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SUMMARY:Stadt mit sozialen Strategien entwickeln - Urban Development along Social Strategies (zweisprachig)
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CONTACT:Frau Sabine Dittrich (IOS)
DESCRIPTION:Frau Sabine Dittrich (IOS)
Stadt mit sozialen Strategien entwickeln - Urban Development along Social Strategies (zweisprachig)
Prof. Dr.-Ing. J. Alexander Schmidt & Marielly Casanova 
Im Rahmen der öffentlichen IOS-Vortragsreihe "Gekommen, um zu bleiben - Integration von Flüchtlingen" halten Prof. Dr.-Ing. J. Alexander Schmidt & Marielly Casanova vom Institut für Stadtplanung und Städtebau den zweisprachigen Vortrag "Stadt mit sozialen Strategien entwickeln - Urban Development along Social Strategies".

Zum Inhalt des Vortrags: Lage und Form von Flüchtlingsunterkünften – im verdichteten Stadtgebiet oder an der Stadtperipherie – beeinflussen das Verhalten und den Umgang der Flüchtlinge untereinander, das Verhältnis der Flüchtlinge zu den Nachbarn sowie die Einstellung der Anwohner gegenüber den Flüchtlingen. Das haben eigene Studien in Essen ergeben. Sozialer Wohnungsbau in Lateinamerika kann hier als Modell für die urbane Integration von Flüchtlingen dienen – insbesondere auch in Deutschland. Der Vortrag wird diesen Ansatz vertiefen und zeigen, wie hierzulande ein neuer sozialer Wohnungsbau für Flüchtlinge in kollaborativen Prozessen die Stadtentwicklung unterstützen kann, um Gemeinschaften zu schaffen und zur Aufwertung von Stadtteilen und zur Integration von Migranten in die Gesellschaft beizutragen.

Zur Vortragsreihe: Das Thema „Flüchtlinge“ hat insbesondere aufgrund des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in den vergangenen Jahren an Aktualität und Bedeutung gewonnen. Allein 2015 sind etwa 1 Mio. Schutzsuchende nach Deutschland gekommen. Das führte zu einer Überforderung insbesondere der behördlichen Strukturen. Die Debatte wurde deshalb vor allem über verschiedene Herausforderungen und Problemstellungen geführt, die im Rahmen der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge sowie der Asylverfahren aufgetreten sind. Nunmehr sind Strukturen für die Aufnahme von Flüchtlingen geschaffen bzw. erweitert worden. Zudem ist seit März 2016 die Zahl neu ankommender Flüchtlinge stark gesunken. Im Fokus stehen nunmehr eher Fragen, die sich nach dem ersten Ankommen stellen, die aber auch andere Migrantengruppen betreffen: Welche Rahmenbedingungen fördern eine gelingende Integration? Welche Ressourcen werden benötigt? Welche Rolle spielen unterschiedliche Akteure wie Politik, Aufnahmegesellschaft, Medien? Vor welchen Herausforderungen stehen Flüchtlinge und Aufnahmegesellschaft?
Prof. Dr. Andreas Niederberger, Institut für Philosophie, Fakultät für Geisteswissenschaften, UDE
Wednesday, 11. January 2017
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