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07.10.2011

Plasma


Dr. Martin Kammler tritt eine W2-Professur in Regensburg an

Dr. Martin Kammler hat einen Ruf auf eine W2 Professur „Oberflächenanalytik“ an die Hochschule Regensburg erhalten und hat diese Position ab dem 1. Oktober angetreten. Martin Kammler war als Akademischer Rat im Lehrstuhl von Prof. M. Horn von Hoegen tätig und scheidet aus einem besonders ambitionierten und erfolgreichen Projekt des Sonderforschungsbereichs SFB 616 „Energiedissipation an Oberflächen“ aus.


05.10.2011

Plasma


Richtfest des NanoEnergieTechnikZentrums
Neue Labore für Forscher der Physik, der Ingenieurwissenschaften, der Chemie
und des Studiengangs Energy Science

Je kleiner die zu erforschenden Strukturen, desto größer die erforderlichen Geräte. Dieser Eindruck entsteht zumindest beim neuen NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ): Das Mikroskopiezentrum im Innern des Gebäudes ist akribisch gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmt und steht auf einem Spezialfundament, das dem Gewicht der Geräte standhält und sie auch vor kleinsten Erschütterungen – Stichwort Fahrstuhl – bewahrt.

Das Richtfest begann mit Grußworten unter anderem von Rektor Prof. Ulrich Radtke, Ministerialdirigent Rüdiger Stallberg und Bürgermeister Benno Lensdorf. Anschließend übernahm der Polier die Regie für das Ritual im Freien: Hierbei wird der Richtspruch „Mit Gunst und Verlaub“ verlesen und der Tradition entsprechend begossen. Sein Glas warf der Polier ebenfalls der Tradition entsprechend vom Baugerüst auf das Fundament, wo es ordnungsgemäß und glückverheißend zersprang.

Das NETZ-Gebäude soll planmäßig im Juli 2012 bezugsfertig sein. Rund 120 Forscher aus den Ingenieurwissenschaften, der Physik und der Chemie werden sich in seinen 66 Büros, 36 Laboren sowie Seminar- und Tagungsräumen mit der Untersuchung und Weiterverarbeitung von Nanomaterialien für energietechnische Anwendungen beschäftigen.

Das Besondere am NETZ-Gebäude ist das Prinzip der „Linked facilities“: In dem sowohl baulich als auch technisch hochmodernen Forschungszentrum beschäftigen sich Wissenschaftler verschiedener Disziplinen mit der Erforschung und – das ist der Punkt – direkt im Anschluss auch mit der Weiterverarbeitung von Nanomaterialien für energietechnische Anwendungen. Diese einmalige Struktur der verketteten Labors stellt das funktional gestalterische Rückgrat des Gebäudes dar.

Foto: v.l. Ministerialdirigent Rüdiger Stallberg, Bürgermeister Benno Lensdorf, Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke, Dr. Marion Franke Geschäftsführerin CeNIDE und Dr. Armin Lövenich Niederlassungsleiter BLB-Niederlassung Duisburg

Redaktion: Birte Vierjahn


30.09.2011

ProfessorenCafe


Orientierungsveranstaltung für Erstsemester

Campus Duisburg: Einführung in das Studium Energy Science, Bachelor of Science in Physik und Master of Science in Physik: Mittwoch, 5.10.2011, 10 – 12 Uhr, Hörsaal MB 144

Treffen mit der Fachschaft, Kennen lernen und wichtige Einstiegshilfen: Mittwoch 5.10.2011, 12 – 16 Uhr, Raum MB 144

Gemeinsames Frühstueck und Erkundung der Universität, Professorencafe (15 Uhr, im Foyer vor MC 122), gemütliches Kennenlernen im Finkenkrug: Donnerstag, 6.10.2011, 10 Uhr - Ende offen, Raum MD 164


26.09.2011

Plasma


Deutschlands erstes Nano-Schülerlabor eröffnet
Millionstel Millimeter untersuchen

„Wenn ein Schüler naturwissenschaftliche Talente hat, sitzt er bislang bestenfalls im Keller seiner Eltern und lötet. Das möchten wir ändern.“ Diese einleitenden Worte sprach Prof. Axel Lorke, Mitglied des Hochschulrates der Universität Duisburg-Essen (UDE), zur Eröffnung des zdi-Nano-Schülerlabors am Montagmorgen. Schüler am Elektronenmikroskop und Schülerinnen an selbstgebauten Farbstoffsolarzellen bestätigten dieses Vorhaben bei der anschließenden Laborführung.

Der 17-jährige Jonas Duffhauss vom Kempener Luise-von-Duesberg-Gymnasium geht bereits routiniert mit dem Rasterelektronenmikroskop um: Er dreht an einer Stellschraube, scrollt mit der Computermaus und lässt so nach und nach die 5.000-fache Vergrößerung eines Schmetterlingsflügels auf dem Bildschirm entstehen. Zu sehen ist eine netzartige Struktur, die nichts mit dem bunten Eindruck gemein hat, den unser bloßes Auge uns von dem gleichen Flügel gibt. Ein Schmetterlingsflügel besitzt nämlich keine Farbpigmente, sondern wirkt allein durch Interferenz-Effekte in der Nanometer-Dimension bunt. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters, also im wahren Wortsinn unvorstellbar klein.

Für die Erforschung dieser winzigen Dimension, die auch in unserem Alltag eine immer größere Bedeutung gewinnt, haben die Fakultäten für Ingenieurwissenschaften und Physik sowie das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CeNIDE) an der UDE ein deutschlandweit einzigartiges Labor eingerichtet. Hier können Schülerinnen und Schüler ausgehend von der Ansicht eines Objekts mit dem bloßen Auge mit immer leistungsfähigeren Mikroskopen Schritt für Schritt in dessen unterschiedliche Dimensionen vordringen. Das Rasterelektronenmikroskop, vor dem Jonas Duffhauss nun sitzt, kostet 90.000 Euro. „Wir geben den Teilnehmern einen Vertrauensvorschuss, indem wir sie nach Einweisung allein die Hightech-Geräte bedienen lassen,“ berichtet Dr. Andreas Reichert, einer der Organisatoren des Labors. „Schon im Probelauf haben wir bemerkt, dass sich das auszahlt.“ Und auch Duffhauss selbst zeigt sich begeistert: „Ich finde es toll, dass wir hier eigenständig an den Geräten arbeiten dürfen. Ab dem dritten Mal waren nicht einmal mehr unsere Lehrer dabei. Ein normales Lichtmikroskop kann man sich noch selbst kaufen, wenn man möchte, aber diese Elektronenmikroskope hier findet man sonst nirgendwo – gerade als Schüler nicht.“

Das Schülerlabor ist mit 200.000 Euro vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung mit modernen Hochtechnologie-Geräten ausgestattet worden. Weitere 23.000 Euro von CeNIDE sind für eine Laufzeit von fünf Jahren für den Betrieb des Labors angelegt. Damit die Geräte für das Schülerlabor geeignet sind, haben die Verantwortlichen großen Wert darauf gelegt, dass sie einfach zu bedienen sind und ohne lange Wartezeiten funktionieren. Noch wichtiger: Alle Geräte müssen die Möglichkeit bieten, ihre Daten auf einem Stick zu speichern oder auszudrucken, damit die Jugendlichen ihre Entdeckungen im Freundes- und Familienkreis zeigen können.

Das Laborangebot ist für Gruppen in Kursstärke geeignet und richtet sich besonders an Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe. Wissenschaftler der Fakultäten für Physik und Ingenieurwissenschaften sowie vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CeNIDE) betreuen die Teilnehmer während der Experimente.

Foto: Dr. Ralph Angermund vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung wirft selbst einen Blick durch ein Lichtmikroskop.

Redaktion: Birte Vierjahn


25.09.2011

Plasma


Schmetterling im Elektronenmikroskop
Einweihung des Nano-Schülerlabors am 26. September, 9:00 Uhr, MC 122

In dem deutschlandweit einzigartigen Nano-Schülerlabor tauchen die Kursteilnehmer von der Ansicht eines Objekts mit dem bloßen Auge Schritt für Schritt mit immer leistungsfähigeren Mikroskopen immer tiefer in dessen unterschiedliche Dimensionen ein. So wird die Oberfläche eines Kohlrabiblattes oder auch von Schmetterlingsflügeln Dimension für Dimension bis in den Nanokosmos untersucht und der Größenbezug verdeutlicht. Ein Schmetterlingsflügel besitzt nämlich keine Farbpigmente, er wirkt nur durch Nanoeffekte bunt. Schülerinnen und Schüler, die dies bereits in einem Testdurchlauf des Labors erkannt haben, zeigen ihre Entdeckungen gern den anwesenden Journalisten. Schließlich ist der zentrale Punkt des Laborkonzepts die Verknüpfung des Alltags mit der Nanowelt.

Das Schülerlabor ist mit 200.000 Euro vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung mit modernen Hochtechnologie-Geräten ausgestattet worden, die die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung eigenständig bedienen können. Weitere 23.000 Euro vom Center for Nanointegration Duisburg Essen (CeNIDE) sind für eine Laufzeit von fünf Jahren für den Betrieb des Labors angelegt. So haben junge Menschen die Gelegenheit, an Raster- oder Tunnelelektronenmikroskopen zu arbeiten und die Faszination der Wissenschaft durch eigene Forschung zu spüren. Damit die Geräte für das Schülerlabor geeignet sind, haben die Verantwortlichen großen Wert darauf gelegt, dass sie einfach zu bedienen sind und ohne lange Wartezeiten funktionieren. Noch wichtiger: Alle Geräte müssen die Möglichkeit bieten, ihre Daten auf einem Stick zu speichern oder auszudrucken, damit die Jugendlichen ihre Entdeckungen im Freundes- und Familienkreis zeigen können.

Das Laborangebot ist für Gruppen in Kursstärke geeignet und richtet sich besonders an Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe. Wissenschaftler der Fakultäten für Physik und Ingenieurwissenschaften sowie von CeNIDE betreuen die Teilnehmer während der Experimente.

Redaktion: Birte Vierjahn

Homepage des Nano-Schülerlabors



16.09.2011

Plasma


Nacht der Physik
Experimente zur Geisterstunde

Sichtbare Atome, springendes Shampoo und Hologramme zum Selbstmachen – am 23. September 2011 von 17 Uhr bis Mitternacht lädt die Fakultät zur „Nacht der Physik“ in die Keksdosen am Campus Duisburg ein.

Eine Show mit magischen Magneten, Zauberei mit Sand, die Fortbewegung der Zukunft und allerwinzigste Dimensionen im Elektronenmikroskop: Nachdem die Phänomene der Physik im vergangenen Jahr in die „Nacht der Wissenschaftskultur“ eingebunden waren, wollen die Veranstalter die Hörsäle nun zum zweiten Mal mit begeisterten Besuchern füllen.

Die Nacht beginnt bereits um 17 Uhr im Gebäude MC, Lotharstraße/Ecke Mülheimer Straße, damit auch Kinder z. B. an der Experimente-Show „Superkalt bis ganz schön brenzlig“ teilnehmen können. Nur so viel wird verraten: Feuertornados und eine -196 Grad Celsius kalte Flüssigkeit spielen eine Rolle. Wie sich Schwerelosigkeit anfühlt, erfahren angehende kleine Astronauten anschließend von Studierenden, die bei Parabelflügen selbst Experimente zur Planetenentstehung durchgeführt haben.

Im Workshop „Holographie“ kann jeder Teilnehmer sein eigenes Hologramm erzeugen – vom Centstück, dem Ehering oder Omas Hörgerät. Spannende Einblicke versprechen auch die Laborführungen durch die Welt der Physiker. Wer einen Blick in das deutschlandweit einzigartige Nano-Schülerlabor (Einweihung am 26.09.2011) werfen und einmal selbst ein Elektronenmikroskop bedienen möchte, ist auch hierzu herzlich eingeladen.

Passend zum neuen Studiengang „Energy Science“ verblüfft die Vorführung „Sonnenenergie im Überfluss“ mit Experimenten rund um Volt, Ampere & Co. Bei der anschließenden YouTube-Präsentation sind die Zuschauer gefragt: Springendes Shampoo – wie kann das sein? Und warum explodiert die Badewanne? Aber keine Angst, abgefragt wird hier nicht, denn Prof. Axel Lorke kennt die Erklärungen zu den erstaunlichen Phänomenen.

Interessierte Laien, Ein-bisschen-Wissende und Experten jeden Alters sind herzlich eingeladen.

Studiengang „Energy Science“ Deutschlandweit einzigartig startet an der UDE im Oktober der Studiengang „Energy Science“. Interessenten können sich bei der Veranstaltung informieren, wie der Studiengang klassische Inhalte des Physikstudiums mit aktuellen Entwicklungen zum Thema „Energie“ vereint und damit nicht nur spannende Forschung bietet, sondern auch einen stark expandieren Arbeitsmarkt.

Redaktion: Birte Vierjahn

Programm, Lageplan


15.09.2011

Ein erlesenes Grüppchen


Studiengang Energy Science:
Es kann am Montag, den 19. September mit den Einschreibungen losgehen!
Begehung der Akkreditierungskommission ist erfolgt - Ausnahmegenehmigung des Ministeriums ist erteilt

Am 30. August hat die Akkreditierung des Studiengangs Energy Science einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht: Das Studiengangskonzept ist auf "Herz und Nieren" geprüft worden und ganz offensichtlich auf eine positive Resonanz gestoßen. Als wichtigste Konsequenz hat das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen eine Ausnahmegenehmigung zur Einrichtung eines Studiengangs erteilt.

Direkt zum Antrag auf Einschreibung, Homepage des Studiengangs, facebook-Seite


21.07.2011

Ein erlesenes Grüppchen


Neuer internationaler Bachelor-Studiengang
Energy Science

Mit dem neuen zusätzlichen internationalen Bachelor-Studiengang „Energy Science“ betritt die Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE) bundesweit Neuland. In acht Semestern werden naturwissenschaftliche Grundlagen der Energiewissenschaft interdisziplinär vermittelt. Am Freitag, den 2. September gibt es einen Info-Tag zu den Zugangsvoraussetzungen, Studieninhalten, Lehrplänen, Auslandsaufenthalten und Partner-Universitäten. Er findet um 11 Uhr am Campus Duisburg im Raum MC122 statt.

Bei den Studieninhalten geht es konkret um die verschiedenen Energieformen, deren Umwandlung, Transport, Verlustmechanismen und ihren wirtschaftlichem Einsatz. Das dritte Studienjahr wird an einer ausländischen Partneruniversität absolviert, ab der zweiten Studienhälfte wird nur noch in Englisch unterrichtet.

Zur vollständigen Pressemitteilung , Zur Homepage des Studiengangs , facebook


19.07.2011

Raketenstart


10. freestyle-physics erfolgreich gelaufen
Hightech-Aschenputtel

„An der Universität Duisburg-Essen ist heute das Zentrum der Physik in Deutschland.“ So bilanziert Dr. Felix Streiter von der Stiftung Mercator den von der Physik-Fakultät veranstalteten dreitägigen Schüler-Wettbewerb „freestyle-physics“ mit rund 2000 Kindern und Jugendlichen – und einem Schwimmschwein.

Auf der Wiese zischen die Wasserraketen in die Luft, im Zelt klappern dutzende Kettenreaktionen. Draußen verfolgen hunderte Schülerinnen und Schülern die Starts der Wasserraketen, im Innern riecht es nach Essig und abgebrannten Wunderkerzen. Der Geruch stammt von dutzenden Kettenreaktionen, bei denen Dominosteine angestoßen, Wunderkerzen abgebrannt, Gewichte heruntergelassen, aber auch Spiegeleier gebraten und CD-Player angeschaltet werden. Hunderte Teilnehmer schielen heimlich auf die Konstruktionen der Konkurrenz und drehen doch noch einmal am Schräubchen des eigenen Werks. Voller Konzentration und mit viel Spaß präsentierten sich auch beim zehnten Mal die von der Stiftung Mercator geförderten freestyle-physics.

Simpel kann genial sein
Vom 12. bis zum 14. Juli tüftelten jeden Tag im Schnitt fast 700 Schülerinnen und Schüler an den Feineinstellungen ihrer selbstgebauten Konstruktionen zu verschiedenen Aufgabenstellungen. „Diese Aufgaben formulieren wir immer so, dass möglichst viel Spielraum für die Kreativität der Jugendlichen bleibt, aber gleichzeitig gewisse Regeln gleiche Chancen ermöglichen“, erklärt Organisator Dr. Andreas Reichert. Dass das Konzept aufgeht, beweist unter anderem die große Zahl der Professoren und Doktoren, die sich – nun wirklich nicht an Arbeitsmangel leidend – jedes Jahr aufs Neue Zeit nehmen, um die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler zu begutachten. Denn auch die Experten sind immer wieder überrascht vom Einfallsreichtum der Teilnehmer: „Es ist wirklich beeindruckend, mit welcher Präzision die Jugendlichen ihre Konstrukte bauen. Heute ist mir besonders eine Aschenputtelmaschine* eines Schülers aus der Jahrgangsstufe 7 aufgefallen, die vollautomatisch verschiedene Würfel nach Farbe, Größe, Gewicht, Dichte und Magnetismus voneinander trennen kann“, berichtet Juror Professor Dr. Hermann Nienhaus.

Dass solche Hightech-Lösungen zwar bemerkenswert, aber nicht immer die vielversprechendsten sind, zeigt das Beispiel von Platz 2 in der Kategorie „Boot“. Hier ging es darum, mit einem selbstgebauten Boot eine 1,5 Meter lange Strecke nur gezogen von 15 Gramm Gewicht bei stehendem Start möglichst schnell zurückzulegen: Eine aufgeschnittene und auf die Seite gelegte Weichspülerflasche verwies als „Schwimmschwein Rudi“ die ultraleichten Katamarane aus Epoxidharz, Styropor & Co. auf die hinteren Plätze. So hat sich denn auch die 12-jährige Johanna Bösken aus Moers getraut, an dem Wettbewerb teilzunehmen: „Ich habe erstmal im Internet nachgeguckt, ob das überhaupt etwas für uns Jüngere ist.“ Ist es. Gemeinsam mit ihrer Freundin aus der Parallelklasse baute sie daher eine Kettenreaktion, die die Juroren mit per Dosentelefon übertragenen Tönen beeindruckte. Für einen Platz unter den ersten Drei reichte es zwar nicht, aber Johanna ist trotzdem zufrieden: „Es war toll, einmal an so einem großen Wettbewerb teilzunehmen.“

Jeder wird ernstgenommen
Die Größe der freestyle-physics erklärt sich nicht nur durch die Beliebtheit des Wettbewerbs. Vielmehr erhält hier – im Gegensatz zu vergleichbaren Wettbewerben – jeder Teilnehmer die Chance, den Juroren seine Entwicklung vorzustellen und deren Können zu beweisen. Das macht nach Meinung von Dr. Bernd Klähn, Physiklehrer am Grafschafter Gymnasium Moers, auch den Charme der freestyle-physics aus: „Hier wird jeder Schüler ernstgenommen, jede Konstruktion wird kritisch, aber freundlich unter die Lupe genommen. Man hat nicht das Gefühl, dass nur die Besten zählen.“

Die Gewinner
• Boot: Team um Amrei Plaga, Jgst. 8, BMV-Schule, Essen
• Klettermax 2.0: Team um Katrin Hammacher, Jgst. 8, Gymnasium der Stadt Kerpen
• Aschenputtelmaschine: Team um Jeffrey Müller, Jgst. 9, Max-Planck-Gymnasium, Düsseldorf
• Katapult: Team um Paul Wittinghofer, Jgst. 8, St.-Georg-Gymnasium, Bocholt
• Bremsenergierückgewinnung: Team um Thomas Franzen, Jgst. 12, Pascal-Gymnasium, Grevenbroich
• Kettenreaktion: Team um Lisa Reichwald, Jgst. 11/12, Bischöfl. Canisiusschule, Ahaus
• Wasserrakete: Team um Sören Schmitz, JgSt. 11, Fürstenberg-Gymn., Recke

• Gewinnerinnen des freestyle-physics-Forschungspreises: Alena Nonnast und Lisa Weinrank, Luise-von-Duisberg Gymnasium, Kempen

* Sie wissen nicht, was eine Aschenputtelmaschine ist? – „Die guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“ Wenn man es einmal weiß, klingt es ganz logisch, oder?

O-Töne: Schüler, Lehrer, Juror

Redaktion: Birte Vierjahn


14.07.2011

Ein erlesenes Grüppchen


Ein erlesenes Grüppchen

Nur mit einer Handvoll Universitäten weltweit pflegt die altehrwürdige amerikanische Universität Princeton einen Studierendenaustausch. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört zu diesen wenigen. Nun sind Charles Guo und Dolly Xu an der UDE zu Gast – im Gegenzug studiert Annika Kurzmann für zwei Monate in Princeton.

Am 3. Juni sitzen sie noch zu dritt beisammen und tauschten ihre Erfahrungen und Tipps aus: Guo und Xu sind soeben am Campus Duisburg angekommen, zwei Tage später soll Kurzmann nach Princeton fliegen. Die Reise über den Atlantik hat sich die junge Bachelor of Science gut überlegt. Denn zunächst wusste sie nicht, ob die Studienleistung in Princeton für den Master angerechnet werden würde. Sie wird. Kurzmanns Aufenthalt in Übersee steht also nichts mehr im Weg. Nun ist Kurzmann doch ein bisschen stolz, schließlich unterhält die Universität von Princeton einen solchen Austausch nur mit zwei Regionen auf der ganzen Welt; mit Hongkong und den drei großen Universitäten aus der Ruhrmetropole. Trotzdem: „Vorfreude und Respekt halten sich gerade die Waage“, gibt die 22-Jährige zu. Guo und Xu hingegen wissen noch nicht ganz, was sie vom Ruhrgebiet halten sollen: „Wir wissen nur, dass es hier viele Industrieanlagen gibt“, erzählt Xu.

Transatlantisches Studieren Heute, rund sechs Wochen später, ist die leichte Nervosität Kurzmanns längst dem Gefühl gewichen, in Princeton dazuzugehören: „Von Anfang an hat man mich sehr nett aufgenom-men. Alles ist wunderbar organisiert, und mittlerweile arbeite ich auch alleine an meinen Messungen.“ In Deutschland haben sich auch Guo und Xu an der UDE eingelebt und for-schen in der Experimentalphysik an eigenen Projekten. Doch auch abseits der fachlichen Belange haben die beiden Amerikaner viel Neues kennengelernt, berichtet Guo: „Wir haben viele tolle Menschen getroffen, haben andere Arbeitsweisen als in Princeton kennengelernt und sind gemeinsam mit anderen Studierenden aus dem Ausland viel in der wirklich interes-santen Region herumgekommen.“

Eine dieser anderen Studierenden ist Emilia Wilk aus Kanada, für die das Akademische Aus-landsamt Flüge und Unterkunft organisiert hat. Ihr Beispiel zeigt ebenfalls, dass die UDE auch für nordamerikanische Studierende einiges zu bieten hat. Nachdem die 21-Jährige im ver-gangenen Jahr im RISE-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes die UDE kennengelernt hatte, beschloss sie, in diesem Jahr gleich ein ganzes Semester am Campus Duisburg zu studieren. „Damals hat es mir schon sehr gut gefallen“, erzählt die Stu-dentin der Physik, „aber ich habe den Aufenthalt eher als Einführung in die deutsche Le-bensart und Arbeitsweise empfunden. Ich wusste, ich muss noch einmal wiederkommen.“ Und auch Charles Guo hat ‚seine Uni’ schon ins Herz geschlossen: „Besonders gut gefällt mir die Tatsache, dass man hier als Studierender schnell auch eigene Projekte bearbeiten kann und nicht nur Vorlesungen und Praktika besucht.“

Kurzmann, Guo, Xu und Wilk – sie alle zeigen mit ihrer ganz persönlichen Geschichte, wie wichtig es ist, (nicht nur) im Studium über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Und dass die UDE den Vergleich mit sogenannten Spitzenuniversitäten nicht scheuen muss.

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07.07.2011

Raketenstart


freestyle-physics begeistert zum 10. Mal
Nachwuchsforscher erobern Campus

Jetzt geht es in die heiße Phase: Mit roten Köpfen bereiten sich derzeit viele Schüler in NRW auf das große Finale des freestyle-physics-Schülerwettbewerbs vor. Sie präsentieren ihre oft verblüffenden Ideen vom 12. bis zum 14. Juli an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Über 14.000 Kinder und Jugendliche haben bisher an dem beliebten Wettstreit teilgenommen. Das Projekt wird unterstützt von der Stiftung Mercator.

Diesmal werden die besten Ideen für den Klettermax 2.0, ein Boot mit Gewichten, eine Aschenputtelmaschine, ein Katapult, die Bremsenergie-Rückgewinnung, die Kettenreaktion und eine Wasserrakete gesucht. Die Nachwuchsforscher experimentierten in kleinen Gruppen und stellen nun ihre Lösungen in großen Zelten auf dem Campus Duisburg vor.

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07.07.2011

Maus


Physikdidaktik
Verabschiedungskolloquium zu Ehren von Prof. Dr. Udo Backhaus

Aus Anlass der Pensionierung von Prof. Dr. Udo Backhaus zum Ende des Sommersemesters hält Prof. Dr. Lutz Schön von der Humboldt-Universität Berlin am 12. Juli im Rahmen des Physikdidaktischen Kolloquiums einen Vortrag mit dem Titel "Der Auftrieb und andere Phänomene aus energetischer Perspektive".

Die Festrede hält Prof. Dr. Hans-Joachim Schlichting von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr in Raum R12 S00 H12 Glaspavillon, Campus Essen.

Einladung


04.07.2011

Extraschicht


Überstunden
Physiker auf Extraschicht

Die Extraschicht 2011 – Nacht der Industriekultur ist das Sommerfest im Ruhrgebiet, das am 9. Juli zu Veranstaltungen an 47 Spielorten bei freiem Eintritt einlädt. Auch Physiker der Universität Duisburg-Essen sind mit einem eigenen Programm vertreten. Im Reddot-Design-Museum auf Zollverein in Essen präsentieren Dr. Christian Bobisch und Prof. Dr. Hermann Nienhaus Unterhaltsames und Informatives unter den Überschriften ‚Geheimnisvolle Kräfte’ und ‚Sonnenenergie im Überfluss’. Das Programm mit vielen erstaunlichen Experimenten beginnt immer zur vollen Stunde zwischen 19 und 24 Uhr.


29.06.2011

Maus


Seit 40 Jahren „Sendung mit der Maus“
Die Welt der Atome

Zu ihrem 40. Geburtstag öffnet die „Sendung mit der Maus“ am Sonntag, 10. Juli, Türen, die sonst verschlossen bleiben. Insgesamt 45 Mausfans ab zehn Jahren dürfen auch den Physikern der Universität Duisburg-Essen (UDE) über die Schulter schauen, kleinste Dimensionen im Elektronenmikroskop erspähen und wie die Studierenden im Hörsaal Platz nehmen. Interessierte sollten sich bis zum 5. Juli unter dunkhorst@cenide.de anmelden.

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22.06.2011

Fachschaftsfeier2010


Sommerfest 2011

Die Fachschaft Physik lädt sämtliche Mitglieder der Fakultät für Physik herzlich ein zum Sommerfest am Mittwoch, 22. Juni, ab 17 Uhr vor dem Gebäude MC, 0. oder 1. Etage. Es gibt Fleisch vom Grill mit diversen Beilagen, Getränke in rauen Mengen und Musik.

22.06.2011

Hanna Bukowska


Dies Academicus
Zwei Auszeichnungen gingen an Mitglieder der Fakultät für Physik

Dr. Mario Kieburg aus der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Thomas Guhr wurde am Dies Academicus für seine Promotion "Supersymmetry in Random Matrix Theory" ausgezeichnet. Frau Hanna Bukowska aus der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Marika Schleberger wurde mit einem Preis für das beste Diplom ausgezeichnet. Teile ihrer Forschungsarbeit über Ramanspektroskopie an Graphen wurden in der renommierten Zeitschrift New Journal of Physics publiziert und stoßen offenbar auf reges Interesse. In den ersten 11 Tagen nach der Veröffentlichung wurde das Paper bereits über 250 Mal heruntergeladen! So häufig werden normalerweise nur 10% der Artikel des Verlages nachgefragt - in drei Monaten.


10.06.2011


G.-D.-Baedeker-Preis 2011 geht an PD Dr. Frank-Joachim Meyer zu Heringdorf

Privatdozent Dr. Frank-Joachim Meyer zu Heringdorf, Physiker an der Universität Duisburg-Essen, erhält den mit 5.000 Euro dotierten Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis für seine herausragende Habilitation mit dem Titel Frontiers of In-Situ and Time-Resolved Surface Electron Microscopy. Während seiner Tätigkeit an der Universität Duisburg-Essen hat F.-J. Meyer zu Heringdorf die Mikroskopie mit langsamen Elektronen (LEEM) und Photoemissionsmikroskopie (PEEM) verwendet, um damit verschiedene Phänomene in der Oberflächenphysik zu untersuchen. Sein Meisterstück hat er dann mit der Untersuchung der Dynamik von Oberflächenplasmonen in Silbernanostrukturen geliefert.

Oberflächenplasmonen sind (kollektive) Schwingungen der Elektronen an metallischen Oberflächen, die sich wellenartig ausbreiten können. Plasmonenphänomene werden seit Jahrhunderten zur Färbung von Kirchenfenstern eingesetzt, finden aber auch in der modernen Technologie vielfache Anwendung, wie z.B. in Schwangerschaftstests. Des Weiteren werden sie für moderne Stealth-Technologien im sichtbaren Spektralbereich, für Anwendungen in der Telekommunikation, und für die Herstellung fehlerfreier "Superlinsen" diskutiert. Für viele der möglichen Anwendungen ist es notwendig, Genaueres über die Ausbreitungseigenschaften der Plasmonenwellen zu lernen. F.-J. Meyer zu Heringdorf hat hierzu ein sogenanntes Anrege-Abfrage-Experiment mit einem Oberflächenelektronenmikroskop kombiniert. Hierbei wird zu einem bestimmten Zeitpunkt mittels eines Laserpulses an einem definierten Ort eine Plasmonenwelle angeregt, und der Zustand der Plasmonenwelle wird eine kurze Zeit später auf der Oberfläche mittels eines zweiten Laserpulses abgefragt. Durch Veränderung der Wartezeit zwischen Anregung und Abfrage kann dann die zeitliche Entwicklung der Plasmonenwelle detailliert untersucht werden. Da sich im verwendeten Experiment die Plasmonenwelle allerdings fast mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, sind die Wartezeiten extrem kurz. F.-J. Meyer zu Heringdorf baute deshalb mit seinen Mitarbeitern ein aktiv stabilisiertes Interferometer auf, um die Wartezeit auf 10 Attosekunden genau kontrolliert einzustellen (10 Attosekunden entsprechen 0,00000000000000001 Sekunden). Hierdurch konnte die Propagation und die Interferenz der Plasmonen im Mikroskop direkt abgebildet werden.

Neben seinen Forschungsaktivitäten ist F.-J. Meyer zu Heringdorf auch in der Lage, seine herausragenden Forschungsergebnisse in spannenden und begeisternden Vorträgen zu vermitteln, sowohl in Vorlesungen als auch bei Fachvorträgen, zu denen er auch von Nachbardisziplinen gern und oft eingeladen wird.

Der gebürtige Osnabrücker studierte Physik in Hannover, wo er 1999 mit Auszeichnung zum Dr. rer. nat. promoviert wurde. Nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt am IBM T.J. Watson Research Center in Yorktown Heights/New York als Feodor-Lynen Stipendiat der Humboldt Gesellschaft und als Postdoc, wechselte F.-J. Meyer zu Heringdorf an die Universität Duisburg-Essen. Hier ist er heute als Akademischer Oberrat am Institut für Experimentelle Physik der Universität Duisburg-Essen tätig, wo er als besonders begabter Experimentalphysiker und als einer der besten Nachwuchswissenschaftler im Bereich Oberflächenphysik und Oberflächenmikroskopie gilt.

Der G.-D.-Baedeker-Preis, der in diesem Jahr zum 27. Mal verleihen wurde, wurde von dem Essener Unternehmer Dr. h.c. Hans Friedrich Sutter ausgelobt und 1985 erstmals vergeben. Er ist benannt nach Gottschalk Diederich Baedeker, der 1775 in Essen die gleichnamige Traditionsbuchhandlung begründete. Seit dem Jahr 2000 führt die Essener G. D. Baedeker Stiftung diese Tradition fort und vergibt einmal jährlich den Preis für herausragende Arbeiten aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften, die von der Universität Duisburg-Essen zur Habilitation oder Promotion angenommen wurden oder im Rahmen einer Juniorprofessur entstanden sind. Darüber hinaus fördert die G. D. Baedeker Stiftung kulturelle und wissenschaftliche Projekte in Essen.


09.06.2011


Neu in unserer Fakultät
Prof. Dr. Heike Theyßen

An der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat Dr. Heike Theyßen eine Professur für Didaktik der Physik angetreten.

Heike Theyßen (Jahrgang 1968) studierte Physik und Mathematik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von 1997 bis 2004 war sie dort Wissenschaftliche Mitarbeiterin und promovierte 1999 in Didaktik der Physik an der Universität Bremen. Nach einer Vertretungsprofessur an der Universität Dortmund war sie 2005 und 2006 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen tätig. Anschließend arbeitete Theyßen an der TU Dortmund, wo sie sich 2008 habilitierte.

Die Physikerin erforscht die Einsatzmöglichkeiten und Wirksamkeit von Experimenten und digitalen Medien in der Physikausbildung in Schule und Hochschule. „Insbesondere die Entwicklung von Verfahren zur Diagnostik experimenteller Kompetenzen möchte ich weiter ausbauen“, so Theyßen. Es geht um Methoden, mit denen man solche Kompetenzen bei Schülern und bei Lehramtsstudierenden zuverlässig und praktikabel erkennen kann. Darauf aufbauend sollen diese Fähigkeiten bei den verschiedenen Zielgruppen gefördert werden.

In der Lehre liegt der Schwerpunkt auf dem Lernbereich Sachunterricht, mit Blick auf die Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf die Bachelor- und Masterstruktur. Theyßen will die physikalischen aber auch die interdisziplinären Anteile der Ausbildung gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fakultäten neu gestalten. Wichtig sind dabei ein integrativer Ansatz und die Förderung der Studierenden, damit diese naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen fachlich und fachdidaktisch kompetent nutzen können.

Zur Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen


08.06.2011


Amerikanischer Physiker hält Humboldt Lecture
Moderne statistische Mechanik

Er kommt gerne an die Universität Duisburg-Essen: Prof. Dr. Royce K. P. Zia vom Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg (Virginia, USA). Der international führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der statistischen Mechanik von Nichtgleichgewichtssystemen pflegt gute Kontakte zur Fakultät für Physik. Am 8. Juni hält er um 17 Uhr am Campus Duisburg im Hörsaal MC 122 eine Humboldt Lecture.

Der englische Vortrag stellt sein Hauptarbeitsgebiet der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit vor: „Non-equilibrium Statistical Mechanics: a growing frontier of 'pure and applied' theoretical physics“. Professor Zia, Träger des angesehenen Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung, steht seit vielen Jahren insbesondere mit Prof. Dr. Hans Werner Diehl in Verbindung. Zurzeit verbringt er auf Einladung der Humboldt-Stiftung einen Forschungsaufenthalt an der Fakultät für Physik.

Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Abstrakt zum Vortrag


20.05.2011


Erster Science-Slam in Duisburg
Nicolas Wöhrl stellt in zehn Minuten sein Forschungsgebiet vor

Zehn Minuten wären schon vor einem Fachpublikum wenig Zeit, um seine Forschung zu erläutern. Wie das sehr unterhaltsam auch vor einem Publikum von Physiklaien geht, hat Dr. Nicolas Wöhrl im Hundermeister in Duisburg gezeigt. Sein Spezialgebiet ist die Herstellung von Diamanten - dabei zählt die Größe eben doch!

Weitere Themen waren die Beliebtheit von Guttenberg, Systemtheorie und die Auswirkung von Geschlecht und Alter auf die Urteile von Richtern.

Bericht in Der Westen


16.05.2011


1. Fotowettbewerb der Fakultät für Physik
Siegerfotos

Im Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät für Physik sind die Gewinner des Fotowettbewerbs ausgezeichnet worden. Den ersten Preis erhielt Nikolas Wöhrl mit einem wunderschönen Foto von einem Argon Plasma (Abbildung links). Der Gewinner des zweiten Platzes, Arndt von Scheidt, illustriert mit seinem Foto die Totalreflexion. Eine ganz besonders kleine Spezies zeigt das Foto auf dem dritten Platz von Philip Kahl - eine Nano-Ente. Einen Sonderpreis für eine besonders humorvolle Interpretation des Integrationsproblems erhielt Thorsten Peters mit seinem Foto Integration.

Die Juri, bestehend aus Frau Birte Vierjahn (CeNIDE), Prof. Dr. Hermann Nienhaus und Dr. Andreas Reichert, mussten zwischen 40 eingesandten Abbildungen wählen, die viele verschiedene Blickwinkel auf die Physik zeigen.


11.05.2011


Absolventenfeier der Fakultät für Physik
Zum ersten Mal mit Bachelor-Absolventen

Die ersten 16 Absolventen unseres Bachelorstudiums konnten ihre Abschlüsse feiern. Während der alljährlichen Feier wurden auch die Urkunden der Absolventen des auslaufenden Diplomstudiengangs und der Promovierenden überreicht.

Insgesamt haben in den vergangenen 12 Monaten 69 Studierende ihren Abschluss gemacht. Sechs Absolventen erhielten für ihre herausragenden Ergebnisse Geld- und Sachpreisen.


21.04.2011


Forscher produziert hochwertiges Graphen
Die perfekte Schicht

Es gilt als das elektronische Wundermaterial des 21. Jahrhunderts: Graphen. Bisher ließen sich nur sehr kleine oder qualitativ minderwertige Folien produzieren – zu klein oder untauglich für Hightech-Anwendungen. Jetzt aber hat Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen vom Center for Nanointegration (CeNIDE) der Uni ein Verfahren etabliert, das ein hochwertiges Produkt in einem Schritt entstehen lässt. Seine Forschungsergebnisse publizierte er nun in dem renommierten Fachmagazin „Applied Physics Letters“ (Jahrgang 98, Ausgabe 14).

Seine Dicke verhält sich zu einem Blatt Papier wie eben dieses Blatt zur Höhe der Bosporus-Brücke in Istanbul: Graphen – mit Betonung auf der zweiten Silbe – leitet den elektrischen Strom wie kein zweites Material auf der Welt und ist zudem extrem reißfest. Bis vor Kurzem hatte es jedoch einen nicht zu verachtenden Schönheitsfehler: Die weltweite Forschergemeinde war sich einig, dass es nie stabil existieren würde. Doch im Jahr 2004 gelang es den Russen Andre Geim und Konstantin Novoselov, Graphen herzustellen. Dafür erhielten sie 2010 den Nobelpreis für Physik. Auch an der UDE beschäftigen sich mehrere Projekte mit der Erforschung des Wundermaterials.

Bei Graphen handelt es sich um eine Schicht aus bienenwabenförmig angeordnetem Kohlenstoff, die nur aus einer einzigen Atomlage besteht. Dünner kann ein Material nicht sein. Nun ist es nach wie vor sehr aufwendig, größere Flächen herzustellen. Gelingt dies, lässt die Qualität des Produktes meist zu wünschen übrig. Hier setzt die Forschung der Arbeitsgruppe von Michael Horn-von Hoegen, Professor für Experimentalphysik, an: „Unser Ziel ist es, das Wachstum der Schicht im Detail zu verstehen, um eine Art Kochrezept zu entwickeln, mit dessen Hilfe man Graphen defektfrei, möglichst großflächig und für industrielle Zwecke geeignet herstellen kann“, berichtet Horn-von Hoegen.

Das nun publizierte Verfahren hat er in Zusammenarbeit mit Forschern der Universitäten Köln und Twente entwickelt: Das Gas Ethylen wird katalytisch an der Oberfläche eines Iridiumkristalls zersetzt. Dabei lagert sich eine genau einatomige Kohlenstoffschicht auf dem Iridium ab – fertig. Als weltweit einmalige Besonderheit hat das Team um Horn-von Hoegen zudem die Möglichkeit, mittels hochauflösender Elektronenbeugung (LEED) die Qualität des Produkts selbst und direkt im Anschluss zu prüfen. Die LEED lässt Defekte sofort als sternförmige Struktur erscheinen. „Das sieht zwar hübsch aus, bedeutet aber, dass die einzelnen Kohlenstoffwaben gegeneinander verdreht sind“, erklärt Horn-von Hoegen. „Daher freuen wir uns über Beugungsbilder, die keine Sterne zeigen – langweilig, aber perfekt.“

Graphen wird als einziger echt zweidimensionaler Festkörper überhaupt betrachtet. In ihm bewegen sich Elektronen schneller als in jedem anderen Material. Das bedingt seine extrem hohe elektrische Leitfähigkeit. In der Batterietechnik, die sich besonders im Hinblick auf strombetriebene Autos derzeit rasant weiterentwickelt, gilt eine Membran aus dem neuen Material zwischen den Batteriepolen als vielversprechend. In Prozessoren künftiger Computer könnte es zudem das Silizium ersetzen und die Technologie um ein Vielfaches beschleunigen: Mehr Prozesse in kürzerer Zeit durch deutlich höhere Taktfrequenzen wären möglich. Da dies nur mit extrem hochwertigem Graphen funktioniert, hat die Arbeit des UDE-Professors hier besondere Bedeutung.

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18.04.2011


Foto-Wettbewerb
Physik wird sichtbar

Pünktlich zur Absolventenfeier veranstaltet die Fakultät für Physik einen Foto-Wettbewerb. Zugelassen sind aber nicht nur Fotos, sondern auch andere Abbildungen zum Thema Physik. Die Abbildung links gibt einen unvollständigen Überblick.

Wettbewerbsbedingungen: Die Abbildungen sind bis zum 27. April ausgedruckt im Format 13 x 18 cm einzureichen (kein Ausdruck auf einem Fotodrucker bzw. Fotopapier notwendig)- max. 3 Abbildungen pro Person. Absender inklusive E-Mailadresse nicht vergessen. Adresse: Universität Duisburg-Essen, Dekanat Fakultät für Physik, Lotharstr. 1, 47048 Duisburg
Preise: Gutscheine für Fotobücher
Preisverleihung: Während der Absolventenfeier 6. Mai 2011
Ausstellung: Im Foyer während der Absolventenfeier


18.04.2011


Zu Gast in unserer Fakultät
Humboldt-Preistraeger Professor Seligman

Der Humboldt-Preisträger Professor Dr. Thomas H. Seligman (Mexico City/Cuernavaca, Mexiko), wird sich in den kommenden Monaten zu mehreren Besuchen in der Arbeitsgruppe Guhr aufhalten.

Professor Seligman ist ein international führender Forscher auf dem Gebiet Quantenchaos. Der breiteren wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit wurde er durch Arbeiten zur Elastizitätstheorie bekannt, die das Zerstörungsmuster in Mexico City nach dem grossen Erdbeben 1985 erklärten. Zu seinem ersten Besuch im Rahmen seines Humboldt-Preises wird Professor Seligman in den beiden Wochen nach Ostern hier bei uns anwesend sein.


14.04.2011


Neu in unserer Fakultät
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hornberger

Vom Dresdener Max-Planck-Institut kommt Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hornberger (39). Er hat eine Professur für Theoretische Physik an der UDE übernommen.

Hornbergers wissenschaftliche Karriere ist eng mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verbunden. Dort studierte er Physik (Diplom 1997), wurde promoviert (2001) und habilitierte sich (2010). Seine Forschungen führten ihn u.a. an das Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden und an die Universität Wien. Ab 2004 leitete er eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der LMU, finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, und nahm außerdem eine Gastprofessur in Wien wahr. 2009 ging er erneut an das MPI in Dresden, um dort die Forschungsgruppe Molekulare Quantenoptik zu übernehmen – bis zu seinem Ruf an die UDE.

Hornbergers Arbeitsgebiet ist die Theorie offener Quantensysteme und die molekulare Quantenoptik. Sie lotet den Grenzbereich zwischen quantenmechanischem Verhalten und der klassischen Physik aus. „So lassen sich Quantenphänomene auf bisher unerforschten Skalen nachweisen, darunter die Wellennatur ultra-massiver Teilchen, etwa von Metallclustern, oder die quantenmechanische Verschränkung, eine Art ‚spukhafte Fernwechselwirkung‘“, sagt er.

Nach so viel theoretischer Forschung betreibt der gebürtige Münchener in seiner Freizeit lieber etwas angewandte Physik: Gleitschirmfliegen.

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06.04.2011


UDE verleiht Verkehrsforscher außerplanmäßige Professur
Von Daimler zum Campus

Die Fakultät für Physik verstärkt sich mit einem angesehenen Verkehrsforscher: Dr. Boris Kerner, Leiter des Fachgebiets Traffic/Telematik bei der Daimler AG, wird künftig als außerplanmäßiger Professor an der UDE lehren. Am Mittwoch, 6. April, um 17.15 Uhr überreicht Dekan Prof. Dr. Michael Schreckenberg dem gebürtigen Moskauer seine Ernennungsurkunde (Hörsaal MC 122, Duisburg). Anschließend hält Kerner seine Antrittsvorlesung.

Nach ihm ist die Kerner’sche Drei-Phasen-Verkehrstheorie benannt, die erklärt, wie es auf Schnellstraßen zu Verkehrskollaps und Stau kommt. „Dr. Kerner hat einen ganzen Forschungszweig mit aufgebaut, und er genießt internationale Anerkennung“, freut sich Dekan Schreckenberg über den neuen Kollegen.

Die Wurzeln des heute 63-jährigen liegen in Moskau: Dort hatte er in den 1970er Jahren Elektronik studiert und war nach Promotion und Habilitation viele Jahre in leitender Funktion in Forschungseinrichtungen sowie als Professor tätig. 1992 emigrierte er nach Deutschland und arbeitet seither beim Auto-Konzern in Stuttgart – zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Verkehrstheorie und Verkehrstechnik, ab dem Jahr 2000 dann als Leiter für das Fachgebiet Verkehrsprognose der Telematikforschung. Seit 2003 leitet er das Fachgebiet Traffic im Bereich Telematik bei Daimler.

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29.03.2011


Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besucht den Messestand unseres Nano-Schülerlabors
zdi-Forum in Duisburg

Rund 90 Aussteller haben im zdi-Forum ihre Angebote zur Förderung des MINT-Nachwuchses im Bildungszentrum der ThyssenKrupp Steel Europe AG präsentiert. zdi – Zukunft durch Innovation - ist eine erfolgreiche Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in NRW.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ließ sich am Stand unseres Nano-Schülerlabors unser Konzept erklären, Schülerinnen und Schüler direkt mit High-Tech-Geräten arbeiten zu lassen, die in den Forschungslaboren der Fakultät für Physik zum Standard gehören. Das Rasterkraftmikroskop aus dem Schülerlabor konnte auf dem Stand live Nanodrähte abbilden und so einen Einblick geben, wie im Schülerlabor eine Kette von Geräten die Verbindung zwischen der Alltags- und der Nano-Welt lückenlos sichtbar macht. Frau Schulze konnte sich am Ferrofluid-Brunnen (links im Bild) davon überzeugen, dass Nanotechnologie auch ästhetisch sein kann.

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03.03.2011


Prof. Schreckenberg in Europäische Akademie berufen
Ehrung für Stauforscher

Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Stauforscher an der Universität Duisburg-Essen (UDE), wird am Samstag, 5. März, in Salzburg feierlich in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen. Damit ehrt die EASA Schreckenbergs Forschungsleistungen für die Theoretische Physik, insbesondere für die Physik von Transport und Verkehr.

Der 54-Jährige gehört zu den wenigen Wissenschaftlern, die sich mit der Modellierung, Simulation und Optimierung von Transportsystemen in großen Netzwerken, vor allem dem Straßenverkehr, und dem Einfluss menschlichen Verhaltens hierauf befassen. Nach ihm ist auch das so genannte Nagel-Schreckenberg-Modell (mit)benannt, das die Bereiche der Chaosforschung und der Spieltheorie berührt. Es simuliert den Verkehr und konnte als erstes Modell eine Erklärung für den Stau aus dem Nichts geben. Schreckenberg ist seit 1994 Professor an der Uni Duisburg-Essen. Die Professur für Physik von Transport und Verkehr wurde 1997 weltweit als erste ihrer Art eingerichtet.

In der EASA wird Schreckenberg dem Bereich Naturwissenschaften angehören. Die Akademie versteht sich als Netzwerk von Wissenschaftlern und Künstlern in Europa und fördert den interdisziplinären Austausch. Sie hat derzeit über 1.400 Mitglieder, die ausschließlich berufen werden. Zu den prominenten Mitgliedern gehören Nobelpreisträger, Politiker und Papst Benedikt XVI.

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23.02.2011


Neue Wege in der Informationstechnologie
Rechnen mit “künstlichen Atomen“?

Wissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen haben eine neue Methode entwickelt, einzelne Elektronen in Halbleiter-Nanostrukturen gezielt zu manipulieren. Zusammen mit Kollegen an der Universität Hamburg und der Ruhr-Universität Bochum ist ihnen damit ein wichtiger Schritt zur Realisierung völlig neuartiger Computerkonzepte gelungen. Darüber berichtet die Zeitschrift Nature Communications in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Elektronen befinden sich in so genannten Quantenpunkten. Das sind kleine Inseln aus einem Halbleitermaterial, eingebettet in die Kristallmatrix eines anderen Halbleiters. Genau wie in der Atomphysik ordnen sich die Elektronen in den Quantenpunkten auf verschiedenen Energieniveaus oder Schalen an.

„Mit der neuen Technik können wir die Energieniveaus nacheinander mit Elektronen befüllen. Normalerweise geschieht das von unten nach oben, also von kleinen zu großen Energien. Jetzt können wir aber auch Elektronen direkt in höhere Schalen platzieren, so dass darunter noch Niveaus frei bleiben“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Axel Lorke. In diesem „Nicht-Gleichgewichtszustand“ kann das so angeregte künstliche Atom wieder in den Grundzustand zurück fallen. Wie schnell dies geschieht, darüber bestimmt der so genannte Spin der Elektronen, das quantenmechanische Äquivalent zum Drall, wie man ihn auch von rotierenden Tennisbällen kennt.

Den Wissenschaftlern ist es nun gelungen, zwei solcher Zustände zu präparieren: Zum einen den, bei dem die Spins parallel stehen (beide Elektronen haben den gleichen Drehsinn) zum anderen den, bei dem sie einen entgegengesetzten Spin haben.

Es geht dabei um bessere Lösungen für die Informationstechnologie. Bisher dient in Computerchips die Ladung der Elektronen als Informationsträger. Der Spin bietet neue Chancen: „Die Quanteninformationsverarbeitung könnte künftig Probleme knacken, an denen heutige Computer scheitern. Beispielsweise für Anwendungen in der Kryptographie, also der Verschlüsselungstechnologie beim Onlinebanking, oder für schnellere Suchmaschinen im Internet“, so Professor Lorke.

Für die Experimente sind Kristalle höchster Güte nötig, um die Halbleiterinseln ohne Defekte und mit einer sehr schmalen Größenverteilung herzustellen. Auf dem Gebiet gehören die Kollegen der Ruhr-Universität Bochum zur Weltspitze. Sie sind ebenso an dem Projekt beteiligt wie Wissenschaftler der Universität Hamburg, deren detaillierte Modellrechnungen die Identifizierung der verschiedenen Spinzustände ermöglichen.

Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die EU.

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23.02.2011


Schülerwettbewerb freestyle-physics geht in die 10. Runde
Klettermax, Katapult und Kettenreaktion

„Diese Begeisterung für wissenschaftliche Fragen ist etwas Besonderes. Sie wird immer größer und hat den Schülerwettbewerb freestyle-physics zu einer festen Institution gemacht“, freut sich Dr. Andreas Reichert von der Uni Duisburg-Essen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich jedes Jahr über 2.500 Kinder und Jugendliche wochenlang intensiv mit den kniffeligen Aufgaben beschäftigen. freestyle-physics startet nun in die 10. Runde. Ermöglicht wird der erfolgreiche Wettbewerb durch die Unterstützung der Stiftung Mercator.

Im Internet sind ab sofort die sieben aktuellen Aufgaben zu finden. Es gibt vier komplett neue Fragen: So muss Klettermax 2.0 ohne fremde Hilfe eine steile glatte Fläche bewältigen. Bei der Bremsenergie-Rückgewinnung soll ein Fahrzeug beim Herabfahren einer schiefen Ebene die ‚gewonnene’ Energie nutzen, um danach möglichst weit rückwärts wieder hinaufzufahren. Gesucht wird außerdem das beste Katapult, das Zielscheiben in vier, sechs und acht Metern Entfernung genau trifft. Und ein möglichst reibungsfrei fahrendes Boot könnte auch James Bond gefallen.

Wer sich lieber an der Kettenreaktion, einer Aschenputtelmaschine oder einer Wasserrakete versuchen möchte – diese bewährten Aufgaben gibt es wieder. Bis zum 12. Juli können interessierte Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 an den Lösungen tüfteln.

Präsentiert werden ihre oft verblüffenden Ideen anschließend in großen Zelten auf dem Campus Duisburg: Vom 12. bis zum 14. Juli sucht die gesamte Physik-Fakultät der UDE die genialsten Lösungen und die besten Nachwuchsforscher. In den vergangenen Jahren haben bereits über 14.000 Schüler an dem Wettstreit teilgenommen. Dabei steckten sie ihre Nase auch in die Physiklabore; die Forscher erklärten in kurzen Vorträgen das naturwissenschaftliche Denken und Arbeiten. Das wirft sicher ein neues Licht auf das Schulfach Physik.

Die Stiftung Mercator unterstützt freestyle-physics von 2008 bis 2012 mit 250.000 Euro. „Ziel der Stiftung Mercator ist es, mit dem Wettbewerb den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs zu fördern und Schüler für diese Fächer zu begeistern“, so Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.

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15.02.2011


Festakt zum Probestudium
Feierlicher Abschluss und Startschuss

Erst probieren, dann studieren. Diese Ansicht hat sich bewährt – seit zehn Jahren gibt es an der Universität Duisburg-Essen (UDE) das Probestudium Physik. Mehr als 1.000 Schüler testeten bisher, ob ihnen dieses vielseitige Fach liegt. Bei einer kleinen Abschlussfeier am 19. Februar erhalten die Teilnehmer ihre Scheine, bevor das beliebte Angebot im März in das 11. Jahr startet.

Zur Abschlussfeier des Jahrgangs 2010/11 berichtet eine Absolventin des Physikstudiengangs über ihren Arbeitsalltag bei Siemens. Es ist zugleich der Startschuss für die Anmeldefrist des neuen Probestudiums, das vom 19. März bis zum 9. Juli stattfindet. Eine Anmeldung für die insgesamt 14 Veranstaltungen (jeweils samstags von 10.30 bis 14 Uhr) ist erforderlich.

„Schwingungen und Wellen“, die als Motto gewählt wurden, gibt es in allen Gebieten der Physik, z.B. beim Schall oder Licht. Als zweites Thema wird die von Albert Einstein entwickelte Relativitätstheorie behandelt.

Zu allen Vorlesungen finden Übungen in kleinen Gruppen mit jeweils einem Tutor statt. Ein Praktikum widmet sich konkreten Versuchen aus den ersten Semestern. Dabei geht es beispielsweise um Röntgenstrahlen, um Interferenz und die Ablenkung von Elektronen. Ganz neu ist diesmal die Möglichkeit, das Elektronenmikroskop und das Rasterkraftmikroskop aus dem Nano-Schülerlabor auszuprobieren.

Das vom Land NRW geförderte Probestudium richtet sich an Schülerinnen ab Qualifikationsstufe (früher 12. und 13. Klasse). Dieser Turnus ist den Schülerinnen vorbehalten, im Wintersemester können Jungen und Mädchen teilnehmen.

Ihr Engagement zahlt sich für die interessierten Abiturienten aus: Bei erfolgreicher Teilnahme wird das Probestudium als Leistungsnachweis im Bachelorstudium Physik an der UDE anerkannt. „Mehr als 20 Prozent unserer Studienanfänger haben vorher am Probestudium teilgenommen“, berichtet Projektleiter Prof. Dr. Rolf Möller. „Wer sich noch nicht so ganz sicher ist, ob Physik als Studienfach in Frage kommt, hat bei uns die Möglichkeit tiefer in die Materie einzusteigen, als es die Schule bieten kann – das schadet beim Abi sicher auch nicht.“

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07.02.2011





Absolventenfeier der Fakultät für Physik
Freitag, 6. Mai, 16:30 Uhr, Hörsaal MD 162 Campus Duisburg

Alle Studierenden, Promovierenden, Mitarbeiter und Professoren sind herzlich zur vierten Absolventenfeier der Fakultät für Physik eingeladen. Freunde, Bekannte und Verwandte sind willkommen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden feierlich die Bachelor-, Master-, Diplom- und Promotionsurkunden an die Absolventen des vergangenen Jahres verliehen.


27.01.2011


Prof. Dr. Hermann Nienhaus als Distinguished Guest Speaker von der University of Illinois at Chicago geehrt


Im Rahmen seiner Vorlesung über ‚Direkte Konversion chemischer Energie in Elektrizität’ an der University of Illinois at Chicago erhielt Prof. Nienhaus die Auszeichnung inklusive ‚Erinnerungstafel’ vom College of Civil and Materials Engineering. Seit der Entdeckung des Chemostroms vor ungefähr zwölf Jahren ist seine Gruppe in Duisburg auf dem Gebiet maßgeblich tätig. Chemoströme entstehen in elektronischen Bauelementen unter der Einwirkung chemischer Oberflächenreaktionen. In Chicago untersucht die Gruppe um Prof. Eduard Karpov, inwieweit das Phänomen praktisch zur innovativen Energieerzeugung genutzt werden kann. Der Besuch von Prof. Nienhaus legte den Grundstein für zukünftige, gemeinsame Forschungsaktivitäten auf diesem Feld.


25.01.2011


freestyle-physics Schülerlabor
Neugierige Fragen erwünscht


Wie sieht ein richtiges Physik-Labor von innen aus? Das können interessierte Schüler ab der Einführungsphase (früher Klasse 11) an der Universität Duisburg-Essen vom 7. bis zum 18. Februar entdecken. Dann schnuppern sie echte Campusluft und besuchen das freestyle-physics Schülerlabor. Erstmals tauchen sie dabei tiefer in die Welt der Nanophysik ein, denn ein Rasterkraftmikroskop und ein Elektronenmikroskop aus dem neuen Nanoschülerlabor können ausprobiert werden.

Was genau machen eigentlich die Wissenschaftler in den Gebäuden, die wie Keksdosen aussehen? Wer sich das schon einmal gefragt hat, wird schlauer. In den beiden Wochen gibt es verständliche Vorträge zu neuen Forschungen, und Laborführungen zeigen, wie moderne Versuchseinrichtungen aussehen. Dabei kann man Professoren kennen lernen, in der Mensa essen und selbstständig solche Experimente machen, die auch Studierende durchführen.

Versuche mit Röntgenstrahlen und eine Einführung in die Holographie gehören zu den vielseitigen Experimental- und Laborpraktika mit wissenschaftlicher Anleitung. Florian Knorr erklärt zudem die Zukunft der Mobilität, also wie wir uns künftig von A nach B bewegen werden. Und Prof. Dr. Hermann Nienhaus wird über „Energie im Überfluss – die direkte Nutzung der Sonnenenergie“ sprechen. Was es mit „Nanotubes, Kohlenstoffzwiebeln und Weltraumaufzügen“ auf sich hat, verrät Prof. Dr. Marika Schleberger. Sie behandelt dabei auch Graphen, das Thema des letzten Nobelpreises für Physik.

Anschließend wissen die Schüler, wie der Alltag von Physikern aussieht und ob ein solches Studium für sie das Richtige ist. „Um mitmachen zu können, muss man aber nicht schon alles wissen – im Gegenteil, wir wollen den Spaß am wissenschaftlichen Arbeiten und Experimentieren fördern. Angesprochen sind deshalb auch interessierte Jugendliche, die sich bisher nicht so richtig getraut haben“, betont Projektleiter Dr. Andreas Reichert.

Die Veranstaltungen finden auf dem Campus Duisburg im M-Gebäude statt. Eine verbindliche Online-Anmeldung ist erforderlich.

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03.12.2010


Neues Rasterelektronenmikroskop im Nanoschülerlabor


Mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) ist das letzte und größte Hightechgerät für das Nanoschülerlabor geliefert worden. Für die Schülerinnen und Schüler stehen nun neben dem REM ein exzellentes Stereomikroskop, ein Rasterkraft- und ein Rastertunnelmikroskop bereit. Nicht leitende Proben können mit einem Sputtercoater mit Gold beschichtet werden, so lassen sie sich mit bis zu 100 000facher Vergrößerung mit dem REM betrachten.

Das Nanoschülerlabor ist in dieser Ausstattung in Deutschland einzigartig und wird gemeinsam von der Fakultät für Physik und der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Studiengang NanoEngineering) mit Unterstützung von CeNIDE betrieben. Es befindet sich in Raum MD 150 am Campus Duisburg. Das Projekt gehört zur Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (zdi). Es wird mit 200.000 Euro vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung gefördert.


03.12.2010


Physiker experimentieren bei Parabelflügen
Schwerelos forschen

Das sind wissenschaftliche Höchstleistungen: Wenn man plötzlich doppelt so viel wiegt wie gewohnt, im nächsten Moment schwerelos ist und dabei auch noch konzentriert ein Experiment beobachtet. Diese außergewöhnliche Erfahrung machte die Physik-Studentin Caroline de Beule von der Universität Duisburg-Essen. Mit einem Forscherteam unternahm sie Parabelflüge, um für ihre Diplomarbeit die Entstehung von Planeten zu entschlüsseln.

Mehrere Mitglieder der Arbeitsgruppe „Experimentelle Astrophysik“ von Prof. Dr. Gerhard Wurm waren an dem neuen Versuch beteiligt, der in einem Airbus in der Nähe von Bordeaux stattfand. Dabei wird Staub in einer Vakuumkammer mit einem Laser beschossen, um verschiedene Effekte in der Schwerelosigkeit zu untersuchen. Indem der Laser die Rolle eines Sterns übernimmt, simuliert man die Planetenentstehung im Weltall. Schwerkraft und Licht beeinflussen diese Prozesse. Die auftretenden Eruptionen werden gefilmt – mehr als 90 Videos werten die Wissenschaftler nun aus.

„Es ist ein Wahnsinnsgefühl, so im Raum zu schweben“, berichtet Caroline de Beule von der etwa 20 Sekunden langen Schwerelosigkeit. Insgesamt erlebte sie an drei Tagen je 31 Parabelflüge, bei denen man zuerst für rund 20 Sekunden die doppelte Erdanziehung spürt, dann schwerelos und anschließend wieder doppelt so schwer ist. „Die Übergänge waren trotz kleiner Pausen sehr anstrengend, aber das hat sich definitiv gelohnt“, ist sich die 23-Jährige sicher. Sie ist nun auf die Aufzeichnungen aus der Vakuumbox gespannt, die sie für ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Experimente zur Gravitationsabhängigkeit der durch Licht induzierten Erosion protoplanetarer Körper“ benötigt.

Das Fachgebiet fasziniert die angehende Physikerin; sie hofft, bei den nächsten Parabelflügen im Frühjahr wieder dabei sein zu können. Dann analysieren die Wissenschaftler die Mars- und Mondgravitation. „Beispielsweise ist noch nicht genau erforscht, warum sich der Mars manchmal in Staub hüllt – das wollen wir herausfinden“, blickt sie begeistert auf ein mögliches künftiges Arbeitsfeld.

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Link zum Beitrag der WDR Lokalzeit Duisburg (Siehe "Kompakt" Zeitpunkt: 13:40 min)


22.11.2010

Prof. Dr. Claus M. Schneider
Prof. Dr. Claus M. Schneider aus unserer Fakultät übernimmt die erste UAMR-Professur

Grenzen zu überschreiten ist sein Metier: der renommierte Physiker Prof. Dr. Claus M. Schneider ist der erste Wissenschaftler, der eine UAMR-Professur übernimmt und damit hochschulübergreifend in der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) der Universitäten Bochum (RUB), Duisburg-Essen (UDE) und der Technischen Universität Dortmund engagiert ist.

Prof. Dr. Michael Farle, UDE-Prorektor und stellvertretender Sprecher des RUB/UDE-Sonderforschungsbereichs 491: „Dies ist eine gemeinsame Initiative aus dem Kreis der UAMR-Forschungsprorektoren. So können alle beteiligten Universitäten vom enormen Sachverstand Schneiders profitieren und noch intensiver als bisher zusammenarbeiten.“ Mit der Berufung zum UAMR-Professor sei es zudem gelungen, seinen Ruf an die RWTH Aachen abzuwehren. „Wir hoffen, dass diese erste UAMR-Professur als Signal für das Zusammenwachsen der forschungsstarken UAMR-Universitäten in der Wissenschaftsmetropole Ruhr verstanden wird und dazu motiviert, weitere UAMR-Professuren zu etablieren“, so Farle.

Weiter zur Pressemitteilung im idw


19.11.2010


Völlig schwerelos
Mehrere Mitglieder der Arbeitsgruppe von Prof. Wurm unternehmen Parabelflüge mit neuem Experiment

Am kommenden Dienstag geht es los. Mitglieder der Arbeitsgruppe Wurm nehmen ein neues Experiment mit auf Parabelflüge in den Airbus A300 ZERO-G. Pünktlich ist der neue Aufbau fertig geworden und mit mehreren Forschern schon seit dem vergangenen Samstag in Bordeaux. Die Physik-Studentin Caroline de Beule wird das erste mal Schwerelosigkeit erleben. Sie hat bei jeder Flugparabel bis zu 22 Sekunden Zeit in einer Vakuumkammer Staub mit einem Laser zu bestrahlen und die entstehende Eruptionen mit einer Kamera aufzunehmen. Das Experiment simuliert Prozesse, die unter Schwerelosigkeit im Weltall bei der Planetenentstehung auftreten. Die Rolle des Lasers übernimmt dabei ein Stern.

Zur Homepage der AG Wurm

Foto v.l.: Dr. Jens Teiser, Caroline de Beule, Tim Jankowski, Prof. Dr. Gerhard Wurm und Thorben Kelling


18.11.2010


DFG richtet elf neue Sonderforschungsbereiche ein
Die Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen ist beteiligt

Der SFB 876 „Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“ beschäftigt sich mit innovativen Verfahren zur intelligenten und Ressourcen schonenden Datenanalyse. Es stehen immer größere Datenberge zur Verfügung, daraus Informationen zu gewinnen steht im Vordergrund dieses Sonderforschungsbereiches.

Beteiligt sind nicht nur die Technische Universität Dortmund als Sprecherhochschule und das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften e.V. in Dortmund, sondern auch die Universität Duisburg-Essen beim Teilprojekt "Analyse und Kommunikation für die dynamische Verkehrsprognose".

Ziel des Projektes, das von Prof. Dr. Schreckenberg aus der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr.-Ing. Wietfeld von der Technischen Universität Dortmund geleitet wird, ist die Erforschung neuartiger, hochpräziser Echtzeitprognoseverfahren für das Verhalten von Objektströmen, das können beispielsweise Fahrzeuge, Gütern, Schiffen oder Personen sein. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Schreckenberg werden unter Berücksichtigung neu verfügbarer Sensordatenquellen neuartige Methoden erforschen und die Verbesserungen der Prognosen bewerten, dabei steht der Straßenverkehr im Vordergrund. Eine spätere Übertragung der Ergebnisse auf andere Bereiche, wie der Optimierung von logistischen Prozessen ist geplant. Das Teilprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 585 400 € gefördert.

Zur Homepage des SFB 876


15.11.2010


Mischung von Elektronenwellen in künstlichen Atomen: Aus „eckig“ wird „rund“.

Die Quantenmechanik lehrt uns, dass Elektronen Welleneigenschaften haben. Dabei gibt die Amplitude der Wellenfunktion gibt an, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sich das Elektron dort aufhält. Das ist ähnlich wie bei Lichtwellen: Deren Amplitude bestimmt, wo die Intensität hoch ist, oder mit den Worten der Quantenmechanik, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, ein Photon zu finden.

Eine andere Eigenschaft der Welle, die Phase, ist schwieriger zu fassen, und in vielen Fällen geht sie bei der Messung verloren. Fotografien beispielsweise geben nur die Amplitude der auftreffenden Lichtwellen wieder und nicht deren Phase. Nur Hologramme (aus dem Griechischen “holos” = vollständig und "grafein" = schreiben) sind in der Lage, Amplitude und Phase zu erhalten.

Ein Team der Experimentalphysik an der UDE konnte nun zeigen, dass es auch bei der Messung von Elektronen-Wellenfunktionen möglich ist, über die Darstellung von Wahrscheinlichkeitsamplituden hinauszugehen und dass die Phaseninformation einen entscheidenden Einfluss auf die erhaltenen Wellenfunktions-Bilder haben kann.

Weitere Informationen zum Experiment des Monats


10.11.2010


Ehrung von AbsolventInnen mit Migrationshintergrund
Physikstudent Vural Kaymak wird für seine Leistungen ausgezeichnet

Am Dienstag, 9. November werden in Kooperation mit dem türkischen Generalkonsulat Essen die besten Absolventinnen und Absolventen mit Migrationshintergrund der elf Fakultäten der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit Preisen ausgezeichnet. Drei Absolventen haben ihre familiären Wurzeln in der Türkei, zwei kommen aus Polen, zwei aus Bulgarien, jeweils ein Absolvent stammt aus Russland, Lettland, Afghanistan und Kamerun.

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04.11.2010


NanoEnergieTechnikZentrum NETZ
Erster Spatenstich am 4. November

In Anwesenheit der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze wurde heute (4.11.) der erste Spatenstich für das NanoEnergieTechnik-Zentrum (NETZ) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) gesetzt. Es wird landesweit einen Kristallisationspunkt für die hightech-Forschung in den Nanowissenschaften bilden – ein Feld, das vom Cluster Nano-MikroWerkstoffe.NRW hervorragend unterstützt wird.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes geht davon aus, dass nach 21-monatiger Bauzeit 120 Wissenschaftler aus der Chemie, den Ingenieurwissenschaften und der Physik sowie kooperierender Ein-richtungen in speziell ausgestatteten Labors einziehen können, um maßgeschneiderte Nanomaterialien für energietechnische Anwendungen entwickeln zu können.

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Foto v.l.: Prof. Ulrich Radtke, Ministerin Svenja Schulze, Rolf Krähmer, Bgm. Manfred Osenger, Prof. Christof Schulz, Dr. Armin Lövenich


03.11.2010


Bundeskanzlerin Merkel schaltet AcademiaNet frei
Prof. Dr. Marika Schleberger von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für AcademiaNet ausgewählt und benannt

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel schaltete am 2. November das Internetportal für herausragende weibliche Wissenschaftlerinnen für die Öffentlichkeit frei."In Deutschland gibt es viele herausragende Wissenschaftlerinnen in allen Fachrichtungen. Sie bei ihrer weiteren Karriere zu unterstützen, ist ein wichtiges Anliegen", so Bundeskanzlerin Merkel. "AcademiaNet bietet den Wissenschaftlerinnen die große Chance, ihre Kompetenzen noch besser und sichtbarer als bisher in den Wissenschaftsbetrieb einzubringen."

Die Plattform soll es ermöglichen, exzellente Wissenschaftlerinnen leichter zu finden und mit ihnen in Verbindung zu treten.

Zum Profil von Prof. Dr. Marika Schleberger auf AcademiaNet


29.10.2010


"Die Zeit war zu kurz"
Projektkurs Nanotechnologie zum ersten Mal im Schülerlabor

„Die Zeit war zu kurz“ war die einzige negative Bemerkung eines Schülers nach knapp drei Stunden im Schülerlabor. Ein Jahr bevor Projektkurse landesweit eingeführt werden, hat zu Beginn des Schuljahres ein Modellversuch am Luise-von-Duesberg-Gymnasium Kempen begonnen. Der Projektkurs ist eine Kooperation mit dem Schülerlabor „Einsichten in die Nanowelt“, dass gemeinsam von der Fakultät für Physik und der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Studiengang NanoEngineering) mit Unterstützung von CeNIDE an der Universität Duisburg-Essen betrieben wird.

Am 29. Oktober fand der erste Besuch der hoch motivierten 15 Schülerinnen und Schüler statt. In drei Gruppen konnten sie unter anderem die Spitze eines Rasterkraftmikroskops mit einem optischen Mikroskop und einem Rasterelektronenmikroskop betrachten. Anschließend konnten sie selbst ausprobieren, wie die gleiche Spitze die Oberfläche eines Haares abtastet.

Im Laufe eines Jahres wird der Projektkurs mehrere Male in das Schülerlabor kommen, um eigene Versuche zu machen und den Umgang mit den High-Tech-Geräten aus der Forschung zu erlernen. Als Abschluss werden die Schülerinnen und Schüler kleine Forschungsarbeiten schreiben, die mit in die Abitur-Note eingehen.


25.10.2010


Neues DFG-Projekt erforscht Graphen
Mit Nobelpreisträgern in einem Boot

„Endlich muss ich meine Arbeit nicht mehr langwierig erklären. Viele Menschen wissen, woran ich forsche, seit der Nobelpreis dafür verliehen wurde“, freut sich Prof. Dr. Marika Schleberger. Die Physikerin der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht Graphen. Der zweidimensionale Kohlenstoff ist hundertmal leitfähiger als Kupfer, stabil wie ein Diamant und trotzdem ultradünn. Das fasziniert nicht nur die aktuellen Nobelpreisträger; gleich mehrere Projekte an der UDE widmen sich dem Wundermaterial. Jetzt beginnt zudem ein neues DFG-Vorhaben, das seine Herstellung optimieren soll.

Weil Graphen ein so vielversprechender Stoff ist, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein Schwerpunktprogramm eingerichtet. Dazu gehört das gerade bewilligte Vorhaben, das in den nächsten drei Jahren mit 225.000 Euro gefördert wird. Es ist an der UDE gut aufgehoben, denn die AG Schleberger hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren bereits wichtige Grundlagenforschung betrieben. Das Team modifizierte gezielt Graphen und hat den Alleskönner u.a. mit schnellen Ionen beschossen. „Wir wollten wissen, wie man dieses ultradünne Material bearbeiten kann“, so die Professorin.

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Die Abbildungen zeigen eine einzelne Graphenlage. Das kleine Bild zeigt die Auswirkung von Ionenbeschuss.


20.10.2010


Ortstermin über den Dächern von Duisburg
Teleskop für die Fakultät Physik kommt

Dass es kommt steht fest - wohin es kommt, wurde nun bei einer Begehung auf den Dächern der „Keksdosen“ festgelegt.

Prof. Wurm und seine Arbeitsgruppe untersuchen, wie Planetensysteme entstehen. Wie unser eigenes Planetensystem aussieht und was es sonst noch am Nachthimmel zu sehen gibt, können sich im nächsten Jahr die Studierenden durch ein 16 Zoll Teleskop ansehen. Zum Schutz wird auf dem Dach von MD eine Beobachtungskuppel errichtet. Neben dem bestehenden Schülerlabor „Einsicht in die Nanowelt“ wird es dann auch einen weiteren Schwerpunkt für Schülerinnen und Schüler geben.


20.10.2010


Foto aus unserem Fachbereich ist bei der Publikumsauswahl für das beste Wissenschaftsfoto

Ein Foto, das der Fotograf Eric Lichtenscheidt für die Broschüre der Fakultät für Physik erstellt hat, ist in die Publikumsauswahl für das beste Wissenschaftsfoto in FOCUS online gekommen. Das Foto zeigt Herrn Alexander Bernhart und Herrn Mark Kaspers aus der Arbeitsgruppe von Prof. Möller bei der Arbeit an einem Rastertunnelmikroskop.

Im Katalog zum Wettbewerb "Ein Tag Deutschland" ist schon ein Foto aus der gleichen Serie in diesem Labor erschienen.

Zur Publikumsauswahl und zum Bewerten der Bilder


14.10.2010


Nano-Experten aus Europa und den USA treffen sich
Spin-Effekte nutzen

Hochkarätig besetzt sind zwei Workshops, die die Nanowissenschaftler der Uni Duisburg-Essen (UDE) derzeit in der Mülheimer Wolfsburg ausrichten. 40 führende Physiker aus Europa und den USA tauschen sich bis zum 20. Oktober über ein Thema aus, das die Mikroprozessor- und Datenspeicherungstechnik revolutionieren könnte: Spin-Effekte.

„Wir diskutieren – unter anderen mit Nobelpreisträger Prof. Dr. Peter Grünberg sowie Spinoza Preisträger Prof. Theo Rasing – die physikalischen Grundlagen einer Zukunftsvision“, erklärt Nano-Forscher Prof. Dr. Michael Farle, der das Expertentreffen mitorganisiert. „Die Spinelektronik bietet völlig neue Möglichkeiten in der Datenspeicherung, weil sie schnell, verlustarm und damit auch kostensparend ist.“

Die Idee ist, den so genannten Spin, also den Eigendrehimpuls des Elektrons, für neue energieeffiziente Konzepte zu nutzen. Dabei gehen die Forschungen dahin, den Spin als Signalgeber in magnetischen innovativen Hybridstrukturen einzubauen.

Die UDE mit ihrem Profilschwerpunkt Nanowissenschaften arbeitet in zwei Sonderforschungsbereichen – auch mit der Ruhr-Universität Bochum – und dem Center for NanoIntegration Duisburg-Essen (CeNIDE) bereits an maßgeschneiderten Nanopartikeln und Materialien, die neuartige magnetische Eigenschaften besitzen.

Zur Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Die Abbildung zeigt Nobelpreisträger Prof. Dr. Peter Grünberg


06.10.2010

ProfessorenCafe


Orientierungsveranstaltung für Erstsemester

Campus Duisburg: Orientierungsveranstaltung für StudienanfängerInnen der Physik (Bachelor, Master):
Mittwoch, 6.10.2009, 10 – 12 Uhr, Hörsaal MC 122

Treffen mit der Fachschaft, Kennen lernen und wichtige Einstiegshilfen: Mittwoch 6.10.2009, 12 – 16 Uhr, Raum MB 144

Gemeinsames Frühstück, Rallye zur Erkundung der Universität und am Nachmittag Kaffee trinken mit den Dozenten: Donnerstag, 7.10.2009, 10 – 16 Uhr, Raum MD 164

Campus Essen: Einführungsveranstaltung Didaktik der Physik:
Mittwoch, 6.10.2009, 12 - 14 Uhr, Raum: T03 R06 D10

Treffen mit der Fachschaft, Rallye zur Erkundung der Universität, ab ca. 16 Uhr Grillen
Mittwoch, 06.10.2010, 14 - 16, T03 R06 D10


29.09.2010


Physiker-Erst-Semester-Tour

Die Fachschaft Physik veranstaltet auch diesmal eine Erstsemestertourkurz PEST genannt. Vom 8. bis zum 10. Oktober geht es nach Velbert. Die PEST lässt keinen mehr los, also sind auch viele Leute aus höheren Semestern zugegen, die von ihren Erfahrungen bei einem Glas Bier berichten können.

Am Samstag steht auch eine Museumsbesichtigung im Schloss und Beschlägemuseum an. Fürs leibliche Wohl wird gesorgt! Selbstbeteiligung liegt bei 35 €. Anmeldung über die StudiVZ-Gruppe "Die Pest" oder mit einer E-Mail an den Fachschaftsrat: fsr@fs.physik.uni-due.de


29.09.2010


Nacht der Wissenschaftskultur war ein voller Erfolg
Die Laborführungen und Vorträge der Fakultät für Physik wurden sehr gut besucht

Insgesamt 3500 Besucher folgten der Einladung der Universität Duisburg-Essen zur "Nacht der Wissenschaftskultur", an der sich auch die Fakultät für Physik mit einem abwechslungsreichen Programm aus Laborführungen und Vorträgen von Wissenschaftlern beteiligte. Pünktlich um 17 Uhr fand sich ein Publikum aus allen Altersgruppen im M-Bereich am Campus Duisburg ein, um einen Blick hinter die Kulissen der Physik-Forschung zu werfen. Die Labore waren dem Andrang kaum gewachsen. Wo sonst die Wissenschaftler der Physik nachgehen, konnten die Besucher einen Einblick in die Welt der modernen Grundlagenforschung gewinnen.

Mehrere Vorträge wurden aus Seminarräumen in den größten Hörsaal verlegt, um die hohe Zahl der interessierten Zuschauer aufnehmen zu können. Trotz der späten Stunde war der Hörsaal auch um 23 Uhr noch voll besetzt - die Zuhörer lauschten gespannt den Vorträgen der Professoren über Themen wie "Zauberei mit Sand" oder "Physik im Alltag – die besten YouTube-Filme". Insgesamt waren etwa 450 Besucher in der Fakultät für Physik - die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Das Foto zeigt Christian Schöppner beim Verflüssigen von Sauerstoff (Foto: Florian Römer)


20.09.2010



Die Fakultät für Physik ist mit dabei
Nacht der Wissenschaftskultur

Als Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 präsentiert die Universität Duisburg-Essen an beiden Hochschulstandorten die Nacht der Wissenschaftskultur. Für Mitarbeiter und Studierende eine günstige Gelegenheit, ihren Verwandten und Freunden ihre Wirkungsstätte zu zeigen. Neben zielgruppengerechten Vorträgen, Laborführungen und Experimenten gibt es auch einen Bier- und Grillstand für das leibliche Wohl.

Programm in unserer Fakultät

Der Rektor der Universität Duisburg-Essen Prof. Dr. Ulrich Radtke lädt die Alumni aller Fakultäten zu einem Sektempfang am Campus Essen ein (17 Uhr). Nach der Begrüßung hält Prof. Dr. Ulrich Kluge, Vorsitzender des Vorstandes FanzHaniel & Cie und ehemaliger Doktorand unserer Fakultät, einen Festvortrag.


10.09.2010



Über 2,2 Millionen Euro für die Universitäten an der Ruhr vom MERCUR

250 000 € gehen in ein Projekt zur Aufschlüsselung der Niveaustruktur von Elektronen-, Löcher- und Exzitonen-Systemen in selbstorganisierten InAs Quantenpunkten. An dem Projekt sind folgende Projektpartner beteiligt: Prof. Dr. Axel Lorke, Dr. Martin Geller (Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Physik), Prof. Dr. Andreas Wieck, Dr. Dirk Reuter (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Manfred Bayer (Technische Universität Dortmund)

Selbstorganisierte InAs-Nano-Inseln sind ideale Modellsysteme, um fundamentale Eigenschaften von „Atom-ähnlichen“, vollständig quantisierten Elektron- und Lochzuständen zu untersuchen. Im Rahmen dieses Projekts soll das Know-How von drei Arbeitsgruppen der UAMR gebündelt werden, um die Niveaustruktur von InAs-Quantenpunkten mit Hilfe einer neuartigen Kombination aus elektrischer und optischer Messung zu entschlüsseln. Hierzu sollen verschiedene, komplementäre Messmethoden eingesetzt werden: Spin-Flip-Raman-Spektroskopie, zeitaufgelöste Transportspektroskopie und Photolumineszenz-Spektroskopie.

Mit über 2,2 Millionen Euro fördert die Stiftung Mercator mit der Initiative Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) 17 innovative Forschungsprojekte an den drei UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund, und Duisburg-Essen. Mit dieser Förderung verbinden die Stiftung Mercator und MERCUR das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den drei Universitäten in der Metropole Ruhr zu fördern und sie gleichzeitig bei ihrer wissenschaftlichen Profilbildung zu unterstützen.

Direkt zur Pressemeldung von MERCUR

Die Abbildung zeigt die gemessene Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons im ersten angeregten Orbital ("p-Schale") eines Quantenpunkts. Die Wellennatur des Elektrons ist gut zu erkennen.


02.08.2010



Physikstudierende am zufriedensten

Unsere Physikstudierenden sind von allen Studierenden an der Universität Duisburg-Essen mit Ihrem Studium am zufriedensten. Bei einer Befragung durch das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung hat unsere Fakultät für Physik von allen Fächern am besten abgeschnitten bei der Frage „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Studium an der Universität Duisburg-Essen insgesamt?“.
27, 9 % waren sehr zufrieden, 42,6 % eher zufrieden, 21,3 % teils/teils. Vielleicht ist dies noch der entscheidende Hinweis bei der Studienfachwahl.

Dieses Ergebnis bestätigt noch einmal das Ergebnis des Zeit-Hochschulrankings, bei dem die Studierenden die „Studiensituation insgesamt“, die „Betreuung durch Lehrende“ und die „Laborausstattung“ bei uns jeweils mit dem besten Prädikat „grün“ beurteilt haben.

Direkt zum Hochschulranking


02.08.2010



„Ich sperre die Elektronen ein!“
Physikprofessor der Universität Duisburg-Essen (UDE) publiziert neue Erkenntnisse zur Lebensdauer von Quasiteilchen.

Eine Forschungslücke hat das Team von Uwe Bovensiepen, Physiker am Sonderforschungsbereich 616 „Energie Dissipation an Oberflächen“ der UDE, in Kooperation mit Partnern aus San Sebastian/Spanien geschlossen. Den Forschern gelang es, die rechnerischen Ergebnisse zur Lebensdauer von Quasiteilchen experimentell zu bestätigen. Damit hat die Forschung neue Einsichten über die Elektronendynamik an Grenzflächen zwischen Halbleiter und Metall gewonnen, wichtig für die Herstellung von immer kleineren Strukturen, etwa in Mikroprozessoren. Publiziert wurden die Ergebnisse unter dem Titel „Quasiparticle lifetimes in metallic quantum-well nano-structures“ in der Augustausgabe des Magazins „nature physics“.

Weitere Informationen im Webangebot des Sonderforschungsbereichs 616


20.07.2010



Die Fakultät für Physik ist mit dabei
Nacht der Wissenschaftskultur

Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 beteiligt sich die Fakultät für Physik an der Nacht der Wissenschaftskultur am Freitag den 24. September. Zahlreiche Vorträge, Laborführungen und Praktika stehen für alle Besucher offen - bieten damit auch die Möglichkeit, Freunden, Verwandten und Bekannten zu zeigen, wie wir exzellente Forschung betreiben. Das Programm startet um 17 Uhr. Für Nachteulen ist erst um Mitternacht Ende der Veranstaltung.

Der Rektor der Universität lädt die Alumni aller Fakultäten zu einem Sektempfang am Campus Essen ein (17 Uhr).

Weitere Informationen zur Nacht der Wissenschaftskultur an der Universität Duisburg-Essen


20.07.2010



Still-Leben Ruhrschnellweg
Physik auf der A40

Trotz der Hitze dürften die Tische der Fakultät für Physik der kälteste Ort auf der A40 gewesen sein. Eine mit flüssigem Stickstoff gekühlte Schwebebahn war einer der ständig umlagerten Highlights. Mitten im Kreuz Kaiserberg haben die Mitglieder der Sonderforschungsbereiche SFB 445, 491 und 616 noch demonstriert, wie sich Schokoküsse im Vakuum verhalten, und wie Speisestärke auf Vibrationen reagiert. Am Tisch der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Schreckenberg konnte man sich informieren, wie ein Physiker sich wissenschaftlich mit dem normalen Autoverkehr auf der A40 auseinander setzt.

Kurzes Video über ein am Stand vorgeführtes Magnetkatapult


14.07.2010



Spitzenforschung wird vom Bund gefördert
Laser bringt Licht in die Materie

Um kleinste Strukturen zu erforschen, braucht man nicht nur Fingerspitzengefühl. Modernste Messmethoden wie die Laserspektroskopie und die Rasterkraftmikroskopie helfen dabei, elementare Vorgänge zu verstehen. Drei Forschungsprojekte an der Universität Duisburg-Essen (UDE) nutzen diese Techniken und waren jetzt bei der Ausschreibung „Erforschung kondensierter Materie an Großgeräten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich. Sie werden künftig mit mehreren hunderttausend Euro gefördert. Die UDE-Physiker arbeiten dabei mit Fachkollegen in Hamburg, Berlin und Darmstadt zusammen.

Zur vollständigen Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen


15.07.2010

Fachschaftsfeier2010


Sommerfest 2010

Die Fachschaft Physik lädt sämtliche Mitglieder der Fakultät für Physik herzlich ein zum Sommerfest am Donnerstag, 15. Juli, ab 17 Uhr vor dem Gebäude MC, 1. Etage. Es gibt Fleisch vom Grill mit diversen Beilagen, Getränke in rauen Mengen und Musik.

02.07.2010



freestyle-physics setzt Zeichen
Das Wettbewerbszelt ist aufgebaut

Das große Wettbewerbszelt für den Schülerwettbewerb freestyle-physics ist aufgebaut. 3075 Schülerinnen und Schüler haben sich zum Wettbewerb angemeldet. Wir erwarten dass etwa 2350 Jungforscherinnen und Jungforscher zum Finale am 6. - 8. Juli zu uns kommen. Dann wären es 200 mehr, als jemals zuvor. Das Begleitprogramm ist an den Ansturm angepasst, es gibt jetzt noch mehr Vorträge Führungen und kleine Praktika.

Als besonderes Highlight wird der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 7. und 8. Juli seine Ausstellungstüren öffnen. nanoTruck hört sich klein an, aber das Gegenteil ist der Fall: in ausgefahrenem Zustand ist er mit 16,50 m Länge, 7,50 m Breite und 6,20 m Höhe alles andere als winzig (nano von nanus lat. "Zwerg") und beherbergt jede Menge Infos zu Nanotechnologie, die ein Schwerpunkt unserer Fakultät für Physik ist.

Detaillierte Informationen zum Wettbewerb


01.07.2010



Neue Broschüre für Schülerinnen und Schüler
Physikstudieren an der Universität Duisburg-Essen

Mit der vorliegenden Broschüre möchte sich die Fakultät für Physik und Sonderforschungsbereich SFB 616 vorstellen und einen Eindruck von dem vermitteln, womit wir uns an der Uni beschäftigen. Was ist Physik? Physik spielt in allen Bereichen des Alltags eine Rolle – aber auch in Bereichen, die nicht alltäglich sind. Wir interessieren uns sowohl dafür, warum Festplatten immer mehr Daten speichern können, als auch dafür, wie der Tarnumhang von Harry Potter funktionieren könnte. Warum entstehen Verkehrsstaus aus dem Nichts? Was passiert in Schwarzen Löchern? Wie geht das mit der Quantenmechanik und was ist ein Quantencomputer? Alles Fragen, die wir uns stellen. Physiker sind bekannt dafür, dass sie ihre Nase überall reinstecken und jedes Problem so lange beackern, bis es gelöst ist – weswegen sie am Arbeitsmarkt zu den begehrtesten Akademikern gehören.

Zur Broschüre als PDF-Datei in Webauflösung


20.05.2010



Flexibles Kinderbetreuungskonzept wird vorgestellt
Kinder erobern das Dekanatsbüro

Akademische Laufbahn und Kinderbetreuung miteinander zu vereinbaren, ist oft nicht einfach. Vor allem für Wissenschaftlerinnen folgte bisher nach der Promotion häufig das Karriere-Aus. „Eine mehrjährige Familienphase und danach eine Rückkehr an den Arbeitsplatz – das ist kein Modell für eine wissenschaftliche Karriere. In der Forschung muss man am Ball bleiben“, weiß der Sprecher des Sonderforschungsbereichs (SFB) 616, Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen von der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Deshalb hat der SFB 616 zusammen mit dem Elternservice der UDE ein neues Kinderbetreuungskonzept entwickelt, um Notfallsituationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Das flexible Angebot für Kinder von 0 bis 12 Jahren unterstützt SFB-MitarbeiterInnen vom Studierenden bis zum Professor. Exzellente NaturwissenschaftlerInnen mit eigenem Nachwuchs werden so stärker an die UDE gebunden und in ihrer akademischen Laufbahn gefördert.

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16.05.2010



freestyle-physics zu Gast bei Jugend forscht

Prof. Axel Lorke und Christian Schöppner nahmen die Einladung an, freestyle-physics bei der feierlichen Ehrung der Preisträger beim Bundeswettbewerb Jugend forscht in der Philharmonie in Essen vorzustellen. Herr Lorke stellte unsere Fakultät vor und erläuterte den Jungforscherinnen und Jungforschern die Kerngedanken unseres Schülerwettbewerbs in Anwesenheit der Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan.

Kern der etwa viertelstündigen Präsentation war ein Versuch, der seit Jahren im Begleitprogramm von freestyle-physics gezeigt wird: die Verflüssigung von Sauerstoff und das Ablenken eines Strahls durch einen Magneten. Mit Hilfe der Glimmspanprobe demonstrierte Herr Schöppner zum Schluss eindrucksvoll die Reaktionsfähigkeit von Sauerstoff.


14.05.2010



Jugend forscht zu Gast in unserer Fakultät

30 Regional- und Landessieger von Jugend forscht nahmen die Einladung an, die Nanowerkbank im Reinraum der AG Lorke zu besichtigen. Im Rahmen der Preisverleihung des 45. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht waren die Jungforscherinnen und Jungforscher vier Tage im Ruhrgebiet, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und Auszeichnungen für die Bundessieger entgegenzunehmen.

In drei Gruppen unterteilt konnten sie nacheinander einen Vortrag von Herrn Dr. Paul Geller hören, der anhand von kurzen Videos die Funktion der Nanowerkbank verdeutlichte; Matthias Offer führte in seinem Optiklabor Experimente vor. Für den Höhepunkt des Besuchs kletterten die Jungforscher begeistert in die Spezialanzüge, um sich dann im Reinraum die Möglichkeiten der Focused Ion Beam-Anlage zeigen zu lassen.


06.05.2010




Experiment des Monats
Wie schlägt man das 75 Jahre alte Slater-Pauling-Limit?

Magnetische Materialien mit großen magnetischen Momenten bei Raumtemperatur finden heute in zahlreichen Beispielen Anwendungen: als Schreibköpfe für Computer-Festplatten, Elektromotoren, Generatoren, Transformatoren usw. Der Rekord wird seit 75 Jahren von einer Fe-Co-Legierung gehalten mit einem magnetischen Moment von ca. 2.45 µB pro Atom. Selten-Erd-Metalle besitzen zwar weitaus größere magnetische Momente, allerdings weisen sie bei Raumtemperatur keine ferromagnetische Ordnung auf. Kombiniert man diese mit Ferromagneten wie z.B. Fe, so wird die Ordnungstemperatur des Selten-Erd-Metalls durch die Kopplung erhöht. Allerdings ist die Kopplung zwischen den verschiedenen Metallen antiferromagnetisch, was die Nettomagnetisierung wiederum drastisch reduziert. Ein Ausweg aus diesem Dilemma wurde nun in einer gemeinsamen Arbeit der AG Wende mit der Theorie-Gruppe um O. Eriksson (Uppsala) gefunden.

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04.05.2010





Fakultät für Physik räumt Preise ab
Beim Fotowettbwerb NanoMikro+Werkstoffe des Cluster NMW.NRW gehen zwei Preise an Mitglieder unserer Fakultät

Ferdinand Müller aus der AG Lorke hat beim Fotowettbewerb in der Kategorie Werkstoffe den ersten Preis in Form eines überdimensionalen Schecks über 300 € von Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im Innovationsministerium, überreicht bekommen. Das ausgezeichnete Foto zeigt einen Bismutkristall „Bismutkristallgebirge aus polykristallinem Bismut. Das Farbspiel entsteht durch eine wenig hundert Nanometer dicke Oxidschicht an der Oberfläche“.

Prof. Marika Schleberger ist mit ihrem Foto „Messkopf eines Rasterkraftmikroskops aus Titan“ unter die ersten 10 der Kategorie Nano gekommen und hat einen Scheck über 100 € erhalten.


30.04.2010





Absolventenfeier der Fakultät für Physik
Freitag, 30. April, 16:30 Uhr, Hörsaal MD 162 Campus Duisburg

Alle Studierenden, Promovierenden, Mitarbeiter und Professoren sind herzlich zur dritten Absolventenfeier der Fakultät für Physik eingeladen. Freunde, Bekannte und Verwandte sind willkommen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden feierlich die Diplom- und Promotionsurkunden an die Absolventen des vergangenen Jahres verliehen.

Weitere Informationen


14.04.2010

Dr. Anastasia Reiners-Logothetidou beim Vortrag


Drei Jahrzehnte U-GHE und UDE: Geschichte, Geschichtchen und ein Blick in die Zukunft
Festkolloquium aus Anlass der Pensionierung der langjährigen Geschäftsführerin der Fakultät für Physik
Dr. Anastasia Reiners-Logothetidou

Im Rahmen des Kolloquiums hält Akad. Direktorin Dr. Anastasia Reiners-Logothetidou am Mittwoch dem 14. April einen Vortrag über die Geschichte unserer Fakultät.

16:15 Uhr Empfang mit Kaffee und Kuchen im Foyer vor dem Hörsaal MC 122
17:00 Uhr Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Michael Schreckenberg, MC 122
17:05 Uhr Laudatio durch Prof. Dr. Fritz Haake
17:20 Uhr Vortrag Dr. Anastasia Reiners-Logothetidou


08.04.2010

Blick in den Hörsaal bei der Veranstaltung


10 Jahre Probestudium Physik
Erfolgreiche Wellenbewegung

Ein Erfolgsmodell zieht weiter Kreise: Vor zehn Jahren saßen die ersten neugierigen Schülerinnen beim Probestudium Physik in einem Hörsaal der Universität Duisburg-Essen (UDE). Seitdem kommen regelmäßig interessierte Abiturienten an den Campus. Ab dem 24. April wird unter dem Titel „Schwingungen und Wellen“ ein Naturphänomen vorgestellt, das in allen Gebieten der Physik auftaucht, z.B. beim Schall oder Licht. Eine Anmeldung für die insgesamt 12 Veranstaltungen, die jeweils samstags von 10:30 bis 14 Uhr stattfinden, ist noch möglich.

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30.03.2010

CaF2-Oberfläche


Highlight des Jahres 2009 in der Zeitschrift Nanotechnology
Graphene on insulating crystalline substrates

Die gemeinsame Publikation "Graphene on insulating crystalline substrates" der AG Schleberger und der AG Lorke wird von der Zeitschrift Nanotechnology zu den Highlights des Jahres 2009 gezählt. Die Arbeit befasst sich mit der Präparation und Untersuchung von Graphen auf kristallinen Substraten. Die ursprüngliche Präparation von Graphen durch mechanische Exfoliation auf amorphem SiO2 produziert Monolagen mit einem hohen optischen Kontrast, die aber nicht im nominellen Abstand von 3,35 Å auf dem Substrat liegen, sondern einen deutlich größeren Abstand aufweisen. Dies macht die einwandfreie Identifikation mittels Rasterkraftmikroskop unmöglich.

Den Duisburger Forschern ist es gelungen, Graphen-Monolagen zu erzeugen, deren Abstand zum Substrat nur noch 4 Å beträgt. Außerdem konnten Sie zeigen, dass auf manchen Substraten ähnlich hohe Kontrastwerte wie auf SiO2 erzielt werden. Da die Eigenschaften von Graphen stark durch das Substrat beeinflusst werden, eröffnet die Arbeit neue Möglichkeiten für die gezielte Modifikation dieses spannenden Materials.

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22.03.2010

Christina Möller vor der Golden Gate Bridge


Gefragte angehende Physikerin bereist die Welt
Von Kalifornien zum Bodensee

Zwei Monate in Kalifornien verbringen, wer möchte dies nicht? Für Christina Möller, Physik-Diplomandin an der Universität Duisburg-Essen (UDE), ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Dank eines Forschungsstipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) arbeitet sie zurzeit an einem der weltweit führenden Mikroskopie-Zentren, dem National Center of Electron Microscopy (NCEM) am Lawrence Berkeley Labor in Kalifornien.

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17.03.2010

Raketenstart


Neunter Schülerwettbewerb „freestyle-physics“
Faszination „Schaschlikbrücke“

Junge Tüftler und Erfinder aufgepasst! Deutschlands größter alljährlich stattfindender Schülerwettbewerb „freestyle-physics“ startet zum 9. Mal an der Universität Duisburg-Essen. Anmelden können sich alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13, die Spaß und Interesse an originellen und anspruchsvollen Physik-Aufgaben haben. Im vergangenen Jahr begeisterte das von der Stiftung Mercator unterstützte Projekt rund 2000 Mitwirkende. Die Stiftung Mercator fördert „freestyle-physics“ von 2008 bis 2012 mit 250.000 Euro.

Auch 2010 ist die Nachfrage groß: „Schon im Vorfeld haben einige Schüler und Lehrer gefragt, wann die Aufgaben endlich freigegeben werden“, sagt Andreas Reichert aus dem Organisationsteam. Wieder warten allerhand knifflige Fragestellungen darauf, gelöst zu werden. Unter anderem steht der Bau einer sogenannten „Schaschlikbrücke“ auf dem Plan: Aus handelsüblichen Spießen und Haushaltsgummis soll eine möglichst leichte Konstruktion entstehen, die eine ein Meter große Distanz überbrückt und dabei ein vorgegebenes Gewicht trägt. „Spannend dabei ist, dass man mit so wenig Material eine sehr hohe Stabilität erreicht“, erzählt Andreas Reichert.

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26.02.2010

Dr. Giriraj Jnawali


Auszeichnung der Alexander von Humboldt-Stiftung
Ein Physiker reist um die Welt

Vom Himalaya über die Universität Duisburg-Essen (UDE) zu den Wolkenkratzern in Manhattan: Der Nepalese Dr. Giriraj Jnawali hat im Ruhrgebiet erfolgreich promoviert und geht nun als Feodor Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung nach New York. Danach wird er seine Forschungen an der UDE weiterführen.

Der 35-Jährige erwarb seinen Bachelor of Science an der Tribhuvan University Kathmandu in Nepal. Für seinen Master begab er sich auf die erste große Reise und schloss diesen 2004 mit einer Arbeit in den Nanowissenschaften an der Universität Hannover ab. Im vergangenen Jahr promovierte der Physiker mit „Summa cum Laude“ an der UDE im Lehrstuhl von Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen, wo er seit 2005 arbeitet. Die Forschergruppe beschäftigt sich mit der Physik von Nanostrukturen auf Siliziumoberflächen.

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Link zu einem Video-Beitrag auf RP-Online


23.02.2010



Experiment des Monats: Heiße Ladungsträger beim Wachstum von Metallen

Das Bedampfen von Oberflächen mit dünnen Metallfilmen durch Kondensation von Metallatomen aus der Gasphase spielt in vielen Anwendungen eine wichtige Rolle. Dennoch sind die elementaren Prozesse beim Übergang vom Atom zum Metall keineswegs verstanden. Eine offene Frage dreht sich um die Dissipation der frei werdenden Kondensationsenergie, die mit einigen eV pro Atom recht groß ist. Bleibt das elektronische System des Metalls bei der Metallabscheidung kalt, d.h. im Grundzustand oder wird es hyperthermisch angeregt? Diese Frage konnte kürzlich durch die Untersuchungen in der Diplomarbeit von Ulrich Hagemann (AG Nienhaus) beantwortet werden.

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05.02.2010

Frau Dr. Carolin Antoniak bei Erklären der Apparatur



Neuer Versuch im Praktikum für Fortgeschrittene
Beugung langsamer Elektronen und Auger-Elektronen-Spektroskopie im Ultrahochvakuum

Im Rahmen der Ringvorlesung Moderne Messmethoden der Physik wurde ein neuer Versuch im Praktikum für Fortgeschrittene vorgestellt. Der Versuch läuft unter "Mess- und Experimentiertechnik" und heißt "Beugung langsamer Elektronen und Auger-Elektronen-Spektroskopie im Ultrahochvakuum".

Obwohl die Oberflächenphysik bei mehreren Arbeitsgruppen in der Fakultät für Physik Schwerpunkt ist, waren bisher Versuche zu diesem Gebiet stark unterrepräsentiert. Ziel ist es Standard-Prozeduren zur Reinigung und Charakterisierung von Oberflächen im Ultrahochvakuum zu erlernen. Die Anlage ist komplett neu und mit fast 120.000 € aus den Mitteln der Fakultät angeschafft worden. Die Apparatur wurde von Frau Dr. Carolin Antoniak aus der Arbeitsgruppe Wende aufgebaut, in Betrieb genommen und nun vorgestellt.

Im Praktikum kann dann ab März 2010 unter Ultrahochvakuum die Oberfläche eines Kupfer-Einkristalls durch Ionenätzen mit hochenergetischen Argon-Ionen gesäubert werden. Anschließendes lässt sich durch Heizen die dabei entstehende Rauhigkeit reduzieren. An der sauberen, glatten Oberfläche kann die atomare Zusammensetzung mittels Auger-Spektroskopie analysiert werden. Eine Auswertung von LEED-Reflexen ergibt außerdem die Gitterkonstante in der Ebene. Einlassen von O2-Gas führt zu einer Überstruktur, die durch weitere LEED-Aufnahmen identifiziert und mit Auger-Spektroskopie charakterisiert werden soll.


04.02.2010

Prof. Dr. Claus M. Schneider


Professor Schneider erhält Gay-Lussac-Humboldt-Preis
Auszeichnung für exzellente Forschung

Grenzüberschreitender Wissensaustausch: Mit einem besonderen deutsch-französischen Wissenschaftspreis wird Prof. Dr. Claus M. Schneider geehrt. Er erhält Anfang April den Gay-Lussac-Humboldt-Preis in Paris. Der Physiker lehrt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) unter anderem Grundlagen des Magnetismus. Zudem ist er Direktor am Institut für Festkörperforschung des Forschungszentrums Jülich.

Gewürdigt werden mit der Auszeichnung seine wissenschaftlichen Arbeiten und Verdienste um die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vom französischen Ministerium für Bildung und Forschung sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung an jeweils vier bis fünf deutsche und französische Wissenschaftler aus allen Forschungsdisziplinen vergeben.

Schneider ist seit 2004 Professor an der UDE-Fakultät für Physik und im Bereich Experimentalphysik und Elektronische Eigenschaften tätig. In die Lehre fließen seine wissenschaftlichen Ergebnisse mit ein. Er erforscht die elektronischen und magnetischen Eigenschaften von Schichtsystemen und Nanostrukturen sowie ihre Eignung für die Informations- und Nanotechnologie. Mit internationalen Partnern entwickelt er zum Beispiel neue, quantitative Techniken der Spektroskopie mit Elektronen.

„Ich freue mich sehr über diese hohe Anerkennung meiner bisherigen Arbeit. Der Preis bietet mir eine einmalige Möglichkeit, die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit den französischen Gruppen weiter zu intensivieren und auszubauen“, so Schneider. Das Preisgeld werde er für mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Frankreich nutzen.

Bildquelle Forschungszentrum Jülich

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25.11.2009

Prof. Dr. Hans E. Fischer


„Naturwissenschaftlicher Unterricht“ wird weiter gefördert
Gefragte Forschungsergebnisse

Fachdidaktiker aus der Biologie, Chemie und Physik legen hier ihre Erfahrungen mit dem Wissen von Lehr-Lernpsychologen und Erziehungswissenschaftlern in eine Waagschale: in der Forschergruppe und dem Graduiertenkolleg „Naturwissenschaftlicher Unterricht“ an der Universität Duisburg-Essen. Nun erweitert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Förderung nochmals um mehr als zwei Millionen Euro.

Damit werden zwölf Projekte für die kommenden zwei Jahre sowie das Graduiertenkolleg für drei Jahre finanziert. Die Kombination von Forschergruppe und Graduiertenkolleg ist in Deutschland bislang einmalig. Fachübergreifend wird seit 2003 untersucht, welche Wirkung naturwissenschaftlicher Unterricht hat.

Ziel ist eine Bestandsaufnahme der qualitätsfördernden Rahmenbedingungen. Die Kombination der unterschiedlichen Disziplinen macht es möglich, unterrichtliche Zusammenhänge, individuelle Lehr- und Lernprozesse sowie systemische Bedingungen für den naturwissenschaftlichen Unterricht zu analysieren.

Sieben Projekte der Forschergruppe (Sprecher Prof. Dr. Hans E. Fischer) setzen ihre bisherige Arbeit fort. Zudem gibt es fünf neue Projekte, davon drei unter der Leitung von Nachwuchswissenschaftlern. Diese werden in der empirischen Bildungsforschung in der interdisziplinären Gruppe von Biologie, Chemie, Physik, Psychologie und Erziehungswissenschaft durchgeführt. Die neue Förderphase beinhaltet Sachmittel in Höhe von etwa 400.000 Euro und zusätzlich Gelder für 11 Doktoranden, vier Postdoktoranden und eine Professur.

Mit etwa 1,5 Millionen Euro wird das Graduiertenkolleg (Sprecherin Prof. Dr. Elke Sumfleth) ausgestattet. Es kann so ab Januar 2010 sechzehn Promotionsstipendien und ein Postdoktorandenstipendium für die Dauer von drei Jahren vergeben. Insgesamt werden hier 30 Doktoranden eine interdisziplinäre Ausbildung in Unterrichtsforschung und Unterrichtspraxis erhalten.

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25.11.2009

Prof. Beatriz Roldán Cuenya


Auszeichnung für Prof. Beatriz Roldán Cuenya

Beatriz Roldán Cuenya, Associate Professor an der University of Central Florida, Department of Physics, wurde mit dem „Peter Mark Memorial Award“ der American Vacuum Society (AVS) ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis auf der Jahrestagung 2009 der AVS für ihre Beiträge zum Verständnis von chemischen Reaktionen, die bei der Katalyse durch Metall-Nano-Cluster auftreten („pioneering contributions to the understanding of processes taking place in metal nanocluster-catalyzed chemical reactions“). Die AVS vergibt den prestigeträchtigen Peter Mark Memorial Award als Anerkennung für herausragende theoretische und experimentelle Arbeiten von jungen Wissenschaftlern und Ingenieuren.

Beatriz Roldán Cuenya (ursprünglich von der Universität Oviedo, Spanien, kommend) arbeitete von 1998 bis 2001 unter der Anleitung von Prof. Dr. W. Keune als Doktorandin im Laboratorium für Angewandte Physik der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und promovierte dort 2001. Sie hielt sich in der Vergangenheit mehrmals zu Forschungsarbeiten im Fachbereich Physik unserer Universität auf. Sie wird im Jahre 2010 ein Sabbatical-Jahr im Fritz-Haber-Institut der MPG in Berlin verbringen.

Weiter zur Homepage der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Roldán Cuenya


16.11.2009

Prof. Dr. Hans Werner Diehl


Auszeichnung für Prof. Hans Werner Diehl
Fellow der APS

Der Physiker Prof. Dr. Hans Werner Diehl von der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist jetzt mit dem Ehrentitel eines Fellows der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft geehrt worden. In der Ernennungsurkunde werden insbesondere seine fruchtbaren und nachhaltigen Beiträge zum Verständnis des Universellen Kritischen Verhaltens in Verbindung mit Ober- und Grenzflächen gewürdigt. Die renommierte American Physical Society (APS) vertritt die Interessen von 46.000 Mitgliedern.

Prof. Diehl hat unter anderem Kräfte untersucht, die durch Schwankungserscheinungen verursacht werden – sogenannte Casimirkräfte. Analoge Kräfte treten zwischen Bauteilen der Nanotechnologie auf. Durch eine gezielte Veränderung der Geometrie und durch den Einsatz von Flüssigkeiten können diese winzigen Bauteile, die bisher oft aneinander kleben, vielleicht in Zukunft gangbar gemacht werden.

Die hohe Auszeichnung unterstreicht die exzellente Forschung in der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen im Bereich der statistischen und nichtlinearen Physik, die laut Förder-Ranking 2009 der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 1,7 Mio. Euro Bewilligungen deutschlandweit auf dem ersten Platz steht.

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16.11.2009

Prof. Dr. Gerhard Wurm


Neu in der Fakultät für Physik
Prof. Dr. Gerhard Wurm

Neu an der Uni Duisburg-Essen (UDE) ist Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Wurm. Der Astrophysiker hat die Professur für Experimentelle Physik übernommen und wird vor allem sein Wissen um Himmelskörper und Planetenentstehungen in Forschung und Lehre einbringen – ein Arbeitsbereich, der bislang an der UDE so noch nicht abgedeckt war.

Wurm (42) studierte von 1987 bis 1993 an der RWTH Aachen Physik. Nach seinem Diplom wechselte er in die Max-Planck-Arbeitsgruppe „Staub in Sternentstehungsgebieten“ an der Uni Jena, wo er 1997 auch promoviert wurde mit einer Arbeit über die „Bewegung und Aggregation mikrometergroßer Partikel in protoplanetaren Scheiben“. Weiterte drei Jahre war er Post Doc am Astrophysikalischen Institut und der Sternwarte der Uni Jena. Anfang 2000 ging er in die USA, um an der University of Colorado, Boulder, ebenfalls als Post Doc weiterzuarbeiten. 2002 wurde er Leiter einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe am Institut für Planetologie der Uni Münster. Im Januar 2007 erhielt er ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das er bis zu seinem Ruf an die Uni Duisburg-Essen in Münster wahrnahm.

„In der Astrophysik sind laborexperimentelle Untersuchungen eher ungewöhnlich“, erklärt Wurm. Er hingegen führt welche durch. „Meine experimentellen Studien drehen sich vor allem um frühe Phasen der Planetenentstehung, aber auch um Transportvorgänge kleiner Partikel auf dem Mars und in protoplanteraren Scheiben. Das sind gas- und staubhaltige flache Gebilde, die sich um einen jungen Stern bilden. All das ist eng verbunden mit der Physik (sub)-mikrometergroßer Partikel, also solcher Partikel, die zur Feinstaubklasse und darunter gehören.“

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13.11.2009

Prof. Dr. Uwe Bovensiepen


Neu in der Fakultät für Physik
Prof. Dr. Uwe Bovensiepen

An der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat Prof. Dr. Uwe Bovensiepen (40) zum Wintersemester 2009/2010 die Professur für Experimentelle Physik übernommen.

Nach dem Abschluss seines Diplomstudiums arbeitete Bovensiepen von 2001 bis 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin, an der er auch zum Thema „Phasenübergänge in magnetischen Monolagen und austauschgekoppelten Schichten“ promoviert wurde und sich 2005 habilitierte. Bis zu seinem Ruf an die UDE, war er dort außerdem als Privatdozent tätig. Zwischenzeitlich arbeitete Bovensiepen zudem am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft und als Gastwissenschaftler an der amerikanischen Universität Standford. Von 2006 bis 2009 war er Heisenberg-Stipendiat der DFG und wurde 2007 mit dem Karl-Scheel Preis der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin ausgezeichnet.

Zu Bovensiepens Forschungsschwerpunkten zählt die zeitaufgelöste Spektroskopie von extrem schnellen Prozessen an Oberflächen und in Festkörpern. In der Lehre möchte er Studierende zu einem frühen Zeitpunkt des Studiums an die Laborarbeit heranführen und ihnen damit einen regelmäßigen Zugang zu einer modernen experimentellen Ausstattung ermöglichen.

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12.11.2009

Prof. Born bei seiner inoffiziellen Verabschiedung bei Experimenten


Weihnachtsrätsel 2009

Uns allen sind heutzutage Kugelgestalt und Drehung der Erde von früher Kindheit an bekannt. Aber sind sie uns auch vertraut? Haben wir uns jemals so in die ” Ungeheuerlichkeit“ dieser Tatsachen hineingedacht wie das Mädchen, von dem Martin Wagenschein1 erzählt hat? Es hatte Albträume – aus Angst, durch die Drehung nachts unter die Erde zu geraten und abzustürzen. Es beruhigte sich aber mit dem Gedanken, sich notfalls am Bett festhalten zu können. Müssen wir nicht wirklich froh sein, dass die Erde nicht zu glatt ist? Stellen Sie sich vor, Sie säßen, z. B. in Essen, vielleicht aber auch an anderen Orten der Erde, auf der spiegelglatten, kugelrunden rotierenden Erde, zwischen Ihren Beinen einen auf dem Boden ruhenden Eispuck ...

Zum vollständigen Rätseltext


21.10.2009

Prof. Born bei seiner inoffiziellen Verabschiedung bei Experimenten


Festveranstaltung für den ehemaligen Duisburger Rektor
Prof. Born wird verabschiedet

Mit einer Festveranstaltung am Freitag, 23. Oktober, verabschiedet die UDE einen ihrer altgedientesten Professoren und den Altrektor der ehemaligen Gesamthochschule Duisburg: 34 Jahre – von 1975 bis zu seiner Emeritierung in diesem Sommer – hat Prof. Dr. Gernot Born als Hochschullehrer in der Physik Akzente gesetzt, von 1986 bis 1995 lenkte er die Geschicke der Gerhard-Mercator-Universität. Zu seiner feierlichen Verabschiedung, zu der das Rektorat der UDE und die Fakultät für Physik geladen haben, kommen frühere und heutige Kollegen und Mitarbeiter sowie weitere Weggefährten zusammen. Zu ihnen gehört auch Josef Krings. Der Altoberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Duisburg hält die Laudatio.

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21.10.2009

Frau Karacuban und Honorarkonsul Dr. Kandemir Özdemir


Hatice Karacuban wurde für ihre Leistungen geehrt

Elf AbsolventInnen mit türkischem Migrationshintergrund wurden auf Initiative der Prorektorin für Diversity Management der Uni Duisburg-Essen Professorin Dr. Ute Klammer in Kooperation mit dem türkischen Generalkonsulat in Essen für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Frau Karacuban aus der Fakultät für Physik wurde bei der Preisverleihung von Ihrem Doktorvater Prof. Dr. Möller vorgestellt, der das Publikum mit Bildern von ihrem Versuchsaufbau und den untersuchten Substanzen beeindruckte. Der Preis wurde ihr vom Honorarkonsul der Türkischen Republik Nordzypern Dr. Kandemir Özdemir überreicht.

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09.10.2009

Einschreiben als Schriftzug mit Füller


Einschreiben in Physik noch bis zum 31. Oktober möglich

Obwohl am Montag den 12. Oktober die Vorlesungen schon starten, können Sie sich bis zum 31. Oktober u. a. noch für die Studiengänge Bachelor of Science in Physik, Master of Science in Physik, für das Lehramt an Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen und für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen einschreiben.

Weitere Informationen


06.10.2009

Zeitaufgelöste Photoelektronenspektroskopie


Dynamische Prozesse an Grenzflächen
Prof. Dr. Bovensiepen

Prof. Dr. Bovensiepen gibt mit seiner Vorlesung interessante Einblicke in ultraschnelle Prozesse an Grenzflächen. Er hat die Nachfolge von Prof. Dr. von der Linde angetreten.

Die Vorlesung behandelt ultraschnelle Prozesse an Grenzflächen wie Ladungsträgertransfer, Elektron-Elektron- und Elektron-Phonon-Streuung sowie Wechselwirkung mit magnetischen Anregungen. Diese Prozesse finden auf Piko- und Femtosekundenzeitskalen statt und lassen sich daher ausgezeichnet mit zeitaufgelösten Pump-Probe-Verfahren unter Verwendung von ultrakurzen Laserpulsen untersuchen. Neben den zeitaufgelösten Verfahren der Oberflachen- bzw. Grenzflächenspektroskopie wird daher auch eine Einführung in die Erzeugung und Charakterisierung dieser Laserpulse gegeben.

Zielgruppe: Die Vorlesung richtet sich insbesondere an Physikerinnen und Physiker mittlerer bis höherer Semester und Doktoranden, ist aber offen für alle Hörer.
Ort: MD 349, Zeit: Dienstags 14-16 Uhr, Beginn: 13. 10. (Vorbesprechung)


02.10.2009

Fomalhaut System - Hubble Space Telescope


Einführung in die Astrophysik - Planetenentstehung
Prof. Dr. Wurm

Prof. Dr. Wurm gibt mit seiner Astrophysikvorlesung interessante Einblicke in die Planetenentstehung. Er wird die Nachfolge von Prof. Dr. Kleemann antreten.

Inhalt: Eines der aktivsten Forschungsgebiete der Astrophysik ist derzeit die Planetenentstehung. Bei über 300 entdeckten Extrasolaren Planeten und neuen Generationen von Teleskopen ist die Beobachtung und Analyse der Anfangs- und Endzustände (protoplanetare Scheiben und Planeten) immer detailreicher möglich. Moderne Computersimulationen und Laborexperimente erlauben es, viele Aspekte des Entstehungsprozesses im Detail zu verstehen. Ziel dieser Vorlesung ist es, eine Einführung in die astrophysikalischen Grundlagen, die für den Prozess der Planetenentstehung relevant sind, zu vermitteln und den aktuellen Stand unseres Wissens darzustellen.

Unter anderem werden folgende Aspekte behandelt: Interstellare Materie, Gravitationskollaps, protoplanetare Scheiben, Sternentwicklung (vom Zwergstern zum Pulsar), Teleskope, Sonnensystem (Planeten, Asteroiden, Kuiper Gürtel, Meteorite), Extrasolare Planetensysteme, die verschiedenen Phasen der Planetenbildung (Staub und Eispartikel, Planetesimal, Runaway Growth, planetare Embryos, oligarchisches Wachstum, Gas-akkretion, Migration von Planeten, ...

Zielgruppe: Die Vorlesung richtet sich insbesondere an Physikerinnen und Physiker mittlerer bis höherer Semester, ist aber offen für alle Hörer.
Ort: MD 468, Zeit: Donnerstags 14-16 Uhr, Beginn: 15. 10. (Vorbesprechung)


01.10.2009

Vorlesungsraum


Spitzenplätze im neuen Förder-Ranking 2009 der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Die Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen erreicht bei ihren Schwerpunkten Bewilligungszahlen, die ihren Anspruch auf Spitzenforschung unterstreichen. Im Forschungsbereich „Statistische Physik und Nichtlineare Dynamik„ steht die Fakultät mit 1,7 Mio. € Bewilligungen deutschlandweit auf Platz 1. Die „Kondensierte Materie“ steht mit 7,7 Mio. € deutschlandweit auf Platz 5 und damit in Nordrhein-Westfalen auf Platz 1.

„Die fünfte Ausgabe des DFG-Förder-Rankings informiert über die Beteiligungen deutscher Wissenschaftseinrichtungen an den Förderprogrammen der DFG wie auch weiterer nationaler und internationaler Forschungsförderinstitutionen.“ schreibt die DFG auf ihrer Homepage.

Auf Seite 166 des Förder-Rankings (ca. 23 MB) befindet sich die komplette Tabelle.


01.10.2009

ProfessorenCafe


Orientierungsveranstaltung für Erstsemester

Campus Duisburg: Einführung in das Studium Bachelor of Science in Physik und Master of Science in Physik:
Mittwoch, 7.10.2009, 10 – 12 Uhr, Hörsaal MC 122

Treffen mit der Fachschaft, Kennen lernen und wichtige Einstiegshilfen: Mittwoch 7.10.2009, 12 – 16 Uhr, Raum MB 144

Gemeinsames Frühstück, Rallye zur Erkundung der Universität und am Nachmittag Kaffee trinken mit den Dozenten: Donnerstag, 8.10.2009, 10 – 16 Uhr, Raum MD 164

Campus Essen: Einführung in das Studium Physik für Haupt-, Real-, Gesamtschulen, Gymnasien/ Gesamtschulen und Berufskollegs:
Dozenten: Herr Kersting, Prof. Dr. Backhaus, Prof. Dr. Fischer
Donnerstag, 8.10.2009, 8 - 10 Uhr, Raum: T03 R06 D10


23.09.2009

Vorlesungsraum


Neues Schülerlabor zur Nanotechnologie in der Fakultät für Physik

Gibt es selbstreinigende Waschbecken mit dem Lotus-Effekt und wieso bekommt man mit Sonnenmilch keinen Sonnenbrand? Diese Fragen werden künftig auch Jugendliche fundiert beantworten können, denn an der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen entsteht ein gemeinsam mit der Fakultät für Ingenieurwissenschaften betriebenes neues Schülerlabor. Hier zeigen modernste Experimente, wo Nanotechnologie im Alltag bereits eingesetzt wird. In Absprache mit den Lehrern können auch spezielle, den Unterricht begleitende Übungen stattfinden. So lässt sich die Nanowelt visuell erfassen und begreifen.

Das neue Angebot soll noch mehr Schüler für ein Studium der MINT-Fächer (Mathematik, Ingenieurwissenschaft, Naturwissenschaft, Technik) begeistern – insbesondere im zukunftsträchtigen Gebiet der Nanotechnologie. Die Experimentierreihen werden teilweise in Eigenregie durchgeführt und umfassen Physik, Elektrotechnik, Chemie und Maschinenbau. In der interdisziplinären Lernumgebung wird es neben Lupe und hochauflösendem Lichtmikroskop ein Rasterelektronenmikroskop sowie ein Rastertunnelmikroskop geben, um die Makro-, Mikro- und Nanowelt sichtbar und erlebbar zu machen.

„Die Schüler arbeiten mit Hochtechnologie-Geräten, die zum Teil nicht einmal in Industriebetrieben vorhanden sind. Hier können sie die Faszination Wissenschaft direkt erleben. In den Schullaboren stellen zumeist einfache Geräte zwar die Prinzipien dar, belassen es dabei aber bei einer gewissen Distanz zur Forschung“, beschreibt Prof. Dr. rer. nat. Gerd Bacher die außergewöhnlichen Möglichkeiten. Der laufende Betrieb wird von der Fakultät für Physik, der Fakultät für Ingenieurwissenschaften sowie aus Zentralmitteln der Hochschule finanziert. Aus den Fakultäten kommt auch das notwendige Fachpersonal. Als Kooperationspartner stellt das hochschulinterne Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CeNIDE) Kontakte zur Industrie her und beteiligt sich ebenfalls an der Finanzierung, mit einer Startinvestition von 8.000 Euro sowie einem jährlichen Zuschuss von 3.000 Euro bis einschließlich 2014.

Nach den Osterferien 2010 soll das Schülerlabor eingeweiht werden. Es kann von Gruppen mit bis zu 20 Teilnehmern aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12 genutzt werden. Das Projekt gehört zur Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (zdi) zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Es wird mit 200.000 Euro gefördert. In den kommenden drei Jahren entstehen für 15 Millionen Euro 16 neue Schülerlabore an Hochschulen.

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13.08.2009

Vorlesungsraum


Bachelor-Programm Physik als Teilzeitstudium möglich

Die Fakultät für Physik bietet ab dem Wintersemester 2009/2010 das Bachelor-Programm Physik auch in Form eines Teilzeitstudiums an. Damit möchte die Fakultät Studierenden, die einer Erwerbstätigkeit in größerem Umfang nachgehen (müssen), Kinder erziehen, nahe Angehörige pflegen oder aus anderen wichtigen Gründen sich nicht ausschließlich dem Studium widmen können, ermöglichen, in geordneten Bahnen länger zu studieren, ohne finanzielle oder sonstige Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Das Teilzeitstudium nach Studienplan beruht auf einer Regelstudienzeit von 9 Semestern (statt 6 im Vollzeitstudium). Pro Semester müssen ca 20 (statt 30) ECTS-Credits erworben werden („2/3-Studium“)

Die Universität wird Regelungen treffen, die vorsehen, dass Teilzeitstudierende auch entsprechend reduzierte Studienbeiträge bezahlen. Ein nach Plan absolviertes Teilzeitstudium soll nicht mehr kosten, als ein in der Regelstudienzeit absolviertes Vollzeitstudium.


21.07.2009

Zia


Alexander-von-Humboldt Stiftung lädt Humboldt-Forschungspreistraeger Zia erneut an die Universitaet Duisburg-Essen ein

Die Alexander-von-Humboldt Stiftung hat auf Vorschlag von Prof. Dr. H. W. Diehl, Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen, Herrn Professor Royce K. P. Zia vom Department of Physics, Virginia Polytechnic Institute & State University, Blacksburg, Virginia, USA, im Rahmen ihres Wiedereinladungsprogramms für Humboldt-Forschungspreisträger (Humboldt Research Awards) für 3 Monate an die Universität Duisburg-Essen eingeladen.

Herr Zia, ein internationaler führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der statistischen Mechanik von Nichtgleichgewichtssystemen, war auf Vorschlag von Diehl im Jahre 2001 ein Humboldt-Forschungspreis verliehen worden. Der Humboldt-Forschungspreis hat sich in den über 25 Jahren seit seiner Einführung zu einem der prestigeträchtigsten deutschen Preise für international herausragende Wissenschaftler entwickelt.

Herr Zia hat die Mittel des damals verliehenen Forschungspreises zu Forschungsaufenthalten in den Jahren 2002-2004 von insgesamt einem Jahr in der AG Diehl am Fachbereich Physik der Universität Essen verwendet, nachdem er zuvor schon im Jahre 2000 5 Monate als "Scientist in Residence" dort Gast gewesen war. Aufgrund der Wiedereinladung durch die Humboldt-Stiftung wird er im nächsten Jahr insgesamt 3 Monate in der AG Diehl an der Universität Duisburg-Essen am Campus Duisburg verbringen.


10.07.2009

Paul Geller


Neues EU-Projekt in der Physik
Mit Quantenpunkten speichern

Mit rund einer Million Euro fördern die Europäische Union und vier nationale Förderorganisationen ein neues Verbundprojekt an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Unter der Leitung des Experimentalphysikers Dr. Martin Paul Geller wird die Wechselwirkung von kleinen Nanopyramiden, sogenannten Quantenpunkten, mit einer leitfähigen Kontaktschicht – einem zweidimensionalen Elektronengas – untersucht. Weitere Projektpartner sind die Technischen Universitäten Berlin und Eindhoven sowie die Universität Lancaster.

Martin Geller: „Es geht um die Grenzen ladungsbasierter Speicher, etwa von Flash-Speichern, die deshalb zunehmend kleiner werden können, weil sie immer weniger Ladungsträger zur Informationsspeicherung benötigen. Innerhalb des Forschungsprojekts soll unter anderem die Frage geklärt werden, ob Quantenpunkte künftig als Speicherbausteine verwendet werden können.“

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10.07.2009

Fachschaftsfeier


Sommerfest 2009

Der Fachschaftsrat lädt die gesamte Fakultät für Physik herzlich ein zum Sommerfest am Donnerstag, 9. Juli, 17 Uhr vor dem Gebäude MC. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, Getränke und Gegrilltes gibt es kostenlos.

08.07.2009

Logo der Fakultät für Physik


Fakultät für Physik

Das Rektorat hat in seiner Sitzung am 16.6.2009 und 1.7.2009 beschlossen, die Bezeichnungen der Fachbereiche neu festzulegen. Der Fachbereich Physik wird in "Fakultät für Physik" umbenannt. Ab sofort soll nur noch die neue Bezeichnung verwendet werden.

Die Änderung des Namens ist eine gute Gelegenheit, das neue Logo der Fakultät in die Dokumente einzusetzen. Die folgenden Links führen zu den entsprechenden Dateien. Die Grafik kann als JPEG- oder als eps-Datei herunter geladen werden (Link anklicken, dann rechte Maustaste - Grafik speichern unter).

JPG-Datei (geringe Auflösung), JPG-Datei (hohe Auflösung) oder als EPS-Datei


01.07.2009

Prof. Entel


Festkolloquium zu Ehren von Professor Dr. Peter Entel

Aus Anlass der Pensionierung von Professor Dr. Peter Entel zum Ende des Wintersemesters 2008/2009 lädt der Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen zu einem Festkolloquium mit informellem Empfang am Mittwoch, dem 1. Juli 2009, 16:15 Uhr, ein.

Programm
17:00 Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Michael Schreckenberg
17:05 Laudatio durch Prof. Dr. Dietrich Wolf
17:20 Festvortrag Prof. Dr. Hubert Ebert von der Fakultät für Chemie und Pharmazie Ludwig-Maximilians-Universität München
Vortragstitel: Magnetische Eigenschaften von deponierten Übergangsmetallclustern

Programm


18.06.2009

Die Abbildung zeigt einen Schüler bei der Präsentation seines Papierkrans bei freestyle-physics 2008


freestyle-physics startet am Dienstag, 23. Juni 2009

2899 Schülerinnen und Schüler haben sich zu unserem Schülerwettbewerb angemeldet - 2384 Teilnehmer haben ihre Anmeldung bestätigt. Das ist ein neuer Teilnehmerrekord und zeigt, dass das Interesse an unserem Wettbewerb noch immer wächst. Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die ersten Teile des Festzeltes sind schon auf dem Platz.

Die Abbildung zeigt eine Gruppe bei der Präsentation ihres Papierkrans bei freestyle-physics 2008

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07.06.2009

Mond zwischen Jupiter und Saturn, zeitgleich von Deutschland und Namibia aus fotografiert


Die „Nanowerkbank“: Materialbearbeitung auf der Nanometerskala mit einer Focused Ion Beam (FIB)

Schneiden, hobeln, fräsen, schweißen... Die „Klassiker“ der Materialbearbeitung gibt es auch in der Nanowelt. Mit Hilfe eines fokussierten Ionenstrahls lässt sich mit einer Genauigkeit von wenigen Nanometern (5-10 nm) Material abtragen und deponieren. Möglich macht es ein sogenanntes fokussiertes Ionenmikroskop (engl. Focused Ion Beam - kurz FIB), bei dem ein Gallium-Ionenstrahl mit Hilfe magnetischer und elektrischer Linsen auf das zu bearbeitende Werkstück (die Probe) fokussiert wird. Seit März 2009 verfügt der Fachbereich Physik an der Universität Duisburg-Essen über ein solches Großgerät in einer Dual-Beam-Ausführung. Hierbei besitzt die FIB zusätzlich ein hochauflösendes Rasterelektronenmikroskop mit einer Auflösung unterhalb von einem Nanometer. Gleichzeitiges Betrachten der Materialbearbeitung in Echtzeit wird hierdurch ermöglicht und machen eine Dual-Beam-FIB zu einer „Nanowerkbank“, deren Möglichkeiten fast grenzenlos erscheinen.

Mit einem Preis von 1,35 Mio Euro handelt es sich finanziell bei dem gerade mal kleiderschrankgroßen Apparat um ein „Großgerät“, welches im Rahmen einer Verbund-Finanzierung des Landes NRW, der DFG und der Universität Duisburg-Essen dem Fachbereich Physik im letzten Jahr zu Anschaffung bewilligt wurde.

Neben der Materialbearbeitung kann der Ionenstrahl einer FIB auch zur Bildgebung benutzt werden. In der gezeigten Abbildung wurde die Ionenstrahl zum Abtragen der obersten Schichten eines menschlichen Haares verwendet, um darin das Logo des „Center of Nanointegration Duisburg-Essen“ (CeNIDE) in Mikrometergröße einzubringen. Danach wurde dieses Haar mit dem Ionenstrahl abgebildet. Ebenfalls möglich ist die Abscheidung von leitenden Materialien (z. B. Wolfram oder Platin) oder Isolatoren (z. B. Siliziumoxid), mit denen dann auch punktgenau auf der Nanometerskala „geschweißt“ werden kann, d. h. Mikro- und Nanostrukturen miteinander verbunden werden. Anwendung findet die FIB-Technologie neben der Grundlagenforschung an Universitäten und Forschungseinrichtungen hauptsächlich in der Halbleiterindustrie, die unter anderem Querschnitte aus integrierten Schaltkreisen herstellt, um den Produktionsprozess zu überwachen.

Zusätzlich wurde zu der Dual-Beam-FIB der Firma FEI auch ein weiteres Elektronenmikroskop mit einer sogenannten „Laserstage“ angeschafft. Dieses ermöglicht Elektronenstrahllithographie mit einer Auflösung von wenigen Nanometern auch über makroskopisch-große Dimensionen (engl. „Stiching“). Mit einem bereits vorhandenen Elektronenstrahlmikroskop der Firma Zeiss mit einer EDX-Einheit (für chemische Analysen) wird der Reinraum im Fachbereich Physik zu einer richtigen „Nanostruktur-Werkstatt“. Die FIB wird federführend von Mathias Bartsch und Martin Paul Geller betreut und feierlich am 18.06.2009 ab 11:00 Uhr im Raum MD 162 des Fachbereichs Physik am Campus Duisburg eingeweiht.

Die Abbildung zeigt das CeNIDE-Logo auf einem menschlichen Haar, angefertigt mit einem fein fokussierten Ionenstrahl von Mathias Bartsch

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03.06.2009

Prof. Dr. Thomas Guhr


Prof. Dr. Thomas Guhr von Doktorandinnen und Doktoranden als Ombudsmann gewählt

Am 27. Mai 2009 wurde Prof. Dr. Thomas Guhr als Ombudsmann für Promotionen gewählt. Für die Vertretung fiel die Wahl auf Prof. Dr. Heiko Wende. Der Ombudsmann soll in Konfliktfällen zwischen Doktorandinnen/Doktoranden und Doktormutter/Doktorvater vermitteln.


29.05.2009

Knut Neumann


Dr. Michele Governale tritt in Neuseeland eine Stelle als Senior Lecturer an

Dr. Michele Governale ist auf eine Stelle als Senior Lecturer an die Victoria University of Wellington berufen worden. Er wird an der School of Chemical and Physicsl Science am 1. Juni seine Arbeit aufnehmen.

Herr Governale hat 1996 an der University of Pisa sein Diplom in "Ingegneria elettronica" erworben und dort 2001 seinen Dissertation mit dem Titel "Quantum-dot and Quantum-wire Nano-electronic Divices" abgegeben und promoviert. Seit November 2008 forscht er in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jürgen König an der Universität Duisburg-Essen als Akademischer Rat auf dem Gebiet der Nanoelektronik und der funktionellen Nanostrukturen. Eine weitere enge Zusammenarbeit ist geplant.


28.05.2009

Mond zwischen Jupiter und Saturn, zeitgleich von Deutschland und Namibia aus fotografiert


Internationale Kooperation zur Mondbeobachtung und zur Messung der Mondentfernung
Wie weit ist der Mond entfernt?

Wenn man nachts mit dem Auto fährt und der Mond am Himmel zu sehen ist, dann "fährt" der Mond, wie alle Sterne, perfekt mit: Er scheint unendlich weit entfernt zu sein. Ziel eines Beobachtungsprojektes im Rahmen des Internationalen Jahres der Astronomie ist es, sichtbar und erfahrbar zu machen, dass der Mond nicht unendlich weit von der Erde entfernt ist.

Durch Vergleich von Fotos, die gleichzeitig von verschiedenen Orten der Erde aus aufgenommen werden, soll zunächst sichtbar werden, dass für Beobachter an verschiedenen Orten der Erde der Mond etwas unterschiedliche Positionen am Sternenhimmel hat. Durch Messung seines Winkelabstandes zu benachbarten Sternen und Vergleich der Ergebnisse verschiedener Beobachter kann schließlich seine Entfernung selbst bestimmt werden.

Das Projekt wird von Prof. Udo Backhaus organisiert und koordiniert. Zentraler Projekttag ist der 30. Mai, an dem der Mond zwischen Saturn und einem hellen Stern am Himmel steht. An diesem Tag wird der Mond von möglichst vielen Menschen auf der Erde zu fünf Zeitpunkten exakt gleichzeitig fotografiert.

Das Foto zeigt den Mond zwischen Jupiter und Saturn, zeitgleich von Deutschland und Namibia aus fotografiert.

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28.05.2009

Knut Neumann


Knut Neumann hat eine W2-Professur für Didaktik der Physik angetreten

Nach 4 Jahren an der Universität Duisburg-Essen verlässt Knut Neumann die Universität, um die stellvertretende Abteilungsleitung der Abteilung Didaktik der Physik am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) und eine damit verbundene Professur für Didaktik der Physik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel anzutreten. Sein zukünftiger Forschungsschwerpunkt wird im Bereich der Ziele und Modellierung mathematisch-naturwissenschaftlicher Bildung liegen.

Knut Neumann hat an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg promoviert und war seit 2005 in der Arbeitsgruppe von Prof. Fischer an der Universität Duisburg-Essen und als Mitantragsteller in der DFG-Forschergruppe "Naturwissenschaftlicher Unterricht (NWU Essen)" als Post-Doktorand tätig. Zuletzt hat er zusammen mit Prof. Fischer erfolgreich ein Projekt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1293 "Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen" einwerben können.


28.05.2009

Alexander Kauertz


Alexander Kauertz tritt W2-Professur für naturwissenschaftliches Lernen an

Ab 01.05.2009 forscht und lehrt Alexander Kauertz an der Pädagogischen Hochschule Weingarten in Baden-Wüttemberg. Sein Tätigkeitsschwerpunkt wird die fachliche und physikdidaktische Ausbildung von Lehrkräften im Elementar- und Primarbereich sein.

Er hat zuvor an der Universität Duisburg-Essen in der AG Fischer als und Mitglied im Graduiertenkolleg nwu-Essen promoviert und anschließend zwei Jahre in der soeben erfolgreich begutachteten Forschergruppe nwu-Essen als Post-Doktorand gearbeitet. Seine Dissertation wurde mit dem Nachwuchspreis der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik ausgezeichnet.


19.05.2009

Sprecher der Gutachterkommission Prof. Dr. Haug und SFB-Sprecher Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen


Sonderforschungsbereich 616 ist um 4 Jahre verlängert worden

Der SFB 616 Energie-Dissipation an Oberflächen ist am 3. und 4. März von 9 Gutachtern und einer Gutachterin aus den Niederlanden, Österreich und Deutschland mit hervorragendem Ergebnis begutachtet worden. Alle Projekte sind mit allen beantragten Stellen bewilligt worden. Insgesamt wurden 6,7 Millionen Euro beantragt.

Die Gutachter haben besonders das „geniale Konzept“ des SFB gelobt. Hervorgehoben wurden die Synergien innerhalb des SFB, die zu sehr guten Ergebnissen geführt haben, und das Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses inkl. Mitarbeiterworkshops mit eigenverantwortlicher Organisation, das "tolle" Doktorranden hervorgebracht hat.

Trotz kritischer Fragen, war schon am ersten Tag der Begehung eine gute Atmosphäre zu spüren – die letztendlich das Resultat einer sehr guten wissenschaftlichen Zusammenarbeit und intensiver Vorbereitung war.

Das Foto zeigt v.l.: den Sprecher der Gutachterkommission Prof. Dr. Haug und SFB-Sprecher Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen

Homepage des SFB 616


14.05.2009

Prof. Graham


Festkolloquium am 20.05.2009
Hochgeehrt: Prof. Robert Graham

Am 20. Mai lädt der Fachbereich Physik zu einem Festkolloquium zu Ehren von Professor em. Dr. Dr. h.c. Robert Graham ein, der kürzlich mit der ehrenvollen Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet wurde. Laudator ist Prof. Dr. Axel Schenzle von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Den Festvortrag „Quantenoptik mit kalten Atomen“ hält Prof. Dr. Peter Zoller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Programm

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06.05.2009

Prof. Graham


Uni-Colleg zu einem physikalischen Phänomen
Bose-Einstein-Kondensation

Die Bose-Einstein-Kondensation, die letzte große theoretische Entdeckung von Albert Einstein, ist Thema des nächsten Uni-Colleg-Vortrags am 13. Mai. Referent ist Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Graham aus der Theoretischen Physik.

Beginn ist um 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162, Lotharstr./Ecke Mülheimer Str., Campus Duisburg. Der Eintritt ist frei.

Prof. Graham gibt eine Einführung und einen kurzen Überblick über die Physik der Bose-Einstein Kondensation. Entdeckt im Jahr 1923, brachte eine ganz ungewöhnliche quantenmechanische Eigenart von Materie ans Licht und beschäftigt seither Generationen von Forschern. So sind mit den Bose-Einstein Kondensaten auch die Entwicklung und die Untersuchung von so genannten Atomlasern verbunden. Diese liegen in ersten Realisierungen vor und können anstelle von Licht Materiewellen aussenden, die miteinander im Takt (kohärent) sind.

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06.05.2009

Messung



CHE-Hochschulrankig in der ZEIT
Unser Fachbereich ist dreimal in der Spitzengruppe

Mit unserer Studiensituation insgesamt, der Betreuung und der Beurteilung der Laborausstattung liegt der Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen in der Spitzengruppe! Ideale Voraussetzungen für unsere Studierenden.

Insgesamt ein sehr gutes Ergebnis!

Direkt zum Hochschulranking


06.05.2009

Sonne



Astronomievorlesung am Campus Duisburg

Herr Dr. Wallasch hält in diesem Semester am Campus Essen für Lehramtsstudierende eine Vorlesung "Einführung in die Astronomie".
Aufgrund einiger Anfragen von interessierten Studierenden, hat sich Herr Dr. Wallasch bereit erklärt, diese Vorlesung auch am Campus Duisburg zu halten.

Er startet am Freitag, dem 8. Mai um 12-14 Uhr in Raum MG 272

Infos zur Vorlesung


29.04.2009

Messung



Veröffentlichung in Nano Letters
Ohms Gesetz atomar nachgewiesen

Vom Ohmschen Gesetz haben die meisten schon einmal in der Schule gehört. Der Physiker Georg Simon Ohm hat dabei den Zusammenhang zwischen Spannung, Strom und Widerstand festgestellt. Obwohl die Gesetzmäßigkeiten schon seit fast zweihundert Jahren bekannt sind, gibt es noch viele offene Fragen, zum Beispiel wie in einem elektrischen Leiter einzelne Atome den Widerstand beeinflussen können. Nun ist es in einem Experiment gelungen, das Ohmsche Gesetz auf atomarer Skala zu überprüfen. Physiker der Uni Duisburg-Essen veröffentlichten dazu einen Artikel in der Fachzeitschrift Nano Letters.

Von der Glühbirne bis zu kompliziertesten elektronischen Schaltungen wird das Gesetz genutzt, um die richtige Auslegung zu berechnen, d.h. dass für die gegebene elektrische Spannung (z.B. 220V im Haushalt) der gewünschte Strom fließt. Die in der hochrangigen Nanotechnologie-Zeitschrift publizierte Arbeit zeigt, dass es möglich ist, über einzelne Atome die elektrische Spannung zu messen. Dazu führten die Wissenschaftler um Prof. Dr. Rolf Möller in Kooperation mit der Universität Göttingen Experimente durch.

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24.04.2009





Absolventenfeier des Fachbereichs Physik
Freitag, 24. April, 16:30 Uhr, Hörsaal MD162 Campus Duisburg

Alle Studierenden, Promovierenden, Mitarbeiter und Professoren sind herzlich zur zweiten Absolventenfeier des Fachbereichs Physik eingeladen. Freunde, Bekannte und Verwandte sind willkommen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden feierlich die Diplom- und Promotionsurkunden an die Absolventen des vergangenen Jahres verliehen.

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22.04.2009

Vorlesungsraum


Dekan Prof. Schreckenberg nimmt Stellung
Verwendung der Studienbeiträge im Fachbereich Physik

Dekan Prof. Michael Schreckenberg: „Ich wende mich entschieden gegen die Behauptung in der Duisburger WAZ vom 21.4., ich hätte gesagt, der Fachbereich Physik hätte bisher keinen Euro aus den Studienbeitragseinnahmen ausgegeben. Das ist schlicht falsch.“

Im Gegenteil: Mit Einführung der Studienbeiträge habe der Fachbereich Physik erhebliche Mittel in die Verbesserung der Lehr- und Studienbedingungen investieren können, so Schreckenberg. Seit Anfang 2008 wurden insgesamt 175.000 Euro für den Ausbau der lehr- und lernbezogenen Infrastruktur eingesetzt, und weitere 40.000 Euro sind bereits fest verplant. So wurden nicht nur die Praktikumsversuche erneuert, sondern auch die personelle Praktikums- und Übungsbetreuung deutlich aufgestockt. Neu eingestellt wurde auch ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, der für die Brückenkurse und die Umsetzung des Mentoringprogramms zuständig ist. Außerdem wurde die Schriften- und Softwareunterstützung ausgeweitet.

Darüber hinaus profitieren die Physikstudierenden auch von den Ausgaben zentraler Studienbeitragsmittel, die beispielsweise in die Raum-, Bücher- und Medienausstattung investiert werden. Prof. Schreckenberg: „Mir ist außerdem sehr wichtig, die Studierenden mit einzubinden. Ich frage sie regelmäßig, um Ihre Anregungen für konkrete Verbesserungen aufgreifen zu können.“ Per Online-Befragung wurden kürzlich auch die 31.000 UDE-Studierenden gefragt, wo und wie die Gelder aus Ihrer Sicht am besten eingesetzt werden sollten. Dieses Votum findet ebenso Eingang in die Maßnahmengestaltung wie die Anregungen der studentischen Gremienvertreter beim Entscheidungsprozess.

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22.04.2009

Messung


Internationales Jahr der Astronomie 2009
Die Position der Sonne und die Gestalt der Erde

Am 24. April findet eins der beiden internationalen Beobachtungsprojekte statt, die von Prof. Dr. Udo Backhaus aus der Didaktik der Physik initiiert wurden und von dort aus auch koordiniert und ausgewertet werden: Zu drei Uhrzeiten wird von vielen Orten der Erde aus gleichzeitig der Stand der Sonne über dem Horizont mit Hilfe eines Gnomons gemessen. Aus dem Vergleich der Messergebnisse soll auf die Gestalt der Erde geschlossen und der Erdradius abgeleitet werden.

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Hörfunkbeitrag WDR5 Leonardo


02.04.2009

Andreas Ney


Heisenbergstipendium für Dr. Andreas Ney
Magnetismus beflügelt Computer

Kleiner, schneller, vielseitiger – die Grenzen der Computerentwicklung sind noch nicht erreicht. Doch angesichts immer kleiner werdender Bauteile muss man andere Wege beschreiten. Ganz neue Einsatzmöglichkeiten für den Magnetismus, der bisher nur zur Speicherung von Daten genutzt wird, entwickelt Dr. Andreas Ney vom Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE). Seine Arbeit wird nun mit dem renommierten Heisenbergstipendium für drei Jahre unterstützt. Herausragende Wissenschaftler können sich damit auf eine wissenschaftliche Leitungsposition vorbereiten und in dieser Zeit weiterführende Forschungsthemen bearbeiten, so die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

„Die Strukturen der Rechner werden immer kleiner – dadurch lässt sich eine höhere Rechenkapazität realisieren. Da die Miniaturisierung aber langsam an ihre Grenze stößt, ist es sehr interessant, den Magnetismus nicht nur für die Datensicherung sondern auch für die Rechenleistung zu nutzen“, beschreibt Dr. Ney die Basis seiner Arbeit. Er untersucht und verändert spezielle oxidische Halbleiter. Damit können die kleinsten magnetischen Einheiten, die so genannten Spins der Elektronen, gezielt „geschaltet“ und für die Elektronik nutzbar gemacht werden.

Der erfolgreiche Wissenschaftler studierte Physik an der Freien Universität Berlin und promovierte dort. Nach einer zweijährigen Postdoktorandenzeit am Paul-Drude-Institut und eineinhalb Jahren an der Stanford University und im IBM-Forschungslabor in San Jose (Kalifornien) kam er 2005 zum Fachbereich Physik der UDE. In der Arbeitsgruppe des Prorektors für Forschung, Prof. Dr. Michael Farle, kann er als Gruppenleiter eines Marie-Curie Excellence Teams (MAGLOMAT, MAGnetic LOgic MATerials) optimale Bedingungen nutzen. Mit dem Forschungsgeld von 1,4 Millionen Euro hatte ihn die EU im Rahmen des Marie Curie-Exzellenzprogramms ausgezeichnet. Andreas Ney ist seit 2005 Mitglied des Zentrums für Nanointegration Duisburg-Essen (CeNIDE).

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18.03.2009

Neugieriger Blick


Grundschullabor für Offenes Experimentieren
Kinder für Naturwissenschaft begeistern

Physik als Lieblingsfach? Eher selten. Dabei sind die Naturwissenschaften alles andere als langweilig. Schon früh sollte man die faszinierenden Fächer für sich entdecken. An der Uni Duisburg-Essen (UDE) gibt es deshalb seit Anfang 2008 das Grundschullabor für Offenes Experimentieren (GOFEX). Es ist in der Didaktik der Physik, Lernbereich Naturwissenschaften, angesiedelt und hat sich auf Schüler- und Lehrer-Fortbildungen spezialisiert.

Auf dem Campus können Lehrer das Offene Experimentieren als Methode erlernen und es anschließend mit ihren Schülern ausprobieren. Dabei geht es zum Beispiel um Magnetismus oder elektrischen Strom. Thematisch orientieren sich die Fortbildungen an den Lehrplänen, um auch nötiges Fachwissen zu vermitteln. Doch fachkundige Betreuung gibt es nicht nur an der Uni selbst: Am 4. März findet die erste Lehrerfortbildung an der GGS Vennbruchstraße statt. Diese erste Kooperation mit einer Grundschule in Duisburg gibt es seit Anfang 2009. Unter Leitung von Prof. Dr. Markus Peschel können sich die Pädagogen über Ziele und Möglichkeiten des GOFEX informieren und werden anschließend vor Ort weitergebildet.

„Schüler- und auch Lehrerlabore konzentrieren sich meist auf höhere Klassenstufen und bestimmte Fachdisziplinen. Mit unserem Grundschullabor ist der Zugang zum physikalisch-naturwissenschaftlichen Lernen auf einer anderen Ebene möglich, denn die bislang schwierige Übertragbarkeit von Fortbildungsinhalten in den Unterricht wird in den Mittelpunkt gerückt“, erklärt Professor Peschel. Durch die gemeinsame Arbeit von Studierenden, Lehrenden und Schülern werde dieser Transfer einfacher. Über verschiedene Experimente und die weitgehend selbständige Beschäftigung mit (Natur-)Phänomenen bekämen die Schüler einen individuellen Zugang zu den naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozessen im Sachunterricht.

Weitere Kooperationen mit anderen (Grund-)Schulen sind geplant, um das GOFEX zu einem Zentrum der Aus- und Weiterbildung im naturwissenschaftlich-physikalisch orientierten Sachunterricht in der Regionalumgebung werden zu lassen. An den Fortbildungen können Lehrer individuell oder zusammen mit ihren Schulklassen teilnehmen. Das Angebot richtet sich im Besonderen auch an fachfremde Lehrkräfte der Grundschule und Klasse 5/6 sowie Schüler der Klassen 1 bis 6.

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06.03.2009

v.l.: DPG-Präsident Prof. Dr. Gerd Litfin und Prof. Dr. Robert Graham


Überreichung der Max-Planck-Medaille an Prof. Graham
Auf den Schultern von Riesen

Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Graham von der Universität Duisburg-Essen ist jetzt mit der Max-Planck-Medaille für theoretische Physik ausgezeichnet worden. Der Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Prof. Dr. Gerd Litfin, überreichte die mit der Ehrung verbundene Goldmedaille während eines Festaktes auf der 79. Jahrestagung der DPG in Hamburg. Die Max-Planck-Medaille ist eine der weltweit höchsten Auszeichnungen in der Physik und wird für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Physik verliehen.

Professor Graham befasst sich seit vier Jahrzehnten überaus erfolgreich mit quantenmechanischen Fragestellungen und gehört zum Kreis theoretischer Physiker, die international höchstes Ansehen genießen. Die Max-Planck-Medaille wird für „solche Beiträge vergeben, die an Max Plancks Werk anschließen“. Damit führt Graham auch die Arbeiten von berühmten Forschern wie Einstein, Heisenberg, Schrödinger und Fermi fort, die ebenfalls mit der Medaille ausgezeichnet wurden. „Ich stehe auf den Schultern von Riesen“, formulierte Prof. Graham in seiner Hamburger Dankesrede.

Professor Graham hat sich unter anderem mit der „Bose-Einstein-Kondensation“ befasst. Dabei geht es um Atome, deren Bewegung quantenmechanischen Wellencharakter zeigt und durch Laserlicht beeinflusst werden kann. Gewisse Atome zeigen dann bei den tiefsten heute im Labor erreichbaren Temperaturen die sogenannte Bose-Einstein-Kondensation. In diesem erst seit 1990 realisierbaren Zustand bewegen sich die Atome in fast perfektem Gleichtakt in der gemeinsamen quantenmechanischen Welle. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie sich als Versuchsobjekte eignen, mit denen technologisch interessante Quantenphänomene wie die „Supraleitung“ – der Stromfluss ohne Widerstand – erklärt werden können.

Das Foto zeigt v.l.: DPG-Präsident Prof. Dr. Gerd Litfin und Prof. Dr. Robert Graham

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09.02.2009

Schüler am Rechner


SchülerInnen steuern Teleskop in Texas und Südafrika

Am Samstag, den 14. Februar, wird ab 10.00 Uhr in der Aula des Burggymnasiums Essen das Projekt „Astronomie & Internet im Ruhrgebiet“ (AIR) interessierten Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei diesem Projekt haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit selbst robotische Teleskope in Texas und Südafrika zu bedienen und so die Astronomie als spannende und international kooperierende Naturwissenschaft zu erfahren. Es wurde von Göttinger Astrophysikern konzipiert und von der Krupp-Stiftung mit 1,4 Millionen Euro finanziert.

Die Ausbildung interessierter und engagierter LehrerInnen und die Erarbeitung von Schulprojekten werden von Prof. Dr. Udo Backhaus, Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen, und von Astronomen der Universität Bochum durchgeführt und koordiniert. Bei der Vorstellung werden SchülerInnen erste Beobachtungsprojekte erläutern und, gutes Wetter vorausgesetzt, Livebeobachtungen in Texas durchführen. Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, erste eigene Erfahrungen mit Bildbearbeitung und Auswertung zu gewinnen. Weitere Informationen


09.02.2009

Gegenwindfahrzeug 2008


Neue Aufgaben für freestyle-physics
Sandantrieb trifft Aschenputtel

Hier ist höchste Konzentration gefragt: Deutschlands größter Schülerwettbewerb freestyle-physics an der Universität Duisburg-Essen geht in eine neue Runde. Es gilt, einige kniffelige Aufgaben zu lösen und zum Beispiel eine Aschenputtelmaschine oder ein Tauchboot zu konstruieren – eine Herausforderung, die hunderte Schüler gerne annehmen. Ermöglicht wird freestyle-physics durch die Unterstützung der Stiftung Mercator.

Neben bewährten Aufgaben wie der Wasserrakete oder der Kettenreaktion gibt es neue wie den Sandantrieb: „Bei der Verbindung von Sand und Antrieb denkt man wohl zuerst an Sand im Getriebe. Doch ganz im Gegenteil: Es geht darum, wie man die potentielle Energie bzw. Höhenenergie von 500 g Sand nutzen kann, um ein Fahrzeug möglichst weit eine Steigung hinauf fahren zu lassen“, erklärt Andreas Reichert aus dem Organisationsteam. „Das ist kniffelig, lässt aber viele kreative Lösungen zu.“ Die wichtigste Frage für den Bau der Messstrecke sei: Wie weit werden die Fahrzeuge wohl kommen? Die Beantwortung sei aber auch für Physiker nicht so einfach. Weitere Informationen

Homepage: freestyle-physics


28.01.2009

Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Gerhard Ertl


Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Gerhard Ertl hält einen Kolloquiumsvortrag im Rahmen des Großen Naturwissenschaftlichen Kolloquiums

Der Physiker Prof. Dr. Gerhard Ertl hat im Rahmen des Großen Naturwissenschaftlichen Kolloquiums am Campus Essen einen unterhaltsamen Vortrag mit dem Titel „Reaktionen an Oberflächen: Vom Atomaren zum Komplexen“ gehalten und dabei sehr anschaulich von seinen bahnbrechenden Arbeiten über chemische Reaktionen an Festkörper-Oberflächen berichtet.

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09.01.2009

Cedrik Meier


Cedrik Meier hat eine W2-Professur in Paderborn angetreten

Nach sechs äußerst erfolgreichen Jahren an der Universität Duisburg-Essen hat Cedrik Meier zum Wintersemester an der Universität Paderborn im Fachbereich Physik eine Professur für Experimentalphysik angetreten.

Wenn man auf der Homepage des Fachbereichs Physik der Universität Duisburg-Essen unter „Aktuelles“ hinunter scrollt, stößt man immer wieder auf Einträge, die seine erfolgreiche Wissenschaftlerkarriere dokumentieren. Der letzte stammt vom 3. Juni 2008 und berichtet von der Verleihung des „Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis“. Weitere Einträge folgen „Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften beruft Dr. Cedrik Meier als Mitglied des Jungen Kollegs“ (2.2.2007) und „BMBF fördert Nachwuchsgruppe "NanoPhOx-Nanophotonik mit Oxiden" mit bis zu 1,7 Millionen Euro“ (04.11.2006).

Begonnen hat Cedrik Meier seine wissenschaftliche Laufbahn an der Ruhruniversität in Bochum, wo er 1998 seinen Abschluss in der Angewandten Festkörperphysik als Diplom Physiker gemacht hat. Schon 2001 hat er dort auch seine Promotion abgeschlossen, bei der er sich mit der Herstellung von nanostrukturierten elektronischen Halbleiterbauelementen befasst hat.

Im selben Jahr ist er als wissenschaftlicher Assistent in die Arbeitsgruppe des frisch berufenen Prof. Dr. Axel Lorke eingetreten, wo er sich mit der optischen Spektroskopie von Halbleiternanostrukturen profilieren konnte.

Ein DFG-Forschungsstipendium ermöglichte ihm 2003 einen zweijährigen Aufenthalt als Postdoktorand am California NanoSystems Institute der University of California in Santa Barbara.

2007 hat Cedrik Meier im Alter von 33 Jahren mit der Habilitationsschrift „Novel Photonic Materials“ im Fachbereich Physik an der Universität Duisburg-Essen habiliert.

Da Cedrik Meier weiterhin (seit 2004) im SFB 445 das Teilprojekt B9 „Spektroskopische Eigenschaften von Nanopartikeln“ leitet, ist eine Kooperation mit dem Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen auch in Zukunft garantiert.

Universität Paderborn
Fakultät für Naturwissenschaften
Department Physik
Warburger Straße 100
33098 Paderborn


Homepage


28.11.2008

Multiglas


Experiment des Monats: das Multiglas (Sr,Mn)TiO3

Eine neue Klasse von Magnetoelektrika wurde von der AG Kleemann in Zusammenarbeit mit Materialforschern um Paula Vilarinho aus Aveiro, Portugal, gefunden. In dem magnetisch dotierten Halbleiter SrTiO3:Mn entdeckten sie erstmals die Koexistenz zweier unabhängiger Glaszustände, die von den Mn2+-Ionen ausgehen. Diese entwickeln einerseits auf Grund lokaler „off-center“-Positionen zufällig verteilte Dipolmomente, die unterhalb Tg1 = 38 K in einen Dipolglaszustand einfrieren. Andererseits tragen sie wegen ihres Spins (S = 5/2) magnetische Momente, die unterhalb von Tg2 = 34 K einen Spinglaszustand hervorrufen. Beide Glaszustände zeigen eine ebenfalls erstmals direkt nachgewiesene magnetoelektrische Kopplung dritter Ordnung. Detaillierte Informationen finden Sie im Experiment des Monats November 2008.


26.11.2008

Gruppenfoto


Sonderforschungsbereich Magnetische Heteroschichten:
Spinstruktur und Spintransport DFG bewilligt 6 Mio Euro für die nächste SFB-Förderperiode

"Magnetische Heteroschichten": Unter diesem Titel erforscht der SFB 491 die Grundlagen für zukünftige Informations- und Kommunikationstechnologien - und schlägt damit erfolgreich die Brücke zwischen Halbleitern, Supraleitern und Ferromagneten.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun beschlossen, den Sonderforschungsbereich von Januar 2009 an für drei Jahre mit insgesamt rund sechs Millionen Euro weiter zu fördern. Bei einer Begutachtung im August hatte ein internationales Gutachtergremium dem SFB bescheinigt, "hochaktuelle Fragestellungen von weltweitem Interesse und mit visionären Aspekten" zu bearbeiten.

Sprecher des SFB ist der Bochumer Experimentalphysiker Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Zabel (Fakultät für Physik und Astronomie der RUB), stellvertretender Sprecher ist der Experimentalphysiker Prof. Dr. Michael Farle an der Universität Duisburg-Essen.

Homepage des SFB 491

Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen


20.11.2008

Prof. Graham


Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Graham aus unserem Fachbereich erhält die Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Herr Graham erhält mit der Max-Planck-Medaille die höchste Auszeichnung der DPG für Theoretische Physik. Er befasst sich seit vier Jahrzehnten überaus erfolgreich mit quantenmechanischen Fragestellungen aus der Quantenoptik und gehört zum Kreis Theoretischer Physiker, die weltweit höchstes Ansehen genießen.

1975 hat Graham eine Professur im Fachbereich Physik der Universität Essen, inzwischen Universität Duisburg-Essen, angenommen und ist der Hochschule treu geblieben.

Die Max-Planck-Medaille wird laut DPG für „solche Beiträge vergeben, die sich an Max Plancks Werk anschließen“. Damit führt Graham die Arbeiten von berühmten Forschern wie Planck, Einstein, Heisenberg, Schrödinger und später auch Fermi und Dirac fort, die vor ihm mit der Medaille ausgezeichnet wurden.

Graham hat sich unter anderem mit der „Bose-Einstein-Kondensation“ befasst. Dabei geht es um Atome, deren Bewegung quantenmechanischen Wellencharakter zeigt und durch Laserlicht beeinflusst werden kann. Gewisse Atome zeigen dann bei den tiefsten heute im Labor erreichbaren Temperaturen die sogenannte Bose-Einstein-Kondensation. In diesem erst seit 1990 realisierbaren Zustand bewegen sich die Atome in fast perfektem Gleichtakt in der gemeinsamen quantenmechanischen Welle.

Die Mitglieder des Fachbereichs Physik der Universität Duisburg-Essen gratulieren Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Graham zur Auszeichnung durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft.

Homepage

Presseerklärung der DPG


12.11.2008

Preisübergabe


Akkreditierungskommission zur Vor-Ort-Begutachtung im Fachbereich

Eine Kommission der Akkreditierungsagentur ASIIN hat am 11.11.2008 eine Vor-Ort-Begutachtung der Studiengänge "Bachelor of Science" und "Master of Science" in Physik in unserem Fachbereich vorgenommen. Die Kommission erstellt nun einen vorläufigen Bericht, zu dem die Hochschule Stellung nehmen kann. Erst Ende März wird die Akkreditierungskommission, die viermal jährlich tagt, über die Akkreditierung entscheiden.
Einen besonders guten Eindruck hat offenbar das gute Verhältnis der Studierenden zu den Lehrenden des Fachbereichs gemacht.


30.10.2008

Preisübergabe


Drei von Neunen
Drei Preise der Sparkasse Duisburg gingen in die Physik

Frau Dr. Carolin Antoniak erhielt bei der Preisverleihung der Sparkasse Duisburg einen von vier Preisen, die für herausragende Dissertationen verliehen wurden. Prof. Dr. Heiko Wende ließ es sich nicht nehmen, bei der Laudatio sowohl den Forschergeist von Frau Antoniak hervorzuheben, als auch einen kleinen Einblick in die Physik ihrer Dissertation zu geben.

Prorektor Prof. Dr. Michael Farle war bei seiner Laudatio über die fünf Preisträgerinnen und Preisträger des Preises für herausragende Studienleistungen sichtlich erfreut, dass mit Christina Möller die zweite Frau aus der Physik ausgezeichnet wurde. Mit der Auszeichnung von Herrn Andreas Sonntag ging schließlich der dritte von neun Preisen der Sparkasse Duisburg in die Physik.

Das Foto zeigt Herrn Claus-Robert Witte, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Duisburg, bei der Übergabe der Urkunde an Frau Dr. Carolin Antoniak.


27.10.2008

Nanodrähte im reziproken Raum


Silizium-Nanodrähte werden durch Gold stabilisiert
Publikation im Fachjournal „Nano Letters“

Silizium Nanodrähte, mit der sogenannten Vapor Liquid Solid Epitaxie (VLS) gewachsen, besitzen enormes Potential für zukünftige Applikationen im Bereich der 3D Integration von Halbleiterbauelementen. In vielen Fällen sind die Seitenflächen der Nanodrähte jedoch nicht glatt, sondern zeigen ein charakteristisches Zickzackmuster (Facettierung).

Es wurde lange spekuliert, ob Gold, das bei dem Wachstum als Katalysator eingesetzt wird, auf die Seitenflächen der Drähte diffundiert und die Bildung der Facetten verursacht. In einer internationalen Kooperation zwischen der Arbeitsgruppe Horn-von Hoegen am FB Physik der Universität Duisburg-Essen und dem IBM Forschungslabor in Yorktown Heights (USA) konnte diese Vermutung nun in einem Experiment bestätigt werden: Allerdings gibt es, abhängig von der Goldmenge auf den Seitenflächen der Nanodrähte, verschiedene Orientierungen der Facetten (d.h. unterschiedliche Zickzackmuster), und die Goldbedeckung auf den Seitenflächen der Nanodrähte ist darüber hinaus noch auf der Nanometerskala moduliert.

Ihre Ergebnisse wurden in der renommierten Zeitschrift „Nano Letters“ publiziert, dem Magazin mit der zweithöchsten Wertigkeit aller Fachzeitschriften im Bereich „Nanoscience & Technology“.

Referenz: Chr. Wiethoff, F.M. Ross, M. Copel, M. Horn-von Hoegen, F.-J. Meyer zu Heringdorf "Au Stabilization and Coverage of Sawtooth facets on Si Nanowires Grown by Vapor-Liquid-Solid Epitaxy" Nano Letters 8 (2008) 3065-8

Kontakt: Dr. Frank Meyer zu Heringdorf, Arbeitsgruppenhomepage

Die Abbildung zeigt wohlgeordnete Seitenfacetten, wie sie auf Nanodrähten gebildet werden, im reziproken Raum


27.10.2008

Herr Büssow im Gespräch mit Herrn Franke


Photobioreaktor - Vertreter von Regierung, Industrie und Grundlagenforschung trafen sich zum Beratungsgespräch in Fachbereich Physik

Regierungspräsident Jürgen Büssow hat am 23. Oktober zusammen mit dem ehemaligen Mitglied der Henkel Geschäftsführung, Dr. Klaus Morwind, und weiteren Vertretern aus Industrie und Bezirksregierung die Physiklabore von Professor Dr. Hilmar Franke besucht, um sich seinen Photobioreaktor erläutern zu lassen. Die Forscher um Prof. Franke haben durch eine spezielle Kombination aus Lichtsammler und Lichtleitern eine Anordnung gebaut, die mit Hilfe von Algen Klima belastendes CO2 abbaut und dabei noch Biomasse produziert. Die Biomasse kann wiederum als Energiequelle dienen. Erst vor kurzem ist diese Idee vom Innovationsminister Pinkwart mit einem „Sonderpreis Technologietransfer“ ausgezeichneten worden.

Wie man für diese innovative Entwicklung Industriepartner für eine großtechnische Anwendung findet, war das Kernthema der anschließenden Diskussion. Regierungspräsident Büssow betonte dabei, dass es sich um eine „sehr interessantes Verfahren mit hoher Praxisrelevanz“ handelt. Ergebnis des Gesprächs ist ein Workshop, zu dem die Bezirksregierung im Februar einlädt. Die Spezialisten aus der Physik und Biologie haben dann die Möglichkeit, ihre Entwicklung führenden Vertretern von Unternehmen u. a. aus dem Kraftwerksbereich, aus der Entsorgung und dem Umweltamt vorzustellen. Entstehen soll dabei nach Auskunft von Regierungspräsident Büssow ein Netzwerk für neue Ideen.

Das Foto zeigt Regierungspräsident Jürgen Büssow links im Gespräch mit Professor Dr. Franke.

Homepage der Bezirksregierung


21.10.2008

Prof. Dr. Ralf Schützhold


Prof. Dr. Ralf Schützhold
Professor für Theoretische Physik

Nachdem Prof. Dr. Ralf Schützhold mit Beginn des Sommersemesters 2008 für Theoretische Physik berufen wurde, hat er sich inzwischen erfolgreich im Fachbereich Physik eingelebt (siehe auch Foto unten zum Semesterstart).

Schützhold studierte Physik an der Technischen Universität Dresden und wurde 2001 mit einer Arbeit zum Thema Quantenstrahlung promoviert. Nach einem Forschungsaufenthalt, der ihn an die University of British Columbia im kanadischen Vancouver führte, kehrte Schützhold an die TU Dresden zurück. Dort gründete und leitete er eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe und wurde 2007 habilitiert.

Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören sowohl die Quanteninformationstheorie als auch Quanteneffekte in nicht-trivialen Hintergrunds-Konfigurationen, wie z.B. starke elektromagnetische oder Gravitationsfelder. Zudem plant er im Sonderforschungsbereich Transregio 12 "Symmetries and Universality in Mesocopic Systems" der DFG an der UDE mitzuarbeiten.

Kontakt


13.10.2008

ProfessorenCafe


Semesterstart

Wie schafft man es, die neuen Erstsemester spielerisch mit der Professorin, den Professoren und anderen wichtigen Anlaufstellen im Fachbereich vertraut zu machen? Die Studierenden aus der Fachschaft Physik statteten die "Ersties" mit einem Apfel, einem Ei, einer Liste mit den Personen und der Anweisung aus, Ei und Apfel möglichst gewinnbringend einzutauschen - "Hans im Glück andersrum" nannte Prof. Treitz das Ganze. Neben spontanen Laborführungen zählten auch eine Friteuse, ein Kleiderständer und ein PC mit Monitor zu den Beutestücken, die beim gut besuchten "ProfessorenCafe" am 9. Oktober präsentiert wurden. Der Studiendekan Prof. Dr. Andreas Wucher hatte am Vortag die offizielle Begrüßung und Orientierung übernommen.


07.10.2008

Herr Wolf


Europhysics Letters gratuliert Prof. Dr. Dietrich Wolf

Seine Veröffentlichung mit dem Titel "Growth with Surface Diffusion" ist einer der meistzitierten Artikel seit der Ersterscheinung der Zeitschrift Europhysics Letters im Jahre 1986. Der Artikel von 1990 ist seitdem 444mal zitiert worden.

Originalartikel


30.09.2008

3D-Simulation des Beschleunigers


Neue Anlage in Betrieb genommen - Teilchenbeschleuniger in Miniatur

Glänzende Stahlrohre, verbunden durch massive Schrauben, bunte Kabel und jede Menge Technik: Der Teilchenbeschleuniger, mit dem die Physikergruppe um Prof. Dr. Marika Schleberger an der Universität Duisburg-Essen arbeitet, ähnelt auf den ersten Blick seinem „großen Bruder“ beim Forschungszentrum CERN. Und doch geht es hier nicht um schwarze Löcher und den Urknall. Die bemerkenswerte Anlage dient anderen Projekten. Sie wurde nun nach knapp fünfjähriger Bauzeit in Betrieb genommen.

Weiter zur vollständigen Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Link zum Fernsehbericht vom 14. Oktober 2008, WDR Lokalzeit Duisburg

3D-Simulation: Johannes Hopster


29.09.2008

Herr Franke


Innovationsminister Pinkwart zeichnet Prof. Franke mit dem Sonderpreis Technologietransfer aus

Für die Entwicklung eines effektiven und preisgünstigen Fotobioreaktors wurde Prof. Dr. Hilmar Franke zusammen mit "seinem" ehemaligen Diplomanden Christian Schneider mit dem Sonderpreis Technologietransfer ausgezeichnet. Der Bioreaktor wandelt mit Hilfe von Algen das Klima belastende Kohlendioxid in Sauerstoff und Biomasse um. Aktuell wird der Bioreaktor in Österreich mit einer Fläche von 1000 m2 gebaut. Der Preis des Patentwettbewerbs wurde von Innovationsminister Pinkwart persönlich übergeben.

Homepage der Arbeitsgruppe Franke


25.09.2008

Herr Backhaus mit zwei Schülerinnen


Astronomie & Internet

Am Donnerstag, den 18. September, wurde das Projekt "Astronomie & Internet" der Öffentlichkeit vorgestellt. Schüler können erstmals vom schuleigenen Internetarbeitsplatz aus zwei robotische 1,2 m-Spiegelteleskope in Texas und Südafrika bedienen und die Ergebnisse ihrer eigenen Weltraumbeobachtungen im Unterricht auswerten.

Wie "Astronomie & Internet" funktioniert, zeigten Schülerinnen und Schüler Essener Schulen im Krupp-Schulmedienzentrum Essen. Sie wurden unterstützt von ihren Lehrerinnen und Lehrern, von Prof. Dr. Stefan Dreizler und Dr. Frederic V. Hessman vom Institut für Astrophysik der Universität Göttingen sowie von Prof. Dr. U. Backhaus, Universität Duisburg-Essen.

Die Göttinger Wissenschaftler haben das Konzept entwickelt. Die Schulung der Lehrer, ein wesentlicher Bestandteil des Programms, liegt für das Ruhrgebiet in den Händen des Physikdidaktikers Backhaus. Das Projekt wird von der Krupp-Stiftung mit knapp 1,4 Millionen Euro gefördert. Ein Großteil der Fördermittel wurde für die Errichtung der Spiegelteleskope aufgewendet.

Kontakt: , Telefon: 0201-183-2464, Detaillierte Informationen: Monet

Abbildung: Prof. Dr. U. Backhaus mit zwei Schülerinnen (Foto: Ullrich von Born, NRZ)


19.09.2008

Scheibe


Experiment des Monats: Die rotierende (Farb-)Scheibe

Im Rahmen des "Laboratoriums für offenes Experimentieren", in dem LehrerInnen und Studierende forschungsähnliche Experimentiersituationen erfahren sollen, suchen Prof. Dr. Udo Backhaus und Dipl.-Phys. Thomas Braun physikalische Phänomene, die sich für offene Untersuchungen eignen.

Eines der Phänomene, welches in diesem Zusammenhang eingesetzt wird, soll hier vorgestellt werden: Eine um die vertikale Symmetrieachse drehbare kreisrunde Scheibe wird von einer für den Betrachter nicht unmittelbar sichtbaren Lichtquelle oder von einem Beamer mit weißem Licht beleuchtet und wirft einen Schatten auf einen dahinter stehenden weißen Schirm. Wenn die Scheibe von einem Elektromotor in eine Drehbewegung zunehmender Frequenz um ihre vertikale Achse versetzt wird, werden sowohl auf der Scheibe als auch auf dem Schirm ständig wechselnde Farberscheinungen sichtbar. Das Prinzip dieses Phänomens scheint zunächst leicht durchschaubar zu sein: Das weiße Licht der Lampe könnte durch schnell wechselnde Überlagerung verschieden farbiger Beleuchtung zustande kommen, die z. B. durch eine rotierende Farbscheibe erzeugt werden könnte. Detaillierte Informationen finden Sie im Experiment des Monats September 2008


08.09.2008

Begrüßung der Neuankömmlinge


Fünf Studenten aus China beginnen ihr Physikstudium bei uns mit einem Deutsch-Intensivkurs

Die Studenten von der China University of Mining and Technology, Xuzhou, befinden sich im "2nd year bachelor" und steigen bei uns im dritten Semester des regulären Bachelorprogramms ein. Damit sie erfolgreich an den Veranstaltungen teilnehmen können, starten sie zunächst mit einem Intensivkurs, um ihre in China erworbenen Deutschkenntnisse an die Erfordernisse des Physikstudiums anzupassen.

Das Foto zeigt Prorektor Prof. Dr. Michael Farle bei der Begrüßung der Studenten.


10.07.2008

Fachschaftsfeier


Sommerfest 2008
Die Fachschaft Physik lädt alle Studenten, Doktoranden, Mitarbeiter und Professoren herzlich zum Sommerfest ein


Am Donnerstag den 10. Juli ab 17 Uhr startet das Sommerfest 2008 des Fachbereichs Physik vor dem MC-Gebäude (Erdgeschoss, Campus Duisburg) bei hoffentlich gutem Wetter mit Freibier und Gegrilltem.


26.06.2008

Herr Grütjen



Physikstudent aus unserem Fachbereich zum Nobelpreisträgertreffen eingeladen

26 Nobelpreisträger treffen vom 29. Juni bis 4. Juli in Lindau 550 hervorragende Nachwuchswissenschaftler aus 66 Ländern, um mit ihnen die großen Fragen ihres Fachs zu diskutieren. Mit Helge Grütjen (20) wird unter ihnen auch ein Physikstudent der Universität Duisburg-Essen sein.

Schon als 17-jähriger Schüler der Jahrgangsstufe 12 besuchte Helge Grütjen erste Vorlesungen an der UDE und erwarb studienrelevante Leistungsnachweise. So konnte er nach seinem Abitur am Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg-Homberg das reguläre Physikstudium im Wintersemester 2006/07 gleich im dritten Fachsemester aufnehmen. Das Grundstudium hat er im Februar 2008 mit der Note 1,0 abgeschlossen. Ab September wird Helge Grütjen als Fulbright-Vollstipendiat an einem einjährigen Masterprogramm der University of Chicago teilnehmen.

Zur Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen


26.06.2008

Herr Lindner



Humboldt-Stiftung vergibt "Feodor-Lynen-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler" an Dr. Jürgen Lindner

Mit dem Stipendium wird ein einjähriges Forschungsvorhaben unterstützt, das den Titel „Global and Local Spin Dynamics in magnetic Nanostructures – Experiment versus Theory“ trägt. Herr Lindner, der sich im Rahmen seiner Habilitation in der AG Farle mit den der magnetischen Dämpfung zugrunde liegenden Prozessen beschäftigt, wird gezielt theoretische Simulationen zur magnetischen Relaxation durchführen und diese mit dem Experiment vergleichen. Möglich wird dies durch die Beteiligung von Prof. D. Mills an der University of California, Irvine, der gleichzeitig Gastgeber sein wird.


24.06.2008





Alexander Ries und Dr. Carolin Antoniak werden am Dies Academicus durch eine Auszeichnung geehrt

Wie in jedem Jahr wird die Hochschule die besten Absolventinnen und Absolventen während des Festaktes zum Dies Academicus ehren.

Herr Ries aus der Arbeitsgruppe Wolf wird für seine Diplomarbeit mir dem Titel "Untersuchung von Scherzonen in granularer Materie durch Simulationen" ausgezeichnet. Wird Sand zwischen Wänden geschert, bildet sich ein ganz anderes Geschwindigkeitsprofil als in Flüssigkeiten: Ausserhalb einer Scherzone bewegen sich die Partikel gemeinsam fast wie ein starrer Block. Herr Ries hat mit einigen Vorurteilen über die Ausdehnung dieser Scherzonen aufgeräumt.

Frau Antoniak aus der Arbeitsgruppe Wende erhält ihre Auszeichnung für ihre Dissertation mit dem Titel "Magnetische Eigenschaften des Legierungssystems Fe-Pt - Volumenmaterialien und Nanopartikel". Sie zeigt in ihrer Arbeit, die sie in der Arbeitsgruppe Farle durchgeführt hat, unter anderem wie sich Spin- und Bahnmoment als Funktion der Partikelgröße ändern und wie sich das auf die magnetische Anisotropie auswirkt, die sie mit den Methoden der Röntgenabsorptionsspektroskopie und der Ferromagnetischen Resonanz untersucht hat.

Frau Antoniak und Herr Ries werden am 3. Juli im Audimax (Campus Essen) ihre Urkunde aus den Händen des Rektors der Universität Duisburg-Essen erhalten. Der Festakt beginnt um 14 Uhr.


23.06.2008

Teilnehmergruppe mit Gegenwindfahrzeug


freestyle-physics - "Physik in ihrer schönsten Form"

Titelt die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 18. Juni. Der Redakteur Peter Klucken schreibt in seinem Kommentar: "Der Schülerwettbewerb zeigt, dass viele junge Menschen Spaß am Tüfteln haben und dabei geniale Ideen in die Praxis umsetzen können. Die Schüler, die in diesen Tagen auf dem Duisburger Uni-Campus eine Art Erfinder-Freizeit erleben, sind die besten Multiplikatoren, die sich eine Uni wünschen kann. Das ist Werbung in ihrer schönsten Form."

Nach drei Tagen freestyle-physics ist das Veranstaltungszelt wieder abgebaut, als wenn nichts geschehen wäre - geblieben ist bei allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern und nicht zu Letzt bei allen Beteiligten aus dem Fachbereich Physik die Erinnerung an ein tolles Fest der Physik.

Foto: Nachwuchswissenschaftler mit Gegenwindfahrzeug


09.06.2008

Prof. Dr. von der Linde


Festkolloquium zu Ehren von Professor Dr. Dietrich von der Linde

Herr Professor Dr. Andrea Cavalleri vom Clarendon Laboratory, University of Oxford und Max Planck Research Group for Structural Dynamics Center for Free Electron Laser Science, Universität Hamburg hält am Donnerstag, dem 19. Juni 2008 einen Vortrag mit dem Thema: Photo-control in strongly-correlated- electron systems.

Programm:

18.00: Begrüßung, Dekan Professor Dr. Michael Schreckenberg
18.05: Laudatio, Professor em. Dr. Fritz Haake, Fachbereich Physik
18.20: Festvortrag

Foto: Professor Dr. Dietrich von der Linde bei freestyle-physics 2007


03.06.2008





Priv.-Doz. Dr. Cedrik Meier erhält den Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis

Der Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis wurde Herrn Meier von Herr Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister von Essen, im Bibliothekssaal der Universität überreicht. In seiner ausgezeichneten Habilitationsschrift „Novel Photonic Materials“ zeigt der Preisträger, wie Halbleiter mit periodischen Nanostrukturen genutzt werden können, um Licht auf kleinstem Raum einzusperren. Der Preis ist mit 5000 € dotiert.

Zur Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen


31.05.2008





Nagel-Schreckenberg-Modell als 1.000.000 €-Frage bei „Wer wird Millionär?“

„Das Nagel-Schreckenberg-Modell liefert eine Erklärung für die Entstehung von ...
A: Sandwüsten
B: Verkehrsstaus
C: Grippewellen
D: Börsencrashs
Oliver Pocher setzte bei der letzten Frage den Publikumsjoker und wurde Millionär: Überragende 70 % des Publikums waren für die Antwort „Verkehrsstaus“.

Anfang der 90er Jahre wurde das Gesetz von Kai Nagel und dem Dekan unseres Fachbereichs Prof. Dr. Michael Schreckenberg (Foto) formuliert. Das Nagel-Schreckenberg-Modell erlaubt Vorhersagen zur Verkehrsdichte und zum Verkehrsfluss.

Empfehlung: Herr Schreckenberg wird am Donnerstag den 5. Juni bei der neuen Talkshow im ZDF "Markus Lanz" zu Gast sein - "Wir sind der Stau" (23.15 Uhr). Die für den 3. Juni angekündigte Sendung ist verschoben worden.


26.05.2008





Prof. Dr. Hartmut Machner erhält die Merentibus Medaille von der Jagellonischen Universität Krakau

Prof. Dr. Hartmut Machner Honorarprofessor am Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen und Mitglied des Instituts für Kernphysik (IKP) am Forschungszentrum Jülich wurde am 12. Mai 2008 von der Jagellonischen Universität Krakau die Merentibus Medaille verliehen für seine Verdienste um die Ausbildung von Studenten und wissenschaftliche Zusammenarbeit seit 25 Jahren. Darüber hinaus veranstaltet er zusammen mit der Universität seit 1995 die weitaus beachteten MESON Konferenzen in Krakau.

Die Universität nahm den Anlass des 600 jährigen Bestehens seit ihrer Wiederbegründung zu einer Feierstunde unter der Leitung des Rektors Prof. Dr. Karol Musiol. Neben allen Pro-Rektoren und Dekanen nahmen Frau Katarzyna Hall, Ministerin for Nationale Edukation, Frau Prof. Grazyna Prawelska-Skrzypek, Unterstaatssekretärin Ministerium for Naturwissenschaften und höhere Bildung, Prof. Dr. V. Buck, Prodekan des Fachbereichs Physik der Universität Duisburg-Essen, Frau Dr. S. Schadmand und Prof. Dr. W. Oelert, beide vom IKP und viele Wissenschaftler und Gäste an der Verleihung teil. Die Laudatio auf den Geehrten hielt Prof. Dr. B. Kamys gefolgt von der Verlesung der offiziellen Ehrung in lateinischer Sprache durch den Dekan der Fakultät für Physik, Astronomie und angewandte Informatik, Prof. Dr. J. Szwed.
Foto: Anna Wojnar


08.05.2008





Große Resonanz auf der Hannovermesse für den Photobioreaktor

Das nebenstehende Foto zeigt Herrn Dr. Kleinefeld (rechts), Herrn Innovationsstaatssekretär Dr. Michael Stückradt (links) mit einer Delegation von Industrievertretern aus Japan. Herr Kleinefeld erläutert die effiziente Lichtzuführung über einen Lichttrichter und Lichtleiter in die Algenmasse.

Die Forschungsergebnisse von Herrn Prof. Dr. Franke und seiner Arbeitsgruppe sind mit dem Besuch des Messestandes besonders gewürdigt worden. Wie sich Biotreibstoffe produzieren lassen, ohne in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion zu stehen, ist auch in Japan ein wichtiges Thema.

Die Messepräsentation hat eine Reihe von konkreten Kooperationsgesprächen ausgelöst.
Foto: Andreas Hohn


08.05.2008





Prof. Dr. Jürgen König
Neu berufener Professor für Theoretische Physik

Neu an der Universität Duisburg-Essen ist Prof. Dr. Jürgen König. Er hat mit Beginn des Sommersemesters 2008 im Fachbereich Physik eine Professur für Theoretische Physik übernommen.

Nach seinem Physikstudium an der Universität Karlsruhe wurde König 1998 mit Auszeichnung promoviert. In den Jahren von 1999 bis 2001 war er Post-Doktorand zunächst an der Indiana University in Bloomington und später an der University of Texas in Austin beschäftigt. Im Anschluss leitete er zwei Jahre lang eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Karlsruhe. Ab 2003 übernahm König eine Professur für Theoretische Physik an der Ruhr-Universität Bochum, wo er bis zu seinem Wechsel an die UDE tätig war.

Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehört die theoretische Untersuchung elektronischen Transports in Nanostrukturen. Darüber hinaus befasst sich König mit Fragestellungen aus dem Gebiet der Spinelektronik

Redaktion: Cathrin Becker Zur Pressemitteilung


08.05.2008





W3-Professur für Dr. Ulrich Nowak

Der Fachbereich Physik freut sich über die Berufung von Dr. U. Nowak auf eine W3-Professur für Theoretische Physik (Ausrichtung Magnetische Materialien) an der Universität Konstanz zum 1.7.2008.

Ulrich Nowak hat 1992 an der Universität Duisburg-Essen promoviert und 2000 habilitiert. Seit 2005 liest er im Rahmen einer "Lecturer"-Position an der Universität York (Großbritannien) die Vorlesung zum Thema „Condensed Matter Theory“.


21.04.2008





Absolventenfeier mit überwältigender Resonanz

Etwa 300 Personen sind am 18. April der Einladung des Fachbereichs gefolgt, um zusammen die 98 Absolventen der letzten 12 Monate zu feiern und um so die Leistungen zu würdigen, die im Rahmen von Staatsexamen, Diplom- und Doktorarbeiten erbrachten wurden.

Die Absolventen wurden vom frisch gewählten Prorektor Prof. Dr. Michael Farle kurz vorgestellt und erhielten neben ihren Urkunden auch kleine Geschenke und ein T-Shirt mit dem neuen Logo des Fachbereichs Physik.

Der Fachbereich ist besonders stolz auf seine besten Absolventen, die im folgenden Link kurz vorgestellt werden: Die Besten

Dem offiziellen Teil folgte eine "Nachsitzung" mit Sekt und Buffet. Das Max-Schulze-Hennings Quartett mit hervorragenden Musikern der Folkwang-Hochschule Essen gab dem Fest eine angemessene akustischen Begleitung.

Ein paar erste Fotos, die die Stimmung auf dem Fest illustrieren, finden Sie im Fotoalbum


21.04.2008





Logo für den Fachbereich Physik

Aus Anlass der Absolventenfeier hat der Fachbereich Physik ein Logo bekommen. Die Mini-Grafik kann als JPEG- oder als PDF-Datei heruntergeladen werden (rechte Maustaste - Grafik speichern unter). Die PDF-Datei ist auch mit Vektorgrafikprogrammen zu öffnen.

JPG-Datei oder als PDF-Datei
oder als JPG-Datei mit blauem Hintergrund oder als PDF-Datei mit blauem Hintergrund


21.04.2008





Prof. Dr. Michael Farle ist neues Mitglied des Rektorats

Einstimmig hat der Hochschulrat der Universität Duisburg-Essen am 18.04. die von Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke vorgeschlagenen Kandidaten für die Prorektorenämter gewählt. Die Wahl wurde ebenfalls mit großer Mehrheit durch den Senat der UDE bestätigt.

Nach Prof. Dr. Axel Lorke im Hochschulrat ist mit Prof. Dr. Michael Farle ein zweiter Physiker in einer zentralen Position der Universität Duisburg-Essen. Zur Pressemitteilung

Das nebenstehende Foto zeigt (von links): Hochschulratsvorsitzender Dr. Henning Osthues-Albrecht, Prof. Dr. Franz Bosbach, Kanzler Dr. Rainer Ambrosy, Dr. Ingrid Lotz-Ahrens, Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und Prof. Dr. Michael Farle.


14.04.2008





Das Probestudium für Schülerinnen hat wieder begonnen

Unter dem Motto „Trau Dich“ lädt der Fachbereich Physik Schülerinnen der 12. und 13. Klasse zu einem Probestudium ein - 25 Schülerinnen haben am Samstag den 12. April das Angebot wahrgenommen. An zehn Samstagen jeweils von 10:30 bis 14 Uhr können die Teilnehmerinnen testen, ob für sie ein Physikstudium nach dem Abi in Frage kommt.

Die Vorlesungen des deutschlandweit umfangreichsten Probestudiums der Physik behandeln das Schwerpunktthema Schwingungen und Wellen – nicht zufällig auch ein zentrales Gebiet aus dem Oberstufenphysikunterricht.

Es sind noch Plätze frei! Weitere Informationen


11.04.2008





Absolventenfeier des Fachbereichs Physik
Freitag, 18. April, 16:30 Uhr, Hörsaal MD162 Campus Duisburg

Alle Studierenden, Promovierenden, Mitarbeiter und Professoren sind herzlich zur zweiten Absolventenfeier des Fachbereichs Physik eingeladen. Freunde, Bekannte und Verwandte sind willkommen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden feierlich die Diplom- und Promotionsurkunden an die Absolventen des vergangenen Jahres verliehen.

Weitere Informationen


13.03.2008

Bücherregal


Algenreaktor schluckt CO2
UDE-Physiker entwickeln System zur Umwandlung des Klimakillers

Der Klimawandel gilt als eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts. Hauptverantwortlich ist der hohe CO2-Ausstoß, der vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe - also Öl, Kohle, Gas oder Holz - entsteht. Um den Treibhauseffekt aufzuhalten, versuchen sich Wissenschaftler an unterschiedlichen technischen Entwicklungen. Eine Lösung macht die Natur vor: Grünpflanzen filtern durch Photosynthese das Treibhausgas aus der Luft. Ähnliches passiert in Bioreaktoren, wo Grünalgen, bekannt für ihr schnelles Wachstum, zugeführtes CO2 zu Biomasse umwandeln. Diesen Prozess wollen Physiker der Uni Duisburg-Essen (UDE) industriell nutzen. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Hilmar Franke hat einen faseroptischen Photo-Bioreaktor entwickelt. Das bislang einzigartige System filtert Kohlendioxid aus dem Abgas fossiler Energieerzeugung.

Weiter zur original Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Link zum Fernsehbericht vom 21. März, WDR Lokalzeit Duisburg


13.03.2008

Bücherregal


Neue Bibliotheksräume in Duisburg und Essen

Eine neue Fachbibliothek für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik (MNT) wurde jetzt eröffnet. Auf der ersten Etage im V15-Gebäude am Essener Campus (Raum C19) können ab sofort über 100.000 Bände Fachliteratur genutzt werden. Für das wissenschaftliche Arbeiten vor Ort werden 30 PC-Arbeitsplätze und Notebookzugänge mit drahtlosem Internetanschluss bereit gehalten. Außerdem gibt es vier Gruppenarbeitsräume und 82 schallgeschützte Einzelarbeitsplätze.

Studierende und Wissenschaftler am Campus Duisburg können sich über einen neuen "stillen Lesesaal" mit 30 Arbeitsplätzen freuen (Hauptgebäude der UB an der Lotharstraße 65, Gebäude LK, Raum 140). Im "Silentium" ist nichts anderes erlaubt, als konzentriert und "still" zu arbeiten.


29.02.2008

Gebäude der Universidad de Vigo


Bilaterales Erasmus-Abkommen mit portugiesischer Universität

Der Fachbereich Physik schließt ein "Bilaterales Erasmus Abkommen" für die Jahre 2008 bis 2013 mit der Faculdade de Ciencias da Universidade do Porto, Portugal ab. Im Rahmen des Programmes werden Aufenthalte von Studierenden und Lehrenden des Fachbereiches Physik in Porto finanziert. Informationen erteilt beim International Office der Universität Duisburg-Essen


05.02.2008

Unterzeichnung


Stiftung Mercator fördert freestyle-physics

Mit jährlich über 2.000 Teilnehmern hat sich freestyle-physics zum größten deutschen Physik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche entwickelt. Für das erfolgreiche Projekt an der Universität Duisburg-Essen stellt die Stiftung Mercator für die nächsten fünf Jahre 250.000 Euro zur Verfügung. Direkt zur Pressemeldung

Auf unserer neu gestalteten Homepage gibt es die neuen Aufgaben für freestyle-physics 2008

Foto: Prof. Dr. Axel Lorke Initiator von freestyle-physics, Robert Faulstich Geschäftsführer der Stiftung Mercator und Prof. Dr. Lothar Zechlin Rektor der Universität Duisburg-Essen


28.01.2008

Prof. Zeilinger


Verschränkung von Quantensystemen:
Einsteins spukhafte Fernwirkung gestern, heute und morgen

Einstein hat sie „spukhafte Fernwirkung“ genannt, die Fernwirkung, die sich aus verschränkten Quantensysstemen ergibt. Herr Professor Dr. DDr. h.c. Anton Zeilinger von der Universität Wien wird am kommenden Mittwoch einen Vortrag über diesen Effekt halten, der den Zusammenbruch der klassischen Vorstellungen herbeigeführt hat, dass die Welt lokal und realistisch definiert ist. Herr Zeilinger wird neueste Präzisionsexperimente an verschränkten Photonen erläutern, die die Diskussion über die Grundlagen der Quantenphysik neu eröffnen.

„Österreichischer Wissenschaftler des Jahres 1996“ ist nur eine von vielen Auszeichnungen, die Herr Professor Dr. DDr. h.c. Anton Zeilinger für seine erfolgreiche Forschung erhalten hat. Die Ehrendoktortitel haben ihm die Humboldt-Universität zu Berlin und die Uniwersytet Gdanski verliehen.

Termin: Mittwoch, 30.01.08 16.15 Uhr, Campus Essen im Audimax S04 T01 A02

Foto: Professor Dr. DDr. h.c. Anton Zeilinger (Quelle: Jacqueline Godany)


25.01.2008

LOFEX


Einweihung des Labors für offenes Experimentieren Lofex

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass einerseits das Experimentieren in der physikalischen Ausbildung einen hohen Stellenwert besitzt, dass aber andererseits den Lernenden damit kein adäquates Bild der Physik vermittelt wird. Mit Hilfe von Lofex wollen Prof. Dr. Udo Backhaus und Dipl.-Phys. Thomas Braun dieser Problematik mit einer offenen, forschungsähnlichen Experimentierweise begegnen.

In dem Labor können bereits im Beruf stehende LehrerInnen und Studierende eigene Erfahrungen mit offenen Experimentiersituationen sammeln. Sie sollen dabei Anregungen für einen vielfältigeren Einsatz von Experimenten und damit für einen interessanteren und effektiveren Physikunterricht bekommen. Bei der Einweihung wird es Gelegenheit geben, an ausgewählten Experimenten einen Eindruck von der Arbeitsweise des Labors zu gewinnen.

Termin: Freitag, den 25. Januar 2008 um 16:00 Uhr in den Räumen T03R05D82-88, Campus Essen


11.01.2008

Herr Prof. Dr. Günter Dumpich


Festkolloquium zu Ehren von Prof. Dr. Günter Dumpich

Aus Anlass der Pensionierung von Prof. Dr. Günter Dumpich zum Ende des Jahres 2007 lädt der Sonderforschungsbereich 445, der Sonderforschungsbereich 491 und der Sonderforschungsbereich 616 zu einem Festkolloquium am Freitag, dem 11. Januar 2008, mit umfangreichem Workshop-Programm ein.

Die Veranstaltung beginnt mit einem informellen Empfang um 13:30 Uhr im Foyer vor dem Hörsaal MC 122. Im Anschluss daran erfolgt um 14 Uhr die Begrüßung durch den Studiendekan Prof. Dr. Michael Farle.

Nach Vorträgen von Prof. Dr. G. Reiss (Universität Bielefeld), Prof. Dr. J. Mayer (RWTH Aachen) und Prof. Dr. U. Eckern (Universität Augsburg) wird Prof. em. Dr. E. Wassermann (Universität Duisburg-Essen) die Laudatio halten.

Die Veranstaltung endet nach ein paar abschließenden Bemerkungen gegen 17:15.


20.12.2007

Herr von der Linde bei einem Laserexperiment


„Laser in Wissenschaft und Technik“ war die beliebtesten Veranstaltungen bei der Sommeruniversität 2007

Von insgesamt 45 Veranstaltungen aus sieben Fachgebieten wurde die Vorlesung von Herrn Prof. Dr. von der Linde bei einer standardisierten schriftlichen Befragung zur beliebtesten Veranstaltung gewählt.

Vom 30. Juli bis 3. August wurde an der Universität Duisburg-Essen die S.U.N.I. - Bundesweite Sommeruniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften vom ABZ - Akademischen Beratungs-Zentrum Studium und Beruf ausgerichtet. In diesem Jahr nahmen 149 Schülerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet teil, um "den Universitätsalltag zu erleben und die Arbeitsfelder in Naturwissenschaft und Technik kennen zu lernen".


19.12.2007

FMR Magnet


Neues FMR-Spektrometer zur Charakterisierung von Nanostrukturen

3000 kg wiegt der Magnet für ein neues Spektrometer zur Messung ferromagnetischer Resonanzen. Er wurde speziell für die Anforderungen der Arbeitsgruppe Farle gebaut.

Profitieren werden besonders der SFB 491 (Magnetische Heteroschichten: Struktur und elektronischer Transport) und der
SFB 445 (Nanopartikel aus der Gasphase Entstehung, Struktur, Eigenschaften).
Das Spektrometer soll allerdings auch für Messungen im Rahmen der EU-Projekte MAGLOMAT und SyntOrbMag eingesetzt werden.

Zusammen mit der elektronischen Ansteuerung und der Mikrowellenbrücke ergeben sich Kosten in Höhe von 400 000 €, die durch eine Hochschulförderungsmaßnahme abgedeckt werden.


12.12.2007

Frau Ollefs


DAAD-Stipendium

Wir freuen uns, dass unsere Studentin Katharina Ollefs, die ihre Diplomarbeit in der Arbeitsgruppe Farle im Rahmen des Marie-Curie Excellence Grants MAGLOMAT anfertigt, ein Stipendium vom DAAD für einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt am Stanford Synchrotron Radiation Laboratory (SSRL) in Kalifornien erhalten hat. Ziel des Aufenthalts wird es sein, mit X-ray Photon Correlation Spectroscopy (XPCS) die Fluktuationen der magnetischen Momente von 2-dimensional angeordneten Nanopartikeln zu untersuchen, um Fragestellungen zur räumlichen und zeitlichen Korrelation von thermisch induzierten Fluktuationen von Makrospins beantworten zu können.

Das Stipendium beinhaltet Reisekostenpauschalen, monatliche Zahlungen für den Lebensunterhalt und Versicherungsschutz für die Dauer des Auslandsaufenthaltes. Studenten wird so die Möglichkeit gegeben, bereits während des Studiums Auslandserfahrung zu sammeln und auch an anerkannten Forschungseinrichtungen Erfahrungen sammeln zu können.


07.12.2007

Gebäude der Universidad de Vigo


Bilaterales Abkommen mit spanischer Universität

Im Rahmen des ERASMUS Programmes hat der Fachbereich Physik mit der Universidad de Vigo (Spanien) ein bilaterales Abkommen zur Finanzierung eines Dozenten und Studierenden Austausches für die Jahre 2008 bis 2013 abgeschlossen. Interessierte Studierende, die an einem Austauschaufenthalt an der Universidad de Vigo interessiert sind, können sich bei Frau (International Office) bewerben.


06.12.2007

Gebäude des Fachbereichs Physik


Gold-Medaille für den Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen
Auszeichnungen im Excellence-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE)

500 Fachbereiche an etwa 250 Hochschulen in 20 europäischen Ländern wurden analysiert. Die Physik erhielt eine Goldmedaille für ihre Beteiligung am Marie-Curie-Programm, eine Silbermedaille für Zitationen und eine Bronzemedaille für ihre Publikationen. Damit erreicht die Universität Duisburg-Essen Platz sieben unter den deutschen Universitäten.

"Die Universität Duisburg-Essen gehört einer aktuellen Studie zufolge zu den deutschen Top-Adressen für junge Naturwissenschaftler." schreibt die Deutsche Presse-Agentur (DPA).

Die deutschen Universitäten haben in Physik insgesamt 67 Medaillen erhalten, auf Platz zwei folgt United Kingdom mit 64 und auf Platz drei Italien mit 36 Medaillen

Excellence-Ranking


04.12.2007

Alumni-Portal


Kreative Nachwuchsförderung
Fachbereich Physik erhält Sonderpreis von Ministerium

Der Fachbereich Physik der Uni Duisburg-Essen erhielt 3. Dezember im Wettbewerb der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ für das Projekt „freestyle-physics“ einen Sonderpreis. Die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert den Fachbereich für sein besonderes Engagement zur Förderung des natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses.

Von 56 Bewerbern hat Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im Innovationsministerium, sieben Projekte aus Wirtschaft, Hochschule und Schule in NRW ausgezeichnet. Die Jury, zu der unter anderen Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Schulministerin Barbara Sommer gehörten, wählte bei dem Wettbewerb zur Nachwuchsförderung besonders Erfolg versprechende, kreative und leicht übertragbare Projekte aus. Dabei sollten die Bewerber darstellen, wie sie mit ihrer Idee den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht in ihrer Region verbessern.

„Zukunft durch Innovation“ ist eine Initiative des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie will Schulen, Unternehmen und Hochschulen näher zusammen bringen und sich für mehr Qualität in der schulischen Berufsorientierung, der Beratung zur Studienfachwahl und der Betreuung beim Studienstart engagieren.

Foto: Schüler Mario Schlawne, Lehrer Stefan Wilks vom Mannesmann-Gymnassium, Dr. Andreas Reichert von der UDE, Schüler Benjamin Schwarz nahmen den Preis stellvertretend von Innovationsstaatssekretär Dr. Michael Stückradt entgegen (v.l.n.r.) Foto: Zenit GmbH

Redaktion: Julia Harzendorf, Pressestelle der Universität Duisburg-Essen, direkt zur Pressemeldung


03.12.2007

Alumni-Portal


Weihnachten im Fachbereich Physik

"Können wir etwas mit Weihnachten, Licht und Physik machen, was die Zuschauer auch selbst ausprobieren können?" Diese Frage richtete Frau Ines Schmidt vom WDR an den Ansprechpartner für Öffentlichkeitsarbeit Dr. Andreas Reichert. Kennengelernt hatte sie den Fachbereich, als sie im Sommer einen Bericht über freestyle-physics gedreht hatte. "Klar können wir!" Am Dienstag den 27. November kam Frau Schmidt mit einem Tontechniker und einem Kameramann.

Laser und Kreuzgitter hören sich ganz nüchtern an - wie man mit Gardinen und Laserpointern auch eine weihnachtliche Stimmung erzeugen kann, sieht man auf dem Foto links. Der Beitrag zeigt nach einer kurzen Erläuterung mit Laborlaser und Gittern auf der optischen Bank, wie Privatdozent Dr. Cedrik Meier und Dr. Andreas Reichert die Lichtdekoration zusammenbasteln.

Der Beitrag wird am 4. Dezember in der Lokalzeit Duisburg zwischen 19:30 und 20:00 gezeigt.


26.11.2007

Alumni-Portal


Networking als Schlüssel zum Erfolg - das Physik-Portal hilft dabei

Das Alumni-Portal Physik ist offiziell eingeweiht. Als einer der Ersten beteiligt sich der Fachbereich Physik am Alumni-Portal der Universität Duisburg-Essen. Im Auftrag unseres Studiendekans Herrn Prof. Dr. Michael Farle ist für die Physik ein eigenes Portal mit eigenem Banner eingerichtet worden. Natürlich beschränkt sich unser Portal nicht nur auf eine eigenständige Optik, das Physik-Portal erlaubt eine interne Betreuung und Kommunikation, die sich auf dieses Portal mit unserer Community begrenzen lässt.

Sinn macht das Ganze natürlich nur, wenn möglichst viele Alumni des Fachbereichs davon Gebrauch machen. Also am Besten sofort dem Link "Alumni-Portal Physik" folgen und unter MITGLIEDER-LOGIN registrieren lassen.

Wer sind eigentlich die Alumni des Fachbereichs Physik? Alumni sind alle, die im Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen - natürlich inklusive der beiden Universitäten vor der Fusion - einen Abschluss erworben haben oder hier angestellt waren.
Herzlich willkommen sind aber auch unsere Studierende, die sich in den letzten Semestern ihres Physik-Studiums befinden.

Alumni-Portal Physik


23.11.2007

Physics Department


Bilaterales Abkommen mit griechischer Universität

Der Fachbereich Physik der Uni-DuE und der Aristotle University of Thessaloniki, Griechenland haben ein bilaterales Abkommen für die Jahre 2007 bis 2013 unterzeichnet.
Im Rahmen dieses Abkommens kann der Austausch von Studierenden und Dozenten finanziert werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Griechisch-Kurse auf der Insel Spetses zu belegen (Termin 15.6.-5.7.2008).


23.11.2007

SFB-Team


SFB 445 um drei Jahre verlängert

Im September wurde der SFB 445 Nanopartikel aus der Gasphase von einem hochkarätigen Gremium begutachtet und erhielt dabei Bestnoten. Nach Aussage der Gutachter waren sie besonders beeindruckt von der Art, wie die Teilprojekte aufeinander aufbauen und wie dadurch innovative Entwicklungen ermöglicht und auf den Weg gebracht werden.

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat in seiner Sitzung vom 21. November den Antrag ohne jede Einschränkung genehmigt.

Jetzt knallen nicht nur in der Physik die Sektkorken, unter dem Dach des SFB 445 führen Forscher aus Physik, Maschinenbau und Elektrotechnik interdisziplinär ihr Wissen zusammen - das Resultat ist äußerst erfolgreiche Forschung.

Direkt zum SFB 445


12.11.2007

Bianca Vinken


Physiklaborantin Frau Bianca Vinken aus dem Fachbereich Physik wird als Prüfungsbeste von der IHK geehrt

Bianka Vinken hat ihre Lehre als Physiklaborantin in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Gernot Born als Prüfungsbeste abgeschlossen. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wurde ihr am 11.11.2007 im Theater am Marientor die Ehrenurkunde überreicht.

Frau Vinken hat in ihrer Ausbildungszeit u. a. Praktika und Vorlesungen betreut und verschiedene Kurse im Holografielabor geleitet - darunter Veranstaltungen der Sommeruni. Sie hat auf Messen und in Schulen den Kontakt zu unserem wissenschaftlichen Nachwuchs intensiviert.


Foto: Frau Bianca Vinken bekommt von Herrn Thomas Hüttemann dem Präsidenten der IHK Standort Niederrhein die Ehrenurkunde als Prüfungsbeste überreicht.


08.11.2007

Prof. Dr. Kleemann


freestyle-physics erhält einen Sonderpreis beim Wettbewerb der Initiative "Zukunft durch Innovation"

Am 3. Dezember wird der Preis des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen vom Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart übergeben.

„Der Wettbewerb hat gezeigt: Überall im Land gibt es hervorragende Ideen zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses“, sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. „Wenn wir die Zahl der Absolventen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften steigern wollen, müssen wir früh das Interesse bei Kindern und Jugendlichen wecken. Dazu trägt das ausgezeichnete Duisburger Projekt bei. Ich bedanke mich bei den Preisträgern für ihr Engagement.“

Die Landesinitiative Zukunft durch Innovation prämiert sieben nordrheinwestfälische Projekte, bei denen Wirtschaft, Hochschule und Schule in einer Region besonders erfolgreich den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Als Sieger des Wettbewerbs von Zukunft durch Innovation erhalten fünf Projekte aus Essen, Frechen, Gladbeck, Unna und dem Bergischen Land jeweils 15.000 Euro für den Ausbau ihrer Arbeit. Ausgezeichnet werden zudem zwei Projekte aus Duisburg und Oberhausen mit je 2.000 Euro für ihr besonderes Engagement. Beworben hatten sich 56 Projekte.

Mitglied in der Jury des Wettbewerbs waren neben Pinkwart Schulministerin Barbara Sommer, Dr. Ing. Willi Fuchs, Direktor des VDI, Klaus Hamacher, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des DLR, sowie Dr. Hans Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Sie wählten besonders Erfolg versprechende, kreative und leicht übertragbare Projektideen im Konzeptstadium, aber auch bereits etablierte Projekte aus. Bewerber mussten unter anderem darstellen, wie sie zu einer nachhaltigen Verbesserung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts in der Region beitragen wollen und wie das Konzept in die Arbeit bereits bestehender oder eines noch zu etablierenden Netzwerks integriert werden kann.

Pressemitteilung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie


31.10.2007

Prof. Dr. Kleemann


Festkolloquium zu Ehren von Prof. Dr. Wolfgang Kleemann

Herr Professor Dr. Paulo J. P. de Freitas vom INESC Microsystems and Nanotechnologies, Lisbon, Portugal
hält einen Vortrag mit dem Thema:

Magnetoresistive devices: From data storage to new biomedical applications

Programm:

16.30 Uhr Informeller Empfang im Foyer vor dem Hörsaal MC 122
17.00 Uhr Begrüßung durch den Dekan
17.05 Uhr Laudatio
17.20 Uhr Vortrag

Abbildung: Prof. Dr. Wolfgang Kleemann


29.10.2007

Plakat


Weihnachtsrätsel - gestellt von Herrn Prof. Dr. Udo Backhaus

Im Herbsturlaub in Südtirol sprang mir das folgende Bild in die Augen. Zum Glück war die Situation so stabil, dass ich schnell nach meiner Kamera laufen und die Phänomene fotografieren konnte. Das Bild zeigt das eindrucksvollste und vielschichtigste der gemachten Fotos.

Preisfrage(n):
Welche Phänomene sind auf dem Bild zu sehen? Auf welchen physikalischen Gesetzmäßigkeiten beruhen die auf dem Foto dargestellten Alltagsphänomene? Oder besser: Mit welchen physikalischen Gesetzmäßigkeiten können die dargestellten Phänomene beschrieben bzw. erklärt werden? Wo kann man solche Beobachtungen machen, unter welchen Umständen werden sie besonders auffällig? Prämiert werden die richtigsten, vollständigsten, originellsten, didaktischsten, . . . Antworten, Bilder und Experimente.

Einsendeschluss: 20. Dezember 2007, 16.00 Uhr
Einsendungen an , Didaktik der Physik
Preisverleihung: 8. Januar 2008, 16 Uhr c.t. in Raum T05R06D10, Campus Essen

Miniposter


22.10.2007

Plakat


Frontiers of Surface Sensitive Electron Microscopy
Oberflächenpysiker aus unserem Fachbereich haben erfolgreich ein Symposium mit diesem Namen auf der DPG-Frühjahrstagung in Berlin eingeworben

Die in-situ Mikroskopie an Oberflächen spielt in der AG Horn von Hoegen des Fachbereiches Physik und im Sonderforschungsbereich 616 „Energiedissipation an Oberflächen“ eine wichtige Rolle. Wie hoch die Kompetenz der Universität Duisburg-Essen in diesem Bereich ist, spiegelt sich nun in der erfolgreichen Beantragung eines Symposiums im Fachverband Oberflächen der DPG wieder.

Das Symposium wird gemeinsam von Dr. Frank-J. Meyer zu Heringdorf im Fachbereich Physik der UDE und Prof. Dr. G. Schönhense von der Universität Mainz organisiert. Ein Liste der Themen und der eingeladenen Sprecher findet sich auf der ebenfalls von Meyer zu Heringdorf gehosteten Webseite.

Die DPG-Frühjahrstagung findet vom 25. - 29. Februar in Berlin statt wobei schon am 24. Februar Tutorien angeboten werden. Deadline für die Übersendung von Abstracts ist der 15. November Mitternacht.


16.10.2007

Peter Grünberg


Kolloquiumsvortrag zum Nobelpreis für Physik
Unser Kollege Prof. C.M. Schneider in dessen Arbeitsbereich der Nobelpreisträger für Physik Peter Grünberg wissenschaftlich tätig ist, wird einen Vortrag halten

Herr Schneider ist geschäftsführender Direktor des "Institut für Festkörperforschung" am Forschungszentrum Jülich. Er erklärt in seinem Vortrag die physikalischen Hintergründe der nobelpreisgeehrten Forschung von Herrn Peter Grünberg.

Der Vortrag beginnt um 17:15 Uhr im Saal MC 122 (Ab 16:45 Uhr Empfang bei Kaffee und Gebäck)

Abbildung: Nobelpreisträger Peter Grünberg
Foto: Forschungszentrum Jülich


09.10.2007

Plakat


Aktualisiertes Vorlesungsverzeichnis - LSF

LSF steht für Lehre, Studium und Forschung. Unter LSF werden unter Veranstaltungen die wichtigsten Informationen zu den Vorlesungen der Physik präsentiert - nur hingehen und zuhören muss man noch selbst.

Momentan gibt es einen Nachtrag: Herr Dr. Tarasevitch bietet die Vorlesung "Einführung in die nichlineare Optik" an. Die Vorlesung gibt eine Einführung in das Gebiet der Optik, in dem die Wechselwirkung vom Licht und Materie von der Lichtintensität abhängt. Grundlagen und ausgewählte Effekte der nichtlinearen Optik wie Frequenztransformation (Erzeugung der Harmonischen und Summefrequenzen), Selbstfokussieung, parametrische Lichtgeneration, induzierte Streuprozesse, Mehrphotonenprozesse werden betrachtet.

Diese Vorlesung ist vornehmlich für Studierende im Hauptstudium gedacht, die über Kenntnisse in der Elektrodynamik verfügen.

Zeit: Montag, 09:30-11:00 Uhr (Termin kann nach Absprache geändert werden)
Raum: MG 148, Campus Duisburg
Beginn: Montag, 22. Oktober 2007


02.10.2007

Plakat


Unsere Plakat-Aktion hat es sogar ins Fernsehen geschafft

Schülerinnen und Schüler habe sich die Sprüche ausgedacht, die nun in Bahnhöfen auf Plakaten für ein Physikstudium an der Universität Duisburg-Essen werben (siehe unter 13.07.2007).

Die Redaktion der WDR Lokalzeit Duisburg fand die Aktion so spannend, dass ein Fernsehjournalist gegen 18 Uhr vorbei kam und im Dekanat das Plakat und noch ein paar kurze Einstellungen in einem Physiklabor gefilmt hat. Pünktlich zum Sendetermin um 19:45 waren die Aufnahmen schon geschnitten und mit Sprechertexten hinterlegt.

Die Sprüche der Schülerinnen und Schüler hängen auf den Bahnhöfen von Bochum, Duisburg, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Mülheim und Münster.

Die Aktion liegt zielgenau in der Einschreibefrist für das Physikstudium. Im Gegensatz zu den Numerus Clausus Fächern, deren Fristen schon abgelaufen sind, kann man sich vom 24.09. 2007 bis zum 31.10.2007 an der Universität Duisburg-Essen für ein Studium der Physik anmelden - gute Jobaussichten inbegriffen.

Plakat


01.10.2007



Lernen durch Lehren

Ein Tutorenjob kann nicht nur Geld in die eigene leere Kasse bringen, sondern auch zu tieferem Verständnis der Materie führen.

Das Tutorienprogramm „Lernen durch Lehren“ des Zentrums für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, GB Hochschuldidaktik hat für die „Train-the-Tutors II“ - Veranstaltung noch Plätze frei!

Die Vergabe von STudHk Verträgen kann an den Nachweis dieser Qualifikation gebunden sein.

Train - the - Tutors II: Schulung für Fachtutorinnen und Fachtutoren bzw. Übungsleiterinnen und Übungsleiter

Der zweitägige Workshop richtet sich an studentische Tutorinnen und Turoren, die Studierende in Tutorien und Übungen als Ergänzung zu Vorlesungen/Seminaren etc. lernbegleitend während der gesamten Studienphase unterstützen. In dem Workshop werden didaktische Methoden zur Gestaltung eines Fachtutoriums erarbeitet und erprobt. Darüber hinaus soll das spezielle Rollenverständnis von Tutorinnen und Tutoren reflektiert werden.

Termin:

Donnerstag, 11.10.07; 9.00 - 17.00 Uhr
Freitag, 12.10.07; 9.00 - 17.00 Uhr
Campus Duisburg, Gebäude LC - Raum 128
Dozentin: Dipl.-Päd. Regina Egetenmeyer
Gerne werden weitere Termine nach Vereinbarung angeboten!

Tutorenprogramm


27.09.2007

Prof. Dr. Andreas Bresges


Köln ruft!

Dr. paed. André Bresges hat einen Ruf an die Universität zu Köln erhalten und tritt dort am 1.10.2007 seinen Dienst als Universitätsprofessor (W3) und Direktor des Instituts für Physik und ihre Didaktik an.

André Bresges, geboren 1971, studierte von 1991 bis 1996 Physik und Technologie an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg. Im Anschluss an die erste Staatsprüfung arbeitete er im Vorbereitungsdienst an Gymnasien und Gesamtschulen und legte 1998 die Zweite Staatsprüfung zum Lehramt Sek. I / Sek. II für die Fächer Physik und Technik ab. Anfang 1999 wurde er von Herrn Prof. Horst Harreis an die Universität Duisburg zurück geworben und befasste sich zusammen mit ihm und Herrn Prof. Norbert Treitz in verschiedenen Drittmittelprojekten mit der Nutzung von Computern und neuen Medien im Physik- und Technikunterricht.

Parallel dazu war André Bresges als Lehrkraft an der Willy-Brandt-Schule Mülheim angestellt und unterrichtete dort die Fächer Physik, Technik und Informatik bis kurz vor seiner Promotion mit einer unterrichtsbezogenen, in Teilen empirischen Doktorarbeit im Jahr 2002.

Unmittelbar vor der Promotionsprüfung erlitt sein Doktorvater, Herr Prof. Dr. rer. nat. Harreis, einen schweren Unfall und verstarb zwei Wochen später. Dem sofortigen Einsatz von Herrn Prof. Gernot Born und dem unbürokratischen Vorgehen der Fakultät war es zu verdanken, dass sowohl das Promotionsverfahren als auch die Weiterführung der wissenschaftlichen Laufbahn abgesichert werden konnten. Seit 2003 arbeitete André Bresges als wissenschaftlicher Assistent (C1) bei Prof. Gernot Born, wo er für seine Berufung wichtige Erfahrungen in der praxisnahen Physiklehrerausbildung und der täglichen Arbeit mit Studierenden sammeln konnte.

Dabei beteiligte er sich mit Vorlesungen und Seminaren an der Lehre im Lehramtsstudium Physik an den Universitätsstandorten Duisburg und Essen. Zusätzlich gab er Vorlesungen und Übungen zur Physik innerhalb der Lehrveranstaltung „Naturwissenschaftlichen Grundlagen des Maschinenbaus“ in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zum Einsatz von Methoden der Physikdidaktik in der Verkehrssicherheitsarbeit wurde von Renault, der Zeitschrift „Stern“ und dem Bundesfahrlehrerverband 2004 mit dem „Safety Star“ ausgezeichnet. Das Innenministerium NRW verlieh der von ihm unter didaktischen Aspekten mitgestalteten und wissenschaftlich begleiteten „Ordnungspartnerschaft zur Reduzierung von Motorradunfällen in der Rureifel“ 2005 den „Landespreis für Innere Sicherheit“.

In Köln wird Prof. Bresges mit der Ausbildung in Physik und Didaktik von Lehrern und Lehrerinnen für Grund- Haupt- und Realschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und für das Lehramt für Sonderpädagogik befasst sein. Dazu möchte er im Kölner „Zentrum für Mathematisch-Naturwissenschaftliche Bildung“ verschiedene Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung des fächerverbindenden Unterrichtes durchführen und neue Medien und Unterrichtsformen in der universitären Lehre erproben. Insbesondere sollen Lehramtsstudierende schon sehr früh an ihre Lehrer-Rolle und an die spezifischen Herausforderungen beim Unterrichten stark heterogener Schülergruppen herangeführt werden.

Universität zu Köln
Institut für Physik und ihre Didaktik
Gronewaldstraße 2
50931 Köln
Telefon: 0221- 470-4648
Email:


14.09.2007

Team


Digitaler Oktopus -
Magnetische Moleküle mit kontrolliert schaltbarem Spin


Eine kürzlich in Nature Materials veröffentlichte Arbeit unter Beteiligung von Mitarbeitern der AG Wende befasst sich mit der kontrollierten Schaltbarkeit magnetischer Moleküle.

Wer aktuelle Forschungsergebnisse im Hinblick auf mögliche zukünftige Anwendungen betrachtet, wird unweigerlich Spintronik und organische Bauelemente als zentrale Stichworte finden. Anders als in herkömmlichen elektronischen Bauteilen, in denen die Ladung der Elektronen zum Transport von Informationen verwendet wird, versucht man nun auch den Spin als Informationsträger auszunutzen.
Darüber hinaus finden organische Moleküle mehr und mehr Interesse für „Plastik-Elektronik“, da sie auf vielen Materialien mit erstaunlich guten strukturellen Eigenschaften aufgebracht werden können und beispielsweise flexible Displays ermöglichen. Um magnetische Moleküle für Spintronik-Bauelemente nutzbar zu machen, ist es notwendig ihre Magnetisierung von außen zu kontrollieren.

Detaillierte Informationen finden Sie im Experiment des Monats September 2007 oder natürlich im Original
(Nature Materials 6, 516 (2007))

13.07.2007

Team


freesty-physics Schülerwettbewerb:
Der coolste Spruch mit den Wörtern „Physik“, „Uni“, „Duisburg-Essen“.


Drei Geldpreise hatte unser Studiendekan Prof. Dr. Michael Farle auf der freestyle-physics Schülerveranstaltung ausgelobt für einen coolen Spruch, der die drei Wörter „Physik“, „Uni“, „Duisburg-Essen“ so attraktiv verbindet, dass man unserem Fachbereich kaum noch widerstehen kann. 89 Sprüche wurden eingesandt - alle Professoren, Mitarbeiter und Mitglieder der Fachschaft konnten sich als Juror beteiligen und Punkte vergeben.

Mit großem Vorsprung haben Gesa Zylla, Lena Pletzer, Alissa Dieckerhoff, Eva Steinke mit einer Gemeinschaftsproduktion den ersten Preis (100 €) gewonnen mit dem Spruch:

In einer Minute Fernsehen verliert man 60 Sekunden spannende Physik in der Uni Duisburg-Essen.

Auf dem zweiten Platz (75 €) liegt Michelle van Lack mit dem Spruch:

Ob du dumm bist oder schlau,
das weiß die Uni auch nicht so genau,
aber in der Uni Duisburg-Essen wird mit Büchern und Elektroschock,
die Physik schon in den Kopf gekloppt!

Den dritten Platz (50 €) hat Dennis Surmann errungen mit dem Spruch:

Physik lernen an der Uni Duisburg-Essen, da kann man Volt und Tesla messen!


06.07.2007

Team


„Join the nanodots“

Unter dieser Überschrift kündigte die Zeitschrift Nature Nanotechnology in ihrer Mai-Ausgabe einen Artikel an, in dem über die erstmalig gelungene Erzeugung von periodischen Nanostrukturen mit Hilfe einzelner Ionen berichtet wird.

Der AG Schleberger ist es in Kooperation mit einer französischen Arbeitsgruppe gelungen, regelmäßige Ketten von nanoskaligen Hügeln („nanodots“) auf einer Isolatoroberfläche herzustellen. Dazu wurden Ionen mit einer kinetischen Energie von 92 MeV unter streifendem Einfall auf eine Kristalloberfläche geschossen. Die Ionen wurden am Beschleuniger GANIL in Caen in Frankreich erzeugt. Um die Oberflächen nach dem Beschuss sauber zu halten, wurde zur Messung ein Rasterkraftmikroskop im Vakuum direkt an der Bestrahlungskammer benutzt.

Detaillierte Informationen finden Sie im Experiment des Monats Juni 2007 oder natürlich im Original
(Nature Nanotechnology 2, 290-294 (2007))

05.07.2007

Fachschaftsfeier


Sommerfest 2007
An alle Physiker und Physikerinnen und Angestellte des Fachbereiches Physik


Am Donnerstag den 5. Juli ab 17 Uhr startet das Sommerfest 2007 des Fachbereichs Physik im Innenhof zwischen MC und MA am Campus Duisburg.

Vom Erstsemester bis zum Dekan, sowie alle weiteren Angestellten des Fachbereichs Physik sind herzlich eingeladen, in der "untergehenden Sonne" die Würstchen, Koteletts und Salate zu vernichten. Dabei werden Bier-, Cola- und Wasservorräte in großen Mengen bereitgestellt.
Kommt zahlreich aus den Laboren, Büros und Seminarräumen zum geselligen Physik-Sommerfest.


Der Fachbereich und Fachschaftsrat Physik


03.07.2007

Prof. Dr. Thomas Guhr


Prof. Dr. Thomas Guhr
Neu berufener Professor für theoretische Physik

Thomas Guhr trat am 1. Juni seinen Dienst als W3-Professor für theoretische Physik in der Nachfolge von Professor Dr. Fritz Haake an. Professor Guhr wird intensiv im Sonderforschungsbereich Transregio 12 "Symmetries and Universality in Mesocopic Systems", der kürzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängert wurde, mitarbeiten. Professor Guhr ist in diesem Sonderforschungsbereich bereits mit zwei Projekten vertreten.

Thomas Guhr, geboren 1961, studierte Physik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er 1987 sein Studium mit einer Diplomarbeit in experimenteller Kernphysik bei Professor Dr. A. Richter abschloss. Er wechselte dann in die Theorie und schrieb seine Doktorarbeit im Gebiet stochastische Quantenphysik bei Professor Dr. H.A. Weidenmüller am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg. Mit dieser Arbeit, für die er auch eine Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft erhielt, wurde Thomas Guhr 1989 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert.

Es folgten je zwei Postdoc-Jahre am Lawrence-Berkeley-Laboratory in Berkeley (Kalifornien, USA) bei den Professoren W. Swiatecki und R. Littlejohn sowie am Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen (Dänemark) bei Professor P. Cvitanovic. Thomas Guhr kehrte dann nach Heidelberg zurück, um sich dort 1996 mit Arbeiten aus dem Bereich Quanten- und Wellenchaos, Zufallsmatrizen und Supersymmetrie zu habilitieren. Diese Arbeiten wurden mit dem Preis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Ein Heisenberg-Stipendium der DFG ermöglichte es Thomas Guhr, seine Forschungen in Heidelberg fortzusetzen. Er nahm zum Jahresbeginn 2001 einen Ruf an die Universität Lund in Schweden an, wo er zunächst als Research Associate Professor und seit 2004 als Full Professor tätig war. Im Januar 2007 nahm er den Ruf nach Duisburg-Essen an.

Zur Zeit arbeitet Professor Guhr sehr datennah an Anwendungen der Konzepte des Quantenchaos in verschiedensten physikalischen Systemen, insbesondere in klassischen Wellenphänomenen (akustische/elastodynamische und elektromagnetische), in Atomkernen sowie in der Quantenchromodynamik (Theorie der starken Wechselwirkung). Darüber hinaus ist Professor Guhr aktiv in der Entwicklung supersymmetrischer Methoden für die Zufallsmatrixtheorie, also in einem Gebiet der mathematischen Physik. In jüngerer Zeit trat als dritter Arbeitschwerpunkt noch die Wirtschaftsphysik hinzu. In diesem schnell wachsenden Gebiet wird versucht, Modelle für ökonomische Prozesse anhand des vorhandenen Datenmaterials zu konstruieren.

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22.06.2007

apl. Prof. Dr. Hermann Nienhaus


Priv.-Doz. Dr. Hermann Nienhaus
zum außerplanmäßigen Professor für experimentelle Physik ernannt

Auf Vorschlag des Fachbereichs und nach Zustimmung des Senats hat der Rektor Herrn Dr. rer. nat. Hermann Nienhaus am 11.05.2007 die Bezeichnung ‚Außerplanmäßiger Professor’ verliehen. Herr Dr. Hermann Nienhaus hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der University of Exeter Physik studiert und mit einer Arbeit zum ‚Ladungsaustausch bei Ionen-Oberflächen-Streuung’ abgeschlossen.

Nach einer zweijährigen kulturellen Tätigkeit am Goethe-Institut in Frankfurt am Main übernahm er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe von Prof. Dr. W. Mönch an der Universität-GH Duisburg und promovierte dort 1994 mit einer Arbeit über ‚Phononen und Adsorbatschwingungen an III-V-Halbleiter-Oberflächen’.

Anschließend wurde er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Duisburg und verbrachte über ein Jahr als Feodor-Lynen Stipendiat am Department of Chemical Engineering der University of California in Santa Barbara. In diese Zeit fiel die Entdeckung des Chemostrom-Effekts, die in Zusammenarbeit mit Prof. W.H. Weinberg und Prof. E.W. McFarland gelang.

Im Jahre 2000 habilitierte Dr. Nienhaus an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg mit einer Arbeit über ‚Electronic excitations by chemical reactions on metal surfaces’. Sein Wechsel auf eine Mitarbeiterstelle an die Universität Essen im Jahr 2002 wurde infolge der Fusion beider Hochschulen zu einem Verbleiben an der neuen Universität Duisburg-Essen.

Die aktuellen Forschungsinteressen konzentrieren sich auf Energietransferprozesse bei Oberflächenreaktionen innerhalb des SFB616, chemische Sensorik mit elektronischen Bauelementen, Schottky-Dioden sowie Oberflächenanalytik und -spektroskopie an dünnen Filmen und Nano-Partikeln.

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21.06.2007

Rektor und Oberbürgermeister beim Begutachten eines Luftkissenfahrzeugs

Start einer Wasserrakete


Erneut Rekordbeteiligung bei freestle-physics

In diesem Jahr haben 1915 Schülerinnen und Schüler teilgenommen - über hundert Teilnehmer mehr als im vergangenen Jahr.

Fast 80 Mitglieder des Fachbereichs Physik vom Viertsemester bis zum Prorektor Professor Dr. Eckart Hasselbrink haben mitgeholfen, die freestyle-physics mit hohem Engagement und einer gehörigen Portion Spaß zu einem Fest der Physik zu machen. Die Stimmung war geprägt von Kreativität, Begeisterung für die Physik und freundschaftlichem Wettkampf. Zeitweilig erinnerte das extra für diesen Anlass aufgebaute, riesige Festzelt an ein Woodstock für technikbegeisterte Nachwuchs-Forscher. Ein kreatives Gedrängel, in dem gefachsimpelt, kritisch beobachtet und sich gegenseitig geholfen wurde.

Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung von ihrem Schirmherrn Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Adolf Sauerland und vom Rektor der Universität Duisburg-Essen Prof. Dr. Lothar Zechlin eröffnet. Das Rahmenprogramm aus Vorträgen, Laborführungen und einem Laborpraktikum wurde über tausend mal in Anspruch genommen. Besonders gefreut haben sich die Organisatoren der Veranstaltung auch über eine engagierte Gruppe von Schülern, die ein eigenes Programm von physikalischen Versuchen als Show präsentiert - die Physikusse der Gesamtschule Hennef.

Um die Früchte der Veranstaltung zu ernten, braucht der Fachbereich einen langen Atem, schließlich können sich die Schüler der 5. Jahrgangstufe erst sieben Jahre später zum Studium einschreiben.

Finanziell unterstützt wird der diesjährige Wettbewerb durch eine großzügige Spende der Firma ThyssenKrupp Steel AG.

Bild links oben: Oberbürgermeister Adolf Sauerland (rechts) und Rektor der Universität Duisburg-Essen Prof. Dr. Lothar Zechlin (Mitte) begutachten ein Luftkissenfahrzeug.

Bild links: Start einer Wasserrakete.


19.06.2007

Prof. Dr. Marika Schleberger


Spannende Ionen: Physik im Colleg

titelt die Rheinische Post, Region Niederrhein am 19.06.2007. Professorin Dr. Marika Schleberger hält im Rahmen des Uni-Collegs einen allgemein verständlichen Vortrag zum Thema "Physik mit Ionen - von der Altersbestimmung zum Raketenantrieb." Normalerweise schießt Sie Ionen auf Oberflächen und sieht sich das Resultat an. In ihrem Vortrag zeigt sie an einigen Beispielen, was man sonst noch mit Ionen machen kann.

Wann Mittwoch, den 20. Juni, 19:30 Uhr

Wo
Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg, Hörsaal MD 162

18.05.2007

Prof. Dr. Heiko Wende


Prof. Dr. Heiko Wende
Neu berufener Professor für experimentelle Physik

Dr. rer. nat. Heiko Wende hat im August 2006 den Ruf auf die W2-Professur „Experimentelle Physik mit dem Schwerpunkt Spektroskopie kondensierter Materie“ am Fachbereich Physik angenommen und hat zum 1.1.2007 seinen Dienst angetreten.

Herr Prof. Wende wird seine neuesten Forschungsergebnisse in seiner Antrittsvorlesung am 23.05.2007 im Rahmen des Physikalischen Kolloquiums vorstellen. Herr Wende lädt im Anschluss an seinen Vortrag zu einem Imbiss ein.

Dr. rer. nat. Heiko Wende (Jahrgang 1970) hat sein Physikstudium an der Freien Universität Berlin absolviert und wurde 1999 mit einer Arbeit über „Extended X-ray Absorption Fine Structure Spectroscopy of Surfaces and Thin Films: Local Structure, Dynamic and Magnetic Properties“ an der FU Berlin promoviert. Als wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. K. Baberschke habilitierte er 2004 zum Thema „Recent advances in X-ray absorption spectroscopy“. Während seiner Promotion und Habilitation führte Herr Prof. Wende verschiedene Forschungsaufenthalte sowohl am Brookhaven National Lab. (USA) in Kooperation mit Prof. Dr. Y.U. Idzerda (NRL) als auch an der University of Washington (Seattle, USA) in Kooperation mit Prof. J.J. Rehr durch. Nach seiner Habilitation arbeitete Herr Prof. Wende im Rahmen seines Heisenberg-Stipendiums an der Uppsala University (Schweden) in Kooperation mit Prof. Dr. O. Eriksson. Aktuelle Forschungsschwerpunkte von Prof. Wende sind: Magnetismus, elektronische und geometrische Struktur ultradünner Filme und Nanostrukturen untersucht mit der Röntgenabsorptionsspektroskopie (NEXAFS, EXAFS, XMCD) an Synchrotronstrahlungsquellen; Studium von Oberflächen- und Grenzflächeneffekten von in situ präparierten Nanostrukturen; Verbesserung des fundamentalen Verständnis der Röntgenabsorptionsspektroskopie in Kooperation mit Arbeitsgruppen der Theorie; Wechselwirkung magnetischer Bio-Moleküle mit ferromagnetischen Filmen

Universität Duisburg-Essen
Fachbereich Physik
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Sekretariat (Christiane Leuchtenberger)
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26.04.2007


Experiment des Monats November 2006 in SCIENCE-Magazin veröffentlicht

Unter dem Titel "Ballistic Electron Microscopy of Individual Molecules" ist das Experiment des Monats November 2006 von Amin Bannani, Christian Bobisch und Prof. Dr. Rolf Möller im renommierten SCIENCE-Magazin veröffentlicht worden. Elektronische Schaltkreise werden immer kleiner, die Erwärmung durch die aufgenommene elektronische Leistung wird dabei zum Problem. Die leitenden Elektronen von ballistischen Strömen geben jedoch keine Energie an die Bauteile ab - vielleicht lässt sich so eine Lösung erzielen.

Den Duisburger Physikern ist es erstmalig gelungen, die Pfade ballistischer Elektronen durch C60-Moleküle hindurch mit dem Ballistischen Elektronen Emissions Mikroskop zu untersuchen.

Detaillierte Informationen finden Sie im Experiment des Monats November 2006 oder natürlich im Original (30. März 2007, SCIENCE, Vol 315, Seite 1824)


21.04.2007


Sonnenbad gegen Physikstudium auf Probe

Fast 30 Schülerinnen haben am Samstag, den 21. April diesen Tausch gemacht. Nach einer Offensive der Pressestelle ist die Zahl der Anmeldungen in den letzten Tagen vor der Veranstaltung noch erfreulich gestiegen - unser Konzept des Probestudiums wird offenbar auch im Sommersemester von Schülerinnen begeistert angenommen.

Auf dem Bild begrüßt Prof. Dr. Möller die engagierten Schülerinnen. Herr Priv. Dozent Dr. Pelster hatte danach die verantwortungsvolle Aufgabe, die Teilnehmerinnen nicht gleich ganz zu verschrecken, ihnen aber trotzdem einen realistischen Eindruck vom Physikstudium zu geben. Im Anschluss an die Vorlesung gab es bei den Studenten Dennis van Vörden und Christian Weiss noch Übungen.


20.04.2007



Mit Bravour absolviert ...

... hat der Fachbereich Physik seine erste Absolventenfeier! Insgesamt haben über 30 Absolventen und mehr als 200 Gäste an der Feier teilgenommen. Nach kurzen Begrüßungsreden durch den Prorektor Herrn Prof. Dr. Fischer und den Dekan des Fachbereichs Physik Herrn Prof. Dr. Schreckenberg, wurden vom Studiendekan Herrn Prof. Dr. Farle die bisherigen Highlights des Studiums und der Forschung des Jahres 2006 vorgestellt. Die Absolventen erhielten danach ihre Urkunden und einen Erinnerung an die Universität aus den Händen des Dekans.
Die besten Arbeiten wurden noch durch eine kurze Vorstellung, eine weitere Urkunde gewürdigt und mit einem Preis ausgezeichnet. Zum Abschluss bedankte sich Herr Farle bei Frau Dagmar Thien und Frau Hattice Karacuban, die mit Unterstützung vieler weiterer Helfer diese Absolventenfeier organisiert und zu einem erfolgreichen Fest gemacht haben.

Beim Buffet wurden noch rege Anekdoten aus dem Studium ausgetauscht und die eine oder andere Visitenkarte vom Rekruting-Stand von Siemens wechselte den Besitzer.

Das Gästebuch mit einigen Fotos, die die Stimmung auf dem Fest illustrieren, finden Sie in Bildschirmauflösung (2 MB) und in druckfähiger Auflösung (13 MB)

26.03.2007


Bestnote für Antrag beim Stanford Synchrotron Radiation Laboratory (SSRL)

Ein internationales Gutachtergremium hat einen Gemeinschaftsantrag der Arbeitsgruppe Prof. Farle (Fachbereich Physik, Uni-DuE) und der Arbeitsgruppe Prof. Stöhr (Stanford University and Radiation Laboratory, USA) zur "Stochastik und korrelierten Dynamik von Nanomagneten" mit der Bestnote aller eingereichten Anträge genehmigt.
Das Projekt läuft über zwei Jahre und erlaubt Diplomanden und Doktoranden der beiteiligten Gruppen regelmäßige Messzeiten an der SSRL in Kalifornien durchzuführen. Ziel ist ein besseres Verständnis thermischer Fluktuationen in Übergittern aus Nanomagneten zu erhalten, was u.a. für die nächste Generation magnetischer Festplatten von Wichtigkeit ist.

22.03.2007


“Neue Kekse in den Dosen”

Unter diesem Titel berichtete die NRZ/Duisburg am 21. März von der offiziellen Übergabe der fusionsbedingten Umbauten für den Fachbereich Physik. Seit Mai 2003 hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW die Umbau- und Umzugsarbeiten betreut.
Die Übergabefeier am 20. März fand leider etwas abseits im Mercator-Haus statt – die Räume der Physik waren schon belegt. Trotzdem haben Frau Annette Jäger, Bürgermeisterin der Stadt Essen, und einige weitere Gäste den Weg durch den Regen nicht gescheut und sich einen Eindruck von den neuen Laboren gemacht.

Das nebenstehende Foto zeigt Frau Therese Yserentant, Leiterin des Bau- und Liegenschaftsbetriebes Duisburg, bei der Übergabe symbolischer Geschenke an den Rektor der Universität Prof. Lothar Zechlin und an den Dekan des Fachbereichs Herrn Prof. Michael Schreckenberg (Mitte).

15.03.2007


Nobelpreisträger Prof. Roy J. Glauber hält bei uns einen Vortrag

Der Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen freut sich über den Besuch eines langjährigen Bekannten. Der Nobelpreisträger für Physik des Jahres 2005 hält einen Vortrag mit dem Titel „Cooperative emission and scattering of light quanta“.

Der Theoretiker Glauber (Harvard University Cambridge, USA) gilt als ein Gründungsvater der modernen Quantenoptik. Vor mehr als 30 Jahren hat er eine schlüssige Quantentheorie entwickelt, die alle Wellen- und Teilchenaspekte elektromagnetischer Wellen berücksichtigt. Damit schuf er die theoretischen Grundlagen für die Lichterzeugung in Lasern.

Die Essener Physiker sind stolz darauf, dass sie ihn 1997 zum Ehrendoktor gemacht haben, acht Jahre bevor er durch den Nobelpreis gewürdigt wurde.

Professor Fritz Haake wird einiges mit Roy Glauber zu besprechen haben, hat er doch 1970 – 1971 bei ihm als „Postdoc“ gearbeitet.

Der Vortrag findet am Freitag, dem 23.3.07, 15 Uhr c.t. im Hörsaal MC 122 statt.

20.02.2007 Physik auf der Didacta in Köln vertreten

Die AG Born beteiligt sich mit zwei Angeboten am Messestand der Universität Duisburg-Essen auf der "Didacta" (Köln, 27.02 - 3.03.2007):
  1. Mit einer Holografieausstellung, und mit dem beiliegenden Flyer , bewerben wir unser Holografielabor als Angebot für Schulen.
  2. In Kooperation mit Herrn Stefan Hoffmann von unserem Spin-Off "EINBLICK Medien" bieten wir Lehrern und Entscheidern den Entwurf und die Fertigung von maßgeschneiderten Schulversuchen zur Modernen Physik (Rasterkraftmikroskopie, Ultraschalldiagnostik, optisch aktive Medien, Brennstoffzellen...) komplett mit tutoriellen Medien und Arbeitsmaterialien an.

02.02.2007



Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften beruft Dr. Cedrik Meier als Mitglied des Jungen Kollegs

Das Junge Kolleg der NRW-Akademie der Wissenschaften soll exzellenten Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform für interdisziplinären Austausch bieten. Neben Fachthemen sollen auch aktuelle wissenschafts- und gesellschaftpolitische Aspekte diskutiert werden. Die Kollegiaten werden fachlich und ideell unterstützt, etwa durch einen Paten aus dem Kreis der ordentlichen Akademiemitglieder, der als Bindeglied zwischen den erfahrenen Mitgliedern und dem Nachwuchs fungieren soll. Zusätzlich werden die Kollegiaten durch ein persönliches Stipendium sowie mit Mitteln für längere Forschungsaufenthalte im Ausland gefördert.

Das Junge Kolleg wird mit Mitteln der Stiftung Mercator, die über sechs Jahre 2,93 Millionen Euro zugesagt hat, finanziert.

Die 13 neuen Mitglieder des Jungen Kollegs wurden in einem Auswahlverfahren von einer Kommission aus über 130 Vorschlägen ausgewählt. Vorschlagsberechtigt waren Hochschulrektoren, Institutsleiter sowie Sprecher von Sonderforschungsbereichen. Gemeinsam mit Dr. Cedrik Meier wurden Mitglieder der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum, sowie der Universitäten Bonn, Köln und Münster berufen.

In einem Festakt, bei dem Innovationsminister Prof. Dr. Pinkwart ein Grußwort zur Gründung des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften sprach, erhielten die neuen Mitglieder des Kollegs ihre Berufungsurkunde.

Dr. Meier leitet die BMBF-Nachwuchsgruppe „NanoPhox-Nanophotonik mit Oxiden“ und ist Teilprojektleiter des Sonderforschungsbereiches 445 der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Nanopartikel aus der Gasphase“. Durch die Berufung ans Junge Kolleg wurde er für seine Arbeiten zur nanostrukturierten Lichtemittern ausgezeichnet.

Kontakt:
Dr. Cedrik Meier
Universität Duisburg-Essen Fachbereich Physik
Lotharstr. 1
D-47048 Duisburg
Tel. +49-(0)203-379-3267
Fax +49-(0)203-379-2709
Email: cedrik.meier@uni-due.de
www: http://www.nanophox.net


04.11.2006

BMBF fördert Nachwuchsgruppe zu Photonik mit bis zu 1,7 Millionen Euro

Im Profilbereich "Nano" der Universität Duisburg-Essen gibt es Grund zu feiern: Einer der begehrten NanoFutur-Awards des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde in den Fachbereich Physik vergeben.

Mit seinem Projekt "NanoPhOx-Nanophotonik mit Oxiden" konnte Nachwuchswissenschaftler Dr. Cedrik Meier sich in einem deutschlandweiten Wettbewerb durchsetzen. Das Projekt wird in den nächsten fünf Jahren vom BMBF im Rahmen einer Nachwuchsgruppe gefördert, Stellen für einen PostDoc und zwei Doktoranden stehen zur Verfügung.

Bei dem Projekt geht es um zwei hochaktuelle und spannende Themen, die in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt haben: Nanophotonik und der durchsichtige Oxidhalbleiter Zinkoxid (ZnO). Nanophotonik, das bedeutet, mit Methoden der Nanotechnologie die Eigenschaften von Licht maßschneidern und kontrollieren zu können. Wichtige Systeme sind hier photonische Kristalle, die auch im geplanten Projekt hergestellt werden sollen. In diesen Strukturen kann Licht auf kleinstem Raum eingefangen oder auf einem Chip "um die Ecke" geführt werden. Das ermöglicht vielversprechende Bauelemente für die Optoelektronik, etwa Nanolaser mit niedrigen Schwellströmen. Zinkoxid ist ein besonders attraktives Material in diesem Zusammenhang: Es ermöglicht nämlich die Herstellung von solchen Bauelementen im sichtbaren und UV-Spektralbereich. Das ist mit konventionellen Materialien wie Silizium und Galliumarsenid nicht möglich. Darüber hinaus ist ZnO besonders interessant für Anwendungen bei Zimmertemperatur, was wichtig ist, wenn solche Bauelemente im Alltag Verwendung finden sollen.

Überzeugt hat die Gutachter nicht nur das hervorragende wissenschaftliche Konzept sondern auch die ausgezeichneten Arbeitsbedingungen an der Universität Duisburg-Essen. Darauf kann auch die Hochschulleitung stolz sein: Sie hatte mit einem universitätsinternen Nachwuchswettbewerb den Anstoß für das neue Projekt von Dr. Cedrik Meier gegeben. Auch der Fachbereich Physik hat bei der Einrichtung der Labore großzügige Unterstützung zugesagt.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Science-to-Business-Center Nanotronics der Degussa AG in Marl durchgeführt. Wissenschaftler der Degussa entwickeln in dem neuen Forschungszentrum disziplin- und branchenübergreifend mit Hochschulforschern, Zulieferern und Kunden innovative, auf Nanomaterialien basierende Systemlösungen für die Elektronikindustrie. Die intensive Kooperation entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht eine schnelle Umsetzung des wissenschaftlichen Know-hows in marktreife Produkte und Technologien. Hier ist ein Austausch von Proben und Materialien geplant, sowie die Schaffung von Schnittstellen zwischen Photonik und Optoelektronik.

Weitere Informationen:

Dr. Cedrik Meier
Tel. 0203-379-3267
Email:
www: www.nanophox.net


21.10.2006



Erfolgreicher Auftakt des Probestudiums "Trau Dich" für SchülerInnen im WS06/07

Fast 140 Schülerinnen und Schüler haben am 21.10. im vollbesetzten großen Hörsaal ihr Probestudium Physik aufgenommen. Nach einer Einführung durch den Studiendekan Prof. Dr. Michael Farle ging es zur ersten Vorlesung in den etwas größeren Hörsaal nebenan (Bild links) .

An den ersten drei Samstagen wird ein mathematischer Grundkurs mit jeweils 2h Vorlesung und einer anschließenden Übungsstunde geboten. Bis zu den Weihnachtsferien folgen dann sechs Experimentalphysik-Vorlesungen incl. Übungen. Im neuen Jahr beginnt das Probestudium mit drei samstäglichen Vorlesungen über theoretische Physik mit Übungen; den Abschluß bilden drei Veranstaltungen im Physikalischen Praktikum, wo eigene Experimente durchgeführt werden.


08.10.2006

Forschungs - Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2006:

Die Duisburg-Essener Physiker haben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Berichtszeitraum 2002 - 2004 insgesamt 10,7 Millionen Euro an Fördermitteln erhalten und belegen damit im Bundesvergleich einen beachtlichen sechsten Platz nach Karlsruhe, Hamburg, der FU Berlin und den beiden Münchner Universitäten.

Die folgenden Tabellen weisen für die jeweils 20 Hochschulen mit dem höchsten DFG-Bewilligungsvolumen (Berichtszeitraum 2002 bis 2004), die Rangfolgen der Hochschulen im Rahmen der förderbasierten Forschungsindikatoren (Drittmittel, Wissenschaftliche Expertise, Internationale Attraktivität sowie forschungsbezogene Kooperationsaktivitäten und Vernetzung) aus.

Zusammenfassender Indikatorenvergleich für die 20 Hochschulen mit dem höchsten DFG-Bewilligungsvolumen im Fachgebiet Physik
Zusammenfassender Indikatorenvergleich für die 20 Hochschulen mit dem höchsten DFG-Bewilligungsvolumen: Absolute Betrachtung (Teil 1)
Zusammenfassender Indikatorenvergleich für die 20 Hochschulen mit dem höchsten DFG-Bewilligungsvolumen : Absolute Betrachtung (Teil 2)

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08.09.2006 Warum Physik studieren ?

Für Physikerinnen und Physiker werden ausgezeichnete Berufsaussichten prognostiziert. Dies besagt die Analyse der vom Stern Magazin veröffentlichten "Job-Ampel". Demnach gab es im Jahr 2005 kaum arbeitslose Physikerinnen und Physiker unter 35 Jahren. Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote mit 4% sehr niedrig. Auch hören derzeit mehr ältere Physiker auf als junge nachrücken. Somit ergeben sich hervorragende Möglichkeiten gute bezahlte Positionen auf dem Arbeitsmarkt der nahen Zukunft zu finden.

30.08.2006

DFG erweitert Förderung für "Naturwissenschaftlichen Unterricht"
Gute Noten für Unterrichtsforscher


Die Forschergruppe und das Graduiertenkolleg "Naturwissenschaftlicher Unterricht", kurz: nwu-essen, können ihre Unterrichtsforschung in den kommenden dreieinhalb Jahren weiter ausbauen. Am 4. April erhielten sie die mündliche Zusage, dass zehn für die kommenden vier Jahre beantragte Forschungsprojekte sowie ein Graduiertenkolleg finanziert werden sollen. Inzwischen ist dies auch schriftlich bestätigt worden. Geldgeber ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die vor drei Jahren die nwu-essen mit zunächst sieben Projekten eingerichtet hat. Die Essener Kombination von Forschergruppe und Graduiertenkolleg ist in Deutschland bislang einmalig.

Die neue Förderung beginnt im Oktober 2006 und beträgt allein an Sachmitteln fast 500.000 Euro und umfasst insgesamt 27 Mitarbeiter und eine Professur. Die Projekte werden in den kommenden Jahren an Daten von fast 19.000 SchülerInnen sowie ca. 2.500 Lehrkräften Grundlagen über Lehren und Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht erforschen; als wichtige Datenbasis werden mehr als 500 Unterrichtsvideos aufgezeichnet.

Mit dieser Erweiterung sehen die Sprecher, die Professoren Hans E. Fischer und Elke Sumfleth, ihre Arbeit der vergangenen zweieinhalb Jahre bestätigt: "Insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die hervorragende Doktorandenausbildung bekamen von den Gutachtern ausdrücklich Bestnoten." Die Zusammenarbeit von Biologiedidaktik, Chemiedidaktik, Physikdidaktik, Lehr-Lern-Psychologie und Erziehungswissenschaft hat sich hervorragend bewährt. Sie kann durch die in einem Gebäude untergebrachte Gruppe besonders effektiv organisiert werden.

Die Nachwuchsförderung behält ein besonderes Gewicht in der Forschergruppe: Mit rund einer Mio. Euro wird das Graduiertenkolleg ausgestattet, in dem zwölf Stipendiaten sowie über zwanzig weitere Doktoranden der beteiligten Lehrstühle und Projekte eine interdisziplinäre Ausbildung in Unterrichtsforschung und Unterrichtspraxis erhalten. Auch die Hochschulleitung signalisiert: "Wo wir helfen können, zum Beispiel bei der Einrichtung der Arbeitsplätze und Ausstattung der Räume, wollen wir das gerne tun."

http://www.uni-essen.de/nwu-essen/


21.08.2006 Die Ergebnisse der Lehrevaluation (SS06) sind jetzt on-line unter "Internes". Studierende wenden sich wegen des Benutzerkennworts/Passworts bitte an die Fachschaft.

10.08.2006





Kooperationsvereinbarung mit chinesischer Universität

Bereits im Juni wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem Fachbereich Physik und dem "College of Science" an der China University of Mining and Technology (CUMT) in Xuzhou (Jiangsu Provinz, China) unterzeichnet. Im Rahmen des Vertrages sind der Austausch von Dozenten und Studierenden, gemeinsame Forschungsprojekte und Studienprogramme vorgesehen. Die Abbildung zeigt Prof. Gang Tang (Dekan des College of Sciences) und Prof. M. Farle (Studiendekan Fachbereich Physik) bei der festlichen Unterzeichnung des Vertrages am 15.06.2006.


08.08.2006



Neue Kooperation mit türkischer Universität

Die Universität Duisburg-Essen und die Sakarya Universität (Türkei) haben eine bilaterale Vereinbarung im Rahmen des SOCRATES (ERASMUS) Programms unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist der Austausch von Dozenten und Studierenden für 2006/2007. Ansprechpartner ist auf deutscher Seite und auf türkischer Seite. Eine Liste aller Partnerhochschulen ist hier zu finden.


01.08.2006





Kontakt: Dr. André Bresges


Angehende Physiklehrer gehen in die Luft
Der fliegende Seminarraum

Es ist ein alltägliches Verkehrsmittel, und dennoch fragt man sich bei jedem Blick gen Himmel: "Warum fliegt ein Flugzeug?" Das zu beantworten, war Aufgabe für Lehramtsstudierende der Physik der Uni Duisburg-Essen im vergangenen Sommersemester. Wochenlang studierten sie im Hörsaal Aerodynamik, Antriebstechnik, Fluginstrumente sowie die Entstehung und Vermeidung von Fluglärm.

Am letzten Freitag (28. Juli) hatten acht Studierende der Physik am Flugplatz Essen/Mülheim ihren großen Tag: Der Fachbereich Physik der UDE stiftet ihnen für einen Tag ein Flugzeug, einen ausgebildeten Piloten und das Flugbenzin, um ihre während des vergangenen Semesters erarbeiteten theoretischen Kenntnisse in einem ganz praktischen Kontext, aber 2000 Fuß über Grund zu erproben und zu vertiefen.

"Diese Art von Seminar ist wichtiger Bestandteil der neu gestalteten Ausbildung von PhysiklehrerInnen an der UDE", sagt Seminarleiter und Physikdidaktiker Dr. André Bresges. "Unter dem Titel "Physik im Kontext" werden die Lehramtsstudierenden über drei Semester lang darin fit gemacht, die physikalischen Gesetze in Forschung, Technik und Alltagsdingen zu erkennen, damit sie ihren Schülern diese später spannend und verständlich erklären können."


01.08.2006



Andreas Ney hat einen Ruf an die Universität von Nebrasca, Lincoln abgelehnt

Der Team Leader des Marie Curie Excellence Grants "MAGLOMAT" (www.maglomat.de), Dr. Andreas Ney, am Fachbereich Physik der Uiversität Duisburg-Essen hat hat einen Ruf der Universität von Nebraska in Lincoln, USA auf eine Assistenz-Professur für nanoskalige Festkörperphysik erhalten und abgelehnt. Er bleibt somit mit seiner Gruppe der Universität Duisburg-Essen erhalten.

18.07.2006



Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Siegfried Großmann

Am 12. Juli erhielt Prof. Dr. Siegfried Großmann, Professor für Theoretische Physik an der Philipps-Universität Marburg im Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen den Grad und die Würde eines Doktors der Naturwissenschaften ehrenhalber.

Bilder von der Festveranstaltung findet man hier.

16.07.2006 Preise für Absolventen im Fachbereich Physik

Auch in diesem Jahr wurden auf dem Festakt des Dies academicus die besten Absolventinnen und Absolventen der Universität in Kooperation mit der Sparkasse Duisburg und der Duisburger Universitäts-Gesellschaft geehrt.

Als beste Promotion und beste Diplomarbeit wurden auf Vorschlag des Fachbereichsrats Physik geehrt:

Dr. Mario Brands
Elektronischer Transport in nanostrukturierten ferromagnetischen Leiterbahnen
Summa cum laude

Dr. Sebastian Müller
Periodic-Orbit Approach to Universality in Quantum Chaos
Summa cum laude

Dr. Urs Schreiber
From Loop Space Mechanics to Nonabelian Strings
Summa cum laude

Christoph Hassel
Magnetowiderstand nanostrukturierter ferromagnetischer Leiterbahnen
Mit Auszeichnung

Markus Fendrich
Wachstum organischer Moleküle auf anorganischen Oberflächen
Rechnungen und Simulationen mit Hilfe empirischer Potentiale
Sehr gut

Markus Degenhardt
Entwicklung einer Temperaturregelung mit Aerosolkühlung und deren Erprobung an einer Diamantbeschichtungsanlage
Sehr gut


16.07.2006

DAAD-Preis für Zarah Shojaaee

Im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus erhielt die Teheranerin Zarah Shojaaee den DAAD-Preis für ausländische Studierende. Nachdem die Physik-Studentin im Wintersemester 2003/2004 an die UDE kam, hat sie es innerhalb weniger Monate geschafft, so gut Deutsch zu lernen, dass sie ihre Diplomprüfungen im letzten Jahr mit herausragendem Erfolg ablegte. Neben ihren wertvollen Experimenten im Labor machte sich Frau Shojaaee auch um das Advanced Study Program in Physics verdient, bei dem sie unter anderem ausländische Studierende betreute. "Frau Shojaaee ist eine moderne, aufgeschlossene, sehr intelligente Frau, die unserem Iranbild durchaus eine andere Facette hinzufügt", so ihr Laudator Professor Dr. Dietrich Wolf.

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16.07.2006 Studienbeiträge ab Sommersemester 2007

Der Senat hat am 23. Juni in einer außerordentlichen Sitzung über eine Studienbeitragssatzung beraten und beschlossen, dass an der UDE ab dem Sommersemester 2007 Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester erhoben werden. Besondere Regelungen gelten u.a. für Studierende, die nicht BAföG-Leistungen beziehen und studierende Geschwister an der UDE haben oder auch für studierende Eltern minderjähriger Kinder. Die Einnahmen werden zur Verbesserung der Lehre und Studienbedingungen eingesetzt, insbesondere für die Optimierung der lehr- und lernbezogenen Infrastruktur. Die Mittel sollen auch für die Beschäftigung von Studierenden genutzt werden, die als Mentoren, Tutoren oder Hilfskräfte die Studiensituation verbessern helfen. Ein weiterer Teil der Mittel soll für den Aufbau einer Stiftung der Universität verwendet werden, die auch den Studierenden zugute kommen wird.


06.07.2006




Prof. Dr. Siegfried Großmann erhält die Ehrendoktorwürde.

Am 12. Juli erhält Prof. Dr. Siegfried Großmann, Professor für Theoretische Physik an der Philipps-Universität Marburg im Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen den Grad und die Würde eines Doktors der Naturwissenschaften ehrenhalber.

Mit der Verleihung des Ehrendoktors würdigt die Hochschule die hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen Siegfried Großmanns insbesondere in der Theorie der Turbulenz und in der nichtlinearen Dynamik ("Chaosforschung"). Durch eine seiner Pionierleistungen ist er besonders mit der hiesigen Universität verbunden: Unter seiner Anleitung schrieb der Essener Professor Stefan Thomae seine Diplomarbeit "uber Wege ins Chaos", die später Berühmtheit erlangte.

Siegfried Großmann gilt auch als ein bedeutender akademischer Lehrer. Viele seiner Schüler sind in brilliante Forscherkarrieren gestartet, einige bekleiden angesehene Professuren in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden. Großmanns Marburger Vorlesungen haben legendären Ruf. Seine mathematisch-physikalischen Lehrbücher haben Generationen von Studenten begleitet und erfahren viele Neuauflagen.

Vielfach gefragt ist Großmanns Rat bei wissenschaftlichen Zeitschriften, bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, beim Wissenschaftsrat und auch der Bundesregierung.

Für seine Erfolge als Forscher und sein allgemeinnütziges Engagement für die Wissenschaft wurde Siegfried Großmann oft geehrt. Im Jahr 1995 erhielt er die Max-Planck-Medaille, die höchstmögliche Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für theoretische Physiker. Ein Jahr später wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Physiker in Duisburg und Essen freuen sich darüber, den vielen früheren Auszeichnungen nun als ihr Bestes den Ehrendoktor ihrer Universität Duisburg-Essen folgen lassen zu dürfen

Quelle: Prof. Dr. Fritz Haake

28.06.2006



Ehrendoktorwürde für Nobelpreisträger Prof. Dr. Herbert Kroemer

Am 23. Juni erhielt Prof. Dr. Herbert Kroemer, Professor für Electrical Engineering and Materials an der University of California, Santa Barbara (UCSB) und Nobelpreisträger der Physik im Jahre 2000 im Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen den Grad und die Würde eines Doktors der Naturwissenschaften ehrenhalber.

Bilder von der Festveranstaltung findet man hier.

Vortrag von Prof. Kroemer zum Download (PDF-Datei).

26.06.2006 Die amtlichen Wahlergebnisse wurden bekannt gegeben:
Prof. Dr. Andreas Wucher ist demnach mit beachtlichen 31 von 366 gültigen Stimmen aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer in den Senat gewählt worden. Der Fachbereich Physik gratuliert!

Die neue Zusammensetzung des Fachbereichsrates findet man hier.

25.06.2006 Achtung Studieninteressierte

Wer Physik studiert, hat die besten Chancen, nach dem Studium einen Job zu bekommen. Dies zeigt die "Job-Ampel", die der Berufsforscher Michael Weegen von der Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit dem "Stern" entworfen hat. Sie informiert wie sich für 27 Studienfächer die Chancen auf dem Arbeitsmarkt bis 2011 entwickeln werden. Die "Job-Ampel" wird im Internetangebot stern.de vorgestellt. Demnach gilt:

"Absolventenanstieg ist sicher - die guten Chancen auch"

Absolventen: Der gravierender Absolventenrückgang auf weniger als 1500 ist zu Ende. Bis 2012 nimmt die Absolventenzahl langsam auf über 3000 zu.

Erwerbstätige: Junge Physiker sind in vielen Branchen sehr gefragt. Derzeit verlassen mehr ältere Physiker den Arbeitsmarkt (über 1700) als von den Hochschulen neu hinzukommen.

Arbeitslose: Die Zahl der arbeitslosen Physiker unter 35 Jahre bleibt auch 2005 minimal (unter 500); die fachspezifische Arbeitslosenquote insgesamt liegt 2005 wiederholt unter 4 %.

Alle Ergebnisse

18.06.2006


Nobelpreisträger Prof. Dr. Herbert Kroemer erhält die Ehrendoktorwürde.

Am 23. Juni erhält Prof. Dr. Herbert Kroemer, Professor für Electrical Engineering and Materials an der University of California, Santa Barbara (UCSB) und Nobelpreisträger der Physik im Jahre 2000 im Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen den Grad und die Würde eines Doktors der Naturwissenschaften ehrenhalber.

Mit der Verleihung der Ehrenpromotion ehrt die Universität einen Physiker, der sich durch seinen visionären Weitblick auszeichnet und durch sein tief greifendes physikalisches Verständnis, das weit über sein "eigentliches" Forschungsgebiet - die theoretische Halbleiterphysik - hinausgeht. Seine bahnbrechenden Arbeiten waren mehrfach Ausgangspunkt für ganze Zweige der anwendungsorientierten Experimentalphysik, der Elektrotechnik und der Optoelektronik. So haben einige der technologischen Entwicklungen, die auf die Ideen von Prof. Kroemer zurückgehen, heute einen festen Platz in der Informationstechnologie (Satellitenkommunikation), bis hin zur Unterhaltungselektronik (CD- und DVD-player), gefunden

Herbert Kroemer wurde 1928 in Weimar geboren. Er promovierte 1952 an der Universität Göttingen in Theoretischer Physik mit einer Arbeit über heiße Elektronen in Transistoren, einer damals noch völlig neuen Klasse von elektronischen Bauelementen. Bereits früh zeigte sich seine Nähe zur anwendungsorientierten Forschung. Und so waren die folgenden Stationen seiner Karriere verschiedene Industrielaboratorien in Deutschland und den USA. Aus dieser Zeit stammen einige der wichtigsten Arbeiten von Prof. Kroemer, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben. Zu erwähnen wären hier seine Arbeiten zur Theorie der Transistor-Emitter mit großer Bandlücke, die gerade heute im Bereich der "Heterojunction Bipolar Transistors" mit Frequenzen bis über 100 GHz große Aktualität haben. Auch seine Arbeiten zum Verständnis des Gunn-Effekts haben wichtige Impulse zur Entwicklung leistungsfähiger Hochfrequenz- und Mikrowellen-Bauelemente geliefert. Unabdingbar für diese Fortentwicklung der Theorie der Halbleiterbauelemente war ein tiefgreifendes Verständnis der Festkörpertheorie, insbesondere der Ladungsträgerdynamik in nichttrivialen Bandstrukturen, das Prof. Kroemer in jenen Jahren erarbeitet hat. Dies führte ihn auch auf ein eher esoterisch anmutendes Thema, nämlich das Konzept eines "Negativ-Masse-Verstärkers". Gerade in dem zur Zeit hochaktuellen Forschungsfeld der THz-Spektroskopie hat dieses Konzept durch die Entwicklung leistungsfähiger p-Germanium-Laser jedoch große Bedeutung erlangt.

Diese Beispiele zeigen, dass Herbert Kroemer nicht im Mainstream mitschwimmt, sondern es bevorzugt, sich mit Problemen zu beschäftigen, die ihrer Zeit ein bis zwei Generationen voraus sind. Dies gilt auch für sein fruchtbarstes Wirkungsgebiet, das der Halbleiter-Heterostrukturlaser. Bereits 1963 stellte er alle wesentlichen theoretischen Grundlagen zur Entwicklung von Raumtemperatur-Halbleiterlasern vor, die heute in jedem CD- und DVD-Spieler zu finden sind.

Im Jahre 1976 konnte die University of California, Santa Barbara (UCSB) Herrn Kroemer gewinnen, um dort ein grundlagenorientiertes Forschungsprogramm auf dem Gebiet der Verbindungshalbleiter aufzubauen. Der einzigartige Aufstieg der UCSB zu einer der profiliertesten Forschungseinrichtungen der Welt ist sicher auch das Verdienst von Herrn Kroemer.

Durch seine anspruchsvollen Lehrveranstaltungen und seine intensive Betreuung von Doktoranden hat Herbert Kroemer einen ausgezeichneten Ruf als Hochschullehrer erworben. Seine Beiträge zu zwei Standard-Lehrbüchern der Physik ("Introduction to Solid-State Physics" von Charles Kittel und "Thermal Physics" von Charles Kittel und Herbert Kroemer) und sein Lehrbuch zur Quantenmechanik haben ihn auch als Didaktiker weltweit bekannt gemacht. Weniger bekannt sind verschiedene Beiträge zum amerikanischen Fachblatt für physikalische Didaktik, "American Journal of Physics". Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie scheinbar wohlbekannte Probleme unter neuem Blickwinkel und mit der Herrn Kroemer eigenen gedanklichen Schärfe behandeln.

Auch an der University of California war Prof. Kroemer gleichermaßen in der theoretischen Physik wie den grundlagenorientierten Ingenieurwissenschaften zu Hause. So wurde er zu einem der Pioniere der Molekularstrahl-Epitaxie von III-V-Verbindungshalbleitern mit der sich sowohl niedrigdimensionale Quantenstrukturen als auch neuartige elektronischen Bauelemente herstellen lassen. In Anerkennung der bahnbrechenden Arbeiten zur Theorie und Realisierung von Halbleiter-Heterostrukturen wurde Herrn Kroemer, gemeinsam mit Jack Kilby und Zhores Alferov, im Jahre 2000 der Nobelpreis in Physik verliehen.

Die Verleihung des Dr. rer. nat. h.c. durch die Universität Duisburg-Essen wäre nicht nur eine Ehrung für einen der wichtigsten Halbleiterphysiker des 20. Jahrhunderts. Die Hochschule würde damit auch den großen Einfluss, den Herrn Kroemers Wirken auf die Forschung an unserer Universität hat, anerkennen. Halbleiter-Heterostrukturen werden nicht nur in verschiedenen Gruppen der Experimentalphysik intensiv genutzt und untersucht. Sie sind auch eng verwandt mit Themenschwerpunkten, die in den Sonderforschungsbereichen "Magnetische Heteroschichten" und "Energiedissipation an Oberflächen" behandelt werden. Dem Werk von Herrn Kroemer entsprechend, das immer die Grenzen zwischen Theorie und Experiment, zwischen Physik und Ingenieurwissenschaften überbrückt hat, sind die Beziehungen zu unserer Universität jedoch nicht nur auf die Physik beschränkt. Viele der Themenfelder der Elektrotechnik, insbesondere am Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik, aber beispielsweise auch im Bereich Werkstoffe der Elektrotechnik, gründen sich direkt auf den erwähnten Arbeiten von Herrn Kroemer. Er symbolisiert daher in einzigartiger Weise die anerkannt gute Zusammenarbeit zwischen Physik und Ingenieurwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen.

Schließlich sei auch erwähnt, dass es enge persönliche Kontakte zwischen Herrn Kroemer und Wissenschaftlern an der Universität Duisburg-Essen gibt. Diese über die fachliche Zusammenarbeit hinausgehenden Verbindungen bestehen seit mehreren Jahrzehnten und umfassen mittlerweile drei Forscher"generationen".

Die Verleihung des Doktors der Naturwissenschaften ehrenhalber ist daher nicht nur eine Würdigung des Werks von Herrn Kroemer. Sie wird auch die traditionell guten Beziehungen zwischen der University of California und der Universität Duisburg-Essen stärken und vertiefen. Die Annahme dieser Ehrung durch Herrn Kroemer ist zugleich auch Auszeichnung unserer Universität und Anerkennung ihrer Leistungen.

Quelle: Würdigung von Prof. Dr. Axel Lorke


02.05.2006 Bestnoten für Physik Professoren

"Der Professor scheint wirklich Freude an seiner Arbeit zu haben und vermag es, die Studierenden mitzureißen und zu motivieren", "...der Professor kann selbst trockene Themen bzw. Teilgebiete anschaulich und verständlich vermitteln". So und ähnlich bewerten Studierende des Fachbereichs Physik der Universität Duisburg Essen ihre Professoren und deren Lehrleistungen. Dazu gab es im WS 05/06 eine umfangreiche (geheime) Befragung unter allen Studierenden des Fachbereichs, die nun vollständig vorliegt, und nach der Prof. Wolfgang Kleemann mit Bestnoten eindeutig den Spitzenplatz belegt. Insgesamt zeichnen die Studierenden durchweg ein sehr positives Bild von ihren Professoren und dem Lehrangebot. Vor allem die sehr gute Studiensituation an der Universität Duisburg Essen mit einem sehr günstigen Betreuungsverhältnis, einem breitem Spektrum an Vorlesungsthemen und die erkennbar große Mühe, die sich Professoren bei der Darstellung von Vorlesungs Experimenten in großer Zahl geben, wird von den Studierenden gelobt. Dazu kommt der sehr enge Kontakt zu allen Dozenten, wobei die individuelle Betreuung, ständige Ansprechbarkeit und das Eingehen auf Defizite im Verständnis physikalischer Sachverhalte besonders herausgestellt wird. In diesem Zusammenhang werden explizit auch viele Wissenschaftliche Mitarbeiter gelobt, die als Übungsgruppen oder Seminarbetreuer tätig sind, und die ebenso ständig für alle Fragen auch zwischen "Tür und Angel" für die Studierenden zur Verfügung stehen. Natürlich gab es auch die eine oder andere Kritik; z.B. bezüglich zu schwieriger Übungsaufgaben und hinsichtlich der Darstellung/Vermittlung von Lehrinhalten verbunden mit dem Wunsch nach mehr multimedialer Aufbereitung der Lehrinhalte; und durchaus auch sehr persönliche Kritik, die sich auf anscheinend mangelnde Vorbereitung und mitunter gewisse Lustlosigkeit einiger Professoren bezog. Allerdings sind dies eher Ausnahmen; von insgesamt 31 Professoren wurde nur ein Professor von den Studierenden "vernichtend" beurteilt; sonstige Kritik wird von allen Professoren eher als hilfreich eingeschätzt, da viele kritische Bemerkungen mit entsprechenden Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen der Studierenden versehen wurden. Nach Ansicht des Studiendekans Prof. Dr. M. Farle ist dies genau das erwünschte Ergebnis, da sich der Fachbereich Physik sehr engagiert damit auseinandersetzt, wie auch zukünftig im Dialog mit den Studierenden jederzeit ein Optimum an Ausbildung gewährleistet ist, um die Kontinuität der Qualität der Lehre zu gewährleisten. "Exzellente Forschungsleistungen, die dem Fachbereich Physik seit vielen Jahren bescheinigt werden, müssen konsequent und engagiert in die aktuelle Ausbildung der Studierenden eingearbeitet werden", so Prof. Farle, "denn nur die Verbindung von hervorragender Forschung mit daraus hervorgehenden Lehrinhalten und die ausgezeichnete Vermittlung dieser Inhalte macht aus einer "normalen" Universität eine "exzellente" Universität.

01.05.2006 Studium in den USA
Fulbright-Stipendien 2007-2008 für Studierende und Graduierte der Universitäten

Wer im Studienjahr 2007-2008 an einer Hochschule in den USA studieren möchte, kann sich um ein Fulbright-Stipendium bewerben. Bewerbungsinformationen und Antragsunterlagen stehen ab sofort auf der Webpage der Fulbright-Kommission bereit: www.fulbright.de und sind bei den Akademischen Auslandsämtern der Universitäten erhältlich. Die Bewerbungsfrist läuft am 20. Juni 2006 ab. Die Fulbright-Stipendien 2007-2008 richten sich an deutsche Studierende und Graduierte der Universitäten und werden für einen 9-monatigen Studienaufenthalt an einer amerikanischen Hochschule bereitgestellt. Die Stipendien beinhalten die teilweise Übernahme der Studiengebühren und Lebenshaltungskosten an der amerikanischen Gasthochschule, sie finanzieren die transatlantischen Reisekosten und eine Kranken-/Unfallversicherung.

Das nach dem amerikanischen Senator J. William Fulbright benannte Austauschprogramm fördert den akademischen und kulturellen Dialog mit den USA. Das Fulbright-Programm genießt weltweit ein hohes Ansehen. Die Fulbright-Kommission hilft den StipendiatInnen bei der Studienplatzbewerbung an fachlich ausgesuchten und anerkannten amerikanischen Hochschulen. Die Hochschulen begegnen den Fulbright-StipendiatInnen mit besonderer Gastfreundschaft und eröffnen ihnen neue fachliche und persönliche Perspektiven. Die Einbindung in das internationale Netzwerk der Fulbrighter ermöglicht den StipendiatInnen Kontakte und Freundschaften in aller Welt.

Weitere Informationen enthält die Fulbright-Webpage: www.fulbright.de und können bei der Deutschen Programmabteilung der Fulbright-Kommission erfragt werden. Bewerbungsunterlagen sind bei Frau Kaske (Dekanat Physik) erhältlich.

Fulbright-Kommission
Deutsche Programmabteilung
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Tel.: 030-28 44 43-772
Fax: 030-28 44 43 42
Email: gpu@fulbright.de

Berlin, April 2006

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11.04.2006

Gute Noten für Unterrichtsforscher
DFG erweitert Förderung für "Naturwissenschaftlichen Unterricht"

Die Forschergruppe und das Graduiertenkolleg "Naturwissenschaftlicher Unterricht", kurz: nwu-essen, können ihre Unterrichtsforschung in den kommenden dreieinhalb Jahren weiter ausbauen. Am 4. April erhielten sie die Zusage, dass zehn für die kommenden vier Jahre beantragte Forschungsprojekte sowie ein Graduiertenkolleg finanziert werden sollen. Geldgeber ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die vor drei Jahren die nwu-essen mit zunächst sieben Projekten eingerichtet hat. Die Essener Kombination von Forschergruppe und Graduiertenkolleg ist in Deutschland bislang einmalig.

Die neue Förderung beginnt im Oktober 2006 und beträgt allein an Sachmitteln fast 500.000 Euro und umfasst insgesamt 27 Mitarbeiter und eine Professur. Die Projekte werden in den kommenden Jahren an Daten von fast 19.000 SchülerInnen sowie ca. 2.500 Lehrkräften Grundlagen über Lehren und Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht erforschen; als wichtige Datenbasis werden mehr als 500 Unterrichtsvideos aufgezeichnet.

Mit dieser Erweiterung sehen die Sprecher, die Professoren Hans E. Fischer und Elke Sumfleth, ihre Arbeit der vergangenen zweieinhalb Jahre bestätigt: "Insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die hervorragende Doktorandenausbildung bekamen von den Gutachtern ausdrücklich Bestnoten." Die Zusammenarbeit von Biologiedidaktik, Chemiedidaktik, Physikdidaktik, Lehr-Lern-Psychologie und Erziehungswissenschaft hat sich hervorragend bewährt. Sie kann durch die in einem Gebäude untergebrachte Gruppe besonders effektiv organisiert werden.

Die Nachwuchsförderung behält ein besonderes Gewicht in der Forschergruppe: Mit rund einer Mio. Euro wird das Graduiertenkolleg ausgestattet, in dem zwölf Stipendiaten sowie über zwanzig weitere Doktoranden der beteiligten Lehrstühle und Projekte eine interdisziplinäre Ausbildung in Unterrichtsforschung und Unterrichtspraxis erhalten. Auch die Hochschulleitung signalisiert: "Wo wir helfen können, zum Beispiel bei der Einrichtung der Arbeitsplätze und Ausstattung der Räume, wollen wir das gerne tun."

Kontakt und weitere Informationen:


Sprecherin des Graduiertenkollegs nwu-essen
Tel. 0201/ 183-3757
(Sekretariat: -3761)


Tel. 0201/ 183-4639
Sekretariat: -4644)

www.nwu-essen.de


06.04.2006

Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen

Professor für experimentelle Physik, wurde vom Senat zum DFG-Vertrauensdozenten der Hochschule gewählt.

Prof. Dr. Peter Kratzer
Neu berufener Professor für theoretische Physik

Dr. rer.nat. Peter Kratzer hat am 10. November 2005 den Ruf auf die W2-Professur "Theoretische Physik" im Fachbereich Physik angenommen und wird zum Sommersemester 2006 seinen Dienst antreten.

Dr. rer.nat. Peter Kratzer (Jahrgang 1962) hat sein Physikstudium an der TU München absolviert und wurde 1993 mit einer Arbeit über "Wellenpaketverfahren für zweidimensionale Potentiale" promoviert, die ebenfalls an der TU München entstanden ist. Anschließend arbeitete er in der Zeit von 1993 - 1995 als Postdoc am "Center for Atomic-Scale Materials Physics" in Lyngby, Dänemark bei Prof. J.K. Norskov, und anschließend von 1995 - 1997 als wisenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. W. Brenig am Physik Department T30 der TU München. 1998 erfolgte die Habilitation an der TU München mit einer Arbeit über "Reaktionen von Wasserstoff auf Metall- und Halbleiteroberflächen". Von 1997 - 2006 war Prof. Kratzer wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz-Haber-Institut der Max Planck Gesellschaft, Abt. Theorie in Berlin und Leiter der Arbeitsgruppe "Morphologie und Wachstum von Halbleiter Oberflächen".

Aktuelle Forschungsschwerpunkte von Prof. Kratzer sind:
Computergestützte Materialphysik; Voraussage von Materialeigenschaften und Prozessen; Elektronische Struktur und Morphologie von Oberflächen, insbesondere von Halbleitern; Elementarprozesse an Oberflächen: Adsorption, Diffusion, Nukleation; Epitaxie von Halbleiterschichten; Entwicklung von Theorien und Verfahren zur Behandlung des elektronischen Vielteilchenproblems.

Kontakt:

Universität Duisburg-Essen
Fachbereich Physik
Lotharstr. 1
47058 Duisburg
Tel. +49-201-183-3443 (Essen)
Tel. +49-203-379-3313 (Duisburg)

Sekretariat (Barbara Sacha)
Tel. +49-201-183-2474
Fax +49-201-183-4578
Email
http://www.physik.uni-duisburg-essen.de/fbphysik/AGWEB/Kratzer/index.html


28.02.2006 Die Ergebnisse der Lehrevaluation sind jetzt on-line unter "Internes". Studierende wenden sich wegen des Benutzerkennworts/Passworts bitte an die Fachschaft.

23.02.2006



Ergebnisse von Nanopartikel-Forschung auf der Titelseite von Advanced Functional Materials

Composite Silica Spheres with Magnetic and Luminescent Functionalities
(Adv. Funct. Mater. 4/2006)

Photographs of a colloidal dispersion of composite nanoparticles with magnetic and luminescent functionalities are shown (left, in column), which are schematically illustrated in the main image. As reported by Salgueiriño-Maceira and co-workers on p. 509, such functionalities are imparted by magnetic and semiconductor nanoparticles within a silica matrix. In the absence of a magnetic field the particles are uniformly dispersed, although they accumulate and can be dragged under the influence of a magnetic field. Their movement can be monitored by their photoluminescence.

A new class of highly fluorescent, photostable, and magnetic core/shell nanoparticles in the submicrometer size range has been synthesized from a modified Stöber method combined with the layer-by-layer (LbL) assembly technique. Luminescent magnetic nanoparticles are prepared via two main steps. The first step involves controlled addition of tetraethoxysilane to a dispersion of Fe3O4/Fe2O3 nanoparticles, which are thereby homogeneously incorporated as cores into monodisperse silica spheres. The second step involves the LbL assembly of polyelectrolytes and luminescent CdTe quantum dots onto the surfaces of the silica-coated magnetite/maghemite particles, which are finally covered with an outer shell of silica. These spherical particles have a typical diameter of 220 ± 10 nm and a saturation magnetization of 1.34 emu/g at room temperature, and exhibit strong excitonic photoluminescence. Nanoparticles with such a core/shell architecture have the added benefit of providing a robust platform (the outer silica shell) for incorporating diverse functionalities into a single nanoparticle.

Kontakt: Prof. Dr. M. Farle

03.02.2006




Teilnehmer gesucht !
Prof. Schreckenberg und sein Team suchen für Experimente zur Untersuchung verschiedener Parameter bei der Bewegung von Fußgängergruppen derzeit 200 Teilnehmer. Interessierte können sich hier bewerben.

14.01.2006

Probestudium Physik "Trau Dich"
Auftakt des zweiten Probestudiums Physik "Trau Dich" im WS 2005/06 am 14.01.2006 im mehr als vollbesetzten Hörsaal. Das reguläre (derzeit noch laufende) Probestudium in diesem WS (Beginn war der 22.10.2005) war ausschließlich für Schülerinnen ausgeschrieben worden. Neben 45 Schülerinnen hatten sich jedoch auch so viele Schüler für das Probestudium interessiert, so dass der Fachbereich Physik kurzfristig beschlossen hat, parallel noch ein zweites Probestudium im laufenden Wintersemester anzubieten. Auf dieses Angebot hin haben sich nochmals rund 150 SchülerInnen angemedet, die am vergangenen Samstag, den 14.01.06 ihr Probestudium aufgenommen haben.

mehr Informationen zum Probestudium
Filmbericht zum Probestudium ansehen/downloaden.


11.01.2006

Auszeichnung für Physik-Didaktiker
NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf hat die Arbeitsgruppe "Mechanik und Verkehr" der Universität Duisburg-Essen mit dem Landespreis für Innere Sicherheit 2005 ausgezeichnet. Die Physikdidaktiker unter der Leitung von Dr. André Bresges hatten ein Projekt der Ordnungspartnerschaft Düren zur Reduzierung von Motorradunfällen in der Eifel über 36 Monate wissenschaftlich begleitet.

Bild: NRW Innenminister Dr. Ingo Wolf übergab bei einer Feierstunde im Alten Wasserwerk, Bonn, Dr. André Besges (l.) und den Vetretern der Kreispolizei Düren die Auszeichnung.


28.12.2005 Auf dem Weg in die Zukunft; Prof. Dr. A. Lorke zum Thema "Cenide" (Center for Nanointegration Duisburg-Essen) im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.
dies schreibt die WAZ am 28.12.2005.



Letzte Änderung: 10.10.2011 - Impressum - Kontakt: webmaster@physik.uni-duisburg-essen.de