6.2.4 Die Aussageweisen der Verben: Modus

Die Kategorie des Modus ist in jeder konjugierten Verbform berücksichtigt, d. h. der Schreiber wählt immer einen Modus. In der Aussageweise (Modus) des Verbs drückt man aus, ob etwas wirklich, möglich, unwirklich, notwendig ist.

Den drei Grundmodalitäten der Wirklichkeit, Nichtwirklichkeit und Aufforderung entsprechen in der Konjugation des Prädikats die Modalformen Indikativ, Konjunktiv und Imperativ.
Eine 1:1-Zuordnung von Modusform und Funktion ist nicht möglich, denn es gibt noch weitere Möglichkeiten, Modalität Einschätzungen und Hinweise, wie das Gesagte gemeint ist auszudrücken, z. B. durch den modalen Gebrauch einiger Tempora, durch die  Modalverben und  Modaladverbien . Die Umschreibungen mit Modalverben gehören zu den zusammengesetzten Verbformen, die eine  Verbklammer bilden können.

Einige der Modaladverbien können auch zur Abtönung von Aussagen eingesetzt werden z. B. halt, ja, schon, wohl, vielleicht, ziemlich. Sie werden als Modalpartikeln oder auch als Füllwörter bezeichnet und gelten in der Schriftsprache als überflüssig, da sie nichts zum sachlichen Inhalt einer Aussage beitragen. Aus der gesprochenen Sprache sind sie kaum wegzudenken, doch in der Schriftsprache sollte man sie lieber vermeiden.

Die Wirklichkeitsform, Indikativ: Form

Indikativ: Funktion

Besonderheit beim Gebrauch des Indikativs

Konjunktiv: Form

Möglichkeits- und Zitierform, Konjunktiv-I: Funktion

Nicht-Wirklichkeitsform, Konjunktiv-II: Funktion

Regeln zur Anwendung der Konjunktiv-I- bzw. Konjunktiv-II-Formen

Die würde-Form

Die Befehlsform, Imperativ: Form

Häufige Fehler bei der Formenbildung des Imperativs Singular

Funktion des Imperativs

Imperativ-Ersatzformen