Hans Böhm

 

 

Zur Lyrik der Gegenwart

 

Text
Editionsbericht
Literatur

Lyrikartikel im "Kunstwart"

 

Renan spricht einmal davon, wie sich jedes Zeitalter seine besondere Literaturgattung wähle "als seinen Vorwand, alles zu sagen, für die feinsten Gedankenwendungen einen Ausdruck zu finden." – Das Wort ist eine geistreiche Formulierung für die stete Wirksamkeit der Mode, wie sie nach dem Gesetz des Kontrastes auch mit den poetischen Gattungen abwechselt. Sehen wir die Poesie unsrer letzten Jahrzehnte auf solchen Wechsel der Lieblingsgattung an, so scheint es, daß in den siebziger und achtziger Jahren ebenso die Novelle im Vordergrunde des literarischen Interesses stand, wie in den neunziger Jahren das Drama. Und unsre Tage? Von Publikumsmoden sprechen wir ja nicht. Aber vielleicht darf man sagen, daß unsre Dichter jetzt öfter als seit langem den feinsten Regungen der Psyche mit den Formen der Lyrik nachgegen.

Im Vorbeigehen seien naheliegende Fragen wenigstens angedeutet. [12] Wieweit wirkt solche "Mode" auf die starke und eigenwachsende Persönlichkeit ein? und wird eine solche von ihr in ihrer unmittelbaren Wirkung sei es gefördert, sei es gehemmt? Schiller fuhr fort, Dramen zu schreiben, – und setzte sich mit ihnen auch durch –, als der Wilhelm Meister die Romantiker überzeugt hatte, daß "man" nur noch im Roman sich aussprechen könne. Mörikes Anfänge fallen mit der Hochflut der ihm gründlich entgegengesetzten politischen Lyrik zusammen, seine späteren Tage liegen in der Zeit, die für den Lyriker den Bellmaus-Typus geschaffen; unter dieser Ungunst hat er dauernd gelitten. – eine andere Frage: inwiefern entspricht einem Wechsel der Gattungen ein Wandel der Stoffe und eine Änderung in der Lebensstimmung einer Zeit? Naturalismus, wenn er konsequent ist, wird sich z. B. stets im Drama äußern müssen; hier allein kann die Welt des Papiers und der Konvention ganz beseitigt und das Leben, wie es dem Dichter erscheint, fast ohne Abzug wiedergegeben werden. Auch hier immer wieder das Widerspiel der Persönlichkeit mit ihren Fähigkeiten und Mängeln; wenn etwa zur Sturm- und Drangzeit Bürger sich jahrelang mit Dramenplänen plagt und sie schließlich doch in Balladen umsetzt, während andre die Motive und Szenen der eben herüberkommenden englisch-schottischen Balladenwelt (Kindsmord, Verführung, Aufstand der Vasallen, vergessene Liebe u. a.) ins Drama bringen.

Wir lassen diese und andre Fragen, die nur in größeren Zusammenhängen zu erörtern wären, und wenden uns der heutigen Lyrik zu: was will unsere Zeit in ihr zur Sprache bringen? welches sind ihre Probleme und Tendenzen? Soweit sie neu sind, müssen sie offenbar denen der jüngeren Vergangenheit abgewandt und entgegengesetzt sein, denn jenes Gesetz des Kontrastes, das wir eben bei dem kurzen Wechsel der Modegattungen tätig sahen, wirkt auch in größeren Schwingungen und stellt weitere Zeiträume zusammen und gegeneinander. Jene jüngere Vergangenheit läßt sich aber in den Namen der Künstler fassen, die heute die Kreise der Gebildeten in weitem Umfang beherrschen: Keller, Meyer, Mörike, – zuletzt und am stärksten Goethe, in dessen Welt jene alle leben. Goethe vor allem hat noch nie so still und weit in der deutschen Welt regiert wie jetzt in der Gegenwart; wer nicht nur unter Literaten lebt, sondern etwas von den geistig angeregten Kreisen des Beamten-, Gelehrten- und Kaufmannstandes kennt, weiß das, und im deutschen Buchhandel kann man schon eine kleine Goethomanie wahrnehmen. – Diese Klassiker nun haben das Leben nach bestimmter Richtung ausgeschöpft, sie haben mit dem Blick für das Ganze ausgewählt und gewertet; Symbole und Ideale geprägt, die dem Bleibenden, Gesunden und Fruchtbaren gelten; sie haben die Harmonie der natürlichen und der sittlichen Welt gesehen und gespiegelt. Klassik ist der Sinn für Harmonie der Teile, ist das Auge für Totalität, – beides von der Welt wie vom Kunstwerk gesagt.

Immer tauchen, kaum daß solche klassische Welt gegründet worden ist, die Revolutionäre auf, die sie zertrümmern wollen. Zuweilen Leute mit Augenfehlern, die jede gerade Linie krumm sehen, nicht selten mächtige Talente, wie Heine, – die nur darum frondieren müssen, [13] weil das Genie vor ihnen auf dem Bauplatz war. Jener Blick für das Ganze und für die rechten Verhältnisse der Teile zum Ganzen geht verloren, es wächst der Reiz der Nebendinge, die Freude an der Übertreibung, die Lust an der Verzerrung. Die Karikatur blüht, die einem Goethe verhaßt und letzten Endes unverständlich war. Solche Entwicklungen lassen sich in jeder Kunst verfolgen, sehr schön und rein z. B. in der Architektur. Der Charakter der Poesie als der geistigsten Kunst bringt es mit sich, daß hier die sittlichen Wandlungen deutlicher und lauter werden. Man kann von Goethe sagen, daß in jedem seiner Gedichte der ganze Mann sei, – der eben bei der vorliegenden Veranlassung genau das und nicht mehr sagt, als er verantworten kann, verantworten gegenüber früheren und späteren Gelegenheiten und Situationen, d. h. gegenüber dem Ganzen seines Bewußtseins; er behält stets die Zügel in der Hand, ein Herr des Augenblicks und seiner Verwirrung. Das gleiche zeigen jene andern Dichter, die wir in Goethes Gefolge sahen: auch sie lassen nur das geordnete, geklärte Gefühl in ihrer Dichtung laut werden, auch sie wissen sich jederzeit verantwortlich, nur ihre starken Stunden dürfen reden. Die reden knapp und sicher, und lassen das Unwesentliche, Persönliche Zufällige ungesagt.

Das geschieht so lange, bis es einer neuen Generation langweilig und altmodisch vorkommt. Nicht nur die Rechtsprechung legt sich, nach dem Worte eines berühmten Juristen, alle 50 Jahre auf die andere Seite. Viel reizvoller, amüsanter, pikanter ist es ja, jenes bisher Verschwiegene einmal hinauszuschreien, jenes Chaos ungesäubert auszubreiten, der Laune, dem Besonderen, Absonderlichen nachzugehn und nachzugeben. Das Triebhafte dringt vor, eine erregtere Sexualität, ein ungeordnetes Phantasieleben. So entsteht ein seltsames Spezialistentum, indem jeder seine eine, oft löcherige, oft verstimmte Pfeife bläst und zur vieltönigen Pansflöte weder Lust noch Geschick zeigt. Im Stofflichen greift man gern zu alten werten Motiven, um sie zu entseelen; im Formalen tritt eine Auflösung ein; die Strophe wird zugunsten der Zeile vernachlässigt, die sinnlichen Reize der Sprache werden nervös übertrieben. Die Vorliebe für den uneigentlichen Ausdruck, für Bilder und Metaphern nimmt ungemessen zu: es ist nämlich ein Irrtum, anzunehmen, der kurze, sachliche und eigentliche Ausdruck sei der leichteste; er ist es erst, wenn er einmal gefunden worden ist; für werdende Gefühle ist das Bild und die Umschreibung bei weitem das Leichtere. (Mit Anschaulichkeit hat das nicht das mindeste zu tun.) Undeutlicheit und Weitschweifigkeit sind Produkten einer Übergangszeit eigen; jeder neue Gefühlszustand hat zwar sein Zentrum, und das Genie trifft ins Schwarze; aber die Talente vor und nach ihm ziehen weitere oder engere Kreise darum, oft mit viel Grazie, immer mit viel Selbstgefühl. All das war stets so, die Wiederkehr des Gleichen kommt einem in den Sinn, wenn man analoge Bestrebungen im 13. oder im 17. Jahrhundert tätig sieht. Die Spielereien der Binnenreime, die Tüfteleien mit Assonanz und Alliteration, die heute so wichtig genommen werden, haben die Epigonen der mittelhochdeutschen Lyriker und haben zahlreiche Poeten der Opitzischen Zeit beschäftigt. Die [14] Bilderjagd, die Hyperbeln, der preziös gezierte Ausdruck, wir hatten das alles schon wiederholt. Und genau so im Stofflichen. Die Lust am Gräßlichen und Ekelhaften, an der Entstellung menschlicher und heiliger Züge, – im Mittelalter wird sie in neuen Wunder- und Martergeschichten religiös maskiert, in der Zeit des Schwulstes tritt sie selbstständig mit ästhetischen Ansprüchen auf. Die Ähnlichkeiten ließen sich bis in Einzelnes hinein mehren.

Aber das Angeführte genügt zu einigen Folgerungen. Erstens: diese Erscheinungen der Entartung sind offenbar notwendig; die heutigen Künstler, die sie zeigen, handeln unter einer Gesetzmäßigkeit, die heute wie in früheren Epochen um so deutlicher ist, als sie in andern Ländern gleichfalls wirkt. Zweitens aber – auf Reaktion folgt Gegenreaktion und auf Niedergang kann Aufgang folgen. Das bedeutet: wir legen vor jener historischen Notwendigkeit mit nichten die Hände ergeben in den Schoß, geschweige denn, daß wir sie vor solchen Taten bewundernd falteten. Sondern wir streben nach Kräftigung und Gesundheit, nach Ganzheit und nach Harmonie nun erst recht. Und wir sagen unsern modernsten und allermodernsten Lyrikern dieses: "Meine Herren, nur der Germanist der Zukunft wird von Ihnen etwas wissen; im übrigen sind Ihre lyrischen Gedichte, lyrischen Dramen, lyrischen Erzählungen und lyrischen Essays Totgeburten und nur Dünger für die Bäume einer späteren Zeit. Wenn's Ihnen also möglich ist, so schreiben und schreien Sie etwas weniger; – aber es wird Ihnen nicht möglich sein." Und drittens sagen wir zu den Mißmutigen und den Verwirrten unter den jungen Künstlern und den Lesern: "Nicht verblüffen und nicht entmutigen lassen! Es ist gewiß ein Unglück, daß wir heute höchstens in der Architektur Größe unsrer eignen Zeit, wahlverwandte, unmittelbar zwingende Größe erleben können. Aber kann unsre Literatur aus Mangel an überragenden Persönlichkeiten heute nicht groß sein, so kann sie wenigstens schlicht und tief, mit einem Worte: echt werden. Den Weg zum Herzen haben auch die schlimmsten Wogen der Unnatur nie für jeden Künstler verschlemmen können, und wie aus dem anspruchsvollen Lärm des siebzehnten Jahrhunderts nur ein paar Lieder von Gerhardt und Dach übriggeblieben sind, so wird auch in Zukunft nicht Nerven und Witz, sondern Herzblut einem Gedichte Leben und Dauer geben."

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Der Kunstwart.
Jg. 23, 1909/10, Heft 13, Erstes Aprilheft 1910, S. 11-14.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Gezeichnet: Hans Böhm.

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien).


Der Kunstwart  online

1887-1912
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

1912-1915, 1919
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart_kulturwart

1915-1919
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/deutscherwille

 

 

Zeitschriften-Repertorien

 

 

Literatur

Berman, Russell A.: Literaturkritik zwischen Reichsgründung und 1933. In: Geschichte der deutschen Literaturkritik (1730 – 1980). Hrsg. von Peter U. Hohendahl. Stuttgart 1985, S. 205-274.



Böhm, Hans: Lyrik von Heymann und Mombert.
In: Der Kunstwart. Jg. 21, 1907/08, Heft 5, Erstes Dezemberheft 1907, S. 314-316.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Wiener Lyrik I: Schaukal. Hofmannsthal. Rilke. Zweig.
In: Der Kunstwart. Jg. 22, 1908/09, Heft 3, Erstes Novemberheft 1908, S. 160-164.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Wiener Lyrik II: Schaukal. Hofmannsthal. Rilke. Zweig.
In: Der Kunstwart. Jg. 22, 1908/09, Heft 4, Zweites Novemberheft 1908, S. 213-216.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Zur Lyrik der Gegenwart.
In: Der Kunstwart. Jg. 23, 1909/10, Heft 13, Erstes Aprilheft 1910, S. 11-14.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Neue Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 23, 1909/10, Heft 15, Erstes Maiheft 1910, S. 185-188.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart



Brandmeyer, Rudolf: Poetiken der Lyrik: Von der Normpoetik zur Autorenpoetik. In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte. Hrsg. von Dieter Lamping. Stuttgart u.a. 2011, S. 1-14.

Dimpfl, Monika: Die Zeitschriften "Der Kunstwart", "Freie Bühne / Neue deutsche Rundschau" und "Blätter für die Kunst": Organisation literarischer Öffentlichkeit um 1900. In: Zur Sozialgeschichte der deutschen Literatur im 19. Jahrhundert. Hrsg. im Auftrag der Münchener Forschergruppe "Sozialgeschichte der deutschen Literatur 1770 – 1900" von Monika Dimpfl und Georg Jäger. Teil II. Tübingen 1990 (= Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, 28), S. 116-197.

Höllerer, Walter (Hrsg.): Theorie der modernen Lyrik. Neu herausgegeben von Norbert Miller und Harald Hartung. 2 Bde. Darmstadt 2003.

Kratzsch, Gerhard: Kunstwart und Dürerbund. Ein Beitrag zur Geschichte der Gebildeten im Zeitalter des Imperialismus. Göttingen 1969.

Krause, H. Fred: Der Kunstwart (1887 – 1937). In: Deutsche Zeitschriften des 17. bis 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Heinz-Dietrich Fischer. Pullach bei München 1973 (= Publizistik-historische Beiträge, 3), S. 215-227.

Lamping, Dieter: Moderne Lyrik. Göttingen 2008.

Müller-Buck, Renate: Heine oder Goethe? Zu Friedrich Nietzsches Auseinandersetzung mit der antisemitischen Literaturkritik des "Kunstwart". In: Nietzsche-Studien 15 (1986), S. 265-288.

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Schlatter Binswanger, Georg H.: Art. Hans Böhm. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Biographisches-bibliographisches Handbuch. Bd. 3. Zürich u.a.: Saur 2001, Sp. 251.

Schuhmann, Klaus: Lyrik des 20. Jahrhunderts. Materialien zu einer Poetik. Reinbek bei Hamburg 1995 (= rowohlts enzyklopädie, 550).

Tyson, Sue: Shifting Viewpoints. Auras, Images, and the Communication of Technology in the Literary/Cultural Journal from 1890-1910. In: The Turn of the Century. Modernism and Modernity in Literature and the Arts. Hrsg. von Christian Berg u.a. Berlin u.a. 1995 (= European Cultures. Studies in Literature and the Arts, 3), S. 497-505.

Vom Bruch, Rüdiger: Bürgerlichkeit, Staat und Kultur im Kaiserreich. Hrsg. von Hans-Christoph Liess. Stuttgart 2005.

 

 

Lyrikartikel im "Kunstwart"


Avenarius, Ferdinand: Martin Greif als Lyriker.
In: Der Kunstwart. Jg. 2, 1888/89, Heft 7, [1. Januarheft 1889], S. 99-101.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Lein, K.: Über Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 2, 1888/89, Heft 18, [2. Juniheft 1889], S. 273-275.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

[Anonym]: [Rezension zu:] Richard Maria Werner: Lyrik und Lyriker. Hamburg [1890].
In: Der Kunstwart. Jg. 6, 1892/93, Heft 8, Zweites Januarheft 1893, S. 117.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Eine grosse lyrische Form?
In: Der Kunstwart. Jg. 7, 1893/94, Heft 11, Erstes Märzheft 1894, S. 161-163.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Panizza, Oskar: Die deutschen Symbolisten.
In: Der Kunstwart. Jg. 8, 1894/95, Heft 16, Zweites Maiheft 1895, S. 246-249.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: "Papierne Poesie".
In: Der Kunstwart. Jg. 10, 1896/97, Heft 4, Zweites Novemberheft 1896, S. 49-53.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Bartels, Adolf: Specifische Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 10, 1896/97, Heft 17, Erstes Juniheft 1897, S. 259-262 .
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Bartels, Adolf: Neue Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 11, 1897/98, Heft 8, Zweites Januarheft 1898, S. 243-245.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Bartels, Adolf: Die neuere deutsche Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 11, 1897/98:
Heft 19, Erstes Juliheft 1898, S. 201-206
Heft 20, Zweites Juliheft 1898, S. 233-235
Heft 21, Erstes Augustheft 1898, S. 265-269.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Bartels, Adolf: Zukunftslyrik?
In: Der Kunstwart. Jg. 12, 1898/99, Heft 2, Zweites Oktoberheft 1898, S. 37-41.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Unsere Lyrik und Mörike.
In: Der Kunstwart. Jg. 13, 1899/00, Heft 17, Erstes Juniheft 1900, S. 157-166.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Verwerter-Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 13, 1899/00, Heft 18, Zweites Juniheft 1900, S. 229-230.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: "Poetisch".
In: Der Kunstwart. Jg. 14, 1900/01, Heft 13, Erstes Aprilberheft 1901, S. 1-6.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Bartels, Adolf: Die lyrische Frage.
In: Der Kunstwart. Jg. 14, 1900/01, Heft 1, Erstes Oktoberheft 1900, S. 7-12.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Weber, Leopold: Bierbaum als Lyriker.
In: Der Kunstwart. Jg. 15, 1901/02, Heft 7, Erstes Januarheft 1902, S. 320-323.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Klopstock und Claudius.
In: Der Kunstwart. Jg. 16, 1902/03, Heft 13, Erstes Aprilberheft 1903, S. 1-6.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Bielschowsky, A.: Goethes Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 17, 1903/04:
Heft 1, Erstes Oktoberheft 1903, S. 5-13
Heft 2, Zweites Oktoberheft 1903, S. 58-70
Heft 3, Erstes Novemberheft 1903, S. 112-123.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Liliencron.
In: Der Kunstwart. Jg. 17, 1903/04, Heft 18, Zweites Juniheft 1904, S. 229-233.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Mörikes Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 17, 1903/04, Heft 24, Zweites Septemberheft 1904, S. 502-508.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Weber, Leopold: Walt Whitman.
In: Der Kunstwart. Jg. 19, 1905/06, Heft 1, Erstes Oktoberheft 1905, S. 5-13.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Bonus, Arthur: Prosalyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 19, 1905/06, Heft 8, Zweites Januarheft 1906, S. 426-432.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Moderne Balladen.
In: Der Kunstwart. Jg. 20, 1906/07, Heft 8, Zweites Januarheft 1907, S. 441-444.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Hans Böhm: Lyrik von Heymann und Mombert.
In: Der Kunstwart. Jg. 21, 1907/08, Heft 5, Erstes Dezemberheft 1907, S. 314-316.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Rath, Willy: Von Stefan George.
In: Der Kunstwart. Jg. 21, 1907/08, Heft 8, Zweites Januarheft 1908, S. 114-119.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Rath, Willy: Umstrittene Dichter: 1. Richard Dehmel.
In: Der Kunstwart. Jg. 21, 1907/08, Heft 17, Erstes Juniheft 1908, S. 261-270.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Wiener Lyrik I: Schaukal. Hofmannsthal. Rilke. Zweig.
In: Der Kunstwart. Jg. 22, 1908/09, Heft 3, Erstes Novemberheft 1908, S. 160-164.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Wiener Lyrik II: Schaukal. Hofmannsthal. Rilke. Zweig.
In: Der Kunstwart. Jg. 22, 1908/09, Heft 4, Zweites Novemberheft 1908, S. 213-216.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Zur Lyrik der Gegenwart.
In: Der Kunstwart. Jg. 23, 1909/10, Heft 13, Erstes Aprilheft 1910, S. 11-14.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Böhm, Hans: Neue Lyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 23, 1909/10, Heft 15, Erstes Maiheft 1910, S. 185-188.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Spitteler, Carl: Die Lehre vom Reim.
In: Der Kunstwart. Jg. 24, 1910/11, Heft 1, Erstes Oktoberheft 1910, S. 35-37.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Franck, Hans: Falke.
In: Der Kunstwart. Jg. 24, 1910/11, Heft 9, Erstes Februarheft 1911, S. 196-198.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Ullmann, Hermann: Großstadtlyrik.
In: Der Kunstwart. Jg. 24, 1910/11, Heft 16, Zweites Maiheft 1911, S. 249-251.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Spitteler, Carl: Über die tiefere Bedeutung von Vers und Reim.
In: Der Kunstwart und Kulturwart. Jg. 26, 1912/13, Heft 7, Erstes Januarheft 1913, S. 10-13.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart_kulturwart

Kuntze, Friedrich: Die innere Form der Lyrik Stefan Georges.
In: Der Kunstwart und Kulturwart. Jg. 26, 1912/13, Heft 16, Zweites Maiheft 1913, S. 280-283.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart_kulturwart

Avenarius, Ferdinand: "Fortgeschrittene Lyrik". Oder: etwas vom Bluffen.
In: Der Kunstwart und Kulturwart. Jg. 26, 1912/13, Heft 17, Erstes Juniheft 1913, S. 351-353.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart_kulturwart

Schumann, Wolfgang: Zur Frage der Kriegslyrik.
In: Deutscher Wille. Des Kunstwarts 29. Jahr. Jg. 29, 1915/16, Heft 1, Erstes Oktoberheft 1915, S. 6-7 .
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Zum Gedenken an Geibel. Zum 17. Oktober 1915.
In: Deutscher Wille. Des Kunstwarts 29. Jahr. Jg. 29, 1915/16, Heft 2, Zweites Oktoberheft 1915, S. 52-56.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Avenarius, Ferdinand: Gustav Falke †.
In: Deutscher Wille. Des Kunstwarts 29. Jahr. Jg. 29, 1915/16, Heft 11, Erstes Märzheft 1916, S. 191-192.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstwart

Walzel, Oskar: Andreas Gryphius (geb. am 2. Oktober 1616).
In: Deutscher Wille. Des Kunstwarts 30. Jahr. Jg. 30, 1916/17, Zweites Oktoberheft 1916, S. 73-74.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/deutscherwille

Heiß, Hanns: Zu Baudelaires Gedenktag.
In: Deutscher Wille. Des Kunstwarts 30. Jahr. Jg. 30, 1916/17, Heft 23, Erstes Septemberheft 1917, S. 164-167.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/deutscherwille

Schumann, Wolfgang: Zu Franz Werfels Lyrik.
In: Deutscher Wille. Des Kunstwarts 31. Jahr. Jg. 31, 1917/18, Heft 11, Erstes Märzheft 1918, S. 107-112.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/deutscherwille

Schumann, Wolfgang: Stefan George.
In: Deutscher Wille. Des Kunstwarts 31. Jahr. Jg. 31, 1917/18, Heft 19, Erstes Juliheft 1918, S. 11-13.
URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/deutscherwille

 

 

Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer