Prof. Dr. Sabine Manzel

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Forschung am Lehrstuhl für Didaktik der Sozialwissenschaften

Drittmittelfinanzierte Projekte:

    

1.     “Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen. Eine empirische Studie zur Wirksamkeit von schreibfördernden Konzepten im Fachunterricht und im Herkunftssprachenunterricht Türkisch (SchriFT)”

Förderer: BMBF

Laufzeit: 1.10.2014 – 1.10.2017

Gesamtvolumen: rund 1.6 Mio €

Anteil GesWi: rund 150.000 €

Schrift Logo Fin _2_ gefördert vom  Grafik Bmbf

 

2.     Qualitätsoffensive Lehrerbildung "Professionalisierung für Vielfalt dynamisch - reflexiv - evidenzbasiert“ (ProViel)

Förderer: BMBF

Laufzeit: 1.01.2016 - 31.12.2018

Gesamtvolumen: rund 7 Mio €

Anteil GesWi: rund 183.000 €

 gefördert vomGrafik Bmbf

 

3. CASSIS - Chemie, Sozialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften: Studienerfolg und Studienabbruch

Förderer: BMBF

Laufzeit: 1.04.2017 - 30.09.2020

Gesamtvolumen: rund 1 Mio €

Anteil GesWi: rund 180.000 €

gefördert vom Grafik Bmbf

 

4. Graduiertenkolleg „Übergänge Sachunterricht-Sekundarstufe I"

Förderer: MIWF NRW

Laufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2018

Anteil GesWi: rund 120.000 €

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Forschungsprofil:

 

Der Schwerpunkt des Lehrstuhls liegt auf der empirischen Unterrichtsforschung im Fach Politik, insbesondere im Feld der politischen Kompetenzentwicklung („political skill formation“) auf der europäischen und transnationalen Bildungsebene. Die aktuelle Diskussion um Bildungsstandards und Kompetenzmodelle wird ebenso aufgegriffen wie fachdidaktische Kontroversen und Diversity Studies.

Der rasche Wandel in den Anforderungen an die Lernenden und Lehrenden erzwingt die Erarbeitung empirischer Grundlagen in der Lehr-Lern-Forschung, um Defizite oder Fehlentwicklungen früh erkennen zu können und problemadäquate Instrumente zu entwickeln und zu evaluieren. Jüngste Ergebnisse der Lehr-Lern-Forschung aus verschiedenen Fächern haben gezeigt, wie durch die Entwicklung optimierter Lernumgebungen Schüler/-innen mit unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen und Bildungsbiografien der Zugang zu abstrakten Wissensinhalten nachweislich erleichtert und Problemlösekompetenz verbessert werden kann. Doch der Erkenntnisprozess in der Politikdidaktik befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Die Erfassung von Kompetenzen aus theoretischer und methodischer Perspektive stellt eine Herausforderung für die sozialwissenschaftliche Domäne dar. Es bedarf der Erschließung neuer empirischer Methoden und interdisziplinärer Kooperationen, um diesen Prozess voranzutreiben. Explorative Studien und netzwerkbasierte Laborexperimente sind erste Schritte in Richtung computerbasierter Large-Scale-Assessments in der politischen Bildung. Unterrichtseffekte bei Lernenden aber auch Lehrenden (Professionalisierung von Lehrkräften) soll mittels quantitativer Testmethoden, mit qualitativen Interviews und Video-Aufzeichnungen von Unterrichtsstunden gemessen werden.

 

Mehr Informationen unter

http://cives-school.de/?page_id=1691