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Projekt Vertikale Vernetzung
<b>Didaktik der Physik <br> <br></b>
Didaktik der Physik

Antragsteller  
Prof. Dr. Hans E. Fischer  
Prof. Dr. Elke Sumfleth  
 
Projektmitarbeiter  
Dr. Knut Neumann  
Ina Glemnitz  
Alexander Kauertz  
Wilfried Liegener
Lehrstuhl für Didaktik der Physik  
in Kooperation mit dem Institut  
für Didaktik der Chemie  
 
Projektzeitraum: 11.2003-10.2006  
Förderkennziffer: FI 477/17-1 &-2
Zusammenfassung
Vertikale Vernetzung und Kumulatives Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht  
 
Antragsteller: Prof. Dr. Hans E. Fischer, Prof. Dr. Elke Sumfleth  
Projektmitarbeiter: Dr. Dinah Dux (02/2004 - 10/2004), Dr. Knut Neumann (ab 01/2005), Silke Dahmen (02/2005 - 09/2005)  
Projektdauer: 02/2004-01/2006  

Im Berichtszeitraum (10/2003 bis 9/2005) wurde das angestrebte Ziel, vertikale Vernetzung im Unterricht zu beschreiben und eine Verbindung zu kumulativem Lernen herzustellen, planmäßig erreicht. Dazu wurde zunächst in einem Modell vertikale Vernetzung theoretisch beschrieben. Darauf basierend wurde ein Kodierverfahren entwickelt und optimiert, dass die Klassifizierung unterschiedlicher Arten vertikaler Vernetzung auf Lehrer- und Schülerebene ermöglicht. Außerdem wurde ein Schülerfragebogen zur Schülerwahrnehmung vertikaler Vernetzung im Unterricht entwickelt (SKF).  
Wie angestrebt, wurden in einer breit angelegten Querschnittsstudie Videodaten für die Fächer Chemie und Physik erhoben und auf Grundlage der entwickelten Verfahren analysiert. Dabei konnten grundsätzliche Unterschiede zwischen den Fächern beobachtet werden: Während sich die Vernetzungsangebote der Chemielehrer im Stundenmittel wenig unterscheiden, dafür aber mit den Vernetzungsleistungen der Schüler in mittlerer Stärke zusammenhängen, unterscheiden sich die Physiklehrer deutlich im Hinblick auf ihre mittleren Vernetzungsangebote, während ihre Schüler auf durchweg niedrigem Niveau bleiben. Zudem ist der Zusammenhang zwischen mittlerem Vernetzungsangebot des Lehrers und mittlerer Vernutzungsleistung der Schüler bei hohen Anteilen von Gruppenarbeitsphasen in beiden Fächern deutlich unterschiedlich: Während mittleres Vernetzungsangebot des Lehrers und mittlere Vernetzungsleistung des Schülers in Chemie in Klassen mit nur kurzen Gruppenarbeitsphasen stärker zusammenhängen als in Klassen mit langen Gruppenarbeitsphasen gilt dieses in Physik genau umgekehrt. Diese Beobachtung soll noch weiter untersucht werden.  
Für eine Auswahl von Klassen mit über- bzw. unterdurchschnittlichen Vernetzungsleistungen wurden zusätzlich die Wissensstrukturen der Schüler mit Hilfe von Concept Maps und Leistungstests untersucht.  
 
Fortsetzungsprojekt: TP01 Vertikale Vernetzung (2006-2009)

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