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Projekt Lernprozesse und Problemlösen
<b>Lehrstuhl für Lehr- und Lernpsychologie </b>
Lehrstuhl für Lehr- und Lernpsychologie
Antragsteller  
Prof. Dr. Detlev Leutner  
Prof. Dr. Hans E. Fischer  
 
Projektmitarbeiter  
Dr. Joachim Wirth  
Josef Künsting  
Tina Thillmann
Lehrstuhl für Lehr- und Lernpsychologie in Kooperation mit der Didaktik der Physik  
Projektzeitraum: 11.2003 - 10.2006  
Förderkennziffer: LE 645/8-1 & -2
Zusammenfassung
Diagnose und Förderung von Lern- und Problemlöseprozessen im naturwissenschaftlichen Unterricht  
 
Antragsteller: Prof. Dr. Detlev Leutner, Prof. Dr. Hans E. Fischer  
Projektmitarbeiter: Josef Künsting, Dr. Joachim Wirth  
Projektzeitraum: 02/2004 bis 01/2007  

Ziel des Projektes ist eine verbesserte Diagnose und Förderung der Regulation von Lern- und Problemlöseprozessen in Schülerexperimenten. Es wird ein computerbasiertes Diagnoseinstrument entwickelt, mit dessen Hilfe prozedurale Aspekte naturwissenschaftlicher Kompetenz beim Lernen in Schülerexperimenten erfasst und bewertet werden können. Das Diagnoseinstrument wird zudem in einem Trainingsprogramm genutzt, um an den individuellen Lernprozess adaptierte metakognitive Hilfen präsentieren zu können und so den Verlauf der Prozessregulation optimal auf ein Lern- oder Problemlöseziel auszurichten. Sowohl das Trainingsprogramm als auch das Diagnoseinstrument werden so gestaltet, dass sie breitflächig, bspw. im schulischen Unterricht oder auch im Rahmen von Large-Scale Assessments, angewandt werden können. In der ersten Projektphase (2003-2006) wird zunächst eine computerbasierte Lern- und Problemumgebung entwickelt und evaluiert. Diese wird, gemäß dem Scientific Discovery as Dual Search-Ansatz nach Klahr & Dunbar (1988), einen Hypothesen- und einen Experimente-Raum bereitstellen, in denen ein Lerner Hypothesen über einen physikalischen Inhaltsbereich aufstellen und durch geeignete Experimente überprüfen kann. Die Umgebung wird zudem Daten aufzeichnen, die zu einem Prozessmaß der Lernregulation verrechnet werden. Die Umgebung wird dann in zwei experimentellen Studien genutzt, in denen der Einfluss von Zielsetzungen und metakognitiven Hilfen untersucht wird. In der zweiten Projektphase wird auf der Basis der Lern- und Problemumgebung zunächst ein Diagnoseinstrument zur Erfassung selbstregulierter Lernprozesse entwickelt. Zusätzlich wird ein Trainingsprogramm mit adaptiven metakognitiven Hilfen realisiert. In der dritten Projektphase sollen in einer quasi-experimentellen Studie Faktoren ermittelt werden, die für die breitflächige Implementation der Diagnose- und Trainingsumgebung relevant sind.  
Fortsetzungsprojekte: TP03 Lernprozesse (2006-2009)  
                              TP01 Experimentieren (2009-2011)  
 

Seite zuletzt bearbeitet am: 23.11.2012 Alle Inhalte © NWU Essen, soweit nicht anderweitig bezeichnet