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TP1: Experimentieren
<b>Lehrstuhl für Lehr- und Lernpsychologie </b>
Lehrstuhl für Lehr- und Lernpsychologie
Antragssteller:    
Prof. Dr. Joachim Wirth  
Prof. Dr. Detlev Leutner  
Prof. Dr. Maik Walpuski  
Prof. Dr. Elke Sumfleth    

 
Projektmitarbeiter:  
Meike Bergs  
Silke Schiffhauer  


 
Projektdauer: 10.2009-9.2011  
Förderkennziffer: LE 645/9
Forschungsanliegen
Förderung experimenteller Arbeitsweisen mit realen und computersimulierten Lernumgebungen

 
Dieses Projekt verbindet Erkenntnisse aus der Kleingruppen- und Lernprozessforschung zur Förderung experimenteller Arbeitsweisen als wichtigen Bestandteil des naturwissenschaftlichen Unterrichts.  
 
ZIEL  
Basierend auf Ergebnissen vorangegangener Projekte aus den ersten beiden Förderphasen sollen reale und computerbasierte Lernumgebungen in Förderprogrammen so miteinander kombiniert werden, dass die verschiedenen Teilkompetenzen des Experimentierens von Schülerinnen und Schülern optimal gefördert werden.  
Darauf aufbauend soll zum einen die Zusammenhangsstruktur der verschiedenen Teilkompetenzen analysiert werden. Zum anderen wird das Förderprogramm, das sich in der Vorstudie bewährt hat, in einem weiteren Schritt beim Einsatz im Regelun-terricht auf seine Praxistauglichkeit geprüft.  
 
FORSCHUNGSFRAGEN  
Wie lassen sich reale und computerbasierte Experimentierumgebungen so kombinieren, dass die Teilkompetenzen experimenteller Arbeitsweisen von Schülerinnen und Schülern optimal gefördert werden?  
Wirken die verschiedenen Förderprogramme unterschiedlich auf verschiedene Teilkompetenzen?  
Welche Zusammenhänge können zwischen den Teilkompetenzen experimenteller Arbeitsweisen nachgewiesen werden?  
Welche Beziehung besteht zwischen den Teilkompetenzen und dem Lernerfolg?  
Lässt sich das kombinierte Förderprogramm in den Unterricht integrieren?  
Lassen sich die lernförderlichen Effekte auch im Unterricht nachweisen?

Methoden und Auswertung
PROGRAMM

In einem 2x2-Design werden die Wirksamkeiten der verschiedenen Kombinationen von realen und computerbasierten Lernumgebungen an 260 Schülerinnen und Schülern im zweiten Lernjahr Chemie getestet.  
Um die Ergebnisse aus realen und computer-basierten Lernumgebungen vergleichen zu können, werden die Auswertungsmethoden (Prozessgrafiken und Protokolldateien) aufeinander abgestimmt.  
Im Anschluss wird eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Chemie und Physik konzipiert und evaluiert.  
 
INSTRUMENTE

 
Die Bearbeitung der realen Lernumgebungen (Interaktionsboxen) wird auf Video aufgezeichnet. Von der Bearbeitung der computerbasierten Lernumgebungen werden Protokolldateien erstellt und Audiodateien aufgezeichnet.
Seite zuletzt bearbeitet am: 07.01.2014 Alle Inhalte © NWU Essen, soweit nicht anderweitig bezeichnet