Richard Schaukal

 

 

Lyrische Zeichen der Zeit

 

Die Kenntnis der Mittel lyrischen Kunstschaffens ist heute sehr verbreitet. Ganz im Gegensatze zu jener kaum vergangenen Epoche, da es selbst den berufenen Dichtern an der Fähigkeit, sich wohllautend und merkwürdig auszusprechen, gebrach, jener Zeit, die an ihren bewährten Lieferanten von Gedichten das Mühsam-Unzulängliche mit einem für das Künstlerische noch ganz und gar nicht erzogenen Sinne kaum bemerkte, sich wohl geradezu an der Hartnäckigkeit ihrer schematischen Bilder, an der Unfruchtbarkeit ihrer dem Gebiete ödester Abstraktion entnommenen Vergleiche und Aperçüs, an der Eintönigkeit ihrer schablonierten Fügungen wie an etwas dem Alltag mit seiner regen Nüancierung vornehm Entfremdendem nachlässig freute, ganz im Gegensatze zu jener Zeit der Epigonen sind wir heute der gewiß um so gefährlicheren Periode eines Alexandrinertums nahe, vielleicht schon mitten in sie hineingelangt. Es ist heute dem gewitzigsten Kenner kaum mehr mit zweifelstillender Sicherheit zu sagen möglich, was künstlerisch echt, was falsch sei. Wir sind in dieser künstlichen und bewußt künstlichen Kunst der gebundenen, nach Gesetzen gesuchten Worte schon an die Künstelei gelangt, das armselige Tändeln, das gauklerische Balancieren mit bunten Schalen, denen kein Kern innewohnt. Es haben sich "Reformatoren" gefunden, die mit der Impetuosität des Talentes von dem Wege stürmten, den bislang die Lyrik unter dem Gebote ihrer Meister ging; Techniker der letzten feinsten lyrischen Sensationen haben sich plötzlich ihrer Fertigkeiten entblößt und sind mit der Laute den Berg hinabgestigen zu den Instinkten des breitesten Publikums, so einer Erneuerung, Verjüngung der Produktion geflissentlich zustrebend. Andererseits haben sich wieder Kreise zur Abwehr der Horden Gestimmter gebildet, die geläuterte Kunstanschauung wie mit bunten Perlenteppichen vor dem Haufen verhüllten und so die Kluft vertieften, indem sie sie betonten, die Kluft zwischen der Nation und der nationalen Lyrik. Nicht zu leugnen ist der freche Unfug einer unreifen Schar von knabenhaften Litteraten, ihre kaum angelesenen, gar nicht verarbeiteten Erfahrungen in der lyrischen Kunst der Nachbarn mit allem Prunk der geblähten Hohlheit lüsternen Kindern einer durchaus unnaiven Generation als Schaukost aufzuschmücken. Denn, wie gesagt, die Mittel der Ausübung sind heute sehr gemein geworden. Während der schüchterne Dilettant der Zuckerwasserzeit, nicht verführt von starken Eigenschaften ausgeprägter Vorbilder, seine glatten, harmlosen Bedichtungen der verschiedenen Gegenstände seines Tages, seiner Neigungen, ohne sich Bedeutung anzumaßen, in anspruchslosen Familienblättern verstreute, während der formlose Gymnasiasten-Titanismus der Achtzigerjahre seine orgiastische Wut über verkalkte Lehrmeinungen, seine brünstige Anbetung der technischen und wissenschaftlichen Gegenwart als ein Sturm im Wasserglase in den wie Unkraut über Nacht aufgeschossenen Litteratenheftchen mit den mancherlei revolutionären Umschlägen austobte, geben sich heute, da die Jugend, der Traditionen völlig entratend, sich an das Glänzendste, das Sonderbarste schmiegt, die zahlreichen Lyrikbände einer internationalen Gesellschaft von Kunst-Schwindlern als einsam-erlauchte Offenbarungen verachtender Genies und [1283] erringen, von Konkurrenten aus Opportunismus vielseitig verkündet, Erfolge, die jeder kunstkritischen Einsicht in eine so reiche Nationallitteratur, wie es die unserige ist, sieghaft spotten. Man erlebt die unangenehmsten Produktionen gesalbter Akrobaten des Ausdrucks, man erkennt in dem schwirrenden Wirbel der Glanz- und Funkelspiele kaum mehr das begnadete Talent, dem alle diese Raketen und Feuerräder die Existenz zu verbieten scheinen. Und man gerät leicht in die peinlich beschämende Situation des kaum erst so heftig bekämpften Kunstbanausen, indem man sich zu anscheinend einfacheren und so als inniger verkannten Erscheinungen wie in ein Bad rettet, Erscheinungen, deren einziger so bestechender Vorzug in ihrer – Ungeschicklichkeit wurzelt.

Es ist hoch an der Zeit, dem bedrohlichen Unwesen der Charlatane zu steuern, auf daß sie, die wir so mühsam eroberten, die ästhetische Reife, nicht erdrosselt werde von den billig an Extremen argumentierenden Erbfeinden der Kunst, den Götzendienern der Vergangenheit. Es ist hier nicht der Ort, den in ihrer Art sehr lehrreichen Experimenten von Arno Holz nähere Betrachtung zu widmen. Es genüge, sie als ein Symptom ehrlicher Bestrebungen, aus dem gleißenden Sumpfe der Litteratenpoesie dieser Tage sich herauszuringen, mit Achtung zu verzeichnen. Ihr Wortführer, ein Doktrinär, wie nur die Deutschen ihn erzeugen konnten, ist selbst ein Musterbeispiel für die These: die Kunst leidet unter dem Litterarischen. Immerhin ist es Holz zu unserem Heile noch nicht gelungen, das eminent Dichterische seiner reichen Natur in den Schlinggewächsen seiner Formeln zu ersticken. Die Quelle all der unsäglichen Verirrungen im Zaubergarten der Litterarpoesie ist die durchaus unsoziale Stellung des "Dichters" unserer Zeit. Er, zumal der lyrische, gebrandmarkt als ein Schößling der Tagespresse, türmt sich selbst das Piedestal im Trotze gegen die Abneigung der Gesellschaft. Und das Fascinierende dieser oppositionellen Selbstherrlichkeit gewinnt die unmaßgeblichsten ihrer "Mitglieder", jene, die die Gesellschaft als unverwendbar abstößt. Sie vereinigen sich zu gemeinsamer Abwehr in zahllosen kleinen Litteratenblättern, die sich an dem Interesse ihrer Mitarbeiter, ihre eigenen Produktionen gedruckt zu lesen, zeitweise über Wasser halten. In einer sich als Hohn gerierenden, nicht eben geschmackvollen Weise hat mir neulich ein Zeitgenosse, dessen Produktion zu verfolgen ich bisher keine Gelegenheit hatte, den von ihm mißverstandenen Vorwurf ins Gesicht zurückgeschleudert, beziehungsweise sein Gegenteil an mir bewitzelt, den Vorwurf, den ich in einer kurzen Betrachtung von Lenaus Physiognomie in die Worte kleidete: "Schade, daß er nur Dichter war." Denn schon Lenau, dieser (läßt man die Romantik außer Betracht) erste bedeutende Dekadent in unserer Litteraturgeschichte, unterlag der Wucht seiner Alleinzigkeit. Er hatte keine Kontrolle seiner schöpferischen an einer tagtäglichen, wenn man will nichtigsten Thätigkeit. Aber Lenau war ein dichterisches Genie, und sein Fall war von menschlich-interessanter Tragik. Ich habe ihm mit meinen Worten nichts gewünscht, als – weniger Zeit zum Dichten. Die Existenzen, die heute ihre einfältigsten, armseligsten "Erlebnisse" in bedrucktes (zumeist pompös bedrucktes) Papier verwandeln, sind ja in ihrem kleinlichen Litteratentum um nichts erhabener, als der brave Briefträger, der ihre "Drucksachen" bei den Redaktionen hinterlegt. Aber in der Thatsache, daß sie "dichten" und nicht etwa Südfrüchte in Papier wickeln, sehen sie, Verblendete, die nur im Echo ihrer Kreise sich vernehmen, ihre Bedeutung. Weil die Gesellschaft von ihnen auch nicht im mindesten Notiz nimmt, die Gesellschaft, der sich nur die starke Persönlichkeit eines Dichters aufnötigt, wollen sie sie durch ihre Vervielfältigung aufschrecken. Und sie erreichen immerhin Etappen ihres Zieles: sie sind der jeweils heranwachsenden Generation der viellesenden Mittelschüler gefährlich. Dieser Typ des Nichts-als-nur-Litteraten, der jede menschliche Bethätigung geradezu verachtet, hat heute durch das Wissen um die Mittel der Kunst, speziell der lyrischen (denn ein Roman, ein Drama erfordert doch schon zumindest [1284] mehr an rein physischem Arbeitsaufwande), ein Niveau erreicht, das täuschend das Künstlerische vorstellt. Das unberatene Publikum (denn die großen Blätter referieren über litterarische Erzeugnisse durchaus nicht immer ganz sine ira et studio) weiß nicht, wohin es sich wenden soll, und seine Dunkelmänner haben es leicht, ihm alles Fortschreitende, Ungewohnte zu verekeln.

Wenn wir heute keine Litteratur in deutscher Sprache haben (und sie ist begraben unter – Büchern), danken wir das den Litteraten. Namentlich in der Lyrik ist es heute geradezu lebensgefährlich, von sichtbarer Warte aus zu scheiden, zu sichten. Man kommt gar nicht mehr an das Publikum heran vor Straßenrednern der Litteratur. Es herrscht ein ohrenbetäubender Lärm. Denn alle die Kliquen, Konventikel, Coenakel schreien. Man hört ihnen ja nicht zu, aber das Publikum vernimmt auch die Worte der Warner nicht. Was nützen die delikatesten Bemühungen um das Kunstvoll-Künstliche, was nützen alle Predigten der von ihren nur litterarischen Nebenmenschen angefeindeten Künstler und Kunsterzieher, solange diese wüste papierne Schlacht tobt? Die Impotenz, die Gesinnungslosigkeit hat die Garderobe aller Litteraturen geplündert und feiert ihre Maskenorgien. Wir werden wohl noch lange alleinstehen mit unseren köstlichen Errungenschaften, unserem Wissen um die unter uns, die begnadet sind.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Das litterarische Echo. Halbmonatsschrift für Litteraturfreunde.
Jg. 5, 1902/03, Heft 18, 15. Juni 1903, Sp. 1282-1284. [PDF]

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

 

 

Zeitschriften-Repertorien

 

 

Literatur

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Décaudin, Michel: La crise des valeurs symbolistes. Vingt ans de poésie française 1895 – 1914. Genf u.a. 1981 (= Références, 11).

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Schaukal, Richard: Lyrische Zeichen der Zeit. In: Das litterarische Echo. Halbmonatsschrift für Litteraturfreunde. Jg. 5, 1902/03, Heft 18, 15. Juni 1903, Sp. 1282-1284. [PDF]

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Schaukal, Richard: Richard Dehmels Lyrik. Versuch einer Darstellung der Grundzüge. Leipzig: Verlag für Literatur, Kunst und Musik 1908.
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Verzeichnisse

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Schickele, René: "In Jugend und Schönheit". Das Ende einer Jugend. In: Das neue Magazin. Jg. 73, 1904, Heft 23, 3. Dezember, S. 726-728. [PDF]

Schickele, René: Lyrische Kultur [Rezension]. In: Das litterarische Echo. Halbmonatsschrift für Litteraturfreunde. Jg. 7, 1904/05, Heft 16, 15. Mai 1905, Sp. 1186-1189. [PDF]

Schuhmann, Klaus: Lyrik des 20. Jahrhunderts. Materialien zu einer Poetik. Reinbek bei Hamburg 1995 (= rowohlts enzyklopädie, 550).

Stackelberg, Jürgen von: Verlaines "Gaspar Hauser chante" übersetzt von Stefan George, Richard Dehmel und Richard Schaukal. In: Ders., Herbstblätter. Studien zur Literatur der Aufklärung, zur Übersetzungsgeschichte und zur Übersetzungskritik Bonn 2002 (= Abhandlungen zur Sprache und Literatur, 149), S. 157-160.

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Zanucchi, Mario: Transfer und Modifikation. Die französischen Symbolisten in der deutschsprachigen Lyrik der Moderne (1890-1923). Berlin/Boston 2016 (= spectrum Literaturwissenschaft/spectrum Literature, 52).

 

 

Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer