René Schickele

 

 

[Rezension]

 

Lyrische Kultur

 

Man weiß: die Deutschen haben von je nicht wenig gedichtet. So gut wie heute haben sie nie gedichtet. Wir sind so weit, daß wir das lyrische Handwerk respektieren, wie jedes Handwerk auch, zu dessen Meisterung einiges Talent, dann aber häufiges Ueben, angestrengte Bethätigung führt. Gautiers unumstößliches Bekenntnis war, daß man, um ein guter Schriftsteller, ein achtbarer Dichter zu heißen, nichts weiter benötige, als im Kopf und am richtigen Platz die Syntax. Baudelaire zählte den Satz von der dichterischen Inspiration zu den anrüchigsten Legenden des Mittelalters. Das wird ein jeder Meister ruhig aussprechen dürfen. Wir Deutschen blieben am längsten dem Gotte nah. Heute sind wir jedoch derart mit Lyrismen durchsetzt, haben den Sinn für das bildhaft Poetische dermaßen geschärft, daß unter zehn jungen Leuten, die der Dichtkunst obliegen, neun Parnassiens sind. Und es ist gut so. Es schafft den fetten Boden. Wenn von zehn Dichtern auch nur die Hälfte nach vollbrachtem 18. Lebensjahr ernsteren Studien sich zuwendet, so werden diese fünf intelligente Liebhaber bleiben, ein kultiviertes Publikum bilden, ohne das ein goldenes Zeitalter kaum denkbar ist. Ein goldenes Zeitalter der Lyrik aber steht an den Grenzen Germaniens und winkt. Es mag ja bedauerlich sein, daß die Gallier [1187] uns als der europäischen Intelligenz seit dem großen Krieg unentwegt weiter Konkurrenz machen, aber es ist doch schön und gut, daß sie die Nachbarn zuerst malen, dann dichten gelehrt haben.

Ist Ernst Stadler 1) Deutscher oder ist er ein Franzose, der das Deutsch als Kultursprache schreibt, etwa wie die Belgier französisch schreiben? Seine "Präludien" sind Ausklänge, zufällig. Ein schöner und zarter Traum, den ein ursprünglicher Charakter nachträumt, um das Nachher besorgt und von neuen Geistern längst besessen. Es ist weder Verlaine, noch Régnier. Herr Stadler hat sich in ihre Landschaften verirrt und baut ihre Gärten nach eigenem Empfinden um. Es ist ein Kunststück, er beweist, daß er zu dichten versteht, auch in dieser Gegend, die ihm übrigens sehr sympathisch erscheint; in diesen flüchtigen Gebilden, vor Sonnenaufgang, schwankt ein dunkler Kern, ein ganz eigener, überlegen. Stadlers Gedichte bezeugen eine wirkliche Originalität durch scheinbares, liebevolles Eingehen auf fremde Techniken, auf Empfindungsarten anderer. Ein ahnungsweises Eingehen. Dabei finden sich keine zehn Zeilen, die rein anempfunden wären, wiewohl sie die Originalität verschleiern und manchmal auszulöschen drohen. Der dunkle Kern in der Orgie matter Farben, zärtlicher Musik, das Eigene läßt sich schwer bestimmen, nur daß es lebt, läßt sich fühlen. Kinderaugen blicken in perverse Pracht und gefahrvolle Landschaften und zucken nicht. Fromme Hände flackern unzüchtig. Nicht, als ob die Originalität lediglich ideeller Art wäre, auch die Form verwahrt ein Heiliges, Eigenes. Eine Form, die nur scheinbar den Marmor sucht; sie verflüchtigt sich vielmehr wie Wind und Welle. Wenn es vorüber ist, bleibt ein schmiegender Duft, fallen immer wieder zwei, drei Töne in Moll. In Moll, ewig in Moll: das scheint Stadlers Naturell. Kontraste und Dissonanzen fehlen. Ich glaube nicht daran, meine vielmehr, daß dies eine Wirkung der Dichtart ist, in der er sich ergeht. Wie er sie empfand, weich, verträumt, giebt er sich wieder. Unfreiheit, Schüchternheit bannten ihn in die Farben und Klänge der Dämmerungen; mir scheint, es gilt allein, das Klima zu wechseln. Man muß eben weit gehen, um seine Heimat zu finden, um den Ort, wo man zutiefst wurzelt, zu begreifen, denn man hat sich zu früh verirrt.

Hanns Holzschuher 2) in München hat einen Band Verse herausgebracht, der sich den jüngsten Versbüchern nicht recht angliedern läßt. Er hat keine Fühlung mit der jungen lyrischen Garde, weil seine Gemächlichkeit, sein Gemüt ihn abseits drängen. Holzschuher ist ein bürgerlicher Outsider. So etwas wie ein Ringen um die Form kennt er kaum. Es fließt ihm aus dem Herzen, man muß in biedern, herzlichen Worten von seiner Lyrik sprechen. Welch ein kluger und schlichter Biedermeier! oder auch nicht. Das Biedermeiertum ist für den Modernen eine wehmütige Reminiscenz. Die Biedermeierzeit bietet uns wohl ähnliche Sensationen, wie sie die galante Zeit dem Gallier schenkt. Die graziöseste Zeit germanischer Vergangenheit scheint ein ewig deutscher Traum geworden zu sein. Diese steife Grazie und ein wenig holprige Eleganz ist so deutsch, und die Haltung erlaubt etwas Selbstironie; sie muß dem modernen Germanen ein Kulturtraum bleiben, weil sie nördliches Temperament offenbart, in einem ursprünglich welschen Milieu die sinvollen Gartenbeete schuf und die zierlichen Sträuße, und weil der verliebte Studente da zum lieben Typus auswuchs, wie er seitdem nimmer gesehen ward. Die Atmosphäre ist wohltemperiert, sie schützt, schmeichelt dem Kraftgenie Zierlichkeit an, die Gesichter sind voll und rund – ein sehr sympathisches Deutschtum, wirklich. Hanns Holzschuher ist im verträumten Genre Biedermeiertums (wie Eichler, der Jugendzeichner) und in der heutigen Lyrik ein [1188] Klassiker. Fernab vom Spiel der Masken lebt ein tiefer Mensch mit einer leicht und schwebend klingenden Herzensweise. Er giebt den Abglanz der Zeit, wie er auf den Beeten seines Gärtchens ruht, versöhnliche Menschlichkeit und blühende Melancholie. Wenn ich nun glaube, daß diese Gedichte doch nur auf dem Boden einer lyrischen Kultur erstehen konnten, so wird ein Gedicht das erklären. Es heißt "Nachtlied" und ist nicht das beste.

Ach du, die nun ein Kindlein wiegt,
Singe dein heimliches Lied, das kleine,
Das dir so tief im Herzen liegt. –
Wiege dein Kindlein, singe und weine.

Ach du, so singe doch, weint auch dein Kind,
Deine Träume gehen ja doch in die Ferne, –
Leise rauscht um das Haus der Wind,
Du aber suchst nur die sieben Sterne.
Die haben einmal eine Nacht gesehn,
Zwei Menschen, und hörten das heimliche Lied,
Singe, dann wird dir dein Schmerz vergehn,
Singe, nur singe, daß Gott behüt –
Dein Kindlein, ach, und ist es nicht,
Ei, singe das Lied, so wird es wohl dein.
Schau in die Ferne, das Morgenrot bricht
Wieder in jungen Tag hinein.

Singe dein Lied, das kleine Lied,
Deinem Kindlein sing es so heimlch und leis –
Das Lied, das in seligster Nacht erblüht,
Und nur noch von deinen Thränen weiß!

Diese Lyrik giebt mehr als ein Genre. Der Ton, der bleibt, klingt höher als das Lied; eine Schönheit wird lebendig und wirkt nach.

Dasselbe ließe sich von Friedrich Kurt Benndorfs "Geläut durch die Stille" 3) sagen, wenn Benndorf nicht beunruhigte, indem er die holzsche Methode ziemlich kritiklos annimmt. Mit Arno Holzens Dichtart läßt sich alles und nichts anfangen. Holz selber und einige seiner Freunde haben aus ihrer Form ganz reine und große Wirkungen gezogen. Es giebt nämlich keine Methode im Kunstschaffen, mit der sich nicht ein Stück Schönheit bannen ließe. Eine Methode läßt sich jedoch leicht zur Vorspiegelung einer gewissen Originalität ausnutzen. Die Wirkung eines Gedichtes wie Holzens bekanntes Lied: "Ueber die Welt hin ziehen die Wolken" beruht in ganz alten Mitteln, in einem schönen, aber keineswegs neuerfundenen Rhythmus, beruht vor allem nicht im geringsten auf der spezifischen Kunstform, die Holz predigt. Benndorf ergeht es ebenso: er findet schöne Strophen, die einen kurzen Weg lang prächtig fluten, um dann in Worten zu vergehen. Holz erreicht eine plastische Vollkommenheit zuweilen in einigen runden, farbigen Gebilden, die er aneinander reiht, in der losen Fügung vollkommener Verszeilen; um sie zu einem Ganzen zu machen, erfand er die Mittelachse. Und das Ganze wird ein Tableau, selten ein Gedicht. Plastische Gestaltung fehlt nun dem Jünger Benndorf fast ganz, und die ist für die Mittelachsendichtung unentbehrlich; ich meine die krasse marmorne Plastik, die auf Rhythmus und Musik verzichtet.

Von Gustav Schüler 4) bin ich überzeugt, daß er der Zeit wenig schuldet. Die großen Pfadfinder der Lyrik haben umsonst gelebt für Gustav Schüler. Er hat sich wohl nie darum gekümmert, ob er neues schaffen half oder nicht. Ob seine Lyrik mehr bedeutete als Rhythmengewoge und Seelenschrei. Seine neuesten Bände betiteln sich "Hornrufe" und "Andacht und Freude". Zum ersten Band hat er als Motto das Zarathustrawort gesetzt: Euer Kinder Land sollt ihr lieben: diese Liebe sei euer neuer Adel – das unentdeckte, im fernsten [1189] Meere! Nach ihm heiße ich eure Segel suchen und suchen! Schüler sucht nach dem neuen Land wie die Stürmer der Achtzigerjahre, sein Hornruf gilt der Befreiung des Proletariers, seine Sehnsucht sieht die freien Inseln schimmern im stürmenden Meer. Ein Dichter sollte Nietzsches Wort für seine Kunst versteh'n. Kein Mensch kann größeres vollbringen, als der Welt eine neue Schönheit, einen neuen Schein von Schönheit geben. Und wer einen Ton fand, der unangeschlagen oder längst vergessen schlummerte, erwarb Unsterblichkeit, ginge auch sein Name in dem eines größeren unter. Auf dem Gipfel seines Talentes dichtet Gustav Schüler vielleicht ein Gedicht wie dieses: "Vor der Schlacht."

Heut Hochzeit und morgen in den Tod. –
Das nächste, das blutige Morgenrot
Lädt mich mit Horngeschmetter!
Herr Pfarrer, sprecht den Segen geschwind,
Die Nacht, die selige, sie verrinnt –
Und dann in die Todeswetter.

Heut küßt mich ein roter, dürstender Mund,
Und morgen im blutigen Schlachtengrund
Spreng ich die schmählichen Ketten.
Wie rasend stürme ich durchs Gefild,
In rächender Seele dein süßes Bild,
Mit dem würgenden Tode zu wetten.

Schüler gelingen natürlich dann und wann einige gute Zeilen, aber suchen, neue Länder erspäh'n – daran hat er nie, im Traum nicht gedacht. Seine Lyrik ist zwecklos. Sie ist auch hoffnungslos.

 

 

[Die Anmerkungen stehen als Fußnoten auf den in eckigen Klammern bezeichneten Spalten]

[1187] 1) Präludien. Von Ernst Stadler. Straßburg 1904. Josef Singer. 92 S. M. 2,-.   zurück

[1187] 2) Einsamkeiten. Von Hanns Holzschuher. München, Süddeutscher Freier Verlag. 80 S. M. 2,50.   zurück

[1188] 3) "Geläut durch die Stille". Gedichtkreise von Friedrich Kurt Benndorf. Berlin, Verlag Harmonie. 78 S. M. 2,- (3.-).   zurück

[1188] 4) "Andacht und Freude". – "Hornrufe". Gedichte von Gustav Schüler. Schmargendorf bei Berlin, Verlag "Renaissance", Otto Lehmann. 62 u. 16 S. M. 1.- u. M. -,30.   zurück

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Das litterarische Echo. Halbmonatsschrift für Litteraturfreunde.
Jg. 7, 1904/05, Heft 16, 15. Mai 1905, Sp. 1186-1189. [PDF]

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).

 

 

Zeitschriften-Repertorien

 

 

Literatur

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Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer