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Ehrenteller für Frau Prof. Hantsche

Ehrenteller des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend für Frau Prof. Hantsche Ehrung für NAAN-Vorstandsmitglied

Der Historische Verein für Geldern und Umgegend hat Prof. Dr. Irmgard Hantsche mit dem "Ehrenteller" der Geschichtsvereinigung ausgezeichnet. Die  Übergabe fand  am 5. April 2019 im Rahmen der Feier zum Tekath-Preis in Geldern statt. Mit der seltenen Ehrung würdigt der geldrische Geschichtsverein, dass Prof. Hantsche sich viele Jahre für dessen Ziele engagiert hat, mit Veröffentlichungen oder Vorträgen, ganz besonders aber als Mitglied in der Jury des Karl-Heinz-Tekath-Förderpreises zur Erforschung von Geschichte und Kultur der Niederrheinlande.

Wir gratulieren unserem Vorstandsmitglied ganz herzlich zu der mehr als verdienten Auszeichnung!

Veranstaltungsankündigung "Gelderntag" am 8. September 2018 / "Woche der Geschichte" vom 2. bis zum 7. September 2018

Sie alle sind herzlich eingeladen zum großen Geschichtsfest des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend e.V., das dieser gemeinsam mit seinen deutschen und niederländischen "geldrischen" Partnern feiern wird.

Die Veranstaltungen am Vormittag des 8. September finden in der Halle Gelderland am SeePark-Hotel. Dort warten u.a Vorträge von zwei renommierten Historikerinnen auf die Besucherinnen und Bescher: Prof. Dr. Dolly Verhoeven wird über das Thema "Grenzen" sprechen, Prof. Dr. Irmgard Hantsche über die Fossa Eugeniana, das ambitionierte Kanalprojekt zwischen Rhein und Maas, das noch heute die Landschaft mitprägt.

Ein Höhepunkt wird die Uraufführung des auf Initiative des Historischen Vereins gedrehten Spielfilms "Leo und das alte Geldern" sein. Dazu gibt es einen weiteren Kurzfilm, Musik, Kaffee/Tee und gutes Mittagessen und sicherlich auch noch ein paar Überraschungen.

Bitte melden Sie sich an, solange wir noch Plätze frei haben! Das Anmeldeformular finden Sie online.

Am Nachmittag lädt der Historische Verein zu einem Geschichtsfest für alle auf dem Markt in Geldern ein: Musikgruppen, Theaterszenen, Ritterlager, Kinderspiele, Ausstellungen, Kulinarisches, Präsentationen. Es wird ein buntes Treiben bieten für Jung und Alt geboten. Die detaillierte programmankündigung wird nach Ostern 2018 bekannt gegeben. Ein besonderer Prohrammpunkt darf aber bereits jetzt verraten werden: Die Stiftung "Gebroeders van Limburg" aus Nimwegen wird in einem "tableau vivant" mit historischen Kostümen eine Szene aus dem berühmten Stundenbuch des Herzogs von Berry nachstellen.

Während der Geschichtswoche bietet der Historische Verein zudem an mehreren Orten im deutschen Gelderland Vorträge, Rundgänge, Ausstellungen, Lesungen an. Lassen Sie sich überraschen.

Weitere Informationen zum Gelderntag finden Sie auch unter http://www.hv-geldern.de/aktivitaeten/Gelderntag%202018/gelderntag.htmlund unter https://www.uni-due.de/imperia/md/content/inkur/2018_07_flyer_gelderntag.pdf.

Ausschreibung Karl-Heinz-Tekath-Förderpreis zur Erforschung von Geschichte und Kultur der Niederrheinlande 2019

Seit 2006 hat der Historische Verein für Geldern um Umgegend e.V. bereits sechsmal den nach unserem langjährigen Bibliothekar und Kreisarchivar Karl-Heinz Tekath benannten Förderpreis vergeben. Auch im Jahr 2019 wird der Preis wieder vergeben werden. Vorschläge für geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sollen bis zum 30. November 2018 schriftlich und mit kurzer Begründung an den Vorstand des Historischen Vereins gerichtet werden. Ausgezeichnet werden können junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Beiträge aus den Bereichen Geschichte, Sprache und Literatur, Archäologie, Kunst- und Rechtsgeschichte, Geographie und Gesellschaftswissenschaften. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsblatt, das in einer deutschsprachigen und einer niederländischsprachigen Ausgabe verfügbar ist.

Kritische Auseinandersetzung mit der Ausgrenzung von Sinti und Roma Zur Bekämpfung des Antiziganismus heute

Feindseligkeit, stereotype Wahrnehmung und Vorurteile werden wach, wenn von „Zigeunern“ gesprochen wird. Bei diesen Ressentiments handelt es sich um Projektionen, die mit der Realität oder den realen Personen nichts zu tun haben. Sie existieren bereits seit Jahrhunderten und werden in der Wissenschaft als Antiziganismus bezeichnet.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich mit Antiziganismus zu beschäftigen? Wie lässt sich die historische Entstehung philosophisch, sozialpsychologisch und geschlechtertheoretisch rahmen? Kann Bildung zur Aufklärung beitragen?

Die Vortragsreihe des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) zielt auf eine Verbindung von Theorie und Praxis. Sie wendet sich nicht nur an Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik, sondern auch an Interessierte, die in Beruf und Alltag mit Antiziganismus konfrontiert sind.

Die einzelnen Termine und die Themen der Vorträge finden Sie im offiziellen Flyer zur Veranstaltungsreihe. Alle Veranstaltungen finden statt im Zentrum für Erinnerungskultur "DenkStätte" im Stadtarchiv Duisburg, Karmelplatz 5, 47051 Duisburg.

Termine am Niederrhein