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TP13 Regulationsprozesse
Lehrstuhl für Lehr-Lern-Forschung, Ruhruniversität Bochum
Lehrstuhl für Lehr-Lern-Forschung, Ruhruniversität Bochum
Antragstellerin:  
Dr. Hubertina Thillmann  
 
Projektdauer:  
10/2009-09/2011  
 
Förderkennziffer:TH1513/1-1
Forschungsanliegen
Metakognitive und motivationale Regulationsprozesse beim selbstregulierten Lernen durch Experimentieren  
 
Ziel:

In diesem Projekt soll die Rolle der Motivationsregulation beim selbstregulierten Lernen durch Experimentieren untersucht werden. Ausgangspunkt ist die Entwicklung und Evaluation eines Tests zur Erfassung des Wissens von Schülerinnen und Schülern über Strategien zur Motivationsregulation. Aufbauend auf der Diagnose des Wissens über Strategien zur Motivationsregulation ist es das Ziel dieses Projektes experimentell zu überprüfen, inwiefern die Selbstregulation der Motivation und damit auch der Lernprozess und das Lernergebnis durch die Darbietung motivationsregulatorischer Prompts angeregt und verbessert werden kann.  
 
 
Forschungsfragen:  
Lässt sich das Wissen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I über Strategien zur Motivationsregulation mittels eines Tests zum Strategiewissen reliabel und valide erfassen?  
Über welches Wissen über Strategien zur Motivationsregulation verfügen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I?  
Lässt sich die Motivationsregulation durch die Darbietung motivationsregulatorischer Prompts während des selbstregulierten Lernens durch Experimentieren anregen und führt dies zu einer höheren Motivation, zu einem höheren Wissen über Strategien der Motivationsregulation, zu einem höheren Wissen über und einem häufigeren Einsatz von Experimentierstrategien sowie zu einem höheren Lernerfolg?

Methoden und Auswertung
Programm:

In einem ersten Schritt erfolgt die Entwicklung und Evaluation eines Tests zum Wissen über Strategien zur Motivationsregulation sowie von Prompts zur Anregung der Motivationsregulation im Lernprozess. In einem zweiten Schritt folgt dann eine experimentelle Untersuchung der Wirkung motivationsregulatorischer Prompts. In einem 2x2-faktoriellen experimentellem between-subject Design wird der Effekt motivationsregulatorischer (ja/nein) und metakognitiver (ja/nein) Prompts auf die Motivation im Lernprozess, das Wissen über Strategien zur Motivationsregulation, das Wissen über und die Nutzung von Experimentierstrategien sowie den Lernerfolg beim selbstregulierten Lernen durch Experimentieren überprüft.  
 
Tabelle 1: 2x2-faktorielles between-subject Design der Experimentalstudie  
 


Motivationsregulatorische Prompts
neinja
Metakognitive
Prompts
nein

ja

 
 
Instrumente:

Zur Erfassung des Wissens über Strategien zur Motivationsregulation wird ein Test entwickelt, dessen Format analog zum Würzburger Lesestrategie-Wissenstest (WLST 7-12, Schlagmüller & Schneider, 2007) aufgebaut ist. Das Testformat, welches die Bewertung der situativen Angemessenheit unterschiedlicher Strategien in einer skizzierten Lernsituation erfordert, zielt auf die Erfassung des konditionalen Strategiewissens. Der Inhalt des Tests orientiert sich an den typischen motivationalen Problemen sowie motivationsregulatorischen Strategien von Lernenden (vgl. Wolters, 1998, 1999, 2003).  
Darüber hinaus wird ein weiterer Strategiewissenstest von dem gleichen Format eingesetzt, um das Wissen von Schülerinnen und Schülern über Experimentierstrategien zu erfassen (Thillmann, 2008). Durch den Einsatz einer computerbasierten Experimentierumgebung (s. TP 1) können zudem verhaltensbasierte Maße der Nutzung von Experimentierstrategien erfasst werden.

Seite zuletzt bearbeitet am: 07.01.2014 Alle Inhalte © NWU Essen, soweit nicht anderweitig bezeichnet