6.5 Das Nomen als wichtige Wortart

Wörter wie z. B. Sekretärin, Computer, Arbeit, Chef, Glück, Urlaub und Pause nennt man "Nomen" oder "Substantive", sie werden im Deutschen großgeschrieben. Mit ihren deutschen Bezeichnungen heißen sie auch "Namenwörter", "Dingwörter" oder "Hauptwörter".

Damit wird ausgedrückt, dass Wörter dieser Wortart
- Lebewesen und Dingen einen Namen geben (Namen- und Dingwort) und
- für sich stehen können und in Sätzen besonders wichtig sind (Substantiv, Hauptwort).

Die deutschen Begriffsnamen sind insofern unzureichend, als dass mit Wörtern der Wortart Nomen auch abstrakte Begriffe, Ideen und Gefühle benannt werden können, z. B. Freiheit, Liebe, Hass, Pläne.

Bedeutungsgruppen der Nomen

Die Wortbildung durch Zusammensetzung (Komposition)

Die Wortbildung durch Ableitung (Derivation)

Die Wortbildung durch Umbildung (Konversion)

Zusammenfassung zur Wortbildung der Nomen

Das grammatische Geschlecht der Nomen: Genus

Kennzeichnend ist für das Nomen weiterhin, dass es mit einem bestimmten grammatischen Geschlecht (Genus) verbunden ist und seine Form verändern kann, dekliniert werden kann. Das Nomen kann mit dem Artikel (der, die, das, ein, eine, ein) stehen, wodurch sein grammatisches Geschlecht angezeigt wird. Nomen kommen in Sätzen an mehreren Positionen vor: als Subjekt, Objekte und adverbiale Bestimmung.