Autor:  Prof. Dr. Jörg Schröder,
Marc-André Keip,

Beitrag:Aus Liebe zum Detail
Funktionskeramiken unter dem numerischen Mikroskop

Abstract:Elektromechanische Funktionskeramiken sind Bestandteil vieler hochmoderner industrieller Anwendungen. Ihre Einsatzmöglichkeiten umspannen die klassischen Ingenieurwissenschaften wie die der Automobiltechnik, in der sie als integraler Teil von Einspritzdüsen kraftstoffsparender Motoren Anwendung finden, genauso wie die der Informationstechnologie, der Elektronik und Sensorik. Neuere Entwicklungen in der Medizintechnologie kündigen auch hier einen vielversprechenden Einsatz an, beispielsweise als elementarer Bestandteil filigraner Hörgeräte. Auch als nichtflüchtige elektronische Speicher „Ferroelectric Random Access Memory“ kommen diese Materialien zum Einsatz. Um das komplexe Materialverhalten dieser Stoffe elektromechanisch zu beschreiben, bedarf es einer erschöpfenden kontinuumsmechanischen Herangehensweise. So forciert der spezielle kristallographische Aufbau der Keramiken eine mikromechanisch motivierte Formulierung der elektromechanischen Feldgleichungen und zudem eine Berücksichtigung der wesentlichen mikromechanischen Effekte, denen im Zuge der Simulation mit einer Mehrskalenformulierung Rechnung getragen wird.

Medientyp:PDF

Veröffentlichungen des SSC:UNIKATE
UNIKATE 33 - Mathematik - Eine lebendige Wissenschaft

Abstract:Was ist Mathematik? Obwohl jeder schon in der Schule damit in Berührung gekommen ist, fällt es wohl den meisten nicht besonders leicht, diese Frage zu beantworten. Oft wird auch die Frage gestellt, ob es in der Mathematik denn überhaupt noch etwas Neues zu entdecken gibt beziehungsweise womit sich Mathematikerinnen und Mathematiker in der aktuellen Forschung beschäftigen. Auch in diesem Heft der Unikate soll die Anfangsfrage nicht mit einer einzigen Definition beantwortet werden, viel mehr wollen wir – Mathematikerinnen und Mathematiker des Fachbereichs Mathematik der Universität Duisburg-Essen – Ihnen unser Fachgebiet vorstellen, indem wir aus unseren eigenen Spezialdisziplinen berichten. Aus vielen Einzelansichten entsteht dann ein Bild der Mathematik, welches sicherlich nicht vollständig ist, aber ihren Facettenreichtum widerspiegelt. Mathematik ist nicht nur eine Wissenschaft, die sich mit rein abstrakten, mathematischen Fragestellungen auseinandersetzt, sondern Mathematik ist heute aus vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Jeden Tag benutzen wir – meist unbewusst – Mathematik. So werden mit Hilfe der Mathematik Fahrpläne optimal gestaltet, Daten im Internet verschlüsselt, Algorithmen zur optimalen Auslösung von Airbags entwickelt oder Verfahren für die medizinische Bildverarbeitung entworfen – dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einer langen Liste von Anwendungen.

Datum:2008-11-10

Ort:Duisburg-Essen

[Details]