EU Programme in Kuerze

 

EU Förderprogramme

Hier erhalten Sie allgemeine Informationen zur europäischen Forschungsförderung in einer kompakten Übersicht.

 

kompakt

7. Forschungsrahmenprogramm

  • Hauptinstrument zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Europäischen Forschungsraum
  • ca. 54 Mrd. € für die Förderperiode 2007 – 2013
  • die Förderung basiert auf öffentlichen Ausschreibungen die thematisch gegliedert sind und aus Jahresprogrammen hervorgehen
  • die meisten Ausschreibungen erfordern eine Ko-Finanzierung durch die Universität

geförderte Projektarten:

  • Verbundprojekte als internationale und meist interdisziplinäre Konsortien
  • Netzwerke
  • Einzelförderungen (ERC, Marie Curie)
  • Unterstützungsmaßnahmen

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kompakt

Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP)

  • „Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation“ (CIP – Competitiveness and Innovation Programme)
  • Ziel: Innovationen schneller die Märkte erreichen lassen, Förderung der Wettbewerbsfähigkeit Europäischer Unternehmen
  • KMUs (kleinere und mittlere Unternehmen) sind Hauptadressaten, Universitäten können auch Antragsteller sein
  • ca. 3,6 Mrd. € für die Förderperiode 2007 – 2013

Drei Säulen:

 

kompakt

Strukturfond „EFRE“

  • Zur Umsetzung der Europäischen Kohäsionspolitik wurde der „Europäische Fond für regionale Entwicklung“ (EFRE) eingerichtet
  • Universitäten sind förderfähig

Drei Ziele:

  • Konvergenz: zur Förderung strukturschwacher Regionen, deren Bruttoinlandsprodukt pro Kopf unter 75% des Gemeinschaftsdurchschnitt liegt. Hierfür stehen 82% der EFRE-Mittel zur Verfügung
  • Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung ( = „Ziel-2“): betrifft Regionen außerhalb des Konvergenzziels die strukturellen oder natürlichen Nachteilen ausgesetzt sind. Hier soll mit 16% der EFRE-Mitteln die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden
  • Europäische Territoriale Zusammenarbeit: aufbauend auf INTERREG widmet sich dieses Ziel grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit bei der Regionen und Kommunen in der EU zusammenarbeiten.

 

kompakt

"COST" - Cooperation in the field of scientific and technological research

  • Ziel von COST ist es, nationale Forschungsprojekte in konzertierten Aktionen zu unterschiedlichen Themen zu bündeln und dadurch europaweit vorhandene Kapazitäten von Wissen, technischer Ausstattung und finanziellen Ressourcen effektiv zu nutzen und dauerhafte Netzwerke zu schaffen.
  • COST ist also kein Förderprogramm mit eigenen Mitteln für die eigentlichen Forschungsvorhaben

    Stattdessen gibt es für die Netzwerktätigkeiten Zuschüssen für Reisekosten, Workshops, Seminare, Summer Schools, Publikationen, Austausch von Nachwuchswissenschaftlern

  • Basiert auf bottom-up-Ansatz: COST-Aktivitäten können von Teilnehmern initiiert werden, aber: Vorschlag muss von mind. fünf Mitgliedsländern untersützt werden
  • Zweistufiges Vorschlagsverfahren
  • Themenschwerpunkte liegen in: Informations- und Kommunikationstechnologie, Verkehr und Transport, Meteorologie, Geowissenschaften, Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Lebensmittel und Biotechnologie, Medizin und Gesundheit, Chemie, Physik, Materialforschung, Nanowissenschaften, Hoch- und Tiefbau in Städten, Sozialwissenschaften

 

kompakt

EUREKA

  • ähnlich wie COST ist EUREKA ausgerichtet auf anwendungsnahe Forschung in Europa im Rahmen grenzüberschreitender Kooperationsprojekte
  • EUREKA ist eine Forschungsinitiative, kein Förderprogramm. Die Projektfinanzierung erfolgt nicht aus einem zentralen Budget. Es können jedoch alle in der Bundesrepublik laufenden Förderprogramme des Bundes und der Länder sowie die einschlägigen Programme der Europäischen Union zur Finanzierung des Projektes herangezogen werden.
  • Deutsche EUREKA-Teilnehmer können bei den nationalen Programmen Förderung beantragen - insbesondere bei Programmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
  • Es können jederzeit Projektanträge eingereicht werden, da sie nicht auf formellen Ausschreibungen basieren. Das EUREKA-Label wird allerdings offiziell auf den EUREKA-Meetings erteilt (4 mal pro Jahr).
    bottom-up-Ansatz: die Initiative für ein Projekt geht von den teilnehmenden Partnern aus
  • Schwerpunkte liegen in Materialforschung, Fertigungstechnik, Medizin- und Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Energie, Laserentwicklung und –anwendung, Transport und Verkehr, Umwelttechnologien