Rainer Maria Rilke

 

 

Brief an Lou Andreas-Salomé

 

Oberneuland bei Bremen, am 8. August 1903

Als ich zuerst zu Rodin kam und draußen in Meudon bei ihm frühstückte mit Menschen, die man nicht kennen lernte, mit Fremden an einem Tische, da wußte ich, daß sein Haus nichts für ihn war, eine kleine armselige Notdurft vielleicht, ein Dach für Regen- und Schlafzeit; und daß es keine Sorge war für ihn und an seiner Einsamkeit und Sammlung kein Gewicht. Tief in sich trug er eines Hauses Dunkel, Zuflucht und Ruhe, und darüber war er selbst Himmel geworden und Wald herum und Weite und großer Strom, der immer vorüberfloß. O was für ein Einsamer ist dieser Greis, der, versenkt in sich selbst, voller Säfte steht wie ein alter Baum im Herbst. Er ist tief geworden; seinem Herzen hat er eine Tiefe gegraben, und sein Schlag kommt fernher wie aus eines Gebirges Mitte. Seine Gedanken gehen in ihm umher und füllen ihn an mit Schwere und Süßigkeit und verlieren sich nicht an die Oberfläche. Er ist stumpf geworden und hart gegen das Unwichtige, und, wie von einer alten Rinde umgeben, steht er unter den Menschen. Aber dem Wichtigen reißt er sich auf, und ganz offen ist er, wenn er bei Dingen ist, oder wo Tiere und Menschen ihn still und wie Dinge berühren. Da ist er Lernender und Anfänger und Zuschauer und Nachahmer von Schönheiten, die sonst immer nur unter Schlafenden vergangen sind, unter Zerstreuten und Teilnahmslosen. Da ist er der Auf[111]merksame, dem nichts entgeht, der Liebende, der beständig empfängt, der Geduldige, der seine Zeit nicht zählt und nicht daran denkt, das Nächste zu wollen. Immer ist ihm das, was er schaut und mit Schauen umgibt, das Einzige, die Welt, auf der alles geschieht; wenn er eine Hand bildet, so ist sie im Raum allein, und es ist nichts außer einer Hand; und Gott hat in sechs Tagen nur eine Hand gemacht und hat die Wasser um sie ausgegossen und die Himmel gebogen über sie; und hat geruht über ihr, als alles vollendet war, und es war eine Herrlichkeit und eine Hand.

Und diese Art zu schauen und zu leben steht so fest in ihm, weil er sie als Handwerker gewann: damals, als er das so unendlich unstoffliche und einfache Element seiner Kunst gewann, gewann er sich diese große Gerechtigkeit, dieses vor keinem Namen schwankende Gleichgewicht der Welt gegenüber. Da es ihm gegeben ward, Dinge zu sehen in allem, erwarb er die Möglichkeit, Dinge zu bauen; denn dieses ist seine große Kunst. Nun beirrt ihn keine Bewegung mehr, da er weiß, daß auch im Auf und Ab einer ruhigen Fläche Bewegung ist, und da er nur Flächen sieht und Systeme von Flächen, welche Formen genau und deutlich bestimmen. Denn es ist nichts Ungewisses für ihn an einem Gegenstande, der ihm zu[m] Vorbild dient: da sind tausend kleine Flächenelemente in den Raum hineingepaßt, und seine Aufgabe ist, wenn er danach ein Kunstwerk schafft: das Ding noch inniger, noch fester, noch tausendmal besser in [112] den weiten Raum einzufügen, gleichsam so, daß es sich nicht rührt, wenn man daran rüttelt. Das Ding ist bestimmt, das Kunst-Ding muß noch bestimmter sein; von allem Zufall fortgenommen, jeder Unklarheit entrückt, der Zeit enthoben und dem Raum gegeben, ist es dauernd geworden, fähig zur Ewigkeit. Das Modell scheint, das Kunst-Ding ist. So ist das eine der namenlose Fortschritt über das andere hinaus, die stille und steigende Verwirklichung des Wunsches, zu sein, der von allem in der Natur ausgeht. Damit fällt der Irrtum, der die Kunst zu dem willkürlichsten und eitelsten Gewerbe machen wollte, aus; sie ist der demütigste Dienst und ganz getragen von Gesetz. Aber jenes Irrtums sind alle Schaffenden und alle Künste voll, und ein sehr Mächtiger mußte dawider aufstehen; und ein Tätiger mußte es sein, der nicht redet und der Dinge tut ohne Unterlaß. Seine Kunst war von allem Anfang an Verwirklichung (und das Gegenteil von Musik, als welche die scheinbaren Wirklichkeiten der täglichen Welt verwandelt und noch weiter entwirklicht zu leichtem, gleitendem Scheinen. Weshalb denn auch dieser Gegensatz der Kunst, dieses Nichtverdichten, diese Versuchung zum Ausfließen soviel Freunde und Hörer und Hörige hat, soviel Unfreie und an Genuß Gebundene, nicht aus sich selbst heraus Gesteigerte und von außen her Entzückte . . .). Rodin, in Armut und schlechtem Stande geboren, sah besser als irgendeiner, daß alle Schönheit an Menschen und Tieren und Dingen gefährdet ist [113] durch Verhältnisse und Zeit, daß sie ein Augenblick ist, eine Jugend, die in allen Altern kommt und geht, aber nicht dauert. Was ihn beunruhigte, war gerade der Schein dessen, was er für unentbehrlich hielt, für notwendig und gut: der Schein der Schönheit. Er wollte, daß sie sei, und sah seine Aufgabe darin, Dinge (denn Dinge dauerten) in die weniger bedrohte, ruhigere und ewigere Welt des Raumes zu passen; und er wandte an sein Werk unbewußt alle Gesetze der Anpassung an, so daß es organisch sich entfaltete und lebensfähig wurde. Schon ganz frühe versuchte er, nichts "auf das Aussehen hin" zu machen; es gab kein Zurücktreten bei ihm, sondern ein immerwährendes Nahesein und Gebeugtsein über das Werdende. Und heute ist diese Eigenart in ihm so stark geworden, daß man fast sagen könnte, das Aussehen seiner Dinge sei ihm gleichgültig; so sehr erlebt er ihr Sein, ihre Wirklichkeit, ihre allseitige Loslösung vom Ungewissen, ihr Vollendet- und Gutsein, ihre Unabhängigkeit; sie stehen nicht auf der Erde, sie kreisen um sie.

Und da sein großes Werk aus dem Handwerk hervorging, aus dem fast absichtslosen und demütigen Willen, immer bessere Dinge zu machen, so steht er auch heute noch, unberührt und rein von Absichten und Stoffen, als der Schlichtesten einer unter seinen erwachsenen Dingen. Die großen Gedanken, die erhabenen Bedeutungen sind zu ihnen gekommen wie Gesetze, die sich an Gutem, Vollendetem vollziehen; er hat sie nicht gerufen. Er hat sie nicht gewollt; tief [114] wie ein Knecht ist er seinen Weg gegangen und hat eine Erde gemacht, hundert Erden. Aber jede Erde, die lebt, strahlt ihren Himmel aus und wirft Sternennächte weit hinaus in die Ewigkeit. Dieses: daß er nichts erdacht hat, gibt seinem Werk diese ergreifende Unmittelbarkeit und Reinheit. Die Gruppen von Figuren, die größeren Zusammenhänge von Gestalten hat er nicht im vorhinein, solange sie noch Einfälle waren, zusammengestellt; (denn der Einfall ist eines – und fast nichts – die Verwirklichung aber ein anderes und alles). Er hat gleich Dinge gemacht, viele Dinge, und aus ihnen erst hat er die neue Einheit gebildet oder aufwachsen lassen, und so sind seine Zusammenhänge innig und gesetzmäßig geworden, weil nicht Ideen, sondern Dinge sich gebunden haben. – Und dieses Werk konnte nur von einem Arbeiter ausgehen, und der es gebaut hat, kann ruhig die Inspiration leugnen; sie kommt nicht über ihn, weil sie in ihm ist, Tag und Nacht, verursacht von jedem Schauen, eine von jeder Bewegung seiner Hand erzeugte Wärme. Und je mehr die Dinge um ihn wuchsen, desto seltener waren die Störungen, die ihn erreichten; denn an den Wirklichkeiten, die um ihn standen, brachen alle Geräusche ab. Sein Werk selbst hat ihn beschützt; er hat darin gewohnt wie in einem Wald, und sein Leben muß schon lange dauern, denn was er selbst gepflanzt hat, ist ein Hochwald geworden. Und wenn man unter den Dingen herum geht, bei denen er wohnt und lebt, die er täglich wiedersieht [115] und täglich vollendet, so ist sein Haus und die Geräusche darin etwas unsagbar Geringes und Nebensächliches, und man schaut es nur wie in einem Traum, selt[sam] verschoben und mit einer Auswahl blasser Erinnerungen erfüllt. Sein tägliches Leben und die Menschen, die hineingehören, liegen da wie ein leeres Bette, durch das er nicht mehr strömt; aber das hat nichts Trauriges an sich: denn nebenan hört man das große Rauschen und den gewaltigen Gang des Stromes, der sich nicht an zwei Arme teilen wollte . . .

Und ich glaube, Lou, so muß es sein . . .

. . . O Lou, in einem Gedicht, das mir gelingt, ist viel mehr Wirklichkeit als in jeder Beziehung oder Zuneigung, die ich fühle. Wo ich schaffe, bin ich wahr, und ich möchte die Kraft finden, mein Leben ganz auf diese Wahrheit zu gründen, auf diese unendliche Einfachheit und Freude, die mir manchmal gegeben ist. Schon als ich zu Rodin ging, suchte ich das; denn ahnungsvoll wußte ich seit Jahren von seines Werkes unendlichem Beispiel und Vorbild. Nun, da ich von ihm kam, weiß ich, daß auch ich keine anderen Verwirklichungen verlangen und suchen dürfte als die meines Werkes . . . Aber wie soll ich es anfangen, diesen Weg zu gehen – wo ist das Handwerk meiner Kunst, ihre tiefste und geringste Stelle, an der ich beginnen dürfte, tüchtig zu sein? Ich will jeden Rückweg gehen bis zu jenem Anfang hin, und alles, was ich gemacht habe, soll nichts gewesen sein, geringer denn das Fegen einer Schwelle, zu der der nächste [116] Gast wieder die Spur des Weges trägt. Ich habe Geduld für Jahrhunderte in mir und will leben, als wäre meine Zeit sehr groß. Ich will mich sammeln aus allen Zerstreuungen, und aus den zu schnellen Anwendungen will ich das Meine zurückholen und aufsparen. Aber ich höre Stimmen, die es gut meinen, und Schritte, die näher kommen, und meine Türen gehen . . . Und wenn ich Menschen suche, so raten sie mir nicht und wissen nicht, was ich meine. Und Büchern gegenüber bin ich ebenso (so unbeholfen), und sie helfen mir auch nicht, als ob auch sie noch zu sehr Menschen wären . . . Nur die Dinge reden zu mir. Rodins Dinge, die Dinge an den gotischen Kathedralen, die antikischen Dinge – alle Dinge, die vollkommene Dinge sind. Sie wiesen mich auf die Vorbilder hin; auf die bewegte lebendige Welt, einfach und ohne Deutung gesehen als Anlaß zu Dingen. Ich fange an, Neues zu sehen: schon sind mir Blumen oft so unendlich viel, und aus Tieren kamen mir Anregungen seltsamer Art. Und auch Menschen erfahre ich schon manchmal so, Hände leben irgendwo, Munde reden, und ich schaue alles ruhiger und mit größerer Gerechtigkeit.

Aber mir fehlt immer noch die Disziplin, das Arbeitenkönnen und Arbeitenmüssen, nach dem ich mich seit Jahren sehne. Fehlt mir die Kraft? Ist mein Wille krank? Ist es der Traum in mir, der alles Handeln hemmt? Tage gehen hin, und manchmal höre ich das Leben gehen. Und noch ist nichts geschehen, [117] noch ist nichts Wirkliches um mich; und ich teile mich immer wieder und fließe auseinander, – und möchte doch so gern in einem Bette gehn und groß werden. Denn, nicht wahr, Lou, es soll so sein: wir sollen wie ein Strom sein und nicht in Kanäle treten und Wasser zu den Weiden führen? Nicht wahr, wir sollen uns zusammenhalten und rauschen? Vielleicht dürfen wir, wenn wir sehr alt werden, einmal, ganz zum Schluß, nachgeben, uns ausbreiten und in einem Delta münden . . .

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Rainer Maria Rilke: Briefe aus den Jahren 1902 bis 1906. Hrsg. von Ruth Sieber-Rilke und Carl Sieber. Leipzig: Insel-Verlag 1929, S. 110-117. [PDF]

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

 

 

Kommentierte Ausgaben

 

 

Literatur

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Rilke, Rainer Maria: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge.
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Verzeichnisse

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