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SUMMARY:ZIM-Talk: Extended Minds und die IT - interdisziplinäre Betrachtungen zu einer spekulativen These
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CONTACT:Herr Guido Kerkewitz (ZIM)
DESCRIPTION:Herr Guido Kerkewitz (ZIM)
ZIM-Talk: Extended Minds und die IT - interdisziplinäre Betrachtungen zu einer spekulativen These
Andreas Michels
Verändert die massive Nutzung digitalen Medien die Struktur unserer mentalen Prozesse?

Natürlich, aber was genau bedeutet das? Wo spielen sich mentale Prozesse denn überhaupt ab?

Findet sie sich im Kopf (Gehirn) einer Person oder sind sie nur als Teil des ganzen Körpers sinnvoll beschreibbar? Ist die Körpergrenze aber eine plausible Grenze für den Geist oder können bestimmte kognitive Prozesse nicht auch als zum Teil aus dem Körper ausgelagert betrachtet werden? 
Und welche Implikationen ergeben sich daraus für unser geistiges Leben in unserer „durchdigitalisierten“ Welt?  

Noch glauben wir: Wir benutzen unsere digitalen Hilfsmittel - und nicht umgekehrt! Und natürlich:
Den Verlust seines Smartphones oder Tablets kann man überleben, den Verlust seines Gehirns nicht!

Aber was macht uns da so sicher? Wenn zunächst Teilausfälle statt eines Totalausfalls betrachtet werden, stößt man schnell auf komplexere Zusammenhänge mentaler Strukturen.

Fragestellungen dieser Art führen zu unterschiedlichen, teilweise erstaunlichen Thesen über die Struktur unserer geistigen Prozesse und betreffen unterschiedliche Fachdisziplinen u. a. Informatik, Kognitionswissenschaft und Philosophie. Eine davon ist die des „erweiterten Geistes“ (erstmals formuliert von Clark, A. und Chalmers, D. 1998).

Was es damit auf sich hat und welche Pro- und Contra Argumente es gibt, soll in diesem Vortrag in allgemeinverständlicher Form dargestellt werden.
(Hinweis: Die Benutzung des jeweils eigenen Gehirns ist ausdrücklich erwünscht.)
Friday, 18. December 2015
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