MediMent-Peer

Karriereförderung von Wissenschaftler/innen in der Medizin

Die Universität Duisburg-Essen hat es sich zum Anliegen gemacht, den wissenschaftlichen Nachwuchs intensiv zu fördern. Aus diesem Grunde laden wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine Hochschul- bzw. Klinikkarriere anstreben, zur Teilnahme an dem Karrierförderprogramm MediMent-Peer ein. Es handelt sich hierbei um ein Mentoring-Programm, das aus den Modulen

‚Peer-Mentoring' - ‚Seminarprogramm' - ‚Networking'

besteht und Sie auf Ihrem Weg in den wissenschaftlichen Aufstieg unterstützen soll. Mentoring hat sich seit 2005 am Universitätsklinikum Essen als Instrument zur Karriereförderung im Rahmen des Programms „MediMent für Wissenschaftlerinnen in der Medizin" bereits sehr gut bewährt.

Das Programm MediMent-Peer betont durch das Kleingruppenformat insbesondere den Vernetzungsgedanken: Peer-Mentoring bedeutet, dass Sie sich als Mitglied einer interdisziplinär und damit nicht-konkurrent zusammengesetzten Peer-Group mit statusgleichen bzw. -ähnlichen Wissenschaftler/innen der Medizinischen Fakultät mit der Planung Ihrer akademischen Laufbahn auseinandersetzen. Ihnen wird der Aufbau eines eigenen wissenschaftlichen Netzwerkes ermöglicht, durch das sie gezielt ihre Integration im Wissenschaftsbetrieb und in der wissenschaftlichen Gemeinschaft verbessern können. MediMent-Peer wird als Ergänzung, nicht als Ersatz der herkömmlichen Fachbetreuung verstanden.

Programm-Flyer

Zielgruppe

Programm

Gewinn

Veranstaltungen

Fristen und Anmeldungen

Kooperationen

Linksammlung

Zielgruppe

Assistenzärzt/innen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen der Medizinischen Fakultät, die sich in der Post-Doc-Phase befinden und gezielt eine wissenschaftliche Karriere (Klinik und/oder Grundlagenforschung) in der Medizin anstreben.

Programm

Der Aufbau einer Peer-Mentoring-Beziehung zu statusgleichen oder -ähnlichen Kolleginnen und Kollegen bildet das Kernstück des Programms, bei dem Selbstorganisation und professionelle Vernetzung im Vordergrund stehen. Kleingruppen von vier bis sechs Personen werden interdisziplinär und damit konkurrenzfrei zusammengesetzt. Das ermöglicht eine wechselseitige Unterstützung durch kollegiale Beratung und durch den Austausch von Erfahrungswissen.
Als Mentee reflektieren Sie gemeinsam Laufbahnziele, Ihre Rolle als Wissenschaftler/in und planen strategisch Ihre nächsten Schritte.
Neben Ihren Treffen in der Kleingruppe bieten zentral organisierte sowie informelle Netzwerktreffen mit allen übrigen Mentees der aktuellen Linie Kontakte zu anderen Wissenschaftler/innen in ähnlicher Lage. Networking-Dinner mit Mentor/innen sowie Teilnehmer/innen ehemaliger Linien bieten weitere Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Intensivierung neuer Kontakte.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, Kontakte zu Teilnehmer/innen vergleichbarer Mentoring-Projekte anderer Hochschulen herzustellen.
Als beteiligte Wissenschaftler/innen profitieren Sie von einem Wissenstransfer untereinander und pflegen und entwickeln eigene Netzwerke. Es zeigt die Erfahrung, dass hierdurch langfristig neue Forschungskooperationen angeregt werden können.

Das Programm wird in deutscher Sprache durchgeführt. Ausnahme: Seminar zum Thema "Scientific Writing".

Gewinn

Sie haben z. B. die Gelegenheit, Einblicke in andere Formen der Arbeits(zeit)organisation oder der Konfliktbewältigung zu bekommen. Die Reflexion der eigenen Publikationstätigkeit gehört ebenso dazu wie die Möglichkeit, im Kolleg/innenkreis Papers oder geplante Vorträge vorab präsentieren zu können. Hinzu gewonnenes Wissen können Sie sowohl für Ihre Aufstiegsplanung nutzen, als auch gegebenenfalls in Ihre eigenen Arbeitsfelder einbringen.
Sie haben ferner die Möglichkeit, zu Ihren Treffen Wunsch-Mentor/innen einzuladen, die Sie beraten und gegebenenfalls auch über einen Teil der Projektlaufzeit begleiten werden. Als Mentor/innen fungieren Professorinnen und Professoren, habilitierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Essener Universitätsklinikum, die sich aktiv an dieser Form der Nachwuchsförderung beteiligen möchten. Die erfahrenen Mentor/innen beraten Sie bei der Laufbahnplanung und vermitteln ihr erprobtes Handlungswissen. Darüber hinaus erläutern sie die Führungsanforderungen einer Professur und erleichtern Ihnen durch wertvolle Tipps den Zugang zu wichtigen Netzwerken.
Als Teilnehmer/in an diesem Programm lernen Sie Strukturen und informelle Spielregeln der Scientific Community besser kennen und wirksam zu nutzen.
MediMent-Peer hat zum Ziel, Sie beim Erreichen der nächsten Qualifikationsstufe zu unterstützen und Ihre eigene wissenschaftliche Arbeit zu fördern. Im Austausch werden Sie Ihre Laufbahn bewusst als dynamisch erleben und früher als in der Vereinzelung motiviert sein, die Initiative für Bewerbungen auf Stipendien und Stellen zu ergreifen.
Durch diese neu erschlossenen Wissensressourcen und möglichen Synergieeffekte leisten Sie als Teilnehmer/in gleichzeitig einen Beitrag zur Organisationsentwicklung der Medizinischen Fakultät.

 

Veranstaltungen

Die Programmteilnahme schließt ein professionelles Seminar- und Trainingsprogramm zu wissenschaftlichen Schlüsselkompetenzen und zu Karrierethemen (Details s. u.) ein. Für die Durchführung der Seminare werden erfahrene Trainer/innen gewonnen, die seit langem im Wissenschaftsbereich, insbesondere auch in der Medizin, tätig sind.
Durch dieses Weiterbildungsangebot werden Sie heute auf die Anforderungen einer Professur von morgen vorbereitet.
Zu Beginn findet eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt. Zur Hälfte der Laufzeit erfolgt eine Zwischenauswertung; den Abschluss bildet eine Veranstaltung, in der Mentees und Mentor/innen gemeinsam einen Blick zurück und auf die Weiterentwicklung des Programms richten.
Während des Prozesses werden Sie von der Projektkoordinatorin beraten und unterstützend begleitet.
Seminare und Informationsveranstaltungen:

Einführung ins Mentoring und individuelle Potenzialanalyse

  • Führungskompetenz in der Wissenschaft
  • Scientific Writing
  • Konfliktmanagement in der Medizin
  • Rechtliche Grundlagen einer Wissenschaftskarriere in der Medizin
  • Schutzrechtsrelevante Aspekte in der Medizin
  • Forschungsförderung und Drittmittelakquise
  • Bewerbungs- und Berufungstraining
  • Crash-Kurs BWL für Nachwuchswissenschaftler/innen in der Medizin
  • Hochschuldidaktische Weiterbildung für Mediziner/innen
  • Selbstpräsentation in der Wissenschaft
  • "Work-Life-Balance in der Medizin"

 

Weitere Empfehlungen
Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen die Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen der Bildungsakademie des Universitätsklinikums Essen. http://www.uniklinik-essen.de/bildungsakademie/ 

 

Fristen und Anmeldungen

Der Bewerbungsschluss für den nächsten Programmdurchlauf ist der 31. Oktober 2018.

Start der Linie: Januar 2019.

Postdoktorand/innen, die an dem Mentoring-Programm teilnehmen möchten, sollten

• eine wissenschaftliche Karriere in der Medizin anstreben
• bereit sein, sich aktiv in ein Peer-Mentoring einzubringen
• bereit sein, verbindlich am Rahmen- und Seminarprogramm sowie an der Evaluation teilzunehmen

Die Aufnahme in das Programm erfolgt über eine Vorauswahl auf der Grundlage Ihrer Bewerbungsunterlagen bzw. eines ausführlichen Auswahlgesprächs, in welchem die Teilnahmemotivation sowie die Ziele und Erwartungen an das Programm thematisiert werden. Grundlage hierfür sind folgende schriftliche Bewerbungsunterlagen:

• ein Anschreiben, in dem Sie Ihre Teilnahmemotivation erläutern
• einen Lebenslauf mit Lichtbild und Veröffentlichungsliste
• einen ausgefüllten Bewerbungsbogen (Download)

Den Bewerbungsbogen und die übrigen Bewerbungsunterlagen können Sie per E-Mail an die Projektkoordinatorin, Frau Dr. Barbara Waje senden. Das Bewerbungsformular kann elektronisch ausgefüllt werden (bitte vorher auf der Festplatte speichern). Bei Versand aller Unterlagen per Email genügt der maschinell eingegebene Name als Unterschrift.

Bitte verzichten Sie auf eine Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen in Papierform.

Bei der Aufnahme in das Mentoring-Programm wird ein Kostenbeitrag von 130,- € erhoben, der die Teilnahme am umfangreichen Seminarprogramm einschließt. Assistenzärzt/innen und wiss. Mitarbeiter/innen, die nicht an dem Mentoring-Programm teilnehmen, haben die Möglichkeit, im Rahmen der Verfügbarkeit freier Plätze an den Seminaren teilzunehmen. Anmeldungen hierzu nimmt die Projektkoordinatorin entgegen (s. Kontakt). Je nach Seminarumfang wird ein Materialbeitrag erhoben.

 

Kooperationen

Das Programm wird in enger Kooperation mit der Medizinischen Fakultät durchgeführt. Eine gemeinsame Leitungsgruppe besteht aus folgenden Personen:

Prof. Dr. Jan Buer,
Dekan der Medizinischen Fakultät

Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch
Prodekanin für wissenschaftlichen Nachwuchs und Diversität

Prof. Dr. Ruth Grümmer
Institut für Anatomie
Tel. 0201 / 723-4290
ruth.gruemmer@uk-essen.de

Prof. Dr. Verena Jendrossek
Institut für Zellbiologie
Tel. 0201 / 723-3380
verena.jendrossek@uni-due.de

Prof. Dr. Wolfgang Sauerwein
Klinik für Strahlentherapie
Tel. 0201 / 723-2050/-2052
w.sauerwein@uk-essen.de

Weitere Kooperationen:

ZfH, Kompetenzentwicklung für Studium, Lehre und Wissenschaftskarriere (Hochschuldidaktische Weiterqualifizierung)

Science Support Center

Bildungsakademie am Universitätsklinikum Essen

Personal- und Organisationsentwicklung
Sachgebiet 4.5
Susanne Schulz
Tel. 0203/183-2492
susanne.schulz@zv.uni-due.de

 

Linksammlung

Portale und Überblicksseiten zum Thema Forschungsförderung

• EU-Rahmenprogramme auf einen Blick: www.kowi.de/rp/blick/default.html

Forschungsförder-Informationssystem (kostenpflichtig): www.elfi.ruhr-uni- bochum.de

• Jobportal: www.academics.de

• Kommunikationsplattform: www.hochschulkarriere.de

• Verzeichnis der Stiftungen in Deutschland: www.stiftungsindex.de

 

Seiten der einzelnen Organisationen
• Deutsche Forschungsgemeinschaft: www.dfg.de


Genderportal der Universität Duisburg-Essen

http://www.uni-due.de/genderportal