Software zur digitalen Erfassung von Kontaktdaten

Der Personalrat wiss. hat am 18.11.2020 der Einführung einer Software zur Erfassung von Kontaktdaten in Präsenzveranstaltungen zugestimmt. Im Wege der Erörterung hat der PR wiss. dazu Erläuterungen zur Frage der Verantwortung des /der Veranstaltungsleiter*in sowie zu Fragen der Durchführbarkeit gestellt. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Fragen und Antworten.

In welcher Form ist die Grundlage für die Erfassung (QR-Code / Papierliste) zur Verfügung zu stellen?

Die Erfassung erfolgt vorrangig über einen veranstaltungsspezifischen QR-Code, den die Teilnehmer*innen mit ihrem Handy scannen können, um dann die Daten beispielsweise über den Webbrowser des Handys zu erfassen. Die QR-Codes der Veranstaltungen können über die Anwendung auch ohne Anbindung / Abruf durch LSF veranstaltungsindividuell zur Verfügung gestellt werden und stehen dann zur weiteren Verwendung bereit. Es wird empfohlen den QR-Code und den lesbaren Link auf die Startseite einer Folie zu der Veranstaltung einzustellen und an der Stelle den Scan und die Datenerfassung einzufordern sowie über das Prozedere kurz aufzuklären. Unabhängig davon ist eine Liste auf Papier zur Verfügung zu stellen für alle Teilnehmer*innen, die von ihrem Recht Gebrauch machen wollen, die Daten analog zu hinterlegen.

Wer überträgt die Daten aus der Papierliste in das System?

Dies wird durch die Mitarbeiter*innen im Bereich ASI gewährleistet. Entsprechende Listen können dorthin weitergeleitet werden.

Besteht eine Verpflichtung der /des Veranstaltungsleiter*in, die Eingaben der Anwesenden zu prüfen?

Es muss von der / dem Veranstaltungsleiter*in keine Gewähr übernommen werden. Es ist ausreichend auf die Verpflichtung zum Eintrag und zur Mitwirkung am Prozess zu verweisen. Die Eintragung selber muss im Weiteren weder in Bezug auf die Anzahl (sind alle Personen erfasst, die auch gerade im Raum anwesend sind) noch auf die Qualität (sind die Angaben korrekt und nachvollziehbar) geprüft werden.

Sind Anwesende, die die Datenerfassung verweigern oder gegen die Hygieneregeln verstoßen (Mundnasenbedeckung, Abstand) aus dem Raum zu verweisen?

Es gelten die Ausführungen "Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an den Hochschulen im Land Nordrhein-Westfalen - Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales" https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/201106_av_hochschulen.pdf

Gem. Nr. 8.1 ist die Einhaltung der vorstehenden Ausführungen, unbeschadet der Befugnisse der Ordnungsbehörden, mit den Mitteln des Hausrechts und der allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen sicherzustellen. Die Hausordnung der UDE wurde in der Form angepasst, dass das Hausrecht auf den / die Veranstalter*in übertragen wird, so dass bei Verstoß gegen die genannten Regelungen Studierende mit Hausverbot für die Veranstaltung belegt werden können.