Paul Mayer:
Wunden und Wunder. Gedichte

 

 

Stefan Zweig

Zum Geleit

 

Literatur in Gruppen abzuteilen ist Sache der Germanisten und nur zulässig, nur mit einem Schein von Wahrheit und Berechtigung erhellt an Vergangenem, an Geformten. Lebendiges bildet keine Gruppen: nur manchmal zieht die Jugend mit ihrer eingebornen feurigen Kraft Verwandtes in fremden Werken näher an sich heran, Ungefertigtes lehnt sich aneinander, um sich dann gefestigt wieder abzusondern. Manchmal schafft auch eine besonders intensive Persönlichkeit eine Atmosphäre magnetischer Attraktion um sich, hypnotisiert mit ihrem Eigenrhythmus den noch ungestalteten. Aber die wahrhaft dichterische Natur löst sich bald von den Vereinigungen der Freundschaft, des Alters und der geistigen Gemeinbestrebung: Hauptmann entwich dem Naturalismus, <Hofmannsthal> dem George-Kreis. Jede Gruppierung ist vielleicht nur Schale, die den wachsenden Kern behütet: den Starken.

So bilden auch die jungen Lyriker, die hier eine Sammlung einen soll, keine Gemeinschaft, keinen Bund, keine Gruppe. Jung sind sie, das ist ihnen gleich und das Dichterische ihr Trieb. Das Neue in ihnen wird sich persönlich entwickeln und hat nur dies mit dem Neuen unserer Lyrik gemein: dass sie nicht mehr senti[*2]mental sind, wehleidig gereizt von dem Anschwall der Dinge, sondern froh und in dem Maße mehr, als es ihnen gegeben ist, sie in Form zu zwingen. Sie klagen nicht mehr, sie wollen nicht Bedauern, sondern Mitgenuß, kurz – ich halte dies für den wesentlichen Wandel unseres Gedichts – sie wollen nicht mehr Weibisches, sondern sprechen von Mann zu Mann. In Rilke, unserm Meister, spüren wir diese Abkehr, diesen Weg vom Linden zur Härte, von der Melodie zum Rhythmus der Kraft, in Verhaeren, Walt Whitman wird sie übermächtig und will nicht die laue Seele der sanft Erregten mehr, sondern das starke Rückwogen des Weltgesanges in breiteröffnete Brust, Begeisterung statt freundlichen Anteilnehmens, Rausch für Rührung. Etwas Handwerkerhaftes ist in dieser neuen Jugend, sie hämmern den Vers bis er hart klingt, Stahl auf Stahl. Sie haben die Flöte zerbrochen: der Meißel des Bildners, spüren sie, paßt besser in eine nervige Faust. Rhythmus ist ihre höchste Melodie, der Rhythmus unserer schwingenden Welt.

Wer sie hören wird, diese jungen Dichter? Nicht die Frauen mehr, die ihre Unerfülltheiten gern in reichen Bildern sich verbrämen lassen, nicht die Sehnsüchtigen, die Matten und die Träumer. Die Studenten, die Jugend, die Maler, die Bildhauer, alle, die selbst starken Trieb haben, die Welt zu bemeistern, alle, die Kraft trinken wollen aus der Kunst und nicht [*3] die klingende, die traumwölbende Erschlaffung. Nicht in kostbaren Bänden, als starrer Schmuck reicher Wände werden ihnen deshalb hier diese Dichter gegeben, sondern in leichten Heften, bequem mitzunehmen ins Feld, auf die Straße, ins Freie. Denn dies ist das Schöne, die große Rückkehr unserer Dichtung zur Antike, daß sie nicht mehr in Zimmern am besten klingt, an der Resonanz gesperrter Wände, sondern im großen Rhythmus der Zeit und dem ewigen der Dinge. Manche dieser jungen Verse haben ihre höchste Wahrheit, liest man sie im ratternden Expreß, im Ausblick über eine Stadt, im Atelier eines Bildhauers, mit einer Vista ins Lebendige, ins Laute und nicht in der süßen Hut der Stille. Ihre Musik ist Widerhall von allen neuen Klängen und die Jugend, die selbst den Rhythmus der Zeit aus sich wachsen spürt, wird sie am stärksten empfinden.

 

 

 

 

Erstdruck und Druckvorlage

Wunden und Wunder. Gedichte von Paul Mayer. Mit Geleitworten von Stefan Zweig. Heidelberg: Saturn-Verlag Hermann Meister 1913 (Lyrische Bibliothek. Erster Band); 3 S. (unpag.) [PDF]

Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck (Editionsrichtlinien). Ein Druckfehler wurde korrigiert (S. *1).

 

 

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