NeuroScienceLab Essen
Dr. med. Dr. rer. nat. Mark Stettner
Dr. med. Dr. rer. nat. Mark Stettner
mark.stettner@uk-essen.de
Dr. rer. nat. Anne K. Mausberg
Dr. rer. nat. Anne K. Mausberg
anne-kathrin.mausberg@uk-essen.de
Fabian Szepanowski
Maximilian Heininger
Tessa Hattenhauer
Manon Schless
Lena Hinrichs
Leon Szepanowski
Inn Lee
Fabian Klingler
Maher Almahfoud
Alicia Wang
Alicia Wang
Arbeitsgruppe: Klinische und experimentelle Neuroimmunologie
Die Arbeitsgruppe Klinische und Experimentelle Neuroimmunologie beschäftigt sich mit vielen Aspekten entzündlicher Neuropathien. Bei diesen sogenannten Immunneuropathien entsteht durch eine fehlgeleitete Autoimmunreaktion ein Schaden an Nervenbahnen. Diese Schädigung ist bei Patienten häufig mit gravierenden Defiziten vergesellschaftet.


Clinical and Experimental Neuroimmunology


Wichtige klinische Vertreter der heterogenen Gruppe der entzündlichen Neuropathien sind die Chronisch Inflammatorisch demyelinisierende Polyradikuloneuropathie (CIDP), das Guillain-Barré Syndrom (GBS) und die Multifokal Motorische Neuropathie (MMN).

Wir beschäftigen uns mit immunologischen Aspekten, welche auch bei anderen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose (MS) eine Rolle spielen, mit der Interaktion von Immunzellen mit dem Nervensystems und neurobiologischen regenerativen Prozessen im Nervensystem.

Ein größeres Verständnis der komplexen Zusammenhänge hilft, mögliche therapeutische Zielstrukturen zu definieren und neue Behandlungsoptionen zu entwickeln.


Myelinisierung und Remyelinisierung


Abbildung 1. Myelinisierung und Remyelinisierung nach Schaden im peripheren Nervensystem: Die Schwann Zelle im Fokus. Schwann Zellen sind für deutlich mehr verantwortlich, als nur für die Myelinsynthese im peripheren Nerv. Schwann-Zell-Kulturen sind ein nützliches Werkzeug zur Dechiffrierung der molekularen Mechanismen. Im mikroskopischen Bild sind verschiedene Myelinproteine dargestellt (MBP in rot, P2 in grün und der Zellkerne der Schwann Zellen in blau).



Interaktion zwischen Immunsystem und peripherem Nerv Interaktion zwischen Immunsystem und peripherem Nerv


Abbildung 2. Interaktion zwischen Immunsystem und peripherem Nerv. Myelinisierende Nervenfasern aus Hinterstrangganglien-Kulturen dienen als ex vivo Modell zur Untersuchung der Myelinisierung und Demyelinisierung. Die Kulturen erlauben die systematische Analyse der Interaktion mit verschiedenen Immunzellen. Links: Myelinisierte Nervenfasern mit Sudan-Schwarz gefärbt. Hier können das Internodium (alpha), der Schwannzellkörper (beta), das Nodium (gamma) und das Neuron (delta) differenziert werden. Rechts: Hier sind myelinisierte Nervenfasern mit einem grünen Lebendfarbstoff angefärbt und die interagierenden neuritogenen T-Zellen aus dem Tiermodell der Nervenentzündung (EAN) mit einem roten Lebendfarbstoff. Live cell imaging ermöglicht die Analyse der Interaktion.



Interaktion des peripheren Nervensystems und des Immunsystems in vivo


Abbildung 3. Interaktion des peripheren Nervensystems und des Immunsystems in vivo. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Untersuchung der Beteiligung von differentiellen Immunzellsubtypen und Antikörpern bei autoimmunen Erkrankungen des Nervensystems im Tiermodell und bei betroffenen Patienten. Abgebildet ist der N. Ischiadikus mit grün fluoreszierenden neuritogenen T-Zellen im Epineurium und Endoneurium.
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