzählung und ist ins epische Fach einzureihen. Nur daß das Persönliche dabei leicht einen größeren Raum gewinnt, daß sich eine Reflexion, eine Schilderung des Zustandes aus [249] der Gegenwart anschließt, oder daß etwa davon ausgegangen wird. Das ist aber bei der Epopöe auch möglich, so im Eingang von Goethes "Ewigem Juden", der auch höchst persönlich anfängt. Unzählige Liebeslieder sind demzufolge nichts Anderes als kleine Erzählungen und durchaus nur so anzusehen, sind aus der Lyrik in das Epos zu übernehmen. Es geht also ein großes Stück Lyrik da ab und tritt zur Epik hinzu. Dies ist eine nothwendige Vorbedingung zur Erkenntniß der Lyrik. Alles Epische ist auszuscheiden und wenn sich auch Gegenwärtiges einmischt: das kann auch bei Erzählung der Fall sein. Das Epische mag allerdings mit "lyrischen" Elementen versetzt werden. Denn die ganze neuere Theorie, wie sie namentlich Spielhagen aufgestellt hat, bekämpfe ich: daß eben der Epiker ganz verschwinden müsse hinter seinem Gedicht. Jedes Liebeslied mit Bezug auf die Vergangenheit ist als Vortrag über Geschehenes episch.

Indessen unser Sprachgebrauch ist bei kleinen Erzählungen in Strophen geneigt, wenn der Dichter von sich redet, es ein Lied zu nennen, wenn er von Andern redet, eine Ballade.

Die Stufen, die Maße der Länge sind dabei recht wesentlich – ich meine bei der gesammten epischen Dichtart; schon der ganze Unter­schied zwischen großer und kleiner Erzählung; Namentlich das Verhältniß von Länge zu Inhalt, von Länge des Gedichts zur Länge der Zeit, welche durchlaufen wird im Gedichte. Ein kurzes Gedicht, das über viele Jahrhunderte weggeht, wird schon springen müssen. Ein langes, das an einem Tag beginnt und endigt, kann sich ausbreiten. [250] Die starke Ausbreitung im kleinsten Zeitraum, wie in "Hermann und Dorothea", erfordert die höchste Kunst. Das sind die Extreme: dazwischen liegt Vieles.

Auch in der Erzählung kann natürlich die Form des Dialogs auftreten; und in der Art, wie die redenden Personen eingeführt werden, herrscht eine große Verschiedenheit. Heinrich von Kleist z.B. findet es richtig, bloß indirecte oder fast bloß indirecte Rede in seine Novellen einfließen zu lassen. Ferner ist es ein alter Unterschied, ob die Redner ausdrücklich eingeführt werden, oder ob man sie errathen muß.

Über die Technik der Erzählung handelt Spielhagen an verschiedenen Orten; er hat hauptsächlich den Roman im Auge. Dergleichen ist sehr lehrreich. Ferner Heinzel, Beschreibung der isländischen Saga (Wiener Sitzungsberichte 97, 107).

Romane in Briefen sind eine besondere Form für sich und fallen eigentlich in die Abtheilung der Briefe. –

Ebenso bestimmt ist andererseits das Drama charakterisirt. Der Dichter redet nur in Rollen, und zwar in einzelnen Personen durch Rollen; er verschwindet vollkommen und Alles ist immer nachahmende Darstellung des Gegenwärtigen; auch wenn Vergangenes erzählt wird, ist es als gegenwärtig dargestellt. Das Drama verwendet alle Formen der Rede: Monolog, Dialog, Vortrag.

Daran schließen sich nun aber weiter an als eine halbdramatische Gattung, sofern der Dichter in Rollen spricht, eine Rolle durchführt: die Rollenlieder der Lyrik. Ferner die Dialoge der Lyrik, überhaupt alle Dialoge, höchstens modificirt dadurch, daß der Autor sich selbst einführt als einen [251] der Unterredner, sich selbst ausdrücklich nennt: "ich", oder in einer andern Maske auftritt.

Im Drama verschwindet der Autor völlig. Selbst wenn Goethe im Vorspiel zum "Faust" den Dichter einführt, so kann nicht bestimmt behauptet werden, daß das er selbst sei, eher, wenn in der "Zueignung" wirklich gesprochen wird. –

Was bleibt nun von kleinen Gattungen?

Das Sprichwort – entweder zeitlos
                                oder erzählend: ein einzelner Fall.
So besonders das apologische Sprichwort: "sagte dieser", "sagte jener." Höfer, Wie das Volk spricht (Stuttgart 1885).

Die Gnome: ebenfalls zeitlos oder erzählend.

Das Lehrgedicht: Vortrag.

Das Räthsel: halb dialogisch, weil es Einen, der es aufgiebt und Einen, der es löst, voraussetzt.

Das Epigramm kann die verschiedenartigsten Formen tragen. Es kann erzählend sein, kann gegenwärtig sein, d.h. etwas Gegenwärtiges erläutern u.s.w. Über das Epigramm ist wenig gehandelt. Hier müßte einmal gründliche Durchmusterung einiger großer Epigrammensammlungen eintreten. Bei Lessing ist Vieles mit behandelt, was gar nicht Epigramm ist.

Epigramm als Invective ist im 17. Jahrhundert verkürzte Satire genannt worden. Aber die Invective ist älter als die Satire: uralt ist das Spottlied.

Das Spottlied kann wieder episch sein, ja wird es meist sein in der alten Zeit: Erzählung komischer Thatsachen, die einem Menschen begegnet sind. Später auch präsentisch, gegen Zustände polemisirend.

[252] Das Loblied kann ebenso entweder historisch oder auch präsentisch sein.

Trauerlieder desgleichen; episch.

Lieder der Aufforderung und des Wunsches: Hymnen, Gebete; flehende, wünschende Liebeslieder. Ferner Mahnungslieder, die gleichsam Reden an die Masse sind, predigtartig, zum Guten, zu Thaten ermunternd, zu Gesinnungen führend, tröstend, zur Freude auffordernd.

Zustandslieder: einen gegebenen Zustand abspiegelnd, sei es eine einzelne Situation, sei es Übersicht des Zustandes, und dann durch mehrere Situationen hindurchführend.

Das ist eine specifisch lyrische Sphäre, wo in Monolog oder Chorlied (oder Cantate) und im eigenen Namen Gegenwärtiges ausgesagt oder Künftiges gewünscht wird: wenn bei der Aussage von Gegenwärtigem und bei Wünschen der von Zukünftigem Redende von sich selbst spricht, von sich und seinen Zuständen aussagt oder seine Wünsche formulirt. Dies ist das Hauptgebiet der Lyrik: das Lied in der Welt der Wünsche, in Gegenwart und Zukunft.

Wogegen Gebet, Aufforderung etwas Dramatisches, Dialogisches haben; ebenso der Brief (Epistel, Heroide), der natürlich in sich sehr episch werden kann.

Und wogegen eine Prophezeihung etwas Episches hat: Künftiges, das sich hinter einander vollzieht, wird vorhergesagt; das ist im Grunde dasselbe, wie wenn von Vergangenem gesprochen wird.

So ist streng zu scheiden. Das eigenste Gebiet der Lyrik ist wesentlich die Abspiegelung eines Zustandes, wie er [253] vorliegt, oder wie er mit Wünschen sich für die Zukunft vorbereitet.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Wilhelm Scherer: Poetik. Berlin: Weidmannsche Buchhandlung 1888, S. 245-253.

URL: http://archive.org/details/poetikwilhe00scheuoft
URL: http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN72973630X

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

Vorlesung aus dem Sommersemester 1885 an der Universität Berlin; herausgegeben von Richard M. Meyer auf der Basis von Manuskripten Scherers und einiger Vorlesungsnachschriften.

 

 

Rezensionen zu Wilhelm Scherer: Poetik.
Vgl. Scherer 1977, S. 298-299 u. Feierfeil 1894, passim.

 

 

Literatur

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URL: http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=apr
Mit Kürzungen aufgenommen in
Wilhelm Scherer: Vorträge und Aufsätze zur Geschichte des geistigen Lebens in Deutschland und Oesterreich. Berlin: Weidmann 1874, S. 408-414.

Scherer, Wilhelm: Vorträge und Aufsätze zur Geschichte des geistigen Lebens in Deutschland und Oesterreich. Berlin: Weidmann 1874.
URL: https://archive.org/details/vortrgeundaufs00scheuoft
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11168058.html

Scherer, Wilhelm: [Rezension zu:] Des minnesangs frühling, hrsg. von Karl Lachmann und Moriz Haupt. Zweite Ausgabe besorgt von W. Wilmanns. Leipzig 1875. In: Anzeiger für deutsches Alterthum und deutsche Litteratur. Bd. 1, 1876, Nr. 1, September 1875, S. 197-205. [PDF]

Scherer, Wilhelm: Goethe-Philologie. In: Im neuen Reich. Wochenschrift für das Leben des deutschen Volkes in Staat, Wissenschaft und Kunst. Jg. 7, 1877, Bd. 1, 25. Januar, S. 161-178.
URL: https://archive.org/details/bub_gb_7u8WAAAAYAAJ

Scherer, Wilhelm: George Eliot und ihr neuester Roman. In: Deutsche Rundschau. Bd. 10, 1877, Februar, S. 240-255.
URL: https://archive.org/details/deutscherundscha10stutuoft

Scherer, Wilhelm: [Rezension zu:] Julius Wolff: Der wilde Jäger. Berlin 1877. In: Deutsche Rundschau. Bd. 14, 1878, Februar, S. 337. [PDF]   –   Gez. σχ;
Aufgenommen in
Wilhelm Scherer: Kleine Schriften. Bd. 2: Kleine Schriften zur neueren Litteratur, Kunst und Zeitgeschichte. Hrsg. von Erich Schmidt. Berlin: Weidmann 1893; hier: S. 274.

Scherer, Wilhelm: Aus Goethes Frühzeit. Bruchstücke eines Commentares zum jungen Goethe. Mit Beiträgen von Jacob Minor, Max Posner, Erich Schmidt. Strassburg u. London: Trübner, 1879.
URL: http://archive.org/details/ausgoethesfrhze01schegoog
URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11126918.html

Scherer, Wilhelm: Zur Technik der modernen Erzählung. In: Deutsche Rundschau. Bd. 20, 1879, Juli, S. 151-158. [PDF]

Scherer, Wilhelm: [Rezension zu:] H. Leuthold: Gedichte. 2. Aufl. Frauenfeld 1880. In: Deutsche Litteraturzeitung. Jg.  1, 1880, Nr. 11, 11. Dezember, Sp. 394-395. [PDF]

Scherer, Wilhelm: [Rezension zu:] Hans Hopfen: Gedichte. Berlin 1883. In: Deutsche Litteraturzeitung. Jg. 4, 1883, Nr. 3, 20. Januar, Sp. 100-101. [PDF]

Scherer, Wilhelm: [Rezension zu:] Walther von der Vogelweide, hrsg. und erklärt von W. Wilmanns. Zweite vollständig umgearbeitete Ausgabe. Halle a.S. 1883. In: Anzeiger für deutsches Alterthum und deutsche Litteratur. Bd. 10, 1884, Nr. 3, Juni, S. 305-312. [PDF]

Scherer, Wilhelm: Rede auf Geibel. In: Deutsche Rundschau. Bd. 40, 1884, Juli, S. 36-45. [PDF]

Scherer, Wilhelm: [Rezension zu:] Moriz Carrière: Aesthetik. 3. Aufl. 2 Bde. Leipzig 1885. In: Deutsche Litteraturzeitung. Jg. 6, 1885, Nr. 36, 5. September, Sp. 1266-1268. [PDF]

Scherer, Wilhelm: Aufsätze über Goethe [Hrsg. von Erich Schmidt]. Berlin: Weidmann 1886.
URL: https://archive.org/details/aufstzebergo00scheuoft

Scherer, Wilhelm: Poetik. Berlin: Weidmann 1888.
URL: http://archive.org/details/poetikwilhe00scheuoft
URL: http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN72973630X

Scherer, Wilhelm: Poetik. Mit einer Einleitung und Materialien zur Rezeptionsanalyse. Hrsg. von Gunter Reiss. Tübingen: Niemeyer 1977 (= dtv, WR 4290).

Wilhelm Scherer: Kleine Schriften. Bd. 1: Kleine Schriften zur altdeutschen Philologie. Hrsg. von Konrad Burdach. Berlin: Weidmann 1893.
URL: http://archive.org/details/kleineschriften00schegoog

Scherer, Wilhelm: Kleine Schriften. Bd. 2: Kleine Schriften zur neueren Litteratur, Kunst und Zeitgeschichte. Hrsg. von Erich Schmidt. Berlin: Weidmann 1893.
URL: https://archive.org/details/kleineschriften01schegoog

Scherer, Wilhelm / Schmidt, Erich: Briefwechsel. Mit einer Bibliographie der Schriften von Erich Schmidt. Hrsg. von Werner Richter u. Eberhard Lämmert. Berlin: Schmidt 1963.

Scherer, Wilhelm: Briefe und Dokumente aus den Jahren 1853 bis 1886. Hrsg. von Hans-Harald Müller u.a. Göttingen: Wallstein Verlag 2005 (= Marbacher Wissenschaftsgeschichte, 5).


Verzeichnisse

Scherer, Wilhelm: Kleine Schriften. Bd. 2: Kleine Schriften zur neueren Litteratur, Kunst und Zeitgeschichte. Hrsg. von Erich Schmidt. Berlin: Weidmann 1893.
URL: https://archive.org/details/kleineschriften01schegoog
S. 391-415: Schriftenverzeichnis. [PDF]

Scherer, Wilhelm / Schmidt, Erich: Briefwechsel. Mit einer Bibliographie der Schriften von Erich Schmidt. Hrsg. von Werner Richter u. Eberhard Lämmert. Berlin: Schmidt 1963.

Höppner, Wolfgang: Art. Scherer. In: Internationales Germanistenlexikon, 1800 – 1950. Bd. 3. Berlin u.a.: de Gruyter 2003, S. 1582-1585.

Nottscheid, Mirko u.a. (Bearb.): Der Nachlass Wilhelm Scherers in Berlin. Verzeichnisse zum Hauptnachlass Scherer im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und zum Teilnachlass Scherer in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Wiesbaden: Harrassowitz 2011 (= Kataloge der Handschriftenabteilung, Reihe 2; Nachlässe, 10).




Schneider, Lothar L.: Realistische Literaturpolitik und naturalistische Kritik. Über die Situierung der Literatur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Vorgeschichte der Moderne. Tübingen 2005 (= Studien zur deutschen Literatur, 178).
Ohne Register; zu Scherer vgl. S. 5 f., 56-58, 72, 107-120 (Rezension G. Eliot), 130, 207, 231, 241, 249, 265.

Schönert, Jörg (Hrsg.): Literaturwissenschaft und Wissenschaftsforschung. Stuttgart u.a. 2000 (= Germanistische Symposien; Berichtsbände, 21),

Schuhmann, Klaus: Lyrik des 20. Jahrhunderts. Materialien zu einer Poetik. Reinbek bei Hamburg 1995 (= rowohlts enzyklopädie, 550).

Segebrecht, Wulf: Das Gelegenheitsgedicht. Ein Beitrag zur Geschichte und Poetik der deutschen Lyrik. Stuttgart 1977.
Vgl. S. 33-34.

Sprengel, Peter: Scherer und die Folgen – die erste Generation der 'Moderne' und die Literaturgeschichte. In: Literaturgeschichte. Theorien – Modelle – Praktiken. Hrsg. von Matthias Buschmeier u.a. Berlin u.a. 2014 (= Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, 138), S. 195-214.

Sternsdorff, Jürgen: Wissenschaftskonstitution und Reichsgründung. Die Entwicklung der Germanistik bei Wilhelm Scherer. Eine Biographie nach unveröffentlichten Quellen. Frankfurt a.M. u.a. 1979 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, 321).

Streim, Gregor: Introspektion des Schöpferischen. Literaturwissenschaft und Experimentalpsychologie am Ende des 19. Jahrhunderts. Das Projekt der 'empirisch-induktiven' Poetik. In: Scientia poetica 7 (2003), S. 148-170.

Till, Dietmar u.a.: Art. Poetik. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Bd. 6. Tübingen 2003, Sp. 1304-1393.

Till, Dietmar: Art. Rhetorik; hier: IV. Rezeptionsgeschichte. 3. Poetik. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Bd. 7. Tübingen 2005, Sp. 1640-1649.

Weimar, Klaus: Geschichte der deutschen Literaturwissenschaft bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Paderborn 2003 (= UTB, 8248).

Werner, Richard Maria: Lyrik und Lyriker. Eine Untersuchung. Hamburg und Leipzig 1890 (= Beiträge zur Ästhetik, herausgegeben von Theodor Lipps und Richard Maria Werner, 1).
Scherer passim (Register).

Zeman, Herbert: Wilhelm Scherer (26.4.1841 – 6.8.1886). Essayist, Feuilletonist, Sprach- und Literaturwissenschaftler. Aufbruch der Goethe-Forschung. 3. Aufl. Freiburg i.Br. 2015 (= Schriften der Österreichischen Goethe-Gesellschaft, 4).

Zymner, Rüdiger: Theorien der Lyrik seit dem 18. Jahrhundert. In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte. Hrsg. von Dieter Lamping. Stuttgart u.a. 2011, S. 22-34.

 

 

Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer