7.7.5 Beschluss zur Zeichensetzung

Die Agenturen bleiben bei der alten Form der Zeichensetzung, um die Lesbarkeit ihrer Nachrichten, insbesondere für ihre Kunden aus dem Audio-Bereich, zu gewährleisten. (Diese Option ist im Regelwerk ausdrücklich zugelassen.)

Anmerkung: Diese Entscheidung ist zu begrüßen. Professionelle Schreiber sollten in der Tat die Texte gliedern. Für die "Kunden aus dem Audio-Bereich" ist das wichtig, weil die Kommas nicht nur grammatische Verhältnisse klären, sondern auch Intonationssignale sind. Außerdem fördert diese Generalregel, dass Texte konsistent gestaltet werden.

In der Sache betrifft die Regelung das – freigegebene – Komma bei Infinitvkonstruktionen und das Komma vor und, oder usw. zwischen vollständigen Hautpsätzen. Man sollte allerdings nun auch bei vorangestellten Infinitivsätzen, die für ein Subjekt stehen, ein Komma setzen. Beispiel