Michael Georg Conrad

 

 

Die Moderne.

Öffentlicher Vortrag,
gehalten am Donnerstag den 29. Januar 1891 in der "Isarlust".

 

Die Ziele der "Gesellschaft für modernes Leben".

 

Es ist mir die Aufgabe geworden, Ihnen mit wenigen Worten die Ziele der "Gesellschaft für modernes Leben" zu entwickeln. Was will die Gesellschaft für modernes Leben oder kurzweg für die Moderne bewirken? Hierüber zunächst einige allgemeine Bemerkungen.

Bei Shakespeare finden wir den Volksspruch: "Wer aus dem Weizen einen Kuchen backen will, muß das Mahlen abwarten". Sehr richtig.

Bevor es aber zum Mahlen kommt, muß man erst den Weizen selbst haben. Haben wir den Weizen?

Ohne Bild gesprochen: Haben wir jene Summe eigenartiger geistiger Frucht, auf allen Feldern der wissenschaftlichen, literarischen, künstlerischen und sozialen Welterneuerung, daß wir uns einen positiven Inhalt zu dem Begriff der Moderne in reicher Mannigfaltigkeit leisten können? Jener Frucht, die wir nicht nur zu Brod und Kuchen verbacken für den Alltagsbedarf, sondern auch als Aussaat für eine noch gesegnetere wuchtigere Ernte verwenden können?

Ja, wir haben sie; die Entwicklung der letzten zehn, zwanzig Jahre hat sie uns in reicher, bunter Fülle hervorgebracht. Ja – also! mit dem Kaiser zu reden. Kein Wenn und kein Aber. Die Augen auf, die Herzen auf, Hand an's Werk! Denn wie die Dinge geschichtlich geworden sind in den großen Militär- und Kapitalistenreichen Europas und namentlich in Deutschland, dürfen wir vom Staate nicht erwarten, daß er die Moderne von selbst auf den Leuchter stelle und ihr den Ehrenplatz einräume und ihr die Vorteile seines besonderen Schutzes gewähre. Er hat anderes zu schützen und zu schirmen [5] in seinem weiten Thätigkeitsgebiete, dazu Verpflichtungen gegen die Ueberlieferungen aus der Vergangenheit, in deren Schooß seine Formen geboren, Verpflichtungen, die sich nicht von der Hand weisen lassen, will er nicht mit anderen Lebensmächten, in der Konkurrenz der Staaten unter sich, in schwere Verwicklungen kommen.

Der Staat, auch der freieste und beweglichste, wird in allen Angelegenheiten des höheren Geisteslebens niemals ganz modern sein können, das lehren uns die Beispiele der Republiken Schweiz, Frankreich, Amerika und der parlamentarischen Musterländer England und Belgien ganz deutlich. In allen diesen Ländern mußten und müssen sich die bahnbrechenden Forscher und Entdecker, die großen Denker und Dichter, die genialen Künstler aller Art aus eigener Kraft Geltung verschaffen und die Basis ihrer Existenz und Anerkennung selbst gewinnen, so gut oder schlecht wie bei uns. Glauben Sie, England hätte auch nur ein Titelchen von seinem Budget dem Forscher Darwin zur Verfügung gestellt, wenn diesen die Not des Lebens gezwungen hätte, seine weltbewegenden Untersuchungen abzubrechen? Glauben Sie, die Schweiz hätte sich um ihren großen Dichter Gottfried Keller oder um ihren großen Maler Böcklin gekümmert, wenn dieselben nicht in glücklicher zäher Ausdauer sich erst ihren Ruhm im Auslande erstritten hätten? Und lesen wir nicht täglich in den Zeitungen von den Vexationen, welchen die großen Schriftsteller in Frankreich von Seite der Regierung ausgesetzt sind? Und die große reiche Republik jenseits des Ozeans hat sich bis heute noch nicht dazu entschließen können, das literarische und künstlerische Eigentum anzuerkennen und für In- und Ausländer gleichmäßig zu schützen.

Alles was die staatliche Fürsorge in Veranstaltungen für Kunst, Literatur, Theater, neuer Erkenntnis zu leisten vermag, kommt den wahrhaft modernen Geistern immer erst in allerletzter Linie zu gute – und gar manches muß der heutige Staat aus seinem Begriff und Wesen heraus überhaupt ablehnen, anderes kann er sich erst aneignen, wenn es in jahrelanger Wirksamkeit seine Lebensfähigkeit erprobt und mit dem Warten den bösen Geruch der Modernität einigermaßen verloren.

[6] Was von den staatlichen Veranstaltungen gilt, das gilt, wenn auch aus anderen Bestimmungsgründen, von den kapitalistischen Unternehmungen, soweit sich diese mit den schöpferischen Geistern auf dem Gebiete der Künste und Literaturen einlassen.

Ist es bei'm Staate das konservative Prinzip, welches der geistigen Bewegung Fesseln anlegt, so ist es bei'm Privatkapitalismus das Prinzip des höchsten kaufmännischen Nutzens, welches die Gesetze diktiert und das Verhältnis zu Künstlern und Schriftstellern regelt. Und wer sein Brod bei'm Privatkapitalismus als Künstler und Dichter zu suchen gezwungen ist, hat diesen Gesetzen sich anzupassen, so lange die geistig schöpferischen Kräfte sich nicht organisieren und sich die Bedingungen ihrer materiellen Existenz selbst schaffen.

Wer sich an die Familienblätter verkauft, der muß Familienblätterliteratur schreiben und Familienblätterbilder zeichnen und malen.

Ich brauche diesen Zustand nicht in's Einzelne zu schildern, seine Folgen nicht weiter zu analysieren, das alles liegt ja längst vor aller Augen.

Je länger dieser Zustand, sich blind überlassen, dauert, desto schlimmer für alle Teile: Für den Staat, für das Volk, für Künstler und Dichter. Die Zerrissenheit, die Zerklüftung und Entfremdung wächst auf allen Seiten. Keiner versteht mehr den andern, jeder macht Front gegen den andern – und in die Entwicklung des Geistes, die sich nun einmal nicht bannen läßt, kommt die gefährlichste Spannung.

Und an der Wende dieses Jahrhunderts sind wir an einem Punkt angelangt, der jüngst in einer denkwürdigen Sitzung dem Kaiser selbst das Wort abpreßte: "Meine Herren, so kann es nicht weiter gehen."

Es müssen Uebergänge geschaffen, Brücken gebaut werden vom Alten ins Neue, von der Antike mit ihrem furchtbaren Epigonenschweif in die Moderne. Der harmonische, vernünftige, menschlich-edle Neubau des Lebens muß vor gefährlichen Krisen behütet werden.

Daran mitzuwirken, sind bereits anderwärts, in Paris, [7] Berlin u.s.w. freie Vereinigungen gegründet worden, die sich teils als Ergänzungen, <teils> als kühne Versuchsstationen an das Bestehende anschließen.

Die Kunststadt München darf in solch' nützlichem Thun nicht zurückbleiben. Auch für uns ist die Zeit gekommen, mit Energie und Klugheit der Moderne eine Pflegestätte zu bereiten. Auch wir wollen den Weizen des neuen Geistes zu frischem Mehl und Brod verarbeiten und dem Volke, das nach Neuem und Kräftigem hungert und des alten Breies genug hat, darbieten.

Da gilt es freilich, manches Vorurteil zu besiegen, manche thörichte Furcht zu zerstreuen. Die Furcht besteht oft nur in einer Scheu vor Worten, in einer Angst vor ungewohnten Gesichten. Die starken Leidenschaften, die rücksichtslosen Entschleierungen, die psychophysischen Zergliederungen in der neuen Kunst erfüllen den Gewohnheitsmenschen mit geheimem Grauen. Er spricht wohl gern den Spruch des alten Römers mit Stolz nach: "Ich bin ein Mensch und nichts Menschliches soll mir fremd sein" – allein, wenn's zum Treffen kommt, nimmt er doch davor Reißaus und schreit nach der Polizei.

Darum sollen sich erst die Starken und Gleichmütigen vereinsmäßig zusammenfinden, damit die Angst- und Heulmeier die Versuche mit der neuen Kunst und Literatur nicht stören.

Die geistreichen Leute sollen sich vergesellschaften, die mit dem Kritiker Taine des Bekenntnisses leben: "Auf freiem Felde begegne ich lieber einem Schaf, als einem Löwen; aber hinter einem Gitter sehe ich lieber einen Löwen, als ein Schaf. Die Kunst ist eine solche Art von Gitter, sie beseitigt den Schrecken und läßt nur das Interesse übrig."

Also lassen wir einmal in Kunst, Literatur und Theater die guten alten Schafe laufen und sehen wir uns die jungen Löwen an!

Sie werden uns nicht gleich auffressen – und wenn die Anderen sehen, daß wir am Leben und ganz vernünftig und anständig bleiben, so werden sie sich uns anschließen und unsere Gesellschaft wird wachsen und gedeihen, Staat und Stadt zu Ruhm und Ehr.

[8] Wir werden unsere besonderen Vortragsabende, unsere besonderen Ausstellungen, unsere besonderen Theateraufführungen, unsere besondere Zeitschrift haben, bis all' dieß Besondere ein Allgemeines und ein Gemeingut des ganzen Volkes geworden. Wir werden anregend und befruchtend auf das Kunstleben in München wirken, indem wir der Begründung von anderen besonderen Zweckbünden das Wort reden, z.B. einem höchst notwendigen Verein für Originalradirung, wie ihn Berlin längst besitzt; wir werden der städtischen Kunstpflege eine sorgfältige Kritik widmen und bei besonderen Veranlassungen, wo die Tageszeitungen lau und flau sind, wie in der Angelegenheit des Monumentalbrunnens auf dem Maximiliansplatz – die Aussprache der ehrlichen öffentlichen Meinung organisiren, damit die Stadt vor Schaden bewahrt bleibe. Denn das verhehlt sich kein Kenner unserer inneren Münchener Verhältnisse, daß trotz alles Glanzes nach außen, Kunst und Kunstpflege noch nicht auf der Höhe stehen, auf der sie stehen könnten, wenn mehr das Talent und die Leistung und weniger die Rücksicht auf die Person den Ausschlag gäbe. Jedenfall ist die Kunstkraft von München nicht mit dem erschöpft, was öffentlich ausgestellt, öffentlich belobt und öffentlich gekauft wird. Gar Vieles wird nicht ausgestellt, nicht belobt, nicht gekauft, was nach mehr als einer Seite als künstlerisches Dokument von höchstem Wert ist. In dieser Richtung werden uns wichtige Aufgaben erwachsen.

Und nun noch ein Wort über die soziale Seite unserer Gesellschaft, die sich ja in ihrem Titel schon für das gesammte moderne Leben in seiner innigen Wechselwirkung zwischen Aeußerem und Innerem, Geist und Leib, Idee und Gestaltung ausspricht.

Wir wollen nicht nur alles zusammentragen, sichten und weitergeben zu ernster Werkthätigkeit, was die Naturwissenschaften, was Geschichte und Wirtschaftslehre an neuen sozialen Erkenntnissen liefern, wir wollen mit der Theorie selbst die Praxis verbinden und alle Werke und Unternehmungen fördern helfen, welche auf Verbesserung der Lebensführung der Armen und Notleidenden jeder Art und Herbeiführung vernünftigerer [9] Lebensgestaltung abzielen. Jeder mit der Gabe, die ihm Natur und gesellschaftlicher Stand verliehen, wollen wir, mit der Bibel zu reden, den Armen das Evangelium predigen, d.h. in Wort, Schrift, Kunstwerk, Beispiel eintreten für das Ideal der sozialen Gerechtigkeit. Wir wollen zugleich die großen Herzen feiern, die mit dem Genie der Liebe das wundersame Geheimnis entschleiert haben, für sich nichts, für andere alles zu sein; wir wollen die Fahnen des öffentlichen Lobes allem stillen Heldentume schwingen, das in der Erziehung der Jugend, in der Pflege der Verwahrlosten und Verkommenen sein hartes Feld der Ehren findet, damit neue Helden und Mitkämpfer erstehen und die große Welt Bescheidenheit lerne vor der immensen Segensthat dieser Bescheidenen. Auch hier wird die Moderne eine scharfe Gewissensweckerin und Richterin werden und eine Umwertung der überlieferten konventionellen Ehrenwerte anbahnen und die Zeit herbeiführen helfen, wo vor neuen moralischen Maßen und Gewichten alte aufgebauschte Verdienste in Nichts zerfallen, weil ihnen das Kriterium der echten Großthat gebricht: Selbstlosigkeit im Dienst der Allgemeinheit. Nehmen wir ein Beispiel aus dem alten militärisch-kriegerischen Leben: Auf den Wink eines Schlachtenführers marschieren Hunderttausend in den rasenden Höllenschlund der Zerreibungszone auf dem Schlachtfelde; zehntausend bleiben zerschossen, zermalmt, zerquetscht auf dem Plan, zehntausend als furchtbare Zahlung für den blutigen Sieg, zehntausend mit ihrem Leben, ihrem einzigen höchsten Gut, zehnmal zehntausend gebrochene Herzen der Angehörigen und Verwandten in unstillbarem Jammer dazu – wie wertet die Welt diese Werte? Die Leiber der zehntausend Erschlagenen werden verscharrt im Massengrab, Kreuze werden darauf gesteckt, die trostlos Hinterbliebenen, wenn sie arm und verlassen sind, mit einem kärglichen Almosen abgefunden, und der Schlachtenführer sammelt Lohn und Ruhm der Erschlagenen für sich, – sie waren ja nicht Einzelwesen für ihn, sondern Massen, Menschenmaterial, Einsatz im Kriegsspiel – und als ob er die zehntausend Mannesseelen der Erschlagenen in seiner Brust vereinigte, wandelt er als unsterblicher Siegesheld durch [10] die Weltgeschichte, den Lorbeer um die Schläfe gewunden, umschwebt von den Genien des Ruhmes mit Posaunen an den Lippen, und kostbare Denkmäler in Stadt und Land bezeugen seine unerhörte Großthat allem Volke . . . Wir wagen zu glauben, daß der unsterbliche Siegesheld der Zukunft eine andere Gestalt haben, daß er als bescheidener Mann in den Reihen seiner Mitmenschen stehen wird, ohne Denkmalsockel unter den Füßen, ohne feierliche Eskorte von Posaunenengeln, aber auch ohne den Jammerschrei von Tausenden im Konzerte seines Ruhms.

So ließen sich die Beispiele mehren aus dem finanzpolitischen, aus dem gewerblichtechnischen und industriellen Leben der kapitalistischen Weltordnung, wo Einer immer noch das Recht erlangen und sich sichern kann, sein Einzelleben mit zehntausend Leben anderer Mitmenschen zu bereichern.

Aber wie gesagt, die Zukunft wird gewisse Partieen der Weltgeschichte umschreiben und die sozial-ethischen Werte von gestern und heute umwerten.

Niemals durch Gewalt in thörichter Plötzlichkeit wird diese Umwertung erfolgen, sondern mit der Stetigkeit eines Naturgesetzes, durch die Triebkraft des sozialen Gewissens, im wachsenden Sonnenschein der Güte und Menschlichkeit und geläuterten Erkenntnis, im brausenden Frühlingssturm der neuen Gerechtigkeit – und nicht zuletzt durch die Thatsachen der wirtschaftlichen Entwicklung selbst.

Immer mächtiger wird das Gefühl die Geister aufrütteln: Vom Höchststehenden und Höchstmögenden bis zum ärmsten Arbeiterjungen, vom Reichstbesitzenden bis zum Handwerksburschen, der vor Hunger und Frost im Schnee der Landstraße erfriert, ist kein Unterschied vor Gott und der Natur und darum sind sie sich alle gleich verpflichtet und gleich verantwortlich.

Und daß dieses Gefühl der gleichen Verpflichtung und gleichen Verantwortlichkeit sich in soziale Thatsachen umsetze, dazu wird die unaufhörliche Forderung, welche die Moderne, stellt, auf allen Gebieten der Kunst, der Literatur, des Lebens mächtig beitragen. Und die Worte, mit denen der Dichter Anzengruber seine "Dorfgänge" schließt: daß von Menschenbrust [11] zu Menschenbrust ein elektrischer Draht gespannt ist, an dessen Enden, mag auch die Leitung durch Kloaken, Spitäler, Bordelle und Kerkerzellen laufen, die Botschaft des Geistes sich immer fertig stellte, – die Worte sind auch uns und unserem Appell an die Herzen als Verheißung des Sieges gesprochen.

In diesem großherzigen Ringen um die höchsten Güter der Menschheit werden die Jungen unter uns heranreifen zu stolzer sittlicher Persönlichkeit von fester Eigenart und die Alten werden wieder jung und frisch werden in fröhlicher Schaffensfreude. Wir haben das Beispiel solcher Jugendlust im Alter hier unter uns – ich nenne Ihnen nur die seltene Frau Gräfin Viktorine Butler-Haimhausen, deren Unverwüstlichkeit in sozialen Hilfsschöpfungen uns der Sinnspruch enträtselt:

"Wie kommt's, daß du trotz achtzig schweren Jahren
So jugendfrisch geblieben?
Das läßt sich mit zwei Worten offenbaren:
Durch Anteil und durch Lieben!"

So möge es denn unserer "Gesellschaft für modernes Leben" in erster Linie gelingen, der hohen Menschenliebe neue Bekenner und tüchtige Praktiker zuzuführen.

Es ist der Geist, der sich den Körper formt, seit sich die Menschheit aus dem Zustande des Tierischen zu Kultur und Zivilisation emporgearbeitet. Sind wir vom rechten Geiste beseelt, so wird unser Werk gelingen – und sollte es dennoch scheitern, so werden Stärkere und Bessere nach uns kommen, die den Versuch aufs neue wagen, bis er gelingt zum Heile Aller. Wir begehren nichts für uns, weder Gewinn noch Ehre, wir wollen nur schlichte Diener sein und Pfadsucher und Wegbereiter des modernen Geistes.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Die Moderne. Öffentlicher Vortrag, gehalten am Donnerstag den 29. Januar 1891 in der "Isarlust" von Dr. M. G. Conrad. München: Druck und Verlag der Münchner Handelsdruckerei & Verlagsanstalt M. Poeßl 1891 (= Münchener Flugschriften, I), S. 4-11. [PDF]

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien). Ein Druckfehler wurde korrigiert (S. 7).

 

 

Kommentierte Ausgabe

 

 

Literatur

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Auch als selbständige Veröffentlichung:
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Lyriktheorie » R. Brandmeyer