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Allgemeine Informationen

Diskussion: Der reflektierte Blick. Europa in den Diskursen der VR China und der USA

Der „Westen“ hat sich nach 1989 zunehmend auseinanderentwickelt. Die USA sehen ihre strategischen Interessen vor allem im pazifischen Raum und treten damit in engere Beziehungen zur Volksrepublik China, seien diese kooperativer oder konfrontativer Art. Europa, das außenpolitisch alles andere als geeint und handlungsfähig wirkt, scheint in den Augen sowohl der ökonomischen wie der politischen Eliten dieser Länder im globalen Maßstab eine eher geringe Rolle in der Zukunft zu spielen.
Wie wird Europa in den intellektuellen und politischen Diskursen der USA und der VR China tatsächlich wahrgenommen? Wie stellt man sich dort die globale bzw. regionale machtpolitische Konstellation der Zukunft vor? Welche Schlussfolgerungen werden aus diesen Zukunftsszenarien gezogen? Und wie stellt sich Europa dazu?

Thema: “Der reflektierte Blick. Europa in den Diskursen der VR China und der USA” im Rahmen der Reihe “Die große Verunsicherung. Was wird aus Europa angesichts der globalen Machtverschiebungen?”

  • Thomas Heberer, Politikwissenschaftler, Universität Duisburg-Essen, Co-Director des Konfuzius-Institutes Metropole Ruhr
  • Michèle Knodt, Politikwissenschaftlerin, Technische Universität Darmstadt
  • Michael Werz, Senior Fellow am Center for American Progress, Washington DC

Moderation:

  • Bruno Schoch, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt a. M.

Termin:
Donnerstag, 5. Juli 2012, 19 Uhr
Ökohaus, Kasseler Straße 1a, Frankfurt a. M. (Nähe Westbahnhof)

Pressemitteilung