Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien / Social Media

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Technologien und Konzepte, wie Social Media und mobile Applikationen, haben Kommunikation und Kollaboration gravierend verändert. Die Forschungsgruppe Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien / Social Media untersucht die veränderten Strukturen und deren Auswirkungen auf Unternehmen (Digital Enterprise/Digital Innovation) und andere Organisationen, Individuen und Gesellschaft (Digital Society) aus der Perspektive der Information Systems.

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Januar 2019

EU fördert Internationales Forschungsprojekt "RISE_SMA"

Koordiniert durch den PROCO-Lehrstuhl an der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt "RISE_SMA – Social Media Analytics für Gesellschaft und Krisen" mit Chancen und Risiken der Wirkung sozialer Medien. RISE_SMA zielt darauf ab, Verfahren der Datenanalysen zu verbessern, um relevante Informationen aus sozialen Medien herauszufiltern und sinnvoll aufzubereiten. Um diese Ziele zu erreichen arbeiten innerhalb des Projekts neun Partnerinstitutionen in Europa, Australien, Lateinamerika und Südostasien zusammen.

Das disziplinübergreifende Netzwerk wird durch die EU mit knapp 1,2 Mio. Euro bis 2022 gefördert. Ihm gehören ausgewählte Spitzenforscher, Technologieunternehmen und politische Akteure an. Eingebunden sind die Universitäten Leiden (Niederlande), Agder (Norwegen), Sydney und Queensland (TU/Australien), UNISINOS (Brasilien) und Padjadjaran (Indonesien) sowie der Softwareentwickler Virtimo in Berlin und die Kommune Kristiansand (Norwegen).

RISE_SMA hat zum Ziel der gestiegenen gesellschaftlichen Bedeutung verschiedener Social Media-Kanäle Rechnung zu tragen. Neben der Rolle und dem Ausmaß in dem diese von privaten, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Akteuren genutzt werden, um Informationen und Botschaften zu verbreiten wird auch die Rolle als Informationsmedium z.B. in Naturkatastrophen oder beim Versuch, vermisste Menschen wiederzufinden untersucht.

Prof. Stieglitz: „Neben den technischen Anforderungen ist hier vor allem auch ein verantwortungsvoller Umgang aus ethischer und datenschutzrechtlicher Sicht von Bedeutung.“ Konkret sollen Privatpersonen, Hilfsorganisationen und politische Akteure von einer höheren Transparenz profitieren, um bessere Entscheidungen treffen zu können, etwa im Zusammenhang von Wahlen oder Rettungseinsätzen.

Website des Projekts

Twitter-Feed des Projekts

Pressemitteilung der Universität

Oktober 2018

Lehrstuhl an Erasmus+-Projekt zum Thema VR beteiligt

Der PROCO-Lehrstuhl von Prof. Stieglitz beteiligt sich an einem Forschungsprojekt im Rahmen des Erasmus+-Programms der EU. Inhalt des Projekts ist die Erforschung und Evaluation von VR-Szenarien für die Lehre. Dabei soll etwa geklärt werden, ob und wie VR-Technologien in diesem Kontext eingesetzt werden können um die Qualität der Lehre zu verbessern. Denkbare Szenarien sind etwa der Einsatz in wissenschaftlichen Übungen mit Gefahrenmaterial, welche so risikolos durchgeführt werden können oder transnationalen Lehrveranstaltungen an denen Studierende aus mehreren Ländern teilnehmen. Das Projekt läuft über 2 Jahre und hat ein Volumen von 220.000 Euro. Neben der Universität Duisburg-Essen ist zudem die Universität Liechtenstein als Koordinator sowie die Universität Agder aus Norwegen in das Projekt involviert. Assoziierte Partner sind zudem das European Research Center for Information Systems (ERCIS) und die University of Nebraska Omaha (USA).

Die Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

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Juni 2018

DFG fördert Projekt zum Thema Forschungsdatenmanagement an der Universität Duisburg-Essen

Gemeinsam mit der WWU Münster erhält Prof. Dr. Stefan Stieglitz eine Förderung zur Durchführung des Projekts „sciebo Research Data Services - Forschungsdatenmanagementdienste und -werkzeuge für Wissenschaftler“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Ziel ist die Realisierung besonders niederschwelliger Serviceangebote für das Management von Forschungsdaten. Diese wissenschaftlicher Forschung anfallenden Daten sollen idealerweise nachhaltig und transparent gespeichert werden. Um Forschern diese Zusatzarbeit zu erleichtern sollen über drei Jahre Diensten und Werkzeugen erarbeitet werden, die das Forschungsdatenmanagement von der Projektentwicklung über die operative Arbeit mit den Daten im Forschungsprojekt bis hin zur Publikation und Archivierung von Forschungsdaten durchgehend unterstützt. Diese Dienste und Werkzeuge sollen dabei technisch in den Kollaborations- und -Speicherdienst „sciebo“ eingebettet werden, welcher inzwischen ca. 115.000 Nutzer/innen hat. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit Dr. Beate Tröger von der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster und Dr. Raimund Vogl vom Zentrum für Informationsverarbeitung (ZIV) der WWU Münster statt.

Weitere Informationen auf der Projektwebseite
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Weitere Informationen zur ULB
Weitere Informationen zum ZIV