3.4.1 Das Lesen vorbereiten

Wissenschaftliches Lesen unterscheidet sich vom Lesen zur Unterhaltung nicht nur in der Leseabsicht, sondern auch hinsichtlich der Vorgehensweise. Während das Lesen eines Romans ohne Vorbereitung und in der Regel unkontrolliert stattfindet, sind für das wissenschaftliche Lesen die geeignete Auswahl und das Verlangen nach Kontrolle konstitutive Elemente.

Das Grundproblem wissenschaftlichen Lesens, das sich auch mit Lesetechniken nicht lösen lässt, besteht darin, dass zum einen gelesen wird, um einen Zusammenhang zu erschließen, um Wissen zu erwerben, um zu verstehen, dass zum anderen aber jeder Text auf der Grundlage des erworbenen, sich stets differenzierenden Wissens verstanden wird. Hilfe bieten folgende Routinen:

Das Lesen organisieren

Lesestrategien nutzen

Den Leseprozess strukturieren