Universität Duisburg-Essen
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Forschung

Projekte

Multiple Risiken
Kontingenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen
— eine politikwissenschaftliche Analyse

Zum 1. April 2016 ist das auf eine Laufzeit von 3 Jahren angelegte Forschungsprojekt an der Universität Duisburg-Essen gestartet. Es ist im Rahmen der ELSA-Förderlinie (Ethische, rechtliche und soziale Aspekte der modernen Lebenswissenschaften) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) angesiedelt. Das politikwissenschaftliche Teilprojekt ist integriert in einen interdisziplinären und transuniversitären Projektverbund zu „Multiple Risiken. Kontingenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen“ (MuRiStem). Projektpartner sind Prof. Dr. Heiner Fangerau (Medizinethik, Universität Düsseldorf) sowie Prof. Dr. Ulrich Gassner (Rechtswissenschaften, Universität Augsburg).

SUMMARY
Vor dem Hintergrund öffentlich ausgetragener Stammzelldebatten und einer dynamischen Entwicklung in diesem biomedizinischen Forschungsfeld wächst die Kontingenz von Entscheidungen, die — sobald sie einen Bezug auf kollektiv verbindliches Entscheiden aufweisen — zu „politischen“ Risiken transformiert werden und damit auf politische Entscheidungsträger zurechenbar sind. Durch den Einbezug gesellschaftlicher Akteure in politische Willensbildungsprozesse wird gegenwärtig zunehmend versucht, die Legitimation von politischen Entscheidungen in sensiblen Policyfeldern auf eine sozial breitere Basis zu stellen (Stichwort „Governance“). Im Teilprojekt sollen gesellschaftliche Diskurse zu Chancen und Risiken der Stammzellforschung und ihren Anwendungen mit Mitteln der qualitativen Sozialforschung einer differenzierten Analyse unterzogen und für die politische Praxis fruchtbar gemacht werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass die positiven und negativen Visionen, die in den zukunftsorientierten Diskursen transportiert werden, eine steuernde Wirkung in der Gegenwart entfalten sowie Prognosen bezüglich der Anschlussfähigkeit konkreter Entscheidungspolitiken in den unterschiedlichen Bereichen der Stammzellforschung und -praxis an die gesellschaftlichen Kommunikationsprozesse ermöglichen.

KEY WORDS
Stammzellforschung, Risikodiskurse, Regulierung, Zukunft, Legitimation, Technikfolgenabschätzung

LINK
Projektseite MuRiStem

Status: abgeschlossen

Schlussbericht des BMBF-Forschungsprojekts von Heiner Fangerau (Medizinethik), Renate Martinsen (Politikwissenschaft), Ulrich Gassner (Rechtswissenschaft) „Multiple Risiken. Kontingenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen“ Düsseldorf 2019 (Förderkennzeichen: 01GP1606A-C), Online Volltext

Den Schlussbericht zum politikwissenschaftlichen Projektteil von Renate Martinsen: „Multiple Risiken. Kontingenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen — eine politikwissenschaftliche Analyse“ 2019 (Förderkennzeichen: 01GP1606B) finden Sie hier.

Foto Experten-Workshop

MuRiStem-ExpertInnen-Workshop 13.-14. Februar 2019 an der Universität Duisburg-Essen (siehe hierzu weiter oben unter Rubrik „Home“)



Entwicklung und Perspektiven des Petitionswesens ins Deutschland

im Auftrag des Deutschen Bundestags im Rahmen des TA-Projekts "Wissenschaftliche Evaluierung und Begleitung des Modellversuchs 'Öffentliche Petitionen' des Deutschen Bundestags", durchgeführt vom Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag, Berlin

Teilaspekte des Projekts:
Systematische Darstellung, Reformbestrebungen und Nutzung des Petitionswesens in Deutschland

Das Petitionsrecht ist ein integraler wie integrativer Bestandteil des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. Es hat den Rang eines Grundrechts und schützt einerseits das Individuum vor dem Staat und wirkt andererseits integrierend, indem der Bürger in den "Vorhof" des parlamentarischen Willensbildungsprozesses eingebunden wird. Vor der Kulisse eines aktuell in der Forschung diagnostizierten "Wandels der Staatlichkeit" hin zum "kooperativen Staat" spielt die Diskussion um seine Reform eine hervorgehobene Rolle. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes "Reformbestrebungen zum Petitionswesen in Deutschland" steht die den Reformbemühungen verschiedener Akteure geschuldete Ausdifferenzierung des Petitionsrechts seit seiner Einführung im Jahr 1949. Hierbei wird nicht auf die Perspektive des Bundestages allein fokussiert, sondern werden historische, institutionelle und praktische Aspekte integriert. Die Fragen nach den reziproken Lernprozessen zwischen Bürger und Staat, den ökonomischen Implikationen des Petitionswesens sowie seiner Modernisierung durch technische Neuerungen zugrunde legend, werden die Stärkung der Teilhabechancen der BürgerInnen, die Aufwertung der Rechte des Petitionsausschusses und die Verbesserung der Institution des Petitionswesens insgesamt herausgearbeitet.

Status: abgeschlossen

Abschlußbericht als pdf-Dokunent



Promotionsvorhaben

Nicole Swoboda

Die Ambivalenz des Geschlechtes im biomedizinischen Diskurs

Gegenstand der Dissertation ist eine Untersuchung der veränderten Deutungsmuster von Körperlichkeit von Menschen mit „Störungen der Geschlechtsentwicklung“ (DSD: Disorder of Sexual Development) im biomedizinischen Diskurs. Theoretisch setzt die Arbeit zunächst an die Konzepte von Foucault und Butler an. Es werden Ansätze für die soziale Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlecht vor dem Hintergrund des Konzepts der Heteronormativität miteinander verknüpft, um die Auswirkungen auf die Interpretation der binären Codierung von Mann/Frau erläutern zu können. Die Erkenntnisse der diskurstheoretischen Analyse werden mit den biologisch-medizinischen Konzepten von Goldschmidt und Hirschfeld verknüpft, um die Variation des Geschlechts im biomedizinischen Bereich vor dem Hintergrund der Heteronormativität und der Dekonstruktion von Geschlecht zu beleuchten.
Ziel des Forschungsprojekts ist es, den Wandel der Auffassung und Kategorisierung von Körperbildern und -identitäten aufgrund einer genetischen Virtualisierung des Körpers aufzuzeigen.

Status: laufend



Tristan Zielinski

Neuzeitliche Ansätze zur Grundrechtslegitimierung

Das Promotionsvorhaben widmet sich der Frage, wie Grundrechte in einer ausdifferenzierten Gesellschaft legitimiert werden können. Die dogmatische Festlegung der Grundrechte als ursprüngliche Naturrechte geschieht in Deutschland üblicherweise durch die Bezugnahme auf den Topos Staat unter dem Gesichtspunkt der Herrschaft (Steuerung). Dabei wird auf Implikationen zurückgegriffen, die in dieser Arbeit kritisch offen gelegt werden sollen: So ist es beispielsweise nicht mehr zeitgemäß, den Staat als lebendigen Organismus zu bezeichnen.
Wenn hingegen Grundrechte nicht durch eine dichotomische Einteilung von Staat und Recht idealisiert, sondern als zeitweilige Fixpunkte einer gesellschaftlichen Eigendynamik erklärt werden sollen, versagen "klassische" Denkfiguren. Dies wird auch an der teilweisen Übernahme von politischer Steuerung durch nichtstaatliche Akteure ersichtlich.
Abschließend ist es das Ziel der Arbeit, mittels der Theorieansätze von Luhmann und Foucault die Frage nach der Funktion von Grundrechten zu stellen und zu prüfen, inwieweit sich hierdurch neue Legitimationsmodelle ergeben. Durch eine Re-Konzeptualisierung von politischer und gesellschaftlicher Moral kann der Grundrechtsbegriff innovative Impulse innerhalb der Diskussion um Demokratietheorien geben.

Status: abgeschlossen (2019)



Ingmar Hagemann

Kommunikation, Macht und Hegemonie — Theorie und Praxis strategischer Kommunikation aus gegenhegemonialer Perspektive.

Um im Rahmen komplexer Gesellschaften als politischer Akteur strategisch bzw. erfolgsorientiert handeln zu können, bedarf es eines angemessenen theoretischen Modells des Selbst und der Umwelt. Die meisten Ansätze politischer Strategie beschränken sich dabei auf die theoretische Beschreibung der näheren politischen Umwelt und ein Set an Strategien mittlerer Reichweite.
In diesem Projekt wird ein genau entgegengesetzter Ansatz verfolgt: Ausgehend von der Hegemonietheorie Laclaus und Mouffes wird ein Modell von Demokratie entwickelt, in dem sowohl die bekannte Existenz demokratischer Spielregeln als auch die kontingente Genese dieses Regelsystems als lediglich partiell fixiertes diskursives Bedeutungssystemen reflektiert werden kann. Demokratie wird als diskursive Hegemonie verstanden, die einerseits bestimmte Regeln erfolgreicher Artikulation impliziert und zugleich selbst ein volatiles und veränderbares Konstrukt darstellt.
Ein durch dieses Modell erweitertes Verständnis von Strategie stellt die hier untersuchten gegenhegemonialen Strategien professioneller sozialer Bewegungsakteure in einen erweiterten Kontext, der verschiedene Vorzüge verspricht: unter anderem ein verbessertes Verständnis der Strategien sozialer Bewegungen, ein erweitertes Repertoire möglicher strategischer Praxis(-reflexion) sowie nicht zuletzt ein Modell von Demokratie, in dem die Veränderungsbewegungen des demokratischen Diskurses verbessert aufzeigt werden können. Letzteres analysiert damit die politische Praxis immer auch als wiederkehrenden Versuch der (De-)Stabilisierung des demokratisch Denk- und Sagbaren.
Das Projekt versucht dabei, einen doppelten und parallelen Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis zu beschreiten: Erstens durch die Verknüpfung und den Abgleich des hegemonietheoretischen Modells mit konkreter kommunikativer Strategie sozialer Bewegungen. Zweitens in Form des Zieles, eine theoretisch-analytische Diskussion mit einem für die politische Praxis orientierenden Angebot zu verbinden. Die künstliche Trennung von Theorie und Praxis wird damit als überwunden, bzw. im Sinne von Žižek als per se unmöglich gedacht, da entsprechend dieser Prämisse sowohl Theorie als auch Praxis im jeweils anderen immer schon enthalten sind.

Status: abgeschlossen (2016)



Thorsten Schlee

Muster der Repräsentation

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel aufzuzeigen, dass repräsentationales Denken aus Theorie und (demokratischer) Politik gleichermaßen nicht zu löschen ist. Es bedarf einiges an Phantasie und Erfindungsreichtum, um die demokratische Leitidee der Selbstgesetzgebung mit der Delegation von Herrschaft zu verquicken. Diesen phantastischen Narrationen geht die Promotionsarbeit nach. Um Argumentationen handelt es sich, insofern sich diese Sinnmuster in historischen Auseinandersetzungen gegen Alternativen durchsetzen. Als verfestigt können sie gelten, solange feststeht, dass eine sich selbst bestimmende Gruppe nur durch die Übertragung politischer Entscheidungsbefugnisse auf Vertreter sich selbst regieren kann. Erforscht wird die Strukturanalogie von historischer, diskurswissenschaftlicher, politischer und schließlich gesellschaftstheoretischer Repräsentation.

Die Dissertation wurde 2015 veröffentlicht im Rahmen der Publikationsreihe „Politologische Aufklärung – konstruktivistische Perspektiven“ bei Springer VS unter dem Titel: „Muster der Repräsentation – zur Krise und Permanenz einer semantischen Figur“
siehe:

Status: abgeschlossen (2015)

Photo Preisverleihung Sparkasse Duisburg Thorsten Schlee (3.v.l.) erhielt für seine Promotion an der Fakul­tät für Gesell­schafts­wissen­schaften im November 2015 den mit 2000 € dotierten Preis der Spar­kasse Duisburg für heraus­ragende Lei­stun­gen von Nach­wuchs­wissen­schaftlern im Fach­bereich Politik­wissen­schaft.


Ulf Kemper

Politische Legitimität und Politischer Raum im Wandel.
Eine historisch-systematische Studie zu einem Kontextverhältnis.

In der Dissertation werden verschiedene Legitimitäts- und Raumtheorien, die von der Neuzeit bis zur Spätmoderne entwickelt wurden, analysiert und verglichen. Das zentrale Erkenntnisinteresse gilt der Frage, wie politische Legitimität angesichts der gegenwärtigen Deterritorialisierung des staatlich geschlossenen Politikraums, die neben, unter und über dem Nationalstaat mehrere politische Räume diversifiziert, konzipiert werden sollte. Die Untersuchung umfasst deshalb sowohl Methoden und Theorieaspekte aus der politischen Ideengeschichte als auch aus der modernen Politikforschung. Für die Beantwortung der Ausgangsfragestellung wird der Bildung politischer Legitimitätsbegriffe innerhalb der Ideengeschichte nachgeforscht und das Verhältnis von Politik, Legitimität und Raum epochenabhängig entschlüsselt. Außerdem wird der Versuch einer neuen legitimitätstheoretischen Genese unternommen. Diese nimmt sowohl Elemente klassischer Legitimitätstheorien, die schwerpunktmäßig vom Nationalstaat ausgehen, wie auch neuerer Legitimitätsansätze, die auf die neu gebildeten Politikräume fokussieren, auf und rekonstruiert und theoretisiert diese nach der Kategorie "politische Legitimität versus politischer Raum" neu.

Status: abgeschlossen (2015)



Thomas Melde

Corporate Responsibility.
Selbststeuerung im Sinne weltgesellschaftlicher Nachhaltigkeit?

Vor dem Hintergrund der gegenwärtig geführten "ökologischen Debatte" und angesichts der zunehmend wahrgenommenen Unfähigkeit der Politik, auf die "ökologische Selbstgefährdung" (Luhmann) der modernen, funktional hoch differenzierten Weltgesellschaft adäquat zu reagieren, stellt sich die Frage nach der Möglichkeit von Ordnung durch gesellschaftliche Selbststeuerung in besonders drastischer Weise.
Die Promotion widmet sich am Beispiel der Corporate Responsibility (Unternehmensverantwortung) der Frage, wie bzw. ob durch Prozesse der sozialen Selbststeuerung das gesamtgesellschaftlich ausgelobte Ziel der Nachhaltigkeit verfolgt und erreicht wird. Den Kristallisationspunkt der Untersuchung stellen dabei transnationale Unternehmen dar, da diese häufig gleichzeitig als Hauptverursacher und potentieller Teil der Linderung der ökologischen Krise gelten.
Im Gegensatz zu der üblichen Vorgehensweise, auf der Basis einer wie auch immer gearteten "Wirtschaftsethik" normative Forderungen an die globale Ökonomie zu begründen, wird hier in systemtheoretischer Manier das Phänomen der Corporate Responsibility in seinem gesamtgesellschaftlichen Kontext betrachtet und darin als Ausdruck gesellschaftlicher Selbststeuerung untersucht. Dabei wird deutlich, wie am Leitbild der Nachhaltigkeit orientierte Formen des sozialen Protests sowie Veränderungen innerhalb des politischen-, Finanz-, Rechts- und Mediensystems zu bemerkenswerten Irritationen und Veränderungen im globalen Wirtschaftssystem führen.

Status: abgeschlossen (2012)

Photo Preisverleihung
Thomas Melde (2.v.l.) erhielt für seine Promotion an der Fakultät für Gesell­schafts­wissen­schaften am 26.06.2013 den Rektorats­preis zur Aus­zeichnung hervor­ragender Abschluss­arbeiten im Rahmen des „Dies Acade­micus“ am Campus Essen.



Ray Hebestreit

Wissenspolitik.
Zur Genese eines neuen Politikfeldes

Zwei tief greifende Veränderungen prägen den Zustand und die Zukunft der Gesellschaft an der Schwelle vom 20. zum 21. Jahrhundert: zum einen der Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft, zum anderen der Wandel in der Wissensordnung von einer akademischen zu einer post-normalen oder post-akademischen Wissenschaft. Beide Phänomene sind eng miteinander verknüpft und verweisen auf Veränderungen sowohl im Stellenwert als auch Öffentlichkeitsbild des (wissenschaftlichen) Wissens sowie in der Bewertung von Wissenschaft und Technik im Allgemeinen. So kommt immer öfter die Ambivalenz von Wissen zum Ausdruck, welche vor allem durch rapide zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Möglichkeiten verursacht wird. Wissen wird in der modernen Gesellschaft folglich als Ressource und Risiko wahrgenommen.
Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass in der Öffentlichkeit westlicher Demokratien der Ruf nach einer gesellschaftlichen Einbettung, Überwachung und bewussten Steuerung insbesondere von neuem Wissen immer lauter artikuliert wird. An dieser Stelle setzt die Diskussion um Wissenspolitik als einem neuartigen Diskurs- und Politikfeld an.
Das Promotionsvorhaben widmet sich vor diesem Hintergrund der Frage, wie Wissenspolitik konzeptualisiert und für die Politikwissenschaft fruchtbar gemacht werden kann. Was ist der Gegenstand von Wissenspolitik, wer sind relevante Akteure, was sind Instrumente und Organisationsformen von Wissenspolitik und wie kann eine solche realisiert werden?
Im Fokus von Wissenspolitik soll die Frage der gezielten Öffnung von Wissenschaft für die Öffentlichkeit mit dem Ziel stehen, die soziale Tragfähigkeit wissenschaftlich-technischen Wissens zu steigern. Es geht — allgemein gesprochen — um die Formen des gesellschaftlichen Umgangs mit wissenschaftlich-technischen Innovationen und deren potentiellen Risiken. Wissenspolitik soll in diesem Zusammenhang das Feld bereiten für Möglichkeiten der gesellschaftlichen Bearbeitung von wissenschaftlich-technisch induzierten Problemlagen.

Status: abgeschlossen (2011)

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