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Herzlich willkommen auf der Homepage der Forschergruppe und des Graduierten-Kollegs Naturwissenschaftlicher Unterricht (2003-2013). Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit.  
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10 Jahre nwu-essen

Vom 12. bis 15. Februar fand die Abschlussveranstaltung der Forschergruppe und des daran angebundenen Graduiertenkollegs Naturwissenschaftlicher Unterricht (kurz: nwu-essen) in Essen statt. Nwu-essen wurde 2003 von der DFG eingerichtet. In interdisziplinärer Zusammenarbeit der Fachdidaktiken Biologie, Chemie und Physik sowie der Lehr-Lernpsychologie und Erziehungswissenschaft wurden seitdem zentrale, durch die internationalen Schulleistungsvergleichsstudien aufgeworfene Probleme des naturwissenschaftlichen Unterrichts untersucht.

Zum Ende der Förderungshöchstdauer für Forschergruppen und Graduierten-kollegs lud nwu-essen Promovierende aus den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken, der Bildungsforschung und der Lehr-Lernpsychologie zu einer Winterschool ein. So trafen sich vom 12.-14. Februar 2013 40 Promovierende aus sieben europäischen Ländern um Ihre Dissertationsprojekte vorzustellen. In kleinen Gruppen von jeweils acht Promovierenden und drei erfahrenen Betreuern aus dem Bereich der nwu-essen wurden sie intensiv zu Ihren Projekten beraten. Darüber hinaus wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Methodenworkshops aus dem Bereich der empirischen Bildungsforschung angeboten.

Den Rahmen der Winterschool bildeten zwei Plenarvorträge, für die Prof. Dr. Jan van Driel, Professor für Science Education an der Universität Leiden sowie Prof. Dr. Alexander Renkl als Experte in pädagogischer und Entwicklungspsychologie von der Universität Freiburg gewonnen werden konnten. Am letzten Abend wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch ein Einblick in die Kultur des Ruhrgebiets ermöglicht. Bei einer Abendführung durch die Kokerei Zollverein konnte der Weg der Kohle zum Koks verfolgt und bei zwar eisigen Temperaturen ein herrlicher Blick über das nächtliche Essen genossen werden.

Am 14. und 15. Februar waren zahlreiche Fachkolleginnen und Fachkollegen zu Gast in der Weststadthalle Essen. In diesem beeindruckenden Industriedenkmal wurden zentrale Ergebnisse aus den 10 Jahren Forschung der nwu-essen präsentiert und im Hinblick auf Anschlussperspektiven und ‚Visionen' naturwissenschaftlicher Bildung und Bildungsforschung diskutiert.





Die Ergebnisse aus sechs Themenschwerpunkten wurden jeweils zusammenfassend in einem Vortrag von Nachwuchsprofessoren aus den Reihen der nwu-essen dargestellt. Eine Möglichkeit zur tiefergehende Diskussion boten die sich daran anschließenden Posterpräsentationen aller 83 in den 10 Jahren nwu-essen entstandenen Dissertationen. Viele der Ehemaligen nahmen an der Veranstaltung teil und standen so an ihren Postern zur Diskussion zur Verfügung. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine hochrangig besetzte Podiumsrunde zur "Zukunftsressource Naturwissenschaftliche Bildung". Unter der Moderation von Dr. Jeanne Rubner vom Bayrischen Rundfunk diskutierten Fachkolleginnen und -kollegen ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter der Bildungspolitik/ Bildungsadministration sowie der Berufsausbildung/Wirtschaft aus unterschiedlichen Sichtweisen Ihre Überlegungen zu diesem Thema. Neben dem wissenschaftlichen Programm bot das Conference Dinner allen Teilnehmenden die Möglichkeit zum informellen Austausch und den nwu-Mitgliedern und ihren Ehemaligen bot es einen schönen Rahmen ein Wiedersehen zu feiern.

Trotz aller Zufriedenheit über die vielen weiterführenden Ergebnisse ließ die Veranstaltung auch ein wenig Wehmut aufkommen, da diese sehr erfolgreiche und 2003 noch einmalige Kombination aus Forschergruppe und Graduiertenkolleg nun zum Abschluss gebracht wurde.

Gute Noten für Unterrichtsforscher
DFG baut Förderung des naturwissenschaftlichen Unter­richts nochmals aus

 
Forschergruppe und Graduierten­­kolleg nwu-essen, können ihre Unterrichts­­forschung weiter fort­setzen und in der dritten und letzten Bewilligungs­­phase noch­mals ausbauen. Nach der Begutachtung im Mai 2009 erhielten sie die Zu­sage, dass zwölf für die kom­men­den zwei Jahre beantragte Forschungs­­­projekte sowie für die kom­men­­­den drei Jahre ein Graduierten­­kolleg

finan­ziert werden sollen.

 
Die Forschergruppe wurde 2003 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit zunächst sieben Projekten eingerichtet. In der zweiten Phase (2006-2009) wurde die Förderung auf zehn Projekte ausgedehnt. Nun werden neben sieben Projekten, die Forschung aus den vorangegangenen Phasen fortsetzen, fünf neue Projekte, davon drei von Nachwuchswissenschaftlern, finanziert. Diese Projekte im Bereich der empirischen Bildungsforschung werden in der interdisziplinären Gruppe von Biologiedidaktikern, Chemiedidaktikern, Physikdidaktikern, Lehr-Lern-Psychologen und Erziehungs­wissen­schaftlern durchgeführt.  
Die neue Förderungsphase der Forschergruppe mit ihrem Sprecher Prof. Dr. Hans E. Fischer beginnt im Oktober 2009 und beinhaltet für die Dauer von zwei Jahren Sachmittel in Höhe von etwa 400.000€ und zusätzlich 12 Doktoranden, vier Postdoktoranden und eine Professur.  
Mit etwa 1,5 Mio Euro wird das Graduiertenkolleg, dessen Sprecherin die Chemie­didaktikerin Prof Dr. Elke Sumfleth ist, ausgestattet und kann ab 01 Januar 2010 sechzehn Promotions­stipendien und ein Post­doktorandenstipendium für die Dauer von drei Jahren vergeben. Insgesamt werden hier 30 Doktoranden eine interdisziplinäre Ausbildung in Unterrichtsforschung und Unterrichtspraxis erhalten. Die Kombination von Forschergruppe und Graduiertenkolleg ist in Deutschland bislang einmalig.

Forschergruppe & Graduiertenkolleg
Die Forschergruppe Naturwissenschaftlicher Unterricht erforscht den Schulunterricht der Fächer Chemie, Physik & Biologie unter verschiedenen Aspekten, die sich im Sinne einer gemeinsamen Weiterentwicklung grundlegender Unterrichtstheorien verzahnen. So werden in verschiedenen Lernkontexten Aufgabeneinsatz, inhaltliche Vernetzung, Lernstrategien, Problemlöseprozesse, naturwissenschaftliche Arbeitsweise, Unterrichtsgestaltung untersucht, aber auch deren schulsystemische Rahmenbedingungen und die Entwicklung von Professionskompetenzen von Lehrkräften.  
 
Das Graduiertenkolleg Naturwissenschaftlicher Unterricht bildet die in den Projekten arbeitenden Doktoranden aus, deren Dissertationen meist sehr eng an die Forschergruppenprojekte angebunden sind. Zum Ausbildungsprogramm gehört aber nicht nur die theoretische und forschungsrelevante Ausbildung, sondern auch umfassendes methodisches
sowie unterrichtsbezogenes Wissen.  
 
Beide Teile werden gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert (das Graduiertenkollen unter der DFG-Förderkennziffer GRK 902/1, die Kennziffern der einzelnen Projekte finden sich bei den Projektdarstellungen).
Arbeitsgruppe Fischer, Didaktik der Physik
<b>Didaktik der Physik <br> <br></b>
Didaktik der Physik

Die Didaktik der Physik beschreibt und erklärt unter anderem für das Fach spezifische Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern aller Schul­formen und Schul­stufen, sie untersucht und optimiert Unter­richts­prozesse und entwickelt Instrumente zur Qualitäts­entwicklung für den Physik­unterricht und die Ausbildung von Physiklehrerinnen und Physik­lehrern. Die Arbeitsgruppe erforscht die Bedin­gun­gen schulischen Lernens und die Wirkung von  
Lehrer­aus­bildung im

Fach Physik aller Schulstufen und integriert dabei sowohl Psycho­logische als auch erziehungs­wissenschaft­liche Forschungs­methoden.
Arbeitsgruppe Sumfleth, Didaktik der Chemie
<b>Didaktik der Chemie </b>
Didaktik der Chemie

Die Arbeitsgruppe Elke Sumfleth betreibt chemie­bezogene empirische Lehr-Lern-Forschung. Die der­zeitigen Forschungs­­schwerpunkte sind die Opti­mierung der experimentellen Kleingruppen­arbeit und die Analyse von Unterrichts­­prozessen, die die Vermittlung naturwissen­schaftlicher Arbeits­weisen zum Ziel haben. Die hiermit verbundene Aufgaben­analyse betrifft auch Hausaufgaben und das Lernen mit Lösungs­beispielen. Lern­prozesse werden durch Medien unterstützt. In diesem Zusammenhang wird die Lern­wirksamkeit von Visualisierungen und die Unterstützung von Vernetzungsmöglichkeiten

durch Concept-Mapping-Methoden untersucht.  
Außerdem werden Materialien für den fächer­übergreifenden Chemie­unterricht und computer­gestützte Lern­um­gebungen entwickelt und evaluiert.
Arbeitsgruppe van Ackeren, Bildungsforschung
<b>Arbeitsgruppe Bildungsforschung </b>
Arbeitsgruppe Bildungsforschung

Die Arbeitsgruppe Bildungsforschung ist Teil der Fakultät für Bildungswissenschaften im Institut für Pädagogik an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Weststadttürme. Unter der wissen­schaftlichen Leitung von Prof. Dr. Marten Clausen und Prof. Dr. Isabell van Ackeren sind in der Arbeitsgruppe Dr. Svenja Kühn, Jasmin Ferchow, Dominique

Klein, Mirko Krüger, Susanne Strunck, Denise Demski, Heike Wegner, Dr. Anke Liegmann sowie Dr. Michael Weegen.
Arbeitsgruppe Leutner, Lehr-Lernpsychologie
<b>Lehrstuhl für Lehr- und Lernpsychologie </b>
Lehrstuhl für Lehr- und Lernpsychologie

Der Erwerb von Wissen und Fertigkeiten gehört zu den grund­legenden Lebens­aufgaben eines jeden Menschen, und die Förderung von Lern­prozessen ist eine zentrale gesell­schaftliche Aufgabe. Die Lehr-Lern­psychologie beschreibt und erklärt Lern­prozesse auf der Ebene des Individuums und stellt damit die Grundlagen bereit, sowohl selbst­reguliertes Lernen als auch das stärker institutiona­lisierte Lernen in Unterricht, Aus- und Weiter­bildung sowie in Trainings­programmen zu verbessern.  
Der Lehrstuhl vereint psycho­logische und erziehungs­wissenschaft­liche Expertise. In Forschung und Lehre

fokussiert er die kognitions­psycho­logischen Grund­lagen von Lernen und Lehren sowie deren Umsetzung in Evaluations- und Trainings­programmen. Ein besonderer Schwer­punkt ist das Lernen mit Neuen Medien.
Arbeitsgruppe Möller, Didaktik des Sachunterrichts
<b>Didaktik des Sachunterrichts</b>
Didaktik des Sachunterrichts

Der Sachunterricht in der Grundschule behandelt die Gegenstandsfelder Natur, Gesellschaft und Technik. Die Didaktik des Sachunterrichts umfasst die Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Grundschülern in diesen Feldern. Die Erforschung von Lern- und Denkprozessen, die Erprobung und Evaluation innovativer Lehr-/ Lernverfahren für den Sachunterricht, die Begründung von Ziel-, Inhalts-, Methoden- und Medienentscheidungen sowie die Untersuchung von Lernbedürfnissen und -bedingungen von Grundschülern in den genannten Gegenstands- feldern stellen

die Hauptuntersuchungsgebiete des Seminars für Didaktik des Sachunterrichts dar. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung naturwissenschaftlich-technischer Lehr-Lernprozesse.
Arbeitsgruppe Sandmann, Didaktik der Biologie
<b>Didaktik der Biologie
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Didaktik der Biologie

Biologieunterricht als naturwissenschaftliches Fach versucht Lernenden die Zusammenhänge des Lebens nahe zu bringen, Interesse und Verständnis zu entwickeln sowie Einsichten in die Notwendigkeit des verantwortungsvollen Umganges mit dem eigenen Leben, dem Leben anderer Organismen und der unbelebten Natur.  
Wie ist Biologieunterricht zu gestalten, um diesen Zielen gerecht zu werden?  
Das Lehrangebot der Didaktik der Biologie, bestehend aus der Vorlesung im Grundstudium sowie Seminaren, Übungen und Schulpraktika im Hauptstudium, führt Lehramtsstudierende aller Schulformen an das Unterrichten im Fach Biologie theoretisch fundiert, schulstufenspezifisch und praxisorientiert heran.  
Welche Voraussetzungen bringen Lernende mit in den Biologieunterricht? Welche neuen Methoden sind für das Lernen von Biologie besonders effektiv? Welchen Einfluss übt die Lehrperson auf individuelle Lernprozesse aus? Die Lehr-/Lernforschung

in der Biologiedidaktik sucht nach Antworten auf solche Fragen. Interdisziplinär wird dazu auf Theorien und Methoden der empirischen Bildungs- und Unterrichtsforschung zurückgegriffen und diese für den Erkenntnisgewinn und die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung des Biologieunterrichts genutzt.
Seite zuletzt bearbeitet am: 08.01.2014 Alle Inhalte © NWU Essen, soweit nicht anderweitig bezeichnet